fehlende Zugzielanzeige an Haltepunkten

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Alf
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Beitrag von Alf »

Mir fällt auf, dass zumindest beim Haltepunkt Türkenfeld keine Zugzielanzeige am Bahnsteig vorhanden ist. Einwohnerzahlmäßig ist Türkenfeld nahezu identisch mit Grafrath. Dort hingegen gibt es eine Zugzielanzeige an den Bahnsteigen.

Hängt es damit zusammen, dass Türkenfeld "nur" als Haltepunkt gilt und nicht als Bahnhof? Dennoch würde ich als Fahrgast gerne wissen, wann wo der nächste Zug kommt und in welcher Traktion dieser verkehrt, ohne mir über den Status des Bahnhofs/Haltepunkts bewusst sein zu müssen.

(Sollte dieses Thema bereits diskutiert worden sein, so bitte ich um Nachsicht. Eine entsprechende Suche in diesem Forum hat mir jedoch keine Ergebnisse geliefert.)
ET 423
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Beitrag von ET 423 »

Alf @ 29 Apr 2014, 14:34 hat geschrieben: Hängt es damit zusammen, dass Türkenfeld "nur" als Haltepunkt gilt und nicht als Bahnhof?
Nein - Maisach z.B. ist ein betrieblicher Bahnhof, hat aber auch keine Anzeiger. Als dieses Fahrgastverarschungssystem damals installiert wurde, wurde geschaut, wie viele Fahrgäste die Station benutzen. Ich meine mich zu erinnern, daß die Schwelle bei 5000 Fahrgästen pro Tag lag. Waren es somit mehr als 5000, bekamen die Stationen Anzeiger, waren es weniger, gabs nix.
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
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Flo_K
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Beitrag von Flo_K »

Interessant wird in diesem Zusammenhang sicherlich die Umsetzung des Gerichtsurteiles, wonach die Bahn dazu verpflichtet ist an allen Bahnsteigen Informationssysteme zu installieren. In Berlin hängen ja an vielen S-Bahnhöfen die einzeiligen Anzeiger, während es in München nach wie vor nur die mehrzeiligen Anzeigen gibt. Ich bin gespannt, ob man bei der weiteren Ausstattung von Stationen bei diesem Modell bleibt, oder ob es auch in München künftig die einzeiligen Anzeigen geben wird
Flogg
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Beitrag von Flogg »

Fasanenpark hat trotz Infineon/Campeon auch keine bekommen. Nach den genannten Kriterien dürfte doch eigentlich Furth keinen haben, oder? Gibts einen Grund, warum da stadteinwärts einer ist?
JeDi
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Beitrag von JeDi »

Flo_K @ 29 Apr 2014, 17:59 hat geschrieben: Interessant wird in diesem Zusammenhang sicherlich die Umsetzung des Gerichtsurteiles, wonach die Bahn dazu verpflichtet ist an allen Bahnsteigen Informationssysteme zu installieren.
Warum Interessant? Lautsprecheranlagen sind m.W. an allen Bahnsteigen des Münchner S-Bahn-Netzes vorhanden. In dem entsprechenden Urteil wurde "nur" gesagt, dass die Bahn aktiv informieren muss, und es nicht reicht, eine Telefonnummer auszuhängen.
ET 423
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Beitrag von ET 423 »

JeDi @ 29 Apr 2014, 18:41 hat geschrieben:Warum Interessant? Lautsprecheranlagen sind m.W. an allen Bahnsteigen des Münchner S-Bahn-Netzes vorhanden. In dem entsprechenden Urteil wurde "nur" gesagt, dass die Bahn aktiv informieren muss, und es nicht reicht, eine Telefonnummer auszuhängen.
Richtig, Lautsprecher gibts überall, somit dürfte dem Gerichtsurteil genüge getan sein.
Flogg @ 29 Apr 2014, 18:37 hat geschrieben: Fasanenpark hat trotz Infineon/Campeon auch keine bekommen.
Wann hat sich Infineon da niedergelassen? Wenn es nach der Erhebung war, ist es klar, daß es dort keine Anzeiger gibt.

Und bevor es jemand anders sagt: Ja, ich bin auch der Meinung, daß mal wieder gezählt werden sollte - haben sich die Fahrgastzahlen in den letzten zehn Jahren doch nach oben hin verändert.
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Beitrag von Flogg »

Wann hat sich Infineon da niedergelassen? Wenn es nach der Erhebung war, ist es klar, daß es dort keine Anzeiger gibt.
Das dürfte sicher zehn Jahre, oder mehr, her sein
Und bevor es jemand anders sagt: Ja, ich bin auch der Meinung, daß mal wieder gezählt werden sollte - haben sich die Fahrgastzahlen in den letzten zehn Jahren doch nach oben hin verändert.
wenn man bei der DB 10 Jahre braucht, um Aufkommensänderungen -wie im Fall Fasanenpark- zu erkennen, dann wundert mich so manches nicht.
ropix
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Beitrag von ropix »

Es ist sowieso ein Armutszeugnis dass man an S-Bahn Haltestellen wo doch etwas mehr als 2 Züge pro Stunde halten keine Anzeiger aufhängt...
-
ET 423
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Beitrag von ET 423 »

Flogg @ 29 Apr 2014, 20:44 hat geschrieben: Das dürfte sicher zehn Jahre, oder mehr, her sein
Und noch länger dürfte die Zählung her sein, wenn das auch alleine nicht zutreffen kann. Kreuzstraße z.B. hat zwei (!) Stationsanzeiger und sicherlich keine 5000 Fahrgäste am Tag. Da dürften es nicht mal 500 sein. Die Lage (Umsteigebahnhof) spielt da vmtl. auch noch mit rein.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Die großen Dächer hat der Fasanenpark wg. dem Aufkommen durchs Campeon erhalten, als die Strecke auf Doppelspur ausgebaut wurde. Die Planung und Entscheidung da raus zu gehen, ist deutlich älter als 10 Jahre. Das müsste 2000 oder 2001 gewesen sein, vielleicht auch schon 99. Dann kam die Zeit der großen Dotcom-Krise dazwischen. Glaub 2005 oder 2006 wurde dann Campeon bezogen.
Der große Vorteil da ist halt, dass der Fahrgastpeak entgegen der Lastrichtung ist. Ähnlich wie früher in der Hofmannstr. an der S7 (Siemenswerke). Ausserdem sind schon die Schüler weg, wenn die meisten in der früh eintrudeln.

Aber Anzeiger hab ich seither ehrlichgesagt noch nicht vermisst. Is ja nur eine Linie dort und das Smartphone sagt einem üblicherweise auch, was man wissen muss wenns a bisserl Verspätung gibt.
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Beitrag von Flogg »

Die großen Dächer hat der Fasanenpark wg. dem Aufkommen durchs Campeon erhalten, als die Strecke auf Doppelspur ausgebaut wurde. Die Planung und Entscheidung da raus zu gehen, ist deutlich älter als 10 Jahre. Das müsste 2000 oder 2001 gewesen sein, vielleicht auch schon 99.
Man könnte anhand derartiger Aussagen ja fast schon denken, dass die Entscheidung eines internationalen Konzerns (Infineon), die Firmenverwaltung mit allen Folgen, u.a. für den ÖPNV nach Neubiberg (Unterhaching) zu verlagern, innerhalb von 10 Jahren für die DB unbemerkt geblieben ist. Offenbar hat 10 Jahre lang dort keiner mehr nachgezählt, ob tatsächlich aufgrund der neuen, riesigen Firmenzentrale, mehr Leute als vorher ein- und aussteigen? Wenn das so ist, dann ist das Wort "Zweifel" an der DB erheblich untertrieben. Dass das leider so zu sein scheint zeigt, dass an diesem Bahnhof keine Anzeiger hängen :-)
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Naja, ich seh eigentlich kein Problem dort bzgl. des Aufkommens. Da ist dank des antizyklischen Verkehrsstroms noch gewaltig Luft, Solange nicht mehr als 20min nix kommt, kommen alle menschenwürdig mit. In der Regel sind die S8-Langzüge zum Flughafen stärker besetzt als die S3en zum Campeon.
Wenn ich mich recht entsinne, wurde das am Ende alles so abgestimmt das mit Bezug der Takt10 im Stoß zur Verfügung stand.
Freitag nachmittag merkt man halt stark, wenn nur Takt20 nachmittags ist; das Aufkommen verteilt sich da nicht linear zur Taktausdünnung ggü. dem normalen Stoß. Aber es geht durchaus noch einigermaßen.

=> Funktioniert alles normal ganz gut, wie es ist. Ich sehe aktuell keinen Handlungsbedarf, dort an der Haltepunktinfrastruktur oder Fahrtenangebot was zu ändern. Wenn, dann wäre es toll Takt10 morgens um 2 Taktverstärker zu verlängern da bereits recht früh wieder Takt20 einsetzt. Aber hinterm Fasanenpark wirds vmtl. einfach zu dünn, um da Fahrten bis Deisenhofen zu rechtfertigen.


Btw, Intel ist ja auch dort draussen mit ner doch ordentlichen Zahl an Leuten.
JeDi
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Beitrag von JeDi »

Flogg @ 29 Apr 2014, 22:10 hat geschrieben:
Man könnte anhand derartiger Aussagen ja fast schon denken, dass die Entscheidung eines internationalen Konzerns (Infineon), die Firmenverwaltung mit allen Folgen, u.a. für den ÖPNV nach Neubiberg (Unterhaching) zu verlagern, innerhalb von 10 Jahren für die DB unbemerkt geblieben ist. Offenbar hat 10 Jahre lang dort keiner mehr nachgezählt, ob tatsächlich aufgrund der neuen, riesigen Firmenzentrale, mehr Leute als vorher ein- und aussteigen? Wenn das so ist, dann ist das Wort "Zweifel" an der DB erheblich untertrieben. Dass das leider so zu sein scheint zeigt, dass an diesem Bahnhof keine Anzeiger hängen :-)
Wer weiß, ob die DB die Dinger überhaupt selber finanziert hat?
Flogg
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Beitrag von Flogg »

Naja, ich seh eigentlich kein Problem dort bzgl. des Aufkommens. Da ist dank des antizyklischen Verkehrsstroms noch gewaltig Luft, Solange nicht mehr als 20min nix kommt, kommen alle menschenwürdig mit. In der Regel sind die S8-Langzüge zum Flughafen stärker besetzt als die S3en zum Campeon.
Unterföhring ist sicher ein anderes Kaliber als Infineon und der Fasanenpark. Durfte jahrelang die S8 Ostbahnhof-Flughafen jobbedingt im Berufsverkehr miterleben. Drum verstehe ich jeden, der auf dem Ast das Auto bevorzugt. Als man einige Langzüge auf Vollzüge gekürzt hat (glaub, das war 2010) wurden in unserer Firma Autopools gestartet, um dem Gedränge zu entgehen. War eine lustige Zeit :-) und insgesamt nicht viel teurer, als die Monatskarten.

Aber, um beim Thema zu bleiben: Während es die DB nicht schafft, Anzeiger am Fasanenpark aufzuhängen, so hat es die Autobahndirektion wenigstens geschafft, eine Autobahnausfahrt (A8 Neubiberg) zu bauen :D .
Mark8031
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Beitrag von Mark8031 »

Solange die DB die Anzeiger komplett alleine zahlen muss, kommt da kein einziger neuer Anzeiger. Die bestehende sind damals alle im Rahmen des 520(?) Millionen Mark Programms der BEG beschafft worden. Und wer es noch nicht gemerkt hat: solange sie keine Förderung bekommt, macht die Bahn nichts an ihren Bahnhöfen. Jeder Umbau, jede Verbesserung ist mit einem deutlichen Zuschuss aus irgendeinem Fördertopf oder Vertrag gebunden.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
Flogg
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Beitrag von Flogg »

Solange die DB die Anzeiger komplett alleine zahlen muss, kommt da kein einziger neuer Anzeiger. Die bestehende sind damals alle im Rahmen des 520(?) Millionen Mark Programms der BEG beschafft worden. Und wer es noch nicht gemerkt hat: solange sie keine Förderung bekommt, macht die Bahn nichts an ihren Bahnhöfen. Jeder Umbau, jede Verbesserung ist mit einem deutlichen Zuschuss aus irgendeinem Fördertopf oder Vertrag gebunden.
Dann wäre es doch sinnvoll, 50% der Kosten einer Monatskarte direkt an den Staat zu überweisen, und nicht an die DB. Dann kann der Staat (also wir), dieses Geld für sowas wie Bahnhofsanzeigen wieder zuschießen. Mich hat bei Störungen das Argument "Aber die Tariferhöhung kommt" usw. immer genervt, nur mittlerweile verstehe ich das irgendwie. Wir zahlen regelmäßig mehr, aber ändern tut sich nix. Egal ob bei Fahrzeugen oder an Bahnhöfen.
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Beitrag von JeDi »

Flogg @ 30 Apr 2014, 18:44 hat geschrieben: Dann wäre es doch sinnvoll, 50% der Kosten einer Monatskarte direkt an den Staat zu überweisen, und nicht an die DB. Dann kann der Staat (also wir), dieses Geld für sowas wie Bahnhofsanzeigen wieder zuschießen. Mich hat bei Störungen das Argument "Aber die Tariferhöhung kommt" usw. immer genervt, nur mittlerweile verstehe ich das irgendwie. Wir zahlen regelmäßig mehr, aber ändern tut sich nix. Egal ob bei Fahrzeugen oder an Bahnhöfen.
Dann solltest du z.B. nach Kassel ziehen. Dort gehen alle Einnahmen an den Aufgabenträger, und das jeweilige EVU ist wirklich nur Lohnkutscher.
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Beitrag von Flogg »

Dann solltest du z.B. nach Kassel ziehen.
Sicher nicht, ich bleib in meim Geburtsdorf Minga. Da oben könnt ich ja nicht grantln :-)
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Beitrag von JeDi »

Flogg @ 30 Apr 2014, 19:11 hat geschrieben: Sicher nicht, ich bleib in meim Geburtsdorf Minga. Da oben könnt ich ja nicht grantln :-)
Dann wirst du wohl mit den Nettoverträgen der BEG leben müssen ;)
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S-Bahn 27
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Beitrag von S-Bahn 27 »

Kunde unerwünscht @ 30 Apr 2014, 18:29 hat geschrieben: Solange die DB die Anzeiger komplett alleine zahlen muss, kommt da kein einziger neuer Anzeiger. Die bestehende sind damals alle im Rahmen des 520(?) Millionen Mark Programms der BEG beschafft worden. Und wer es noch nicht gemerkt hat: solange sie keine Förderung bekommt, macht die Bahn nichts an ihren Bahnhöfen. Jeder Umbau, jede Verbesserung ist mit einem deutlichen Zuschuss aus irgendeinem Fördertopf oder Vertrag gebunden.
Mittersendling hat kürzlich auch welche erhalten, somit also endlich doch mal wiede ne neu mit ZZA ausgestattete Station. :)
Da wird der Meridian-Verkehr wohl seinen Teil dazu beigetragen haben, ist ja das Betriebskonzept aller Zugfahrten in Mittersendling nochmal deutlich komplexer geworden.

So wie bereits in den letzten Jahren am Harras und Heimeranplatz nachgerüstet, wurden hier gleich 2 Anzeiger aufgehangen, damit können die nächsten Züge alle schön gleisseitig angezeigt werden - mit Einführung der DEFAS-Anzeiger setzte man zur Einsparung ja meistens an Doppelbahnsteigen auf einen.
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Beitrag von JeDi »

Funktioniert der zweite DEFAS-Monitor am Harras inzwischen? Wirklich?

Ungläubig,

JeDi
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Beitrag von MAN ND 202 »

Ja, die funktionieren beide, konnte ich mich vorgestern von überzeugen ;)
Snobs sind schlechte Kopien eines missverstandenen Originals...

Loriot
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Flo_K
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Beitrag von Flo_K »

Könnte es sein, dass jeder neu ausgebaute Haltepunkt einfach solche Anzeiger bekommt? ich hab da leider keinen Überblick, wie schaut es denn da im Außenbereich bei in den letzten Jahren barrierefrei ausgebauten oder modernisierten Bahnsteigen aus? Allgemein habe ich in München den Eindruck, dass in das System hier mehr investiert, als woanders. Die Dichte ist doch recht hoch! Vor allem fällt mir auch das Fehlen der einzeiligen Anzeiger sehr positiv auf (positiv deswegen, weil hier eben die mindestens vierzeiligen Segmentanzeiger stattdessen zum Einsatz kommen). In Berlin werden die ja an vielen S-Bahnhöfen installiert.
JeDi
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Beitrag von JeDi »

In Stuttgart sind bereits seit 2006 alle Zugangsstellen der S-Bahn mit FIA ausgerüstet. Insofern sehe ich da jetzt kein Münchner Alleinstellungsmerkmal.
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Flo_K
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Beitrag von Flo_K »

Das wusste ich nicht. Interessant!
Aber gibt es in Stuttgart auch Farbdisplay, wie bei uns im Stamm?
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Beitrag von S-Bahn 27 »

JeDi @ 10 Jul 2014, 21:18 hat geschrieben: Funktioniert der zweite DEFAS-Monitor am Harras inzwischen? Wirklich?

Ungläubig,

JeDi
jep, mittlerweile schon seit n paar Monaten. :)

vllt. sollte zu Mittersendling noch erwähnt werden, dass hier von Anfang an beide laufen. :D
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Christoph
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Beitrag von Christoph »

Flo_K @ 10 Jul 2014, 22:11 hat geschrieben: Könnte es sein, dass jeder neu ausgebaute Haltepunkt einfach solche Anzeiger bekommt? ich hab da leider keinen Überblick, wie schaut es denn da im Außenbereich bei in den letzten Jahren barrierefrei ausgebauten oder modernisierten Bahnsteigen aus?
Auf der S7 Ost wurden in den letzten Jahren Perlach, Neubiberg und Hohenbrunn modernisiert (neue Wartehäuschen, neue Lampen, neuer Boden, in Neubiberg war es eigentlich sogar ein Neubau), aber nirgends gibt es Anzeiger, daber wären die gerade auf dieser chronischen Verspätungslinie mit ihren fast schon regelmäßigen außerplanmäßigen Kreuzungen in Perlach und Hohenbrunn hilfreich.
Tatsächliche Pünktlichkeitsquote S5 im Berufsverkehr: 1.Halbjahr 2025: 43%, Juli '25: 24%, August '25: 25%
elchris
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Beitrag von elchris »

Würde die Leute nur mehr verwirren, die Geräte zeigen doch unterm Strich mehr Mist als nützliche Infos. Gerade weil die Gleisnummernschilder zu weit auseinander stehen gucken die Leut bei der Kreuzung dann eher auf den ZZA als auf den Zug und fahren in die falsche Richtung.
ET 423
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Beitrag von ET 423 »

S-Bahn 27 @ 10 Jul 2014, 20:43 hat geschrieben: Da wird der Meridian-Verkehr wohl seinen Teil dazu beigetragen haben, ist ja das Betriebskonzept aller Zugfahrten in Mittersendling nochmal deutlich komplexer geworden.
Mir ist aufgefallen, daß anscheinend nicht alle Ms in Mittersendling halten - meinst du das? Überhaupt: Woran liegt das, daß nicht alle halten?
Flo_K @ 10 Jul 2014, 22:11 hat geschrieben: Könnte es sein, dass jeder neu ausgebaute Haltepunkt einfach solche Anzeiger bekommt? ich hab da leider keinen Überblick, wie schaut es denn da im Außenbereich bei in den letzten Jahren barrierefrei ausgebauten oder modernisierten Bahnsteigen aus?
Wenn ich mir z.B. Ottenhofen oder Possenhofen anschaue, eher nö. Die wurden umgebaut, ohne daß Anzeiger aufgehängt wurden. Ist aber auch kein Verlust, ist der Wahrheitsgehalt dieser Anzeiger doch zumindest, nunja, nicht immer verläßlich (politisch korrekt ausgedrückt).
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andreas
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Beitrag von andreas »

wie sinnvoll sind solche Anzeiger an Bahnhöfen, von denen alle Züge immer in die gleiche Richtung fahren?
Sinnvoll finde ich sie an Bahnhöfen, an denen verschiedene Ziele angefahren werden oder verschiedenen Zuggattungen angeboten werden.
Aber z.b. im genannten Türkenfeld oder auch in Possenhofen, wo ohnehin nur die S-bahn hält und die auch (von eventuellen Kurzfahrten abgesehen)
ohnehin immer zum gleichen Ziel fährt finde ich die jetzt unbedingt nötig
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