[S] Klagen über Mängel im VVS

Alles über Stadtverkehr, was woanders nicht passt, wie z.B. Verkehrsverbünde
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schwaborigine
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Beitrag von schwaborigine »

D-Love @ 11 Nov 2004, 15:03 hat geschrieben: In solch einem Fall trifft den Tf meiner Ansicht nach aber keine Schuld. Das ist Sache des Fdl oder sonst wem, der die Durchsagen macht.
Niemand hat behauptet, dass der Tf schuld ist an dem Wirrwarr. Sondern.....
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schwaborigine
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Beitrag von schwaborigine »

Es gehört eigentlich nicht zum Thema S-Bahn, aber zur Verknüpfung der S-Bahn und somit zum Thema "Mängel des VVS":

Es gibt vom VVS, wie von anderen Verbünden auch, schöne grosse Übersichtskarten wo alle Buslinien drauf sind, und das sieht dann aus wie ein Teller Spaghetti, und im Prinzip kann man von überall nach überall fahren. Nur in der
Praxis sieht das eben anders aus! Die eine Buslinie fährt alle 15 Minuten, die andere vielleicht nur 4 mal am Tag und sonntags gar nicht, also was soll man mit so einem Info-Salat? Gewiss kann man im Internet alles fragen, aber man darf ja nicht vergessen, dass der Rivale der AUTOVERKEHR ist, und ein Autofahrer ist eben stolz drauf, dass er reinsitzen und losfahren kann, jederzeit, und dafür nehmen dann
viele das Gequetsche im Innenstadtbereich durchaus inkauf....

Und auch die Info aus dem Internet hat Grenzen: Da habe ich vielleicht eine geniale Verbindung herausgefunden unter Einbeziehung einer Buslinie, die nicht oft fährt, und dann hat mein Zug Verspätung und alles läuft erheblich anders.

Ich habe mir das so angeschaut und denke, ähnlich wie es in anderen Städten eine Unterscheidung zwischen "Metrobussen" und "sonstige" gibt, wäre es auch hier
sachdienlich, wenn der VVS darauf achten würde, dass solche Busse, welche ihre Ecke sehr gut bedienen und insbesondere auch etwas längere Verbindungen bereitstellen (z.B. Querverbindungen zwischen den verschiedenen Tälern, in denen eine Bahn fährt), herausgestellt werden, so dass ein Informationssuchender, der die Karte anschaut, weiss: in DIESER Relation komme ich auf jeden Fall gut weg,
und in DIESER Relation kann ich fahren, ohne gross den Fahrplan studieren zu müssen.

Natürlich stimmt es, dass die Region sehr zersiedelt ist, aber dennoch könnte das vorhandene ÖPNV-Angebot durchaus intensiver genutzt werden, vor allem abseits der Bahnstrecken.
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Dave
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Beitrag von Dave »

Wobei das abseits der Bahn im ÖPNV immer so eine Sache ist, es ist viel schwerer, Neukunden für den Bus zu gewinnen als für einen Zug. Auch glaube ich kaum, dass es möglich ist, einem eingefleischten Autofahrer, der darauf stolz ist, immer da hin zu fahren, wohin er will, mithilfe besser Buslinien für den ÖPNV zu gewinnen (habe leider schon viele schlechte Erfahrungen gemacht). Aber im Prinzip stimmt es schon, ein besseres Ordnungssystem der Buslinien wäre nicht schlecht. Man sollte schon an der Liniennummer erkennen, ob es z.B. ein (Ruf-)Ortsbus oder ein Schnellbus ist.
Gruß, Dave
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Beitrag von Chep87 »

Und dies geschieht am besten mit
S für Schnellbus
R für RegionalBus
T für TaxiBus (oder RufBus)
N für NachtBus
D für DirektBus (also das selbe wie SchnellBusse, allerdings mit noch weniger halten)

Und die Stadtlinien haben keine Buchstaben vor der LinienNummer.

Das System ist mir aus dem Sauerland bekannt und ich finde es sehr gut und sehr geeignet :)
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Beitrag von D-Love »

BR 146 @ 16 Nov 2004, 21:22 hat geschrieben: Und dies geschieht am besten mit
S für Schnellbus
R für RegionalBus
T für TaxiBus (oder RufBus)
N für NachtBus
D für DirektBus (also das selbe wie SchnellBusse, allerdings mit noch weniger halten)

Und die Stadtlinien haben keine Buchstaben vor der LinienNummer.

Das System ist mir aus dem Sauerland bekannt und ich finde es sehr gut und sehr geeignet :)
Ist auf Stuttgart schlecht anwendbar, da S und R für die Leute unwiderruflich mit S- und Regionalbahn belegt ist. Stadtbahn ohne Buchstabe geht auch nicht, weils in Stuttgart sowohl eine Straßen- (xx) als auch eine Stadtbahn (Uxx) gibt. Schnell- und Direktbusse gibts soweit ich weiß auch so gut wie keine.

Nachtbusse werden bereits mit N bezeichnet.
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Beitrag von Chep87 »

es sind ja nur für die Busse! Und das man ein S50 von einer S8 unterscheiden kann darf man doch wohl annehmen :-D

Das die U-Bahnen das U behalten ist natürlich auch klar ;-)
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Dave
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Beitrag von Dave »

BR 146 @ 16 Nov 2004, 21:41 hat geschrieben: es sind ja nur für die Busse! Und das man ein S50 von einer S8 unterscheiden kann darf man doch wohl annehmen :-D

Das die U-Bahnen das U behalten ist natürlich auch klar ;-)
ja und S60, jetzt eine S-Bahn oder ein Bus? ;-) neee, das S steht schon für die S-Bahn.
Ich würde das auch eher an der Liniennummer ausmachen, 1 - 99 (außer 10, 15 u. 20) wären z.B. Stadtbusse in Stuttgart, 100 - 130 Schnellbusse und dann so weiter mit regionalen Bussen und Stadtbussen. N für Nacht bleibt.
Aber welches System es gibt, wäre ja egal. Aber dass es keine Schnellbusse gibt, ist doch schon mal ein Fehler?
Gruß, Dave
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schwaborigine
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Beitrag von schwaborigine »

Naja, die Namensgebung ist ja nun nicht so das Problem; es könnten sich ja auch die Verkehrsunternehmen einigen, dass alle "Premium-Buslinien" Liniennummern 100 bis 199 tragen oder so;

es stimmt zwar, dass man Autofahrer schlecht in den Bus bekommt, aber gerade
solche, die eh dann mit der Bahn weiterfahren wollen und die dann auch den
Preisvorteil sehen, und die vielleicht im Bus dank Busspur oder Vorrangschaltung
die S-Bahn sicherer erreichen, und dann nicht erst auf dem P+R-Platz sich was suchen müssen, die vielleicht schon. Und es gibt ja auch nicht nur
DEN Autofahrer und DEN Nicht-Autofahrer... es gibt auch einen Zwischenbereich: den Sohn / Tochter / autoloser Familienangehöriger / Ehefrau / Geringverdiener, der sich das Autokaufen verkneifen möchte, die/der vor dem Wahl steht, einen Autofahrer zu bitten "kannst mich mal da hinfahren?" oder doch den Bus zu nehmen.....

Wenn dann klarer wäre, welche Buslinien prima sind würde vielleicht manchmal die Wahl leichter fallen. Man wüsste dann "bei DER Buslinie kann ich einfach hingehen und warten, aber bei der ANDEREN muss ich mich mal informieren"..
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Dave
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Beitrag von Dave »

schwaborigine @ 16 Nov 2004, 21:55 hat geschrieben:
DEN Autofahrer und DEN Nicht-Autofahrer... es gibt auch einen Zwischenbereich: den Sohn / Tochter / autoloser Familienangehöriger / Ehefrau / Geringverdiener, der sich das Autokaufen verkneifen möchte, die/der vor dem Wahl steht, einen Autofahrer zu bitten "kannst mich mal da hinfahren?" oder doch den Bus zu nehmen.....
Ich denke die Leute, von denen du sprichst, fahren sowieso schon vermehrt mit dem ÖPNV. Auch ich bin dafür, dass man für den ÖPNV wirbt, als potenzielle Zielgruppen sehe ich eher Pendler (die pünktlich sein wollen), Familien (die Urlaub mit dem Rad machen, die die Oma besuchen, den Zoo...) und Renter (der Einfachheit halber).
Gruß, Dave
PS: Das Rad im Bus ist wohl etwas ungeschickt, aber im Zug geht es.
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Beitrag von D-Love »

Aber spielt der Bus wirklich so eine Rolle bei uns in Stuttgart? Die meisten Orte >10.000 Einwohner haben doch einen Schienenanschluss, sei es Regional-, S-, Neben- oder Stadtbahn. Wenn ich hier mal Bus fahre, dann ist das meistens nur innerhalb der Städte, um vom Bahnhof zu Punkt A oder B und zurück zum Bahnhof zu kommen.

Ich denke auch, gerade, weil wir so ein dichtes Schienennetz haben, wird der Bus auch nicht so genutzt, denn ich beobachte oft, dass Leute dann doch lieber zum Auto greifen, wenn sie hören, dass zu einem bestimmten Punkt keine Bahn, sondern nur ein Bus fährt.

In Stuttgart gibts ja nicht mal einen großen ZOB, der diesen Namen auch wirklich verdient hätte.
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Beitrag von schwaborigine »

D-Love @ 17 Nov 2004, 20:32 hat geschrieben: Aber spielt der Bus wirklich so eine Rolle bei uns in Stuttgart? Die meisten Orte >10.000 Einwohner haben doch einen Schienenanschluss,
naja, die vielen Dörfer im Einzugsbereich einer Bahn, das ist ja AUCH Verkehrsvolumen, und da kommt einiges zusammen!
Verkehrsvolumen, das entweder auf der Strasse schleicht oder auch
teilweise im Bus sitzen könnte.

Durch verschiedene neue Umgehungsstrassen und Tunnels in der Region
bekam der Autoverkehr ja nun auch noch diverse Bonbons geschenkt
De Pragtunnel dürfte dem Schienenverkehr einen ziemlichen herben
Shlag versetzen.

Und was heisst es schon wenn ein Ort einen Schienenanschluss hat?
Im Fall von Schwieberdingen scheint das seltsamerweise
gar nicht zu fruchten, obwohl sogar extra vor einer Hochhaussiedlung ein
weiterer Haltepunkt eingerichtet wurde.

Wenn die Orte grossenteils ziemlich zersiedelt sind, oder sich über Höhen und
Täler hinziehen, dann kann alleine schon der Fussweg zur Schiene 20-30
Minuten dauern. Da argumentiert dann mancher Autofahrer "in DER Zeit bin ich ja
mit dem Auto schon längst amZiel!". Daher sind stetige feine Verbesserungen
gerade auch in Busverkehren in/um Städte wie BB-SiFi, Bietigheim, Herrenberg
enorm wichtig, sonst macht die Anwesenheit der Schiene nicht sehr viel Sinn.
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Beitrag von Rathgeber »

D-Love @ 17 Nov 2004, 20:32 hat geschrieben:Aber spielt der Bus wirklich so eine Rolle bei uns in Stuttgart?
Unabhängig von Schtuergert:
Busse sind für die Feinerschließung zuständig, die Straßenbahnen / U-Bahnen so nicht gewährleisten können. Fahrgäste abseits eines Schienenaschlusses sollen ja zum Bahnhof / Haltepunkt bzw. zur Straßenbahnhaltestelle kommen, oder?

Gruß vom
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Beitrag von D-Love »

Rathgeber @ 19 Nov 2004, 00:04 hat geschrieben: Unabhängig von Schtuergert:
Busse sind für die Feinerschließung zuständig, die Straßenbahnen / U-Bahnen so nicht gewährleisten können. Fahrgäste abseits eines Schienenaschlusses sollen ja zum Bahnhof / Haltepunkt bzw. zur Straßenbahnhaltestelle kommen, oder?

Gruß vom
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Klar, das habe ich ja auch nicht in Frage gestellt, aber dennoch spielt der Busverkehr gerade innerhalb Stuttgarts so gut wie keine Rolle. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Die Nachfrage scheint auch nicht sonderlich groß sein, da die meisten doch lieber die 5 oder 10min bis zur nächsten S- oder Stadtbahnhaltestelle laufen, als mit dem Bus zu fahren. Und die Überlandbusse verkehren auch nur von den kleineren Orten bis zur nächsten S-Bahn-Station, von daher denke ich brauchen wir sowas wie Metrobusse oder Schnellbusse bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht.

Ich glaube, in Stuttgart und Umgebung war und ist man auch immer sehr bemüht gewesen, Parallelverkehre zur S-Bahn ruckzuck einzustampfen.
Der Adler

Beitrag von Der Adler »

Rathgeber @ 7 Nov 2004, 21:29 hat geschrieben:Wie sahen denn die Vorgänger-Logos aus?

Gruß vom
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Bild --> Das 1. Logo mit Balken!

Bild --> Das 2. Logo!

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Beitrag von D-Love »

So, heute gibts schon wieder was neues:

Der Hp Malmsheim bekommt auf dem Bahnsteig Richtung Stuttgart endlich einen zweiten Automaten. Bislang musste man vom neuen P+R-Platz, der mittlerweile sehr gut angenommen und frequentiert ist, und vom Zugang Malmsheim-Ost immer über den kompletten Bahnsteig laufen, um eine Fahrkarte zu lösen. Richtung Weil der Stadt wird es aber wegen deutlich weniger Fahrgästen in diese Richtung bei einem Automaten bleiben.

Quelle: Stadtverwaltung Renningen, Leonberger Kreiszeitung, Kreiszeitung Böblinger Bote
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Beitrag von D-Love »

Ich weiß nicht, ob es schon jemand mitgekriegt hat, aber die Bahn rüstet gerade etliche Stationen mit neuen Sitzbänken um. Die alten Holzbänke werden entfernt und dafür werden diese vandalismussicheren Stahlbänke- und sitze installiert.

Folgende Stationen sind schon umgerüstet (können noch weitere sein, komm nur an denen vorbei):
Rutesheim
Leonberg
Höfingen
Ditzingen

Rutesheim hat auch schon auf einem Bahnsteig das neue Wegeleitsystem erhalten. In Renningen und Korntal wird das wohl dann auch noch kommen. Irgendwann scheint das von der Bahn mit den Bahnsteigdachsanierungen beauftragte Unternehmen im übrigen ein bisschen überfordert zu sein. Die machen immer nur entweder in Renningen oder Korntal was. In Renningen liegt schon seit zwei Wochen das Material für die Seitenverkleidung des Daches am Bahnhof rum und keiner ist da, um das fertig zu machen. Die sind schon Wochen über den Zeitplan der Bahn aus der Ausschreibung hinaus.
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Dave
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Beitrag von Dave »

Will ja nicht rummeckern, aber kann man " Klagen über Mängel im VVS" nicht in Stadtverkehr allgemein verschieben? Da gehts um alle Verkehrsmittel des VVS, würde prima reinpassen! Aber nur ne Form-Sache...
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Beitrag von D-Love »

Stimmt, passt eigentlich in Stadtverkehr allgemein besser.

Nachdem Rutesheim fast fertig auf die neue CI umgerüstet ist, ist seit heute Renningen dran. Alle Stationsschilder wurden ausgetauscht und gegen neue blaue ersetzt, unter dem Bahnsteigdach hängen sogar zwei von innen beleuchtete wie an der Haltestelle "Stadtmitte", außerdem wurden die Gleis- und Linientafeln ausgetauscht und auf dem Bahnsteig 2/3 und in der Unterführung wird ein neues Wegeleitsystem installiert. Die Unterführungseingänge haben neue S-Bahn-Schilder erhalten. Mal sehen, wann die alten Wartebänke und Wartehäuschen abgebaut werden und auch dort neue Stahlsitze und Stahlbänke eingebaut werden.

Die Anti-Graffiti-Farbe, die man in der Unterführung verwendet hat, scheint sich im übrigen auszuzahlen. Seit 2 Wochen frisch gestrichen und noch kein einziges Graffiti.
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Beitrag von Rathgeber »

Dave @ 19 Dec 2004, 10:41 hat geschrieben: Will ja nicht rummeckern, aber kann man " Klagen über Mängel im VVS" nicht in Stadtverkehr allgemein verschieben? Da gehts um alle Verkehrsmittel des VVS, würde prima reinpassen! Aber nur ne Form-Sache...

Dem kann ich nicht widersprechen: verschoben.

Gruß vom
Rathgeber
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Beitrag von Dave »

Eine Frage zum Wegleitsystem an den neuen S-Bahn-Stationen in und um Stuttgart: Kann es sein, dass die S-Bahn-Linien teilweise in der für sie reservierten Farbe lakiert sind (Porscheplatz), teilweise aber auch alle in grün (irgendeine Station an S2 u. S3)? Das wäre ne Unverschämtheit, das ist nen wichtiges Orientierungsmittel, Farben sind leichter zu erkennen als Buchstaben! An digitalen Anzeigen hab ich für Einfarbigkeit aufgrund der Preise Verständnis, aber auf Tafeln, die sowieso mehrere Farben darauf haben?
Gruß, Dave
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Beitrag von D-Love »

Dave @ 25 Dec 2004, 22:12 hat geschrieben: Eine Frage zum Wegleitsystem an den neuen S-Bahn-Stationen in und um Stuttgart: Kann es sein, dass die S-Bahn-Linien teilweise in der für sie reservierten Farbe lakiert sind (Porscheplatz), teilweise aber auch alle in grün (irgendeine Station an S2 u. S3)? Das wäre ne Unverschämtheit, das ist nen wichtiges Orientierungsmittel, Farben sind leichter zu erkennen als Buchstaben! An digitalen Anzeigen hab ich für Einfarbigkeit aufgrund der Preise Verständnis, aber auf Tafeln, die sowieso mehrere Farben darauf haben?
Gruß, Dave
Soweit ich weiß, ist Neuwirtshaus die einzige S-Bahn-Station, in der das Linienlogo auf der Richtungstafel in der Linienfarbe gekennzeichnet worden ist. An allen anderen Stationen werden alle Linien nur in S-Bahn-Grün gekennzeichnet. Neuwirtshaus war glaube ich einer der ersten Stationen, wenn nicht die allererste, die das neue Wegeleitsystem im Stuttgarter Netz erhalten hat, vielleicht kommt die Besonderheit von daher zustande.

Liegt wahrscheinlich daran, dass es von der DB-Zentrale irgendeine Vorgabe gibt, wie die Schilder auszusehen haben und S-Bahn-Produkte müssen wohl immer grün auf solchen Schildern gekennzeichnet werden.
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Beitrag von Dave »

D-Love @ 25 Dec 2004, 22:28 hat geschrieben:
Liegt wahrscheinlich daran, dass es von der DB-Zentrale irgendeine Vorgabe gibt, wie die Schilder auszusehen haben und S-Bahn-Produkte müssen wohl immer grün auf solchen Schildern gekennzeichnet werden.
In Berlin z.B. gehts auch anders!
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8. Bauserie
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Beitrag von 8. Bauserie »

D-Love @ 25 Dec 2004, 22:28 hat geschrieben:(...) Neuwirtshaus war glaube ich einer der ersten Stationen, wenn nicht die allererste, die das neue Wegeleitsystem im Stuttgarter Netz erhalten hat, vielleicht kommt die Besonderheit von daher zustande.
Richtig! Bei der Umbenennung von "Neuwirtshaus" auf "Neuwirtshaus-Porscheplatz" bekam die Station als erste im Netz die neuen Schilder verpasst!
Liegt wahrscheinlich daran, dass es von der DB-Zentrale irgendeine Vorgabe gibt, wie die Schilder auszusehen haben und S-Bahn-Produkte müssen wohl immer grün auf solchen Schildern gekennzeichnet werden.
Vermutlich aus Frankfurt - dort herrscht ja in Sachen S-Bahn Einfarbenbetrieb! Jetzt die große Frage: Wie schauts denn in München aus? Mußten die sich auch der Designabteilung beugen?
se upp för tåg
D-Love
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Beitrag von D-Love »

Dave @ 25 Dec 2004, 22:42 hat geschrieben:
D-Love @ 25 Dec 2004, 22:28 hat geschrieben:
In Berlin z.B. gehts auch anders!
Nur eine Vermutung, aber vielleicht hat das was damit zu tun, dass die S-Bahnen Berlin und Hamburg Stadtverkehr sind und die anderen S-Bahnen zu DB Regio gehören.

Den einzigen "Vorteil", den ich in der allgemein grünen Kennzeichnung sehe ist, dass man nichts ändern muss, wenn sich die Farbzuordnung mal ändern sollte. Aber andererseits könnte man das mit Folie überkleben und zweitens dürften die Tafeln in der unbeleuchteten Version nicht wirklich so teuer sein.
Der Adler

Beitrag von Der Adler »

Hallo,

heute war ich neulich in Vaihingen(Enz), wo ich am VVS-Fahrscheinautomaten einen Fahrschein für den IC nach Stuttgart kaufen wollte und gab das Ziel ein. Es zeigte an, daß die Nr. Ungültig sei und am zweiten A. gab ich ebenfalls das gleiche Ziel ein mit derselben Ergebnis. Was mir aber aufgefallen ist, daß das Display an beiden VVS-Automaten nicht mehr SW, sondern farbig dargestellt ist. Daraufhin bin ich in das Reisezentrum gegangen und habe gefragt, was mit den Automaten los sei. Als Antwort bekam ich, daß an den Automaten eine neue Software eingespielt wurde und damit kaputt sei. Also habe ich einen Fahrschein im Reisezentrum gelöst.

PS.: Im Stuttgarter Hbf waren sämtliche Automaten funktionsunfähig, daß die Fahrscheine von Prüfern notgedrungen verkauft werden mußten.
--> Um in Vaihingen(Enz) nicht so lange auf den nächsten Nahverkehrszug warten zu müssen habe ich mich für eine schnellere Variante entschieden. Ich bin nicht gerne im "Milchkannenbahnhof"!

[EDIT: Einen Grund zur Klage über die Service-Mängel habe ich weniger, viel mehr aber sind die Softwareverträglichkeit mit der Hardware, das einen Grund zur Klage rechtfertigt]
D-Love
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Beitrag von D-Love »

Es sollen in nächster Zeit möglicherweise auch ganz neue Automaten erprobt werden, die die VVS- und Fernverkehrsautomaten der Bahn in einem Gerät vereinen. Das hat man mir mal beim VRS auf Anfrage mitgeteilt. Der Grund ist, dass die separaten DB-Automaten sich wirtschaftlich für die Bahn oftmals nicht lohnen, vor allem wenn in dem entsprechenden Bahnhof auch personenbedient Fahrkarten verkauft werden. An manchen Stationen, wo es Reisebüros bzw. Fahrkartenausgaben gibt, hat man die Anzahl der Automaten ja auch reduziert oder sie ganz abgebaut. Soll wohl zuerst am Flughafen getestet werden.
D-Love
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Beitrag von D-Love »

BTW:

Was sind das eigentlich für Schnarchnasen, die die Bahnsteigdachsanierungen in Renningen und Korntal machen. In Renningen haben sie es kürzlich nach ca. 3 Monaten fertig gebracht, das Dach vollständig fertigzustellen, wobei Kabel und Strippen immer noch wild durch die Gegend hängen und auch die beleuchteten Stationsschilder noch nicht angeschlossen sind. In Korntal ist immer noch das gesamte Dach über den Mittelbahnsteig abgedeckt, auch schon seit Wochen. Lt. der damaligen Ausschreibung hätte beides glaube ich bis Ende November fertig sein sollen.

Was die Neuaustattung der Stationen geht, sind an der S6 jetzt alle Stationen bis Neuwirtshaus auf das neue Design umgerüstet worden, mit den neuen Wartehäusen und Bänken ist man aber noch nicht überall fertig. Zuffenhausen, Feuerbach und Nordbahnhof hat man neu gestrichen (Bahnsteige grau, Uhren dunkelblau), aber es sind noch keine neuen Stationsschilder aufgehängt worden.
luc
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Beitrag von luc »

Vielleicht ist dort wieder eine Baufirma pleite gegangen? In Karlsruhe-Durlach haben sie zum Beispiel (ich glaub, ich hab schon mal darüber berichtet) über ein Jahr gebraucht. Aber 2 Monate fürs Dach sind doch eine normale Zeit heute :D :D
Bhf TEME
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Beitrag von Bhf TEME »

An den Esslinger Haltestellen wird auch gerade renoviert. Die Eßlinger Zeitung schrieb, dass sich die Dach- und Malarbeiten aufgrund des Dauerfrostes verzögern. Die Erklärung darin klang jedenfalls plausibel. Das wird wohl auch der Grund für die langen Arbeiten an den anderen Bahnhöfen sein.
146225
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Beitrag von 146225 »

Sorry wenn ich dieses ältere Thema noch einmal ausgrabe, aber ich hoffe, daß es, weil es den VVS mitsamt seinen diversen Problemen auch noch gibt, soweit in Ordnung geht...

Ich bin zufällig über das Thema gestolpert, habe es "in einem Zug" (nein, doch zu Hause) von Anfang bis Ende durchgelesen und fand neben nachdenklichem auch amüsantes, die Naivität mancher Beiträge ist zum Schreien schön :D

Und wer lästert, muß wohl selbst Farbe bekennen, darum meine Sicht der Probleme des VVS:

1. Preise

Da hat der VVS echt ein großes Problem - er ist im Landesdurchschnitt 25% zu teuer. Und kann im Gegenzug schon lange nicht mehr behaupten, dafür auch die beste Leistung zu bieten. Vergleichbare oder bessere Leistungen wie die der VVS-Verkehrsunternehmen bekomme ich anderswo in Baden-Württemberg auch - nur deutlich billiger. Aber trotzdem werden jedes Jahr munter die Preise erhöht, die Arroganz der einzigartig wichtigen Metropolregion Stuttgart (haha !) kann sich das ja leisten...statt mal über eine große Tarifreform mit 25-30% Preisreduzierung und hinterher deutlich mehr Fahrgästen nachzudenken...

2. Netzqualität

Das VVS-Netz ist nur dort gut, wo zufällig S-Bahn oder Regionalzüge in dichtem Takt sowie die Stadtbahnen der SSB fahren. Der Rest ist meistens einfach nur peinlich schlecht - wieso kann sonntags auf der Strohgäu-, Täles-, Wieslauftal- oder kleinen Murrbahn kein Zug verkehren, warum gibt es viel zu viel Busverkehr statt naheliegender Schienenalternative (Stichwort z.B. Markgröningen) und wieso muß eigentlich jede zart angedachte Netzerweiterung eine mehr als halbe Ewigkeit dauern (z.B. S60) ?

3. Nachtverkehr

Da ist die Region Stuttgart verglichen z.B. eben mal wieder mit Karlsruhe wirklich peinlich, denn in Stuttgart verkehren Nachtbusse, die einfach nicht die Beförderungsqualität eines Schienen-fahrzeuges bieten, irgendwann, während der badische Nachtverkehr aus Straßenbahnen im sinnvollen Takt besteht, welche, oh Wunder, auch immer gut ausgelastet sind...

4. Kooperationsbereitschaft

Letzter Platz landesweit: VVS. Andere Verbünde arbeiten schon lange intensiv zusammen - z.B. KVV und VRN, die Südbaden-Gang mit TGO, RVF, RVL, WTV, VSB, oder HNV und VRN, oder KVV und VPE, oder VGF mit KVV und TGO... der VVS hat in den letzten Jahren da wenig gezeigt: Im Grenzbereich Kirchheim (Neckar) mußte einseitig der HNV aktiv werden, mit dem NALDO klappt das im Bereich Nürtingen/Metzingen bis heute nicht, die an sich sinnvolle Integration des Landkreises Göppingen mit seiner VGS wird auch schon jahrelang nur zerredet. Aber nein - ich vergaß - der VVS ist so gut, der muß nichts mehr von anderen Verbünden lernen oder mit diesen zusammen arbeiten...

Fazit: Der VVS hat - und damit der Nahverkehr in der automobil überlasteten Region Stuttgart noch mehr als eine Großbaustelle in den nächsten Jahren abzuarbeiten. Wirklich glauben tue ich aber nicht daran.


2.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
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