[M] Die S 2 soll bis Dorfen fahren

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Guido
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Beitrag von Guido »

Boris Merath @ 16 Nov 2010, 13:47 hat geschrieben:Es fehlt noch:
MHBP: München Hauptbahnhof Bahnhofsplatz :-) (Ehemals: MHBT - München Hbf Bahnhofsplatz tief)
Na dann fehlt aber der Form halber auch MH A, München Hauptbahnhof Arnulfstraße.

Und nicht lachen, es gibt sogar [acronym title="MH F: München P+R Fröttmanning <Bush>"]MH F[/acronym] - und das heißt München (Hauptbahnhof) P+R Fröttmaning, ist tatsächlich eine Betriebstelle, habe auch extra den ds100-Tag dafür gesetzt.
Gruß, Guido

Tf bei der S-Bahn München
[img]http://www.eisenbahner-online.de/420-423.gif[/img]

Hinweis: Der obenstehende Beitrag spiegelt - sofern nicht anders gekennzeichnet - ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider.
Flo
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Beitrag von Flo »

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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Der Artikel stellt gegenüber den bisher verlinkten Dokumenten nichts wirklich neues dar, fasst nur die Ergebnisse der Bedarfsüberprüfung zusammen, sprich kein 4 Gleisiger Ausbau Riem- Markt-Schwaben.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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Beitrag von Hot Doc »

Kein Ausbau mit Bundesmitteln. Wenn der Freistaat meint, er braucht die 2 Gleise für einen optimierten Regionalverkehr, kann er durchaus die paar Milliönchen selber ausgeben.
andreas
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Beitrag von andreas »

muß man denn da unbedingt 4 gleising durch die Dörfer? kann man da nicht nach Markt Schwaben abzweigen und über freies Feld bauen? sollte doch deutlich günstiger sein
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Jean
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Beitrag von Jean »

Sicher, dass es Kostengünstiger ist eine komplett neue Trasse zu machen als nur eine bestehende zu erweitern?
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Beitrag von Bayernlover »

Blödsinn - schon mal an die Grundstückskäufe gedacht?
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Jean
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Beitrag von Jean »

Und wie lange sowas dauern würde?
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Wildwechsel
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Beitrag von Wildwechsel »

Bayernlover @ 17 Nov 2010, 18:36 hat geschrieben: Blödsinn - schon mal an die Grundstückskäufe gedacht?
Die Grundstücke für eine Verbreiterung wachsen aufm Baum, die muss man nicht kaufen? :rolleyes:
Beste Grüße usw....
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2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
andreas
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Beitrag von andreas »

Wildwechsel @ 18 Nov 2010, 06:59 hat geschrieben: Die Grundstücke für eine Verbreiterung wachsen aufm Baum, die muss man nicht kaufen? :rolleyes:
und auf freien Feld spart man ein paar ct an Lärmschutz - zudem ist Ackerland im Normalfall billiger als Boden in Ortslagen.
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

andreas @ 18 Nov 2010, 12:03 hat geschrieben: und auf freien Feld spart man ein paar ct an Lärmschutz - zudem ist Ackerland im Normalfall billiger als Boden in Ortslagen.
Dafür hat man andere Probleme, z.B. die Fragestellung wie der Bauer künftig zu seinem Feld kommt.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
andreas
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Beitrag von andreas »

Boris Merath @ 18 Nov 2010, 12:11 hat geschrieben: Dafür hat man andere Probleme, z.B. die Fragestellung wie der Bauer künftig zu seinem Feld kommt.
das sind probleme ja.
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Beitrag von Bayernlover »

Wildwechsel @ 18 Nov 2010, 06:59 hat geschrieben: Die Grundstücke für eine Verbreiterung wachsen aufm Baum, die muss man nicht kaufen? :rolleyes:
Ich denke mal, dass es wesentlich einfacher sein sollte, angrenzende Grundstücke zu kaufen als eine Schneise durch die Botanik zu schlagen.
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
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Beitrag von andreas »

Bayernlover @ 18 Nov 2010, 12:40 hat geschrieben: Ich denke mal, dass es wesentlich einfacher sein sollte, angrenzende Grundstücke zu kaufen als eine Schneise durch die Botanik zu schlagen.
ich weiß nicht, wer verkauft schon sein Grundstück, damit die Züge nochmal 10 m näher am Haus sind?
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Jean
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Beitrag von Jean »

Es muss wohl nicht überall Grundstücke dafür gekauft werden da meist eh noch ein paar Meter um die Gleise der DB gehören...
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

andreas @ 18 Nov 2010, 13:13 hat geschrieben: ich weiß nicht, wer verkauft schon sein Grundstück, damit die Züge nochmal 10 m näher am Haus sind?
Ich würds nur machen, wenn die DB dafür fürstlich löhnt.
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
andreas
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Beitrag von andreas »

und dann in Zukunft der schöne Blick auf die wunderschönen Lärmschutzwände....
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Tequila
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Beitrag von Tequila »

Naja, im Zweifelsfall wird enteignet, natürlich gegen Entschädigung, wie so oft in der Verkehrsgeschichte... natürlich erst, nachdem den Besitzern ein großzügiges Angebot gemacht wurde.
02.05.1996 - 27.05.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
28.05.2000 - 04.11.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar - Hildesheim
05.11.2000 - 13.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Bad Harzburg - Hildesheim - Hannover
ab 14.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
Der ZGB beschloß im Rahmen des Regionalbahnkonzepts 2014+ zusammen mit der LNVG und RH das Brechen des RE 4 in Goslar zugunsten eines fahrzeugreinen Echtstundentaktes auf Bad Harzburg - Hannover!
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Beitrag von Martin H. »

andreas @ 18 Nov 2010, 12:17 hat geschrieben:
(Boris Merath @ 18 Nov 2010, 12:11)
Dafür hat man andere Probleme, z.B. die Fragestellung wie der Bauer künftig zu seinem Feld kommt.
das sind probleme ja.
Es gab schon Bahnübergangsposten für solche schlecht einsehbare Feldwege da damals im Anfang des 19. Jahrhunderts der Graf sowieso dem Bauern Hempel Wegerecht auf immer gewährt hat.
Der hatte dann drei mal die Woche was zu tun bis schlussendlich doch die Unterführung gebaut wurde, natürlich auf Bauers Grund der dafür viel Geld bekam...
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Naseweis
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Beitrag von Naseweis »

andreas @ 17 Nov 2010, 13:46 hat geschrieben: muß man denn da unbedingt 4 gleising durch die Dörfer? kann man da nicht nach Markt Schwaben abzweigen und über freies Feld bauen? sollte doch deutlich günstiger sein
Übers freie Feld sollte dann der Regional-, Güter- und Fernverkehr laufen? Genau sowas ist auch für die Westtrasse entlang der A92 geplant. Besonders günstig ist das trotzdem nicht.
Für gnadenlose Vertaktung und strategische Ausbauten!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
Hot Doc
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Beitrag von Hot Doc »

Habs mir grad nochmal angeschaut, die einzige Möglichkeit wäre die Extrastrecke südlich laufen zu lassen. Dafür müßte man (neben einigen kleineren Straßen) 3x eine Autobahn überqueren, davon 2x im Bereich des Autobahnkreuzes.
Wogegen der Ausbau der Bestandsstrecke auf den ersten Blick nur auf ein paar Metern in Heimstetten zum Problem wird. Der Rest der Strecke ist entweder schon breit genug oder hat Parkplätze und Brachflächen von Industrieunternehmen, die man abkaufen müßte. Das geht meistens wesentlich einfacher als von Privat.
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Beitrag von Bayernlover »

Hot Doc @ 18 Nov 2010, 15:32 hat geschrieben: Habs mir grad nochmal angeschaut, die einzige Möglichkeit wäre die Extrastrecke südlich laufen zu lassen. Dafür müßte man (neben einigen kleineren Straßen) 3x eine Autobahn überqueren, davon 2x im Bereich des Autobahnkreuzes.
Na dann wird das ja sehr günstig :D
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
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Beitrag von andreas »

Hot Doc @ 18 Nov 2010, 15:32 hat geschrieben: Habs mir grad nochmal angeschaut, die einzige Möglichkeit wäre die Extrastrecke südlich laufen zu lassen. Dafür müßte man (neben einigen kleineren Straßen) 3x eine Autobahn überqueren, davon 2x im Bereich des Autobahnkreuzes.
Wogegen der Ausbau der Bestandsstrecke auf den ersten Blick nur auf ein paar Metern in Heimstetten zum Problem wird. Der Rest der Strecke ist entweder schon breit genug oder hat Parkplätze und Brachflächen von Industrieunternehmen, die man abkaufen müßte. Das geht meistens wesentlich einfacher als von Privat.
wenn man südlich geht könnte man ja auch in die Rosenheimer Strecke einfädeln, die wäre ja schon 4 gleisig -und man hätte den Vorteil, daß man Güterzüge aus Richtung Mühldorf gleich auf den Nordring schicken kann
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Beitrag von Hot Doc »

andreas @ 19 Nov 2010, 10:28 hat geschrieben: wenn man südlich geht könnte man ja auch in die Rosenheimer Strecke einfädeln, die wäre ja schon 4 gleisig -und man hätte den Vorteil, daß man Güterzüge aus Richtung Mühldorf gleich auf den Nordring schicken kann
Klar könnte man, dann wird die Strecke aber noch länger und man hängt auch noch den Güterumschlagsbahnhof Ost ab.
Ich halte nichts von einer Extrastrecke, denn wie gesagt, ist an der heutigen Strecke bis auf wenige Meter wirklich genug Platz und es reicht wenn man eine Schneise mit Lärm beschenkt, da muß man nicht knapp daneben noch so eine Lärmschneise bauen.
andreas
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Beitrag von andreas »

Hot Doc @ 19 Nov 2010, 10:58 hat geschrieben: Klar könnte man, dann wird die Strecke aber noch länger und man hängt auch noch den Güterumschlagsbahnhof Ost ab.
Ich halte nichts von einer Extrastrecke, denn wie gesagt, ist an der heutigen Strecke bis auf wenige Meter wirklich genug Platz und es reicht wenn man eine Schneise mit Lärm beschenkt, da muß man nicht knapp daneben noch so eine Lärmschneise bauen.
seh ich anders - grad im Großraum München ist es doch so, daß die ganzen Zulaufstrecken am Limit sind.
Von daher fände ich es grundsätzlich sinnvoll, wenn man sich Gedanken über zusätzliche Zulaufstrecken macht - wenn man sich anschaut, was an neuen Straßen gebaut wurde in den letzten 30 Jahren, während so gut wie gar nichts an neuen Bahnstrecken gebaut wurde.
Am Erfolg der S-bahn sieht man ja, die Leute würden mit der S-bahn pendeln, wenns gut geht.

Und gerade im diesen Fall würde sich die Strecke von Mühldorf anbieten, da da ja für die Zukunft (nachdems keine Straße ist, leider eher in ferner Zukunft) ausgebaut wird und der Verkehr zunehmen wird, wenn man da gleich eine neue Strecke baut.
Man ist flexibler im Störungsfall, man hat keine 4 gleisige Schneiße durch die Ortschaften (ich mein, bei einem 4 gleisigen Ausbau ist schluß mit Bahnübergängen, da muß wirklich jeder Übergang neu gebaut werden - mit ein Grund, warums so teuer ist), während man außerorts mit weniger Übergängen auskommt.
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Beitrag von Hot Doc »

andreas @ 19 Nov 2010, 11:55 hat geschrieben: seh ich anders - grad im Großraum München ist es doch so, daß die ganzen Zulaufstrecken am Limit sind.
Von daher fände ich es grundsätzlich sinnvoll, wenn man sich Gedanken über zusätzliche Zulaufstrecken macht...
Das sehe ich auch so, nur reden wir hier über den Unterschied wo eine neue Strecke gebaut wird und nicht ob. Deine Einfädelung in die Truderinger Strecke wird ja nicht "zuläufiger" oder "neuer" nur weil sie wo anders liegt als der geplante 4-gleisige Ausbau.
Man ist flexibler im Störungsfall,
Naja, was für ein Störungsfall und wie oft kommt der vor? Da Muß schon einiges passieren, dass man von einer 4-gleisigen Strecke alle 4 Gleise sperrt.
man hat keine 4 gleisige Schneiße durch die Ortschaften (ich mein, bei einem 4 gleisigen Ausbau ist schluß mit Bahnübergängen, da muß wirklich jeder Übergang neu gebaut werden - mit ein Grund, warums so teuer ist), während man außerorts mit weniger Übergängen auskommt.
An einigen Stellen gerade in den Ortschaften liegen heute schon mehr als 2 Gleise. Und ich habe genau einen Bahnübergang auf der Strecke in Riem gezählt, der ziemlich schwach befahren und auch noch relativ schnell zu umfahren ist und gerade da liegen heute schon 4 Gleise.
Dass einige Brücken und Unterfahrungen neu zu bauen sind ist klar, aber eine neue Trasse braucht auch einiges an Brücken (es bleiben z.B. immer noch 2 teure Autobahnüberquerungen bei deinem Vorschlag). Ingesamt zähle ich mindestens 5 neue Bauwerke über größere Straßen, da habe ich aber jedem Dorf mindestens eine Zufahrtsstraße weggenommen und einen teilweise nicht unerheblichen Umweg zugemutet. Realistischer Betrachtet werden es eher 12 Brücken plus vielleicht noch der eine oder andere Feldweg und dabei habe ich schon auf eine sinnvolle Gleisführung geachtet.
Nebenbei ist die Verbindung zum Nordring sowieso im Planungskonzept Knoten München durch die "Riemer-Kurve" gegeben.
Der einzige wirkliche Vorteil deiner Strecke ist die fraglich geringere Störanfälligkeit.
Für eine gebündelte Führung spricht einiges mehr.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Außerdem wurden ja teilweise einige Brücken schon erweitert!
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

andreas @ 19 Nov 2010, 10:28 hat geschrieben: wenn man südlich geht könnte man ja auch in die Rosenheimer Strecke einfädeln, die wäre ja schon 4 gleisig -und man hätte den Vorteil, daß man Güterzüge aus Richtung Mühldorf gleich auf den Nordring schicken kann
Die Rosenheimer Strecke ist total überlastet, laut der letzten Überprüfung des Bundes für die Schienenvorhaben haben sogar zwei zusätzlcieh Gleise einen positiven NKF von 1.2.
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Beitrag von Mühldorfer »

andreas @ 18 Nov 2010, 13:31 hat geschrieben: und dann in Zukunft der schöne Blick auf die wunderschönen Lärmschutzwände....
Öfter den Anwohnern Beteiligung an aktiven Lärmschutz anbieten!

Praktisch:

20 Nachmittage sitze ich im Jahr im Garten aber 4000h lebe ich im Haus!
3-scheibige Passivhausfenster in Schallschutzvariante ( 3 unterschiedliche Glasstärken um Resonanzen
zu vermeiden ) und kontrollierte Lüftung mit wärmerückgewinnung hält Lärm draussen und Wärme drinnen!

An rund 160 Tagen und 200 kalten Nächten im Jahr.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Es tut sich mal wieder was Richtung Dorfen und dem Gesamtausbau der Strecke.
Der Merkur berichtet
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