[B] S-Bhf Warschauer Str. wird 2005 abgerissen
Zitat bzw. Bild aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.
Sieben Jahre Bauzeit um das Ostkreuz zu sanieren,ist schon mehr als heftig.Typisch Berlin.Dort wird entsprechend der finanziellen Lage in Raten gebaut. :blink: :blink: :blink: :blink: :blink:
Sieben Jahre Bauzeit um das Ostkreuz zu sanieren,ist schon mehr als heftig.Typisch Berlin.Dort wird entsprechend der finanziellen Lage in Raten gebaut. :blink: :blink: :blink: :blink: :blink:
Bahnstatistik 2009:
83770 km (229,5 km pro Tag )
Stand: 31.12.2009
Extra Lipsiam vivere est miserrime vivere !
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- stuttgarterbahn
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Na,nicht wirklich.Irgendwie fehlen die Übergänge der Stadtteile untereinander.Und 2 Stadtzentren findet man auch nicht überall.Die etlichen Brachflächen innerhalb der Stadt sind auch grauenvoll.stuttgarterbahn @ 21 Nov 2004, 19:44 hat geschrieben: Diese Stadt wird noch in 100 Jahren eine Baustelle sein, oder war Berlin jemals irgendwie "fertig"? *G*
P.S. Sucht mal in Berlin den Weihnachtsmarkt.
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Welchen? Jeder Stadtbezirk hat doch seinen eigenen, sind es also mind. 12 Stück.Jörg.L.E. @ 21 Nov 2004, 20:27 hat geschrieben: P.S. Sucht mal in Berlin den Weihnachtsmarkt.![]()
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Gruß, Guido
Tf bei der S-Bahn München
[img]http://www.eisenbahner-online.de/420-423.gif[/img]
Hinweis: Der obenstehende Beitrag spiegelt - sofern nicht anders gekennzeichnet - ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider.
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Wieso, ursprünglich waren 10 Jahre geplant gewesen (2004-2014)...Jörg.L.E. @ 21 Nov 2004, 19:42 hat geschrieben: Sieben Jahre Bauzeit um das Ostkreuz zu sanieren,ist schon mehr als heftig.Typisch Berlin.Dort wird entsprechend der finanziellen Lage in Raten gebaut. :blink: :blink: :blink: :blink: :blink:
Musst das Ostkreuz mal sehn, das würde ich SOFORT wegen Baufälligkeit stillegen...
MFG Dennis
Ich weiß wie das Ostkreuz aussieht.Meine Eltern wohnen in Erkner.Baufällig hin oder her.Aber solche Konstruktionen bestechen durch Langlebigkeit.Nicht schön aber effizient.Gemäß dem Motto: Unkraut vergeht nicht.DT4.6 @ 21 Nov 2004, 22:20 hat geschrieben: Wieso, ursprünglich waren 10 Jahre geplant gewesen (2004-2014)...
Musst das Ostkreuz mal sehn, das würde ich SOFORT wegen Baufälligkeit stillegen...
MFG Dennis
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wobei ich ehrlichgesagt nicht glaube, daß es auch bei vollen kassen viel schneller gehen würde, das ostkreuz unter laufenden betrieb umzubauen.Jörg.L.E. @ 21 Nov 2004, 19:42 hat geschrieben:Zitat bzw. Bild aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.
Sieben Jahre Bauzeit um das Ostkreuz zu sanieren,ist schon mehr als heftig.Typisch Berlin.Dort wird entsprechend der finanziellen Lage in Raten gebaut. :blink: :blink: :blink: :blink: :blink:
- mellertime
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Quelle: Bahn.de Presseabteilung-bahn.de\ @ 24.11.2004 hat geschrieben: S-Bahnhof Warschauer Straße: Vorbereitungen für Bahnhofsneubau beginnen
Überspringen: S-Bahnhof Warschauer Straße: Vorbereitungen für Bahnhofsneubau beginnen
Provisorischer Bahnsteigzugang „umgeht“ künftige Bahnhofsbaustelle / Anfang 2005 beginnt Abriß der alten Zugänge / Für Bauarbeiten zeitweilig Einschränkungen im S-Bahnverkehr
(Berlin, 24. November 2004) Eine neue, 134 Meter lange Fußgängerbrücke entsteht gegenwärtig auf der Nordseite des S-Bahnhofs Warschauer Straße. Anfang 2005 wird sie den Zugang zu den drei Bahnsteigen der Station gewährleisten, während der Abbruch des bisherigen Eingangsgebäudes beginnt. Die alten Treppenanlagen sowie der gesamte Eingangsbereich des Bahnhofs werden bis zum Frühjahr 2005 abgebrochen.
Damit wird Baufreiheit für die Erneuerung des wichtigen Verkehrsknotens im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain geschaffen. Der neue Bahnhof wird besser als bisher mit U-Bahn und Tram verknüpft und eine Verbindung zur neuen Arena am Ostbahnhof erhalten.
Mit dem Bahnhof Warschauer Straße wird die 45. Station im Berliner S-Bahnnetz seit 1994 einer Modernisierungskur unterzogen. Seitdem flossen rund 238 Millionen Euro in die Wiederinbetriebnahme, Grunderneuerung und Modernisierung der Berliner S-Bahnstationen. Ein Ergebnis dieses umfangreichen Investitionsprogramms: Bereits 99 S-Bahnstationen sind behindertengerecht bzw. behindertenfreundlich gestaltet.
Das Planfeststellungsverfahren für den Neubau an der Warschauer Straße wird im kommenden Jahr eingeleitet. Der Umbau des Bahnhofs wird im Zusammenhang mit dem Neubau des Ostkreuzes erfolgen. Künftig wird es wie am Ostkreuz auch an der Warschauer Straße zwei Richtungsbahnsteige geben. Auf dem nördlichen werden alle Züge Richtung Innenstadt abfahren, auf dem südlichen alle Züge Richtung Erkner und Lichtenberg.
Rund drei Millionen Euro kosten der neue, provisorische Bahnhofszugang und der Abbruch der alten Zugangsbauwerke. Die neue Fußgängerbrücke – 134 Meter lang, zwischen 13,40 m und 4,10 Meter breit – führt nördlich der drei S-Bahnsteige von der Warschauer Brücke auf die drei Bahnsteige. Damit wird zwar der Umsteigeweg zwischen S- und U-Bahn etwas länger, umgeht aber die künftige Bahnhofsbaustelle. Am Zugang zur Fußgängerbrücke wird ein Fahrkartenschalter der S-Bahn Berlin GmbH eingerichtet.
Für die Fußgängerbrücke mussten am Betriebswerk für die Talgo-Nachtzüge 90 Meter Abstellgleis und eine Weiche abgebaut sowie 100 Meter Gleis in eine neue Lage verschoben werden. Gegenwärtig werden die Fundamente für die Stützen der 184 Tonnen schweren Stahlkonstruktion hergestellt.
Am Wochenende 3. bis 6. Dezember wird die östliche Verbindungsbrücke zwischen den Bahnsteigen A und B des Bahnhofs abgebrochen, um Platz zu schaffen für die neuen Treppen von der Fußgängerbrücke auf diese Bahnsteige.
Während der Abbrucharbeiten stehen zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Ostbahnhof nur zwei Gleise zur Verfügung. Deshalb muss der S-Bahnverkehr auf den Linien S 3, S 5, S 7, S 75 und S 9 zwischen den beiden Stationen eingeschränkt werden. Auch an weiteren Wochenenden bis März 2005 wird wegen der Abbrucharbeiten im Bahnhof der S-Bahnverkehr eingeschränkt. Rund 2.000 Kubikmeter Abbruchmaterial – Eine 2,3 Kilometer lange Schlange von hundert schweren Güterwagen – müssen per Schiene abtransportiert werden.
Hintergrund zum S-Bahnhof Warschauer Straße:
Auf der Ostseite der seit 1874 nach der Stadt Warschau benannten Straße entstand eine erste Haltestelle 1884 für die Züge Richtung Osten und Richtung Ringbahn. Die insgesamt 30 Gleise der niederschlesisch-märkischen und der Ostbahn an dieser Stelle überspannte schon 1875 die erste Warschauer Brücke.
Auf die Westseite der Brücke wanderte der zweite Bahnhof, der 1903 mit neuem Empfanggebäude und einem Bahnsteig eingeweiht wurde. Kurz zuvor – 1902 – hatte die U-Bahn aus Richtung Kreuzberg den Endbahnhof "Warschauer Brücke" erreicht, die Verlängerung dieser Linie Richtung Frankfurter Tor war bereits geplant.
Zwanzig Jahre später, im Oktober 1924, hatte die Bahnstation Warschauer Straße ihren dritten Neubau: Zwei Bahnsteige und ein prächtiges neues Empfangsgebäude des Reichsbahn-Architekten Richard Brademann entstanden auf der Ostseite der Warschauer Brücke.
Inzwischen war die Brücke marode: Der schwefelhaltige Dampf der Rangierlokomotiven hatte die Stahlkonstruktion zerfressen. Ab 1938 wurde die Brücke erneuert. Der Krieg erzwang allerdings 1941 die Einstellung der Arbeiten. Und schwere Bombentreffer beschädigten Brücke und Bahnhof so, dass im April 1945 der Bahnverkehr eingestellt werden musste, die Brücke war unpassierbar.
In den folgenden Jahrzehnten wurde nur notdürftig repariert. Das zerstörte Empfanggebäude des Bahnhofs wurde nur notdürftig wieder aufgebaut, der Erknerbahnsteig erhielt erst 1970 wieder ein Dach. Auch die Straßenbrücke blieb ein Sanierungsfall.
Die Kriegsschäden machten trotz Reparaturen und einer Renovierung im Jahr 1983 einen Neubau der Station immer dringender. Die bislang letzte Veränderung am Bahnhof erfolgte 1986: Zur Kapazitätssteigerung und Ausweitung des S-Bahnangebotes wurde der nördliche, dritte Bahnsteig © errichtet.
MFG Dennis