Naja - in acht Wochen macht man nicht mal eben nebenbei einen Führerschein. Außerdem ist das eine teuere Angelegenheit. Für Studenten, die sich nur mit gelegetnlichem U-Bahn-Fahren ihr Taschengeld/Bafögaufbessern wollen.Matthias1044 @ 1 Jan 2005, 21:59 hat geschrieben: Dann könnten die Stadtwerke im Rahmen der Ausbildung zum U-Bahnfahrer auch den Führerschein spendieren.
Wie wird man U-Bahnfahrer?
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Als ich mich damals bei der MVG beworben hatte war ich nur im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse A, ist aber niemandem aufgefallen oder es war ihnen egal, angeschaut haben sie nämlich den Führerschein schon.
Aber ich bin ja dann doch bei der grossen Bahn geblieben und somit interessiert es keinen mehr...
Aber ich bin ja dann doch bei der grossen Bahn geblieben und somit interessiert es keinen mehr...
Das ist eine Gesetzesfiktion, mehr nicht. Es ist einfacher, im Personenbeförderungsgesetz einfach U-Bahnen und Hochbahnen mit Straßenbahnen gleichzusetzen, als sich einen neuen Begriff auszudenken.ropix @ 1 Jan 2005, 21:56 hat geschrieben:EIne U-Bahn ist aber nur eine sehr gut hochgepäppelte Straßenbahn, keine Eisenbahn. Deswegen werden z.B. die Streckengenehmigungen vom Land (Regierung von Oberbayern) und nicht vom Bund (Eisenbahn Bundesamt erteilt.
Nein, einen Führerschein braucht man nur für Kraftfahrzeuge auf öffentlichen Straßen (§2 I StVG); Straßenbahnen (echte und fiktive) sind keine Kraftfahrzeuge (§1 II StVG); Untergrund-, Hoch- und Schwebebahnen fahren außerdem noch nicht mal auf "öffentlichen Straßen".Also bedarfs eines Führerscheines.
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Naja, das hat schon einen ganz reellen Grund. Damit sparte man sich das schaffen neuer Kontrollinstanzen und ermöglicht die Verwendung von bereits aufgestellten Gesetzen. Und wenn man nach Frankfurt schaut, dann ist nicht mehr nur Gesetzesrealität, sondern auch nahe an Tatsachen3247 @ 2 Jan 2005, 02:54 hat geschrieben: Das ist eine Gesetzesfiktion, mehr nicht. Es ist einfacher, im Personenbeförderungsgesetz einfach U-Bahnen und Hochbahnen mit Straßenbahnen gleichzusetzen, als sich einen neuen Begriff auszudenken.

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Man geht halt davon aus:Nein, einen Führerschein braucht man nur für Kraftfahrzeuge auf öffentlichen Straßen (§2 I StVG); Straßenbahnen (echte und fiktive) sind keine Kraftfahrzeuge (§1 II StVG); Untergrund-, Hoch- und Schwebebahnen fahren außerdem noch nicht mal auf "öffentlichen Straßen".
Es gibt Autos, die fahren nach der STVO.
Dann kommt die Straßenbahn. DIe Strab hat beispielsweise andere Bremswege, als ein Auto.
Also macht man eine BO-Strab. Die Steigerung der Strab ist die Stadtbahn .. also eine Strab die teilweise auch unter der Erde fährt.
Und die nächste Steigerung ist halt dann die U-Bahn. Und da die z.B. andere Signale hat, ergänzt man die BO-Strab noch durch eine DFU.
Es gibt ja auch genügend Städte mit Kombifahrern, die sowohl Strab als auch U fahren.
Und, warum soll man bewährtes wie den Autoführerschein nicht halten ? Ist doch die einfachste und Kostengünstigste Methode. DIe U-Bahn ist schon teuer und kompliziert genug.
Das war keine Ampel, sondern ein Nothaltsignal.ropix @ 1 Jan 2005, 21:56 hat geschrieben:Liegt z.B. auch daran, dass ein U-Bahn-Fahrer Ampeln tatsächlich beachten muss. Zum Beispiel die lustige Ampel, die zeitweise beimBau des Lärmschutzwalles an der A9 im Einsatz war.
Aja - eine U-Bahn kann auch nach BoSTrab fahren. Unsere fährt (oder fuhr) nach BoStrab mit dem Zusatz U-Bahn. Deswegen auch der Führerschein.
1. Alle U-Bahnen in Deutschland unterliegen der BOStrab.ropix @ 1 Jan 2005, 21:56 hat geschrieben:Aja - eine U-Bahn kann auch nach BoSTrab fahren. Unsere fährt (oder fuhr) nach BoStrab mit dem Zusatz U-Bahn. Deswegen auch der Führerschein.
2. Einen Zusatz "U-Bahn" gibt es nicht.
3. In der BoStrab steht nichts davon drin, dass man einen Führerschein haben muss. Das ist eine rein innerbetriebliche Regelung. Das mit dem Führerschein ist eh nur aus reiner Solidarität zu den Bus- und Tramfahrern.
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Kollege, sehr vernünftig423-Treiber @ 2 Jan 2005, 00:57 hat geschrieben: Als ich mich damals bei der MVG beworben hatte war ich nur im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse A, ist aber niemandem aufgefallen oder es war ihnen egal, angeschaut haben sie nämlich den Führerschein schon.
Aber ich bin ja dann doch bei der grossen Bahn geblieben und somit interessiert es keinen mehr...

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Kollege, sehr vernünftig
Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch ein gutes Unternehmen gibt. Denn bei der DB möchte ich auch nicht arbeiten.
Als ich mich damals bei der U beworben hatte lief zeitgleich ein Suchen für die S - kleiner Zettel an der Abfertigungskabine im HBF ....
da habe ich mal gegenüber gestellt S ... U ... Tram .... Bus ..... irgendwie bin ich bei keiner Spezies zirklich zu einem positiven Ergebnis gekommen ....
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Man kann meine Aussage jetzt halten wie nen Dachdecker, nur nich so schrägprofimaulwurf @ 2 Jan 2005, 21:09 hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch ein gutes Unternehmen gibt. Denn bei der DB möchte ich auch nicht arbeiten.
Als ich mich damals bei der U beworben hatte lief zeitgleich ein Suchen für die S - kleiner Zettel an der Abfertigungskabine im HBF ....
da habe ich mal gegenüber gestellt S ... U ... Tram .... Bus ..... irgendwie bin ich bei keiner Spezies zirklich zu einem positiven Ergebnis gekommen ....

Anders ist es, wenn man nichts mehr findet, dann eben bewerben wo es geht und das nehmen was man bekommt.
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Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch ein gutes Unternehmen gibt. Denn bei der DB möchte ich auch nicht arbeiten. Denn bei der DB möchte ich auch nicht arbeiten.
Als ich mich damals bei der U beworben hatte lief zeitgleich ein Suchen für die S - kleiner Zettel an der Abfertigungskabine im HBF ....
da habe ich mal gegenüber gestellt S ... U ... Tram .... Bus ..... irgendwie bin ich bei keiner Spezies zirklich zu einem positiven Ergebnis gekommen ....
Da kann man eigentlich nur empfehlen, dass du in Sachen Schienenverkehr ausschließlich beim Hobby bleiben solltest. Mit so einer Einstellung würdest du dich bei bei der DB und anderen (Bahn)gesellschaften sicher nicht wohl fühlen.
Also wir ringen auch nicht jeden Monat mit einer Kündigung423176 @ 2 Jan 2005, 22:07 hat geschrieben: Man kann meine Aussage jetzt halten wie nen Dachdecker, nur nich so schrägAber wenn man bei der DB beschäftigt ist und sich keinen großen Kopf machen muss, ob man bleiben kann oder nicht, dann ist es richtig bei der "großen" Bahn zu bleiben.


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es kommt halt drauf an was einem mehr liegt. DB oder z.B. U-Bahn.
Habe vor einiger Zeit eine Mail von einem Münchner U-Bahn Fahrer bekommen, der tatsächlich von der U-Bahn zu Railion wechseln wollte. Er hatte nach Bewerbungshilfen und Sonstiges gefragt. Die Antwort hatte ihn wohl nicht überzeugt

Ich würde ja nicht wechseln wollen, obwohl sich U-Bahn und Güterverkehr in einer Hinsicht so sehr ähnlich sind

Ich hatte zwar auch mal mit dem Gedanken gespielt, zur MVG zu gehen, habs dann aber sein lassen. Ich fühle mich in Tunneln eben nicht so wohl und auch so gefällt mir der große rote Konzern besser (was nicht heißen soll, ich finde die U-Bahn schlecht!). 

Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
Das gefällt mir gerade bei der U-Bahn und hat mich auch dazu bewegt nicht zur DB zu gehen. War schon immer so ein TunnelfreakET 423 @ 3 Jan 2005, 00:08 hat geschrieben: Ich fühle mich in Tunneln eben nicht so wohl und auch so gefällt mir der große rote Konzern besser (was nicht heißen soll, ich finde die U-Bahn schlecht!).![]()

Doofe Tram!
Jedem das Seine.schorsch @ 3 Jan 2005, 00:29 hat geschrieben: Das gefällt mir gerade bei der U-Bahn und hat mich auch dazu bewegt nicht zur DB zu gehen. War schon immer so ein Tunnelfreak![]()



Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
Eben. Oder auch sowas wie in Baierbrunn kann uns nur recht schwer passierenET 423 @ 3 Jan 2005, 00:39 hat geschrieben: Jedem das Seine.Ist eben Geschmacksache.
Hat sicher auch seine Vorteile, im Tunnel zu fahren. Man muß sich nicht mit eingefrorenen Weichen oder Sturmschäden herumschlagen.
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Man muß sich nicht mit eingefrorenen Weichen oder Sturmschäden herumschlagen.
Wir ärgern uns dafür mit anderen Tunnelproblemen herum. Da gibt es zu dieser Jahreszeit Eiszapfen die meterlang und dick im Tunnel wachsen und wenn sie gefährlich weit Richtung Lichtraumprofil wachsen, schafft es auch schon mal ein Stromabnehmer bis ans Eis. Die Zapfen werden zwar regelmäßig mit Kettensägen entfernt, aber manchmal vielleicht nicht rechtzeitig.
Solche Probleme haben wir nicht. Besonders nicht mit den StromabnehmernMatthias1044 @ 3 Jan 2005, 00:52 hat geschrieben: Wir ärgern uns dafür mit anderen Tunnelproblemen herum. Da gibt es zu dieser Jahreszeit Eiszapfen die meterlang und dick im Tunnel wachsen und wenn sie gefährlich weit Richtung Lichtraumprofil wachsen, schafft es auch schon mal ein Stromabnehmer bis ans Eis. Die Zapfen werden zwar regelmäßig mit Kettensägen entfernt, aber manchmal vielleicht nicht rechtzeitig.

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Da gibts doch sogar extra den Befehl 9: "Auf Sicht fahren wegen Verdacht auf Eiszapfenbildung" mit dem Zusatz Melden Sie das Ergebnis" oder irre ich mich? :blink: :ph34r:Matthias1044 @ 3 Jan 2005, 00:52 hat geschrieben: Wir ärgern uns dafür mit anderen Tunnelproblemen herum. Da gibt es zu dieser Jahreszeit Eiszapfen die meterlang und dick im Tunnel wachsen und wenn sie gefährlich weit Richtung Lichtraumprofil wachsen, schafft es auch schon mal ein Stromabnehmer bis ans Eis. Die Zapfen werden zwar regelmäßig mit Kettensägen entfernt, aber manchmal vielleicht nicht rechtzeitig.
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
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Dafür kommen doch manchmal Stalagmiten vorbeigewachsen, die immer so hässliche Kratzer im Fahrzeugboden hinterlassen.schorsch @ 3 Jan 2005, 00:56 hat geschrieben: Solche Probleme haben wir nicht. Besonders nicht mit den Stromabnehmern![]()

Und auch bei der U-Bahn gibt es eine lustige Außenstrecke, mit lustigem Gerutsche (vorallem an Studentenstadt vobei) und zugefrohreren Weichen

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Ja, aber zugefrorene Weichen kommen doch recht selten vor (auf jeden Fall auf Strecke). Und wenn man sein Fahrzeug im Griff hat (das hat aber leider nicht jeder), ist das mit dem Gerutsche so gut wie kein Problem.ropix @ 3 Jan 2005, 00:59 hat geschrieben: Und auch bei der U-Bahn gibt es eine lustige Außenstrecke, mit lustigem Gerutsche (vorallem an Studentenstadt vobei) und zugefrohreren Weichen![]()
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Für mich war die Entscheidung damals nicht leicht und habe es immer wieder hinausgezögert bis die MVG mir irgendwann die Pistole auf die Brust gesetzt hat, denn sie planten damals schon an der Umstrukturierung und würden daher vorerst nicht mehr extern einstellen. Aber nachdem dann die S-Bahn eine Ausbildung startete entschied ich mich halt weiterhin beim "roten Riesen" zu bleiben, denn wenn man einmal weg ist, ist es schwer wieder reinzukommen und die Möglichkeiten bei der DB sind halt einfach umfangreicher, nicht nur dass man Lokführer im Nah- oder auch Fernverkehr machen kann, sondern es besteht immer wieder die Möglichkeit komplett was anderes zu machen, sei es Fahrdienstleiter, Zugbegleiter, Reiseberater, TP´ler oder Vorstandsvorsitzender...
Obwohl ich als Kind schon immer von der U-Bahn fasziniert war, als Heranwachsender wollte ich dann U-Bahn-Fahrer bei der BVG werden, weil die so ein tolles grosses Netz haben, durfte sogar mal ne Führerstandsmitfahrt mitmachen, aber dann hab ich halt doch einen anderen Weg eingeschlagen, den ich aber nicht bereue.

Obwohl ich als Kind schon immer von der U-Bahn fasziniert war, als Heranwachsender wollte ich dann U-Bahn-Fahrer bei der BVG werden, weil die so ein tolles grosses Netz haben, durfte sogar mal ne Führerstandsmitfahrt mitmachen, aber dann hab ich halt doch einen anderen Weg eingeschlagen, den ich aber nicht bereue.