Takt 15 jetzt!

Alles über die Netze von S-Bahnen
viafierretica
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Beitrag von viafierretica »

TravellerMunich @ 7 Jan 2013, 22:38 hat geschrieben: Da wo es Probleme geben könnte, ist mit Buslinien im Takt 20.
Aber vielleicht sollte man die sowieso besser auf Takt 15 umstellen...
Zudem steigt mit Sicherheit über 90% der Fahrgäste auf Linien um, die sowieso schon dicht verkehren (U-Bahn und wichtige Tramäste meist Takt 5 in HVZ).
Die Freisinger haben das auch locker gesehen und den Bus auf 15/30 umgestellt, wo die Bahn alle 20 fährt....
JeDi
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Beitrag von JeDi »

viafierretica @ 7 Jan 2013, 22:39 hat geschrieben: ja, aber statt der S27, die da heute wendet. Diese entfällt ja.
Es wird aber schwerer, die dann bei Problemen bei der S-Bahn rauszunehmen...
Spirit of ChristianMUC
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Beitrag von Spirit of ChristianMUC »

Womit du
a) während dem Notprogramm zusätzliche Züge rumstehen hast, die momentan nicht fahren und
b) generell mehr Züge hast: die S27 sind einzelne Fahrten, die neue RB wird aber quasi den ganzen Tag hinweg verkehren, zusammen mit den zusätzlichen Zügen der BOB ergibt das ab Dezember über weite Strecken Takt 20 mit "Expresszügen".
Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird - und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt - und unser Schicksal in die Hände nimmt.
Ja, ich glaube an die Ewigkeit - und dass jeder jedem mal vergibt.
Alle werden wieder voreinander gleich, jeder kriegt, was er verdient.
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Beitrag von viafierretica »

S-Bahn 27 @ 7 Jan 2013, 22:39 hat geschrieben: kurz noch :offtopic:

sehe er sich dieses Streckennetz und vorallem die pink gestrichelte Linie dort an. ;)

oder meinst du mit "wird eigens dafür hergerichtet", dass Weichen eingebaut werden, um auch den Bahnhof Donnersbergerbrücke anfahren zu können?
Ich sagte ja, die rosa Schweinchen-Linie ersetzt die S27 und fährt alle 30 statt heute alle 20 Minuten.....
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Beitrag von TravellerMunich »

Smirne76 @ 7 Jan 2013, 22:37 hat geschrieben: Und wie lange möchtest Du ihn fahren? Nur während HVZ und dann auf 30er-Takt umstellen? Halte ich insbesondere ab Mittag für problematisch, ein fehlender Vollzug pro Stunde ist eine nicht zu unterschätzende, deutliche Kapazitätsverringerung.

Ganztägig? Gibt die Strecke nicht her, sieht man ja heute schon mit dem Takt 10, bei der geringsten Abweichung vom Fahrplanablauf musst Du Züge rausnehmen, damit der Rest noch einigermaßen durchläuft. Und der große Verspätungsabbau findet nur nach dem Takt 10 statt.

Takt 15 während HVZ und außerhalb Takt 20? Würde die Taktminuten schlecht merkbar machen, NRWler können Dir sicher ein Lied davon singen mit ihrem 20- und 30-Minuten-Takt. Unattraktiv.
Durchgehend Takt 15 statt Takt 20.
Bei den schon stattfindenden und passierenden Fahrgaststeigerungen zu rechtfertigen. Auch dass man tagsüber mal etwas weniger volle Züge hat. Ggf. kann man außerhalb der HVZ auf halbem Weg auch auf Takt 30 umstellen, was aber nicht bei jeder Linie sinnvoll sein wird.
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Beitrag von viafierretica »

JeDi @ 7 Jan 2013, 22:40 hat geschrieben: Es wird aber schwerer, die dann bei Problemen bei der S-Bahn rauszunehmen...
wenn sie nicht da ist, kann man sie auch nicht rausnehmen.....
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Beitrag von viafierretica »

TravellerMunich @ 7 Jan 2013, 22:41 hat geschrieben:
Smirne76 @ 7 Jan 2013, 22:37 hat geschrieben: Und wie lange möchtest Du ihn fahren? Nur während HVZ und dann auf 30er-Takt umstellen? Halte ich insbesondere ab Mittag für problematisch, ein fehlender Vollzug pro Stunde ist eine nicht zu unterschätzende, deutliche Kapazitätsverringerung.

Ganztägig? Gibt die Strecke nicht her, sieht man ja heute schon mit dem Takt 10, bei der geringsten Abweichung vom Fahrplanablauf musst Du Züge rausnehmen, damit der Rest noch einigermaßen durchläuft. Und der große Verspätungsabbau findet nur nach dem Takt 10 statt.

Takt 15 während HVZ und außerhalb Takt 20? Würde die Taktminuten schlecht merkbar machen, NRWler können Dir sicher ein Lied davon singen mit ihrem 20- und 30-Minuten-Takt. Unattraktiv.
Durchgehend Takt 15 statt Takt 20.
Bei den schon stattfindenden und passierenden Fahrgaststeigerungen zu rechtfertigen. Auch dass man tagsüber mal etwas weniger volle Züge hat. Ggf. kann man außerhalb der HVZ auf halbem Weg auch auf Takt 30 umstellen, was aber nicht bei jeder Linie sinnvoll sein wird.
Ich würde auch Takt 15 ganztags machen. In der HVZ ggf mit Langzug. Auf den Außenästen würde ich grundsätzlich Takt 30 anbieten. Die starken Bahnhöfe wie Grafing, Tutzing, Starnberg sind ohnehin durch RB/REs angebunden. Für Zwischenorte wie Schöngeising, St Kolomann, Feldafing etc. reicht der Takt 30 allemal.
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Beitrag von Lazarus »

viafierretica @ 7 Jan 2013, 22:47 hat geschrieben:
Ich würde auch Takt 15 ganztags machen. In der HVZ ggf mit Langzug. Auf den Außenästen würde ich grundsätzlich Takt 30 anbieten. Die starken Bahnhöfe wie Grafing, Tutzing, Starnberg sind ohnehin durch RB/REs angebunden. Für Zwischenorte wie Schöngeising, St Kolomann, Feldafing etc. reicht der Takt 30 allemal.
Davon müsste man dann aber die S2 und S7 ausnehmen wegen der eingleisigen Strecken, denn die müsste man erstmal dafür ausbauen. Sowohl Richtung Erding als auch Richtung Kreuzstrasse wirste keinen 15/30 er Takt hinbekommen.
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Beitrag von viafierretica »

Lazarus @ 7 Jan 2013, 23:00 hat geschrieben:
viafierretica @ 7 Jan 2013, 22:47 hat geschrieben:
Ich würde auch Takt 15 ganztags machen. In der HVZ ggf mit Langzug. Auf den Außenästen würde ich grundsätzlich Takt 30 anbieten. Die starken Bahnhöfe wie Grafing, Tutzing, Starnberg sind ohnehin durch RB/REs angebunden. Für Zwischenorte wie Schöngeising, St Kolomann, Feldafing etc. reicht der Takt 30 allemal.
Davon müsste man dann aber die S2 und S7 ausnehmen wegen der eingleisigen Strecken, denn die müsste man erstmal dafür ausbauen. Sowohl Richtung Erding als auch Richtung Kreuzstrasse wirste keinen 15/30 er Takt hinbekommen.
Erding: Die reine Fahrzeit (Ohne Kreuzung in Altenerding und Ottenhofen) dürfte rund 13-14 Min. betragen. Wenn man nun planmässig in Markt Schwaben kreuzt, dann kommt man bis Erding ohne Kreuzung und hat noch 2-3 Min. Puffer. dadurch wäre die Fahrzeit ggü. heute sogar rund 3 Min. schneller. Bei Verspätungen kann man dann immer noch in Altenerding oder Ottenhofen kreuzen und hätte - im Gegensatz zu heute- noch Luft. Wenn heute die auswärtige S-bahn Verspätung hat, dann ist automatisch auch die einwärtige zu spät, da derzeit in beiden bahnhöfen gekreuzt wird und die Fahrzeit dazwischen knapp 10 Minuten.

Kreuzstraße: Takt 30 geht sicher, bei Takt 15 müsste man sehen. Oder man fährt 10/20, wie bei der 2. Stamm ohnehin unterstellt. Oder man baut halt mal eine neue Ausweiche, im Vergleich zum Tunnel sind das nur peanuts. Bis Perlach ist ein 2-gleisiger Ausbau mit Aufhebung der BÜ in jedem Fall sinnvoll. war ja auch bei er 2. SBSS unterstellt, bis man es aus Kostengründen rausgeworfen hat.
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Beitrag von Naseweis »

Bei Takt-15 auf S1, S2, S3, S4, S5, S6 und die S7 nur zum Starnberger Flügel des Hbfs hätte man nur 24 Züge/h in der Stamm-1, mehr Luft und könnte problemlos alle als Langzüge fahren lassen. Alternativ kann man auch die S1 und S7 je alle 30 min in die Stamm und alle 30 min in den Hbf schicken. Beides sind Nord-Süd-Linien mit einigen Umsteigepunkten zur U-Bahn.

Für die Außenäste heißt der Takt-15 ohne Ausbau leider:
- Neufahrn - Freising/Flughafen nur Takt-30, Wegfall Flügelung aber gut
- Dachau - Petershausen nur Takt-30, für Dachau - Altomünster sowieso Takt-30 vorgesehen
- Maisach - Mammendorf nur Takt-30, Takt-15 zwar möglich, aber sicher kein Bedarf
- Geltendorf kaum Probleme, ggf. die Hälfte der Züge (30-min-Takt) mit Überholungen
- Weßling - Herrsching nur Takt-30
- Höllriegelskreuth - Wolfratshausen (- Geretsried) nur Takt-30, zusätzlich stündlicher Express möglich! Ohne Fahrt auf die Stamm-1 auch Takt-20 oder sonstwas möglich.
- Tutzing kein Problem

- Flughafen kein Problem
- Markt-Schwaben - Erding nur Takt-30
- Grafing - Ebersberg nur Takt-30
- Ast nach Kreuzstraße: Takt-15 könnte man wohl bis Neubiberg fahren, Ziel wäre natürlich Höhenkirchen, dahinter reicht Takt-30, hier wäre ein 2-Gleis-Ausbau nicht schlecht
- Holzkirchen kein Problem
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Beitrag von TravellerMunich »

Letztlich wäre es eine tolle Möglichkeit, etwas zu machen.
Vermutlich weiß das auch BEG/MVV, aber man will lieber mit Takt 15 warten, bis Stamm 2 kommt, damit Stamm 2 nicht vom Nutzen her runter gezogen wird.

Die Frage ist nur - wie transportiert man ein solches Konzept in die Öffentlichkeit?
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Beitrag von TravellerMunich »

S2 Richtung Dachau sollte auf jeden Fall im Takt 10 bleiben.
Beim Osten kann man dann schauen, was man womit macht...
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Beitrag von Lazarus »

TravellerMunich @ 7 Jan 2013, 23:34 hat geschrieben: S2 Richtung Dachau sollte auf jeden Fall im Takt 10 bleiben.
Beim Osten kann man dann schauen, was man womit macht...
Begründung?
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Beitrag von JeDi »

TravellerMunich @ 7 Jan 2013, 23:32 hat geschrieben: Vermutlich weiß das auch BEG/MVV, aber man will lieber mit Takt 15 warten, bis Stamm 2 kommt, damit Stamm 2 nicht vom Nutzen her runter gezogen wird.
Es wird doch ohnehin nur die optimalst ausgenutzte Variante mit dem Neubau verglichen?
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Beitrag von TravellerMunich »

Lazarus @ 7 Jan 2013, 23:45 hat geschrieben:
TravellerMunich @ 7 Jan 2013, 23:34 hat geschrieben: S2 Richtung Dachau sollte auf jeden Fall im Takt 10 bleiben.
Beim Osten kann man dann schauen, was man womit macht...
Begründung?
Die von der Fahrgastnachfrage her sinnvollste Linie, bei der gleichzeitig schon heute Takt 10 möglich ist.
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Naseweis
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Beitrag von Naseweis »

TravellerMunich @ 7 Jan 2013, 22:34 hat geschrieben:Es geht hier nicht um mehr Fahrten durch den Tunnel.
Heute sind es 30, Bei Takt 15 bis auf S2 (Takt 10) und S7 (Takt 20) hätte man sogar nur 29 Fahrten/h.
Also das geht auf einer Stammstrecke mit 2-min-Zugfolge nicht.

Es geht 6x Takt-15 bilden einen Takt-2,5. Das kann man dann zu einen Takt-2-2-2-4 dehnen und stauchen und in die 4-min-Lücke (alle 10 min) den Takt-10 reinlegen. Aber einen Takt-15 noch in einen Takt-20 umwandeln geht dann nicht. Es geht nur wieder mit 2x Takt-20, 1x Takt-10, welche sich zum Takt-5 überlagern. Dann kann 3x Takt-15 einen anderen Takt-5 bilden, beide Takt-5 zusammen Takt-2,5. Und der letzte Takt-15 (oder Takt-10 oder Takt-20) wird dann wieder durch dehnen und stauchen reingewürgt.
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Beitrag von TravellerMunich »

Theoretisch hast Du recht, praktisch wird man wohl so oder so in Laim puffern bzw. die Züge so schnell wie möglich durch den Stamm schleusen, auch wenn es dann in der Praxis geplante Verspätungen d.h. leichte Abweichungen im Minutenbereich vom idealen Takt-15/Takt-10-Raster gibt...
Ansonsten wird man wohl alles auf Takt 15 umstellen müssen, das sind dann 28 Fahrten/h...
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Beitrag von ropix »

Naja - sobald mit dem Bau der zweiten Stammstrecke begonnen wurde kann man wieder beliebig unabhängig von irgendwelchen Nutzen oder Kosten herumplanen. Die Hauptfrage wird sein - woher die Züge für Takt 15 nehmen und auf der S1 - woher die Trassen. Klar, alle die Fragen müssen über kurz oder kurz sowieso beantwortet werden. Aber 2020 ist eben doch nochmal was anderes als 2015.

Das noch mehr Verstärker kommen werden als derzeit fahren - und zwar bevor der zweite Tunnel an den Start geht - davon gehe ich mal sehr stark aus.

Und zum HBF - es mögen zwar Gleise frei sein. Aber das bringt dir nichts solange die Gleise nicht die gesamte Zeit leer sind in denen ein S-bahn-Verstärker da drin drehen will. Das mag vielleicht zu vereinzelten Uhrzeiten funktionieren. Aber sicher nicht den ganzen Tag.
-
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Beitrag von viafierretica »

Naseweis @ 7 Jan 2013, 23:30 hat geschrieben: Bei Takt-15 auf S1, S2, S3, S4, S5, S6 und die S7 nur zum Starnberger Flügel des Hbfs hätte man nur 24 Züge/h in der Stamm-1, mehr Luft und könnte problemlos alle als Langzüge fahren lassen. Alternativ kann man auch die S1 und S7 je alle 30 min in die Stamm und alle 30 min in den Hbf schicken. Beides sind Nord-Süd-Linien mit einigen Umsteigepunkten zur U-Bahn.

Für die Außenäste heißt der Takt-15 ohne Ausbau leider:
- Neufahrn - Freising/Flughafen nur Takt-30, Wegfall Flügelung aber gut
- Dachau - Petershausen nur Takt-30, für Dachau - Altomünster sowieso Takt-30 vorgesehen
- Maisach - Mammendorf nur Takt-30, Takt-15 zwar möglich, aber sicher kein Bedarf
- Geltendorf kaum Probleme, ggf. die Hälfte der Züge (30-min-Takt) mit Überholungen
- Weßling - Herrsching nur Takt-30
- Höllriegelskreuth - Wolfratshausen (- Geretsried) nur Takt-30, zusätzlich stündlicher Express möglich! Ohne Fahrt auf die Stamm-1 auch Takt-20 oder sonstwas möglich.
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- Markt-Schwaben - Erding nur Takt-30
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- Holzkirchen kein Problem
Auf allen Außenästen besteht nachfrageseitig keinerlei Problem mit Takt 30. Ggf lässt man wegen Schulbeginn zwischen 7 und 8h noch 1-2 Verstärker fahren. Nach WOR müsste man noch genauer prüfen. GGF. spendiert man noch Ausweichgleise in Hohenschäftlarn und Buchenhain, dann kann man überall kreuzen. Der kritische, weil längste, Abschnitt ist Icking - WOR, der beträgt 6-7 Min. Fahrzeit. Also müsste es sich im Takt 15 ausgehen.
Ri Kreuzstraße müsste man sinnvollerweise bis Giesing (und möglichst bis Neubiberg) 2-gleisig ausbauen, und ggf. in Ottobrunn eine Kreuzungsmöglichkeit, Platz für das 2. Gleis ist ja freigehalten. Bei der Gelegenheit könnte man den BÜ noch auflassen.
Bis Hohenbrunn dann Takt 15, bis Aying Takt 30 (besser als heute 20/40), und Kreuzstraße wie gewohnt Takt 60.
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Beitrag von viafierretica »

TravellerMunich @ 8 Jan 2013, 00:22 hat geschrieben: Theoretisch hast Du recht, praktisch wird man wohl so oder so in Laim puffern bzw. die Züge so schnell wie möglich durch den Stamm schleusen, auch wenn es dann in der Praxis geplante Verspätungen d.h. leichte Abweichungen im Minutenbereich vom idealen Takt-15/Takt-10-Raster gibt...
Ansonsten wird man wohl alles auf Takt 15 umstellen müssen, das sind dann 28 Fahrten/h...
Man muss in Dachau noch das WEndegleis verlängern, dort können nur Vollzüge wenden. Dann geht auch Takt 15 nur mit Langzügen.
Optimal wäre, den Grundtakt nach Petershausen und den 15-Min-Verstärker ab Dachau als S12 nach Altomünster.
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Beitrag von Meikl »

Ist hier zwar schon gefühlte 1000 mal gesagt worden, aber hier noch mal: Dachau-Petershausen geht nur mit Takt 20 oder Takt 40.
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Naseweis
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Beitrag von Naseweis »

Meikl @ 8 Jan 2013, 08:16 hat geschrieben:Ist hier zwar schon gefühlte 1000 mal gesagt worden, aber hier noch mal: Dachau-Petershausen geht nur mit Takt 20 oder Takt 40.
Woher stammt der tausendfache Irrglaube?

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Petershausen       21 51 ||   /\ 39 09   (12-min-Wende)
Vierkirchen          26 56 ||   || 34 04
Röhrmoos            29 59 ||   || 31 01   (Kreuzung, Nordende Zweigleisabschnitt)
Herbertshausen    33 03 ||   || 27 57   (Südende Zweigleisabschnitt, Kreuzung bei bis zu 6 min Verspätung bis hierhin möglich)
Dachau                37 07 \/   || 23 53   (16 min Abstand zum nächsten)
Und der andere 30-min-Takt (um 15 min versetzt) mit Kreuzungen in Bachern/Schwabhausen und Erdweg nach Altomünster.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Das Problem sind die Scheuklappen und da muss man erst mal lernen diese abzulegen... :(
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Naja, bevor net Stamm2 fertig ist, wird es sowieso keine Taktverdichtung geben. Weil das geht sonst auf Kosten des KNF von Stamm2 und man kann die Förderfähigkeit vergessen.
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Beitrag von JeDi »

Lazarus @ 8 Jan 2013, 11:35 hat geschrieben: Weil das geht sonst auf Kosten des KNF von Stamm2 und man kann die Förderfähigkeit vergessen.
Quatsch!
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Beitrag von DumbShitAward »

Vielleicht kann man ja noch ein paar weitere Verbindungen reinnageln, aber es bleibt zu fragen, ob ein der vergleichsweise geringe Gewinn der maximal 5 Minuten kürzeren Wartezeit auf die nächste S-Bahn denn wirklich die zu erwartenden Verzögerungen im Betriebsablauf aufwiegt. Ist ja auf manchen Linien heute schon fast üblich, dass man da irgendwo mal ein paar Minuten steht...

Außerdem: wie will man das machen? Takt 15 schön und gut, aber wie läuft das dann? 1 aus 3 oder 1 aus 4 zum Hauptbahnhof? Oder völlig "konfus"? Da kennt sich doch kein Mensch mehr aus... Takt 10 alternierend Express und Normal - das kann sich wirklich jeder merken (oder verdients halt nicht besser)...

Ich jedenfalls erachte es nicht als sinnvoll eine ohnehin schon angespannte Betriebslage komplett zu opfern, nur damit man pro Stunde einen Kurs mehr reinballern kann - insbesondere dann nicht, wenn das umsteigetechnisch in fast allen Fällen (also alles bis auf S7) eher ein Nachteil ist...
Lektion 73 in unserer Serie "Rechtsstaat für Anfänger", heute: §81 StGB

Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder die auf dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
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Beitrag von JeDi »

DumbShitAward @ 8 Jan 2013, 12:38 hat geschrieben: Außerdem: wie will man das machen?
Lies einfach dieses Thema.
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Beitrag von Cloakmaster »

Da wäre mir ja noch das "paaren" von Linien lieber: Sagen wir alle 20 Minuten eine S6 von Tutzing Richtung Innenstadt, und alle 20 Minuten dazwischen eine S6v, welche in Pasing endet. Das gleiche umgekehrt auf dem Geltendorfer Ast, so daß in Pasing Bahnsteiggleich umgestiegen werden kann in den von GEltendorf kommenden, weiterfahenden Zug. Und der von Geltendorf kommende Versträrker der in Pasing endet, hält bahnsteiggleich mit der durchgehenden S6 Richtung Innenstadt. So, und nun das gleiche Prinzip noch auf die Äste Freising/Herrsching und Petershausen/Mammendorf (mit Paarung in Laim) und schon kann man die Aussenäste auf 10-Minutentakt umstellen - sofern Streckenkapazität und Fahrzeugpool das hergeben würden. Man hat alle 20 Minuten eine umsteigefreie Verbindung in die Innenstadt, und dazwischen eine Verstärkerfahrt, die zwar ein Umsteigen erfordert, aber trotzdem nicht langsamer ist als ein durchgehender Zug. Knifflig wirds nur in Laim stadtauswärts, da braucht es das zweite Gleis am Bahnsteig. Aber da auf der Freisinger Strecke eh ein 10-Minuten-Takt machbar ist, geht das Konzept eh nicht voll auf.
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Naseweis
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Beitrag von Naseweis »

Cloakmaster @ 8 Jan 2013, 13:09 hat geschrieben:Da wäre mir ja noch das "paaren" von Linien lieber: Sagen wir alle 20 Minuten eine S6 von Tutzing Richtung Innenstadt, und alle 20 Minuten dazwischen eine S6v, welche in Pasing endet.  Das gleiche umgekehrt auf dem Geltendorfer  Ast, so daß in Pasing Bahnsteiggleich umgestiegen werden kann in den von GEltendorf kommenden, weiterfahenden Zug. Und der von Geltendorf kommende Versträrker der in Pasing endet, hält bahnsteiggleich mit der durchgehenden S6 Richtung Innenstadt. (...)
Man hat auf den Hauptlinien (im Beispiel S4, S6) dann Langzüge, in die noch die die Fahrgäste der Verstärkerlinien (S6v -> S4, S4v -> S6), je Kurz- oder Vollzug, hineinmüssen. Die Züge dieser Hauptlinien sind somit auf Pasing/Laim - Innenstadt sehr, sehr voll. Gleichzeitig hättest du nur 21 Züge/h in der Stamm-1, eben die 7 Hauptlinien aus dem Westen (mit S7), die Streckebelastung also eher entspannt.
Knifflig wirds nur in Laim stadtauswärts, da braucht es das zweite Gleis am Bahnsteig.
Laim muss sowieso viergleisig werden, egal ob Stamm-2, Südring oder eben Verstärker, die in Laim enden. Zusätzlich bräuchte es ne Wendeanlage östlich Laim.
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Beitrag von Lazarus »

Das System funktioniert ohnehin net, auf der S4 West kriegste ohne Ausbau keinen 10er Takt unter. Ebenso auf der S1.
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