[B] S-Bahn in Tegel entgleist
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Okay, das mit dem "nicht so schlimm" sollte man nochmal überdenken 
Hier der Link auf die Seite der Berliner Feuerwehr, mit Bild.
http://www.berliner-feuerwehr.de/2433.html...75573&tx_ttnews[tt_news]=1691
Geht leider nicht anders, wegen der Klammern, sorry
Edit:
weitere Infos ausm Tagesspiegel

Hier der Link auf die Seite der Berliner Feuerwehr, mit Bild.
http://www.berliner-feuerwehr.de/2433.html...75573&tx_ttnews[tt_news]=1691
Geht leider nicht anders, wegen der Klammern, sorry
Edit:
weitere Infos ausm Tagesspiegel
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
Irre ich mich oder steht der vordere Triebwagen auf dem Bild des Tagesspiegels auf einem Gleisstück ohne Stromschiene? Wenn ja, hat die Weiche den Zug völlig falsch geleitet.
Edit: Einer der Kommentatoren auf der Tagesspiegel-Seite meint ebenfalls, dass der Zug auf ein altes Industriegleis gelangt ist.
Edit: Einer der Kommentatoren auf der Tagesspiegel-Seite meint ebenfalls, dass der Zug auf ein altes Industriegleis gelangt ist.
den Tagesspiegelbildern nach zu urteilen ist das direkt nördlich des Bahnhofs Tegel, wo es Richtung Hennigsdorf eingleisig wird, am Abzweig zur Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde.
sieht so aus als wollte der halbe Zug da Richtung Friedrichsfelde abbiegen. Was vielleicht hoffentlich 'nur' auf menschliches Versagen oder ein Problem mit der Weiche hindeuten könnte - und nicht auf neuerliche Probleme mit den Zügen der Berliner S-Bahn.
sieht so aus als wollte der halbe Zug da Richtung Friedrichsfelde abbiegen. Was vielleicht hoffentlich 'nur' auf menschliches Versagen oder ein Problem mit der Weiche hindeuten könnte - und nicht auf neuerliche Probleme mit den Zügen der Berliner S-Bahn.
das müsste der in Fahrtrichtung hintere Wagen sein, wenn ich die Bilder richtig interpretiert habe...und ja, das Gleis geht ein paar Meter Richtung Industriebahn und endet dannCaesarion @ 21 Aug 2012, 14:07 hat geschrieben: Irre ich mich oder steht der vordere Triebwagen auf dem Bild des Tagesspiegels auf einem Gleisstück ohne Stromschiene? Wenn ja, hat die Weiche den Zug völlig falsch geleitet.
Edit: Einer der Kommentatoren auf der Tagesspiegel-Seite meint ebenfalls, dass der Zug auf ein altes Industriegleis gelangt ist.
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Kommt drauf an mit welchem Fuß der zuständige Planer aufgestanden istfirefly @ 21 Aug 2012, 16:16 hat geschrieben: Werden Weichen nicht sofort ausgebaut, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?

/Edit: In diesem Falle dürfte die Weiche aber nach wie vor auch noch Flankenschutzfunktion haben und bei Einfahrten von Hennigsdorf immer in die abweisende Stellung laufen.
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Falls sich wer für interessiert, hier der Link zu dem (inhaltlich eher schwachem) RBB-Spezial von gestern abend ...
RBB-Mediathek
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Gruß, Guido
Tf bei der S-Bahn München
[img]http://www.eisenbahner-online.de/420-423.gif[/img]
Hinweis: Der obenstehende Beitrag spiegelt - sofern nicht anders gekennzeichnet - ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider.
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Vorallem fällt die wilde Spekulation in dieser Sendung auf:
Minute 1:12 :
Direkt anschließend:
Minute 13:30:
Minute 1:12 :
Das ist schonmal eine ziemlich wirre Aussage - natürlich bestünde keine Gefahr, dass zwei Züge wegen einer umgestellten Weiche auf der Strecke zusammenstoßen - wie soll das denn gehen? Anders wäre es natürlich bei einem grade in den Bahnhof einfahrenden Zug, da könnte so etwas schon passieren, was aber nichts damit zu tun hat dass die Strecke eingleisig ist.Man kann wirklich von Glück sagen, dass es hier nicht zu einem schwereren Unfall gekommen ist, denn diese Strecke Richtung Schulzendorf beispielsweise auf der der Zug unterwegs war, das ist eine eingleisige Strecke, wenn da eine Weiche so falsch geschaltet worden wäre, dass Züge zusammengestoßen wären, das wäre noch viel schlimmer gewesen, so ist ein Zug quasi auf ein totes Gleis umgelenkt worden, und zwar grade in dem Moment in dem der Zug über dieses Gleis gefahren ist, beziehungsweise diese Weiche gefahren ist.
Direkt anschließend:
Die Weiche war nicht "sozusagen fachmännisch abgeschlossen", sondern ganz normal stellbar.Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, denn diese Weiche ist eine tote Weiche, die ist sozusagen fachmännisch abgeschlossen, da kann man eigentlich nur noch manuell ran. Ob das der Fall gewesen ist, wie gesagt, die Bundespolizei untersucht das ganze noch. "
Minute 13:30:
Offenbar ist vor dem Unfall der Blitz eingeschlagen - und da ist es doch wesentlich naheliegender, dass es mit dem Blitzeinschlag zusammenhängt. Wie der RBB jetzt auf mangelhafte Wartung kommt (hat die DB vergessen dem Blitz zu sagen dass er nicht einschlagen darf?) ist schon auch etwas fragwürdig.Und auch Probleme in den Stellwerken sorgen für Staus auf den Bahnsteigen. Kritiker sprechen auch hier von mangelnder Wartung. Unfälle hatte es dadurch bisher nicht gegeben, möglicherweise sieht das ab heute anders aus
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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- Boris Merath
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Nein, kann er nicht, dazu braucht er den Schlüssel.Zp T @ 22 Aug 2012, 13:41 hat geschrieben: Warte auch mal auf dem Moment bei uns in München auf der S8 bei Steinhausen, wo ein Irrer diese Weiche, geht ins nirgendwo, verstellen könnte...
Elektrisch.Ist die betroffene Weiche in Berlin elektrisch oder nur per Hand verstellbar?
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Vielleicht wurden die Wartungsintervalle des Blitzes nicht korrekt nachgewiesen, und der hätte gar nicht unterwegs sein dürfen ... :ph34r:Boris Merath @ 22 Aug 2012, 14:00 hat geschrieben: (hat die DB vergessen dem Blitz zu sagen dass er nicht einschlagen darf?)
Gruß, Guido
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Tagesspiegel online meint die Ursache schon zu wissen ...
Gruß, Guido
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Weils mir bei dem Tagesschau-Bild grad auffällt: Was ist das eigentlich für ne Baureihe? Den Wikipediabildern zufolge müsste der hintere ein Vierteilzug 477 sein, davor ein 481/82. Allerdings sagt Wikipedia auch, dass die 477 seit 2003 nicht mehr im Einsatz sind :huh: oder wurden die aus Mangel an fahrbarem Material in den letzten Jahren reaktiviert?Guido @ 22 Aug 2012, 20:10 hat geschrieben: Tagesspiegel online meint die Ursache schon zu wissen ...
- Boris Merath
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Der 477 dient als Hilfszug, ist also eine Art Arbeitsfahrzeug.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Der Hilfsgerätezug (478.5) ist jedoch kein ex 477 sondern ein ex 476, was man sehr schön an der Front erkennt, welche widerum Umbauten aus 275 (475) sind ...
Hier ein paar Links dazu:
http://www.s-bahn-galerie.de
http://www.stadtschnellbahn-berlin.de/
http://www.s-bahn-berlin.de/
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Gruß, Guido
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Du tust ja gerade so, als könne man nichts gegen Blitzeinschläge tun. Wenn man technische Anlagen hat, die derart sensibel hinsichtlich Blitzen sind, dann kann man sehr wohl erwarten, dass ausreichende und funktionieren Schutzsysteme installiert sind.Boris Merath @ 22 Aug 2012, 14:00 hat geschrieben: Offenbar ist vor dem Unfall der Blitz eingeschlagen - und da ist es doch wesentlich naheliegender, dass es mit dem Blitzeinschlag zusammenhängt. Wie der RBB jetzt auf mangelhafte Wartung kommt (hat die DB vergessen dem Blitz zu sagen dass er nicht einschlagen darf?) ist schon auch etwas fragwürdig.
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Ganz so einfach ist das bei Stellwerken nicht - und nutzt erst rechts nichts, wenn der Schaden bereits in der Außenanlage auftritt. Der einzige hier mögliche Schutz wäre eine vollständige Überdachung des ganzen Bahnhofs.firefly @ 23 Aug 2012, 17:23 hat geschrieben: Du tust ja gerade so, als könne man nichts gegen Blitzeinschläge tun. Wenn man technische Anlagen hat, die derart sensibel hinsichtlich Blitzen sind, dann kann man sehr wohl erwarten, dass ausreichende und funktionieren Schutzsysteme installiert sind.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
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So weit muss ja dann auch nicht gehen es reicht ja in der Regel ein ausreichendes Grounding/Bonding der betroffenen Komponenten und ein passendes Shielding der Kabel.Boris Merath @ 23 Aug 2012, 18:45 hat geschrieben: Ganz so einfach ist das bei Stellwerken nicht - und nutzt erst rechts nichts, wenn der Schaden bereits in der Außenanlage auftritt. Der einzige hier mögliche Schutz wäre eine vollständige Überdachung des ganzen Bahnhofs.
PS Man möge mir bitte mein Denglisch verzeihen. Ich musste meinte Tagwerk in letzter Zeit fast ausschließlich im englischsprachigen Ausland verrichten.
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Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
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Erst pflastert er den Satz mit englischen Worten zu und dann schreibt er "Tagwerk" 

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