Möglichkeiten den ÖPNV zu attraktivieren
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In der Zeitung "Der Standard" gibt es einen Tarif-Check über den ÖPNV in Österreich. Wen es interessiert, der klicke hier:
Tarif-Check der Landeshauptstädte
Der eigentliche Grund meines Themas:
Die Stadt Wien bietet ja ein Jahresticket für 365 Euro, also 1 Euro pro Tag, an. Der Preise der Jahreskarte wurde dafür abgesenkt und dennoch hat man dadurch mehr Einnahmen, durch die gestiegenen Abo-Zahlen. Sogesehen war die Reduzierung des Preises ein voller Erfolg.
Wäre das nicht auch ein Vorbild für deutsche Städte? Der ÖPNV kann doch nur mit attraktiven Angeboten seine Nutzerzahlen steigern und eine Jahreskarte für 365 Euro wäre hier doch eine feine Sache.
Auf den ersten Blick wären es Mehrkosten, aber über mehr Verkäufe an Jahreskarten kann das auch in München oder anderswo ein großer Gewinn werden.
Tarif-Check der Landeshauptstädte
Der eigentliche Grund meines Themas:
Die Stadt Wien bietet ja ein Jahresticket für 365 Euro, also 1 Euro pro Tag, an. Der Preise der Jahreskarte wurde dafür abgesenkt und dennoch hat man dadurch mehr Einnahmen, durch die gestiegenen Abo-Zahlen. Sogesehen war die Reduzierung des Preises ein voller Erfolg.
Wäre das nicht auch ein Vorbild für deutsche Städte? Der ÖPNV kann doch nur mit attraktiven Angeboten seine Nutzerzahlen steigern und eine Jahreskarte für 365 Euro wäre hier doch eine feine Sache.
Auf den ersten Blick wären es Mehrkosten, aber über mehr Verkäufe an Jahreskarten kann das auch in München oder anderswo ein großer Gewinn werden.
Und wo genau in München willst du die zusätzlichen Fahrgäste reinstecken?
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck
Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
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In München mangelt es nicht Fahrgästen, sondern an Fahrten. Aber dafür haben die SW//M schicke Windräder...
Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird - und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt - und unser Schicksal in die Hände nimmt.
Ja, ich glaube an die Ewigkeit - und dass jeder jedem mal vergibt.
Alle werden wieder voreinander gleich, jeder kriegt, was er verdient.
(DTH - Wünsch DIR was)
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Da muss ich zustimmen. Der ÖPNV hat einfach ein schlechtes Image - unpünktlich, überfüllt, unkomfortabel und komische Leute. Dagegen was zu tun ist schwierig.Bayernlover @ 6 Apr 2013, 12:43 hat geschrieben: Das Problem an der Attraktivität des ÖPNV ist doch gar nicht der Preis. Bis auf Fahrradfahren und Laufen sind die Alternativen weitaus teurer.
Ich würde sagen, dass besonders in München die fehlenden Querverbindungen die Attraktivität stark senken. Wenn jemand aich für oder gegen ÖPNV entscheidet, liegt das in der Regel an der zu langen Fahrzeit oder an zu häufigen Umstiegen. "Komische Leute" dürfte wohl eher seltener vorkommen.
Mein Bahnjahr 2024
Zurückgelegte Strecke: 30.060 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,1 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 626 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 78 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 2,7% - Fahrtkosten: 10,6 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 87,5%
Zurückgelegte Strecke: 30.060 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,1 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 626 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 78 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 2,7% - Fahrtkosten: 10,6 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 87,5%
wenn ich jetzt aber sage, daß ich eine U-Bahn Münchner Freiheit - Tucherpark - Herkomerplatz - Richard Strauß Straße - Grillparzerstraße - Ostbahnhof - Balanstraße - Giesing vorschlagen würde, dann kommen die ganzen Münchner Lazarusse und sagen, rentiert sich nicht, viel zu teuer, da fährt ja keiner damit und was weiß ich noch alles....Entenfang @ 6 Apr 2013, 14:13 hat geschrieben: Ich würde sagen, dass besonders in München die fehlenden Querverbindungen die Attraktivität stark senken. Wenn jemand aich für oder gegen ÖPNV entscheidet, liegt das in der Regel an der zu langen Fahrzeit oder an zu häufigen Umstiegen. "Komische Leute" dürfte wohl eher seltener vorkommen.
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Mein Favorit in dieser Hinsicht wäre hier Max-Weber-Platz - Münchner Freiheit als innenstadtnahe U-Bahn Tangente zu bauen, sodass man Neuperlach... Innsbrucker Ring - Ostbahnhof - Max-Weber Platz - Münchner Freiheit... Scheidplatz... Harthof fahren könnte. Das wäre eine attraktive Ost-Nord Verbindung.andreas @ 6 Apr 2013, 14:46 hat geschrieben: wenn ich jetzt aber sage, daß ich eine U-Bahn Münchner Freiheit - Tucherpark - Herkomerplatz - Richard Strauß Straße - Grillparzerstraße - Ostbahnhof - Balanstraße - Giesing vorschlagen würde, dann kommen die ganzen Münchner Lazarusse und sagen, rentiert sich nicht, viel zu teuer, da fährt ja keiner damit und was weiß ich noch alles....
Aber klar, alles zu teuer oder was weiß ich...
in München kostet eine Isarcard im Abo bei jährlicher Zahlung für die Ringe 1 - 4 650 Euro - geht man ja jetzt um ein Drittel runter braucht man ein Drittel mehr Kunden - eine Stadt wie München braucht dann aber auch wiederrum ein Drittel mehr Fahrten und hat somit auch wieder ein Drittel mehr kosten bei gleichen Einnahmen - schaut für mich nicht nach einen gangbaren Weg für München aus....Electrification @ 5 Apr 2013, 22:29 hat geschrieben: In der Zeitung "Der Standard" gibt es einen Tarif-Check über den ÖPNV in Österreich. Wen es interessiert, der klicke hier:
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Der eigentliche Grund meines Themas:
Die Stadt Wien bietet ja ein Jahresticket für 365 Euro, also 1 Euro pro Tag, an. Der Preise der Jahreskarte wurde dafür abgesenkt und dennoch hat man dadurch mehr Einnahmen, durch die gestiegenen Abo-Zahlen. Sogesehen war die Reduzierung des Preises ein voller Erfolg.
Wäre das nicht auch ein Vorbild für deutsche Städte? Der ÖPNV kann doch nur mit attraktiven Angeboten seine Nutzerzahlen steigern und eine Jahreskarte für 365 Euro wäre hier doch eine feine Sache.
Auf den ersten Blick wären es Mehrkosten, aber über mehr Verkäufe an Jahreskarten kann das auch in München oder anderswo ein großer Gewinn werden.
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Solange es nicht gerade eine U-Bahn Ludwigsfeld - Langwied ohne zwischenhalt ist, kannst in München nahverkehrstechnisch vermutlich so ziemlich alles hinbauen, und nach spätestens 3 Jahren isses wieder überfüllt...andreas @ 6 Apr 2013, 14:46 hat geschrieben: wenn ich jetzt aber sage, daß ich eine U-Bahn Münchner Freiheit - Tucherpark - Herkomerplatz - Richard Strauß Straße - Grillparzerstraße - Ostbahnhof - Balanstraße - Giesing vorschlagen würde, dann kommen die ganzen Münchner Lazarusse und sagen, rentiert sich nicht, viel zu teuer, da fährt ja keiner damit und was weiß ich noch alles....
Nicht ein Drittel mehr Fahrgäste, sondern 50% mehr Fahrgäste.andreas @ 6 Apr 2013, 18:22 hat geschrieben: in München kostet eine Isarcard im Abo bei jährlicher Zahlung für die Ringe 1 - 4 650 Euro - geht man ja jetzt um ein Drittel runter braucht man ein Drittel mehr Kunden - eine Stadt wie München braucht dann aber auch wiederrum ein Drittel mehr Fahrten und hat somit auch wieder ein Drittel mehr kosten bei gleichen Einnahmen - schaut für mich nicht nach einen gangbaren Weg für München aus....
Dauerhaft abwesend, und ich komme nicht mehr wieder.
Es populistisch, wenn man ein Jahresticket für 365 Euro anbietet und mit einem Preis von 1 Euro pro Tag wirbt.
Das Jahr hat durchschnittlich 250 Arbeitstage, davon gehen die Urlaubstage ab. Rechnen wir die (für Deutschland) gesetzlichen Urlaubstage von 24 Werktagen ab, bleiben 226 Tage. Durch geschickte Planung mit den so genannten Brückentagen kann man weiter 11 Tage abgreifen. Somit bleiben 215 Arbeitstage.
Somit erhöht sich der Ticketpreis auf 1,70 Euro pro Tag
Das sind pro Hin- und Rückfahrt dann 0,85 Euro. O.K., man kann auch am Wochenende, in der Freizeit und im Urlaub den ÖPNV nutzen, was den Preis für die Einzelfahrt senkt, man muss es aber nicht.
Rentner, Arbeitslose und Hausfrauen haben sicher ein anders Mobilitätsbedürfnis als junge, berufstätige Menschen und Schüler. Wer nur einmal pro Woche den ÖPNV benutzt, zahlt gegenüber einem Tagesticket drauf.
Das Jahr hat durchschnittlich 250 Arbeitstage, davon gehen die Urlaubstage ab. Rechnen wir die (für Deutschland) gesetzlichen Urlaubstage von 24 Werktagen ab, bleiben 226 Tage. Durch geschickte Planung mit den so genannten Brückentagen kann man weiter 11 Tage abgreifen. Somit bleiben 215 Arbeitstage.
Somit erhöht sich der Ticketpreis auf 1,70 Euro pro Tag

Rentner, Arbeitslose und Hausfrauen haben sicher ein anders Mobilitätsbedürfnis als junge, berufstätige Menschen und Schüler. Wer nur einmal pro Woche den ÖPNV benutzt, zahlt gegenüber einem Tagesticket drauf.
Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
Es soll auch Menschen geben, die an einem Samstag oder Feiertag aus dem Haus gehen. Sorry aber Deine Beiträge gleiten seit einer Weile wirklich ins absurde ab. Lust Pressesprecher von Kim III zu werden?Autobahn @ 6 Apr 2013, 21:31 hat geschrieben: Es populistisch, wenn man ein Jahresticket für 365 Euro anbietet und mit einem Preis von 1 Euro pro Tag wirbt.
Das Jahr hat durchschnittlich 250 Arbeitstage, davon gehen die Urlaubstage ab. Rechnen wir die (für Deutschland) gesetzlichen Urlaubstage von 24 Werktagen ab, bleiben 226 Tage. Durch geschickte Planung mit den so genannten Brückentagen kann man weiter 11 Tage abgreifen. Somit bleiben 215 Arbeitstage.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
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Es populistisch, wenn man ein Jahresticket für 365 Euro anbietet und mit einem Preis von 1 Euro pro Tag wirbt.Autobahn @ 6 Apr 2013, 21:31 hat geschrieben:Es populistisch, wenn man ein Jahresticket für 365 Euro anbietet und mit einem Preis von 1 Euro pro Tag wirbt.
Das Jahr hat durchschnittlich 250 Arbeitstage, davon gehen die Urlaubstage ab. Rechnen wir die (für Deutschland) gesetzlichen Urlaubstage von 24 Werktagen ab, bleiben 226 Tage. Durch geschickte Planung mit den so genannten Brückentagen kann man weiter 11 Tage abgreifen. Somit bleiben 215 Arbeitstage.
Somit erhöht sich der Ticketpreis auf 1,70 Euro pro TagDas sind pro Hin- und Rückfahrt dann 0,85 Euro. O.K., man kann auch am Wochenende, in der Freizeit und im Urlaub den ÖPNV nutzen, was den Preis für die Einzelfahrt senkt, man muss es aber nicht.
Rentner, Arbeitslose und Hausfrauen haben sicher ein anders Mobilitätsbedürfnis als junge, berufstätige Menschen und Schüler. Wer nur einmal pro Woche den ÖPNV benutzt, zahlt gegenüber einem Tagesticket drauf.
Das Jahr hat durchschnittlich 250 Arbeitstage, davon gehen die Urlaubstage ab. Rechnen wir die (für Deutschland) gesetzlichen Urlaubstage von 24 Werktagen ab, bleiben 226 Tage. Durch geschickte Planung mit den so genannten Brückentagen kann man weiter 11 Tage abgreifen. Somit bleiben - 215 Arbeitstage abgezogen - 150 freie Tage.
Somit erhöht sich der Ticketpreis auf 2,4333333333 Euro pro Tag

O.K., man kann auch an Arbeitstagen, zur Schule oder Ausbildung den ÖPNV nutzen, was den Preis für die Einzelfahrt senkt, man muss es aber nicht.
Rentner, Arbeitslose und Hausfrauen haben sicher ein anders Mobilitätsbedürfnis als junge, berufstätige Menschen und Schüler. Wer nur einmal pro Woche den ÖPNV benutzt,
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Ach ja? Zählt ein freier Freitag für 1,5 Tage, wenn der Donnerstag ein Feiertag ist? Wusste ich noch gar nicht...
Man kann unter zuHilfenahme der BRcükentage mit der gleichen Anzahl Urlaubstagen längere zusammenhängende Blöcke an arbeitsfreier Zeit schaffen, aber die Zahl der Arbeitstage ändert sich dadurch nicht. Sie schwankt nur durch das Kalendarium selbst. Wenn 1. und 2. Weihnachtstag auf Samstag und Sonntag fallen, ist das was anderes, als wenn diese auf Dienstag und Mittwoch fallen.
Man kann unter zuHilfenahme der BRcükentage mit der gleichen Anzahl Urlaubstagen längere zusammenhängende Blöcke an arbeitsfreier Zeit schaffen, aber die Zahl der Arbeitstage ändert sich dadurch nicht. Sie schwankt nur durch das Kalendarium selbst. Wenn 1. und 2. Weihnachtstag auf Samstag und Sonntag fallen, ist das was anderes, als wenn diese auf Dienstag und Mittwoch fallen.
Vernünftige Übergangstarife wären auch schon eine gute Idee. Sind zum Beispiel beim MVV überhaupt nicht vorhanden... Wen man z.B. von Pfaffenhofen (Ilm) nach München fährt hat man zwei Möglichkeiten man Kauft sich eine Karte Pfaffenhofen - Karlsfeld + Innenraum Ticket. Dann hat dann aber wieder Ärger mit den Zügen die nicht im MVV Bereich halten... oder man zahl den Innenraum Doppelt...
Das Problem dürften viele haben die von Außerhalb des MVV's nach München müssen.
Das Problem dürften viele haben die von Außerhalb des MVV's nach München müssen.
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Wenn ich die Argumente hier lese, warum 1. nur Arbeitstage echte Tage sind (und daher alle anderen Tage nicht zählen, weil man da daheim an der Steckdose hängt und das Haus nicht mehr verlässt und 2. man sowieso nur an etwas über 100 Tagen arbeitet, käme ich als Arbeitgeber glatt auf die Idee, Euch allen das Gehalt zusammen zu streichen...
P.S.: In München werden selbst an Werktagen nur ca. 22% aller Wege für Arbeit und Ausbildung zurück gelegt.
Zum Einkaufen 24% und für die Freizeit 33%.
(siehe www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/.../broschuere_MiD.pdf )

P.S.: In München werden selbst an Werktagen nur ca. 22% aller Wege für Arbeit und Ausbildung zurück gelegt.
Zum Einkaufen 24% und für die Freizeit 33%.
(siehe www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/.../broschuere_MiD.pdf )
Um den ÖPNV attraktiver zu machen braucht es nicht zwingend das Herunterdrehen (träumt weiter) der Preisschraube. Öffnung der IsarCards für Gesamtnetz am Abend und Wochenende wäre eine Attraktivierung (was für ein Wort). Genug Kapazitäten in den Verkehrsmitteln wäre noch attraktiver, nicht dieses ständige Gequetsche in und ausserhalb der HVZ. Das vermiest es einem noch eher.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
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Mit so was erledigt sich aber auch das Überfüllungs-Problem für eine gewisse Zeit... :ph34r:Oliver-BergamLaim @ 7 Apr 2013, 22:42 hat geschrieben: Für München wäre auch eine schöne Idee, nicht wegen jeder Gleisauswechslung auf 150m Länge eine Hauptlinie der Tram für 4 Monate auf Bus umzustellen :ph34r:
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Dafür bräuchte man aber ausreichend Fahrzeuge die man nicht hat.Oliver-BergamLaim @ 7 Apr 2013, 22:42 hat geschrieben: Für München wäre auch eine schöne Idee, nicht wegen jeder Gleisauswechslung auf 150m Länge eine Hauptlinie der Tram für 4 Monate auf Bus umzustellen :ph34r:
Früher gab es eine Werkstattreserve heute hat man Baustellen.
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