Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Slovakei, Rumänien und Bulgarien. Die ganze Reise nur mit dem Zug und Fähre, ohne Flugzeug.
Von Tampere mit dem Zug nach Turku, mit der Fähre über Nacht nach Stockholm und von dort weiter nach Göteborg.
Der erste kurze Zwischenstop war also Göteborg, hatte Glück da es an diesem Tage Fahrten mit der historischen Straßenbahn Göteborg Central - Liseberg gab.

In der Wendeschleife vor Göteborg Central

Am späten Abend bin ich nach Mölndal weiter, eine Nachbarstadt von Göteborg, von dort fuhr an diesem Tag der RDC Nachtexpress Stockholm - Berlin. Dieser wurde umgeleitet, normalerweise fährt er direkt über Malmö. Mit Interrail kostet eine Reservierung im Liegewagen 37€.
Früher wurde dieser Nachtzug von SJ betrieben, jetzt eigenwirtschaftlich von RDC, gut gefüllt war der Nachtzug, waren 6 Leute im Liegewagen Abteil. Dennoch steht SJ noch auf einigen Wagen, hier kann man das größere schwedische Profil an diesem Schlafwagen erkennen in Berlin-Gesundbrunnen, Ankunft mit Verspätung +35min

Nach 2 Tagen in Berlin ging es nach Poznan weiter und von dort mit dem Nachtzug nach Zakopane. Zakopane könnte man als das "polnische Oberstdorf" bezeichnen, die südlichste Stadt in Polen die man mit dem Zug erreichen kann. Anders als die Bahnstrecke nach Oberstdorf ist diese Bahnstrecke besser ausgebaut und elektrifiziert.

Paar Tage in der hohen Tatra wandern auf die slovakische Seite.
Dort angekommen übernachten wir bei Bekannten in einem kleinen Dorf Parnica.
Mit dieser slovakischen Brotbüchse von Parnica an die Haubtstrecke nach Kralovany:

Die Fahrt geht mit Umsteigen bis nach Martin. Warum man solche schmalen Bahnsteige im Bahnhof Martin noch neu baut? Besser hätte man bei der Modernisierung die Gleise so anordnen sollen das breitere Bahnsteige möglich sind. Dieser Regionalzug bringt uns nach Banska Bystrica
