Gibt es dort nicht auch Abschnitte, auf denen man so selten fährt? Oder ist das mittlerweile besser geworden?Naseweis @ 24 Mar 2012, 12:49 hat geschrieben: Ich denke, das ist jetzt nicht nur unbedingt kleinlich, sondern doch ein deutlicher Unterschied
Definitionsdiskussion S-Bahn
-
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 13814
- Registriert: 02 Aug 2009, 16:49
- Wohnort: Dresden (4, 6, 10, 12, 65, 85)
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
- Naseweis
- Lebende Forenlegende
- Beiträge: 2908
- Registriert: 20 Nov 2007, 23:34
- Wohnort: Südwest Nasenfarbe: weiß
Es gab nie solche Abschnitte. Lediglich Mosbach-Osterburken im Hohenlohe-Unterfränkischen-Bauland - oder wie auch immer die Gegend dort heißt - auf halben Weg zwischen Mannheim und Würzburg und Bruchsal-Karlsruhe, wo auch die Karlsruher Stadtbahn der Linien S31/32 verkehrt, wurden zu Anfang im Stundentakt befahren, sonst nur 30-min-Takt (Kaiserslautern, Speyer, Bruchsal und Mosbach). Mit der Erweiterung sind einige weitere Abschnitte mit nur Stundentakt hinzugekommen. Zweistundentakt gab und gibt es bei der S-Bahn Rhein-Neckar nicht, das trifft nur auf die REs zu.Bayernlover @ 24 Mar 2012, 13:02 hat geschrieben:Gibt es dort nicht auch Abschnitte, auf denen man so selten fährt? Oder ist das mittlerweile besser geworden?
Für gnadenlose Vertaktung und strategische Ausbauten!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
-
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 13814
- Registriert: 02 Aug 2009, 16:49
- Wohnort: Dresden (4, 6, 10, 12, 65, 85)
- Naseweis
- Lebende Forenlegende
- Beiträge: 2908
- Registriert: 20 Nov 2007, 23:34
- Wohnort: Südwest Nasenfarbe: weiß
Dass die S-Bahn Rhein-Neckar größeren Erfolg als erwartet hatte, ist klar. Vielleicht bist du auch mit Leistungen gefahren, die als Kurzzug verkehrten, obwohl ein Vollzug nicht schlecht gewesen wäre, während man da in Stuttgart vermutlich großzügiger ist und so eher angenehm leere Züge hat?yeg009a @ 24 Mar 2012, 12:51 hat geschrieben:Ich finde es amüsant, daß bei der S-Bahn Rhein-Neckar die S-Bahn der Linie S3 aufgrund meinen Momentaufnahmen bereits (damals begann/endete die S-Bahn in Speyer) in Speyer so voll war, daß ich die Mühe hatte, einen freien Platz zu finden. Ebenso voll war/ist die S1 ab Mosbach-Neckarelz (wie voll sie ab Osterburken war, weiß ich nicht). Über den Takt möchte ich hier nicht reden, das überlasse ich Naseweis, der bereits einen Beitrag geschrieben hat.
Mir ist nur bekannt, dass zwischen Heidelberg und Bruchsal die Bahnsteige auf 210 m verlängert werden (PDF vom VRN, auch mit Fahrgaststeigerungen), sodass man dort zur HVZ auch Langzüge einsetzen kann. Heute werden schon zur HVZ diverse Zusatzzüge eingesetzt. Wegen der dichten Belegung durch IC und Güterzügen ist natürlich kein schöner Takt, z.B. 15-min-Takt, möglich, sodass man um die Langzüge nicht herumkommt. Langzüge sollte es derzeit schon zwischen Heidelberg und Kaiserslautern geben. Genaueres wissen mit Sicherheit aber die entsprechenden Forumsmitglieder aus der Gegend.
Für gnadenlose Vertaktung und strategische Ausbauten!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
Moment mal, du bemisst den Erfolg eines Bahnangebotes daran, wie viel Stehplätze belegt sind? Warum sollte denn eine S6 kurz vor dem Schwarzwald oder eine S1 ab Herrenberg als Einfallstor zum Gäu, eine Region, die jetzt nicht wirklich für hohe Bevölkerungsdichte bekannt ist, bei Vollzügen zwei Mal pro Stunde je mehr 384 Passiegre befördern? Es dürfte doch klar sein, dass Linien, die auf ein Zentrum ausgerichtet sind, sich mit zunehmender Annäherung an selbiges füllen.yeg009a @ 24 Mar 2012, 12:51 hat geschrieben:Wenn das so ist, dann frage ich mich, wo bei uns in Stuttgart die sichtbare Fahrgastzuwächse in den S-Bahnen bei einer Taktdichte des Grundtaktes von 30 Minuten abgeblieben sind? Mir ist das bis auf den morgendlichen HVZ-Verkehr noch keine Situation untergekommen, daß die S6 auf dem Hinweg nach Stuttgart bereits ab Weil der Stadt voll (unabhängig davon, ob Wochentags oder Wochenende) ist, daß bereits ab Leonberg gestanden werden müßte. Selbst auf der S1 in Herrenberg war/ist der Zug nur mäßig besetzt und ab Böblingen war die Füllung schon besser.
Daneben vernachlässigst du bei dem Vergleich, dass seit einigen Jahren werktags bis 21 Uhr (bei den auswärts fahrenden Zügen) sowie samstags und sonntags bis ca. 19/20 Uhr Vollzüge eingesetzt werden. Davor wurde werktags ca. 2 Stunden früher auf Kurzzüge umgestellt, sonntags waren die eine ganz seltene Erscheinung.
Spricht es somit nicht eher für Fahrgastzuwächse, dass die Vollzüge noch immer beibehalten werden...
Überhaupt, dass eine 30 Jahre altes S-Bahn-Netz nicht kontinuierlich sehr hohe Fahrgastzuwächse Jahr für Jahr erzielt, ist wohl auch selbsterklärend. Zumindest im Vergleich zwischen 2005 und 2011 sind die Fahrgastzahlen von werktäglich 330.000 (2005; PDF-S.4) auf 340.000 (2011) angestiegen; die der jährlichen von 94,7 auf 101,7 Millionen.
Um noch selber mit Eigenerfahrungen zu glänzen, die von natur aber immer nur Momentaufnahmen sind und das ganze Bild nicht widergeben können: Fahre mal zwischen dem frühen Nachmittag und Abend an einem x-beliebigen Werktag mit einem Zug von der Innenstadt raus nach Vaihingen: auch wenn immer einige Sitzplätze freibleiben, da wird so gedrängt gestanden, dass man kaum durchlaufen kann. Das vor 5, 6 Jahren noch nicht so extrem.
Oder abends die S1, wenn sie nur noch als Kurzzug fährt - voll gepackt, das Teil.
Und nu?
Wenn es also danach geht: Nur noch Kurzzüge in Stuttgart eingesetzt, dann stehen viele Leute und die "Fahrgastzuwächse" sind sichtbar :rolleyes:Im Übrigen braucht der RE von Ulm nach München keine Umbezeichnung. Allein, die Angebots- und Haltedichte reicht aus, um den ganzen Zug bis zur unzumutbarkeit zu füllen.
Bei meiner ersten und letzten Tour von Ulm nach München wurde ab Ulm die BR440 (Abf. 9:24 - Zugnr. RE 57179) in Doppeltraktion eingesetzt, das in Augsburg auf 4-fach-Traktion verstärkt wurde. Daher war der Zug ab Ulm und weitere Zwischenstationen durchgehend bis Augsburg so voll, daß die Leute dicht gedrängt in den Gängen stehen mußten. Das entspannte sich erst in Augsburg, weil die Leute auf den Hinweis bzw. Rat des Tf in den beiden vorderen Zugteilen umgestiegen sind.Jogi @ 24 Mar 2012, 13:49 hat geschrieben:Und nu?
Wenn es also danach geht: Nur noch Kurzzüge in Stuttgart eingesetzt, dann stehen viele Leute und die "Fahrgastzuwächse" sind sichtbar :rolleyes:
Bei meiner nächsten München-Tour zahle ich entweder IC/ICE oder fahre mit Fernbus für den halben IC/ICE-Preis.
-
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 19066
- Registriert: 22 Apr 2006, 18:27
- Wohnort: Land der Küchenbauer
- Kontaktdaten:
Du hast dienen Sitzplatz ja sicherlich ordnungsgemäß anderen (zahlenden!) Reisenden angeboten?yeg009a @ 24 Mar 2012, 14:02 hat geschrieben: Bei meiner ersten und letzten Tour von Ulm nach München wurde ab Ulm die BR440 (Abf. 9:24 - Zugnr. RE 57179) in Doppeltraktion eingesetzt, das in Augsburg auf 4-fach-Traktion verstärkt wurde. Daher war der Zug ab Ulm und weitere Zwischenstationen durchgehend bis Augsburg so voll, daß die Leute dicht gedrängt in den Gängen stehen mußten. Das entspannte sich erst in Augsburg, weil die Leute auf den Hinweis bzw. Rat des Tf in den beiden vorderen Zugteilen umgestiegen sind.
Mal spontan geschaut - Donnerstag, 15:10 Uhr bis 17:40 Uhr kostet 19€ - plus 3,50 für ein VVS-Ticket Innenstadt - Flughafen (Fahrzeit ca. 30 Minuten). Per Bahn gehts in der Zeitlage für 24€ - also 1,50€ teurer...Bei meiner nächsten München-Tour zahle ich entweder IC/ICE oder fahre mit Fernbus für den halben IC/ICE-Preis.
Damit ich stundenlang stehen muß? Nein! Außerdem müssen die Freifahrtberechtigte (Schwerbehinderte mit gültigem Schwerbehindertenausweis und Wertmarke) niemandem einen Sitzplatz anbieten.JeDi @ 24 Mar 2012, 15:07 hat geschrieben:Du hast dienen Sitzplatz ja sicherlich ordnungsgemäß anderen (zahlenden!) Reisenden angeboten?
-
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 10882
- Registriert: 04 Mai 2005, 08:58
- Wohnort: Drunt in da greana Au
- Kontaktdaten:
Damit hat das rein gar nichts zu tun. Als ich in Ulm zugestiegen bin, war ich zuerst am Sitzplatz. Damit gilt auch der Spruch "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Anders dagegen, sofern alle Plätze belegt sind, weil ich später zugestiegen bin, dann muß ich halt stehen, das gilt nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen.
-
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 19066
- Registriert: 22 Apr 2006, 18:27
- Wohnort: Land der Küchenbauer
- Kontaktdaten:
Quatsch. Freifahrende haben ihren Sitzplatz für zahlende Reisende freizugeben.yeg009a @ 24 Mar 2012, 15:44 hat geschrieben: Damit hat das rein gar nichts zu tun. Als ich in Ulm zugestiegen bin, war ich zuerst am Sitzplatz. Damit gilt auch der Spruch "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Anders dagegen, sofern alle Plätze belegt sind, weil ich später zugestiegen bin, dann muß ich halt stehen, das gilt nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen.
Sagt wer? Firma DB Bahn? Mitarbeiterausweis? Mitarbeiterfahrschein?JeDi @ 24 Mar 2012, 16:02 hat geschrieben:Quatsch. Freifahrende haben ihren Sitzplatz für zahlende Reisende freizugeben.
Hier geht es konkret um Schwerbehindertenausweis-Besitzer. Da gibt es für sie keine Regelung dafür, daß sie die Plätze für die zahlende Fahrgäste freizugeben haben.
-
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 19066
- Registriert: 22 Apr 2006, 18:27
- Wohnort: Land der Küchenbauer
- Kontaktdaten:
Doch - die gibt es seit inzwischen einem guten halben Jahr. Das solltest du als Nutzer derselbigen eigentlich wissen.yeg009a @ 24 Mar 2012, 16:07 hat geschrieben: Hier geht es konkret um Schwerbehindertenausweis-Besitzer. Da gibt es für sie keine Regelung dafür, daß sie die Plätze für die zahlende Fahrgäste freizugeben haben.
Die ihm im übrigen schon quer durchs Forum wiederholte Male als reichlich armselig widerlegt werden konnte, aber, schon gut: Freiheit dem Narren, mancher lernt es nie, er eben noch etwas später.yeg009a @ 23 Mar 2012, 20:47 hat geschrieben: Da gibt es noch jemanden, der aber einen Kritik zum Karlsruher System hat.
Wenn Du ein sinnvolles und bezahlbares Konzept vorlegst, z.B. im Murgtal 160 km/h fahren zu können und dabei gleichzeitig Landschaft und Angebotsqualität nicht zu verschlechtern, dann wird es mit Sicherheit auch umgesetzt werden können. Allerdings ist die Aufgabe schon von anderen Besserwissern nicht befriedigend gelöst worden.1. Auf langen Distanzen ist die "S-Bahn" mit der höchsten Fahrzeuggeschwindigkeit bis zu 100 km/h eindeutig zu langsam.
Entweder bin ich als EVU im Nahverkehr nahe bei meinen Kunden oder der Kunde nicht bei mir im Fahrzeug, sondern im Auto. Was natürlich ein absoluter Gewinn wäre... für wen, weiß er allerdings nur ganz allein!2. Ebenso hält die Stadtbahn auf langen Distanzen viel zu oft (egal, ob mit, oder Bedarfshalt) also im Schnitt 1,2 - 1,5 mal pro Ortschaft.
Was kann bitte die Stadtbahn dafür, daß Du des Fahrplanlesens nicht ausreichend mächtig bist? Wer nicht durch die Stadt fahren möchte, der muß das auch nicht tun - weder in Karlsruhe, noch in Heilbronn, auch wenn du das noch 5000x falsch behauptest. Zeige doch bitte mal die verkehrliche Relation auf, auf der eine Stadtdurchquerung absolut unerlässlich ist. Abgesehen davon will es die Mehrheit der Kunden durchaus: Sie hat in den Stadtzentren nämlich das Ziel oder den Beginn der Fahrt. Und mit dieser Kundschaft ist Tag für Tag und Fahrt für Fahrt durchaus mehr Geld verdient, als mit jener die irgendwann mal irgendwo außenrum möchte - weil der Fernbus mal wieder im Vorstadtindustriegebiet neben der Autobahn verendet oder weiß der Teufel was...3. Wenn die durchreisende Fahrgäste in den Stadtbahnen in Karlsruhe und in Heilbronn durch die Stadt fahren müssen, weil es keine andere Verkehrsalternative gibt, dann wird das höchst unattraktiv.
Hurra, hurra - die 1960er sind wieder da - hurra, das vorgestern ist da! Von mir aus such Dir eine Stadt wo man diesen Schrott noch wirklich glaubt, aber belästige nicht diejenigen damit, die noch an eine Zukunft ihrer Stadt glauben. Würde man das Rad der Zeit derart konsequent zurückdrehen, dann doch bitte für ganz Deutschland, und nicht nur für irgendwas was Du zufällig nicht leiden kannst. Also stell Dich bitte in Deinem Wohnort hin, und verlange konsequent folgendes: Nachfrageorientiertes Angebot! Von 9 bis 12 fährt der flexible Bus statt der teuren S-Bahn! Am Sonntag sowieso! Und die S-Bahn fährt in Stuttgart, wenn sie fährt, auch nicht mehr in den teuren Innenstadttunnel - das kann ein Bus doch wirklich besser, da kann man auch noch 50 weitere Haltestellen anbinden! Jaa! Ist zugegebenermaßen total überzeichnet, aber vielleicht merkst Du so einmal, was für einen Mist Du von Dir gibst. Komischerweise ist das mit der abnehmenden Nachfrage in den letzten 20 Jahren überall dort wo es ein sinnvolles Angebot gibt nämlich nirgends passiert.Dafür könnte man anstelle der Stadtbahnen Busse hinklatschen, sie sind weitaus flexibler, als die Stadtbahnen, weil die Busse durchaus in der Lage sind, die Angebote an die Nachfrage anzupassen und wenn das absehbar ist, daß andere Orte besser an das ÖPNV-Netz angebunden werden soll, dann ist das mit dem Bus ein leichtes, die Linienführung anzupassen - dagegen braucht man mit der Stadtbahn weitaus länger, bis die andere Orte einen Stadtbahnanschluß bekommen, weil die Strecke und Haltestellen erstmal gebaut werden muß. Und was ist, wenn an den Orten, durch die die Stadtbahn fährt, die Fahrgastnachfrage abnimmt? Solchen Betrieb mit Leerzügen bzw. leere Haltestellen können weder die Städte, noch Kommunen und Betreiber akzeptieren.
Ich gratuliere den Elsässern - sie haben die ewiggestrigen Dummschwätzer konsequent ignoriert!PS.: Mulhouse ahmt auch den gleichen Irrsinn nach, indem sie den Tram-Train von Gare Centrale de Mulhouse durch die Stadt und danach auf den SNCF(?)-Gleisen nach Thann fahren läßt - ich hoffe inständig für die dort lebenden Franzosen (Elsäßer), daß sie nicht dasselbe Los erleiden müssen, wie die Badener hierzulande und daß das nur ein Ausnahmefall bleibt, da es sich eh um eine Nebenstrecke(?) nach Thann / Kruth handelt.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Konkretes Beispiel Offenburg - Bretten oder Eppingen: Fährt da von Karlsruhe aus zu den einen von beiden Zielen überhaupt einen Direkt-RE?146225 @ 24 Mar 2012, 16:20 hat geschrieben:Was kann bitte die Stadtbahn dafür, daß Du des Fahrplanlesens nicht ausreichend mächtig bist? Wer nicht durch die Stadt fahren möchte, der muß das auch nicht tun - weder in Karlsruhe, noch in Heilbronn, auch wenn du das noch 5000x falsch behauptest. Zeige doch bitte mal die verkehrliche Relation auf, auf der eine Stadtdurchquerung absolut unerlässlich ist.
Eppingen: http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query2.ex...arture&OK#focus
Bretten: http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query2.ex...arture&OK#focus
Oder:
Stuttgart - Öhringen:
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query2.ex...afasScrollDir=1
Zu diesem Fahrplanauskunft möchte ich noch was sagen, daß mir der 2-Stunden-Takt der vorhandenen RE-Verbindung rein, gar nichts nützt, wenn ich zum Beispiel spontan mit dem nächsten Zug fahren muß.
Es betrifft nicht nur mich, auch wenn ich von woanders herkomme, sondern auch andere Leute, die diese Strecke zum Beispiel nutzen.
Was Mulhouse betrifft, könnte eine Fahrplanlektüre nicht schaden: http://telechargement.ter-sncf.com/Images/...cm-10-71030.pdf
Unter der Woche bestehen 14 Regionalzugverbindungen im regelmäßigen Takt, Taktlücken beachten, vom Gare Centrale du Mulhouse nach Kruth, zusätzlich fährt Tram-Train im regelmäßigen Takt nach Thann. Am Samstag eine einzige Regionalzugverbindung und sonst an Wochenenden ausschließlich Tram-Train bis Thann und dort muß in Richtung Kruth umgestiegen werden.
Die Leute, die unter der Woche nach Thann fahren wollen, werden, wenn es zeitlich paßt, auf TER ausweichen.
Die S-Bahn ist eigentlich auch nicht dazu gedacht, um große Distanzen zu überwinden, sondern eher um das Grundangebot in der Fläche zu leisten mit Halt an allen Stationen. Insofern braucht man auch keine hohe vmax, wenn man ohnehin alle 2km anhalten muss. Viel wichtiger ist dagegen eine gute Beschleunigung um die zahleichen Halte ohne große Fahrzeitverluste zu bedienen.yeg009a @ 23 Mar 2012, 20:47 hat geschrieben:Da gibt es noch jemanden, der aber einen Kritik zum Karlsruher System hat.
1. Auf langen Distanzen ist die "S-Bahn" mit der höchsten Fahrzeuggeschwindigkeit bis zu 100 km/h eindeutig zu langsam.
2. Ebenso hält die Stadtbahn auf langen Distanzen viel zu oft (egal, ob mit, oder Bedarfshalt) also im Schnitt 1,2 - 1,5 mal pro Ortschaft.
- Naseweis
- Lebende Forenlegende
- Beiträge: 2908
- Registriert: 20 Nov 2007, 23:34
- Wohnort: Südwest Nasenfarbe: weiß
Wie auf für das Elsass gilt: Kursbuchlesen gefährdet die Unwissenheit.yeg009a @ 24 Mar 2012, 17:02 hat geschrieben:Konkretes Beispiel Offenburg - Bretten oder Eppingen: Fährt da von Karlsruhe aus zu den einen von beiden Zielen überhaupt einen Direkt-RE?
Ja, es gibt 2 Zugpaare Sprinter (Mo-Fr 2,5) Karlsruhe Hbf - Ka-Durlach - Bretten - Eppingen - Heilbronn Hbf, mit nur diesen Zwischenhalten bis Heilbronn, rund 1 h Fahrzeit, ohne Umweg Karlsruher Innenstadt.
Und jetzt darfst du mal raten, wieso es so viele S4 und S4E, aber nur 2 S4-Sprinter gibt. Wegen mir dürften die Sprinter auch als richtige RE und im Stundentakt fahren.
Ich gebe die Recht, dass ein Stundentakt der RE Stuttgart-Würzburg und Heilbronn-Schwäbschhall eine schöne Sache wäre. Da werden sogar die Anderen hier zustimmen.Stuttgart - Öhringen: (...)
Zu diesem Fahrplanauskunft möchte ich noch was sagen, daß mir der 2-Stunden-Takt der vorhandenen RE-Verbindung rein, gar nichts nützt, wenn ich zum Beispiel spontan mit dem nächsten Zug fahren muß.
Nur gibt es das eben aktuell nicht. Wenn du also jetzt sofort so eilig bist und die RB- und Stadtbahn-Halte stören, dann fahr halt mit dem Auto bzw. mit dem Taxi.
Für gnadenlose Vertaktung und strategische Ausbauten!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
Ich sage ja, es kann niemand was dafür, wenn Du nicht in der Lage bist, das vorhandene Angebot so zu nutzen wie es Deinen (verqueren) Wünschen entspricht. Von Offenburg nach Bretten/Eppingen kannst Du sehr wohl mit einmal zusätzlichem Umstieg in Karlsruhe-Durlach auch ohne Stadtdurchquerung reisen. Je nach Fahrplanlage eventuell auch via Bruchsal nach Bretten. Der "direkte RE" von Karlsruhe in den Kraichgau wäre im übrigen der Kraichgau-Sprinter, und es ist ausdrücklich nicht Schuld des Systemes Stadtbahn, daß die Politik von Kommunen an bis hinauf zu unserem oberpeinlichen, sakra, oberbayrischen Stopschild Ramsauer zu blöde dazu ist, Infrastruktur und Angebot hier den Notwendigkeiten einer starken Region anzupassen. Erfolgreich und voll fahren kann man dieses Angebot sicherlich auch im (Halb-)Stundentakt.yeg009a @ 24 Mar 2012, 17:02 hat geschrieben: Konkretes Beispiel Offenburg - Bretten oder Eppingen: Fährt da von Karlsruhe aus zu den einen von beiden Zielen überhaupt einen Direkt-RE?
Genauso von Stuttgart nach Öhringen - wenn Dir das Angebot via Heilbronn Hbf nicht passt, dann kannst Du auch noch via Murrbahn und Schwäbisch Hall-Hessental fahren. Auf der Murrbahn hast Du mit dünnem Takt und den schrottigen n-Wagen wenigstens den Nahverkehr von vorgestern, welcher zu Deinen überholten Sprüchen passt.Stuttgart - Öhringen:
Richtig. Die können aber entweder einen Fahrplan lesen oder sind nicht so engstirnig wie Du, oder sehr wahrscheinlich beides. Und nochmal: Der Ziel- und Quellverkehr in und aus den Innenstädten von Karlsruhe und Heilbronn ist und bleibt um ein vielfaches höher als die der "Durchreisenden" auf wechselnden Relationen. Warum nur wird das im Angebot berücksichtigt? Weil es einen 20-Minuten-Takt erst möglich gemacht hat, wo davor, wenn überhaupt, nur alle 2 Stunden und im Gesamtaspekt auch nicht schneller als heute gefahren wurde!Es betrifft nicht nur mich, auch wenn ich von woanders herkomme, sondern auch andere Leute, die diese Strecke zum Beispiel nutzen.
Also, dringende Bitte: Stop! Deine! Ego-Show! Nur weil Du aus was für Gründen auch immer keine Zweisystemfahrzeuge EBO/BOStrab magst, nur weil Du dort nicht halten willst, wo Du es gerade nicht brauchst, nur weil Du Dich so wichtig in Deinem Leben nimmst, das Du ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer schnellstmöglichst überall hinkommen musst ohne einmal irgendwo 5 Minuten übrig zu haben, kannst Du Dich nicht mit der Ideologie von vorgestern gegen abertausende Deiner (von Dir verachteten) Mitmenschen stellen, die vom Status quo großen Nutzen haben.
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen: S-Bahn heißt ja als Grundmerkmal gerade die dichte Haltefrequenz, um nahe und jederzeit verfügbar beim Nutzer zu sein. S-Bahn heißt nicht eine Art urbaner HGV für wenige, sondern Grundversorgung für viele! Dort, wo schnellere Verbindungen notwendig werden, sind sie nur sinnvoll als "sowohl-als-auch" Mischkonzept "schnell/langsam", nicht als "entweder/oder". Insoweit ist gerade die S-Bahn Karlsruhe/Heilbronn mit ihren Eilzügen schon weiter als andere Systeme, wo die Einführung von "Express-S-Bahnen" sporadisch diskutiert wird.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Ja, das ist die S-Bahn sicher auch. So wie es in Stuttgart, München, Frankfurt, Hannover, Rhein-Ruhr, Rhein-Neckar (wenn auch die S-Bahn an einigen Orten eine oder mehrere Station(en) mehr hat), mit der Haltefrequenz praktiziert und sichert die Grundversorgung der Nutzer genau so, wie die Stadtbahn Karlsruhe und Heilbronn. Nur sind die von mir o.g. Systeme einfach besser, als das System Karlsruhe. Was die Eilzüge der Karlsruher Stadtbahn betrifft: So lange sie in Karlsruhe und in Heilbronn durch die Stadt fahren, macht sie das auch nicht besser. Das "Mischkonzept" existiert übrigens auch bei der Stuttgarter S-Bahn (nicht nur hier), wo die RB/RE-Züge im ein- und ausbrechenden Verkehr auf den Linien S1, S2, S3 und S5 verkehren.146225 @ 24 Mar 2012, 18:01 hat geschrieben:Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen: S-Bahn heißt ja als Grundmerkmal gerade die dichte Haltefrequenz, um nahe und jederzeit verfügbar beim Nutzer zu sein. S-Bahn heißt nicht eine Art urbaner HGV für wenige, sondern Grundversorgung für viele! Dort, wo schnellere Verbindungen notwendig werden, sind sie nur sinnvoll als "sowohl-als-auch" Mischkonzept "schnell/langsam", nicht als "entweder/oder". Insoweit ist gerade die S-Bahn Karlsruhe/Heilbronn mit ihren Eilzügen schon weiter als andere Systeme, wo die Einführung von "Express-S-Bahnen" sporadisch diskutiert wird.
Damit Du es weißt: Auch in den Lehrjahren bin ich regelmäßig mit dem Eilzug (wenn es zeitlich paßte) statt mit der S-Bahn zur Ausbildung gefahren.
Das ist die S-Bahn nicht auch, sondern ausschließlich!yeg009a @ 24 Mar 2012, 18:21 hat geschrieben: Ja, das ist die S-Bahn sicher auch.
Wofür Du einen stichhaltigen Beleg aber noch schuldig geblieben bist.Nur sind die von mir o.g. Systeme einfach besser, als das System Karlsruhe.
Doch, es macht - so können die Nutzer der nachfragestärksten Stationen von einem noch besseren Angebot profitieren - und kommen dennoch dorthin, wo sie hinwollen.Was die Eilzüge der Karlsruher Stadtbahn betrifft: So lange sie in Karlsruhe und in Heilbronn durch die Stadt fahren, macht sie das auch nicht besser.
Das würde ich nicht Mischkonzept nennen sondern Mißbrauch von RE aufgrund eines mangelhaften S-Bahn-Angebotes. Ist für Fahrgäste aus Heilbronn immer der totale Genuß, wenn halb Bietigheim noch in den vollen Zug quetschen möchte - aus ähnlichen Gründen hat die BEG ja schon Halte in Petershausen und Freising gestrichen. Da ist ein echter S-Bahn-Eilzug, der innerhalb des Systemes S-Bahn verkehrt und nicht parallel eigentlich ganz andere Aufgaben hat, die bessere Lösung.Das "Mischkonzept" existiert übrigens auch bei der Stuttgarter S-Bahn (nicht nur hier), wo die RB/RE-Züge im ein- und ausbrechenden Verkehr auf den Linien S1, S2, S3 und S5 verkehren.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
-
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 13814
- Registriert: 02 Aug 2009, 16:49
- Wohnort: Dresden (4, 6, 10, 12, 65, 85)
Für mich ist das eine S-Bahn, wo S-Bahn dran steht
Eine S-Bahn ist für mich allerdings nur auf Kurzstrecken geeignet, wenn ich mein Ziel - auch mit Umsteigen - mit einem RE erreichen kann, werde ich das tun.

Eine S-Bahn ist für mich allerdings nur auf Kurzstrecken geeignet, wenn ich mein Ziel - auch mit Umsteigen - mit einem RE erreichen kann, werde ich das tun.
Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
Wenn du nicht fähig bist, sachlich zu argumentieren, ist es besser, wenn du einfach mal aussetzt. Ich hab es pappesatt, persönliche Attacken von dir zu lesen, die nicht selten in Beleidigungen ausarten. Du würdest diesem Forum einen grossen Gefallen tun, wenn du es einfach mal unterlässt, die Atmosphäre hier zu vergiften.146225 @ 24 Mar 2012, 18:01 hat geschrieben:Also, dringende Bitte: Stop! Deine! Ego-Show! Nur weil Du aus was für Gründen auch immer keine Zweisystemfahrzeuge EBO/BOStrab magst, nur weil Du dort nicht halten willst, wo Du es gerade nicht brauchst, nur weil Du Dich so wichtig in Deinem Leben nimmst, das Du ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer schnellstmöglichst überall hinkommen musst ohne einmal irgendwo 5 Minuten übrig zu haben, kannst Du Dich nicht mit der Ideologie von vorgestern gegen abertausende Deiner (von Dir verachteten) Mitmenschen stellen, die vom Status quo großen Nutzen haben.
- TramBahnFreak
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 12657
- Registriert: 02 Okt 2009, 16:28
- Wohnort: Da drüben, gleich da hinter'm Wellblechzaun
Eigentlich hast Du mich dazu getriebenfirefly @ 24 Mar 2012, 21:02 hat geschrieben:Auf einen so kritikfreien Konsumenten hat die Industrie nur gewartet. Für dich können wir das Wort Etikettenschwindel dann einfach aus dem Duden streichen.

Fangen wir mal ganz unten im ÖPNV an. Da sind Bus- und Straßenbahnlinien mit einem Haltestellenabstand von 200 - 400 Metern. S-Bahnen haben eine Haltestellenabstand von 1 - 2 Kilometern im innerstädtischen Bereich, im Umland können es je nach Besiedlung auch 3 - 5 Kilometer sein. Bei einer Regionalbahn liegen die Haltestellenabstände noch darüber und bei einem Regionalexpress auch noch weiter. Maßgebend ist aber immer die Besiedlungsdichte.
Die Taktfrequenz spielt bei der Beurteilung, was ein S-Bahn ist, zunächst eine untergeordnete Rolle. Wenn die Zahl der potentiellen Mitfahrer (noch) nicht einen dichteren Takt hergibt, kann auch ein Stundentakt für eine S-Bahn (zunächst) ausreichen. Die Antriebsart spielt überhaupt keine Rolle. Einige S-Bahn Linien rund um München werden mit Dieseltraktion betrieben, auch die S 28 Kaarst und Mettmann. Diese startete zunächst mit einem Stundentakt, musste aber sehr schnell auf einen 20-Minuten-Takt ausgeweitet werden. Von 500 Fahrgästen pro Tag (als DB-Linie mit Uerdingern) schnellte sie auf über 21.000 Fahrgäste pro Tag hervor.
Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
Hast Du diesen Text vor dem Spiegel verfasst, Freund der Sonne? Ich stehe gerne dazu, das ich in Sachen yeg009a absolut nicht mehr freundlich war. Könntest Du bitte einmal kurz in Dich gehen und überlegen, wem Du alles schon was weiß ich nicht unterstellt hast? Herzlichen Dank, Professor.firefly @ 24 Mar 2012, 21:59 hat geschrieben: Wenn du nicht fähig bist, sachlich zu argumentieren, ist es besser, wenn du einfach mal aussetzt. Ich hab es pappesatt, persönliche Attacken von dir zu lesen, die nicht selten in Beleidigungen ausarten. Du würdest diesem Forum einen grossen Gefallen tun, wenn du es einfach mal unterlässt, die Atmosphäre hier zu vergiften.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
JeDi @ 24 Mar 2012, 17:09 hat geschrieben:Doch - die gibt es seit inzwischen einem guten halben Jahr. Das solltest du als Nutzer derselbigen eigentlich wissen.
Was hat das Wissen eigentlich mit dem Weltbild zu tun?146225 @ 24 Mar 2012, 17:21 hat geschrieben:Der weiß nur, was ihm nützt und in sein verqueres Weltbild passt. :blink:
Im Übrigen ist es illusorisch, zu glauben, daß ich über die Neuerung einen solchen Mist wissen könne, wenn ich keine Info dazu habe (wie auch? Dazu bräuchte man eine Glaskugel, um hellsehen zu können). Genau sowenig kann ich mir die Info beschaffen, wenn ich das nicht weiß, wo es welche und daß es etwas Neues (auch, wenn es was Neues gäbe, wüßte ich nicht, wo, welche Info gibt) gibt.
Für die Behauptung, daß die Regelung, welches die Schwerbehinderte, die zusätzlich zum grün-orangenen Schwerbehindertenausweis mit gültiger Wertmarke besitzen und ausschließlich im Nahverkehr frei fahren dürfen, den zahlenden Fahrgästen einen Sitzplatz anbieten müsse, existiere, möge mir das bitte aus einer seriösen Quelle bzw. der URL des Verkehrsunternehmens bzw. des Gesetzgebers als Nachweis vorlegen. Sonsten glaube ich dem o.g. Verfasser des Beitrages kein Wort!
Eher weiß ich das nur, daß die 50-km- und Verbund-Begrenzung seit 01. September 2011 für Schwerbehinderte aufgehoben wurde, daß es der Sinn darin liegt, die Fahrten im Nahverkehr für die Behinderte zu vereinfachen.