Straßenbahn in Augsburg

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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FCHDHfan-17
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Beitrag von FCHDHfan-17 »

Am Montag war er noch da
Wagen 806 und 807 sind noch im Betriebshof 2
In der Wagenhalle Kriegshaber wurde scheinbar der M8C getauscht bisher war immer 8011 dort abgestellt, nun steht dort 8003.
Hat jemand Infos dazu
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mvgmichael
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Beitrag von mvgmichael »

Hab heute ne Runde über den Königsplatz gemacht und den ersten Versuch mit Youtube gestartet:

Hier ein kleiner Überblick über die Großbaustelle: Königsplatz Augsburg



Edit: Ich versuch heut Nacht nochmal nen Upload - dauert noch n paar Wochen bis ich sage Adios DSL light ;-)
bayerhascherl
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Beitrag von bayerhascherl »

hat offensichtlich funktioniert ^^

man wird den neuen Kö, wenn er fertig ist, nicht mehr wieder erkennen im Vergleich zum alten Kö. Nun, man erkennt ihn ja jetzt schon nicht mehr wieder. Alles kahl und abgerißen, fast der gesamte Verkehr wird ja jetzt über den Moritzplatz und andere abgewickelt. Dementsprechend wenig ist da jetzt insgesamt los.
65er
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Beitrag von 65er »

Die GT8 806 und 807 sind Museumswagen und Arbeitswagen (806).
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mvgmichael
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Beitrag von mvgmichael »

Ein neuer Versuch in (hoffentlich) besserer Videoqualität. Auflösung wurde geändert.

Das Königsplatz-Video vom 19.5.2012 und
dann noch ein Rundgang durch den Alten Ladehof.

Dachte eigentlich, hier kann man ungestört filmen - leider waren an den unmöglichsten Stellen irgendwelche Pärchen anwesend, die ich nicht aufm Film haben wollte.... ;-)
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c-a-b
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Beitrag von c-a-b »

Mit einigem Erstaunen habe ich gestern vom Ende eines Feldversuches in mehreren deutschen Städteninklusive Augsburg gelesen, bei dem Bombardier eine "neuartige" oberleitungsfreie Strassenbahn getestet haben will und "zur Serienreife entwickeln" will. Nun weiß ich allerdings dass bereits einige funktionierende oberleitungsfreie Abschnitte in Frankreich in Betrieb sind und dass das keineswegs neu ist, z.B. in Bordeaux schon seit Jahren in Betrieb, allerdings verehren dort Citadis Züge.

Was will und Bombardier damit also nun sagen? Dass in Deutschland noch keiner davon weiß und man so tun kann als wäre das noch nie dagewesen? ?(
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

die neuheit ist ja nicht "fahre ohne oberleitung"
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von NJ Transit »

c-a-b @ 1 Jun 2012, 09:17 hat geschrieben: Was will und Bombardier damit also nun sagen? Dass in Deutschland noch keiner davon weiß und man so tun kann als wäre das noch nie dagewesen?
Die Systeme in Frankreich basieren ja alle entweder auf einer abschnittsweise eingeschalteten Stromschiene im Boden (APS-System, z.B. Bordeaux) oder auf einem Akku im Fahrzeug (z.B. Nizza). Soweit ich weiß, wird dieses Fahrzeug aber durch Induktion in irgendeiner Art versorgt.
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Daniel Schuhmann
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Beitrag von Daniel Schuhmann »

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JNK
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Beitrag von JNK »

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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Boris Merath @ 1 Jun 2012, 11:32 hat geschrieben:die neuheit ist ja nicht "fahre ohne oberleitung"
Eigentlich wollte ichschreiben: "Die Neuheit ist ja nicht fahre ohne Oberleitung, sondern die Art der Energieübertragung, und die ist bei den französischen Systemen viel Lowtechiger.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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stuartgray
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Beitrag von stuartgray »

Schwerer Verkehrsunfall zwischen einer Tram und einem LKW am alten Postweg. 50 Menschen wurden verletzt.
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsbu...id20541211.html
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Als Nicht-Experte: sieht nach Flankenfahrt aus, Tram bremst und LKW-Front schrammt dann entlang?

Oi oi oi, da muss man froh sein, dass die Struktur einer Tram so stabil ist.
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mvgmichael
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Beitrag von mvgmichael »

Das sieht wirklich übel aus. Und dann die Tatsache, dass die Sitze eben so nahe an der Scheibe sind. War ehrlich gesagt ziemlich entsetzt, als ich das gelesen habe. Zudem ich selbst an der Uni regelmäßig bin (wie viele meiner Freunde auch).

Meine Vermutung geht dahin, dass ein roter Abbiegepfeil übersehen wurde und der CF8 kam Richtung Innenstadt gefahren. Solche Situationen, die meistens keine Kollision zur Folge hatten, kann man auch regelmäßig an der Schertlinstraße, Rumplerstraße, LfU etc. beobachten. Oft genug hats aber auch gekracht =(
FCHDHfan-17
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Beitrag von FCHDHfan-17 »

Am Landesamt für Umwelt? hab ich bischer noch nie nen Unfall gesehen obwohl ich jeden tag da vorbei fahre! Bgm.-Ulrich-Str.
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mvgmichael
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Beitrag von mvgmichael »

FCHDHfan-17 @ 12 Jun 2012, 16:01 hat geschrieben: Am Landesamt für Umwelt? hab ich bischer noch nie nen Unfall gesehen obwohl ich jeden tag da vorbei fahre! Bgm.-Ulrich-Str.
Habe ich auch nicht geschrieben ;-) Die örtlichen Gegebenheiten sind nur ähnlich wie an der Unfallstelle von gestern.
Martin H.
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Beitrag von Martin H. »

Ich hab´s leider zu spät gesehen, eben war aber n den Nachrichten, dass irgendwo zwei Trams ineinander gefahren sind, war eine rote und eine gelbe.

Ja, passt nicht hier her.
MAN ND 202
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Beitrag von MAN ND 202 »

Das war in Essen, sah nach zwei M8C aus
Snobs sind schlechte Kopien eines missverstandenen Originals...

Loriot
FCHDHfan-17
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Beitrag von FCHDHfan-17 »

Hab vorhin gesehen das im Betriebshof eine Gt6 (Nummer unbekannt, hatte jedoch Segmüller-Werbung) auf nem Tieflader stand.
Hat jemand vielleicht genauere Info´s dazu? Wäre sehr Nett. Danke! LG Yannik
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Beitrag von FCHDHfan-17 »

Seit ca. 1nem Monat zeigt das FIS übrigens endlich den Anschluß zur Linie 200 nach Friedberg an.
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NJ Transit
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Beitrag von NJ Transit »

In Augsburg überlegt man, die frühere Betriebsstrecke durch die Maxstraße (via Hst Margaret), die eigentlich nach dem Kö-Umbau wieder in der Versenkung verschwinden sollte, nun doch auch nach dem Umbau auszubauen und weiterzubetreiben. Augsburger Allgemeine. Die Konzepte reichen von einer Führung jedes zweiten Kurses der Linien 2 oder 6 durch die Maxstraße bis zu einer, von der CSU bevorzugten Innenstadt-Ringlinie.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Ringlinie - alternative Führungen stiften nur Chaos.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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MVG-Wauwi
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Beitrag von MVG-Wauwi »

Iarn @ 24 Jan 2013, 13:32 hat geschrieben:Ringlinie - alternative Führungen stiften nur Chaos.
Aber wem nutzt eine Ringlinie? Den Fahrgästen aus den äußeren Stadtteilen sicherlich nicht, und im Zentrum sind die Wege nicht lang genug, um so einen Rundkurs zusätzlich zum ohnehin dichten Angebot mit Innenstadtbewohnern zu füllen.
Die Liniensplittung könnte ich mir bei den Augsburger Voraussetzungen mit 5-Minuten-Takt dagegen ganz gut vorstellen. Zudem dürften die Fahrzeiten über die alternierenden Abschnitte annähernd gleich sein. Warum also sollte man das Potenzial eines dichten Straßenbahnnetzes mit vielen unterschiedlichen Direktverbindungen nicht ausbauen? Alles eine Frage der Kommunikation und unfreiwillig in der Pampa anstatt im Zentrum könnte ohnehin niemand landen :) .
Gruß vom Wauwi
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Jean
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Beitrag von Jean »

Die Frage ist, was für den Kunden besser ist. Eine Linie im 5 Minuten Takt oder zwei im 10 Minuten Takt...
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

MVG-Wauwi @ 24 Jan 2013, 15:30 hat geschrieben:Die Liniensplittung könnte ich mir bei den Augsburger Voraussetzungen mit 5-Minuten-Takt dagegen ganz gut vorstellen.
Und was macht man beispielsweise abends sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig, wo in Augsburg alle 15 Minuten gefahren wird? Schon hat man je aufgesplitteter Teilstrecke nur noch einen 30-Minuten-Takt. Da wird die Straßenbahn für die Heimfahrt von der Kneipe oder vom Kino ganz schnell unattraktiv, wenn man nicht weiß, von welcher Innenstadt-Haltestelle der nächste Kurs nach Hause fährt und man ggf. bis zu 30 Minuten warten muß. Alternative hierzu wäre wiederum, abends und sonntags nur einen Stamm-Linienweg zu bedienen, das gibt dann aber letzten Endes noch mehr Verwirrung.
MVG-Wauwi @ 24 Jan 2013, 15:30 hat geschrieben:Warum also sollte man das Potenzial eines dichten Straßenbahnnetzes mit vielen unterschiedlichen Direktverbindungen nicht ausbauen?
Solche Liniennetze sind ja eher typisch für den Osten Europas - viele Außenstrecken z.B. in Krakau, Prag oder Bratislava werden von mehreren Linien bedient, die dann in der Innenstadt unterschiedliche Ziele anfahren. Gut finde ich solche Netze in der Regel aber eher nicht, denn dadurch hat natürlich jede Außenlinie eher gestreckte Takte und frei nach Murphys Law kommt immer die Linie bzw. die Linien zuerst, die man nicht braucht. Auch wenn ich mir sowas für München vorstelle, habe ich so meine Schwierigkeiten damit. Früher gab's zum Beispiel in der Berg-am-Laim-Straße einen 4er und einen 14er, womit man entweder zum Ostbahnhof ODER zur Innenstadt fahren konnte. Das mag damals vielleicht angesichts der dichten Takte auch gut gewesen sein. Heute bin ich froh, dass der 19er alle 10 Minuten zum Ostbahnhof UND in die Innenstadt fährt und dass wir hier keine aufgesplitteten Linienwege oder ähnliches haben.
JeDi
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Beitrag von JeDi »

Oliver-BergamLaim @ 24 Jan 2013, 16:18 hat geschrieben: Solche Liniennetze sind ja eher typisch für den Osten Europas - viele Außenstrecken z.B. in Krakau, Prag oder Bratislava werden von mehreren Linien bedient, die dann in der Innenstadt unterschiedliche Ziele anfahren.
Das liegt dort aber auch in Wesentlichen darin Begründet, dass es dort traditionell nur Einzeltickets ohne Umsteigeberechtigung gibt...
Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

JeDi @ 24 Jan 2013, 16:20 hat geschrieben: Das liegt dort aber auch in Wesentlichen darin Begründet, dass es dort traditionell nur Einzeltickets ohne Umsteigeberechtigung gibt...
Interessant, der Zusammenhang war mir bisher gar nicht so bewußt... das widerspricht natürlich unserem Denken hier in Deutschland, wo man bei Verkehrsnetzen tatsächlich auch den Netzgedanken betont und ja sogar will, dass die Fahrgäste umsteigen. Übrigens bin ich immer überrascht, wenn in osteuropäischen Städten heute noch derartige "Nicht-Umsteigefahrscheine" verkauft werden. Welchen Sinn macht das eigentlich? War das zu sozialistischen Zeiten, als dem Vernehmen nach ja sämtliche Verkehrsmittel ständig am Überlaufen waren, ein Ansporn für die Nutzer, nur "ihre" Linie zu benutzen und die anderen Linien quasi "freizuhalten"?
Spirit of ChristianMUC
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Beitrag von Spirit of ChristianMUC »

In den Städten, in denen das noch so ist, liegt der Hintergrund vielfach in der Infrastuktur. Die Entwerter (die ich jetzt mal zu Infrastruktur zähle) stanzen ein voreingestelltes Muster in den 3x3 Felder großen Bereich der Fahrkarte. Durch diese rein mechanischen Entwerter ohne jegliche Elektrik kann aber lediglich nachgewiesen werden, dass ein Fahrschein in einem bestimmten Fahrzeug genutzt wurde, nicht aber, wie oft oder wie lange. Mit dem Aussteigen aus dem Fahrzeug verliert der Fahrschein seine Gültigkeit - in einem anderen Fahrzeug wäre man dann Schwarzfahrer.
Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird - und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt - und unser Schicksal in die Hände nimmt.
Ja, ich glaube an die Ewigkeit - und dass jeder jedem mal vergibt.
Alle werden wieder voreinander gleich, jeder kriegt, was er verdient.
(DTH - Wünsch DIR was)
viafierretica
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Beitrag von viafierretica »

Spirit of ChristianMUC @ 24 Jan 2013, 16:55 hat geschrieben: In den Städten, in denen das noch so ist, liegt der Hintergrund vielfach in der Infrastuktur. Die Entwerter (die ich jetzt mal zu Infrastruktur zähle) stanzen ein voreingestelltes Muster in den 3x3 Felder großen Bereich der Fahrkarte. Durch diese rein mechanischen Entwerter ohne jegliche Elektrik kann aber lediglich nachgewiesen werden, dass ein Fahrschein in einem bestimmten Fahrzeug genutzt wurde, nicht aber, wie oft oder wie lange. Mit dem Aussteigen aus dem Fahrzeug verliert der Fahrschein seine Gültigkeit - in einem anderen Fahrzeug wäre man dann Schwarzfahrer.
Das ist aber längst nicht mehr so, ausser in Budapest, wo alles noch recht rückständig ist und noch zahlreiche Lochentwerter im Einsatz sind. In vielen Städten gibt es auch schon Chipkarten und eine modernere Tarifstruktur als hierzulande.
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

In den meisten städten ist es tatsächlich modern orientiert:
Temeswar, Sarajevo, Belgrad würden mir da einfallen.
Lochentwerter kenne ich nur aus Budapest, wo es aber Tages- und Umsteigekarten gibt und aus Sofia.
Ist aber ziemlich OT...
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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