[Bilder] Leipzig auf der Schiene

Alle Bilder rund um Straßen-/Stadt- und U-Bahn
Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Übers Osterwochenende zog es mich nach Leipzig, wo mit 257,5 Haltestellen (die LVB geben 515 Haltestellen für beide Richtungen an), 148,3 km Streckenlänge und einem Kursauslauf von 151 Wagen zur HVZ ein ansprechend großes Tramnetz auf den interessierten Besucher wartet. Immerhin wollen ja auch 515.000 Einwohner mit öffentlichem Nahverkehr versorgt werden, und die S-Bahn spielt für den innerstädtischen Verkehr im Gegensatz zu München nur eine stark zu vernachlässigende Rolle.

Nun aber direkt rein ins Tram-Geschehen an diesem Osterwochenende:

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Tatra-Großzüge sind am Wochenende zwar recht selten, aber durchaus vor die Linse zu bekommen. Hier fährt ein TGZ als Linie 7 auf der Wurzner Straße stadteinwärts. Links sehen wir einen für Leipzig typischen, prachtvoll sanierten Gründerzeitbau. Von den Mieten für die wunderschönen Wohnungen kann man in München leider nur träumen.

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An Häßlichkeit nicht zu überbieten, sind meiner Meinung nach die Leipziger NGT8. 56 Fahrzeuge wurden zwischen 1995 und 1998 geliefert - der Großteil davon ist heute mit Ganzwerbungen zugekleistert. Dabei wird leider relativ wenig bis gar keine Rücksicht auf die Fahrgäste genommen, die aus dem Fenster schauen möchten. Hier sehen wir Wagen 1132 auf der Linie 8 an der Ecke Annenstraße/Wurzner Straße. Auch wenn die Wagen relativ kurz aussehen, sind sie sogar ein paar Zentimeter länger als die Münchner R2. Und in einem sind sie ebenfalls unschlagbar - in der Beschleunigung. Ich bin noch nie in einem Wagentyp mitgefahren, der dermaßen losbrettert, dass es einen gleich richtig in den Sitz drückt. Einfach brutal, die Dinger.

Im Hintergrund übrigens ein für Leipzig ebenfalls typischer, leerstehender und verfallender Gründerzeitbau. Wenn innerhalb eines Straßenblocks 12 Häuser stehen und 5 davon sind bewohnt, ist das noch ein guter Schnitt.

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Einmal umdrehen, und schon sehen wir einen weiteren Fahrzeugtyp - den Leoliner. Diese 30 Fahrzeuge wurden in den letzten Jahren quasi in Eigenproduktion in Leipzig gefertigt. Hier fährt eine Doppeltraktion auf der Linie 7 stadteinwärts, wodurch man auf die für Leipzig übliche "Großzug-Länge" von rund 45 Metern kommt (so lang ist auch ein Tatra-Großzug). Darüber befindet sich der S-Bahnhof Leipzig-Sellerhausen, der an diesem Samstag mittags einem Geisterbahnhof glich.

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Mit einer weiteren Leoliner-Doppeltraktion vor der Emmauskirche verlassen wir den Fotostandort Wurzner Straße.
Ob die Leoliner im Alltagsbetrieb zuverlässig sind, wage ich ein wenig zu bezweifeln. Am Straßenbahnhof Angerbrücke stieg ich in eine frisch einsetzende Leoliner-DT ein, die zum Ersatz eines Schadzuges (Leoliner, der kurz dahinter in den Betriebshof fuhr) auf Strecke geschickt wurde. Nach ungefähr 15 Minuten Fahrt mußten wir den Wagen wegen eines Defekts verlassen. Auch bei meinem letzten Leipzig-Besuch im März 2007 (und dort bei meiner wiederum einzigen Leoliner-Fahrt), wurde auf der Linie 14 der Zug wegen eines Defekts aus dem Betrieb genommen.
Die Ausfallquote des Leoliners bei meinen beiden Mitfahrten somit bisher: 100%! Über das Ruckeln beim Anfahren und Bremsen der Dinger spreche ich jetzt mal nicht, da ist nämlich jeder 30 Jahre alte Tatra eine Wohltat dagegen.

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Der meiner Meinung nach eleganteste und gelungenste Straßenbahnzug der gesamten Niederflur-Generation: der Classic XXL von Bombardier. 24 dieser wiederum 45 Meter langen Wagen sind nach Leipzig geliefert worden, hier sehen wir Nr. 1202 an der Haltestelle Südfriedhof vor dem Völkerschlachtdenkmal (Linie 15 stadtauswärts).

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Ebenso ansprechend und gelungen wie von außen, sind die Fahrzeuge auch im Innenraum. Angenehm für Stadtrundfahrten ist, dass zahlreiche Sitze auf Podesten angeordnet sind - auch wenn das auf dem Foto nicht wirklich rüberkommt. Entstanden ist das Bild übrigens während der Überlandfahrt auf der Linie 11 nach Schkeuditz, sozusagen die Grünwalder Strecke von Leipzig - inklusive längerem eingleisigen Abschnitt und reizvollen Motiven mit Wiesen, Hügeln und Bahnübergängen (für die ich leider nicht wirklich Zeit hatte).

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Nochmal die vollen 45 Meter am Wilhelm-Leuschner-Platz - dass der "Steile Zahn" (MDR-Hochhaus) im Hintergrund ein nettes Motiv gewesen wäre, ist mir leider erst zu Hause aufgefallen; beim nächsten Leipzig-Besuch kommt das Ding aber komplett mit Tram drauf!

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Sehr schön fotografieren läßt es sich entlang der stadtbahnmäßig ausgebauten Trasse im Plattenbauviertel Grünau. Hier verläßt ein Classic XXL die Haltestelle Jupiterstraße auf der Linie 15. Fünf Doppeltüren und zwei einfache Türen sorgen bei diesen Wagen übrigens für einen schnellen Fahrgastfluß.

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Ebenfalls an der Jupiterstraße folgt ein T4 mit Niederflur-Beiwagen, als Einrücker auf der Linie 8.

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Und wer gar keine Straßenbahn mag, aber trotzdem bis jetzt durchgehalten hat: der wiederauferstandene InterConnex bei der Einfahrt in den Leipziger Hauptbahnhof.

Ich hoffe, mein kleiner Oster-Streifzug durch Leipzig hat Euch gefallen! :)
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

der wiederauferstandene InterConnex
Schöne Bilder. Der InterConnex ist vom selben Verkehrsbetrieb? Der passt farblich irgendwie gut zu den anderen Bildern. :D
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Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Rohrbacher @ 13 Apr 2009, 18:12 hat geschrieben: Schöne Bilder. Der InterConnex ist vom selben Verkehrsbetrieb? Der passt farblich irgendwie gut zu den anderen Bildern. :D
Stimmt, naja wer weiß - vielleicht subventionieren die LVB den InterConnex ja als "Feeder" für ihr Tram-System :D
Electrification
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Beitrag von Electrification »

Schöner Beitrag über eine interessante Stadt, hat mir gut gefallen, danke fürs einstellen.

Ich finde es schade dass so viele Gründerzeitbauten leer stehen. Sollte man nicht versuchen diese herzurichten und die Leute aus den Plattenbaughettos in die Innenstadt zu bekommen? Nur so bleibt sie lebendig und nebenbei kann man die hässlichen Trabantenstädte etwas reduzieren.
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Betriebskontrolleur
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Beitrag von Betriebskontrolleur »

Ist das Schmalspur?

Tolle Eindrücke! ;)
Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Electrification @ 13 Apr 2009, 18:25 hat geschrieben:Schöner Beitrag über eine interessante Stadt, hat mir gut gefallen, danke fürs einstellen.

Ich finde es schade dass so viele Gründerzeitbauten leer stehen. Sollte man nicht versuchen diese herzurichten und die Leute aus den Plattenbaughettos in die Innenstadt zu bekommen? Nur so bleibt sie lebendig und nebenbei kann man die hässlichen Trabantenstädte etwas reduzieren.
Gerne, freut mich dass es gefallen hat! :)

Ja, der Anblick der ganzen verfallenden Gebäude ist schon traurig. Vor allem wenn man Münchner ist, wo es ja schlicht und einfach keine leerstehenden Gebäude gibt (zumindest im Wohnungsbereich), ist das ganze Stadbild erstmal schwer zu begreifen. Einen unsanierten Gründerzeitbau mit 4 Stockwerken kann man übrigens schon für etwa 70.000 Euro (!) erstehen.

Im Übrigen sind ja nicht nur Wohngebäude am Verfallen, sondern die halbe Stadt: Schulen, das alte Stadtbad, Fabriken, Brauereien.. ich habe entsprechend auch den Großteil des Wochenendes wieder in leerstehenden Ruinen verbracht. Der Bilderbogen, der dabei entstanden ist, ist unglaublich morbide.

Zum Thema Plattenbauviertel oder Innenstadt: auch die Plattenbauviertel, in Leipzig allen voran Grünau, haben ja einen massiven Bevölkerungsschwund erlebt, in Grünau seit der Wende über 40%. Dann gibt es natürlich viele Menschen, die ihr gewohntes Wohnumfeld gerade im Alter nicht mehr verlassen möchten; und die Infrastruktur der Plattenbauviertel ist vergleichsweise auch relativ gut (großzügige Parkplätze vor den Häusern, gut ausgebaute Straßenbahn-Strecken, Geschäfte und Schulen). Grünau ganz dicht zu machen, stelle ich mir als schwierig vor, es wurde einfach schon zu viel Geld reingesteckt (die noch vorhandenen Plattenbauten sind mittlerweile fast alle schön saniert und wären in München durchaus gefragter Wohnraum).

Natürlich sollte man trotzdem versuchen, die Kerngebiete der Stadt weiter zu sanieren - aber momentan sieht es leider noch so aus, dass fast alle der sanierten Gründerzeitbauten Werbebanner oder "zu vermieten"-Schilder außen dran haben, das heißt dass noch nicht einmal der vorhandene sanierte Wohnraum gefüllt werden kann.
Betriebskontrolleur @ 13 Apr 2009, 18:25 hat geschrieben:Ist das Schmalspur?

Tolle Eindrücke! ;)
Danke für das Lob!

Nicht ganz, die Leipziger Tram hat mit 1,458m sogar eine Art Breitspur ;)
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KnutR
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Beitrag von KnutR »

Oliver-BergamLaim @ 13 Apr 2009, 18:06 hat geschrieben: Und wer gar keine Straßenbahn mag, aber trotzdem bis jetzt durchgehalten hat: der wiederauferstandene InterConnex bei der Einfahrt in den Leipziger Hauptbahnhof.
Wieso denn wiederauferstanden?

Der war ja nicht/ nie eingestellt.
Electrification
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Beitrag von Electrification »

Danke für deinen Einblick Oliver, ich dachte immer Leipzig gehört im Osten zu den Städten die kaum mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen haben. Es ist doch immer von den Boomtowns Dresden und Leipzig zu hören, vielleicht nur im Vergleich zu anderen ostdt. Städten?

Es wäre schön wenn du die Bilder abseits der Schiene, von den verlassenen Ruinen auch einstellen könntest. Ein Blick über den Tellerrand hat ja noch nie geschadet.
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Autobahn
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Beitrag von Autobahn »

Electrification @ 13 Apr 2009, 18:51 hat geschrieben:Es wäre schön wenn du die Bilder abseits der Schiene, von den verlassenen Ruinen auch einstellen könntest. Ein Blick über den Tellerrand hat ja noch nie geschadet.
Dem Wunsch schließe ich mich an. Außerdem ein toller Bericht mit schönen Fotos.

Bereits im Frühjahr 1990 habe ich die verfallenden Gebäude aus der Gründerzeit in vielen Städten der damals noch bestehenden "DDR" betrachten können. Nur damals waren sie (größtenteils) noch bewohnt. Diese meist im Privatbesitz stehenden Gebäude konnten von den Eigentümern nicht in Stand gehalten werden, weil die Mieteinnahmen dazu nicht ausreichten.

Ein Patentrezept zur Rettung dieser Gebäude habe ich auch nicht. Ich könnte mir nur vorstellen, dass ein Investor die Fassaden (die man unter Denkmalschutz stellen sollte, sofern nicht bereits geschehen) erhält und dahinter moderne Wohn- und Bürogebäude errichtet. Schwierig wird es aber sein, für diese Objekte Mieter zu finden.
Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

PEG 643.02 @ 13 Apr 2009, 18:50 hat geschrieben:Wieso denn wiederauferstanden?

Der war ja nicht/ nie eingestellt.
Ich dachte, der sollte eingestellt werden oder war es sogar mal kurzzeitig - allerdings habe ich das anscheinend nicht genau genug verfolgt. ;)
Electrification @ 13 Apr 2009, 18:51 hat geschrieben:Danke für deinen Einblick Oliver, ich dachte immer Leipzig gehört im Osten zu den Städten die kaum mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen haben. Es ist doch immer von den Boomtowns Dresden und Leipzig zu hören, vielleicht nur im Vergleich zu anderen ostdt. Städten?
Zwischen 1989 (530.000 EW) und 2007 (510.000 EW) hat sich in Leipzig einwohnermäßig auf den ersten Blick nicht viel getan, das stimmt. Allerdings fiel die Einwohnerzahl Leipzigs ab 1989 zunächst kontinuierlich ab, bis 1998 mit nurmehr 437.000 EW der Post-Wiedervereinigungs-Tiefstand erreicht war. Seit 1999 geht es wieder bergauf - einmal wegen der "Boomtown", aber auch weil sich die Stadt zahlreiche Außenbezirke einverleibt hat.
Electrification @ 13 Apr 2009, 18:51 hat geschrieben:Es wäre schön wenn du die Bilder abseits der Schiene, von den verlassenen Ruinen auch einstellen könntest. Ein Blick über den Tellerrand hat ja noch nie geschadet.
Ist in Arbeit ;)
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Beitrag von JeDi »

Oliver-BergamLaim @ 13 Apr 2009, 21:09 hat geschrieben:
PEG 643.02 @ 13 Apr 2009, 18:50 hat geschrieben:Wieso denn wiederauferstanden?

Der war ja nicht/ nie eingestellt.
Ich dachte, der sollte eingestellt werden oder war es sogar mal kurzzeitig - allerdings habe ich das anscheinend nicht genau genug verfolgt. ;)
Das war der Vogtlandexpress (Arriva)

Achja - schöne Bilder!
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KnutR
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Beitrag von KnutR »

Oliver-BergamLaim @ 13 Apr 2009, 21:09 hat geschrieben:Ich dachte, der sollte eingestellt werden oder war es sogar mal kurzzeitig - allerdings habe ich das anscheinend nicht genau genug verfolgt.  ;)
Ja, nicht ganz genau (soll dir aber verziehen sein) :)

Vom 16. Februar bis 8. April war der "Vogtland-Express" eingestellt (gehört zum Interconnex-Konkurrenten Arriva).


Der hier:

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Interessant ist auch, dass der "neue" Vogtland-Express noch nicht wieder in den DB-Aushangfahrplänen auftaucht.
In Berlin Ostbahnhof ist er gar nicht mehr drin, in Berlin Friedrichstraße noch die - von Hand - durchgestrichene Version.
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168er
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Beitrag von 168er »

Von mir auch noch ein Lob ;) Ich war auch in Leipzig vor kuzem(ein Wochenende früher)und hab dieselben Eindrücke wie du bekommen.Ich finds total schade ,dass da so viele Grünerzeithäuser verfallen,es gibt so schöne Gegenden in Leipzig ,die dadurch zerstört werden. :( Aber Straßenbahnmäßig isses sehr interessant und vielfältig und auch ziemlich modern muss ich sagen.
Oliver-bergamlaim @ 13 Apr 2009,18:06 hat geschrieben:Ebenfalls an der Jupiterstraße folgt ein T4 mit Niederflur-Beiwagen, als Einrücker auf der Linie 8.
Wenn du das am sonntagvormittag aufgenommen hast,wars kein Einrücker sondern ein regulärer Zug:
Am Sonntagvormittag sind 2 und 8 verbunden zu einer Linie Strb.Angerbücke - Naunhofer Str.,da man(n) den zwischenabschnitt bedienen will,nicht aber die Außenäste nur deswegen mit einer weiteren (Verstärker)Linie befahren wenns nicht nötig ist.

Nun auch von mir ein bissl passender Senf:
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Ein T4D Grozug am Hbf auf Linie 1
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Noch ein Großzug auf der 1 (mit Niederflurbeiwagen,von denen die LVB 38 Exemplare besitzt und die in den meisten großzügen mitfahren)
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Und noch einer(wieder auf der 1) ;) Diesmal sogar stilecht mit B4D-mod in Grünau kurz vor Lausen.
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Jetzt mal ein Leo:Auf der Stammlinie 7 in Böhlitz-Ehrenberg.Die Dinger fahren wirklich fast nur auf der 7,sonst hab ich keine gesehen.Die fahren sonst nur noch am wochenende auf der 2 und 12(solo)
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Und nun was besonderes:1 und 9 friedlich vereint in der Schleife Thekla.Das war nur möglich,da zu der Zeit die Schleife für die 1 in Mockau wegen eines Unfalls nicht befahrbar war und die 1 deshalb bis Thekla durchgeschaltet wurde(allerdings nicht für die Fahrgäste ersichtlich)
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Und nochmal ein Großzug in Nahaufnahme in der Schleife Taucha.
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Und last but not least eine Aufnahme von einem der vier niederflurig umgebauten B4D-mod,nun B4D-NF.
Gruß hundertachtundsechziger
Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man hat - Theodor Storm
Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Schöne Bilder von Euch beiden!

Den Großzug mit Hochflur-Beiwagen hast Du auch am Wochenende aufgenommen? Das war dann wohl ein echter Glückstreffer, ich hab nur solche mit Niederflur-Bw gesehen.
Jörg.L.E.
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Beitrag von Jörg.L.E. »

Hallo und ersteinmal ein Kompliment an die tollen Bilder nebst guten Bericht. Für mich als Leipziger mal ein interessanter Bericht
von einem Außenstehenden.
Zu der Situation in Leipzig möchte ich mich hier noch zum besseren Verständnis mich etwas äußern.
Die ersten 4 Bilder entstanden im Leipziger Osten. Das Gebiet um die Eisenbahnstraße (Volkmarsdorf/Neustadt-Neuschönefeld) zählt
nicht erst seit der Wende zu den ärmeren Vierteln der Stadt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt hier von staatlicher Unterstützung.
Bsp. 70% aller hier wohnenden Kinder sind indirekt betroffen von staatlichen Leistungen (Sozialhilde/ALG I der Eltern).
Im Bereich Eisenbahn-/Hermann-Liebmann-Straße gibt es eine offene Drogenszene die künftig videoüberwacht werden soll. Darüber hinaus gibt es einen hohen Anteil an Ausländern bzw. Deutsche mit Migrationshintergrund.
Das gesamte Viertel ist also ein Musterbeispiel für den sozialen Verfall. Dennoch wohnen hier fast 20 000 Einwohner auf engstem Raum. Die Einwohnerzahl steigt aber seit Jahren.
Wie auch die gesamte Einwohnerzahl von Leipzig. 2006 waren es noch 500 000 Einwohner, jetzt sind aktuell 515 000. Am stärksten
wachsen die Gründerzeitviertel (Südvorstadt und Schleussig sowie Gohlis), während die Plattenbauviertel kontnuierlich seit Jahren an Einwohnern verlieren. Ein Großteil des Bevölkerungswachstumes spielt sich im inneren der Stadt ab.
Das schlägt sich auch auf die ÖPNV-Entwicklung nieder. Tramlinie 14 wurde in Plagwitz erhalten weil dem Stadtteil hervorragende Wachstumschancen eingeräumt werden. Auch die SL9 die ab Bayrischer Bahnhof künftig mit der S-Bahn konkurriert sollte ab dort bis Markkleeberg eingestellt werden. Mittlerweile wackelt dieses Vorhaben (im Bereich Bayrischer Bf-Connewitz Kreuz) weil in der Südvorstadt seit Jahren die Einwohnerzahl nach oben geht. Die etwas westwärts fahrenden Linien 10 und 11 (=5min-Takt)sind bereits jetzt bestens gefüllt.

Beim fünften Bild am Völkerschlachtdenkmal wird noch in diesem Jahr ganz in der Nähe der Stadtbahnausbau der SL15 weitergehen. Der komplette Bereich Probstheida wird neu gestaltet. Wird auf jeden Fall ein größeres Vorhaben (Neubau Kreuzungen, Haltestellen, Straßenverbreiterungen, Häuserbeseitigung).

Tipps für deinen nächsten Leipzig-Besuch:

- Besuch doch mal den "steilen Zahn" / Universitätshochhaus (Eintritt kostet 2-3 €) / du hast ne herrliche über Leipzig / man sieht auch sehr gut den Citytunnelbau (Bayr. Bf / Hbf)
- Clara-Zetkin-Park ; SL 1+2 (gute Parkstrecke fürs Fotografieren)
- Messegelände
- Paunsdorf-Center / Sommerfeld (Einkaufscenter mit Tramanschluss)
- Linie 7 im Westabschnitt bis Böhlitz-Ehrenberg
- Tram 10+11 im Süden + 9 bis Markkleeberg-West (letztere ist ja ein Wackelkandidat, siehe Bericht oben).

MfG
Jörg

P.S. Falls du ne Zugfahrkarte zurück brauchst kannst du auf den Marktplatz gehen. Dort fährt zwar noch keine S-Bahn, aber der Automat steht bereits. :lol:
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83770 km (229,5 km pro Tag )
Stand: 31.12.2009

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rob74
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Beitrag von rob74 »

Electrification @ 13 Apr 2009, 18:51 hat geschrieben: Danke für deinen Einblick Oliver, ich dachte immer Leipzig gehört im Osten zu den Städten die kaum mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen haben. Es ist doch immer von den Boomtowns Dresden und Leipzig zu hören, vielleicht nur im Vergleich zu anderen ostdt. Städten?
Ich war vor kurzem in der anderen genannten Boomtown (Dresden) und da gibt es auch mehr als genug leerstehende Gebäude, vor allem Altbauten. Dazu muss man folgendes bedenken: egal was man von Plattenbauten hält, sie sind neuer und leichter zu sanieren als ein Gründerzeitbau, der 70 Jahre lang nicht oder nur unzureichend instand gehalten wurde. Außerdem sind die meisten leer stehenden Gebäude an den Hauptstraßen und entlang der Bahnachsen - durch die Verkehrsbelastung sinkt nämlich die Attraktivität der Wohnungen, also wird ein Investor, wenn er die Wahl hat, eher ein Gebäude in einer Seitenstraße nehmen. Dadurch macht die Situation einen noch schlimmeren Eindruck, da man bei der Durchreise ja größtenteils Hauptstraßen und Bahnstrecken zu sehen kriegt. Neubaugebiete haben dieses Problem nicht in dem Maße, da man da schon von Anfang an auf ausreichenden Abstand der Wohngebäude zu den Durchgangsstraßen geachtet hat.
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Jörg.L.E. @ 15 Apr 2009, 12:19 hat geschrieben:Die ersten 4 Bilder entstanden im Leipziger Osten. Das Gebiet um die Eisenbahnstraße (Volkmarsdorf/Neustadt-Neuschönefeld) zählt nicht erst seit der Wende zu den ärmeren Vierteln der Stadt.
Jörg, danke für Deine Ergänzungen und Informationen "aus erster Hand". In Leipzig hätte ich mir immer wieder jemanden Ortskundigen gewünscht, der mir ein wenig die Hintergründe erklärt, z.B. welchen Zweck Gebäude x früher erfüllte und seit wann es leersteht.

Das Gebiet rund um die Eisenbahnstraße ist in der Tat ein Extrembeispiel für Leerstand und Verfall, ganz krass war das Eck Krönerstraße/Ihmelsstraße/Wurzner Straße mit exakten 100% Leerstand (inklusive der großen Wilhelm-Liebmann-Oberschule, in die ich wahnsinnig gerne einmal rein würde, die aber von der Stadt wirklich gut versiegelt wurde).

Allerdings muss ich sagen, eigentlich überall in Leipzig spürbaren Leerstand gesehen habe, egal wo ich hingefahren bin. Ich weiß nicht ob es einem als Besucher einfach mehr auffällt, aber viel Leerstand gab es u.a. in allen Straßen in Plagwitz (gut, vielleicht wieder ein Extrembeispiel), aber auch in Wahren und Möckern (entlang SL11), Lindenau (entlang SL15), Zentrum-Nord (SL16), Zentrum-Südost (Straße des 18. Oktober), einfach egal wo ich war - auch in Gohlis (rund um die TAKRAF/Bleichert-Werke).
Jörg.L.E. @ 15 Apr 2009, 12:19 hat geschrieben:Tipps für deinen nächsten Leipzig-Besuch:
- Paunsdorf-Center / Sommerfeld (Einkaufscenter mit Tramanschluss) [...]
Danke für die Tipps, die werde ich berücksichtigen! In der Schleife Sommerfeld und am Paunsdorf-Center war ich vor 2 Jahren schon, das wäre auch recht gut zum Fotografieren dort. Ich werde auf jeden Fall bald wieder nach Leipzig kommen, weil noch einiges auf meiner "to see"-Liste steht. Das ganze Tramnetz abzufahren, dauert ja auch schon etwas. Und da ich ohnehin sehr ruinen-affin bin, wird natürlich auch wieder ein wenig Abbruchhaus hier und dort auf der Liste stehen!
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Beitrag von 168er »

Oliver-Bergamlaim @ 15 Apr 2009,10:40 hat geschrieben:Den Großzug mit Hochflur-Beiwagen hast Du auch am Wochenende aufgenommen? Das war dann wohl ein echter Glückstreffer, ich hab nur solche mit Niederflur-Bw gesehen.
Ne,ich war auch noch am Mo/Di dort und da ist das Bild entstanden. ;)
Am Wochenende fahren doch eh so gut wie gar keine T4D-Großzüge mehr oder? :blink:
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

168er @ 15 Apr 2009, 14:58 hat geschrieben: Am Wochenende fahren doch eh gar keine Großzüge oder? :blink:
Doch, sogar einige. Auf der SL 7 mindestens einer (vermutlich als Ersatz für eine defekte Leoliner-Garnitur), auf der SL 9 ebenfalls einer und auf der sehr langen SL 11 etwa jeder 2. Kurs (im Wechsel mit Classic XXL).

Allerdings ist am Wochenende in jeder Garnitur ein Niederflur-Beiwagen hinten dran, reine Hochflur-Großzüge gibt's also wohl nurmehr unter der Woche.
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Beitrag von 168er »

Aha,gut zu wissen!Auf der 11 dacht ichs mir schon fast,aber auf der 9??? :blink: Da fährt ja unter der woche sogar nur einer!da hast du vllt. besonders Glück gehabt.
Sind die B4D-NF auch am WE unterwegs?
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Beitrag von spock5407 »

Was sind eigentlich gute=gehobene Wohnlagen mit Tramanschluss in Leipzig?
Stadtbahn für Regensburg , offizielle Projektseite der Stadt Regensburg
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Beitrag von Jörg.L.E. »

168er @ 15 Apr 2009, 14:58 hat geschrieben: Am Wochenende fahren doch eh so gut wie gar keine T4D-Großzüge mehr oder? :blink:
Nur wenn Messe ist oder es zu Wagenparkunregelmäßigkeiten gibt.



Rob74 hat es sehr treffend geschildert. Die Gebäude an den Hauptstraßen sind nicht sehr beliebt, aufgrund der Lärmbelastung.
In Leipzig wirkt sich das mit gnadenlosem Leerstand aus. In München ist es aufgrund der hohen Nachfrage ein gelöstes Problem.
Wenn ich mir tw. am mittleren Ring(Süd) vorstelle dort wohnen zu müssen (zu Bestpreisen). :blink:

@ Oliver: Wenn du so scharf auf besagte Immobilien bist empfehle ich dir den Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld (Ludwigstraße /
Neustädter Kirche bzw. Rabet). Weitere interessante Ecken mit alten aber vielen sanierten Häusern:
- Eutritzscher Markt
- Kleinzschocher
- Südvorstadt
- Mathildenstraße (Connewitz)
- komplette Waldstraßenviertel

Bei uns in Schönefeld haben sie erst vor 2 Jahren eine komplette Häuserzeile abgerissen. Absolut hornalt und noch aus dem 19. Jahrhundert. Das wäre ein richtiges Schmeckerchen für dich geworden. ;)
Bahnstatistik 2009:
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Leerstand in Leipzig

Wie versprochen, habe ich nun noch einige Bilder vom Leerstand in Leipzig hochgeladen. Ich präsentiere sie einmal ohne großen Kommentar (und ja - wir befinden uns in Deutschland, im Jahr 2009):

Hermann-Liebmann-Oberschule, Ecke Ihmelsstraße/Krönerstraße:
Bild

Wohnhaus, Wilhelm-Sammet-Straße (Nähe Kreuzung Geibelstraße):
Bild

Bild

Wohnhäuser, Aurelienstraße (am Karl-Heine-Kanal):
Bild

Bild

Ehem. Sternburg-Brauerei, Lützschena:
Bild

Bild

Bild

Bild

Bild
Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Ehem. Stadtbad, Eutritzscher Straße (Nähe Kreuzung Roscherstraße):
Bild

Wohnhaus, Ecke Georg-Schumann-Straße/Kanalstraße:
Bild

Ehem. Heizkraftwerk, Limburgerstraße/Klarastraße:
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Ehem. Industriebetrieb, Naumburger Straße (Nähre Kreuzung Gießerstraße):
Bild

Ehem. TAKRAF/Bleichert-Werke, Wilhelm-Sammet-Straße (S-Bahnhof Gohlis):
Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

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Das ist bei weitem nicht alles, was ich fotografiert habe, und was ich fotografiert habe, ist bei weitem nicht alles was leersteht...
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

Mh... das ist doch echt schade drum, das sind doch Häuser, die man eigentlich theoretisch ganz toll herrichten könnte, in dachte immer solche Altbauten seien total im Trend oder ist das nur in anderen Städten so? Hier stehen sie rum, man müsste nichtmal fiese "Entmietungskommandos" losschicken... :(
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Das mein ich auch, da wär einiges dabei wo man richtig tolle Altbauten drausmachen kann....
Bitter....
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rob74
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Beitrag von rob74 »

spock5407 @ 20 Apr 2009, 11:40 hat geschrieben: Das mein ich auch, da wär einiges dabei wo man richtig tolle Altbauten drausmachen kann....
Bitter....
In München könnte man das machen - allerdings, Gebäude in so einem schlechten Zustand würde man auch in München eher abreißen und an der Stelle einen Neubau mit (wegen nicht mehr so hoher Räume und Erdgeschoss auf Straßenniveau statt Hochparterre) 30% mehr Geschossfläche hinstellen. Aber wenn eh mehr Gebäude vorhanden sind als man vermieten kann, sieht's für Gebäude in unattraktiveren Lagen schlecht aus. Übrigens: auch in München gibt es solche Altbauten in unattraktiven Lagen, die wegen der Wohnungsnot zwar nicht leer stehen, aber bei denen man sich fragt, wie das Haus von innen aussieht und wie man da drin noch wohnen kann. Zum Beispiel das Gebäude an der Ohlmüllerstraße Ecke Asamstraße, das man gut aus der Tram sehen kann...
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Stimmt; da an der Ohlmüllerstr. schauts auch net grad toll aus. Trotz idealer Anbindung und Innenstadtnähe.
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168er
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Beitrag von 168er »

:( :( :( :( :( :( :( :( :( Wie schon vorher geschrieben,einfach nur schade drum...
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GT4-Stuttgart
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Beitrag von GT4-Stuttgart »

Wirklich interessante und schöne Bilder, sowohl von Straßenbahn als auch Altbauten :)
Viele Grüße
GT4-Stuttgart
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