[S] Klagen über Mängel im VVS
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Sorry, habe wohl vergessen die Quellenangabe mitzukopieren *g*Fahrgast_S @ 20 Oct 2004, 11:34 hat geschrieben: Click where to find out more?
www.stuttgarter-zeitung.de
Da ich den Artikel in der Stuttgarter-Zeitung-Online -trotz Suchmodul- nicht aufgreifen konnte, stelle ich mal 'nen Artikel der Leonberger Kreiszeitung rein: http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/...0stgt0003.shtml
Zitat bzw. Bild aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.
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Bei mir in Nufringen hatte ich auch immer das Problem, dass der Automat meinen Verbundpass nicht lesen konnte, immer wenn ich die Zusatzmarke Netz kaufen wollte.
Aber mal weg von den Automaten zu den Bussen im VVS. Ich fahre regelmäßig auf der Linie 763 von Böblingen nach Calw und zurück. Manchmal hatte ich nicht passendes Kleingeld, so dass ich halt meine diversen 5Cent-Stücke hingab. Der Busfahrer weigerte sich, diese anzunehmen, hat aber nach fast 5 Minuten nachgegeben und mir die paar cents die noch fehlten, geschenkt. Sehr nett dachte ich
Neulich stieg ich wieder in Böblingen ein in den 763, eine Frau wollte Kurzstrecke fahren bis Hulb Calwer Str., kostet 1,15, hatte sie nicht passend, die Busfahrerin hatte ewig mit ihr diskutiert, von wegen "Der Fahrgast hat dafür zu sorgen, vor Fahrtantritt für passendes Kleingeld zu sorgen"
Die hat se wohl nich mehr alle. Erstens kennt ja nicht jeder Fahrgast die Preise in und auswendig, zweitens hat nicht jeder vor Fahrtantritt die Zeit, seine Münzen abzuzählen... so seh ich das jedenfalls.....
Aber mal weg von den Automaten zu den Bussen im VVS. Ich fahre regelmäßig auf der Linie 763 von Böblingen nach Calw und zurück. Manchmal hatte ich nicht passendes Kleingeld, so dass ich halt meine diversen 5Cent-Stücke hingab. Der Busfahrer weigerte sich, diese anzunehmen, hat aber nach fast 5 Minuten nachgegeben und mir die paar cents die noch fehlten, geschenkt. Sehr nett dachte ich

Neulich stieg ich wieder in Böblingen ein in den 763, eine Frau wollte Kurzstrecke fahren bis Hulb Calwer Str., kostet 1,15, hatte sie nicht passend, die Busfahrerin hatte ewig mit ihr diskutiert, von wegen "Der Fahrgast hat dafür zu sorgen, vor Fahrtantritt für passendes Kleingeld zu sorgen"
Die hat se wohl nich mehr alle. Erstens kennt ja nicht jeder Fahrgast die Preise in und auswendig, zweitens hat nicht jeder vor Fahrtantritt die Zeit, seine Münzen abzuzählen... so seh ich das jedenfalls.....
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Das sehen die "Gemeinsamen Beförderungsbedingungen des VVS" aber anders! Wie vom Namen sicher abzuleiten, sind diese Bedingungen entweder zu akzeptieren, oder es ist auf andere Beförderungsmöglichkeiten auszuweichen.stuttgarterbahn @ 20 Oct 2004, 13:05 hat geschrieben:(...) Die hat se wohl nich mehr alle. Erstens kennt ja nicht jeder Fahrgast die Preise in und auswendig, zweitens hat nicht jeder vor Fahrtantritt die Zeit, seine Münzen abzuzählen... so seh ich das jedenfalls.....
Gemeinsame Beförderungsbedingungen des VVS hat geschrieben:§7 Zahlungsmittel
Für den Verkauf durch das Fahrpersonal gilt folgendes:
1. Das Fahrgeld soll abgezählt bereitgehalten werden. Das Personal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 20,- € zu wechseln und Ein- und Zweicentstücke im Betrag von mehr als 10 Cent sowie beschädigte Münzen und Geldscheine anzunehmen.
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In anderen Ländern geht es NUR abgezählt, z.B. in Vancouver muss(te zumindest 2000) man das Geld abgezählt bereit halten, da der Busfahrer gar nicht wechseln kann, ansonsten muss man eben laufen, die sind da recht rigide. Aber dort ist es eh recht verschieden zu deutschen Verhältnissen, da wird auch mal monatelang der gesamte Busverkehr bestreikt...
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So sieht es der VVS:stuttgarterbahn @ 20 Oct 2004, 13:05 hat geschrieben:Neulich stieg ich wieder in Böblingen ein in den 763, eine Frau wollte Kurzstrecke fahren bis Hulb Calwer Str., kostet 1,15, hatte sie nicht passend, die Busfahrerin hatte ewig mit ihr diskutiert, von wegen "Der Fahrgast hat dafür zu sorgen, vor Fahrtantritt für passendes Kleingeld zu sorgen"
Die hat se wohl nich mehr alle. Erstens kennt ja nicht jeder Fahrgast die Preise in und auswendig, zweitens hat nicht jeder vor Fahrtantritt die Zeit, seine Münzen abzuzählen... so seh ich das jedenfalls.....
Beförderungsbestimmungen des VVS, Teil A (Gemeinsame Beförderungsbestimmungen), § 7 (Zahlungsmittel):
"Für den Verkauf durch das Betriebspersonal gilt folgendes:
1. Das Fahrgeld soll abgezählt bereitgehalten werden. Das Personal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 20,- € zu wechseln und Ein- und Zweicentstücke im Betrag von mehr als 10 Cent sowie beschädigte Münzen anzunehmen.
(...)"
Ich selbst möchte mich übrigens auf keiner der beiden Seiten dazustellen.
Aber zurück zu den Automaten:
Viele Fahrgäste erkennen nicht, daß Automaten evtl. nicht gestört sind, sondern daß schon eine gewisse Logik dahintersteckt, wenn ein Fahrscheinautomat beim Kauf einer Fahrkarte für 1,60 keine 50-Euro-Scheine annimmt, da er nur in Münzen zurück gibt, was dann einer Jackpot-Ausspielung gleichen dürfte, wodurch allerdings nachfolgend deutlich weniger Wechselgeld vorhanden ist, der Vorrat an Wechselgeld also sehr zügig erschöpft wäre.
Meines Wissens akzeptieren Fahrscheinautomaten Geldscheine, welche größer sind als 10 Euro, erst dann, wenn der Fahrpreis mindestens der Hälfte des Wertes des Geldscheines entspricht.
Ich kann Euch sagen: Es kommt nicht selten vor, daß die Leute fuchsteufelswild über den Bahnhof rennen und schon drei böseböse Automaten ihren 50-Euro-Schein für einen Einzelfahrschein mit zwei Zonen nicht wollten. Von daher denke ich, daß diese Zeitungsumfrage auch nur einen gewissen Wahrheitsgehalt haben wird, da die Leute, welche gern verlangen, der Automat "müsse" ihre großen Scheine annehmen, meines Erachtens auch die sind, welche sich gern über allen möglichen Mist beschweren, auch zum Beispiel darüber, wenn der P+R-Parkplatz der Gemeinde Gärtringen, welcher "nur" 358 Plätze umfaßt, unlängst allerdings zusätzlich erheblich erweitert wurde und zusätzlich noch gebührenfrei ist, mal wieder vollgeparkt ist.
Als Hintergrundinfo möchte ich beisteuern, daß das Kennzeichen von deutlich mehr als der Hälfte der dort eingeparkten Fahrzeuge nicht BB ist, wie man es erwarten könnte, sondern CW. Soviel dazu.
Daß man sich trotzdem darüber beschwert, daß die böseböse Bahn die Parkplätze in derartig begrenztem Umfang baut, gehört anscheinend mittlerweile zum guten Ton. Daß für die Parkplätze allerdings die Gemeindeverwaltung zuständig ist, welche mit derartigen Aktionen ihr Geld gezielt in den Landkreis Calw versetzt, daß will niemand wissen.
Ähm ja, ich bin abgeschweift (oder abgeschwiffen?).
Daß die Fahrscheinautomaten ihre Probleme machen will ja niemand abstreiten. Die Anzeigen sind stellenweise schlecht erkennbar (je nach Licht), mal sind sie ganz gestört und außer Betrieb, mal haben sie sich aufgehängt, das kommt alles vor.
Daß sie häufig allerdings nur passendes Geld annehmen, das kommt vom Fahrgast. Wer (wie vorgestern beobachtet) vor dem Automaten steht, mit einem Schein bezahlt und danach feststellt, man hätte such mit Münzen zahlen können, der ist nicht nur zu faul zum Nachschauen gewesen, sondern hat meines Erachtens schlichtweg egoistisch gehandelt. Daß jemand mal weiter denkt als seine Nase lang ist, das scheint in den letzten Jahren mehr und mehr aus der Mode gekommen zu sein. Wobei ich sagen möchte, daß dieses "Kurzdenken" anerzogen ist. Warum soll man selber denken, wenn man überall die Schokolade in den Arsch geblasen bekommt und sowieso nichts mehr passieren kann, was einem nicht in den Kram paßt? Und wehe, wenn dann doch mal was passiert, mit was man theoretisch hätte rechnen müssen: Dann meckert man, was das Zeug hält, droht mit Beschwerden, egal ob es Eigenverschulden ist oder nicht, und beschwert sich vielleicht auch noch wirklich. Aber warum kann keiner so handeln, wie man es von einem vernünftig denkenden Menschen normalerweise verlangen könnte? Warum schreibt sich keiner die Nummer des angeblich gestörten Fahrscheinautomatens auf, damit er wenigstens etwas mehr in der Hand hat, als eine Aussage, die sich vom Prüfdienst auf Anhieb nicht von einer Scheißhausparole unterscheiden läßt? Und für den, der selber nicht auf den Gedanken kommt, für den steht es ja sogar dran, daß er die Nummer angeben soll (selbst wenn er nicht bei einer 01805er-Nummer anruft, was nachvollziehbar ist).
Es ist meines Erachtens kein "anerzogenes" Problem, daß die Leute urplötzlich lustige Ausreden fürs gewollte oder ungewollte Schwarzfahren haben, denn als die Automaten noch gar keine Scheine angenommen haben, da hat auch keiner gesagt: "Ich hab nur zwanzig Mark, dann fahr ich eben schwarz."
Soviel hierzu. Ich erlebe es täglich, und meistens sind nicht die Automaten die Schuldigen, wenn dann doch keine Fahrkarte gekauft wird.
Gez.
7. Bauserie.
Nachbearbeitung:
Interessant ist folgende pdf-Datei:
Beförderungsbedingungen des VVS (pdf-Datei)
Der Held vom Erdbeerfeld.
- stuttgarterbahn
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Finds halt scheiße dass immer mehr Verantwortung selbst auf den Kunden abgewälzt wird. Es sind jedoch nicht alle Busunternehmen so. In meiner Heimatstadt Riedlingen(Donau) läuft das anders, beim Busunternehmen Walk Reisen. Die bieten eine Chipkarte, die beliebig mit Guthaben aufgeladen werden kann. Man sagt einfach das Ziel, schiebt die Karte in den Schlitz, Fahrschein kommt, fertig. Dort wurde das Chipkartenverfahren sehr gut angenommen, auch von älteren Fahrgästen. Dort sind die Fahrer auch sehr kulant, wenn man mal kein passendes Kleingeld parat hat.FloSch @ 20 Oct 2004, 13:52 hat geschrieben: In anderen Ländern geht es NUR abgezählt, z.B. in Vancouver muss(te zumindest 2000) man das Geld abgezählt bereit halten, da der Busfahrer gar nicht wechseln kann, ansonsten muss man eben laufen, die sind da recht rigide. Aber dort ist es eh recht verschieden zu deutschen Verhältnissen, da wird auch mal monatelang der gesamte Busverkehr bestreikt...
Davon könnte sich der VVS manchmal ne scheibe abschneiden
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Ich weiß nicht, ob das bei dir so der Fall ist, aber genau dazu gibt's ja die Geldkarte. Kleine Beträge können damit problemlos bezahlt werden, man braucht sich über Kleingeld keine Gedanken mehr zu machen. In München nehmen alle Automaten auch Geldkarte an, auch (oder gerade) in Bussen und Trams. Selbst bei meinen Eltern im Ostalbkreis wird Geldkarte akzeptiert. Im MVV kosten Einzelfahrkarten, die mit Geldkarte bezahlt werden, ja auch nur den Streifenpreis. Ich nutz das eigentlich immer, wenn ich doch mal ne Einzelfahrkarte brauche (z.B. über den Gültigkeitsbereich meiner Zeitkarte raus oder so).stuttgarterbahn @ 20 Oct 2004, 14:20 hat geschrieben: ... Chipkarte ...
Ja die Geldkarte gibts auch beim VVS, teilweise sogar auch auf den Buslinien.
Quellen:
http://www.vvs.de/fahrk_verkauf_busverkauf.php
Quellen:
http://www.vvs.de/fahrk_verkauf_busverkauf.php
http://www.vvs.de/fahrk_verkauf_automatenverkauf.phpDort, wo es keine Fahrausweisautomaten gibt, erfolgt ein Verkauf in den Bussen der regionalen Busunternehmen (eingeschränktes Fahrausweisangebot). Dort ist zum Teil bargeldloses Bezahlen per Geldkarte möglich. Infos erhalten Sie beim jeweiligen Busunternehmen.
Im VVS-Verbundgebiet gibt es rund 900 Fahrausweisautomaten, aus denen VVS-Fahrausweise verkauft werden. Neben der Akzeptanz von Banknoten und Münzgeld, kann an sämtlichen Automaten bargeldlos bezahlt werden.
Automaten der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) akzeptieren
Visacard
Eurocard/Mastercard
Geldkarte
EC-Karte
An den VVS-Automaten der Deutschen Bahn AG und der Württ. Eisenbahn-Gesellschaft mbH (WEG) kann neben Bargeld auch mit der Geldkarte bezahlt werden
- schwaborigine
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Hm, also zum einen finde ich es auch berechtigt, von den Benutzern zu erwarten, dass sie doch ein klein wenig auch selber mitdenken! Würden sie denn im Kiosk einen Kleinartikel etwa auch mit 50 Euro bezahlen?
Wer zu einem Zigarettenautomaten geht weiss doch auch was er braucht.
Wer mit dem Auto fährt muss doch auch ein klein wenig nachdenken, z.B.
ab und zu auf die Tankuhr schauen... muss den Schlüssel dabeihaben.
Allerdings wäre es ja auch vielleicht möglich gewesen, dass die Automaten,
wenn sie schon so ein schönes grosses Display haben, den Benutzer informieren,
dass er nicht mehr als 10 Euro Münzen herausbekommen kann! Man kann ja auch nicht erwarten, dass Fahrgäste jedes Detail kennen. Ich habe es schon oft erlebt, dass Leute, nicht zuletzt ältere, das schlichtweg nicht wissen.
Wer zu einem Zigarettenautomaten geht weiss doch auch was er braucht.
Wer mit dem Auto fährt muss doch auch ein klein wenig nachdenken, z.B.
ab und zu auf die Tankuhr schauen... muss den Schlüssel dabeihaben.
Allerdings wäre es ja auch vielleicht möglich gewesen, dass die Automaten,
wenn sie schon so ein schönes grosses Display haben, den Benutzer informieren,
dass er nicht mehr als 10 Euro Münzen herausbekommen kann! Man kann ja auch nicht erwarten, dass Fahrgäste jedes Detail kennen. Ich habe es schon oft erlebt, dass Leute, nicht zuletzt ältere, das schlichtweg nicht wissen.
Die Nahverkehrsautomaten der DB im VVS sind gelinde gesagt eine Katastrophe und es ist schön, dass eine Zeitung dies endlich mal aufgreift.
1.) Nicht nachvollziehbare Verteilung von Automatenstandorten. Mancher Haltepunkt hat trotz hoher Frequenz im Berufsverkehr gerade einmal einen Automaten pro Bahnsteig, während an manchen Bahnhöfen 4 Automaten auf einem Bahnsteig im Abstand von 50 Metern stehen.
2.) Automaten an Haltepunkten werden oftmals nicht überdacht, sondern unüberdacht aufgestellt. Würde man die Automaten in die überdachten Wartebereiche integrieren, wäre auch das Problem mit der Lesbarkeit gelöst.
3.) Die Displays hinken der heutigen Zeit hinterher. Man vergleiche die VVS-Automaten der DB nur einmal mit ihren Artgenossen der SSB (farbiges, viel kräftigeres Display) oder mit Verbundautomaten in anderen Städten.
4.) Mittelalterliche Zahlungsmethoden. Während der SSB-Automat von Bargeld über EC-Karte bis hin zur Kreditkarte alles schluckt, kann man an den DB-Automaten nur bar (und das oftmals nur mit Münzen und nicht mit Scheinen, und wenn dann nur bis maximal 20 €) und mit der völlig in der Versenkung verschwundenen Geldkarte bezahlen. Der einzige Grund dafür ist, weil die Bahn offenbar die paar Euro für eine ständige Online-Anbindung ihrer Automaten nicht aufbringen kann. Komisch, dass das die vergleichsweise kleine SSB hinbekommt. Und die DB-Fernautomaten, an denen man bargeldlos bezahlen kann, spucken zur Zeit noch keine VVS-Fahrscheine aus (wobei hier immer in Aussicht gestellt wird, dass es bald Zwitterautomaten geben wird, die das auch können) und werden z.T. an manchen Orten, an denen ReiseZentren oder DB-Reisebüros existieren, aus Kostengründen (Stichwort Online-Anbindung) schon wieder demontiert.
Für mich gibt es da nicht viel zu verteidigen. An dem Beispiel der Automaten wird doch ganz klar deutlich, dass die Bahn die Bedürfnisse ihrer S-Bahn-Kunden sonstwo vorbeigehen. Man kriegt ja sowieso sein Geld von der Region und vom Land. Ist doch klar, dass man die billigsten Automaten baut und aufstellt, damit von den Einnahmen schön viel übrig bleibt. Leider hat der VRS lt. eigener Aussage nur sehr begrenzten Einfluss auf die Verkaufsinfrastruktur der Bahn, schliesslich gehören die Bahnhöfe alle der Bahn selbst, aber dort ist man mit vielen Entscheidungen der DB genauso unzufrieden wie die VVS-Kunden.
1.) Nicht nachvollziehbare Verteilung von Automatenstandorten. Mancher Haltepunkt hat trotz hoher Frequenz im Berufsverkehr gerade einmal einen Automaten pro Bahnsteig, während an manchen Bahnhöfen 4 Automaten auf einem Bahnsteig im Abstand von 50 Metern stehen.
2.) Automaten an Haltepunkten werden oftmals nicht überdacht, sondern unüberdacht aufgestellt. Würde man die Automaten in die überdachten Wartebereiche integrieren, wäre auch das Problem mit der Lesbarkeit gelöst.
3.) Die Displays hinken der heutigen Zeit hinterher. Man vergleiche die VVS-Automaten der DB nur einmal mit ihren Artgenossen der SSB (farbiges, viel kräftigeres Display) oder mit Verbundautomaten in anderen Städten.
4.) Mittelalterliche Zahlungsmethoden. Während der SSB-Automat von Bargeld über EC-Karte bis hin zur Kreditkarte alles schluckt, kann man an den DB-Automaten nur bar (und das oftmals nur mit Münzen und nicht mit Scheinen, und wenn dann nur bis maximal 20 €) und mit der völlig in der Versenkung verschwundenen Geldkarte bezahlen. Der einzige Grund dafür ist, weil die Bahn offenbar die paar Euro für eine ständige Online-Anbindung ihrer Automaten nicht aufbringen kann. Komisch, dass das die vergleichsweise kleine SSB hinbekommt. Und die DB-Fernautomaten, an denen man bargeldlos bezahlen kann, spucken zur Zeit noch keine VVS-Fahrscheine aus (wobei hier immer in Aussicht gestellt wird, dass es bald Zwitterautomaten geben wird, die das auch können) und werden z.T. an manchen Orten, an denen ReiseZentren oder DB-Reisebüros existieren, aus Kostengründen (Stichwort Online-Anbindung) schon wieder demontiert.
Für mich gibt es da nicht viel zu verteidigen. An dem Beispiel der Automaten wird doch ganz klar deutlich, dass die Bahn die Bedürfnisse ihrer S-Bahn-Kunden sonstwo vorbeigehen. Man kriegt ja sowieso sein Geld von der Region und vom Land. Ist doch klar, dass man die billigsten Automaten baut und aufstellt, damit von den Einnahmen schön viel übrig bleibt. Leider hat der VRS lt. eigener Aussage nur sehr begrenzten Einfluss auf die Verkaufsinfrastruktur der Bahn, schliesslich gehören die Bahnhöfe alle der Bahn selbst, aber dort ist man mit vielen Entscheidungen der DB genauso unzufrieden wie die VVS-Kunden.
- stuttgarterbahn
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Das mag sein, dass manchmal der Fahrgast mitdenken sollte, aber ich sehs auch so, wenn ich mal in einer anderen Stadt bin, auf Urlaub oder so, schau ich mir vielleicht vorher mal den Netzplan an, aber ich lern gewiss nicht die Preise auswendig und leg Kleingeld zurecht, zumal man in fremden Städten nicht immer gleich weiß wo genau man hin muss. Da wäre es mir schon lieber, unkompliziert mit Karte zahlen zu können, anstatt mir den Stress mit dem Wechselgeld zu geben.
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@d-day
Dass ausgerechnet der, welcher es für völlig in Ordnung hält, mit seinen Latschen die Sitze zu verdrecken, weil die ja schliesslich sowieso (?) öfters dampfgestrahlt oder ausgetauscht werden sollten, derselbe ist, der bei den Automaten das Feinste vom Feinen haben will (ich nutze schon seit knapp 30 Jahren täglich den ÖPNV, in Stuttgart und in Hamburg, wobei mir bisher noch nichtmal in den Sinn gekommen war, diese "Probleme" überhaupt als Probleme wahrzunehmen) , ist symptomatisch.
Dass ausgerechnet der, welcher es für völlig in Ordnung hält, mit seinen Latschen die Sitze zu verdrecken, weil die ja schliesslich sowieso (?) öfters dampfgestrahlt oder ausgetauscht werden sollten, derselbe ist, der bei den Automaten das Feinste vom Feinen haben will (ich nutze schon seit knapp 30 Jahren täglich den ÖPNV, in Stuttgart und in Hamburg, wobei mir bisher noch nichtmal in den Sinn gekommen war, diese "Probleme" überhaupt als Probleme wahrzunehmen) , ist symptomatisch.
Schwabbelrine,schwaborigine @ 20 Oct 2004, 19:30 hat geschrieben: @d-day
Dass ausgerechnet der, welcher es für völlig in Ordnung hält, mit seinen Latschen die Sitze zu verdrecken, weil die ja schliesslich sowieso (?) öfters dampfgestrahlt oder ausgetauscht werden sollten, derselbe ist, der bei den Automaten das Feinste vom Feinen haben will (ich nutze schon seit knapp 30 Jahren täglich den ÖPNV, in Stuttgart und in Hamburg, wobei mir bisher noch nichtmal in den Sinn gekommen war, diese "Probleme" überhaupt als Probleme wahrzunehmen) , ist symptomatisch.
du lernst es nicht, aber ist mir auch egal. Wenn du´s brauchst, dann mache halt weiter

Im Zwischengeschoß zwischen der Haupthalle des Hauptbahnhofes und der S-Bahn-Station erlebe ich immer wieder, wie die Leute mit dem "Geldproblem" den Kiosk als Wechselstube mißbrauchen wollen, also ehrlich gesagt... so geht das nicht. Meiner Meinung nach müssen die Fahrgäste erstmal das Display lesen, bevor sie die Fahrt bezahlen. Im Display steht alles drauf, welches Geldstück / -schein bis zu welcher Höhe angenommen werden können, alternativerweise kann man mit einer Geldkarte bezahlen. Wobei ich zugeben muß daß das mit der Geldkarte das bezahlen recht flott geht. Übrigens: Wer Geld wechseln möchte, kann im Hauptbahnhof zur Bank gehen und dort das Geld wechseln. Was sind denn eigentlich 100 Meter im Gegensatz zu 1000 Meter? Ein Pappenstiel!! nur wenn die Automaten wirklich gestört sind und kein einziger funktioniert (probieren geht über Studieren), dann muß man die Automatennummer merken und darf ohne Fahrschein einsteigen.
Bei der SSB sieht das ganz anders aus (Natürlich in Euren Augen nix Vergleichbares!! *Verärgerung*), daß sich ein Fahrgast bei einem Automatenproblem bei einem Stadtbahnfahrer meldet und er läßt dann einen Fahrgast an der nächsten Haltestelle einen Fahrschein lösen und ein Fahrer wartet, bis ein betroffener Fahrgast einen Fahrschein gekauft hat.
Übrigens: Die Fernverkehrsautomaten wollen nach wie vor keine Geldkarte.
Bei der SSB sieht das ganz anders aus (Natürlich in Euren Augen nix Vergleichbares!! *Verärgerung*), daß sich ein Fahrgast bei einem Automatenproblem bei einem Stadtbahnfahrer meldet und er läßt dann einen Fahrgast an der nächsten Haltestelle einen Fahrschein lösen und ein Fahrer wartet, bis ein betroffener Fahrgast einen Fahrschein gekauft hat.
Übrigens: Die Fernverkehrsautomaten wollen nach wie vor keine Geldkarte.
Man muss sich einfach grundsätzlich die Frage stellen:
- Bin ich Kunde und müsste die DB AG es mir nicht so einfach und attraktiv wie möglich machen, dass ich Fahrkarte kaufen kann und die öffentlichen benutze?
oder
- Muss ich als Fahrgast dankbar sein, dass es die großartige DB AG gibt, die in ihrer Großherzigkeit sogar auch noch Fahrscheine verkauft, damit ich ihre Züge nutzen kann?
Man muss sich mal anschauen, wie die Bahn ihre Kunden im Fernverkehr behandelt und das mal im Vergleich zu dem Service für Nahverkehrskunden vergleichen. Es ist doch offensichtlich, dass bei der Bahn eine Zweiklassengesellschaft Einzug gehalten hat. Das Mögliche für die eigenen Fernverkehrskunden, schliesslich muss man in diesem Sektor selbst das Geld verdienen, das Allernötigste für die "Fremdkunden" der Verkehrsverbünde.
Die Bahn vergisst nur leider, dass das schlechte Image und der schlechte Service der DB Regio in manchen Bereichen Kunden auch abschreckt, Dienstleistungen des DB Fernverkehr in Anspruch zu nehmen und schneidet sich damit nur ins eigene Fleisch.
Die GeldKarte ist als Zahlungsmittel übrigens schon längst ein völlig gescheitertes Projekt. Weder Banken, noch Einzelhandel glauben noch daran, dass sich das System noch jemals durchsetzen wird. Die EC-Karte ist einfach zu übermächtig und bietet zu viele Vorteile gg. der GeldKarte.
- Bin ich Kunde und müsste die DB AG es mir nicht so einfach und attraktiv wie möglich machen, dass ich Fahrkarte kaufen kann und die öffentlichen benutze?
oder
- Muss ich als Fahrgast dankbar sein, dass es die großartige DB AG gibt, die in ihrer Großherzigkeit sogar auch noch Fahrscheine verkauft, damit ich ihre Züge nutzen kann?
Man muss sich mal anschauen, wie die Bahn ihre Kunden im Fernverkehr behandelt und das mal im Vergleich zu dem Service für Nahverkehrskunden vergleichen. Es ist doch offensichtlich, dass bei der Bahn eine Zweiklassengesellschaft Einzug gehalten hat. Das Mögliche für die eigenen Fernverkehrskunden, schliesslich muss man in diesem Sektor selbst das Geld verdienen, das Allernötigste für die "Fremdkunden" der Verkehrsverbünde.
Die Bahn vergisst nur leider, dass das schlechte Image und der schlechte Service der DB Regio in manchen Bereichen Kunden auch abschreckt, Dienstleistungen des DB Fernverkehr in Anspruch zu nehmen und schneidet sich damit nur ins eigene Fleisch.
Die GeldKarte ist als Zahlungsmittel übrigens schon längst ein völlig gescheitertes Projekt. Weder Banken, noch Einzelhandel glauben noch daran, dass sich das System noch jemals durchsetzen wird. Die EC-Karte ist einfach zu übermächtig und bietet zu viele Vorteile gg. der GeldKarte.
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Meine Güte, so eine Weltuntergangsstimmung wegen den seltenen Fällen dass mal tatsächlich alle Automaten kaputt sind oder weil einzelne zu bekloppt sind,
mit etwas gemischtem Geld im Portemonnaie aus dem Haus zu gehen!
Wer aus dem Haus geht nur um beim Bäcker 1 Brezel zu kaufen und am Kiosk 1 Zeitung wird das möglichst auch nicht mit den grossen Geldscheinen tun, wer Auto fährt muss auch immer wieder mal auf die Tankanzeige schauen und wenn er tanken fährt Geld oder Karte mitnehmen. Bloss bei der Bahn muss jeder draufhauen auf Teufel komm raus. Nicht dass ich behaupte, alles sei bestens, aber man braucht auch nicht so zu übertreiben.
mit etwas gemischtem Geld im Portemonnaie aus dem Haus zu gehen!
Wer aus dem Haus geht nur um beim Bäcker 1 Brezel zu kaufen und am Kiosk 1 Zeitung wird das möglichst auch nicht mit den grossen Geldscheinen tun, wer Auto fährt muss auch immer wieder mal auf die Tankanzeige schauen und wenn er tanken fährt Geld oder Karte mitnehmen. Bloss bei der Bahn muss jeder draufhauen auf Teufel komm raus. Nicht dass ich behaupte, alles sei bestens, aber man braucht auch nicht so zu übertreiben.
zu diesem schlechten Image trägt auch die notorische Verdreckerei durch megaanspruchsvolle Kunden wie ........ bei.Die Bahn vergisst nur leider, dass das schlechte Image und der schlechte Service der DB Regio in manchen Bereichen Kunden auch abschreckt, Dienstleistungen des DB Fernverkehr in Anspruch zu nehmen und schneidet sich damit nur ins eigene Fleisch.
Auch wenn ich es langsam satt bin, hier weiter um diesen ......dreck zu diskutieren. Ich habe in dem entsprechenden Thread lediglich zum Ausdruck gebracht, dass die Welt schwerwiegendere Probleme hat, als wenn mal jemand seinen Füße auf dem Sitz hat und dass das ganz sicher nicht die Aufgabe der Polizei ist, sich um so etwas zu kümmern, sondern die der DB und wenn die sich nicht drum kümmert, es eben deren Problem ist.
Und komisch, in den zahlreichen Artikeln, die heute zum Thema "VVS und Kundenfreundlichkeit" erschienen sind, wird nirgends etwas von dreckigen Zügen erwähnt, denn die allermeisten sind wirklich innen sauber und in gutem Zustand. Vielmehr wird über die Automaten, das unfreundliche, teilweise dreist unverschämte Personal der DB, nicht vorhandene kostenlose Servicenummern geschrieben und gleichzeitig steigende Fahrpreise geschrieben.
Wer mal einen Unterschied wie Tag und Nacht erleben will, soll mal in VVS-Fragen zum SSB-Kundenzentrum gehen und zu einem typischen DB-ReiseZentrum in der Provinz. Bei der SSB wird man dermaßen zuvorkommend und mit einem Lächeln bedient. Es gibt sicher viele sehr kompetente und freundliche Bahnmitarbeiter und das ist sicher die Mehrheit, aber es gibt aber bei der Bahn auch für ein Dienstleistungsunternehmen überdurchschnittlich viele unverschämte, griesgrämige Nichtsnutze, die ihr Beamtentun aufs Lebenszeit voll auskosten und immer noch im Irrglauben leben, dass sie sich das in der heutigen Zeit erlauben könnten. Und diese Leute müssen weg. Solche Exemplare würden bei uns im Unternehmen nicht mal eine Woche überleben, bevor sie fristlos rausgeschmissen würden.
Und komisch, in den zahlreichen Artikeln, die heute zum Thema "VVS und Kundenfreundlichkeit" erschienen sind, wird nirgends etwas von dreckigen Zügen erwähnt, denn die allermeisten sind wirklich innen sauber und in gutem Zustand. Vielmehr wird über die Automaten, das unfreundliche, teilweise dreist unverschämte Personal der DB, nicht vorhandene kostenlose Servicenummern geschrieben und gleichzeitig steigende Fahrpreise geschrieben.
Wer mal einen Unterschied wie Tag und Nacht erleben will, soll mal in VVS-Fragen zum SSB-Kundenzentrum gehen und zu einem typischen DB-ReiseZentrum in der Provinz. Bei der SSB wird man dermaßen zuvorkommend und mit einem Lächeln bedient. Es gibt sicher viele sehr kompetente und freundliche Bahnmitarbeiter und das ist sicher die Mehrheit, aber es gibt aber bei der Bahn auch für ein Dienstleistungsunternehmen überdurchschnittlich viele unverschämte, griesgrämige Nichtsnutze, die ihr Beamtentun aufs Lebenszeit voll auskosten und immer noch im Irrglauben leben, dass sie sich das in der heutigen Zeit erlauben könnten. Und diese Leute müssen weg. Solche Exemplare würden bei uns im Unternehmen nicht mal eine Woche überleben, bevor sie fristlos rausgeschmissen würden.
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Netter Kiosk übrigens! Hast dort schonmal einen Kaffee getrunken? Nur zu empfehlen!DT810 @ 20 Oct 2004, 21:00 hat geschrieben:Im Zwischengeschoß zwischen der Haupthalle des Hauptbahnhofes und der S-Bahn-Station erlebe ich immer wieder, wie die Leute mit dem "Geldproblem" den Kiosk als Wechselstube mißbrauchen wollen, also ehrlich gesagt... (...)
Naja, ich weiß ja nicht, wie die Stadtbahnfahrer das mit den Fahrzeiten machen, aber bei der S-Bahn ist sowas unmöglich. Dann kannst gleich die Fahrpläne abhängen und jeder fährt, wie er lustig ist.Bei der SSB sieht das ganz anders aus (Natürlich in Euren Augen nix Vergleichbares!! *Verärgerung*), daß sich ein Fahrgast bei einem Automatenproblem bei einem Stadtbahnfahrer meldet und er läßt dann einen Fahrgast an der nächsten Haltestelle einen Fahrschein lösen und ein Fahrer wartet, bis ein betroffener Fahrgast einen Fahrschein gekauft hat.
Nach wie vor ist falsch - zu den Anfangszeiten der Automaten gab es die Geldkartenfunktion, wurde aber mangels Nachfrage eingestellt.Übrigens: Die Fernverkehrsautomaten wollen nach wie vor keine Geldkarte.
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nein, du hast behauptet, dass das in Ordnung sei und dass du das auch gern tust.Auch wenn ich es langsam satt bin, hier weiter um diesen ......dreck zu diskutieren. Ich habe in dem entsprechenden Thread lediglich zum Ausdruck gebracht, dass die Welt schwerwiegendere Probleme hat, als wenn mal jemand seinen Füße auf dem Sitz hat
Wenn es in diesen Artikeln gezielt um den KundenkontaktUnd komisch, in den zahlreichen Artikeln, die heute zum Thema "VVS und Kundenfreundlichkeit" erschienen sind, wird nirgends etwas von dreckigen Zügen erwähnt,
(durch Personal oder Automaten) geht, gehört das auch genausowenig zum
Thema wie es Thema Fahrzeit oder Fahrplan wäre.
ja was nun? die meisten sind freundlich, aber dann doch wieder Tag und Nacht?Wer mal einen Unterschied wie Tag und Nacht erleben will, soll mal in VVS-Fragen zum SSB-Kundenzentrum gehen und zu einem typischen DB-ReiseZentrum in der Provinz. Bei der SSB wird man dermaßen zuvorkommend und mit einem Lächeln bedient. Es gibt sicher viele sehr kompetente und freundliche Bahnmitarbeiter und das ist sicher die Mehrheit,
Blah blah Kraftmeierei! Auch da käme erstmal eine Abmahnung. Und im übrigen gibts auch in der freien Wirtschaft genug inkompetente Kotzbrocken im Kundenkontakt - was sollen diese Klischees!Solche Exemplare würden bei uns im Unternehmen nicht mal eine Woche überleben, bevor sie fristlos rausgeschmissen würden.
Zu den Automaten der Bahn: Grundsätzlich habe ich kein Problem mit den Automaten, und nicht funktionierende habe ich nur 2 mal in letzter Zeit erlebt. Allerdings gibt es bei der Bahn hnsichtlich des Aufstellens von Automaten keine Logik: So gibt es in Öhringen (im ländlichen Raum) 3 Automaten, davon 2(!) Fernverkehrsautomaten, die nur EC- oder Geldkarte (?) aber KEIN Geld akzeptieren. Der dritte Automat ist ein klassischer Tastenautomat, gegen den grundsätzlich nichts einzuwenden ist: Er akzeptiert außer 50igern eigentlich alles. Aber, man kann kein via eingeben. Und so passiert bei sehr vielen Fahrgästen mit normaler Regelmäßkeit der Fall, das am WE (kein Schalter) es nicht möglich ist, über Schwäbisch Hall-Hessental nach Stuttgart zu fahren, denn der Automat nimmt die "normalerweise" schnellere und billigere Variante über Heilbronn. Da aber von Öhringen nach Heilbronn z.Z. SEV gefahren wird, ist SHA-Hessental z.Z. schneller. Also muss man im im Zug von Hessental nach Stuttgart (zwischen Öhringen und Hessental i.d.R. kein Schaffner) den Schaffner aufsuchen und nachzahlen, was diese meist der Einfacheit wegen lassen und so dem Unternehmen selbst wieder schaden. Ich hoffe dass mit der Stadtbahn auch eine bessere Ausstattung mit anderen Automaten kommt.
Allerdings möchte ich sagen, dass der Vorwurf einfach nicht stimmt, das das Personal der DB prozentual (vgl. mit SSB) freundlicher ist, ich habe im letzten halben Jahr einmal einen unfreundlichen (dafür einen sehr schlimmen) Mitarbeiter getroffen! Wenn ich da mal die Busfahrer (keine DB-Tochterunternehmen) bei uns anschau, schlimm.
Ansonsten finde ich es gestört, nur weil das Thema auf die SSB gefallen ist, jetzt über derren Werbung zu diskutieren, diese als Gesetzteswidrigkeit und Volksverhetzung zu bezeichenen und dann zur Selbstjustiz aufzurufen und damit Volksverhewtzung zu betreiben. Manche wollen alles verboten sehen, dabei sollten sie aufpassen, denn wenn dies verwirklicht wird könnte es passieren, das ihnen "das Maul" verboten wird!
Der Islam an für sich ist keine extremistische Religion, auch wenn eine kleine Minderheit der Gläubigen das so sieht. Und wer nicht Fähig ist, in einem Kloster zu übernachten, der ist meiner Meinung nach genauso wenig tolerant wie er es den Anhängern einer Religion vorwirft. Oder ist er so leicht beeinflussbar dass er über Nacht (beim schlafen) bekehrt wird?
Zu den Deutschen (und deren Vergangenheit): Unsere Geschichte muss immer wieder reflektiert werden, so etwas darf bei uns und nirgendwo nicht wieder geschehen. Wir werden besonders beobachtet, trotzdem tragen die jüngeren Generationen keine Verantwortung dafür (höchstens dafür, dass sie die Vergangenheit vergessen?). Anders sieht es bei den Zeitgenossen von damals aus: Die große schweigende Masse hat nichts getan. Nach 1 bis 2 Jahren war es zu spät, man konnte nichts mehr machen. Das gilt auch für Anhänger demokratischer Parteien. Man hätte aufstehen und dagegen protestieren sollen, das das Volk entmachtet wurde. Es ist jetzt vielleicht einfach, im nachhinein dass so zu schreiben, aber es wäre das einzig vernünftigste gewesen.
Gruß, Dave
PS: Das Personal der SSB tut auch mir leid, wenn es mit Gesetzesverdrehungen geplagt wird! Wie wäre es, einfach vor Gericht gegen die böse Werbung der SSB zu klagen? (Ganz interessant sind die Geldgebühren für abgewiesene Klagen (da lächerlich)).
Allerdings möchte ich sagen, dass der Vorwurf einfach nicht stimmt, das das Personal der DB prozentual (vgl. mit SSB) freundlicher ist, ich habe im letzten halben Jahr einmal einen unfreundlichen (dafür einen sehr schlimmen) Mitarbeiter getroffen! Wenn ich da mal die Busfahrer (keine DB-Tochterunternehmen) bei uns anschau, schlimm.
Ansonsten finde ich es gestört, nur weil das Thema auf die SSB gefallen ist, jetzt über derren Werbung zu diskutieren, diese als Gesetzteswidrigkeit und Volksverhetzung zu bezeichenen und dann zur Selbstjustiz aufzurufen und damit Volksverhewtzung zu betreiben. Manche wollen alles verboten sehen, dabei sollten sie aufpassen, denn wenn dies verwirklicht wird könnte es passieren, das ihnen "das Maul" verboten wird!
Der Islam an für sich ist keine extremistische Religion, auch wenn eine kleine Minderheit der Gläubigen das so sieht. Und wer nicht Fähig ist, in einem Kloster zu übernachten, der ist meiner Meinung nach genauso wenig tolerant wie er es den Anhängern einer Religion vorwirft. Oder ist er so leicht beeinflussbar dass er über Nacht (beim schlafen) bekehrt wird?
Zu den Deutschen (und deren Vergangenheit): Unsere Geschichte muss immer wieder reflektiert werden, so etwas darf bei uns und nirgendwo nicht wieder geschehen. Wir werden besonders beobachtet, trotzdem tragen die jüngeren Generationen keine Verantwortung dafür (höchstens dafür, dass sie die Vergangenheit vergessen?). Anders sieht es bei den Zeitgenossen von damals aus: Die große schweigende Masse hat nichts getan. Nach 1 bis 2 Jahren war es zu spät, man konnte nichts mehr machen. Das gilt auch für Anhänger demokratischer Parteien. Man hätte aufstehen und dagegen protestieren sollen, das das Volk entmachtet wurde. Es ist jetzt vielleicht einfach, im nachhinein dass so zu schreiben, aber es wäre das einzig vernünftigste gewesen.
Gruß, Dave
PS: Das Personal der SSB tut auch mir leid, wenn es mit Gesetzesverdrehungen geplagt wird! Wie wäre es, einfach vor Gericht gegen die böse Werbung der SSB zu klagen? (Ganz interessant sind die Geldgebühren für abgewiesene Klagen (da lächerlich)).
[font=Times]"Die Abwrackprämie soll die deutsche Wirtschaft ankurbeln. Von wegen. Warum die Prämie den Falschen hilft, viele Kunden foppt und zum Betrügen geradezu einlädt." Artikel Politik abgewrackt! auf taz.de[/font]
- schwaborigine
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- Registriert: 27 Sep 2004, 19:21
Oh es gibt königliche Kundenkönige! An denen hättest du Maximalforderungensteller helle Freude... :D-Love @ 20 Oct 2004, 20:30 hat geschrieben:- Bin ich Kunde und müsste die DB AG es mir nicht so einfach und attraktiv wie möglich machen, dass ich Fahrkarte kaufen kann und die öffentlichen benutze?
Vor einigen Tagen fuhr ich abends von Stuttgart Richtung Heilbronn.
In den Sitzgarnituren vor mir hockten insgesamt 3 Typen, ca 16 Jahre alt, südosteurpäische Herkunft mit wunderschön eingeölten Haaren, die anscheinend zusammengehörten. Der eine liess sich dann erstmal in kaiserlicher Pose vom Zugbegleiter einen Nahverkehrsfahrschein ausstellen (weil vermutlich im gesamten Stuttgarter Hauptbahnhof sämtliche Automaten kaputt waren oder Majestät zu faul oder zu dumm war (PisaPisa), einen zu benutzen. Der Zugbegleiter las ihm brav alles von den Lippen ab, servil und leicht gebückt ohne ihm den Bordzuschlag zu verlangen bzw. was eigentlich korrekt gewesen wäre, das erhöhte Beförderungsentgelt zu verlangen.
Dann liess sich König Kunde noch die Abfahrtszeit des Anschlusszuges in Bietigheim-Bissingen erklären sowie das Abfahrtsgleis. Nach etwa 5 Minuten war dann Hoheit zufriedengestellt. Nachdem der Zugbegleiter dann weitergegangen war, wurden erstmal ächzend von allen dreien die Füsse auf den Sitz gelegt, denn die armen Buben hatten bestimmt einen schweren Tag. Alle drei trugen übrigens weisse Hosen, woraus zu schliessen ist, dass Mama noch ihre Wäsche wäscht und sie daher nicht merken, ebensowenig wie Magnifizenz D-Love, welchen Dreck man sich da einfängt (ich habe vor kurzem bei mehreren Hosen völlig unerklärliche münzengrosse Flecken entdeckt, die auch nach mehrmaligem Waschen mit extra Bleichmittel nicht verschwinden). Dann entdeckte der eine, dass er offenbar Flöhe hat. Zog Schuhe und Strümpfe aus und untersuchte hingebungsvoll seine Zehenzwischenräume und fand hie und da irgend etwas an seinen Füssen oder in den Haaren seiner Unterschenkel, was er dann freudig abzupfte, seine kumpels dabei über seine Funde lautstark auf dem laufenden haltend und nach jedem zweiten Wort seine Rede durch das Wort "Scheisse" unterbrechend. Er schnippte das Gefundene in die Gegend, damit andere auch was davon haben. Mittlerweile durchzog ein feines Altkäsearoma den Waggon.
Nachdem der Bube und seine Kumpels somit alle zur Verfügung stehende Ressoucen ausgenutzt hatte, stieg er dann in Bietigheim-Bissingen um...
Der Kunde ist König und es ist ja nicht so, dass es zur DB keine Alternativen gibt und die Kundenorientierung bei DB Regio lässt nun mal zu wünschen übrig. Das ist Tatsache. Wenn andere Unternehmen an der Basis so arbeiten würden wie Die Bahn, wären sie schon längst vom Markt verschwunden.
Und zu deinem Erlebnis, zu dem ich dir mein allertiefstes Mitgefühl aussprechen muss
Die Welt ist so schlecht zu dir. Tja, ich hoffe für Dich, du verdienst genug, dass du dir einen 1.Klasse-Fahrschein leisten kannst, um künftig dem Zigeunergesindel zu entgehen.
Sicher ist es möglich, sogar relativ wahrscheinlich, dass die drei Herren darauf spekuliert haben, dass auf der kurzen Strecke zwischen Stuttgart und Bietigheim nicht kontrolliert wird, aber ausschließen kann man auch nicht, dass die guten vielleicht einfach nicht wussten, wie und an welchem Automaten sie einen Fahrschein nach HN lösen können. Denn an den orangenen SSB-Automaten sind nur Ziele im Verbund angegeben, während an den orangenen DB-Automaten alle Ziele in Baden-Württemberg + Ludwigshafen (RP) lösbar sind. Wer sich nicht so gut auskennt wie wir, denkt vielleicht, dass an beiden Automaten das gleiche lösbar ist. Wenn sie tatsächlich 16 waren, hatten sie zudem auch keine Chance, an den blauen Automaten einen Fahrschein zu kaufen, da die ja nur mit EC- oder Kreditkarte funktionieren. Mich haben auch schon Leute am Automaten gefragt, wie sie denn Heilbronn oder Neckarsulm lösen sollen, das weiss nicht jeder.
Und zu deinem Erlebnis, zu dem ich dir mein allertiefstes Mitgefühl aussprechen muss
Die Welt ist so schlecht zu dir. Tja, ich hoffe für Dich, du verdienst genug, dass du dir einen 1.Klasse-Fahrschein leisten kannst, um künftig dem Zigeunergesindel zu entgehen.
Sicher ist es möglich, sogar relativ wahrscheinlich, dass die drei Herren darauf spekuliert haben, dass auf der kurzen Strecke zwischen Stuttgart und Bietigheim nicht kontrolliert wird, aber ausschließen kann man auch nicht, dass die guten vielleicht einfach nicht wussten, wie und an welchem Automaten sie einen Fahrschein nach HN lösen können. Denn an den orangenen SSB-Automaten sind nur Ziele im Verbund angegeben, während an den orangenen DB-Automaten alle Ziele in Baden-Württemberg + Ludwigshafen (RP) lösbar sind. Wer sich nicht so gut auskennt wie wir, denkt vielleicht, dass an beiden Automaten das gleiche lösbar ist. Wenn sie tatsächlich 16 waren, hatten sie zudem auch keine Chance, an den blauen Automaten einen Fahrschein zu kaufen, da die ja nur mit EC- oder Kreditkarte funktionieren. Mich haben auch schon Leute am Automaten gefragt, wie sie denn Heilbronn oder Neckarsulm lösen sollen, das weiss nicht jeder.