[F] Probleme des S-Bahntunnels und Lösungsansätze
Die 420 der 7./8. Bauserie fahren doch nicht in Frankfurt! Außerdem ist eine solche Umrüstaktion immer noch billiger als die Fahrzeuge auf den Schrott zu schmeißen und neue zu kaufen.Chris @ 5 Aug 2004, 11:00 hat geschrieben: Und in den (durch gepl. Redesignaktionen noch bis 2020 geschützten) 420 der 7./8.BS auch die LZB einbauen?
- Was das wieder kostet!![]()
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Hallo!sbahnfan @ 5 Aug 2004, 10:52 hat geschrieben: In Frankfurt könnte man ruhig auch mal LZB einführen, der Citytunnel platzt nämlich aus allen Nähten! Gerade jetzt, wo mit dem 423 neue Fahrzeuge beschafft werden, wäre das eine gute Gelegenheit dazu! Dann könnte man sich in Zukunft teure Umrüstaktionen sparen.
Also Frankfurt benötigt definitiv keine LZB...bei dem Taktangebot ist das völliger Quatsch und echt realitätsfern. Außerdem kostet ein Einbau der LZB etliche €uro. Auch die Fahrzeugausrüstung kostet einiges und daher ist es auch nicht geplant...
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VT 609
Es wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man in Frankfurt die 500Hz-Magneten im Tunnel durch Geschwindigkeitsprüfabschnitte ersetzen würde, so wie das in München der Fall ist. Dann müßten die S-Bahnen nach einer etwas längeren Standzeit (z.B. in Frankfurt Hbf (tief)) nicht erst zum Hauptsignal schleichen, bevor sie "losziehen" können.
Ich kenne jetzt den Frankfurter Tunnel nicht, aber ich würde dann auch gleich die 1000Hz-Magneten rausrupfen und ebenfalls durch GPAs ersetzen. Das ist auf stark frequentierten Strecken, wo jedes Schleichen gleich zu Stauungen und Stillstand führt, einfach nicht mehr zeitgemäß. Früher, zu I60-Zeiten wars kein Problem, aber jetzt wäre/ist das einfach nur katastrophal. <_< :blink: :ph34r: :unsure:VT 609 @ 8 Aug 2004, 21:22 hat geschrieben: Es wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man in Frankfurt die 500Hz-Magneten im Tunnel durch Geschwindigkeitsprüfabschnitte ersetzen würde, so wie das in München der Fall ist. Dann müßten die S-Bahnen nach einer etwas längeren Standzeit (z.B. in Frankfurt Hbf (tief)) nicht erst zum Hauptsignal schleichen, bevor sie "losziehen" können.
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
Das sehe ich aber anders! In Frankfurt gibt es neun S-Bahn-Linien, die ganztägig im 15-Minuten-Takt verkehren. Im Citytunnel ist es schon so eng, dass aus Kapazitätsgründen alle Züge der S7 und ein Teil der Züge der S2 und S9 schon in Frankfurt Hbf oben in der Bahnhofshalle enden müssen. Und wehe, ein Zug im Tunnel hat mal eine Türstörung - dann stauen sich im Nu alle anderen Züge hinter ihm, und es gibt Verspätung. Und wenn die verspäteten Züge dann noch mangels LZB lange Abstände einhalten müssen, ist das Chaos komplett. Es gibt Zeiten, da kommt das fast täglich vor, sehr zum Ärger der Fahrgäste.423176 @ 8 Aug 2004, 20:21 hat geschrieben: Hallo!
Also Frankfurt benötigt definitiv keine LZB...bei dem Taktangebot ist das völliger Quatsch und echt realitätsfern. Außerdem kostet ein Einbau der LZB etliche €uro. Auch die Fahrzeugausrüstung kostet einiges und daher ist es auch nicht geplant...
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Sbahnman
@sbahnfan: das ist nicht ganz richtig, es wird im ganztägigen 30min Takt gefahren, außer in der HVZ von Mo - Fr da fahren die sogenannten Verstärkerzüge, deshalb der 15min Takt auf den Linienabschnitten. Und zwar fahren die auf der S1 Rödermark Ober Roden bis max. Hochheim sonst nur bis Frankfurt/Höchst oder Hattersheim. Dann die S2 Offenbach Hbf - Dietzenbach Bahnhof und Frankfurt/Hbf - Niedernhausen. Die S8 Wiesbaden Hbf über Mainz Hbf nach Hanau und die S9 Wiesbaden Hbf nach Hanau wechseln in Hanau von S8 auf S9 und umgekehrt. Die S8 Verstärker fahren von Frankfurt/Hbf über Frankfurt/flughafen nach Kelsterbach. Selbiges trifft auch auf die S5 und S6 zu diese wenden in Frankfurt Süd und wechseln auf die jeweils andere Linieaber auch nicht immer. NUR IN DER HVZ. Man darf auch nicht vergessen, das der Frankfurter City Tunnel mehrere Möglichkeiten hat um einen liegengebliebenen Zug zu überholen, ebenso auch der Offenbacher Tunnel. Das fehlt in München definitiv und ist ein sehr großes Problem. Für die Weiterführung der S7 nach Hanau gibt es zwar schon Pläne, aber wann, und ob überhaupt diese verwirklicht werden steht in den Sternen.
Gruß Sbahnman B)
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Das glaube ich nicht, Timm.sbahnfan @ 9 Aug 2004, 11:33 hat geschrieben:Das sehe ich aber anders! In Frankfurt gibt es neun S-Bahn-Linien, die ganztägig im 15-Minuten-Takt verkehren.
Früher hieß das Innenstadttunnel, alternativ dazu Stammstreckentunnel.sbahnfan @ 9 Aug 2004, 11:33 hat geschrieben:Im Citytunnel (...)
Kann man mit der LZB zwei Langzüge auf 205 Meter einparken oder vielleicht sogar zaubern?sbahnfan @ 9 Aug 2004, 11:33 hat geschrieben:(...) ist es schon so eng, dass aus Kapazitätsgründen alle Züge der S7 und ein Teil der Züge der S2 und S9 schon in Frankfurt Hbf oben in der Bahnhofshalle enden müssen. Und wehe, ein Zug im Tunnel hat mal eine Türstörung - dann stauen sich im Nu alle anderen Züge hinter ihm, und es gibt Verspätung. Und wenn die verspäteten Züge dann noch mangels LZB lange Abstände einhalten müssen, ist das Chaos komplett. Es gibt Zeiten, da kommt das fast täglich vor, sehr zum Ärger der Fahrgäste.
Also ich weiß auch nicht...
Gez.
7. Bauserie.
Und: Wieso funktioniert das Zitieren eigentlich nicht?
Ich mach's dann halt mal kursiv, daß man's besser erkennen kann.
Nachbearbeitung II: Kursiv wieder rückgängig gemacht, weil Zitate wieder funktionieren.
Der Held vom Erdbeerfeld.
Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt, die Frankfurter S-Bahnen fahren folgendermaßen:Sbahnman @ 9 Aug 2004, 15:18 hat geschrieben:@sbahnfan: das ist nicht ganz richtig, es wird im ganztägigen 30min Takt gefahren, außer in der HVZ von Mo - Fr da fahren die sogenannten Verstärkerzüge, deshalb der 15min Takt auf den Linienabschnitten. Und zwar fahren die auf der S1 Rödermark Ober Roden bis max. Hochheim sonst nur bis Frankfurt/Höchst oder Hattersheim. Dann die S2 Offenbach Hbf - Dietzenbach Bahnhof und Frankfurt/Hbf - Niedernhausen. Die S8 Wiesbaden Hbf über Mainz Hbf nach Hanau und die S9 Wiesbaden Hbf nach Hanau wechseln in Hanau von S8 auf S9 und umgekehrt. Die S8 Verstärker fahren von Frankfurt/Hbf über Frankfurt/flughafen nach Kelsterbach. Selbiges trifft auch auf die S5 und S6 zu diese wenden in Frankfurt Süd und wechseln auf die jeweils andere Linieaber auch nicht immer. NUR IN DER HVZ. Man darf auch nicht vergessen, das der Frankfurter City Tunnel mehrere Möglichkeiten hat um einen liegengebliebenen Zug zu überholen, ebenso auch der Offenbacher Tunnel. Das fehlt in München definitiv und ist ein sehr großes Problem. Für die Weiterführung der S7 nach Hanau gibt es zwar schon Pläne, aber wann, und ob überhaupt diese verwirklicht werden steht in den Sternen.
Gruß Sbahnman B)
S1: In der HVZ alle 15 Minuten, sonst alle 30 Minuten
S2: In der HVZ alle 15 Minuten (wobei die Verstärkerzüge aus Kapazitätsmangel nicht in den Innenstadttunnel einfahren können, sondern schon in Frankfurt Hbf (hoch) bzw. Offenbach Hbf enden), sonst alle 30 Minuten
S3/S4: Jeweils ganztätig alle 30 Minuten, zusammen also alle 15 Minuten
S5: Ganztätig alle 15 Minuten, nur abends alle 30 Minuten
S6: Ganztätig alle 15 Minuten, nur abends alle 30 Minuten
S7: Ganztätig alle 30 Minuten, kann auch aus Kapazitätsmangel nicht in den Innenstadttunnel einfahren
S8/S9: Jeweils ganztätig alle 30 Minuten, zusammen also alle 15 Minuten, die Verstärkerzüge können ebenfalls aus Kapazitätsmangel nicht in den Innenstadtstunnel einfahren.
Der Innenstadttunnel arbeitet in der HVZ schon heute hart am Rande seiner Kapazitätsgrenze. Würde man nicht den Kompromiss eingehen und mehrere Züge der S2, S8 und S9 sowie alle Züge der S7 aus dem Innenstadttunnel heraushalten, wäre er schon längst wegen Überlastung zusammengebrochen.
Und wer wie ich fast jeden Tag dort unterwegs ist, der weiß, dass der Tunnel sehr anfällig gegenüber jeder Art von Betriebsstörungen ist. Wie gesagt: Eine Türstörung, und die Verspätung überträgt sich in Windeseile auf alle nachfolgenden Züge. Wer das nicht glaubt kann es auch oft genug in der Zeitung nachlesen.
Da hilft nur eines: Die Kapazität des Innenstadttunnels (oder Citytunnels) erhöhen! Die LZB, mit der man die Zugfolge deutlich verkürzen kann, scheint mir hierfür ein geeignetes Mittel.
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Pugsley
Eine deutliche Verkürzung der Zugfolge schaffste auch mit LZB nicht. Das, was hier in München so groß angekündigt ist, ist nur Augenwischerei. Denn solange die Fahrgäste nicht mitmachen (und das machen sie 100prozentig nicht), funktioniert auch die dichtere Zugfolge (9 Züge mehr pro Stunde) nicht. Ausserdem wird so eine Strecke noch störanfälliger gemacht, wie Du es z.B. mit der offenen Tür geschrieben hast. Hier können auch noch LZB-Störungen zusätzlich für Chaos sorgen. Abhilfe schaffen nur Alternativrouten wie z.B. ein 2. Tunnel.sbahnfan @ 10 Aug 2004, 12:30 hat geschrieben: Die LZB, mit der man die Zugfolge deutlich verkürzen kann, scheint mir hierfür ein geeignetes Mittel.
Warum sollten die Fahrgäste nicht mitmachen? In Frankfurt kommt es regelmäßig vor, dass die Fahrgäste ungeduldig im wartenden Zug sitzen, der ohnehin schon Verspätung hat und trotzdem nicht losfahren kann, weil er noch genügend Abstand zum vorangegangenen Zug abwarten muss.Pugsley @ 10 Aug 2004, 13:41 hat geschrieben:Denn solange die Fahrgäste nicht mitmachen (und das machen sie 100prozentig nicht), funktioniert auch die dichtere Zugfolge (9 Züge mehr pro Stunde) nicht.
Wenn die LZB zuverlässig funktioniert, und ich denke, dass ist nicht unrealistisch, sollte die Strecke weniger störanfällig werden.Pugsley @ 10 Aug 2004, 13:41 hat geschrieben:Ausserdem wird so eine Strecke noch störanfälliger gemacht, wie Du es z.B. mit der offenen Tür geschrieben hast. Hier können auch noch LZB-Störungen zusätzlich für Chaos sorgen.
Das wäre noch viel teurer als eine Nachrüstung mit LZB! Und die Stadt Frankfurt ist Pleite...Pugsley @ 10 Aug 2004, 13:41 hat geschrieben:Abhilfe schaffen nur Alternativrouten wie z.B. ein 2. Tunnel.
WENN...aber wie war das schon damals in München? Hatte man da nicht schonmal LZB verbaut? Klar, heute ist die Technik besser und leistungsfähiger, aber was ist denn, wenn die LZB einen Rechnerausfall hat? Steht dann wieder alles?Wenn die LZB zuverlässig funktioniert, und ich denke, dass ist nicht unrealistisch, sollte die Strecke weniger störanfällig werden.
Ich bin ja mal gespannt was die sich da wieder schönes ausdenken.
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jetzt mit Bildern und einem Umbaubericht im Modellteil
jetzt mit Bildern und einem Umbaubericht im Modellteil
Hatte man, ja. Reste davon sind heute noch zu sehen (am Westkreuz z.B.). Das Scheitern der damaligen LZB lag daran, daß diese Technik noch in den Kinderschuhen steckte und überdies noch für einen Zweck verwendet werden sollte, wofür sie nicht gedacht war; Stichwort: elektronische Sicht. Wenn jetzt die LZB ausfällt, dann können die S-Bahnen nach den neuen Signalen, die ja unübersehbar aufgestellt wurden, weiterfahren.Bichl ET425 @ 5 Sep 2004, 11:49 hat geschrieben: WENN...aber wie war das schon damals in München? Hatte man da nicht schonmal LZB verbaut? Klar, heute ist die Technik besser und leistungsfähiger, aber was ist denn, wenn die LZB einen Rechnerausfall hat? Steht dann wieder alles?
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
Also ich kenne mittlerweile beide S-Bahn Netze (423 357???) in München und Frankfurt. UNd ich kann dazu sagen:
- die Fahrgäste in Frankfurt brauchen sich in keinster Weise über ihre S-Bahn aufregen -> Besuch in München!!
-Sind die Münchner wie die Frankurter Fahrgäste genau gleich! Da gibt es auch keine zugehende Tür, die nicht wieder aufgestemmt wird!
- die Fahrgäste in Frankfurt brauchen sich in keinster Weise über ihre S-Bahn aufregen -> Besuch in München!!
-Sind die Münchner wie die Frankurter Fahrgäste genau gleich! Da gibt es auch keine zugehende Tür, die nicht wieder aufgestemmt wird!
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Hallo!sbahnfan @ 10 Aug 2004, 13:30 hat geschrieben:Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt, die Frankfurter S-Bahnen fahren folgendermaßen:Sbahnman @ 9 Aug 2004, 15:18 hat geschrieben:@sbahnfan: das ist nicht ganz richtig, es wird im ganztägigen 30min Takt gefahren, außer in der HVZ von Mo - Fr da fahren die sogenannten Verstärkerzüge, deshalb der 15min Takt auf den Linienabschnitten. Und zwar fahren die auf der S1 Rödermark Ober Roden bis max. Hochheim sonst nur bis Frankfurt/Höchst oder Hattersheim. Dann die S2 Offenbach Hbf - Dietzenbach Bahnhof und Frankfurt/Hbf - Niedernhausen. Die S8 Wiesbaden Hbf über Mainz Hbf nach Hanau und die S9 Wiesbaden Hbf nach Hanau wechseln in Hanau von S8 auf S9 und umgekehrt. Die S8 Verstärker fahren von Frankfurt/Hbf über Frankfurt/flughafen nach Kelsterbach. Selbiges trifft auch auf die S5 und S6 zu diese wenden in Frankfurt Süd und wechseln auf die jeweils andere Linieaber auch nicht immer. NUR IN DER HVZ. Man darf auch nicht vergessen, das der Frankfurter City Tunnel mehrere Möglichkeiten hat um einen liegengebliebenen Zug zu überholen, ebenso auch der Offenbacher Tunnel. Das fehlt in München definitiv und ist ein sehr großes Problem. Für die Weiterführung der S7 nach Hanau gibt es zwar schon Pläne, aber wann, und ob überhaupt diese verwirklicht werden steht in den Sternen.
Gruß Sbahnman B)
S1: In der HVZ alle 15 Minuten, sonst alle 30 Minuten
S2: In der HVZ alle 15 Minuten (wobei die Verstärkerzüge aus Kapazitätsmangel nicht in den Innenstadttunnel einfahren können, sondern schon in Frankfurt Hbf (hoch) bzw. Offenbach Hbf enden), sonst alle 30 Minuten
S3/S4: Jeweils ganztätig alle 30 Minuten, zusammen also alle 15 Minuten
S5: Ganztätig alle 15 Minuten, nur abends alle 30 Minuten
S6: Ganztätig alle 15 Minuten, nur abends alle 30 Minuten
S7: Ganztätig alle 30 Minuten, kann auch aus Kapazitätsmangel nicht in den Innenstadttunnel einfahren
S8/S9: Jeweils ganztätig alle 30 Minuten, zusammen also alle 15 Minuten, die Verstärkerzüge können ebenfalls aus Kapazitätsmangel nicht in den Innenstadtstunnel einfahren.
Der Innenstadttunnel arbeitet in der HVZ schon heute hart am Rande seiner Kapazitätsgrenze. Würde man nicht den Kompromiss eingehen und mehrere Züge der S2, S8 und S9 sowie alle Züge der S7 aus dem Innenstadttunnel heraushalten, wäre er schon längst wegen Überlastung zusammengebrochen.
Und wer wie ich fast jeden Tag dort unterwegs ist, der weiß, dass der Tunnel sehr anfällig gegenüber jeder Art von Betriebsstörungen ist. Wie gesagt: Eine Türstörung, und die Verspätung überträgt sich in Windeseile auf alle nachfolgenden Züge. Wer das nicht glaubt kann es auch oft genug in der Zeitung nachlesen.
Da hilft nur eines: Die Kapazität des Innenstadttunnels (oder Citytunnels) erhöhen! Die LZB, mit der man die Zugfolge deutlich verkürzen kann, scheint mir hierfür ein geeignetes Mittel.
Ich weiß ja nicht, welche Pläne du durchforstet hast, aber deine Angaben stimmen nicht mit meinen vorliegenden überein:
- S1 -> deine Ausführungen passen
- S2 -> wie S1
- S3 -> 5Uhr - 22Uhr 30er-Takt, ab 22Uhr - 1Uhr 60er-Takt, Sonntags auch nur 60er-Takt
- S4 -> Takt wie die S3, zwischen Niederhöchstadt und Langen ist dann tagsüber ein 15er-Takt, Abends und Sonntags 30er-Takt
- S5 -> 30er-Takt, Abends und Sonntags (5-9Uhr) 60er-Takt
- S6 -> wie S5
- S7 -> 30er-Takt, ab 21Uhr 60er-Takt, Sonntag 60er-Takt
- S8/S9 -> 15er-Takt HVZ, zwischendurch mal 15/30, später 30er-Takt, Sonntag 30er-Takt
Was meinst du mit SUhr? :ph34r: :unsure:423176 @ 5 Sep 2004, 15:37 hat geschrieben: S3 -> SUhr - 22Uhr 30er-Takt, ab 22Uhr - 1Uhr 60er-Takt, Sonntags auch nur 60er-Takt
Genauso wie bei uns hier der 20min-Takt der Grundtakt ist. Naja, wenn ich das so lese (vor Ort habe ich mich noch nicht überzeugt), dann scheint sich für Frankfurt die LZB o.ä. noch nicht wirklich zu lohnen. Aber: Die Kapazitäten werden steigen (wie hier in M ja auch) und somit würde es Sinn machen, schon jetzt für die Zukunft zu rüsten. Daher denke ich, wäre die LZB für Frankfurt eigentlich keine schlechte Idee, obgleich sie jetzt noch nicht ausgelastet werden würde.423176 @ 5 Sep 2004, 15:37 hat geschrieben:Wenn ich mich vertan habe, dann sorry. Aber als Grundtakt nur der 30er...
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
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Ab der Mittagszeit gibt's inzwischen auch auf allen Linien sonn- und feiertags einen 30er-Takt. Die 15-min-Taktverdichtungen auf der 5 und 6 (bis FHO bzw. FGKA) fahren nur montags bis freitags.423176 @ 5 Sep 2004, 15:37 hat geschrieben:
Hallo!
Ich weiß ja nicht, welche Pläne du durchforstet hast, aber deine Angaben stimmen nicht mit meinen vorliegenden überein:
- S3 -> Uhr - 22Uhr 30er-Takt, ab 22Uhr - 1Uhr 60er-Takt, Sonntags auch nur 60er-Takt
- S4 -> Takt wie die S3, zwischen Niederhöchstadt und Langen ist dann tagsüber ein 15er-Takt, Abends und Sonntags 30er-Takt
- S5 -> 30er-Takt, Abends und Sonntags (5-9Uhr) 60er-Takt
- S6 -> wie S5
- S7 -> 30er-Takt, ab 21Uhr 60er-Takt, Sonntag 60er-Takt
- S8/S9 -> 15er-Takt HVZ, zwischendurch mal 15/30, später 30er-Takt, Sonntag 30er-Takt
who has placed the midnight sky / so a spirit has to fly? / as the heavens seem so far / now, who will hang the midnight star?
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Ah ja...ich war mir da nicht so sicher, deshalb lieber etwas vorsichtiger rangehen. Aber jetzt wo du es sagst, fällt es mit vorallem zu der S3 einjadefalcon @ 5 Sep 2004, 16:08 hat geschrieben:Ab der Mittagszeit gibt's inzwischen auch auf allen Linien sonn- und feiertags einen 30er-Takt. Die 15-min-Taktverdichtungen auf der 5 und 6 (bis FHO bzw. FGKA) fahren nur montags bis freitags.423176 @ 5 Sep 2004, 15:37 hat geschrieben:
Hallo!
Ich weiß ja nicht, welche Pläne du durchforstet hast, aber deine Angaben stimmen nicht mit meinen vorliegenden überein:
- S3 -> Uhr - 22Uhr 30er-Takt, ab 22Uhr - 1Uhr 60er-Takt, Sonntags auch nur 60er-Takt
- S4 -> Takt wie die S3, zwischen Niederhöchstadt und Langen ist dann tagsüber ein 15er-Takt, Abends und Sonntags 30er-Takt
- S5 -> 30er-Takt, Abends und Sonntags (5-9Uhr) 60er-Takt
- S6 -> wie S5
- S7 -> 30er-Takt, ab 21Uhr 60er-Takt, Sonntag 60er-Takt
- S8/S9 -> 15er-Takt HVZ, zwischendurch mal 15/30, später 30er-Takt, Sonntag 30er-Takt
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Den sonntäglichen 30er-Takt gibt es so lange aber auch noch nicht - dürfte maximal zwei Jahre her sein, nach dem genauen Datum muss ich noch mal suchen.
Auf der S7 gibt's allerdings auch die Besonderheit, dass die Taktabstände wegen des Mischbetriebs auf der Riedbahn teilweise nicht exakt 30 Minuten betragen. Werktags ist die Taktfolge morgens z.B. wie folgt: 6:33 - 7:03 - 7:25 - 8:03 - 8:28 usw.
Auf der S7 gibt's allerdings auch die Besonderheit, dass die Taktabstände wegen des Mischbetriebs auf der Riedbahn teilweise nicht exakt 30 Minuten betragen. Werktags ist die Taktfolge morgens z.B. wie folgt: 6:33 - 7:03 - 7:25 - 8:03 - 8:28 usw.
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Ahja...nun denn - danke für die Aufklärung.jadefalcon @ 5 Sep 2004, 16:51 hat geschrieben: Den sonntäglichen 30er-Takt gibt es so lange aber auch noch nicht - dürfte maximal zwei Jahre her sein, nach dem genauen Datum muss ich noch mal suchen.
Auf der S7 gibt's allerdings auch die Besonderheit, dass die Taktabstände wegen des Mischbetriebs auf der Riedbahn teilweise nicht exakt 30 Minuten betragen. Werktags ist die Taktfolge morgens z.B. wie folgt: 6:33 - 7:03 - 7:25 - 8:03 - 8:28 usw.
Die S5 ist meine Stammlinie, da kannst du mir glauben dass sie werktags ganztätig bis auf den späten Abend alle 15 Minuten fährt. Nur der Streckenabschnitt Bad Homburg - Friedrichsdorf wird alle 30 Minuten bedient.423176 @ 5 Sep 2004, 15:37 hat geschrieben:[*]S5 -> 30er-Takt, Abends und Sonntags (5-9Uhr) 60er-Takt
Und Fakt ist: Hat nur eine S-Bahn Verspätung, überträgt sich das im Innenstadttunnel in Windeseile auf andere S-Bahnen. Besonders verspätungsanfällig ist die S6, da sie sich zwischen Frankfurt West und Friedberg die Gleise mit Güterzügen und Fernverkehrszügen teilen muss (weshalb da jetzt auch zwei zusätzliche S-Bahn-Gleise gebaut werden sollen). Ansonsten reicht eine Türstörung im Tunnel in der HVZ, und der Fahrplan gerät aus den Fugen. Und wenn dann eine verspätete S-Bahn mangels LZB noch minutenlang Abstand zur vorausfahrenden S-Bahn halten muss, gibts im Nu so viel Verspätung dass es am nächsten Tag schon in der Zeitung steht.
Der Frankfurter Innenstadttunnel wurde bei seiner Eröffnung im Jahre 1978 einfach nicht auf solche Kapazitäten ausgelegt, die ihm heute abverlangt werden. LZB könnte die Kapazität steigern.
Also das halte ich jetz für ein Gerücht. Wenn ich versuche, mit meinem Güterzug nach Gießen zu kommen, fahre ich grundsätzlich der S-Bahn hinterher. Die S-Bahn hat auf diesem Streckenabschnitt nach dem seltenen Fernverkehr die höchste Priorität.Besonders verspätungsanfällig ist die S6, da sie sich zwischen Frankfurt West und Friedberg die Gleise mit Güterzügen und Fernverkehrszügen teilen muss
Dann fahr mal nicht Güterzug, sondern S6, dann weißt du wovon ich rede. Auf besagter Stecke fahren neben Güterzügen und IC's auch regelmäßig RE's, und auch für die muss die S6 warten. In den Fahrplan der S6 sind schon Extra-Aufenthalte zum Warten eingebaut, aber auch das reicht als Zeitpuffer oft nicht aus, und es kommt zu Verspätungen. Daher auch die beiden zusätzlichen S-Bahn-Gleise, die seit Jahrzehnten gefordert werden und jetzt endlich realisiert werden sollen.Flok @ 6 Sep 2004, 13:35 hat geschrieben: Also das halte ich jetz für ein Gerücht. Wenn ich versuche, mit meinem Güterzug nach Gießen zu kommen, fahre ich grundsätzlich der S-Bahn hinterher. Die S-Bahn hat auf diesem Streckenabschnitt nach dem seltenen Fernverkehr die höchste Priorität.
Mach ich auch oft... wenn ich von Gießen Gastfahrt nach Friedberg komme, steige ich in die S6 zu Hbf. Bis jetz hab ich noch nie sowas erlebt. Naja, werd wohl immer an "Glückstagen" unterwegs gewesen seinDann fahr mal nicht Güterzug, sondern S6, dann weißt du wovon ich rede.
"auch"? Eins steht fest: Wegen -den deutlich schnelleren- Güterzügen wird da keine Sause auf die Seite gestellt. Da tuckert der Güterzug lieber mit 60 km/h von FFM West bis nach Friedberg (von Vr0 zu Vr0), um von da aus den RE vorgesetzt zu bekommen.und auch für die muss die S6 warten.
Wenn ich nicht wüßte, daß es hier um Frankfurt geht, würde ich denken können, es handelt sich hier um das Münchner Problem. Wir haben hier trotz der (erfolgreichen) Anstrengungen der vergangenen Jahrzehnte immer noch einige Strecken im Mischbetrieb (S1, S2 teilweise, S4, S6 teilweise), was sich zur Erhöhung der Pünktlichkeit nicht gerade vorteilhaft auswirkt. Dann sind einige Linien von eingleisigen Strecken geplagt, was die Pünktlichkeitsbestreben ebenso regelmäßig zunichte macht. All dies wird natürlich auf die Stammstrecke mitgenommen und dann ist der Ofen eben irgendwann mal aus und die S-Bahnen kommen im Sekundentakt daher, um die Verspätungen wieder einigermaßen abzubauen.sbahnfan @ 6 Sep 2004, 12:15 hat geschrieben: Und Fakt ist: Hat nur eine S-Bahn Verspätung, überträgt sich das im Innenstadttunnel in Windeseile auf andere S-Bahnen. Besonders verspätungsanfällig ist die S6, da sie sich zwischen Frankfurt West und Friedberg die Gleise mit Güterzügen und Fernverkehrszügen teilen muss (weshalb da jetzt auch zwei zusätzliche S-Bahn-Gleise gebaut werden sollen). Ansonsten reicht eine Türstörung im Tunnel in der HVZ, und der Fahrplan gerät aus den Fugen. Und wenn dann eine verspätete S-Bahn mangels LZB noch minutenlang Abstand zur vorausfahrenden S-Bahn halten muss, gibts im Nu so viel Verspätung dass es am nächsten Tag schon in der Zeitung steht.
Das ist genauso wie die ganze Münchner Stammstrecke. Seltsamerweise klappts aber immer noch mehr oder weniger und es soll sogar Tage geben/gegeben haben, wo es keine oder nur unerhebliche (1-2min) Verspätungen gab.sbahnfan @ 6 Sep 2004, 12:15 hat geschrieben:Der Frankfurter Innenstadttunnel wurde bei seiner Eröffnung im Jahre 1978 einfach nicht auf solche Kapazitäten ausgelegt, die ihm heute abverlangt werden. LZB könnte die Kapazität steigern.
FFM West bis nach Friedberg; wie viele Kilometer sind das denn so ungefähr? Würde mich mal interessieren, wie viel Geduld man da aufbringen muß.Flok @ 6 Sep 2004, 14:26 hat geschrieben:"auch"? Eins steht fest: Wegen -den deutlich schnelleren- Güterzügen wird da keine Sause auf die Seite gestellt. Da tuckert der Güterzug lieber mit 60 km/h von FFM West bis nach Friedberg (von Vr0 zu Vr0), um von da aus den RE vorgesetzt zu bekommen.
Im Übrigen: Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß eine S-Bahn hinter einen Gz gestellt wird. Daß eine S-Bahn einen RE vorgesetzt bekommt, ist ja usus und auch irgendwie verständlich, aber einen Güterzug? Ne, also @sbahnfan, das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. :blink: :unsure:
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
Von West nach Gießen isses so wie von München nach Ingolstadt (vielleicht bissl weniger); Friedberg entspricht da etwa Petershausen. Bis dahin zuckelt man der Sause hinterher, und von Friedberg (Petershausen) bis Gießen (Ingolstadt) hat der GZ dann den PZ vor sichFFM West bis nach Friedberg; wie viele Kilometer sind das denn so ungefähr? Würde mich mal interessieren, wie viel Geduld man da aufbringen muß.
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Hallo!Flok @ 6 Sep 2004, 19:28 hat geschrieben:Von West nach Gießen isses so wie von München nach Ingolstadt (vielleicht bissl weniger); Friedberg entspricht da etwa Petershausen. Bis dahin zuckelt man der Sause hinterher, und von Friedberg (Petershausen) bis Gießen (Ingolstadt) hat der GZ dann den PZ vor sichFFM West bis nach Friedberg; wie viele Kilometer sind das denn so ungefähr? Würde mich mal interessieren, wie viel Geduld man da aufbringen muß.![]()
Ich habe mal die Kilometer gesucht...
- Frankfurt/Main West - Gießen: 64km
- Frankfurt/Main West - Friedberg(Hessen): 31km
- München Hbf - Ingolstadt: 81km
- München Hbf - Petershausen: 36km