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Eisenbahnforum.de > S-Bahn Netze & Allgemeines > Heimeranplatz (München)


Geschrieben von: VT 609 am 23 Feb 2004, 20:36
Hallo zusammen!

Ich hab gestern auf TV München einen Beitrag gesehen, in dem Herr Beckmann von der S-Bahn GmbH sagte, daß am Heimeranplatz eine neue Wendemöglichkeit für die von Westen kommenden S-Bahnen geschaffen werden solle. Das würde doch bedeuten, daß der Haltepunkt Heimeranplatz zum Bahnhof umgebaut bzw. erweitert werden müßte.
Weiß da jemand genaueres bzw. hat von euch schonmal eine/r davon gehört?

Gruß, VT 609

Geschrieben von: mseidler am 23 Feb 2004, 20:37
Kann ich mir gut vorstellen. Vier Weichen liegen auch schon rum! rolleyes.gif

Geschrieben von: VT 609 am 23 Feb 2004, 20:56
Sind das neue Weichen? (Ich war schon einige Zeit nicht mehr am Heimeranplatz.)

Außerdem müßten auch noch Einfahr- und Ausfahrsignale aufgestellt werden (bisher gibts ja nur Blocksignale in einiger Entfernung).

Geschrieben von: mseidler am 23 Feb 2004, 21:03
Die Weichen sind "nagelneu", aber werden langsam von der Natur überwuchert, da sie seit dem Sommer schon rum liegen. Zwei Stück liegen zwischen Gleis 2 und 3 in Richtung Harras. Die anderen beiden liegen zwischen Gleis 4 und 5, Richtung Donnersbergerbrücke (vor dem Lagerhaus).

Geschrieben von: mellertime am 23 Feb 2004, 21:55
QUOTE (VT 609 @ 23 Feb 2004, 20:36)
daß am Heimeranplatz eine neue Wendemöglichkeit für die von Westen kommenden S-Bahnen geschaffen werden solle.

HALLO! Wie ihr lesen könnt, wird von "Westen her" gesprochen. Also ist damit das Gleis von Pasing gemeint! Betrieblich gesehen, heißt der Haltepunkt Heimeranplatz West!
Aber ohne größere Umbauten wird das nicht ablaufen.
Oder soll das ein eingleisger Bahnhof ohne Weichen werden? wink.gif

Geschrieben von: mseidler am 23 Feb 2004, 22:41
@mellertime
Wäre gut möglich, da sich ja anschließen an den Haltpunkt Heimeranplatz, der ehemalige Haltepunkt IGA-München befindet. Gleich neben dem Gleiskörper befindet sich ein riesiger Parkplatz. Also Platz wäre für eine Wendeanlage ausreichend, aber es würde bie nur ein Bahnsteig für Verbindungen in Richtung Westen bleiben.

Geschrieben von: Wildwechsel am 24 Feb 2004, 07:46
Ich bin jetzt zu faul zum suchen, aber irgendwann hatten wir das Thema schon mal. Wenn mich meine Erinnerung jetzt nicht täuscht, ist der Umbau zu einem Bahnhof mit einer zweiten Bahnsteigkante geplant. So soll auf der Strecke von Pasing her (die dann auch zweigleisig wird, wobei das zweite Gleis glaub ich über den Laimer Rangierbahnhof laufen sollte (?)) ein 20-Minuten-Takt möglich werden.

Geschrieben von: VT 609 am 10 Mar 2004, 20:49
Hallo,

QUOTE
HALLO! Wie ihr lesen könnt, wird von "Westen her" gesprochen. Also ist damit das Gleis von Pasing gemeint! Betrieblich gesehen, heißt der Haltepunkt Heimeranplatz West!
Aber ohne größere Umbauten wird das nicht ablaufen.


QUOTE
Die Weichen sind "nagelneu", aber werden langsam von der Natur überwuchert, da sie seit dem Sommer schon rum liegen. Zwei Stück liegen zwischen Gleis 2 und 3 in Richtung Harras. Die anderen beiden liegen zwischen Gleis 4 und 5, Richtung Donnersbergerbrücke (vor dem Lagerhaus).


ich war heute mal wieder auf Durchfahrt am Heimeranplatz und hab auch die neuen Weichen rumliegen sehen. Wie mseidler schon erwähnt hat, liegen die zwischen den Gleisen Richtung Harras (am normalen Haltepunkt, nicht Hp Heimeranplatz West) bzw. neben dem Gleis Richtung Donnersbergerbrücke. Nachdem sie also nicht am Hp Heimeranplatz West liegen, tippe ich mal darauf, daß der normale Haltepunkt Heimeranplatz (also dort, wo S7 und S27 halten) zum Bahnhof ausgebaut werden soll.

Oder gibt es Pläne, die etwas anderes besagen?

Gruß, VT 609

Geschrieben von: mellertime am 10 Mar 2004, 21:19
QUOTE (VT 609 @ 10 Mar 2004, 20:49)
tippe ich mal darauf, daß der normale Haltepunkt Heimeranplatz (also dort, wo S7 und S27 halten) zum Bahnhof ausgebaut werden soll.

Und was bitte soll das bringen? Warum sollten die S-Bahnen von der Donnersbergerbrücke kommend, am Heimeranplatz wenden können?

Geschrieben von: VT 609 am 10 Mar 2004, 21:40
Von der Donnersbergerbrücke her würde das keinen Sinn machen, da geb ich dir recht. Eher schon für die aus Richtung Harras kommenden Züge. Das würde aber den S-Bahnen aus Richtung Pasing nichts nützen. Bin mal gespannt, was da gemacht wird.

Geschrieben von: Wildwechsel am 11 Mar 2004, 10:29
War da im Zusammenhang mit Bauarbeiten an der Donnersbergerbrücke nicht mal irgendwas, dass S-Bahnen, die von Harras kommend zum Hbf, Holzkirchner Bahnhof umgeleitet werden, nicht am Heimeranplatz halten können, weil da irgendwo eine Weiche fehlt oder sich schon auf halber Bahnsteiglänge befindet o.ä.??

Geschrieben von: VT 609 am 11 Mar 2004, 16:33
Da war mal was während der S-Bahn-Tunnelsperrung und des Ausbaus der S2 Süd. An den Wochenenden, an denen die Strecke Deisenhofen - Giesing gesperrt war, fuhr als Ersatz die S27 zum Hauptbahnhof (Starnberger Flügelbahnhof). Nun fuhren aber während der Tunnelsperrung die S1, S2 Nord, S6 und S7 ebenfalls den Starnberger Flügelbahnhof an. Für die S27 war also kein Platz mehr (schließlich gibts auch noch die BOB und andere Regionalzüge). Daher fuhr die S27 zum Holzkirchner Flügelbahnhof. Die Überleitung von der Strecke aus Holzkirchen zum Holzkirchner Flügelbahnhof befindet sich im Bereich des Hp Heimeranplatz. Kurz vor dem Hp Heimeranplatz steht ein Hauptsignal mit einem Vorsignal für das nächste Hauptsignal. Weil aber vor der Überleitung von der Holzkirchner Strecke auf die Fernverkehrsstrecke am Hp Heimeranplatz kein Vorsignalwiederholer steht, konnte die S27 in den Zeiten der Tunnelsperrung am Heimeranplatz nicht halten (der Tf könnte ja während des Halts den Vorsignalbegriff wieder vergessen, also müßte am Hp ein Wiederholer stehen).

Ein S-Bahn-Kurzzug hätte vor dieser Überleitung schon Platz, aber es ist eben kein Wiederholer da (der bei Haltepunkten eigentlich vorhanden sein muß, wenn das Hauptsignal zu weit entfernt ist).

Ich hoffe mal, daß man im Rahmen des Umbaus dieses Problem auch beseitigt (wann auch immer der Heimeranplatz zum Bahnhof wird).

Geschrieben von: Smirne am 11 Mar 2004, 16:37
QUOTE (VT 609 @ 11 Mar 2004, 16:33)
(der Tf könnte ja während des Halts den Vorsignalbegriff wieder vergessen, also müßte am Hp ein Wiederholer stehen).

Ein S-Bahn-Kurzzug hätte vor dieser Überleitung schon Platz, aber es ist eben kein Wiederholer da (der bei Haltepunkten eigentlich vorhanden sein muß, wenn das Hauptsignal zu weit entfernt ist).

Ich dachte man hätte wegen solchen Situationen die PZB90 erfunden. Zumindest hatte ich das mal irgendwo gelesen.....

Geschrieben von: VT 609 am 12 Mar 2004, 21:09
QUOTE (Smirne @ 11 Mar 2004, 16:37)
Ich dachte man hätte wegen solchen Situationen die PZB90 erfunden. Zumindest hatte ich das mal irgendwo gelesen.....

Das habe ich auch mal gelesen. Dennoch muß bei einem Haltepunkt ein Wiederholer stehen, falls das Hauptsignal zu weit entfernt ist.

Geschrieben von: ET 423 am 13 Mar 2004, 00:32
QUOTE (VT 609 @ 12 Mar 2004, 21:09)
Das habe ich auch mal gelesen. Dennoch muß bei einem Haltepunkt ein Wiederholer stehen, falls das Hauptsignal zu weit entfernt ist.

Nein. Darum gibt es ja solche "Erfindungen" wie PZB 90. Es gibt AFAIR keine Vorschriften, die besagen, daß an Haltepunkten Vorsignalwiederholer stehen, wenn das Hauptsignal nicht einsehbar ist. Wenn man so denken würde, müßte an jedem Hp ein Vorsignalwiederholer stehen. Denn auch durch solch' gemeine Sachen wie Nebel kann die Sicht schonmal getrübt werden.

Geschrieben von: tauRus am 13 Mar 2004, 17:31
Außerdem ist in der 408 verankert, dass man nur so schnell Fahren darf, dass man vor dem Signal zum halten kommt, wenn man an einem Hp zwischen Vsig und HPsig angehalten hat ...

Geschrieben von: VT 609 am 13 Mar 2004, 17:34
QUOTE
Wenn man so denken würde, müßte an jedem Hp ein Vorsignalwiederholer stehen.


Soweit ich weiß, muß das auch so sein, wenn das Hauptsignal einen gewissen Abstand zum Haltepunkt überschreitet (wie weit genau es ohne Wiederholer entfernt sein darf, weiß ich nicht).
In Taufkirchen steht in Fahrtrichtung München am Regelgleis gleich nach dem Haltepunkt ein Wiederholer, obwohl man das Hauptsignal (Blocksignal für die Üst Unterhaching) vom Bahnsteig aus sehen kann und den Begriff lesen kann.
Am Harras steht in Fahrtrichtung Solln am Regelgleis ebenfalls gleich nach dem Haltepunkt ein Wiederholer, obwohl man das Einfahrsignal nach Mittersendling vom Haltepunkt aus sehen kann.
An anderen Haltepunkten ist es ähnlich.

Geschrieben von: ET 423 am 13 Mar 2004, 20:12
QUOTE (VT 609 @ 13 Mar 2004, 17:34)
Soweit ich weiß, muß das auch so sein, wenn das Hauptsignal einen gewissen Abstand zum Haltepunkt überschreitet (wie weit genau es ohne Wiederholer entfernt sein darf, weiß ich nicht).

Das hat nichts mit Haltepunkten zu tun. Es ist AFAIR Vorschrift, daß auf den letzten 400m der Lokführer die Stellung des Hauptsignals erkennen können muß. Sollte dies nicht möglich sein, können ein oder auch mehrere Vsigwdhl aufgestellt werden. Ob da nun ein Haltepunkt dazwischen ist, oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.
Würde es so sein, wie du sagtest, wäre die PZB 90 nicht entwickelt worden. wink.gif

Gruß

ET 423 (mit PZB 90 ausgerüstet user posted image)

Geschrieben von: ropix am 14 Apr 2004, 11:54
Zitat bzw. Bild aus Urheberrechtsgründen entfernt.

Wobei ich die Begründung mit dem 10-Minuten-Takt schon recht lustig finde, die heutige S7 ist doch wohl die letzte Linie die auf 10 ( oder 15) Minuten Takt umgestellt wird

Geschrieben von: elchris am 14 Apr 2004, 18:07
jepp, eher wird die Linie für Langzüge ausgebaut wink.gif

Geschrieben von: Kilian Salzer am 14 Apr 2004, 19:05
Wer die Fahrplanänderungen für den 17./18. 04.04 genau durchgelesen hat, wird zwei Gründe finden, dass Reisezüge Rosenheim - München geringfügige Verspätungen erhalten und dass Güterzüge über Holzkirchen umgeleitet werden müssen.
1. Grund: Restarbeiten Grafing
2. Grund: Weichenarbeiten Heimaranplatz
Ich habe mir die drei (!) Weichen kürzlich genauer angeschaut. Sie werden höchstwahrscheinlich in der Abzw. Heimeranplatz die bisherigen "Holzweichen" (eingebaut 1977) in den Rosenheimer/Mühldorfer Ferngleisen ersetzen und haben mit einem eventuellen Umbau nichts, aber auch gar nichts zu tun. Damit sind alle Spekulationen vom Tisch. Diese Spekulationen zerstören jedes Forum.

Geschrieben von: Jean am 15 Apr 2004, 09:43
Soll dann auch die Verbindung Bus - Bahn verbessert werden, schließlich sollen ab Dezember 2004 drei Linien dort halten. Nach meinen Kenntnissen kommt man von der Busshaltestelle nicht direkt zu der S-Bahn, sondern nur über den Untergeschoß. Immerhin ist der Heimeranplatz besser bedient als am Anfang wo der Bus zwar fuhr, aber nicht hielt (da gleich Problem gibt es heute noch am Leuchtenbergring).

Geschrieben von: Wildwechsel am 21 Apr 2004, 08:41
Es lohnt sich doch manchmal, in so "megaspannenden" Veröffentlichungen wie dem Amtsblatt der Landeshauptstadt München zu blättern. Die Pläne für den Ausbau des Haltepunkt Heimeranplatz werden im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens noch bis 6. Mai 2004 im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 29 (schräg gegenüber vom Hochhaus), Zimmer 306, während der üblichen Dienststunden öffentlich ausgelegt.

Ich glaube, da werde ich in einer meiner nächsten Mittagspausen mal hinspazieren.

Geschrieben von: Wildwechsel am 29 Apr 2004, 11:45
Ich habe mir heute mal die Pläne für den Umbau des Haltepunkt Heimeranplatz West zum Bahnhof angeschaut. Der jetzige Seitenbahnsteig soll verbreitert und zum Inselbahnsteig werden. Die Unterführung am Josef-Rank-Weg wird entsprechend verlängert. Westlich kommt noch ein weiteres Gleis, Gleis 12, das jeweils über Weichen, die auf 80 km/h ausgelegt sein werden, an das bestehende Gleis 11 angebunden wird. Vor und nach dem Bahnhof gibt's also weiterhin nur das bestehende, von der S20 benutzte Gleis. Möglich sein wird durch den Umbau aber das Enden, Beginnen und Kreuzen von Zügen. Signaltechnisch soll der neue Bahnhof ans Stellwerk Mittersendling angeschlossen werden.

Geschrieben von: elchris am 29 Apr 2004, 11:49
S? Heimeranplatz...

Hört sich jedenfalls gut an, jetzt sollte nurnoch die etwas chaotische Verbindung zur Strecke nach Pasing ausgebaut werden, dass man da nicht so schleichen muss.

Geschrieben von: Jean am 29 Apr 2004, 12:07
QUOTE
Hört sich jedenfalls gut an, jetzt sollte nurnoch die etwas chaotische Verbindung zur Strecke nach Pasing ausgebaut werden, dass man da nicht


Nicht zu viel auf einmal verlangen Chris. Bis endlich die Bauarbeiten an der Stammtrecke begannen... Es war bereits für 1998 der 10 Minuten Takt auf drei Linien in der HVZ vorgesehen...

Geschrieben von: 423176 am 2 May 2004, 00:37
Zumal man an einem Haltepunkt ja sowieso einfach Abfahren darf. Ob nun "Fahrt" oder "Halt" ist ja egal. (siehe weiter unten)
Merken tue ich es spätestens dann, dass es rot war, wenn ich drüber bin wink.gif Aber man hat ja Streckenkunde und weiß so ungefähr wo die Signale stehen. Den Buchfahrplan brauche ich eigentlich nicht, denn Kilometerangaben interessieren mich nicht, ich merke mir Geschwindigkeitswechsel oder Bahnsteige anhand anderer Dinge, wie bestimmte Bäume oder was halt gerade so rum steht tongue.gif

Die Konzernrichtlinie 408 besagt:

Konzernrichtlinie 408.0333 Absatz 7
Bei Abfahrt auf einem Haltepunkt oder einer Haltestelle zwischen Vor- und Hauptsignal müssen Sie als Triebfahrzeugführer bis zum Erkennen der Stellung des Hauptsignals so vorsichtig fahren, dass Sie bei Haltstellung rechtzeitig zum Halten kommen.

Somit ist klargestellt, das meine obige Aussage stimmt und einige Diskussionen um Signalaufstellungen eigentlich nicht nötig gewesen wären rolleyes.gif Aber trotzdem super, dass soviele Bahnfreaks sich Gedanken machen, wo die aus den Führungsetagen gar nicht dran denken würden.

Geschrieben von: Wildwechsel am 18 Aug 2004, 08:30
Nachdem, was man so neuerdings läuten hört, soll den kommenden Winter über erstmal der signaltechnische Ausbau erfolgen. Das zusätzliche Gleis wird man erst dann in Angriff nehmen, wobei ich jetzt nicht weiß, ob unmittelbar daran anschließend, oder erst später.

Geschrieben von: VT 609 am 19 Aug 2004, 16:43
Apropos Heimeranplatz:

Wie wendet denn die S 7 während der Stammstreckensperrung am Heimeranplatz? Wird die umlaufmäßig mit der S 5 verknüpft oder darf der Fahrdienstleiter alle 40 Minuten eine Fahrstraße hilfsauflösen und der Zug fährt auf Befehl zurück?
Das hat mich gleich gewundert, daß die S 7 West an einem Haltepunkt endet. Der nächste Bahnhof wäre Donnersbergerbrücke, aber der ist ja gesperrt.

Geschrieben von: ropix am 19 Aug 2004, 17:17
QUOTE (VT 609 @ 19 Aug 2004, 17:43)
Apropos Heimeranplatz:

Wie wendet denn die S 7 während der Stammstreckensperrung am Heimeranplatz? Wird die umlaufmäßig mit der S 5 verknüpft oder darf der Fahrdienstleiter alle 40 Minuten eine Fahrstraße hilfsauflösen und der Zug fährt auf Befehl zurück?
Das hat mich gleich gewundert, daß die S 7 West an einem Haltepunkt endet. Der nächste Bahnhof wäre Donnersbergerbrücke, aber der ist ja gesperrt.
Die Frage dürfte einfach beantwortet sein. DIe S7 hält auch am Harras, muss also von ihrem planmäsigen Bahnsteig am Heimeranplatz fahren, wärend die S5 nur an den Außenbahnsteig kommt. Ergo - nein sie werden nicht gekoppelt.

Geschrieben von: VT 609 am 20 Aug 2004, 15:36
Dann dürfte das Wenden der S 7 am Heimeranplatz umso interessanter werden. Schließlich ist Heimeranplatz nur ein Haltepunkt, d.h. im normalen Betrieb kann man dort nicht wenden.

Geschrieben von: ET 423 am 20 Aug 2004, 15:52
QUOTE (VT 609 @ 19 Aug 2004, 17:43)
Wie wendet denn die S 7 während der Stammstreckensperrung am Heimeranplatz? Wird die umlaufmäßig mit der S 5 verknüpft oder darf der Fahrdienstleiter alle 40 Minuten eine Fahrstraße hilfsauflösen und der Zug fährt auf Befehl zurück?
Das hat mich gleich gewundert, daß die S 7 West an einem Haltepunkt endet. Der nächste Bahnhof wäre Donnersbergerbrücke, aber der ist ja gesperrt.

Hmm, jetzt, wo du es sagst...ich habe keine Ahnung. Also am Heimeranplatz selber kann er nicht wenden, da es kein Bahnhof ist. Ich wüßte auch nicht, mit welchem Befehl man einen Zug wenden lassen könnte. Außer auf Bahnhöfen darf einfach nicht gewendet werden. Ich könnte mir zwar absurde Linienwege ausdenken, wie die S7 doch noch zu ihrer Wende kommt, aber das ist unrealistisch. biggrin.gif

Geschrieben von: Cloakmaster am 20 Aug 2004, 16:02
Kann der Zug denn nicht (wie die u-Bahn) irgendwo zwischen Harras und Heimeranplatz auf das gegengleis wechseln, um einfach auf den Bahnsteig zu wechseln? Da ja eh nur im 40-Minuten-takt gefahren wird kann der Gleiswechsel sogar schon früher (Harras/Siemensw.?)geschehen, und so kann der S7 kein andere Zug mehr in die Quere kommen, also kann man auch auf aufwändige Signalisierung verzichten. So lang es nur einen Zug auf dem Gleis gibt ist ein Zusammenstoss vom Prinzip her ausgeschlossen...
Wie steht es denn mit der BOB? fährt die nornal nach Plan oder muss da auch etwas geändert werden?

Geschrieben von: VT 609 am 20 Aug 2004, 16:08
Die BOB fährt am Abzweig Heimeranplatz auf die Gleise, die vom Südring kommen, und weiter zum Holzkirchner Flügelbahnhof. Die S 7 kann diesen Weg nicht nehmen, da die Weiche auf die Gleise vom Südring im Bereich des Haltepunkts liegen, die S 7 aber laut Aushang am Heimeranplatz hält und dort endet.

@ ET 423:
Wie sehen denn die Wege aus, die du dir vorstellst? Mir fällt nämlich gerade keiner ein.

Geschrieben von: elchris am 20 Aug 2004, 16:20
Dachte auch, dass die das allseits bekannte "Umleitergleis" nehmen. Also Heimeranplatz richtung Hauptbahnhof links rein und zack über die Weiche auf die Fernbahn zum Holz. Bahnhof. Den Ausfall des Halts am Heimeranplatz sollte doch zu verschmerzen sein, Fahrgäste, die zum Heimeranplatz wollen, sollen halt ab Hauptbahnhof die U-Bahn nehmen. wink.gif

Geschrieben von: mseidler am 20 Aug 2004, 17:30
servus,

weiß jemand von Euch wann die neuen Weichen, die jetzt schon über ein Jahr rumliegen, eingebaut werden ?? dry.gif

Da müßte der Betrieb am Heimeranplatz komplett unterbrochen werden, zumindest S-Bahn und ein Gleis des Südrings. huh.gif

Auch der Bau von Gleis 12 (Inselbahnsteig S20) sollte doch irgendwann beginnen. Gibt es hierzu Neuigkeiten ?? cool.gif

Geschrieben von: ET 423 am 20 Aug 2004, 17:51
QUOTE (VT 609 @ 20 Aug 2004, 17:08)
@ ET 423:
Wie sehen denn die Wege aus, die du dir vorstellst? Mir fällt nämlich gerade keiner ein.

Wie gesagt, das wird nicht gemacht werden, aber ich könnte mir vorstellen, daß man die S7 wie die S20 im Bf Mittersendling auf das äußerste Gleis leitet. Dann fährt sie am gleichen Bahnsteig ein, wie die S5, wenn sie umgeleitet wird. Anschließend fährt die S7 weiter in den Abzweig hinein und fährt in den Güterbahnhof, der sich auf Höhe des Bahnhofs Laim befindet. Dort könnte der Tf wenden, aber das ist soooo unrealistisch. *g* Ich glaube, ich denke zu kompliziert bei der Sache. Wahrscheinlich haben die sich für die S7 was anderes einfallen lassen, was mir nur gerade nicht einfällt. An der Möglichkeit gibts auch noch das Problem, daß diese Strecke (Mittersendling - Heimeranplatz) im 10min-Takt von der S5 belegt wird (alle 20min zwei Züge), also ist das eh fast nicht möglich.

QUOTE
Kann der Zug denn nicht (wie die u-Bahn) irgendwo zwischen Harras und Heimeranplatz auf das gegengleis wechseln, um einfach auf den Bahnsteig zu wechseln? Da ja eh nur im 40-Minuten-takt gefahren wird kann der Gleiswechsel sogar schon früher (Harras/Siemensw.?)geschehen, und so kann der S7 kein andere Zug mehr in die Quere kommen, also kann man auch auf aufwändige Signalisierung verzichten. So lang es nur einen Zug auf dem Gleis gibt ist ein Zusammenstoss vom Prinzip her ausgeschlossen...


Was sollte es bringen, die S7 zwischen Harras und Heimeranplatz auf das Gegengleis wechseln zu lassen (was dort nicht möglich ist, aber egal)? Wenn überhaupt wäre das nur im Bf Mittersendling möglich, aber dennoch bleibt die Frage nach Sinn und Zweck. wink.gif

Gruß

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Geschrieben von: Cloakmaster am 21 Aug 2004, 19:14
Na, wenn die S7 als einzige auf dem einen Gleis unterwegs ist, dann sollte es ihr zimelich egal sein ob der Heimeranplatz nun ein Bahnhof ist oder nicht. Der Zug fährt den Bahnsteig an. der Tf steigt vorne aus, läuft den Bahnsteig entlang, steigt hinten wieder ein, und schon kann der Zug die Rückreise nach Wolfratshausen antreten. Da kein anderer Zug auch nur in die Nähe kommen kann, braucht man keine Signale, um die Strecke frei zu geben, sie ist dauerhaft frei für den einen einsamen Zug, der ja nicht mit sich selbst zusammenstossen kann. So kann die S7 am Heimeranplatz wenden, was zB laut ET423 daran scheitert, dass es kein Bahnhof ist. S-Bahnen können also anscheinend nur an Bahnhöfen wenden.

In einem U-Bahn-Thread kamen wir zum Ergebnis, dass die Münchner U-Bahn prinzipiell jeden "Ort an dem Passagiere ein und aussteigen können" (gibts es einen Oberbegriff für Haltepunkt und Bahnhof?? oder sinds bei der MVG alles Bahnhöfe??) zum Wenden nehmen kann, wenn es denn betrieblich notwendig ist. Zwar gibt es einige, die dank Abstell/Wendeanlage dazu besser geeignet sind, aber wenns denn mal sein muss, dann geht es auch ohne.

Genau die Situation haben wir hier ja auch: Die S-Bahn soll aus verscheidenen Gründen ausnahmsweise an einer Stelle, die eigentlich nicht dafür vorgesehen ist wenden. Und das scheint schwieriger zu sein als einfach nur die Fahrtrichtung zu änern, obwohl mir als Laien nicht ganz klar ist, wo genau die Schwierigkeit darin besteht, sozusagen einfach den Rückwärtsgang einzulegen.

Geschrieben von: VT 609 am 21 Aug 2004, 19:45
1. Die BOB fährt bis zum Abzweig Heimeranplatz auf dem gewohnten Linienweg. Erst dort biegt sie auf die Gleise vom Südring ab. Also ist die S 7 auf dem Abschnitt Harras - Heimeranplatz nicht allein unterwegs.

2. Das Wenden von Zügen (egal, ob S-Bahn oder sonst was) ist grundsätzlich nur auf Bahnhöfen möglich. Das liegt daran, daß Fahrstraßen nur an fahrtzeigenden Ausfahrsignalen beginnen können und nur an haltzeigenden Ausfahrsignalen enden können (außer, es ist ein Kopfbahnhof). Eine Wende, die nicht durch Ausfahrsignale abgesichert ist, ist außerdem eine BETRIEBSGEFAHR !!!!!!!!!!!!!!!!! ohmy.gif ohmy.gif ohmy.gif ohmy.gif

3. Soweit ich weiß, gibt es bei der U-Bahn keine Unterscheidung zwischen Bahnhöfen und Haltepunkten. Deshalb kann man da auch an jeder beliebigen Station wenden. Jedoch werden mit Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks auf der S-Bahn-Stammstrecke die bisherigen Haltepunkte Rosenheimer Platz, Marienplatz, Stachus und Hauptbahnhof (tief) zu Bahnhöfen, obwohl sie keine Weichen besitzen (das ist das Definitionsmerkmal eines Bahnhofs); damit soll bei Störungen ermöglicht werden, an jedem Bahnhof zu wenden.

Geschrieben von: ET 423 am 21 Aug 2004, 22:17
QUOTE (Cloakmaster @ 21 Aug 2004, 20:14)
Na, wenn die S7 als einzige auf dem einen Gleis unterwegs ist, dann sollte es ihr zimelich egal sein ob der Heimeranplatz nun ein Bahnhof ist oder nicht. Der Zug fährt den Bahnsteig an. der Tf steigt vorne aus, läuft den Bahnsteig entlang, steigt hinten wieder ein, und schon kann der Zug die Rückreise nach Wolfratshausen antreten. Da kein anderer Zug auch nur in die Nähe kommen kann, braucht man keine Signale, um die Strecke frei zu geben, sie ist dauerhaft frei für den einen einsamen Zug, der ja nicht mit sich selbst zusammenstossen kann. So kann die S7 am Heimeranplatz wenden, was zB laut ET423 daran scheitert, dass es kein Bahnhof ist. S-Bahnen können also anscheinend nur an Bahnhöfen wenden.


Öhm, naja. Erstmal ist es nicht egal, ob der Heimeranplatz ein Bahnhof ist, oder nicht. Denn laut Konzernrichtlinie 408 dürfen Züge die Fahrtrichtung nur in Bahnhöfen ändern (=wenden, Kopf machen) und niemals auf der freien Strecke!!!! Die Definitionen von den unterschiedlichen Bahnanlagen haben wir hier schonmal gehabt: http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=23&t=2636&hl=bahnanlage Dabei sind die von VT 609 angesprochenen Ausfahrsignale nicht unbedingt nötig, sie beschleunigen nur den Ablauf des Betriebes (ansonsten brauchts 'nen Befehl).

QUOTE (VT 609 @ 21 Aug 2004, 20:45)
und nur an haltzeigenden Ausfahrsignalen enden können (außer, es ist ein Kopfbahnhof).


Beim Kopfbahnhof ist es die Sh2 - Tafel, sozusagen. wink.gif

QUOTE (VT 609 @ 21 Aug 2004, 20:45)
auf der S-Bahn-Stammstrecke die bisherigen Haltepunkte Rosenheimer Platz, Marienplatz, Stachus und Hauptbahnhof (tief) zu Bahnhöfen, obwohl sie keine Weichen besitzen (das ist das Definitionsmerkmal eines Bahnhofs)


So ist es. wink.gif Das ist allerdings eine (weitere) S-Bahn-Besonderheit, die genehmigungsbedürftig ist. Also man kann nicht einfach mal so einen Haltepunkt zu einem Bahnhof erklären. Die Signale werden im Tunnel ja eh schon entgegen Koril 408 als Ein- und Ausfahrsignale bezeichnet (also die, die sich vor jedem Bahnsteig und am Bahnsteigende befinden). Allerdings, da die Weichen fehlen, bedeutet dann eine Wende zum Beispiel am Marienplatz Gleis 1 eine Fahrt auf dem Gegengleis bis zur Hackerbrücke. Somit wird das wirklich nur, wie du schon sagtest, im Störungsfall verwendet. Ist aber IMHO sehr gut, daß das endlich mal gemacht wurde. smile.gif

Gruß

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Geschrieben von: Südostbayer am 21 Aug 2004, 22:32
QUOTE (ET 423 @ 21 Aug 2004, 23:17)
Öhm, naja. Erstmal ist es nicht egal, ob der Heimeranplatz ein Bahnhof ist, oder nicht. Denn laut Konzernrichtlinie 408 dürfen Züge die Fahrtrichtung nur in Bahnhöfen ändern (=wenden, Kopf machen) und niemals auf der freien Strecke!!!!

Ausgenommen Sperrfahrten. Im "Fall Heimeranplatz" zwar etwas aufwendig für Fdl, aber prinzipiell möglich.

Geschrieben von: ET 423 am 21 Aug 2004, 22:34
QUOTE (Südostbayer @ 21 Aug 2004, 23:32)
Ausgenommen Sperrfahrten. Im "Fall Heimeranplatz" zwar etwas aufwendig für Fdl, aber prinzipiell möglich.

Jo, stimmt. Allerdings müßte die S7 dann schon in Mittersendling in eine Sperrfahrt übergehen. Außerdem hege ich arge Zweifel daran, daß man eine normale Zugfahrt ohne Anlaß einfach mal so in eine Sperrfahrt übergehen lassen kann. Leider hatte ich das Thema Sperrfahrt noch nicht so ausführlich, daher bin ich mir da nicht sicher.

Geschrieben von: Südostbayer am 21 Aug 2004, 22:46
QUOTE (ET 423 @ 21 Aug 2004, 23:34)
Jo, stimmt. Allerdings müßte die S7 dann schon in Mittersendling in eine Sperrfahrt übergehen.

Natürlich. Und die Fahrt zum und vom Heimeranplatz wird dadurch etwas langsamer (V/max für Sperrfahrten ist, wenn ich mich recht erinnere, 50 km/h).


QUOTE (ET 423 @ 21 Aug 2004, 23:34)
Außerdem hege ich arge Zweifel daran, daß man eine normale Zugfahrt ohne Anlaß einfach mal so in eine Sperrfahrt übergehen lassen kann.

1991 oder 92 gab es den Fall, dass in Balingen Süd an der Strecke Tübingen - Sigmaringen nach Fahrplan täglich ein Zug als Sperrfahrt zu diesem Haltepunkt fuhr und dort wendete. Wenn sowas geht, sollte eigentlich auch das baustellenbedingte Wenden am Heimeranplatz per Sperrfahrt möglich sein wink.gif

Geschrieben von: ET 423 am 21 Aug 2004, 22:55
QUOTE (Südostbayer @ 21 Aug 2004, 23:46)
Natürlich. Und die Fahrt zum und vom Heimeranplatz wird dadurch etwas langsamer (V/max für Sperrfahrten ist, wenn ich mich recht erinnere, 50 km/h).

Ich glaube, es waren 40km/h. Außerdem muß dann, AFAIR auf Sicht gefahren werden, was das Ganze dann bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter madig macht. blink.gif

QUOTE (Südostbayer @ 21 Aug 2004, 23:46)
1991 oder 92 gab es den Fall, dass in Balingen Süd an der Strecke Tübingen - Sigmaringen nach Fahrplan täglich ein Zug als Sperrfahrt zu diesem Haltepunkt fuhr und dort wendete. Wenn sowas geht, sollte eigentlich auch das baustellenbedingte Wenden am Heimeranplatz per Sperrfahrt möglich sein wink.gif


Wenn das so wäre, dann frage ich mich, warum man das mit der S5 nicht so macht. Warum läßt man die dann nach Mittersendling zum Wenden fahren?

fragt sich

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Geschrieben von: Südostbayer am 21 Aug 2004, 22:58
QUOTE (ET 423 @ 21 Aug 2004, 23:55)
Wenn das so wäre, dann frage ich mich, warum man das mit der S5 nicht so macht. Warum läßt man die dann nach Mittersendling zum Wenden fahren?

Wenn man sich den Aufwand einer Sperrfahrt irgendwie sparen kann, wird man das natürlich tun. Die ganzen Nachteile von Sperrfahrten haben wir ja schon aufgezählt (40/50 km/h von Pasing bis Heimeranplatz dürfte die Fahrgäste verrückt machen - und die Sperrfahrten an sich den Fdl).

Nur frage ich mich, ob man das Wenden am Heimeranplatz (oder sonstwo) überhaupt ohne Sperrfahrt lösen kann?

Geschrieben von: ET 423 am 21 Aug 2004, 23:01
QUOTE (Südostbayer @ 21 Aug 2004, 23:58)
Nur frage ich mich, ob man das Wenden am Heimeranplatz (oder sonstwo) überhaupt ohne Sperrfahrt lösen kann?

Naja, wie gesagt. Die S5 fährt weiter bis nach Mittersendling, und eine von Wolfratshausen kommende S7 könnte man ja in den Rangierbahnhof Laim dirigieren, um sie dort wenden zu lassen. Daß da mit Sperrfahrten hantiert wird, halte ich für unwahrscheinlich. wink.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 21 Aug 2004, 23:04
QUOTE (ET 423 @ 22 Aug 2004, 00:01)
Naja, wie gesagt. Die S5 fährt weiter bis nach Mittersendling, und eine von Wolfratshausen kommende S7 könnte man ja in den Rangierbahnhof Laim dirigieren, um sie dort wenden zu lassen.

Möglich, ergibt aber eine ziemlich dichte Belegung für den eingleisigen Abschnitt Mittersendling - Abzw. Landsberger Str. bzw. - Laim Rbf. Naja, nächstes Wochenende wissen wir mehr.

Geschrieben von: ET 423 am 21 Aug 2004, 23:08
QUOTE (Südostbayer @ 22 Aug 2004, 00:04)
Möglich, ergibt aber eine ziemlich dichte Belegung für den eingleisigen Abschnitt Mittersendling - Abzw. Landsberger Str. bzw. - Laim Rbf. Naja, nächstes Wochenende wissen wir mehr.

Stimmt, das hatte ich ja eingangs an meiner S7-Wendetheorie auch gesagt. Ich glaube nicht, daß die alle 10min eine S-Bahn über diesen eingleisigen Abschnitt fahren (können). Bin schon gespannt auf das nächste Wochenende. tongue.gif biggrin.gif laugh.gif

Geschrieben von: Jean am 22 Aug 2004, 08:41
Ist zwar jetzt offtopic aber wieso kann die S5 zum Heimeranplatz nur Stadteinwärts benutzt werden währen der Stammstreckensperung?

Geschrieben von: elchris am 22 Aug 2004, 10:53
QUOTE (Jean @ 22 Aug 2004, 09:41)
Ist zwar jetzt offtopic aber wieso kann die S5 zum Heimeranplatz nur Stadteinwärts benutzt werden währen der Stammstreckensperung?

Öhm, Wie? Für Reisende ist Start-/Endpunkt der Reise mit der S5 der HP Heimeranplatz. Der fährt da halt mit "nicht einsteigen" rein, schmeisst die Fahrgäste raus, fährt zum Wenden weiter und ist ab Pasing (oder MHP) wieder für den Fahrgastverkehr frei. Die Weiterführung stadteinwärts bis zum Heimeranplatz erfolgt nur wegen Kapazitätsproblemen in Pasing und zu Verknüpfung zur U-Bahn. Bisher konnte man stadtauswärts doch auch schon am Heimeranplatz zusteigen, oder?

Wieder ein lustiger Gedanke:

Warum baut man der BOB nicht in Mittersendling einen Halt, zum Umsteigen für die Leute, die rein wollen und die S7 endet in Mittersendling.

Geschrieben von: Jean am 22 Aug 2004, 16:30
QUOTE
Bisher konnte man stadtauswärts doch auch schon am Heimeranplatz zusteigen, oder?
Sowiel ich weiß nur in der Anfangszeit der Bauarbeiten (Siehe so ab 3 Ausgabe des S-Bahn Sonderverkehrs). unsure.gif unsure.gif unsure.gif

Geschrieben von: Südostbayer am 22 Aug 2004, 17:03
QUOTE (ET 423 @ 22 Aug 2004, 00:08)
Stimmt, das hatte ich ja eingangs an meiner S7-Wendetheorie auch gesagt. Ich glaube nicht, daß die alle 10min eine S-Bahn über diesen eingleisigen Abschnitt fahren (können). Bin schon gespannt auf das nächste Wochenende. tongue.gif biggrin.gif laugh.gif

Um der Sperrfahrt-Theorie wieder etwas Nahrung zu geben:

Beim genauerem Studium des PDF mit den Fahrplanänderungen auf http://www.s-bahn-muenchen.de habe ich festgestellt, dass die S7 anscheinends am Harras in beiden Richtungen über Gleis 1 fährt und am Heimeranplatz an Gleis 1 wendet. Das schließt aus, dass die S7 auf dem Gleis der S20 fährt.

Außerdem wurde die Fahrzeit zwischen Harras und Heimeranplatz in beiden Richtungen um drei Minuten verlängert. Wegen der geringeren V/max von Sperrfahrten?

Geschrieben von: Wildwechsel am 23 Aug 2004, 10:22
QUOTE (Jean @ 22 Aug 2004, 09:41)
Ist zwar jetzt offtopic aber wieso kann die S5 zum Heimeranplatz nur Stadteinwärts benutzt werden währen der Stammstreckensperung?

Das hat man sich wohl nachträglich jetzt auch anders überlegt, siehe http://s-bahn-muenchen.cynetic-labs.com/cyras/media/PDF-Files/Uml-Befristet/SMUC_13504_S5.pdf.

Geschrieben von: elchris am 23 Aug 2004, 11:54
QUOTE (Südostbayer @ 22 Aug 2004, 18:03)
Außerdem wurde die Fahrzeit zwischen Harras und Heimeranplatz in beiden Richtungen um drei Minuten verlängert. Wegen der geringeren V/max von Sperrfahrten?

Gut möglich, 40km/h ist eben doch etwas UNTER Trassen v-max. wink.gif

Geschrieben von: mellertime am 23 Aug 2004, 21:24
So, ich bringe was ganz neues ins Spiel. Habe heute mal in unsere Schichtänderungen gesehen. Demnach endet die Zugfahrt der S7 am Hbf!
Ich kann mir das nur so vorstellen, daß nur Kurzzüge unterwegs sind, am Heimeranplatz enden (vor der besagten Verbindungsweiche vom Südring) und dann wie die BOB zum Hbf fahren. Dort aber nicht bis zum Bahnsteig, sondern irgendwo in der Vorstellgruppe wenden.

Ist ja auch egal, ich bin auf der östlichen Seite unterwegs. smile.gif

Geschrieben von: 423-Treiber am 24 Aug 2004, 06:03
Ich bezweifle ob man sich auf die Schichtänderungen verlassen kann, denn danach soll ich mit so einer S7 zum Hbf fahren und dann ne S5 nach Pasing benutzen, aber die 5er fährt ja definitiv nicht zum Hbf. Ausserdem wäre ja dann noch die seltsame Gleisangabe in den Veröffentlichungen am Heimeranplatz und Harras, nämlich Gleis 1. Naja, man muss wohl wirklich abwarten, in den nächsten Tagen müssten ja die Fplo´s ausliegen und dann weiss man mehr...

Geschrieben von: Wildwechsel am 24 Aug 2004, 07:39
@ mellertime: Wieso nur Kurzzüge? Vom südlichen Bahnsteigende (bzw. Treppenabgang) bis zum Beginn der Weichenzunge sind es 156 Meter, das reicht für einen Vollzug.

Geschrieben von: mellertime am 24 Aug 2004, 07:44
Ich habe das bloß grob geschätzt, bin ne Weile keine 7er gefahren. Sag bloß du bist da hin gefahren und hast das ausgemessen? huh.gif

Geschrieben von: Wildwechsel am 24 Aug 2004, 08:09
QUOTE (mellertime @ 24 Aug 2004, 08:44)
Sag bloß du bist da hin gefahren und hast das ausgemessen?

Ist zwar off topic, aber wenn Du schon fragst:

Nö, ich hab da ein schönes Progrämmchen am PC, siehe http://www.vermessung.muenchen.de/angebot/karten/detai.html. Nur dass meine Version hier etwas umfangreicher ist als die, die es öffentlich zu kaufen gibt. Und da habe ich die Bahnsteiglänge ganz einfach und bequem aus dem digitalen Luftbild rausgemessen - ein paar Mausklicks, und fertig.

Geschrieben von: 423-Treiber am 26 Aug 2004, 09:29
So, jetzt ist es raus wie es mit der 7er am Heimeranplatz laufen soll, es wurde sogar schon mal angesprochen. Die 7er fährt von Mittersendling zum Heimeranplatz und zurück als Sperrfahrt mit Vmax 50 km/h, daher auch die etwas längeren Fahrzeiten.

Geschrieben von: 423-Treiber am 26 Aug 2004, 09:37
Ups, der Link zum neuen S5-Fahrplan wurde weiter oben schon mal gesetzt, daher Text entfernt... rolleyes.gif

Geschrieben von: mellertime am 26 Aug 2004, 09:48
Liegen jetzt endlich die Betras aus?

Geschrieben von: 423-Treiber am 26 Aug 2004, 10:10
Also gestern hat man auf Nachfrage die Fplo bekommen können, werden wahrscheinlich dann am Freitag um 21.29 Uhr ausgelegt... tongue.gif

Geschrieben von: mellertime am 26 Aug 2004, 11:23
Und steht was in Punkto Befehlen drin?

Geschrieben von: 423-Treiber am 26 Aug 2004, 12:29
Dazu gibt es einen Aushang am Ostbahnhof: Befehlsübermittler steht am Bahnsteig Mittersendling, anschliessend Weiterfahrt als Sperrfahrt mit gleicher Zugnummer für Hin- und Rückfahrt, nach Ankunft Heimeranplatz Zustimmung für Rückfahrt beim Fdl Mittersendling einholen, nach Rückkunft in Mittersendling Vollständigkeitsmeldung an Fdl und Weiterfahrt mit neuer Zugnummer.
Ich finde das Verfahren ja etwas aufwendig, man hätte auch einfach das Gleis 10 am Hbf für die S7 reservieren können und sich so die Gleissperrung nebst Befehlen sparen können. Oder auch eine Durchbindung der S7 mit der S8 West wäre durchaus denkbar, zumal es durch den 40-Min-Takt keine Begegnungsprobleme zwischen Pasing und Mittersendling gegeben hätte. Ich seh es doch schon wieder kommen, dass die 5er ständig mit 5 bis 10 min Verspätung rumfährt...

Geschrieben von: VT 609 am 28 Aug 2004, 20:23
Schade, daß ich im Moment so wenig Zeit habe. Sonst hätte ich mir die Betriebsführung zwischen Mittersendling und Heimeranplatz angeschaut.

Wie läuft so etwas eigentlich ab?
Soweit ich das mitgekriegt habe, fährt eine Sperrfahrt auf Sicht. Heißt das, daß die Signale zwischen Mittersendling und Harras Hp0 zeigen (auch das Ausfahrsignal Mittersendling?) und der Lokführer an jedem Signal mit der Befehlstaste vorbeifährt?

Geschrieben von: elchris am 28 Aug 2004, 20:29
Da er es ja eigentlich nicht signalisiert bekommen kann (er dreht ja nicht in einem Bahnhof um), müsste das so sein.

Geschrieben von: ET 423 am 28 Aug 2004, 20:48
QUOTE (423-Treiber @ 26 Aug 2004, 13:29)
Ich seh es doch schon wieder kommen, dass die 5er ständig mit 5 bis 10 min Verspätung rumfährt...

So war es heute auch. mad.gif sad.gif Das Maximum waren +18min, aber das konnte man ja schon fast wieder als nächsten Takt verkaufen.

QUOTE (VT 609 @ 28 Aug 2004, 21:23)
Soweit ich das mitgekriegt habe, fährt eine Sperrfahrt auf Sicht. Heißt das, daß die Signale zwischen Mittersendling und Harras Hp0 zeigen (auch das Ausfahrsignal Mittersendling?) und der Lokführer an jedem Signal mit der Befehlstaste vorbeifährt?


Ohne Garantie auf Richtigkeit zu übernehmen (Sperrfahrten kommen erst im 2. Lehrjahr biggrin.gif), wage ich zu behaupten, daß eine Sperrfahrt nicht auf Sicht fährt. Schon alleine deswegen, weil sie mit 50km/h fahren dürfen. Sperrfahrten sind eigentlich nur Besonderheiten einer Zugfahrt. Daher könnte ich mir vorstellen, daß das Sbk, das sich zwischen Mittersendling und Heimeranplatz befindet, dennoch einen Fahrtbegriff zeigt. Sbk's werden ja vom Zug selber gesteuert, daher könnte ich mir das denken. Man kann in einem anständigen Stellwerk ja auch Fahrstraßen vor derem Ende wieder auflösen, somit könnte ich mir denken, daß der Fdl Mittersendling einfach eine Fahrstraße einstellt und diese dann wieder auflöst, wenn der Zug am Heimeranplatz angekommen ist. Sollte dem auch nicht so sein, so dürfte der Fdl wohl Zs1/Zs7 für die Blocksignale geben. Für einen Befehl 2 bräuchte es einfach zu lange und dann wäre das wirklich total sinnlos. Ist alles, wie gesagt, nur eine Spekulation; vielleicht könnte das ein Lokführer richtig(er) stellen? wink.gif

Geschrieben von: Wildwechsel am 28 Aug 2004, 21:02
Darf auch ein Fahrgast berichten? wink.gif

Also, Befehl gab's in Mittersendling am Bahnsteig von einem Herrn in Warnweste, der eifrig von dem Streckenfernsprecher am Bahnsteig aus telefoniert hat. Ausfahrt Mittersendling und Ausfahrt Harras auf Hp1. (Einfahrt Mittersendling Hp2, warum das eigentlich ?) "Einfahrt" Heimeranplatz vom letzten Blocksignal aus auf Zs1 (es leuchtete im übrigen das Ersatzrot). Zurück Abfahrt Heimeranplatz dann ohne Signal - wo sollte auch so schnell eines herkommen tongue.gif

Bei der S5 gab's übrigens schon mehr als +18, diejenige Heimeranplatz ab 13:45 Uhr nach Herrsching hatte z.B. +24. Am späteren Nachmittag habe ich dann auch gesehen, dass die S5 teilweise schon in Pasing wendete.

Geschrieben von: ET 423 am 28 Aug 2004, 21:19
QUOTE (Wildwechsel @ 28 Aug 2004, 22:02)
Ausfahrt Mittersendling und Ausfahrt Harras auf Hp1. (Einfahrt Mittersendling Hp2, warum das eigentlich ?) "Einfahrt" Heimeranplatz vom letzten Blocksignal aus auf Zs1 (es leuchtete im übrigen das Ersatzrot).

Jahooooooo!!!!! Ich hatte doch nicht ganz unrecht biggrin.gif smile.gif

Geschrieben von: VT 609 am 28 Aug 2004, 22:30
@ Wildwechsel und ET 423: Vielen Dank für eure Erläuterungen!

QUOTE
Bei der S5 gab's übrigens schon mehr als +18, diejenige Heimeranplatz ab 13:45 Uhr nach Herrsching hatte z.B. +24. Am späteren Nachmittag habe ich dann auch gesehen, dass die S5 teilweise schon in Pasing wendete.


Aus genau diesem Grund hat man es bei den Wochenendsperrungen und den Abendeinschränkungen nach ein paar Wochen wieder aufgegeben, daß die S 5 Richtung Herrsching MIT FAHRGÄSTEN am Heimeranplatz beginnt. Diese eingleisige Strecke verkraftet einen 20-Minuten-Takt in beiden Richtungen einfach nicht.

Geschrieben von: 423-Treiber am 29 Aug 2004, 00:08
QUOTE (Wildwechsel @ 28 Aug 2004, 22:02)
Also, Befehl gab's in Mittersendling am Bahnsteig von einem Herrn in Warnweste, der eifrig von dem Streckenfernsprecher am Bahnsteig aus telefoniert hat. Ausfahrt Mittersendling und Ausfahrt Harras auf Hp1. (Einfahrt Mittersendling Hp2, warum das eigentlich ?) "Einfahrt" Heimeranplatz vom letzten Blocksignal aus auf Zs1 (es leuchtete im übrigen das Ersatzrot). Zurück Abfahrt Heimeranplatz dann ohne Signal - wo sollte auch so schnell eines herkommen tongue.gif

Bei der S5 gab's übrigens schon mehr als +18, diejenige Heimeranplatz ab 13:45 Uhr nach Herrsching hatte z.B. +24. Am späteren Nachmittag habe ich dann auch gesehen, dass die S5 teilweise schon in Pasing wendete.

Einfahrt Mittersendling auf Hp2 gibt es sonst nur bei der S20 zu bewundern, das hat mit dem Durchrutschweg hinter´m Asig zu tun, der ist bei Hp1 nämlich Richtung Harras eingerichtet und so könnte man keine Ausfahrt auf das linke Gleis Richtung Heimeranplatz stellen. Warum der Fdl dies nun auch für die S7 macht wird wohl sein Geheimnis bleiben, aber ich konnte dies am Freitagabend auch beobachten.

Was die 5er angeht, so war die schon am ersten Abend mit +12 unterwegs. Für mich bleibt das wirklich unerklärlich warum man sich immer wieder darauf einlässt, dann vielleicht lieber eine isolierte Linie im 30-Min-Takt, da wäre dann genug Zeitpuffer drin, schliesslich macht man auf der 5er den gesamten Linienlauf zunichte mit keiner Chance auf Besserung durch das eingleisige Stück zwischen Weßling und Herrsching. Auch der Fdl Pasing ist von dieser Situation nicht begeistert, schliesslich werden Gleis 2 und 3 auch von anderen Zügen benutzt, also kann er es nicht ewig für eine verspätete 5er frei halten.

Geschrieben von: ET 423 am 29 Aug 2004, 09:44
QUOTE (VT 609 @ 28 Aug 2004, 23:30)
Aus genau diesem Grund hat man es bei den Wochenendsperrungen und den Abendeinschränkungen nach ein paar Wochen wieder aufgegeben, daß die S 5 Richtung Herrsching MIT FAHRGÄSTEN am Heimeranplatz beginnt. Diese eingleisige Strecke verkraftet einen 20-Minuten-Takt in beiden Richtungen einfach nicht.

QUOTE (423-Treiber @ 29 Aug 2004, 01:08)
Was die 5er angeht, so war die schon am ersten Abend mit +12 unterwegs. Für mich bleibt das wirklich unerklärlich warum man sich immer wieder darauf einlässt, dann vielleicht lieber eine isolierte Linie im 30-Min-Takt, da wäre dann genug Zeitpuffer drin, schliesslich macht man auf der 5er den gesamten Linienlauf zunichte mit keiner Chance auf Besserung durch das eingleisige Stück zwischen Weßling und Herrsching. Auch der Fdl Pasing ist von dieser Situation nicht begeistert, schliesslich werden Gleis 2 und 3 auch von anderen Zügen benutzt, also kann er es nicht ewig für eine verspätete 5er frei halten.


Euch beiden gebe ich vollkommen recht. Das mit der 5er war wirklich sehr nervig, und ich habs auch mitbekommen, da ich ja direkt davon betroffen war. mad.gif Warum man sich darauf einläßt, die S5 mit Fahrgästen zum Heimeranplatz fahren zu lassen, ist doch ganz einfach. Man will dadurch die nach MHT, MKA und MMP fahrenden Massen ein bißchen aufteilen und auf die jeweils im 10min-Takt verkehrenden U-Bahnen U4 + U5 verteilen. Darum wird ja bis zum Heimeranplatz gefahren. Ich hätte es aber in Anbetracht der Verspätungssituation so gemacht, die S5 nur im 40min-Takt zum Heimeranplatz fahren zu lassen und alle 40min wäre eben Schluß in Pasing. Man hätte auch die S5 mit der S7 verknüpfen können, dann hätte man sich diesen Sperrfahrtsnonsens ersparen können. Dann wäre allerdings der Harras wieder abgetrennt gewesen. ph34r.gif sad.gif dry.gif blink.gif

Geschrieben von: Wildwechsel am 29 Aug 2004, 11:10
Vielleicht ist der Zusammenhang, den ich jetzt herstelle, etwas weit hergeholt, aber bemerkenswert finde ich es schon, dass dir Züge der S7 zum Heimeranplatz an diesem Wochenende regulär auf Ersatzsignal fahren.

Mir fällt hier der Untersuchungsbericht des Eisenbahnbundesamtes zum Zugunglück in Brühl (wurde bereits hier im Forum diskutiert) ein, bei dem es auch eine Baustelle gab, bei der alle Zugfahrten in eine Richtung auf Zs1 durchgeführt wurden. Das EBA schreibt hierzu auf Seite 18 seines Untersuchungsberichts kritisch:
QUOTE
Nach Auffassung des Eisenbahn-Bundesamtes kommen Fahrten auf Erssatzsignal in Verbindung mit betrieblichen Sicherungsmaßnahmen bei unvorhersehbaren Störungen der Signalanlagen nur für die Dauer der Störungsbeseitigung oder bei vorhersehbaren Abweichungen vom planmäßigen Zugverkehr allenfalls für einzelne Zugfahrten in Betracht 

Farbliche Hervorhebung von mir, Unterstreichung im Original

Gut, die Situation ist hier eine andere, da erstens die Strecke, die auf Ersatzsignal befahren wird, wesentlich kürzer ist als in Brühl, und da zweitens die Lokführer bei der S-Bahn-München alle über die abweichende Betriebsführung genauestens Bescheid wissen dürften, aber dass hier gezielt etwas geplant wird (nämlich die Durchführung aller Zugfahrten auf Ersatzsignal), was das EBA in diesser Form schon einmal im Zusammenhang mit einem Unfall kritisiert hat, ist doch irgendwo interessant.

Geschrieben von: ET 423 am 29 Aug 2004, 11:41
QUOTE (Wildwechsel @ 29 Aug 2004, 12:10)
Gut, die Situation ist hier eine andere, da erstens die Strecke, die auf Ersatzsignal befahren wird, wesentlich kürzer ist als in Brühl, und da zweitens die Lokführer bei der S-Bahn-München alle über die abweichende Betriebsführung genauestens Bescheid wissen dürften,

Die Lokführer, die davon betroffen sind, wissen es, davon kannst du ausgehen. Im Gegensatz zum Kollegen aus Brühl haben sie ja auch Streckenkenntnis.

QUOTE (Wildwechsel @ 29 Aug 2004, 12:10)
aber dass hier gezielt etwas geplant wird (nämlich die Durchführung aller Zugfahrten auf Ersatzsignal), was das EBA in diesser Form schon einmal im Zusammenhang mit einem Unfall kritisiert hat, ist doch irgendwo interessant.


Klar ist das interessant. wink.gif Verboten aber nicht, da es das EBA ja nur kritisiert hat. wink.gif

Geschrieben von: mellertime am 29 Aug 2004, 13:42
QUOTE (ET 423 @ 29 Aug 2004, 10:44)
Man hätte auch die S5 mit der S7 verknüpfen können, dann hätte man sich diesen Sperrfahrtsnonsens ersparen können.

Das hätte ich auch gemacht.

QUOTE
Dann wäre allerdings der Harras wieder abgetrennt gewesen.


Dann hätte man eben die BOB mal außerplanmäßig in Mittersendling und Harras halten lassen können.

Geschrieben von: mseidler am 9 Oct 2004, 00:45
Servus,

wie bestimmt schon einige von Euch gesehen haben, am Heimeranplatz wird gebaut !!! cool.gif

So wie es aussieht, wird wie bereits einige Seiten vorher angesprochen, der Bahnsteig der S20 zum Mittelbahnsteig umfunktioniert. Der alte IGA-Bahnsteig dient momentan als Materialdepot wink.gif

Vielleicht werden ja in diesem Zug auch die bereits total überwucherten dry.gif , neuen Weichen auf Gleis 1 und 2 eingebaut.

Geschrieben von: Kilian Salzer am 10 Oct 2004, 18:35
Die bereits zugewucherten ("Beton"-)Weichen haben die gleichen Weichennummern wie die drei alten Weichen, die im Rosenheimer Ferngleis zur Abzw. Heimeranplatz gehören. Am 30. und 31. Oktober d. J. werden alle RB/RE aus/in Richtung Salzburg und Mühldorf am Ostbahnhof enden bzw. beginnen. Da vermute ich schwer, dass an diesem Wochenende die drei Weichen endlich an Stelle der alten eingebaut werden.

Geschrieben von: Südostbayer am 10 Oct 2004, 19:08
Jo, das paßt zur Begründung der Sperrung: Weichenerneuerung am Heimeranplatz. Aber: Als Datum ist in meinen Unterlagen der 31.10. und der 01.11. (Allerheiligen) angegeben, aber nicht der Samstag!

Geschrieben von: mellertime am 15 Oct 2004, 22:22
Am Heimeranplatz wird es noch zu weiteren Signalveränderungen kommen. Bei Störungen soll die S7, ab Dez., in den Holzkirchener Flügelbf. des HBf einfahren.

Geschrieben von: Kilian Salzer am 17 Oct 2004, 20:19
Es tut mir leid mitteilen zu müssen, dass die geplanten Bauarbeiten am Heimeranplatz am 31.10./1.11. entfallen. Die neuen Weichen können also noch weitere Monate dahin vegetieren (gefunden bei einer Baustelleninfo der Südostbayernbahn, wo diese Baustelle handschriftlich geändert wurde!).
Auch in Berg am Laim hat sich diese Woche nichts getan!!!

Geschrieben von: Boris Merath am 17 Oct 2004, 22:10
QUOTE (Kilian Salzer @ 17 Oct 2004, 21:19)
Auch in Berg am Laim hat sich diese Woche nichts getan!!!

Aber die Sperrung wurde durchgefuehrt?

Geschrieben von: Südostbayer am 18 Oct 2004, 19:25
QUOTE (Kilian Salzer @ 17 Oct 2004, 21:19)
Es tut mir leid mitteilen zu müssen, dass die geplanten Bauarbeiten am Heimeranplatz am 31.10./1.11. entfallen. Die neuen Weichen können also noch weitere Monate dahin vegetieren (gefunden bei einer Baustelleninfo der Südostbayernbahn, wo diese Baustelle handschriftlich geändert wurde!).

Das ist wieder ein großes Chaos hier... Zur Streichung dieser Baustelle gibt es fast nix schriftliches. Im Gegenteil werden die Hinweise auf die Baustelle weiter verteilt, auch im Netz unter http://bauarbeiten.bahn.de/bayern/ bei Kursbuchstrecke 940.

Geschrieben von: Kilian Salzer am 19 Oct 2004, 05:45
Ich bin mir selbst unsicher geworden, ob die Südostbayernbahn da nicht einem Irrtum aufgesessen ist.

Geschrieben von: Kilian Salzer am 31 Oct 2004, 17:54
Die angekündigten Bauarbeiten fanden nicht statt. Alle Regionalzüge aus Mühldorf und Salzburg fuhren heute normal. Die DB hatte unter dem Datum 26.10.04 ihre Ankündigung vom 22.09.04 aktualisiert, aber am Text nichts verändert (Diese Ankündigung ist z. Zt. noch online!). Die Südostbayernbahn änderte vor ca. 14 tagen ihre Info-Broschüre handschriftlich, dass diese Bauarbeiten entfallen.
Es fällt mir schwer mich eines Kommentars über die Abläufe von Dienstwegen in dem großen Gebäude an der Richelstraße zu enthalten.

Geschrieben von: ropix am 1 Dec 2004, 22:18
Am Heimeranplatz - Westbahnsteig (S20) sind jetzt vier Signale gewachsen, als ich vorbeifuhr jedoch noch ausgekreuzt und nicht in Betrieb. Es gibt also ganz brav in beide Richtungen jeweils ein ein und Ausfahrsignal, die alten Formsignale scheinen von dieser Maßnahme nicht betroffen zu sein. Die Signale liegen vermutlich im Stellwerk Mittersendling (oder wer auch immer für diesen Bahnhof zuständig ist) auf.

Geschrieben von: VT 609 am 1 Dec 2004, 22:24
Das habe ich auch gesehen. Da ab Fahrplanwechsel die S 6 West bei Störungen am Heimeranplatz (West) wenden soll, werden diese Signale wohl vorher noch in Betrieb gehen und der Heimeranplatz (West) zum Bahnhof werden, obwohl er keine Weichen besitzt (Sonderregelung, ähnlich wie bei den Tunnelbahnhöfen).

Geschrieben von: ET 423 am 1 Dec 2004, 22:48
Also die ausgekreuzten Signale sind mir schon in der zweiten Novemberwoche aufgefallen, als ich dort im Zuge der Fahrausbildung mit der S7 dort vorbeigetuckert bin. Daß sie jetzt immer noch ausgekreuzt sind, wundert mich zwar, aber wahrscheinlich brauchts das ja eh erst zum Fahrplanwechsel.
@ropix: Richtig, der zukünftige Bahnhof Heimeranplatz wird, ebenso wie die Formsignale, vom Fdl Mittersendling gesteuert. wink.gif

Geschrieben von: mellertime am 6 Dec 2004, 11:48
QUOTE (ET 423 @ 1 Dec 2004, 22:48)
ebenso wie die Formsignale, vom Fdl Mittersendling gesteuert. wink.gif

Na, na, die Formsignale werden von einem Fdl der Friedenheimer Brücke gestellt!

Geschrieben von: 423-Treiber am 19 Jan 2005, 09:58
Wie ich heute durch Zufall in der La entdeckt habe, werden die Ein- und Ausfahrsignale des nigelnagelneuen Bf´s Heimeranplatz (West) am 22.01. 16 Uhr in Betrieb genommen. Desweiteren wird dann wohl das Formvorsignal für das Esig A Laim Rbf abgebaut werden, denn das Asig Heimeranplatz Richtung Laim hat auch ein Vorsignal mit dran.

Geschrieben von: VT 609 am 19 Jan 2005, 12:54
QUOTE (423-Treiber @ 19 Jan 2005, 09:58)
Wie ich heute durch Zufall in der La entdeckt habe, werden die Ein- und Ausfahrsignale des nigelnagelneuen Bf´s Heimeranplatz (West) am 22.01. 16 Uhr in Betrieb genommen.

Heißt das, daß der noch-Hp Heimeranplatz (West) dann von einer Sekunde auf die andere zu einem Bahnhof wird?

Geschrieben von: 423-Treiber am 19 Jan 2005, 13:00
QUOTE (VT 609 @ 19 Jan 2005, 12:54)
Heißt das, daß der noch-Hp Heimeranplatz (West) dann von einer Sekunde auf die andere zu einem Bahnhof wird?

Genau, ab 22.01. 16 Uhr darf sich Heimeranplatz West in die Reihe der Bahnhöfe einordnen... Eine Eröffnungsfeier ist wohl nicht geplant, zumindest steht in der La nix davon! laugh.gif laugh.gif
Nachdem der 22.01. ein Samstag ist stört es auch niemanden, da ja die 20er nicht verkehrt, doch vielleicht sollte man noch einen Probebetrieb einrichten. tongue.gif

Geschrieben von: VT 609 am 19 Jan 2005, 13:08
QUOTE (423-Treiber @ 19 Jan 2005, 13:00)
Nachdem der 22.01. ein Samstag ist stört es auch niemanden, da ja die 20er nicht verkehrt, doch vielleicht sollte man noch einen Probebetrieb einrichten.  tongue.gif

Außer, es muß genau zu dieser Zeit ein Notprogramm gefahren werden, sodaß die S 6 West ab Pasing zum Heimeranplatz umgeleitet wird. Dann hätte der Bahnhof gleich seine Feuertaufe. biggrin.gif

Geschrieben von: Jean am 19 Jan 2005, 13:26
Besteht nun Heimeranplatz West aus zwei Bahnsteigen? Leider wird ja die S20 nicht weiter ausgebaut. sad.gif sad.gif sad.gif sad.gif blink.gif blink.gif blink.gif Währe interessant gewesen um vom Heimeranplatz direkt nach Pasing zu fahren aber ein Stunden Takt ist keine Alternative zum Unsteiegen an der Donnersberger Brücke. unsure.gif unsure.gif unsure.gif

Geschrieben von: ET 423 am 19 Jan 2005, 13:33
QUOTE (Jean @ 19 Jan 2005, 13:26)
Besteht nun Heimeranplatz West aus zwei Bahnsteigen?

Ja und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit Oktober 2001. wink.gif Da wurde der Bahnsteig für die S20 in Betrieb genommen. Falls sich deine Frage nur auf diesen Bahnsteig bezieht und du wissen möchtest, ob dort noch ein weiteres Gleis eingebaut wurde, so ist die Antwort "nein".

QUOTE (Jean @ 19 Jan 2005, 13:26)
Währe interessant gewesen um vom Heimeranplatz direkt nach Pasing zu fahren aber ein Stunden Takt ist keine Alternative zum Unsteiegen an der Donnersberger Brücke.


Wäre (ohne "h" bitte, das ist echt eine Vergewaltigung für die Augen blink.gif ph34r.gif ) in der Tat interessant gewesen, aber da das keine Priorität hat und das leidige Geld woanders gebraucht wird bzw. gar nicht verfügbar ist und obendrein ein dichterer Takt wie 60min nicht lohnenswert zu sein scheint, wird das noch dauern. Ein 60min-Takt ist dennoch eine Alternative zum Umsteigen an der DoBrü, denn wenn du den Fahrplan kennst, dann kannste dich danach richten. Was denkst du, warum der Heimeranplatz seinerzeit noch einen Seitenbahnsteig erhielt? wink.gif Richtig, die Umsteigemöglichkeit von der U4/U5 und nicht zuletzt die Nähe zu einem größeren Büroviertel. wink.gif

Geschrieben von: VT 609 am 19 Jan 2005, 13:34
Der zukünftige Bahnhof Heimeranplatz (West) besteht aus einem Gleis und einem Bahnsteig. Weichen gibt es dort keine, deswegen wird man wohl eine Ausnahmegenehmigung für einen Bahnhof ohne Weichen gebraucht haben.

QUOTE
Leider wird ja die S20 nicht weiter ausgebaut.


Wieso leider? Die S 20 fährt bisher außerhalb des Berufsverkehrs zwischen Heimeranplatz und Pasing nur heiße Luft durch die Gegend, deswegen denke ich, daß es da keine Taktverdichtung braucht. Ich schlage eher vor, alle Fahrten der S 20 außerhalb des Berufsverkehrs als S 27 zum Hauptbahnhof fahren zu lassen.

Geschrieben von: 423-Treiber am 19 Jan 2005, 19:32
QUOTE (423-Treiber @ 19 Jan 2005, 13:00)
Nachdem der 22.01. ein Samstag ist stört es auch niemanden, da ja die 20er nicht verkehrt, doch vielleicht sollte man noch einen Probebetrieb einrichten. tongue.gif

Es könnte doch sein, dass es einige Probefahrten geben wird, denn auf unseren Dienstabweichungen ist oben noch ein Vermerk "Prüffahrten MMT-MLR" oder so ähnlich, jedenfalls will man es wohl doch lieber vorher probieren bevor dann am Montag ein Notprogramm für die S20 eingeführt werden muss... biggrin.gif

Geschrieben von: Wildwechsel am 23 Jan 2005, 11:25
Ich war gestern Nachmittag zur fraglichen Zeit mal am Heimeranplatz, um das "historische Ereignis" laugh.gif mit ein paar Fotos zu dokumentieren. Das war dort aber ehrlich gesagt noch weniger spannend, als ich eh schon erwartet hatte. (Wenigstens ging ein schöner eiskalter Wind, und zeitweise war das Schneegestöber auch recht dicht. wink.gif)

Also, was hat sich getan: Die Signale waren an, ab und zu kam ein "nicht einsteigen"-423er, und wenn der da war, hat sich an den Signalen was getan, teilsweise auch mit Fahrstraßenauflösung. Bis etwa 3/4 4 war am nördlichen Ende noch ein Trupp Arbeiter mit orangener Warnkleidung unterwegs, und ein einzelner davon hat scheinbar die H-Tafeln am Bahnsteig noch kontrolliert.

Wenn die Fotos von Interesse sind, dann bitte sagen, dann stell ich sie rein. Wirklich interessant sind sie aber eher nicht.

Geschrieben von: Alex420-V160 am 23 Jan 2005, 12:08
Also ich bin gestern so gegen halb 2 (nachmittag wink.gif ) mit der SüdoschtBayernBahn am Heimeranplatz vorbeigekommen - und was seh ich da?! Die Signale war'n schon an (beide natürlich auf Hp0) huh.gif

Gruß
Alex

Geschrieben von: ET 423 am 23 Jan 2005, 15:13
QUOTE (Wildwechsel @ 23 Jan 2005, 11:25)
Wenn die Fotos von Interesse sind, dann bitte sagen, dann stell ich sie rein. Wirklich interessant sind sie aber eher nicht.

Ach, warum denn nicht? Würde mich schon interessieren. smile.gif

QUOTE
Also ich bin gestern so gegen halb 2 (nachmittag wink.gif ) mit der SüdoschtBayernBahn am Heimeranplatz vorbeigekommen - und was seh ich da?! Die Signale war'n schon an (beide natürlich auf Hp0) huh.gif


Warum sollten die Signale auch was anderes zeigen, wenn nicht gerade ein Zug fährt oder im Begriff ist, zu fahren?

Geschrieben von: Wildwechsel am 23 Jan 2005, 22:15
QUOTE (ET 423 @ 23 Jan 2005, 15:13)
Ach, warum denn nicht? Würde mich schon interessieren. smile.gif

Bitte schön, aber wie gesagt, wirklich interessant sind sie nicht. Und um fotographische Höchstleistungen handelt es sich in Anbetracht des Wetters schon gar nicht. Die Bilder sind am 22. Januar 2005 zwischen 15:39 und 16:03 Uhr aufgenommen.

http://www.directupload.net/images/050123/d2aFMNSh.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/z2JYagP3.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/aDiv7Yoa.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/LTeXM7Ns.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/37OuDh5L.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/xsJ85bcC.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/gAFYYyw2.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/QMF8dN2Y.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/38nHmPTp.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/32um8gzh.jpg

http://www.directupload.net/images/050123/S5Fgsp9i.jpg, aufgenommen um Punkt 16:00 Uhr

http://www.directupload.net/images/050123/E7SpuKoW.jpg

Geschrieben von: mellertime am 24 Jan 2005, 01:46
Den Hinweis auf 8% Gefälle find ich witzig! (Bild 8)

Geschrieben von: Boris Merath am 24 Jan 2005, 01:51
QUOTE (mellertime @ 24 Jan 2005, 01:46)
Den Hinweis auf 8% Gefälle find ich witzig! (Bild 8)

Aber sinnvoll fuer Rollstuhlfahrer, wie mal zu lesen war sind viele gutgemeints Rampen schlicht unbrauchbar weil ein Rollstuhlfahrer die alleine nur sehr schwer bis gar nicht raufkommt. Als so ziemlich einzige brauchbare Rampe in Muenchen wurde da die Rampe am Nordbad genannt, und die ist schon extrem flach...ich weiss aber nicht in wie weit der Artikel uebertrieben hat.

Rathgeber: Kannst Du vielleicht sagen was fuer ein Gefaelle fuer Rollstuhlfahrer moeglich ist?

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2005, 13:41
Moin Boris,

QUOTE (Boris Merath @ 24 Jan 2005, 01:51)
Rathgeber: Kannst Du vielleicht sagen was fuer ein Gefaelle fuer Rollstuhlfahrer moeglich ist?

Puh... Da bin ich wirklich überfragt. Man kann es auch so auch nicht verallgemeinern, weil die Nichtgeher unterschiedlich schwer sind. Die Rampe am Nordbad ist in der Tat recht gut zu schieben (das Selberfahren kann ich nicht beurteilen).

Es ist auch immer die Frage, wie lange so eine Rampe ist. Am U-Bahnhof Thalkirchen schiebt man sich ziemlich einen Wolf, weil die Rampe zwar nicht sonderlich steil, aber dafür sehr lange ist.

Und generell ist noch zu berücksichtigen, daß man Rampen nicht nur rauffährt, sondern auch runterfährt. Und wenn die die Rampen zu steil sind, tut man sich mit dem Abbremsen recht schwer.

Ich werd's mal recherchieren...

Gruß vom
Rathgeber user posted image

Geschrieben von: viafierretica am 25 Jan 2005, 14:01
Nach den Vorschriften zum behindertengerechten Bauen darf die Steigung auf Rampen maximal 6% betragen, und alle 6 Meter muss eine 1,5m lange ebene Strecke vorhanden sein.
Daher sind viele "Rampen" in den Bahnhöfen der U2 eben NICHT behindterengerecht.

Wer den Bahnhof Pfaffenhofen kennt: die "provisorische" Fußgängerbrücke ist normgerecht, auch wenn sie im Winter aufgrund ihrer Länge eher eine Bobbahn ist und kilometerlange Fußmärsch zur Folge hat.....

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Jan 2005, 14:18
Moin viafierreticca,

danke für die Informationen.

Geschrieben von: ET 423 am 25 Jan 2005, 15:41
QUOTE (viafierretica @ 25 Jan 2005, 14:01)
Nach den Vorschriften zum behindertengerechten Bauen darf die Steigung auf Rampen maximal 6% betragen

Das erklärt auch wahrscheinlich, warum am Heimeranplatz die Steigung zusätzlich angegeben ist. Hier wird die Norm offensichtlich um 2% überschritten.

Geschrieben von: luc am 1 Mar 2005, 10:05
QUOTE (Rathgeber @ 25 Jan 2005, 13:41)
QUOTE (Boris Merath @  24 Jan 2005, 01:51)
Rathgeber: Kannst Du vielleicht sagen was fuer ein Gefaelle fuer Rollstuhlfahrer moeglich ist?


Puh... Da bin ich wirklich überfragt. Man kann es auch so auch nicht verallgemeinern, weil die Nichtgeher unterschiedlich schwer sind. Die Rampe am Nordbad ist in der Tat recht gut zu schieben (das Selberfahren kann ich nicht beurteilen).

Es ist auch immer die Frage, wie lange so eine Rampe ist. Am U-Bahnhof Thalkirchen schiebt man sich ziemlich einen Wolf, weil die Rampe zwar nicht sonderlich steil, aber dafür sehr lange ist.

Und generell ist noch zu berücksichtigen, daß man Rampen nicht nur rauffährt, sondern auch runterfährt. Und wenn die die Rampen zu steil sind, tut man sich mit dem Abbremsen recht schwer.

Ich werd's mal recherchieren...

Die meisten Rollifahrer, die auch allein in der Stadt unterwegs sein können, schaffen die 6%-Rampen alleine locker, sowohl rauf als auch runter. Ich denke, die 8% am Heimeranplatz sind auch noch ok. Beim Nehindertenfahrdienst in der Zivizeit waren die Klapprampen in den Bussen und auch in den behindertengerechten Einrichtungen um einiges steiler! Ich muß aber auch sagen, daß die 15%-Rampen in der Schweiz, die von ProBahn so gelobt werden, viel zu steil sind, sowohl für selbstständige Rollifahrer (außer E-Rolli) als auch für schiebende Betreuer mit 110kg-Rollifahrer. Wichtig ist eine gewisse Auslauflänge bei den Rampen, die Leute sollen bei zu schwachem Bremsen nicht auf dem Gleis landen.

Geschrieben von: EasyDor am 10 Mar 2005, 14:03
Passt vielleicht ganz gut hier rein:

http://www.mvv-muenchen.de/de/home/fahrgastinformation/efa/fahrplanaenderungen/s-bahn/index.html#3444

Geschrieben von: VT 609 am 10 Mar 2005, 16:59
Diese Bauarbeiten wurden bereits http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=3&t=99&st=375&#entry60133 diskutiert, weil einige Fuzzies zunächst gehofft hatten, daß die Fernverkehrszüge durch das Mangfalltal umgeleitet werden. Das hat sich aber leider zerschlagen: die Umleitung erfolgt über den Nordring, also ab Trudering nach Daglfing und Johanneskirchen, weiter über den Nordring und Moosach auf die Fernbahn von/nach Freising.

Geschrieben von: Ks 1 am 26 Mar 2005, 21:45
ph34r.gif Kurz nach 20 Uhr (26.03.2005) ging's los am Heimeranplatz ... ph34r.gif na dann frohes werkeln laugh.gif

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Geschrieben von: tauRus am 27 Mar 2005, 13:08
Standest du Gestern länger am Bahnsteig? Hab nämlich Nachts ein paar Leute beim zuschauen gesehen zu unchristlichen Zeiten wink.gif

War übrigens interessant die ganzen Gleise (außer meines wink.gif ) gesperrt zu sehen - Wenn man den Zugverkehr dort sonst bedenkt ...
Bei einer Fahrt konnte ich sehen wie hinter mir die Sh2-Scheiben eingesteckt wurden laugh.gif

Es war auf jeden Fall einiges geboten, vom Esig München Süd bis weit hinter den Heimeranplatz standen alle möglichen Baufahrzeuge - Die Loks kamen soweit ich das erkennen konnte erstaunlicherweise von Railion (In Form einer 290 und einer 294, evtl waren es noch mehr).

Geschrieben von: Bahnfan am 27 Mar 2005, 18:46
Welche Leute waren denn heute in Isar-Brücken-Nähe (Nordring), sind nach Hause gefahren, haben den EC verpasst und sind darum wieder zurückgekommen? Na ja, für die gibt es zum Trost ein Bild vom besagten EC:
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Geschrieben von: Matthias1044 am 27 Mar 2005, 21:48
QUOTE
weiter über den Nordring und Moosach auf die Fernbahn von/nach Freising.

Nicht nur über Moosach. Komme grad aus München Nord, da wurde heute auch über komplett München Nord Rbf Richtung Allach gefahren.
QUOTE
War übrigens interessant die ganzen Gleise (außer meines  ) gesperrt zu sehen - Wenn man den Zugverkehr dort sonst bedenkt ...

Letzte Nacht hat es im Bereich Heimeranplatz noch Probleme an der Baustelle gegeben. Da mußte stundenweise auch die (Güterzug)Strecke München Süd nach Laim komplett gesperrt werden.

Geschrieben von: tauRus am 28 Mar 2005, 00:59
Jo, das war vorprogrammiert: Nach meiner Lz gegen 22.00Uhr wurde das Regelgleis von Süd nach Laim gesperrt, bei meiner Rückfahrt nach Riem gegen 02:30Uhr war das immernoch so und auf dem Südring haben sich die Züge gestaut (Habe gestaunt dass ich gleich durchkam, aber ich konnte ja ohne Befehl fahren).
Wenn die jetzt nicht rechtzeitig fertig geworden sind ist klar was dann los ist wenn anders kalkuliert wurde wink.gif
Gut dass ich nicht erst Sonntag Morgen wie geplant gefahren bin cool.gif

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 26 May 2020, 13:06
Ich puste mal den Staub von diesem etwas älteren Thema.

Ich hab mir neulich mal wieder etwas die DB-Seite zum Ausbau des Bahnknotens München angesehen. In einigen Jahren ist ja die Erweiterung des derzeitigen Seitenbahnsteiges am Heimeranplatz Gleis 11, an dem aktuell die S20 hält, auf einen Mittelbahnsteig mit zwei Gleisen geplant. Wirklich detaillierte Baupläne gibt es aber nicht anzusehen. Meine Frage ist, ob die bestehende Treppe vom Josef-Rank-Weg runter zum U-Bahn-Bauwerk für diesen Umbau abgerissen bzw. versetzt werden muss, oder ob der bestehende Platz zwischen Seitenbahnsteig und U-Bahn-Treppe ausreicht, um einen breiteren S-Bahnsteig und das zweite Gleis unterzubringen, ohne die U-Bahn-Treppe abreissen zu müssen.

Außerdem frage ich mich, wie die Erschließung des Mittelbahnsteiges künftig erfolgen soll. Der aktuelle direkte Zugang vom Josef-Rank-Weg wird ja nicht mehr möglich sein, da künftig ein zweites Gleis "im Weg" sein wird. Man bäruchte also sowohl einen Lift wie auch eine Festtreppe vom neuen Mittelbahnsteig - wird das dann praktisch beidseitig an den bestehenden unterirdischen U-Bahn-Zugang vom Josef-Rank-Weg angeflanscht?

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 22 Feb 2021, 23:13
Gute Idee: 20-Minuten Pendelverkehr Pasing-Heimeranplatz bei Stammstreckensperrung. Warum ist man da nicht früher draufgekommen? Siehe: https://www.s-bahn-muenchen.de/s_muenchen/view/mdb/s_muenchen/baustellen/2021/mdb_326825_015_stammstrecke_pendel_s_20_5mrz_23aug21_optimized.pdf

Geschrieben von: uferlos am 23 Feb 2021, 05:58
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 22 Feb 2021, 23:13)
Gute Idee: 20-Minuten Pendelverkehr Pasing-Heimeranplatz bei Stammstreckensperrung. Warum ist man da nicht früher draufgekommen? Siehe: https://www.s-bahn-muenchen.de/s_muenchen/view/mdb/s_muenchen/baustellen/2021/mdb_326825_015_stammstrecke_pendel_s_20_5mrz_23aug21_optimized.pdf

Weil die letzen Jahre die S8 über Süd umgeleitet worden ist und damit die Sendlinger Spange belegt war.

Geschrieben von: TrainTom am 23 Feb 2021, 08:02
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 22 Feb 2021, 23:13)
Gute Idee: 20-Minuten Pendelverkehr Pasing-Heimeranplatz bei Stammstreckensperrung. Warum ist man da nicht früher draufgekommen? Siehe: https://www.s-bahn-muenchen.de/s_muenchen/view/mdb/s_muenchen/baustellen/2021/mdb_326825_015_stammstrecke_pendel_s_20_5mrz_23aug21_optimized.pdf

Weil das bei den Ankunfts- bzw. Abfahrtszeiten wenig bringt. Man bekommt nur die Fahrgäste der S4 ab und die verpassen dann am Heimeranplatz die U5 (wenn diese nicht verstärkt wird) und die S7 Richtung Innenstadt.

Geschrieben von: Lazarus am 23 Feb 2021, 19:19
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 22 Feb 2021, 23:13)
Gute Idee: 20-Minuten Pendelverkehr Pasing-Heimeranplatz bei Stammstreckensperrung. Warum ist man da nicht früher draufgekommen? Siehe: https://www.s-bahn-muenchen.de/s_muenchen/view/mdb/s_muenchen/baustellen/2021/mdb_326825_015_stammstrecke_pendel_s_20_5mrz_23aug21_optimized.pdf

Sinnloser Pendel, der nur heisse Luft transportiert....

Geschrieben von: Jean am 23 Feb 2021, 19:21
QUOTE (Lazarus @ 23 Feb 2021, 19:19)
Sinnloser Pendel, der nur heisse Luft transportiert....

Wenn die Bahn mal versucht Alternativen anzubieten heißt es Sinnlos... rolleyes.gif

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 23 Feb 2021, 19:26
Was sind Alternativen bei Stammstreckensperrung.
- Tram 19? Fahrzeit bis Hbf: 26 Minuten.
- Regionalzüge aus Buchloe, Weilheim/Kochel und Augsburg.

Dieses Sperrkonzept:
- S6 fährt durch Stammstrecke
- S8 zum Hbf ohne Halt
- Pendel S-Bahn S20 zum Heimeranplatz
- S8 zum Flughafen ab Hackerbrücke

Geschrieben von: Lazarus am 23 Feb 2021, 19:30
QUOTE (Jean @ 23 Feb 2021, 19:21)
Wenn die Bahn mal versucht Alternativen anzubieten heißt es Sinnlos... rolleyes.gif

Schau dir mal den Fahrplan an. Ewig lange Wartezeit am Heimeranplatz. Weder die U5 noch die S7 werden erreicht.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 23 Feb 2021, 21:05
Das Problem sind die im Fahrplan hinterlegten langen Umsteigezeiten.
Ankunft S4 in Pasing: 6, 26 & 46
Abfahrt S20: 11, 31 & 51

DB Fahrplanauskunft hat wohl eine längere Umsteigezeit als 5 Minuten hinterlegt. Denn selbst von Puchheim zum Heimeranplatz wird diese Verbindung nicht empfohlen.

Ankunft Heimeranplatz zur Minute 18, 38 und 58.

Weiterfahrt U5 Richtung Hbf: 00, 10, 20, usw.

Mein Vorschlag: S4 bis Heimeranplatz statt weiter als S3 Richtung Maisach. In Pasing 3 Minuten früher abfahren, dann klappt auch Anschluss auf U5. Im Fahrplan sind nämlich 5 Minuten Umsteigezeit am Heimeranplatz vorgesehen. Auch die S7 wäre dann erreichbar.

U5 kommt aus der Innenstadt um 00, 20, 20, usw. an. Rückfahrt ab Heimeranplatz zur Minute 05, 25 und 45 statt 01, 21 und 41.
Ankunft in Pasing zur Minute 12, 32 und 52. Weiterfahrt nach Buchenau um 13, 33 und 53.

S7 kommt zur Minute 19, 39 ab Hbf an. Werde diesen Vorschlag an DB Regio senden.





Geschrieben von: Jean am 23 Feb 2021, 21:12
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 23 Feb 2021, 21:05)
Das Problem sind die im Fahrplan hinterlegten langen Umsteigezeiten.
Ankunft S4 in Pasing: 6, 26 & 46
Abfahrt S20: 11, 31 & 51

DB Fahrplanauskunft hat wohl eine längere Umsteigezeit als 5 Minuten hinterlegt. Denn selbst von Puchheim zum Heimeranplatz wird diese Verbindung nicht empfohlen.

Ankunft Heimeranplatz zur Minute 18, 38 und 58.

Weiterfahrt U5 Richtung Hbf: 00, 10, 20, usw.

Mein Vorschlag: S4 bis Heimeranplatz statt weiter als S3 Richtung Maisach. In Pasing 3 Minuten früher abfahren, dann klappt auch Anschluss auf U5. Im Fahrplan sind nämlich 5 Minuten Umsteigezeit am Heimeranplatz vorgesehen. Auch die S7 wäre dann erreichbar.

U5 kommt aus der Innenstadt um 00, 20, 20, usw. an. Rückfahrt ab Heimeranplatz zur Minute 05, 25 und 45 statt 01, 21 und 41.
Ankunft in Pasing zur Minute 12, 32 und 52. Weiterfahrt nach Buchenau um 13, 33 und 53.

S7 kommt zur Minute 19, 39 ab Hbf an. Werde diesen Vorschlag an DB Regio senden.

Ist die S20 mit der S4 verknüpft oder fährt die S20 davon unabhängig?

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 23 Feb 2021, 21:15
Mein Vorschlag wäre S4 mit S20 statt mit S3 zu verknüpfen.

Geschrieben von: AK1 am 23 Feb 2021, 21:21
Moment, das klappt doch so nicht.
Das heißt Pasing :08 --> Heimeranplatz :15, zurück um :25 und Pasing an :32. Da gäbe es eine Kreuzung auf der eingleisigen Strecke. Also der 10-Minuten-Aufenthalt am Heimeranplatz - so schön er zum Umsteigen wäre - geht nicht. Es muss wohl ein längerer Halt in Pasing eingeplant werden. Die Durchbindung einer in Pasing endenden Linie wird aber natürlich auch dann sinnvoll sein.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 23 Feb 2021, 21:39
Ja Mist. Rückfahrt über Industriegleise und Rbf Laim. Am Wochenende ist da eh nichts los. Kommt man glaub ich auf Gleis 9 oder 10 an. Kann leider den Plan von Ropix nicht öffnen um zu überprüfen, ob das funktioniert.

Geschrieben von: Lazarus am 23 Feb 2021, 21:52
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 23 Feb 2021, 21:39)
Ja Mist. Rückfahrt über Industriegleise und Rbf Laim. Am Wochenende ist da eh nichts los. Kommt man glaub ich auf Gleis 9 oder 10 an. Kann leider den Plan von Ropix nicht öffnen um zu überprüfen, ob das funktioniert.

Das klappt, ist aber in der Planzeit kaum zu schaffen. Ich bin das mal mit einer umgeleiteten S20 gefahren und die hatte knapp 15 Minuten gebraucht.

Geschrieben von: Iarn am 23 Feb 2021, 22:08
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 23 Feb 2021, 21:39)
Ja Mist. Rückfahrt über Industriegleise und Rbf Laim. Am Wochenende ist da eh nichts los. Kommt man glaub ich auf Gleis 9 oder 10 an. Kann leider den Plan von Ropix nicht öffnen um zu überprüfen, ob das funktioniert.

Für den Fall, dass ropix offline ist, sind alle "Kacheln" auch im Google Cache zu finden:

Bei Google nach Bildern mit den Schlagworten ropix Gleisplan München suchen. Wenn man sich halbwegs mit dem Gleisplan auskennt, findet man die passende Kacheln relativ schnell.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 23 Feb 2021, 22:40
Frage: Kann man von Pasing Richtung Heimeranplatz die Fernbahngleise Augsburg/Lindau nutzen und auf Höhe Laim auf das Gleis zum Heimeranplatz wechseln. Dann hätte man den 1-gleisigen Abschnitt umfahren. Da braucht man keine 15 Minuten.

Geschrieben von: Iarn am 23 Feb 2021, 22:52
Zum selber Nachsehen zu faul? wink.gif

Ja es gibt auf Höhe Laim einen Abzweig von AuLiDo auf das Gleis der S20 zum Heimeranplatz wenn Du das meinst, aber von dort aus ist es immer noch eingleisig zu Heimeranplatz.

https://images.app.goo.gl/fPFDYRMGZhxzQQfq9

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 24 Feb 2021, 07:48
Die Kreuzung würde jedoch kurz vor Pasing erfolgen. S20 Abfahrt in Pasing Richtung Heimeranplatz zur Minute 8, Ankunft zur Minute 12. Wäre allerdings knapp, denn Pasing-Laim wird im Fahrplan mit 3 Minuten, Laim-Pasing mit 2 Minuten ausgewiesen.

Geschrieben von: Hot Doc am 24 Feb 2021, 11:05
Und da muss ich mal wieder meine Idee eines Haltes in Laim für die S20 einbringen. Auf dem aktuell nicht genutzten Industrieanschlussgleis ist im Bereich der Unterführung reichlich Platz für einen (Behelfs-)Bahnsteig.
Ebenso sind auf beiden Seiten der Unterführung genug Flächen für eine Treppe, ggf. auch für eine Rampe. Kurze Umsteigewege zum Bus sind auch vorhanden.

Ich sehe an wenigen Stellen im Netz bei so wenig Aufwand die Möglichkeit durch einen neuen Halt neue Nutzer für eine eher etwas schwächelnde Linie zu generieren.
Nebeneffekt wäre, dass man bei einer Umleitung über den Südring (die man sich diesmal ja spart) Laim als Bahnhof mit bedienen kann und somit zumindest einen Umsteige-Anschluss auch für die S1 und S2 generiert.

Nachteil ist, dass die o.g. Begegnung noch weiter Richtung Osten verschoben wird und damit nicht klappen kann. Der Fahrplan müsste also neu.

Geschrieben von: Lazarus am 24 Feb 2021, 18:42
@ Hot Doc

Sorry, aber das ist mal totaler Käse. Die Linie schwächelt nicht, weil man Halte wie Laim oder Harras auslässt, sondern weil sie schlicht und einfach zu selten fährt und damit einfach für die meisten Fahrgäste uninteressant ist. Da würde es auch nicht wirklich helfen, wenn man die beiden Halte bedient. Die Fahrgastzahlen würden nicht wirklich besser werden.

Geschrieben von: Cloakmaster am 24 Feb 2021, 18:48
Hieß es nicht immer, die Sendlnger Spange verträgt ohne Ausbau keinen Takt 20?

Geschrieben von: uferlos am 24 Feb 2021, 18:59
QUOTE (Cloakmaster @ 24 Feb 2021, 18:48)
Hieß es nicht immer, die Sendlnger Spange verträgt ohne Ausbau keinen Takt 20?

Der wird doch schon seit Jahren gefahren. Bei den bisherigen Stammsperren wars ja immer die 8er im Takt 20.

Geschrieben von: Hot Doc am 24 Feb 2021, 19:37
QUOTE (Lazarus @ 24 Feb 2021, 18:42)
@ Hot Doc

Sorry, aber das ist mal totaler Käse. Die Linie schwächelt nicht, weil man Halte wie Laim oder Harras auslässt, sondern weil sie schlicht und einfach zu selten fährt und damit einfach für die meisten Fahrgäste uninteressant ist. Da würde es auch nicht wirklich helfen, wenn man die beiden Halte bedient. Die Fahrgastzahlen würden nicht wirklich besser werden.

Vielleicht können ja auch mal 2 Gründe für eine schwache Auslastung einer Linie nebeneinander verantwortlich sein???

Laim ist jetzt schon ein sehr wichtiger Umsteigepunkt von Bus zur S-Bahn und umgekehrt und wird mit der Westtangente noch viel wichtiger. Für Fahrgäste aus dem südlichen München wäre wahrscheinlich Laim als Umsteigepunkt sogar jetzt schon deutlich attraktiver als Pasing. Vor allem für Pendler.

Natürlich ist das jetzt nicht Priorität eins, aber es wäre ein guter Nutzen mit extrem geringem Aufwand.

Geschrieben von: AK1 am 24 Feb 2021, 20:02
QUOTE (uferlos @ 24 Feb 2021, 18:59)
Der wird doch schon seit Jahren gefahren. Bei den bisherigen Stammsperren wars ja immer die 8er im Takt 20.

Die S20 fährt aber bis kurz vor Mittersendling eingleisig.
Pasing - Mittersendling dauert 9 Minuten, umgekehrt sogar 10 Minuten. Da dürfte ein 20-Minuten-Takt nur sehr theoretisch zu fahren sein. Mit dem höhengleichen Einfädeln und nur einer Bahnsteigkante pro Richtung in Mittersendling geht das nicht lang gut...

Geschrieben von: uferlos am 24 Feb 2021, 20:39
QUOTE (AK1 @ 24 Feb 2021, 20:02)
Die S20 fährt aber bis kurz vor Mittersendling eingleisig.
Pasing - Mittersendling dauert 9 Minuten, umgekehrt sogar 10 Minuten. Da dürfte ein 20-Minuten-Takt nur sehr theoretisch zu fahren sein. Mit dem höhengleichen Einfädeln und nur einer Bahnsteigkante pro Richtung in Mittersendling geht das nicht lang gut...

Das ist richtig. Das funktioniert nicht stabil.
Richtung Ostbahnhof fädelt man ja schon weit vorm Heimeranplatz aus. Da ist das eingleisige Stück um einiges kürzer.

Geschrieben von: rautatie am 25 Feb 2021, 09:58
QUOTE (Lazarus @ 24 Feb 2021, 18:42)

Sorry, aber das ist mal totaler Käse. Die Linie schwächelt nicht, weil man Halte wie Laim oder Harras auslässt, sondern weil sie schlicht und einfach zu selten fährt und damit einfach für die meisten Fahrgäste uninteressant ist.

Aber warum ist es totaler Käse, die fehlende Anbindung an den Harras nachteilig zu finden? Für mich persönlich ist genau diese fehlende Anbindung des Harras der Hauptgrund, warum ich die Linie noch so gut wie nie genutzt habe. Ich würde sie auch dann nicht nutzen (können), wenn sie alle 20 Minuten ohne Halt am Harras vorbeirauschen würde. Wenn sie nicht hält, kann ich sie nicht nutzen, unabhängig von der Taktfrequenz.

Man kann vielleicht zu der Überzeugung kommen, dass die Anbindung an die U6 am Harras kaum zusätzliche Fahrgäste in die Linie bringen würde, aber ob da gleich das "totaler-Käse"-Argument angebracht ist?

Geschrieben von: ET 415 am 25 Feb 2021, 11:27
Das ist kein "totaler Käse". Ich glaube schon, dass ein Halt am Harras der S20 zusätzliche Fahrgäste bringen würde. Der Harras ist ein gut frequentierter Umsteigepunkt. Wenn man die Wahl zwischen einer Linie hat, die am Harras hält, und einer, die daran vorbeifährt, wählt man eher erstere. Als die S20 noch nach Deisenhofen gefahren ist, sind viele Fahrgäste in Mittersendling ausgestiegen und mit der S7 weiter zum Harras gefahren. So absurd ist das nicht...

Dass die S20 so selten fährt, trägt natürlich auch nicht gerade zu einer Steigerung der Fahrgastzahlen bei.

Geschrieben von: Jean am 25 Feb 2021, 11:39
QUOTE (ET 415 @ 25 Feb 2021, 11:27)
Das ist kein "totaler Käse". Ich glaube schon, dass ein Halt am Harras der S20 zusätzliche Fahrgäste bringen würde. Der Harras ist ein gut frequentierter Umsteigepunkt. Wenn man die Wahl zwischen einer Linie hat, die am Harras hält, und einer, die daran vorbeifährt, wählt man eher erstere. Als die S20 noch nach Deisenhofen gefahren ist, sind viele Fahrgäste in Mittersendling ausgestiegen und mit der S7 weiter zum Harras gefahren. So absurd ist das nicht...

Dass die S20 so selten fährt, trägt natürlich auch nicht gerade zu einer Steigerung der Fahrgastzahlen bei.

Langfristig muss die Strecken zwischen Heimeranplatz und Solln eh viergleisig ausgebaut werden. Der Halt Heimeranplatz Süd sehe ich eh nur als Notlösung. Die bestehende S7/S27 Haltestelle muss 4 gleisig ausgebaut werden, mit Abzweig zum Laimer Bahnhof und Südstrecke. Alles andere ist rumgebastel...

Geschrieben von: Iarn am 25 Feb 2021, 11:59
QUOTE (Jean @ 25 Feb 2021, 11:39)
QUOTE (ET 415 @ 25 Feb 2021, 11:27)
Das ist kein "totaler Käse". Ich glaube schon, dass ein Halt am Harras der S20 zusätzliche Fahrgäste bringen würde. Der Harras ist ein gut frequentierter Umsteigepunkt. Wenn man die Wahl zwischen einer Linie hat, die am Harras hält, und einer, die daran vorbeifährt, wählt man eher erstere. Als die S20 noch nach Deisenhofen gefahren ist, sind viele Fahrgäste in Mittersendling ausgestiegen und mit der S7 weiter zum Harras gefahren. So absurd ist das nicht...

Dass die S20 so selten fährt, trägt natürlich auch nicht gerade zu einer Steigerung der Fahrgastzahlen bei.

Langfristig muss die Strecken zwischen Heimeranplatz und Solln eh viergleisig ausgebaut werden. Der Halt Heimeranplatz Süd sehe ich eh nur als Notlösung. Die bestehende S7/S27 Haltestelle muss 4 gleisig ausgebaut werden, mit Abzweig zum Laimer Bahnhof und Südstrecke. Alles andere ist rumgebastel...

Ich würde das abhängig machen von der endgültigen Lösung für das Oberland. Da spuken ja immer wieder Planungen herum, aus den Oberlandstrecken eine Art Express S-Bahn via Giesing Ostbahnhof zu machen.
Aus meinem Verständnis würde das die Realisierung des Giesinger Astes der 2. Stammstrecke bedeuten, da die Wendekapazitäten am Ostbahnhof das wohl nicht hergeben. Bei einer Elektrifizierung des Oberlandes sollte man daher folgende Varianten untersuchen:

1) weiter wie bisher als RB mit Ende MHH
2) als S-Bahn über Solln / Donnersberger in die Stammstrecke 1 von Westen
3) als Express S-Bahn via Giesing

1) und 2) würden vermutlich einen zumindest partiellen Ausbau im Bereich Donnersberger Brücke bis Solln bedingen
2) ist in meinen Augen ungünstig, weil es die Westlastigkeit des Münchner S-Bahn Netzes verschärfen würde und vermutlich eine andere S-Bahn von Tunnel 1 nach 2 geschoben werden müsste.
3) wäre vermutlich mit am teuerste, würde aber die Westlastigkeit des S-Bahn Netzes heilen und den Münchner Ost besser an das Oberland anbinden (vermutlich ohne große Fahrzeitnachteile des Ostens)

Geschrieben von: Jean am 25 Feb 2021, 12:05
Ich würde die BOB weiterhin als RB fahren lassen, wie jetzt: Zwischen Holzkirchen und München Hauptbahnhof nur an ausgewählten Bahnhöfen halten. Was natürlich fehlt ist eine Einfädelung in der zweiten Stammstrecke...

Geschrieben von: Iarn am 25 Feb 2021, 12:23
QUOTE (Jean @ 25 Feb 2021, 12:05)
Ich würde die BOB weiterhin als RB fahren lassen, wie jetzt: Zwischen Holzkirchen und München Hauptbahnhof nur an ausgewählten Bahnhöfen halten. Was natürlich fehlt ist eine Einfädelung in der zweiten Stammstrecke...

Die Einfädelung in die 2. Stammstrecke ist sinnvoll nur im Osten zu schaffen.

Geschrieben von: Jean am 25 Feb 2021, 12:28
QUOTE (Iarn @ 25 Feb 2021, 12:23)
Die Einfädelung in die 2. Stammstrecke ist sinnvoll nur im Osten zu schaffen.

Ich weiß...und das halte ich für ein Fehler. Den zu korrigieren ist quasi inzwischen unmöglich. Bleibt eigentlich nur die Einführung in der alten Stammstrecke, allerdings als Express zwischen Holzkirchen und Donnersbergerbrücke.
Was man überlegen könnte, wäre bestimmte Züge über Giesing zu führen. Die Frage ist halt ob die Fahrgäste das verstehen würden. Stündlich über Donnersbergerbrücke und stündlich über Giesing...klingt etwas kompliziert.
Um den Dreh zum Heimeranplatz wieder zu kriegen: dieser muss auf alle Fälle 4 gleisig ausgebaut werden. Alles andere sind nur Notlösungen oder Sparvarianten.

Geschrieben von: Iarn am 25 Feb 2021, 14:12
QUOTE (Jean @ 25 Feb 2021, 12:28)
Ich weiß...und das halte ich für ein Fehler. Den zu korrigieren ist quasi inzwischen unmöglich.

Diesen "Fehler" ist korrigieren, war meines Erachtens schon immer unmöglich. Außer man kappt entweder den Zugang zur ersten Stammstrecke und dem Hauptbahnhof oder den Tunnel zur Vorstellgruppe Nord. Nach oben kann man wegen der Donnersberger Brücke auch nicht. Aus meiner Sicht wäre maximal eine Spitzkehre in Laim möglich (selbige hätte es auch gebraucht, wenn man auf den Südring möchte).

Aus meiner Sicht gibt es keine alternativen Anschlussmöglichkeiten vom Heimeranplatz außer Donnersbergerbrücke oder Laim. In Laim könnte man nördlich der aktuellen und zukünftigen Station allerdings eine Station Richtung Moosach bauen. Das wurde in dem Nordring Gutachten als machbar eingestuft.

Aber 2. Stammstrecke ist ohne Rückbau von etwas anderem meines Erachtens nie möglich gewesen (mit sinnvollen Kurvenradien und Steigungen)

QUOTE
Was man überlegen könnte, wäre bestimmte Züge über Giesing zu führen. Die Frage ist halt ob die Fahrgäste das verstehen würden. Stündlich über Donnersbergerbrücke und stündlich über Giesing...klingt etwas kompliziert.

Wenn man aufteilt, dann wohl eher nach Linien (Tegensee/Lenggries, Schliersee/Bayrischzell, Mangfalltalbahn)

QUOTE
Um den Dreh zum Heimeranplatz wieder zu kriegen: dieser muss auf alle Fälle 4 gleisig ausgebaut werden. Alles andere sind nur Notlösungen oder Sparvarianten.

Das wird er eh, IBN des 2. Gleises Heimeranplatz West vstl. Dezember 24. Heimeranplatz Ost auf 4 Gleise (also insgesamt 6) auszubauen macht für mich nur bei einem langfristigen Konzept, welches das notwendig macht Sinn.
Am Ende baut man die in der Nordring Studie erwähnte Spange Heimeranplatz - Laim -Moosach oder schleift die Oberlandlinien über Giesing ein. Dann wären die zusätzlichen 2 Gleise aus meiner Sicht für die Katz bzw an der falschen Stelle. Die Spange Heimeranplatz - Laim - Moosach hätte laut der Nording Studie glaube ich auch mehr Nutzen gebracht, war aber halt wesentlich teurer und die Trassen wohl wesentlich eingeschränkter als der Kurzpendel nach Karlsfeld.
Auch im Falle einer S-Bahn Mitnutzung des Südrings wäre für mich erst die Frage nach dem Konzept. Evtl. macht eine Verknüpfung des Südrings mit Heimeranplatz West (und dann den von HotDoc vorgeschlagenen Bahnsteig Laim Süd) mehr Sinn.

Wie man es dreht und wendet, man braucht erst ein Zielkonzept der Münchner S-Bahn für 2040 und dann entscheidet sich ob am Heimeranplatz Ost noch zusätzliche Gleise / Bahnsteigkanten gebraucht werden.

Geschrieben von: Hot Doc am 25 Feb 2021, 14:15
Es gäbe durchaus auch eine weitere Möglichkeit:
Beide Abschnitte bedienen. Vor allem wenn man das Flügelkonzept nur noch bei Lenggries/Teegernsee aufrechterhält und für Bayrischzell eh einen eigenen Zug fährt, kann man das Wegfallen des Trennen/Vereinigen als Vorteil begreifen und verschiedene Linienführungen anbieten.

Eine Linie über Harras... in den Stamm 1 bis Ostbahnhof fahren.
Eine andere über Giesing direkt zum Ostbahnhof.
Wenn man es extrem will, lässt man in Ostbahnhof Kopf machen und fährt weiter zum HBF.

Man kann darüber diskutieren, ob man in Holzkirchen einen ggf. sogar Bahnsteiganschluss herstellen möchte, oder ob man bewußt abwechselnd fährt.


Es ändert aber nicht daran, dass man trotz Stamm2 eine vernünftige S-Bahn-Fahrmöglichkeit von Westen auf den Südring/Richtung Holzkirchen braucht.
Ab Besten eh eine Realisierung des S-Bahn-Südringes.....aber ob ich das noch erlebe...

Geschrieben von: Jean am 25 Feb 2021, 14:16
QUOTE (Iarn @ 25 Feb 2021, 14:12)
Wie man es dreht und wendet, man braucht erst ein Zielkonzept der Münchner S-Bahn für 2040 und dann entscheidet sich ob am Heimeranplatz Ost noch zusätzliche Gleise / Bahnsteigkanten gebraucht werden.

Das sowieso.

Geschrieben von: Iarn am 25 Feb 2021, 14:51
QUOTE (Hot Doc @ 25 Feb 2021, 14:15)
Es ändert aber nicht daran, dass man trotz Stamm2 eine vernünftige S-Bahn-Fahrmöglichkeit von Westen auf den Südring/Richtung Holzkirchen braucht.
Ab Besten eh eine Realisierung des S-Bahn-Südringes.....aber ob ich das noch erlebe...

Da bin ich Deiner Meinung. Aber genau da ist der Knackpunkt. Wenn man den Südring mit integrieren will, dann muss man erst in Ruhe untersuchen, ob die aktuellen Rahmenbedingungen eher für einen Ausbau von Heimeranplatz West als Heimeranplatz Ost sprechen.
Am Heimeranplatz West soll ja nun ein zweites Gleis gebaut werden, dann hätte der Heimeranplatz vier Gleise, was dann fehlt ist die bessere Anbindung nach Westen. Das halte ich für wichtiger als hier bedingungslos neue Gleise im Bereich Heimeranplatz zu fordern.
Wie gesagt ich finde die in der Nordring Studie angerissene Spange Heimeranplatz West - Laim (neue® Bahnsteig(e) nördlich der aktuellen Station Moosach auch sehr interessant.

Geschrieben von: Jean am 25 Feb 2021, 15:05
QUOTE (Iarn @ 25 Feb 2021, 14:51)
Wie gesagt ich finde die in der Nordring Studie angerissene Spange Heimeranplatz West - Laim (neue® Bahnsteig(e) nördlich der aktuellen Station Moosach auch sehr interessant.

Letzteres würde ich mit einer neuen Strecke Laim Bahnhof - Heimeranplatz Ost erreichen. Damit wärst du viel flexibler als mit deiner genannten Möglichkeit. Natürlich kostet mein Vorschlag ein vielfaches mehr da diese vor allem unterirdisch gebaut werden müsste...und Laim Bahnhof müsste erweitert werden. Ich finde es aber nicht gut wenn man langfristig ein Bahnhof Laim Süd und ein Bahnhof Heimeranplatz West hat. Diese sind nicht gut für das Umsteigen.

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