Wie steht ihr zum Elektroauto?

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4002
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?

Beitrag von 4002 »

Jean hat geschrieben: 29 Apr 2026, 07:45 Einen unserer geschätzten Admins und Trambahnfahrer anzugreifen und ihn als AFD Anhänger zu betiteln ist schon eine Nummer für sich und sagt viel über die Person aus.
Mit dem Tod ist wie mit der Dummheit, es ist nur für die anderen schlimm.


Abseits davon, zu den AKW. Irgendwelche französischen Meiller lasse ich gezielt außen vor, sondern beziehe mich auf die aktuellste Generation, die es in Deutschland gab.

Die Konvoi Baureihe hat mit einem Kapazitätsfaktor von 96-98% und geglänzt. 100% Kapazitätsfaktor wären, wenn die Anlagen 100% der Zeit mit Nennlast gelaufen wären.

Die Konvoi Baureihe war ganz vorn mit dabei und zwar in allen Belangen.

Daraus wurde der Europäische Druckwasserreaktor entwickelt und es hat 35 Jahre gedauert, bis es einen Reaktor mit mehr Leistung und Effizienz gab.

Wenn man noch die Abwärme für Fernwärme nutzen würde, wie bspw. in der Schweiz, hätte man einen Großteil zur Wärmewende weg von Brennstoffen beigetragen.
Vinschgerbahn
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?

Beitrag von Vinschgerbahn »

4002 hat geschrieben: 29 Apr 2026, 08:50 Wenn man noch die Abwärme für Fernwärme nutzen würde, wie bspw. in der Schweiz, hätte man einen Großteil zur Wärmewende weg von Brennstoffen beigetragen.
Die Wärme muss man aber erst zu den Häusern transportieren können. Unbegrenzt lange Fernwärmeleitungen sind leider nicht möglich. Und Fernwärme muss 100% Verfügbarkeit haben. Aber ja, grundsätzlich natürlich eine gute Idee.
Rohrbacher
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?

Beitrag von Rohrbacher »

Jean hat geschrieben: 29 Apr 2026, 07:47 Der Strompreis sollte eher gesenkt werden
Das ginge ganz einfach. Man müsste nur den Mechanismus abschaffen, wegen dem der aktuell teuerste Strom den Preis macht und nicht der günstigste. Mit diesem "lustigen" Prinzip will man die teuren fossilen Anlagen im Rennen halten, die man als Backup braucht, weil man den Netzausbau und die Speicher verschlafen hat. Man weiß nämlich ganz genau, dass ein thermisches Kraftwerk samt Brennstoffbeschaffung und einigen hundert Leuten Personal in dieser Kette nicht wettbewerbsfähig ist z.B. gegenüber simplen Solarpanels mit Wechselrichter und ggf. sogar direkt noch einer Speicherstation, die jeder aufstellen kann und dann beinahe wartungsfrei 20 Jahre oder länger Strom liefert.
4002 hat geschrieben: 29 Apr 2026, 08:50 Die Konvoi Baureihe hat mit einem Kapazitätsfaktor von 96-98% und geglänzt.
Wie gesagt, die waren ja relativ neu. Die wären das aber nicht geblieben. Ja, man hätte sie vielleicht auch 10 Jahre weiterlaufen lassen können, aber dann? Und das hätte auch nur was gebracht, wenn man die Zeit genutzt hätte, um die Umstellung geordnet ablaufen zu lassen. Oder wenn man um 2000 Neubauten auf den Weg gebracht hätte und vielleicht da Verzögerungen überbrücken hätte müssen. Aber einfach nur laufen lassen, weil das vielleicht für eine Regierungskoalition gerade das bequemste ist, wo man nix für tun muss, das ist langfristig nicht sinnvoll.

Ob man Kohle oder Atom zuerst abschaltet hat aber auch noch was mit Arbeitsplätzen zu tun und der Tatsache, dass ein AKW, wenn man es heute abschaltet, auch 20 Jahre später im Rückbau noch einen Großteil seiner Fachleute braucht. Von der Endlagerung her gesehen wär's wurscht, ob wir ein paar Jahre früher oder später mit den Millionen Jahren anfangen, aber der Kraftwerksbetrieb an sich endet ja nicht mit dem Trennen vom Netz. Beim Kohlekraftwerk braucht man ab dem Tag, ab dem nichts mehr verfeuert wird, keine Kohle und die ganze Kohlegewinnungs- und Logistikkette nicht mehr, auch der Abriss oder die Nachnutzung der Anlagen geht viel schneller, das braucht einfach Vorlauf, um den Arbeitsmarkt geordnet umzubauen.
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