Dass man die Waldschlösschenbrücke (die ja auch ein paar Euro kostet) "zum Spaß" baut, glaube ich allerdings auch wieder nicht.Bayernlover @ 4 Sep 2010, 18:09 hat geschrieben: Bevor der Kindergarten weiter ausufert: Man kann sich durchaus auch als Stadt Dresden gegen die UNESCO stellen, das ist legitim. Dabei sollte man aber immer bedenken: Macht das Sinn, oder baut man einfach zum Spaß? Wenn die ganze Sache verkehrlich Sinn machen würde, könnte man ja über den Sinn der Aberkennung und des Bauwerks reden, aber so?
[DD] Waldschlösschenbrücke
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Den Sinn - oder besser Unsinn - dieser Brücke an dieser Stelle habe ich im zweiten Beitrag dieses Themas hinreichend dargelegt, denke ich.Taschenschieber @ 4 Sep 2010, 18:11 hat geschrieben: Dass man die Waldschlösschenbrücke (die ja auch ein paar Euro kostet) "zum Spaß" baut, glaube ich allerdings auch wieder nicht.
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Naja, aber man hätte aber auch beides haben können, Titel und Brücke. Für mich war das nix weiter als Sturheit und Besserwisserei der Stadt Dresden.Bayernlover @ 4 Sep 2010, 18:09 hat geschrieben: Bevor der Kindergarten weiter ausufert: Man kann sich durchaus auch als Stadt Dresden gegen die UNESCO stellen, das ist legitim. Dabei sollte man aber immer bedenken: Macht das Sinn, oder baut man einfach zum Spaß? Wenn die ganze Sache verkehrlich Sinn machen würde, könnte man ja über den Sinn der Aberkennung und des Bauwerks reden, aber so?
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So?Bayernlover @ 4 Sep 2010, 18:56 hat geschrieben: Ohne das aber wirklich begründen zu können.
Ich sehe hier zwei Seiten, die beide darauf beharren, Recht zu haben, und jeder, der das Gegenteil behauptet, hat keine Ahnung. Dazu kann ich mangels Ortskenntnis recht wenig beitragen, aber zumindest ist mir klar, dass mindestens eine der beiden Seiten Unrecht haben muss.
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Fichtenmoped ist aber dagegen, wenn ich das richtig verstanden habe. Und was ist an meiner Erklärung nicht schlüssig?Taschenschieber @ 4 Sep 2010, 18:59 hat geschrieben: So?
Ich sehe hier zwei Seiten, die beide darauf beharren, Recht zu haben, und jeder, der das Gegenteil behauptet, hat keine Ahnung. Dazu kann ich mangels Ortskenntnis recht wenig beitragen, aber zumindest ist mir klar, dass mindestens eine der beiden Seiten Unrecht haben muss.
Übrigens: Bald hast Du auch Ortskenntnis

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Schlechter Wein wird nicht besser, wenn man viele Leute zwingt, ihn zu trinken. Bis jetzt konnte mich hier noch keiner so recht überzeugen. So richtig versucht hat es ja auch niemand.Taschenschieber @ 4 Sep 2010, 19:08 hat geschrieben: Öh ja, stimmt auch wieder - Knoten im Hirn. Trotzdem, dass es viele Befürworter der Brücke gibt, lässt sich nicht leugnen.
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Ob die Brücke verkehrlich sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen, dafür kenn ich die Ecke zu wenig. Aber, die "ach so schönen Elbauen" sind im Bereich der Waldschlösschenbrücke durch diverseste DDR-Bausünden am südlichen Elbufer eh schon so versaut, rein optisch kann da eine Brücke bei ansprechender Architektur eine Aufwertung darstellen.
Beste Grüße usw....
Christian
Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
Christian
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1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
Das kann ich nicht nachvollziehen, wo da DDR-Bausünden sein sollen. Im Gegenteil, wenn gesündigt wurde dann in den letzten 20 Jahren, das hält sich aber auch in Grenzen.
@Taschenschieber: Das fällt mir jetzt hier und im S21-Thema auf. Andere argumentieren rößtenteils sachlich und fundiert gegen ein bestimmtes Projekt und du schreist eigentlich nur dazwischen, dass es ja auch Argumente dafür geben würde und wirfst den Gegnern eine unsaubere Haltung vor oder sogar, dass sie von der Richtigkeit ihrer Argumente überzeugt sind. Wie schizophren ist das denn? Wenn ich nicht von der Richtigkeit meiner Argumente überzeugt wäre, dann gäb es Grund für Vorwürfe, aber so?!
Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen, aber bis jetzt gab es kaum ein Argument (für beide Projekte) das einer schlüssigen logischen Untersuchung standhielt.
Wenn du über die Themen diskutieren willst, dann tu das, wenn du nur irgendwelche Leute hier kritisieren willst, dann laß das!
@Taschenschieber: Das fällt mir jetzt hier und im S21-Thema auf. Andere argumentieren rößtenteils sachlich und fundiert gegen ein bestimmtes Projekt und du schreist eigentlich nur dazwischen, dass es ja auch Argumente dafür geben würde und wirfst den Gegnern eine unsaubere Haltung vor oder sogar, dass sie von der Richtigkeit ihrer Argumente überzeugt sind. Wie schizophren ist das denn? Wenn ich nicht von der Richtigkeit meiner Argumente überzeugt wäre, dann gäb es Grund für Vorwürfe, aber so?!
Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen, aber bis jetzt gab es kaum ein Argument (für beide Projekte) das einer schlüssigen logischen Untersuchung standhielt.
Wenn du über die Themen diskutieren willst, dann tu das, wenn du nur irgendwelche Leute hier kritisieren willst, dann laß das!
Von der Richtigkeit deiner Meinung darfst du natürlich überzeugt sein. Man sollte dabei aber auch akzeptieren, dass andere eine andere Meinung haben, und deshalb auch nicht sofort minderbemittelte Idioten sind. Das ist bei Stuttgart21 extrem stark der Fall, und Argumente der Gegenseite (lies doch bitte einfach mal den zweimal im S21-Thread verlinkten Post) werden geflissentlich ignoriert, obwohl es sie JA VERDAMMT NOCH MAL gibt. Und bisher hat sich auch keiner dort die Mühe gemacht, z. B. den besseren Lärmschutz zu wiederlegen.Hot Doc @ 6 Sep 2010, 21:21 hat geschrieben: oder sogar, dass sie von der Richtigkeit ihrer Argumente überzeugt sind. Wie schizophren ist das denn? Wenn ich nicht von der Richtigkeit meiner Argumente überzeugt wäre, dann gäb es Grund für Vorwürfe, aber so?!
Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen, aber bis jetzt gab es kaum ein Argument (für beide Projekte) das einer schlüssigen logischen Untersuchung standhielt.
Wenn du über die Themen diskutieren willst, dann tu das, wenn du nur irgendwelche Leute hier kritisieren willst, dann laß das!
Mag sein, dass ich mich in diesem Thread etwas verrannt habe (leichtes Missverständnis), aber zu meiner Meinung zu Stuttgart 21 stehe ich weiterhin. Und das hat nichts mit Meckern über "irgendwelche Leute" zu tun.
Ich weiß nicht welchen Artikel du meinst, falls du auf den von Werwigk anspielst, verstehe ich, dass kaum einer geantwortet hat, da lohnt es sich ja fast nicht anzufangen, weil der so von Blödsinn gespickt ist und gerade einmal 2 ziemlich schwache Argumente pro S21 bereithält. Da gibts wirklich härtere Gegner mit besseren Argumenten. Aber es gibt eben auch Argumente wie z.B. der Lärmschutz, die durchaus zutreffend sind. Nur muß man auch hier die Nutzen-Kosten-Relation sehen. Außerdem wird fast die gesamte Strecke weiterhin zumindest von S-Bahnen befahren werden, es ist also nicht so, dass durch S21 der Lärm kein Thema mehr wäre.Taschenschieber @ 6 Sep 2010, 21:27 hat geschrieben: Von der Richtigkeit deiner Meinung darfst du natürlich überzeugt sein. Man sollte dabei aber auch akzeptieren, dass andere eine andere Meinung haben, und deshalb auch nicht sofort minderbemittelte Idioten sind. Das ist bei Stuttgart21 extrem stark der Fall, und Argumente der Gegenseite (lies doch bitte einfach mal den zweimal im S21-Thread verlinkten Post) werden geflissentlich ignoriert, obwohl es sie JA VERDAMMT NOCH MAL gibt. Und bisher hat sich auch keiner dort die Mühe gemacht, z. B. den besseren Lärmschutz zu wiederlegen.
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Ach komm, sei nicht so kleinlich! Beide Themata haben mehr gemeinsam als man denkt!Bayernlover @ 6 Sep 2010, 20:54 hat geschrieben: Falsches Thema *Düdelü*

Was?
1.) Es wird auf beiden Seiten verbittert gestritten.
2.) Es gibt für beide Seiten gute Argumente.
3.) Auf beiden Seiten werden die schlechten Argumente zur Diskussion hergenommen.
4.) Ich bin dagegen! (Solange bis jemand meine Bedenken zu 99% ausräumen kann, die Gegenseite zur Kenntniss genommen wird und auch sicher, ist, dass wenns in die Hose geht, die Verantwortlichen auch zur Verantwortung gezogen werden!)

P.S.: Gilt auch für andere Themen...

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Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
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Ich wollt ja noch mal schnell ein paar Pläne verlinken. Also, wie gesagt, dass sind ganz grobe Ideenskizzen, die nur mal einen Hinweis für die Machbarkeit darstellen sollen, vor allem was den Platz ausmacht. Die Pläne haben auch unterschiedliche Maßstäbe, daher die verschiedenen Breiten der Straßen etc. Die Breiten der einzelnen Spuren orientieren sich an den bestehenden Spurbreiten.
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Bei Fragen und Anregungen, immer her damit!
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Die Idee an sich ist wirklich gut - nur leider sehe ich große Platzprobleme auf uns zukommen, denn wenn man den Kreisel zu eng baut, bremst das den Verkehrsfluss ungemein, außerdem passen die Busse dann nicht mehr um die Kurve 

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Ich weiß, ist eigentlich ein Bilderthema, aber trotzdem gehört's ja irgendwie dazu:
DNN: Verkehr auf der Waldschlößchenbrücke rollt
Seit gestern kann man nun offiziell die Waldschlößchenbrücke befahren. Die ursprünglich angedachten Tramgleise hat man großzügig eingespart, deshalb gibt es nur eine Buslinie. Erste Staus auf den unterdimensionierten Zufahrten gab es wohl auch schon.
Aber dass man in Dresden noch krasser agieren könnte, zeigen die Leserkommentare unter dem Artikel. Ein Beispiel:
Edit: Es geht auch noch besser:
DNN: Verkehr auf der Waldschlößchenbrücke rollt
Seit gestern kann man nun offiziell die Waldschlößchenbrücke befahren. Die ursprünglich angedachten Tramgleise hat man großzügig eingespart, deshalb gibt es nur eine Buslinie. Erste Staus auf den unterdimensionierten Zufahrten gab es wohl auch schon.
Aber dass man in Dresden noch krasser agieren könnte, zeigen die Leserkommentare unter dem Artikel. Ein Beispiel:
und als Reaktion darauf:Meiner Meinung nach hätte man hier die Fetscherstraße hochgeständert - wie etwa im Bereich Nossener Brücke - über den Großen Garten bis zum Zelleschen Weg fortführen sollen, um den Ringschluss herzustellen. Im Norden sollten Stauffenbergallee und Königsbrücker Allee schnellstmöglich vierspurig aufgeweitet werden.
Willkommen in der verkehrspolitischen Steinzeit.Sie haben recht, letztlich ist unter verkehrsplanerischen Gesichtspunkten eine gut ausgebaute Verbindung Fetscherstraße-Zellscher Weg unvermeidliche Konsequenz. Der sogenannte Große Garten darf dabei keine Heilige Kuh sein. Die FDP hat mutige und kompetente Verkehrsexperten wie Jan Mücke. Hoffentlich wird da ein Diskussionsprozess angestoßen (demokratisch, versteht sich). Aber nennenswerter Widerstand dürfte momentan nicht zu erwarten sein. Moderne Verkehrslärmreduzierung und passende Bepflanzung des Mittelstreifens einer Verbindungsstraße würden die Qualität des Großen Gartens mit seinen teilweise "wilden Ecken" sogar steigern. Für mehr Akzeptanz könnte durch ein großes Straßenfest bei der Eröffnung der Strecke geworben werden.
Edit: Es geht auch noch besser:
Ich fahr auch gern Auto, auch in Dresden (allerdings nur am Wochenende). Und auch wenn ich wusste, dass man dort anders tickt, schockiert mich das doch.Dresden braucht zukünftig sicherlich ein unterirdisches Autobahn-bzw Schnellstrassensystem aus mehreren Tunneln in alle und aus allen Richtungen,um den Verkehr nicht nur aus der Stadt zu verorten,sondern um Staus zu vermeiden.Denn der Autoverkehr wird prognostiziert noch drastisch zunehmen,auch vor dem Hintergrund,das Dresden durch Einwohnerzuzug und daraus resultierender verdichteter Innenstadtbebauung regelrecht "auseinanderplatzen" bzw sich baulich verengen wird.Da haben dann breite Schnellstrassen in der Innenstadt nicht nur keinen Platz mehr,sondern sie machen vor allem zukünftig auch keinen Sinn mehr.Dauerstau ist keine Lösung für eine Großstadt.Sehen kann man das anschaulich in Mexiko-Stadt oder chinesischen/indischen Metropolen u.a.. Dauerstaus und Verkehrsüberflutung Dresdens gilt es daher vorzubeugen durch den Bau eines unterirdischen Autotunnelsystem durch die ganze Stadt von Nord nach Süd und West nach Osten.Umschlossen von einem Stadtautobahnring natürlich.Alles andere ist teurer,zeitverschwenderischer planerischer Quatsch.
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Das würde ich wohl eher als zynisch beißenden Kommentar verstehen, der so auch von mir als Antwort hätte kommen können.Bayernlover @ 27 Aug 2013, 09:51 hat geschrieben: und als Reaktion darauf:
"Sie haben recht, letztlich ist unter verkehrsplanerischen Gesichtspunkten eine gut ausgebaute Verbindung Fetscherstraße-Zellscher Weg unvermeidliche Konsequenz. Der sogenannte Große Garten darf dabei keine Heilige Kuh sein. Die FDP hat mutige und kompetente Verkehrsexperten wie Jan Mücke. Hoffentlich wird da ein Diskussionsprozess angestoßen (demokratisch, versteht sich). Aber nennenswerter Widerstand dürfte momentan nicht zu erwarten sein. Moderne Verkehrslärmreduzierung und passende Bepflanzung des Mittelstreifens einer Verbindungsstraße würden die Qualität des Großen Gartens mit seinen teilweise "wilden Ecken" sogar steigern. Für mehr Akzeptanz könnte durch ein großes Straßenfest bei der Eröffnung der Strecke geworben werden."
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Den großen Garten rührt hier niemand an. Der hat zwar kein Weltkulturerbe der UNESCO, aber ist Kulturerbe der Dresdner.
Und zum allgemeinen Thema Waldschlößchenbrücke:
Wirklichen Sinn für Tramgleise auf der Brücke hätte ich aktuell nicht gesehen. Man kann da keine vernünftige Linien drauflegen, denn die zuführende Linie kommt am besten aus Südost und biegt dann über die Stauffenbergallee nach Nordwest weg. In keiner dieser Richtungen liegen aber derzeit Straßenbahngleise, ein Bus kann das hingegen ganz gut verbinden. Ich denke mal Kapazitätsprobleme dürfte es in einem 10-Minuten-Takt auch erstmal nicht geben, die Hauptquerungen für weitere Linien aus Blasewitz/Striesen in die Neustadt bleibt die Albertbrücke, ist für die Führung der Linie 6 auch wenns die Alternative Waldschlößchenbrücke gäbe, sinnvoller. Maximal als Umleitungsstrecke gäbs Bedarf.
Allerdings hat man durch die Tunneleinmündungen in Nord eine Bahn wohl auch auf längste Zeit ausgeschlossen.
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Ich war neulich (noch vor der Eröffnung) in Dresden und konnte mir da die Brücke "in echt" aus der Entfernung anschauen. Aufgrund der aufgeregten Berichterstattung im Vorfeld habe ich mit einem riesigen Teil (so ala Golden Gate) gerechnet
Aber die Brücke ist ja eher schlank und gedrungen. Eigentlich auch nicht anders, als die anderen 4 oder 5, die schon über die Elbe gehen... So ein Theater...

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Aktiviere mal Deinen Sarkasmusdetektor...Bayernlover @ 27 Aug 2013, 09:51 hat geschrieben: Ich weiß, ist eigentlich ein Bilderthema, aber trotzdem gehört's ja irgendwie dazu:
DNN: Verkehr auf der Waldschlößchenbrücke rollt
Seit gestern kann man nun offiziell die Waldschlößchenbrücke befahren. Die ursprünglich angedachten Tramgleise hat man großzügig eingespart, deshalb gibt es nur eine Buslinie. Erste Staus auf den unterdimensionierten Zufahrten gab es wohl auch schon.
Aber dass man in Dresden noch krasser agieren könnte, zeigen die Leserkommentare unter dem Artikel. Ein Beispiel:
und als Reaktion darauf:
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Edit: Es geht auch noch besser:
Ich fahr auch gern Auto, auch in Dresden (allerdings nur am Wochenende). Und auch wenn ich wusste, dass man dort anders tickt, schockiert mich das doch.
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Ich war am Sonntag vor Ort, und habe mir auch einmal die Brücke angeschaut.
Schon seit Jahren bin nicht nur ich der Meinung, dass sich die Brücke harmonisch ins Stadtbild und Elbtal einfügt. Die Anerkennung des UNESCO-Welterbes war nicht gerechtfertig.
Ganz nebenbei brauch Dresden einfach die Brücke, dass Blaue Wunder wird auch nicht mehr ewig halten.
Echt schade ist, dass keine Straßenbahn über das Bauwerk fährt, aber Dresden und ÖPNV passen halt nicht zusammen.
Ganz nebenbei hat die DVB im übrigen noch ein paar heimliche Verschlechterungen eingeführt, ohne diese großartig zu publizieren.
Schon seit Jahren bin nicht nur ich der Meinung, dass sich die Brücke harmonisch ins Stadtbild und Elbtal einfügt. Die Anerkennung des UNESCO-Welterbes war nicht gerechtfertig.
Ganz nebenbei brauch Dresden einfach die Brücke, dass Blaue Wunder wird auch nicht mehr ewig halten.
Echt schade ist, dass keine Straßenbahn über das Bauwerk fährt, aber Dresden und ÖPNV passen halt nicht zusammen.
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Info:
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Die Brücke ist ein riesiges Monstrum. Sie wirkt nur im Vergleich zum an dieser Stelle über 800m breiten Elbtal nicht so gigantisch. Von unten schaut das ganze schon deutlich anders aus, vor allem wenn man das freie weite Elbtal von früher im Gedächtnis hat. (Die Lärmbelästigung dort mal ganz vernachlässigt.)Insane Aimo XIII @ 28 Aug 2013, 08:42 hat geschrieben: Ich war am Sonntag vor Ort, und habe mir auch einmal die Brücke angeschaut.
Schon seit Jahren bin nicht nur ich der Meinung, dass sich die Brücke harmonisch ins Stadtbild und Elbtal einfügt. Die Anerkennung des UNESCO-Welterbes war nicht gerechtfertig.
Ganz nebenbei brauch Dresden einfach die Brücke, dass Blaue Wunder wird auch nicht mehr ewig halten.
Echt schade ist, dass keine Straßenbahn über das Bauwerk fährt, aber Dresden und ÖPNV passen halt nicht zusammen.
Ganz nebenbei hat die DVB im übrigen noch ein paar heimliche Verschlechterungen eingeführt, ohne diese großartig zu publizieren.
Und hier ist auch der Knackpunkt mit dem Kulturerbe: Das ELBTAL ist ...nee, war Kulturerbe und ganz dezidiert nicht das (zugegeben schöne aber eben nicht sooo herausragende) Stadtbild Dresdens (welches aber in bestimmten Blickwinkel trotzdem sehr nachhaltig gestört wird - schon mal vom Westen über die Elbe an die Elbhänge geguckt?!).
Das blaue Wunder wird renoviert werden und weiterhin bestehen bleiben. Aber die Albertbrücke hätte man mal renovieren sollen die Zu- und Abfahrten vernünftig regeln und wieder 4-spurig befahrbar machen, dann hätte man hier keinen Stau mehr gehabt und sich die WSB komplett sparen können.
Aber Sachsen ist halt irgendwo doch Entwicklungsland in dem man sich als Politiker noch Leutturmprojekte hinklotzen muß.
Prost!
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Ähm, wo ist die Brücke ein "riesiges Monstrum"?
Sie ist schlicht und "leicht", sowie unauffällige gehalten, und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. In jedem Blickwinkel stört die Brücke nicht einmal ansatzweise.
Nicht zur vergessen ist, dass die UNESCO ohne Nachbesserung des Brückenentwurfes die Kulturerbe aberkannt hat.
Ganz zufälligerweise wechselte in diesem Zeitraum auch eine recht angesehene Gegnerin in des UNESCO-Gremium...
Auch sollte nicht vergessen werden, dass die Brücke ALLEN Anforderungen der UNESCO für ein Kulturerbe-Titel erfüllt/ erfüllen würde.
Aber wer brauch schon so einen doofen Titel, Dresden ist so schön, dass spricht für sich selbst
Ob das blaue Wunder renoviert wird oder nicht, dass zeigt sich in den nächsten Jahren.
Desweiteren sollte man nicht vergessen, dass die Augustusbrücke auch kurz vor der Sperrung ist.
Sie ist schlicht und "leicht", sowie unauffällige gehalten, und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. In jedem Blickwinkel stört die Brücke nicht einmal ansatzweise.
Nicht zur vergessen ist, dass die UNESCO ohne Nachbesserung des Brückenentwurfes die Kulturerbe aberkannt hat.
Ganz zufälligerweise wechselte in diesem Zeitraum auch eine recht angesehene Gegnerin in des UNESCO-Gremium...
Auch sollte nicht vergessen werden, dass die Brücke ALLEN Anforderungen der UNESCO für ein Kulturerbe-Titel erfüllt/ erfüllen würde.
Aber wer brauch schon so einen doofen Titel, Dresden ist so schön, dass spricht für sich selbst

Ob das blaue Wunder renoviert wird oder nicht, dass zeigt sich in den nächsten Jahren.
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Bla bla bla....Echt schade ist, dass keine Straßenbahn über das Bauwerk fährt, aber Dresden und ÖPNV passen halt nicht zusammen.
Na dann sag doch mal an wenn Du so gut informiert bist.Ganz nebenbei hat die DVB im übrigen noch ein paar heimliche Verschlechterungen eingeführt, ohne diese großartig zu publizieren.
Mfg
Catracho
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In Dresden muss man sowas ernst nehmen. Aber dass die DVB die Straßenbahn gar nicht wirklich wollten, stimmt wohl. Mal sehen, wie der neue Bus angenommen wird.Fichtenmoped @ 28 Aug 2013, 04:50 hat geschrieben: Aktiviere mal Deinen Sarkasmusdetektor...
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Anfangs waren bei der Waldschlößchenbrücke Straßenbahngleise vorgesehen. Die Verbindung sollte über die Fetscherstraße gehen und auf der Nordseite entweder die Staufenbergallee entlang bis zur Königsbrücker Straße oder irgendwie auf die Bautzner Straße.Bayernlover @ 28 Aug 2013, 20:19 hat geschrieben: In Dresden muss man sowas ernst nehmen. Aber dass die DVB die Straßenbahn gar nicht wirklich wollten, stimmt wohl. Mal sehen, wie der neue Bus angenommen wird.
Deswegen wurden auch die Gleise in der Fetscherstraße so lange drin gelassen, nachdem die Straßenbahn nach Johannstadt (ehemaliger Endpunkt der Linie 26) eingestellt wurde.
Leider war es der Stadt Dresden zu teuer, denn die jetzige Waldschlößchenbrücke ist nur die Sparvariante...
Was mir aber gerade bei Google Maps aufgefallen ist - fast die gesamte Fetscherstraße geht in beiden Linien nur sehr zäh vorran, und auf der Staufenbergallee ist ebenfalls dicke Luft... Hängt wohl mir der Waldschlößchenbrücke zusammen, denn hier werden definitiv Verkehrsströme umgeleitet. Und zwar direkt in ein Wohngebiet hinein, vorbei am einem großen Krankenhaus. Hin zu Straßen, die gar nicht für dieses zusätzliche Fahrzeugaufkommen ausgelastet sind. Was natürlich weitere Investitionen nach sich zieht.
Ist die Fetscherstraße eigentlich schon saniert wurden in den letzten 10 Jahren?! Bei GoogleMaps/Streetview sind die Aufnahmen ca. 10Jahre/5Jahre alt...
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Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
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Stimmt die Linie 7 oder 11 sollte da lang fahren, um ein wenig das Gebiet der OL82/62 zu entlasten.
Insbesondere ist die Waldschlößchenbrücke für eine Entlastung der Kö' und für die Albertbrücke gut.
Das der Verkehr auf Altstädterseite noch nicht so gelenkt wird, wie geplant, war abzusehen:
Im Bereich der Borsbergstraße wird noch gebaut, und auch so sind noch viele kleine Baustellen in Dresden, die das Vorankommen von MIV und ÖPNV gleichermaßen erschweren.
Desweiteren kommst du am Uniklinikum eigentlich nicht weiter:
Richtig Albertbrücke und Schillerplatz ist eigentlich Dauerstau, in Richtung BlasFe hast du dann auch bald die nächste Baustelle.
Allerdings muss ich sagen, dass der Bereich auf der Neustädter Seite sehr gut ausgebaut ist und ein fließender Verkehr ermöglicht wird. Wenn man nun noch die Bautzner Landstraße fertig hat, sollte sich hier der Stau geklärt haben.
Die Fetscherstraße sieht noch genauso aus, wie du es bei StreetView siehst.
Desweiteren fährt die OL74 immer noch nicht so, wie es bei dem Murksnetz 2009 geplant war, weil schlicht und ergreifend die Straßen nicht bustauglich sind und ausgebaut wurden/werden.
Insbesondere ist die Waldschlößchenbrücke für eine Entlastung der Kö' und für die Albertbrücke gut.
Das der Verkehr auf Altstädterseite noch nicht so gelenkt wird, wie geplant, war abzusehen:
Im Bereich der Borsbergstraße wird noch gebaut, und auch so sind noch viele kleine Baustellen in Dresden, die das Vorankommen von MIV und ÖPNV gleichermaßen erschweren.
Desweiteren kommst du am Uniklinikum eigentlich nicht weiter:
Richtig Albertbrücke und Schillerplatz ist eigentlich Dauerstau, in Richtung BlasFe hast du dann auch bald die nächste Baustelle.
Allerdings muss ich sagen, dass der Bereich auf der Neustädter Seite sehr gut ausgebaut ist und ein fließender Verkehr ermöglicht wird. Wenn man nun noch die Bautzner Landstraße fertig hat, sollte sich hier der Stau geklärt haben.
Die Fetscherstraße sieht noch genauso aus, wie du es bei StreetView siehst.
Desweiteren fährt die OL74 immer noch nicht so, wie es bei dem Murksnetz 2009 geplant war, weil schlicht und ergreifend die Straßen nicht bustauglich sind und ausgebaut wurden/werden.
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