Ja, ich weiß, Zulassung, gefährlich, ...
Wäre aber wohl doch durchaus effektiv.

Nein, einmal Radar, einmal Video und einmal Laser.Michi Greger @ 16 Dec 2013, 21:17 hat geschrieben: sind parallel jeweils 3 verschiedene Systeme, einmal Radar (der Nachfolger des Nürnberger Honeywell-Systems) und 2 verschiedene videobasierte.
Dagegen hilft am besten ein dichter Takt ohne größere Lücken. Also ungefähr das Gegenteil dessen, was man da in den letzten Wochen so fährt.Boris Merath @ 16 Dec 2013, 21:01 hat geschrieben:das Problem ist, dass bis alle Fahrgäste ausgestiegen sind am Marienplatz schon gefühlt fast eine Minute um ist.
Im Supermarkt wollen da aber deutlich weniger Leute durch. Nennt mich jetzt ängstlich, aber ich halte diese Idee für relativ gefährlich, gerade wenn viel los ist oder insbesondere im Notfall...mmouse @ 16 Dec 2013, 21:37 hat geschrieben: Letzteres kann man auch testweise aufbauen, und kosten sollten so ein paar Sperren à la Supermarkt-Eingang auch nicht die Welt.
Schonmal in der Londoner Tube gewesen?TramBahnFreak @ 16 Dec 2013, 21:49 hat geschrieben: Nennt mich jetzt ängstlich, aber ich halte diese Idee für relativ gefährlich, gerade wenn viel los ist oder insbesondere im Notfall...
okok. Dafür bricht sie aber auch nicht bei 1,5 Mio Einwohnern unter der Last zusammenTramBahnFreak @ 16 Dec 2013, 21:52 hat geschrieben: Nein, aber als innovativ in Sachen Fluchtwege hat sie mir gegenüber noch niemand bezeichnet.![]()
Wäre wahrscheinlich genauso hilfreich wie die Einbahnstraßen-Schilder am U4/U5-Bahnsteig am Hauptbahnhof oder die "Sperrfläche" an der U1/2 am Sendlinger Tor...mmouse @ 16 Dec 2013, 22:03 hat geschrieben:Und, um zurück zu dem Vorschlag zu kommen: Vielleicht würde ja sogar schon ein dicker roter Strich auf dem Fußboden in Verbindung mit ein paar Richtungspfeilen ausreichen, um die Masse der Leute in den Paralleltunnel und damit in die Mitte zu bewegen. Aber nichtmal das hat man bisher ausprobiert.
Hauptsache mal wieder gemeckert? Ist ja nicht so, dass das Problem nicht bei regulärem Takt auch bestehen würde. Gut, da dauert das Aussteigen statt 50 Sekunden halt nur 40 - trotzdem zu lang für nen 85sec-Takt.mmouse @ 16 Dec 2013, 21:37 hat geschrieben: Dagegen hilft am besten ein dichter Takt ohne größere Lücken. Also ungefähr das Gegenteil dessen, was man da in den letzten Wochen so fährt.
Der einzige Punkt wo ich zustimmen würde.- An der Münchner Freiheit die Rolltreppen vom Zwischengeschoss zum Gleis nicht Richtung Süd sondern Richtung Nord einbauen. Die Leute sind nunmal bequem und nehmen zu geschätzten 80% die Rolltreppe. Hätte man wunderbar machen können, als der Bahnhof generalüberholt wurde.
Doch, das hat man probiert - in Form von einer schraffierten blauen Fläche plus Hinweisschildern "hier nicht stehenbleiben" am Sendlinger Tor, um den Abfluß der Fahrgäste aus den U-Bahn-Zügen zu beschleunigen. Hat meiner Beobachtung nach erwartungsgemäß überhaupt keinen Effekt. Warum sollten dann rote Pfeile was bringen?mmouse @ 16 Dec 2013, 22:03 hat geschrieben:Und, um zurück zu dem Vorschlag zu kommen: Vielleicht würde ja sogar schon ein dicker roter Strich auf dem Fußboden in Verbindung mit ein paar Richtungspfeilen ausreichen, um die Masse der Leute in den Paralleltunnel und damit in die Mitte zu bewegen. Aber nichtmal das hat man bisher ausprobiert.
Jepp. Und immer wieder. Bis irgendwann auch die MVG mitkriegt, dass man mit schlechtem Service nicht durchkommt. Wenn ich mich nicht verzählt habe, hatten wir letzte Woche an fünf von fünf Werktagen eine Fahrzeugstörung auf der U3/6. Soviel Störungen gab es vor 10 Jahren im halben Jahr. Und nein, das Alter der Fahrzeuge wird nicht als Ausrede akzeptiert.Boris Merath @ 16 Dec 2013, 22:20 hat geschrieben:Hauptsache mal wieder gemeckert?
Wäre die Frage, ob ein "Tausch" von Rolltreppen und festen Treppen da auch jetzt noch möglich ist. Finanziell ist der Aufwand vermutlich garnicht so schlimm, schwieriger dürfte die Logistik sein. Man kann den Bahnsteig-Zugang ja nicht tagelang sperren.Der einzige Punkt wo ich zustimmen würde.
Ich denke, es käme auf die Konstruktion der Sperren an. Solange sie vom Bahnsteig weg öffnen, ist das zumindest kein prinzipielles Fluchtweg-Problem.[...] Durchgangssperren - ersteres ist zu teuer und aufwendig zu bauen, letzteres hat TrambahnFreak schon erklärt.
Das bleibt dir unbenommen. Es ändert allerdings nichts daran, dass es meistens dummerweise trotzdem daran liegt.mmouse @ 16 Dec 2013, 23:29 hat geschrieben:Und nein, das Alter der Fahrzeuge wird nicht als Ausrede akzeptiert.
Trotzdem ein Nadelöhr.Ich denke, es käme auf die Konstruktion der Sperren an. Solange sie vom Bahnsteig weg öffnen, ist das zumindest kein prinzipielles Fluchtweg-Problem.
Nein, nicht das Alter, sondern die mangelhafte Wartung ist das Problem. Und das ist hausgemacht.TramBahnFreak @ 16 Dec 2013, 23:31 hat geschrieben: Das bleibt dir unbenommen. Es ändert allerdings nichts daran, dass es meistens dummerweise trotzdem daran liegt.
Aber für Fahrzeugstörungen kann die MVG doch nichts!mmouse @ 16 Dec 2013, 23:29 hat geschrieben: Jepp. Und immer wieder. Bis irgendwann auch die MVG mitkriegt, dass man mit schlechtem Service nicht durchkommt. Wenn ich mich nicht verzählt habe, hatten wir letzte Woche an fünf von fünf Werktagen eine Fahrzeugstörung auf der U3/6. Soviel Störungen gab es vor 10 Jahren im halben Jahr. Und nein, das Alter der Fahrzeuge wird nicht als Ausrede akzeptiert.
Und was meinst du wie schnell aus diesem roten Strich ein grauer wird und absolut null Wirkung zeigt (selbst wenn er noch rot ist)? Siehe - wie andere bereits erwähnt haben - die Sperrfläche am Sendlinger Tor unten sowie am U4/U5 Bahnsteig am Hauptbahnhof.mmouse @ 16 Dec 2013, 22:03 hat geschrieben:Und, um zurück zu dem Vorschlag zu kommen: Vielleicht würde ja sogar schon ein dicker roter Strich auf dem Fußboden in Verbindung mit ein paar Richtungspfeilen ausreichen, um die Masse der Leute in den Paralleltunnel und damit in die Mitte zu bewegen. Aber nichtmal das hat man bisher ausprobiert.
Da stimme ich definitiv zu.mmouse @ 16 Dec 2013, 23:34 hat geschrieben:Nein, nicht das Alter, sondern die mangelhafte Wartung ist das Problem. Und das ist hausgemacht.
Ohne das jetzt auf Dich persönlich zu beziehen: Diese Art Argumentation ist es, die in München ständig kommt, und die ich einfach nicht mehr hören kann! Wenn die dunkelblauen bis schwarzen Striche am Sendlinger Tor nichts geholfen haben, heißt das nicht, dass jede Art von Markierung sinnlos sein muss.PascalDragon @ 17 Dec 2013, 07:43 hat geschrieben:Und was meinst du wie schnell aus diesem roten Strich ein grauer wird und absolut null Wirkung zeigt (selbst wenn er noch rot ist)? Siehe - wie andere bereits erwähnt haben - die Sperrfläche am Sendlinger Tor unten sowie am U4/U5 Bahnsteig am Hauptbahnhof.
Da denke ich, dass Dir sofort (zu recht) die Feuerpolizei aufs Dach steigt. Wenn's drum geht, im Zweifelsfall einen randvollen 6-Wagen-Zug in kürzestmöglicher Zeit leer zu bekommen, wirst Du den Durchgang brauchen.andreas @ 17 Dec 2013, 09:10 hat geschrieben:man kann ja auch den ersten Durchgang am Marienplatz einfach dauerhaft verschließen und gut ist.
ja, weil dann verbrennen die Leute erst auf den Rolltreppen und nicht schon am Bahnsteig - super....mmouse @ 17 Dec 2013, 10:41 hat geschrieben:Da denke ich, dass Dir sofort (zu recht) die Feuerpolizei aufs Dach steigt. Wenn's drum geht, im Zweifelsfall einen randvollen 6-Wagen-Zug in kürzestmöglicher Zeit leer zu bekommen, wirst Du den Durchgang brauchen.
Ich bin sicher kein Brandschutzexperte - aber ich frage michm warum dann die DB AG gerade mit Millionenaufwand in ihren Bahnhöfen genau das macht: die Durchgänge zumachen. Im Zweifelsfall mit Türen, die im Brandfall automatisch zugehen - und damit die Fluchtwege zusätzlich behindern. Grösser sind die dabei auch nicht geworden.ropix @ 17 Dec 2013, 12:25 hat geschrieben: Also wenn wirklich wer bei lebendigem Leib verbrennt hat er sich höchstwahrscheinlich selbst angezündet. Alle anderen gehen vorher an Rauchvergiftung/Sauerstoffmangel ein. Und dafür ist der Durchgang tatsächlich essentiell.
Dat bringt nichts. Wenn die regelmäßig dort langkommenden Fahrgäste das mal kennen, hört keiner mehr hin.ms0815 @ 17 Dec 2013, 12:42 hat geschrieben: Wurde eigentlich schonmal über automatische Durchsagen "Bitte den Platz vor den Türen freihalten" nachgedacht.
Udn wo hättest du in Kaprun die Brandschutztüren eingebaut, um das Desater zu verhindern?Luchs @ 17 Dec 2013, 13:59 hat geschrieben:
Ach ja, da gab es mal einen Brand in einer österreichischen Standseilbahn in Kaprun. Der hat gut gezeigt, was passieren kann (und deswegen werden inzwischen diese Brandschutztüren eingebaut).
Luchs.
Wann gehen denn die Türen genau zu - sobald Fahrgäste davor stehen und nicht mehr hinauskommen? Oder erst ein paar Minuten später wenn alle draußen sind und das Feuer nach seinen 5 Minuten endlich mal der Rede wert ist?Luchs @ 17 Dec 2013, 13:59 hat geschrieben: Ich bin sicher kein Brandschutzexperte - aber ich frage michm warum dann die DB AG gerade mit Millionenaufwand in ihren Bahnhöfen genau das macht: die Durchgänge zumachen. Im Zweifelsfall mit Türen, die im Brandfall automatisch zugehen - und damit die Fluchtwege zusätzlich behindern. Grösser sind die dabei auch nicht geworden.
Dass die bei der DB AG ja blöd sind, davon sind wir hierzuforum ja mehrheitlich überzeugt - aber so? :blink:
Ach ja, da gab es mal einen Brand in einer österreichischen Standseilbahn in Kaprun. Der hat gut gezeigt, was passieren kann (und deswegen werden inzwischen diese Brandschutztüren eingebaut).
Luchs.
Verkehrszeichen haben am Hauptbahnhof schon nicht funktioniert.mmouse @ 17 Dec 2013, 10:41 hat geschrieben:Wenn ich nur ein bisschen weiter drüber nachdenke, würde ich am Marienplatz vermutlich eine Doppel-Linie weiß, durchgezogen+gestrichelt wählen, die kennt jeder aus dem Straßenverkehr. Davor ein paar Verkehrszeichen-Pfeile Nr. 211 weiß-blau auf den Boden und auf die Wand vom Paralleltunnel.
Wofür gibt es Ellbogen?ms0815 @ 17 Dec 2013, 12:42 hat geschrieben:Wurde eigentlich schonmal über automatische Durchsagen "Bitte den Platz vor den Türen freihalten" nachgedacht. Das Aussteigen am Marienplatz dauert ja nur deswegen so lange, weil die meißten Leute scheinbar erst einsteigen wollen, bevor sie andere aussteigen lassen ...
Und wenn man Klötze in den Boden nagelt, damit die Tür gar nicht mehr zugeht wie die DB am Stachus Es gemacht hat kann man es eigentlich gleich bleiben lassen derartige Türen einzubauen. <_<Luchs @ 17 Dec 2013, 17:39 hat geschrieben: Was meint Ihr denn, warum, dei DB die einbaut? Sicher nicht zur Zierde. Im Normalfall sind sie offen. Sie sind aber mit einem Brandmelder verbunden und gehen zu, wenn der Brandmelder Alarm schlägt. Die flüchtenden Menschen müssen die dann aufmachen (Öffnung in Fluchtrichtung!)