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[M] 2. S-Bahn-Stammstrecke [Zur Themenübersicht]
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andreas
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 19:10


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6036

Wohnort: 85777


man könnte natürlich auch die alte Kanalbahn wieder aufbauen und mit der Landshuter Strecke verknüpfen - dann hätte Eiting seinen Bahnhof und kostbaren Fluggäste müssten nicht länder fahren.....

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 20:27


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3604




QUOTE (Iarn @ 20 Feb 2020, 20:05)
Soweit ich mitbekommen habe, sollen perspektivisch eh nur S-Bahnen auf dem Ringschluss zwischen FLughafen und Erding da halten (nach jetzigen Plänen die S3 neu) .

Achso und die verlangsamen die Fahrt auf dem Ring dann nicht, oder wie? Also das Argument der Planer kapier ich jetzt nicht. Ich hätte angenommen, dass nur die wendenden Linien halten. So macht die Argumentation aber wenig Sinn ...
Man kann ja gerne nen halt an nem kleinen Dorf bemäkeln, aber ein Halt an nem Gewerbegebiet ist sicher nicht besser.

QUOTE
Die dort wenden (S8, S13X), sollen das wohl als Leerfahrt machen. Hintergrund unterschiedliche Trassenpreise für Leerfahrten und reguläre Fahrten. Insofern wird an den in Schwaigerloh endenden Zügen vermutlich auch Flughafen als Zugziel stehen.
Naja ich spar ja auch gerne, aber die paar Meter? Man kanns auch übertreiben ...
QUOTE
Damit verbleiben für Schwaigerloh 4 Züge je Stunde und Richtung.

Ja das reicht sicherlich, wobei ich aber weiter nachfragen würde, wer dort überhaupt aussteigen sollte. Also wenn man sparen will, könnte man sich doch auch gleich die Stationsgebühr für den Halt sparen und durchfahren ...
QUOTE
Ob es jetzt für Schwaig (Schwaigerloh) und Eitting (Reisen) unbedingt zwei Bahnhöfe braucht?

Ne, einer reicht, siehe oben, aus meiner Sicht braucht es den Halt am Industriegebiet nicht. Kann aber ja sein, dass der Flughafen das wg. den Zukunftsplänen haben will ...
QUOTE
Für den Ort Eitting besteht wenig Unterschied, nur der kleine Ortsteil Reisen würde profitieren.

Ja, deswegen könnte man die Trassierung wie schon oben erwähnt ändern, Bild:

https://abload.de/img/eittingq7jnp.jpg

Wenn wir früher im Planungsverfahren wären, würde ich Vorschlagen, dass es die Eittinger abstimmen sollten, ob sie das so mit Halt haben wollten, oder wie bisher außenrum ohne. Kostet halt mehr Ackerfläche auf Gemeindegebiet, dafür wärs aber auch ne nette Chance die 2 Siedlungen zu verbinden. Nur ist's dafür halt jetzt ein bissl spät ...

Bearbeitet von Metropolenbahner am 20 Feb 2020, 20:30
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 20:48


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Beiträge: 19136




Die Planungen sind nicht von mir, also kann ich auch dazu nur mutmaßen.

Die von Dir gezeigte Trassierung wurde meisen Wissens untersucht aber nicht realisiert unter dem Argument Bündelung mit der FTO und Minimierung der Beanspruchung landwirtschaftlicher Flächen.

Der Halt im Gewerbegebiet Schwaigerloh bindet ja nicht nur das Gewerbegebiet an sondern auch den Ort Schwaigund mittels Bus auch den Ort Oberding.
Ein Halt in Reisen würde halt die Anbindung aus Schwaig und Oberding verschlechtern, also würde man Eiting und Reisen nur zuungunsten Schwaigs und Oberdings besser stellen.

Und Du hast richtig erwähnt, es ist verdammt spät im Verfahren, wieso jetzt nochmal umplanen wenn man nur dern Nutzen zwischen zwei Ortschaften verschiebt aber nicht verbessert.

Bearbeitet von Iarn am 20 Feb 2020, 21:34
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 20 Feb 2020, 21:32


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Beiträge: 3604




QUOTE (Iarn @ 20 Feb 2020, 21:48)
Die Planungen sind nicht von mir, also kann ich auch dazu nur mutmaßen. 

Klar.
QUOTE
Die von Dir gezeigte Trassierung wurde meisen Wissens untersucht aber nicht realisiert unter dem Argument Bündelung mit der FTO und Minimierung der Beanspruchung landwirtschaftlicher Flächen.

Ja, dachte ich mir schon fast, die Lage an der FTO ist sicherlich platzsparender und selbst im aktuellen Plan hat ein Landwirt wg. Flächenverbrauch geklagt ...
QUOTE
Der Halt im Gewerbegebiet Schwaigerloh bindet ja nicht nur das GEwerbegebiet an sondern auch den Ort Schwaigerloh und mittels bus auch den Ort Oberding.
Ein Halt in Reisen würde halt die Anbindung aus Schwaig und Oberding verschlechtern, also würde man Eiting und Reisen nur zuungunsten Schwaigs und Oberdings besser stellen.

Ok, dann lassen wir mal die Trasse so, wie sie ist und verlegen nur die Haltestellen an die FTO bei Reisen. Schwaigerloh hätte dabei ca. den gleichen Abstand, für Oberding wärs näher und für Niederding erst recht.
Eventuell könnte das ne Option sein? Lage hier animiert im Video:
https://youtu.be/MskPvNIIS_4?t=336
QUOTE
Und Du hast richtig erwähnt, es ist verdammt spät im Verfahren, wieso jetzt nochmal umplanen wenn man nur dern Nutzen zwischen zwei Ortschaften verschiebt aber nicht verbessert.

Ja echt .. eigentlich sollte man doch meinen, die Haltestellendiskussion früher abzuklären.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 20 Feb 2020, 21:33
    
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Iarn
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 11:19


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QUOTE (Metropolenbahner @ 20 Feb 2020, 21:32)
Ja echt .. eigentlich sollte man doch meinen, die Haltestellendiskussion früher abzuklären.

Jetzt hat man zu viele Jahre geplant so dass man jetzt nicht ohne Not was umplanen sollte. Solange man Eiting nicht auf dem Rechtsweg die Strin beiten kann, halte ich jede Umplanung für Zeitverschwendung. Der Ringschluss ist jetzt shcon ca 40 Jahre zu spät dran. Das jetzt aufzuhalten wegen den Befindlichkeiten von Eiting halte ich für Wahnsinn. Genau wegen solchen Sachen kommt bahnmäßig in Deutschland nichts voran.
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 11:44


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Beiträge: 7006




Ich seh das mal als Kommunalwahlgeplänkel. Da will einer vor der Wahl zeigen, dass er sich einsetzt oder wie gemein "die da oben" sind und die kleinen immer vernachlässigen.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 14:50


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Das Problem ist halt, man wird einen Kompromiss finden müssen. Ansonsten ist absehbar, dass das Gericht möglicherweise sogar einen Baustopp verhängt, sollte die Klage nicht entschieden sein.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 15:11


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QUOTE (Lazarus @ 21 Feb 2020, 14:50)
Ansonsten ist absehbar, dass das Gericht möglicherweise sogar einen Baustopp verhängt

Cool, wenn das funktioniert, muss nur in zehn Jahren auch wer die Freiham-U-Bahn auch über Langwied und wegen Lärmschutz 10 m tiefer geführt haben wollen und der Quatsch hat sich bis 2068 erledigt. tongue.gif

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Iarn
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 15:32


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 19136




QUOTE (Lazarus @ 21 Feb 2020, 14:50)
Ansonsten ist absehbar, dass das Gericht möglicherweise sogar einen Baustopp verhängt, sollte die Klage nicht entschieden sein.

Man kann nur stoppen was gestartet wurde. Und das geht ja nur mit einem Planfeststellungsverfahren, um das es gerade geht.
Für den Bereich westlich Schwaigerloh gibt es hingegen meines Eissens nach komplett Baurecht, so dass der Bahnhof dort schon gebaut werden kann. Nur den Abschnitt mit der Verlängerung nach Erding nicht. Und da dürfte wahrscheinlich eher der unterirdische Abschnitt der für den Projektablauf der entscheidende sein und nicht das bisschen über Eitinger Flur.

Vermutlich wird das Gericht maximal für etwas mehr Lärmschutz sorgen.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 15:43


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Wohnort: München


QUOTE (Iarn @ 21 Feb 2020, 15:32)
Man kann nur stoppen was gestartet wurde. Und das geht ja nur mit einem Planfeststellungsverfahren, um das es gerade geht.
Für den Bereich westlich Schwaigerloh gibt es hingegen meines Eissens nach komplett Baurecht, so dass der Bahnhof dort schon gebaut werden kann. Nur den Abschnitt mit der Verlängerung nach Erding nicht. Und da dürfte wahrscheinlich eher der unterirdische Abschnitt der für den Projektablauf der entscheidende sein und nicht das bisschen über Eitinger Flur.

Vermutlich wird das Gericht maximal für etwas mehr Lärmschutz sorgen.

Das Problem könnte aber eher werden, das man wohl in erster Linie die Haltestelle will, wenn ich das richtig verstanden habe. Der Lärmschutz ist da eher ein bisschen Kosmetik. Fraglich, ob man sich damit zufrieden gibt.

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Iarn
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 16:11


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Ich gehe fest davon aus, dass sich das Gericht in Fragen der Situierung von Haltestellen für nicht zuständig hält und die Klage deswegen abweist.

Back to Topic: Am 5.3. findet der Themenabend Architektur im Infozentrum statt.

Bearbeitet von Iarn am 21 Feb 2020, 16:12
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 21 Feb 2020, 19:21


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QUOTE (Iarn @ 21 Feb 2020, 12:19)
Jetzt hat man zu viele Jahre geplant so dass man jetzt nicht ohne Not was umplanen sollte. Solange man Eiting nicht auf dem Rechtsweg die Strin beiten kann, halte ich jede Umplanung für Zeitverschwendung. Der Ringschluss ist jetzt shcon ca 40 Jahre zu spät dran. Das jetzt aufzuhalten wegen den Befindlichkeiten von Eiting halte ich für Wahnsinn. Genau wegen solchen Sachen kommt bahnmäßig in Deutschland nichts voran.

Jojo, da geb ich Dir schon auch Recht, wie besagt wundere ich mich auch, wieso das nicht schon früher diskutiert wurde. Bei der Beschwerde sagte der Bürgermeister auch, dass sie vom Flughafen und der Autobahn ziemlich eingeschnürt seien, dazu die ganze Zeit die Überflüge in ~600m Höhe etwas südlich/nördlich vom Ortskern. Das versteh ich dann schon auch, dass man bei dem ganzen Belastungen auch ausnahmsweise mal nen Vorteil ziehen möchte.

Was wäre jetzt die Lösung? Möglicherweise einfach 1-2 zusätzliche Wendegleis(e) bei Reisen/FTO. Du meintest ja letztens, dass die Wendeanlage auch noch nachgerüstet werden könnte, das könnte man dann halt um 5km verschieben und dann 1-2 Züge pro Stunde verlängern. Aus Kostensicht sollte das ne Nullnummer sein, beide Male braucht man ne zusätzliche Weiche und ~210m Gleis. Nur der Bahnsteig käme extra - ok und der Planungsaufwand. Wenn der Ausbau um Englschalking irgendwann mal fertig sein sollte, sollen ja ziemlich viel Expresszüge zum Flughafen durchfahren, die vorher noch am Leuchtenbergring wenden, da gäbs genügend Kandidaten. Also das Geld für die stündlich ~4x5 km Trassengebühr sollte doch da sein.
    
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