Kurioses
Finde ich auch.Balduin @ 21 Jul 2016, 16:13 hat geschrieben: B-) Hat echt was!
Eigentlich keine schlechte Idee, Wagen weiter zu nutzen, die nicht mehr benötigt werden. Das einzige Problem, das ich sehen würde: Ist es da drin nicht im Winter ziemlich kalt und im Sommer ziemlich heiß (oder der Energieaufwand zum Heizen sehr hoch?)
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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Sind die denn nicht mit Asbest isoliert? :ph34r:Entenfang @ 21 Jul 2016, 16:15 hat geschrieben: Finde ich auch.
Eigentlich keine schlechte Idee, Wagen weiter zu nutzen, die nicht mehr benötigt werden. Das einzige Problem, das ich sehen würde: Ist es da drin nicht im Winter ziemlich kalt und im Sommer ziemlich heiß (oder der Energieaufwand zum Heizen sehr hoch?)
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Frühe Bauserien der m-Wagen ja, weswegen die auch alle Anfang der 1990er aufwendig abgebrochen werden mussten. Spätere Bauserien (im Beitrag ging es ja um Post-mrz mit Steildach, die kamen erst ab 1976) dann nicht mehr.Valentin @ 21 Jul 2016, 23:41 hat geschrieben: Sind die denn nicht mit Asbest isoliert? :ph34r:
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
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Richtig so, Sicherheit geht vor und eine Überschreitung der Arbeitszeit ist nicht zu verantworten. Die Renfe hat dafür zu sorgen das genug Personal vorhanden ist das den Lokführer ablösen kann. Die Türen hätte er aber schon freigeben können.
Die Welt
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Es ist nicht so als ob jemand objektiv Arbeitsuntüchtig ist wenn die Arbeitszeit überschritten ist. Vor allem nicht bei 6 Stunden Arbeitszeit wie bei der Renfe üblich.karhu @ 15 Sep 2016, 19:47 hat geschrieben:Richtig so, Sicherheit geht vor und eine Überschreitung der Arbeitszeit ist nicht zu verantworten.
Wenn Du mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wirst, wie würdest Du reagieren wenn der Arzt sagt "Sorry aber ich werde für 8 Stunden bezahlt, und bin jetzt 12 Stunden im Dienst. Ich hab kein bock mehr." Glücklicherweise für dich zwingt der Gesetzgeber den Arzt dazu dich immer zu behandeln. Selbst im Urlaub muss dich der Arzt versorgen wenn Du vor ihm kollabierst. Vielleicht sollten hier die ärztlichen Gewerkschaften aggresiver sein, und eine "Freizeit ist Freizeit" Doktrine propagieren?
100% Korrekt. Aber das änderst nichts daran das der Lokführer den Zug einfach aus Prinzip hat stehen lassen.Die Renfe hat dafür zu sorgen das genug Personal vorhanden ist das den Lokführer ablösen kann.
Und das bestätigt noch einmal das es ihm ums Prinzip geht. Und dafür wird er wahrscheinlich zumindest wegen Nötigung, wenn nicht gar Freiheitsberaubung verurteilt.
Die Türen hätte er aber schon freigeben können.
Das eigentliche Problem liegt woanders. Renfe ist ein staatliches Monopol. Es gibt keinen echten Wettbewerb. Die Kunden sind Geiseln von diesem Saftladen. Kunden. Müssen. IMMER. Alternativen. Haben. Wirtschaft funktioniert nur wenn über den Köpfen aller beteiligten (Management, Angestellte, Arbeiter, Anteilseigner) das Damoklesschwert hängt. Renfe kann aber nicht vom Markt verschwinden egal wie viel sie vergeigen.
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Dann wird man allerdings probieren, einen "frischen" Arzt ranzukriegen. Letztlich ist in dem Fall die Frage, was "Sicherheitsrelevanter" ist - der Arzt, der kurz vorm Zusammenbruch ist, oder der Patient, der seine OP braucht.Galaxy @ 15 Sep 2016, 22:52 hat geschrieben: Wenn Du mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wirst, wie würdest Du reagieren wenn der Arzt sagt "Sorry aber ich werde für 8 Stunden bezahlt, und bin jetzt 12 Stunden im Dienst. Ich hab kein bock mehr." Glücklicherweise für dich zwingt der Gesetzgeber den Arzt dazu dich immer zu behandeln.
Beim Lokführer, Zugführer, Fahrdienstleiter, usw. ist die Sache dagegen klar: Sicher ist, wenn der Zug steht.
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Den Vergleich finde ich reichlich unangebracht.Galaxy @ 15 Sep 2016, 22:52 hat geschrieben:Es ist nicht so als ob jemand objektiv Arbeitsuntüchtig ist wenn die Arbeitszeit überschritten ist. Vor allem nicht bei 6 Stunden Arbeitszeit wie bei der Renfe üblich.
Wenn Du mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wirst, wie würdest Du reagieren wenn der Arzt sagt "Sorry aber ich werde für 8 Stunden bezahlt, und bin jetzt 12 Stunden im Dienst. Ich hab kein bock mehr." Glücklicherweise für dich zwingt der Gesetzgeber den Arzt dazu dich immer zu behandeln. Selbst im Urlaub muss dich der Arzt versorgen wenn Du vor ihm kollabierst. Vielleicht sollten hier die ärztlichen Gewerkschaften aggresiver sein, und eine "Freizeit ist Freizeit" Doktrine propagieren?
Zudem war der Zug nicht irgedwo in der Pampa, sondern in einem Bahnhof gestanden, sodass auch der Wenn-Fall diesbezüglich gesichert gewesen wäre.
Auch beim Arzt bekommst du keinen Termin um 21:00 Uhr, wenn du "nur" Knieschmerzen hast.
Keine Alternative zum Transrapid MUC


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Wenn sich der Tf/Zf/Fdl nicht mehr fit fühlt, und sogar seine Arbeitszeit überschritten ist, geht die größere Gefahr davon aus, den Zug Weiterfahren zu lassen.Galaxy @ 16 Sep 2016, 00:50 hat geschrieben: Warum den Zug dann überhaupt fahren lassen? Jedesmal wenn sich der Zug in Bewegung setzt erhöht sich die Wahrscheinlichkeit das etwas passiert.
Beim Arzt wird abgewogen, ob es gefährlicher ist, einen übermüdeten Arzt eine OP machen zu lassen oder nicht. Bei der Eisenbahn gibts die Möglichkeit eigentlich nicht.
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Wer sagt denn, dass der Tf nur 6 Stunden gefahren ist? In den Artikeln wird darüber kein Wort verloren, nur dass es eine allgemeine Begrenzung gibt. Er könnte also genau so gut schon 10 Stunden arbeiten und hat dann irgendwann die Reißleine gezogen.
Ein anderer Fall könnte sein, dass der Tf schon öfters schlechte Erfahrungen mit Überstunden gemacht hat bzw viele bekommen hat, obwohl gesetzlich/tariflich nicht erlaubt. Jetzt hat er sich dann gedacht, wenns das Gesetz/Tarif gibt, dann halte ich das ein und die Dispos sollen sehen, wo sie bleiben, wenn sie keine gescheiten Schichten erstellen können.
Ein anderer Fall könnte sein, dass der Tf schon öfters schlechte Erfahrungen mit Überstunden gemacht hat bzw viele bekommen hat, obwohl gesetzlich/tariflich nicht erlaubt. Jetzt hat er sich dann gedacht, wenns das Gesetz/Tarif gibt, dann halte ich das ein und die Dispos sollen sehen, wo sie bleiben, wenn sie keine gescheiten Schichten erstellen können.
Wenn der Tf wegen Müdigkeit die Augen kaum aufhalten kann, oder es ihm übel ist, oder er sonst irgendwie Krank ist hätte ich nichts dagegen wenn er den Zug mitten in einem Kornfeld anhält. Aber das war gemäß des Artikels nicht der Fall. Er hat auf die Uhr geguckt und sich gedacht "Ahh yup, schaut aus wie Heia Zeit." Und damit habe ich ein Problem. Vor allem weil man die 6 Stunden Regelarbeitszeit für spanische Lokführer als laissez faire bezeichnen kann.JeDi @ 16 Sep 2016, 07:19 hat geschrieben:Wenn sich der Tf/Zf/Fdl nicht mehr fit fühlt, und sogar seine Arbeitszeit überschritten ist, geht die größere Gefahr davon aus, den Zug Weiterfahren zu lassen.
Nun, der verlinkte Artikel sagt: "Weil ein Lokführer in Spanien auf strikte Einhaltung seiner Dienstzeiten bestand..." und das sind 6 Stunden. Deine Haltung davon auszugehen das die Presse es vergeigt hat, ist aber durchaus lobenswert.modercol @ 16 Sep 2016, 15:17 hat geschrieben:Wer sagt denn, dass der Tf nur 6 Stunden gefahren ist? In den Artikeln wird darüber kein Wort verloren...
Es ist IMHO nicht völlig klar, ob es die tarifliche Regelarbeitszeit (die zitierten 6h) ist, oder die gesetzliche Tageshöchstarbeitszeit. Letzteres wäre vollkommen okay. Hier in Deutschland darfst du auch nicht länger als 10h. Wenn du es trotzdem machst und es passiert was...Galaxy @ 17 Sep 2016, 01:44 hat geschrieben: Wenn der Tf wegen Müdigkeit die Augen kaum aufhalten kann, oder es ihm übel ist, oder er sonst irgendwie Krank ist hätte ich nichts dagegen wenn er den Zug mitten in einem Kornfeld anhält. Aber das war gemäß des Artikels nicht der Fall. Er hat auf die Uhr geguckt und sich gedacht "Ahh yup, schaut aus wie Heia Zeit." Und damit habe ich ein Problem. Vor allem weil man die 6 Stunden Regelarbeitszeit für spanische Lokführer als laissez faire bezeichnen kann.
Sport in der U-Bahn
http://www.bildschirmarbeiter.com/content/...6-09-16-036.jpg
Merkel
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Zweirichtungsfahrzeug, Gummibereift
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Merkel
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Zweirichtungsfahrzeug, Gummibereift
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Wer fühlt sich mit einem Zwei-Stunden-Takt schlecht bedient? In Österreich gibt es einen Ein-Jahres-Takt auf der Buslinie zwischen Mürzzuschlag und Gloggnitz.
Naja, wo schon die Bahnstrecke ein Weltkulturerbe ist, braucht man auch nicht Bus fahren.218217-8 @ 18 Sep 2016, 01:50 hat geschrieben: Wer fühlt sich mit einem Zwei-Stunden-Takt schlecht bedient? In Österreich gibt es einen Ein-Jahres-Takt auf der Buslinie zwischen Mürzzuschlag und Gloggnitz.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
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Halbe Minute Google bringt:
Warum man dann nicht auf allen anderen Strecken auch ein Mal im Jahr parallel zur Bahn fährt sagt er allerdings nicht."Es ist notwendig, damit wir die Konzession auf dieser Route nicht verlieren. Denn wenn ein Zug ausfällt, brauchen wir einen Schienenersatzverkehr – und das wird am 1. Mai geübt", so Posch.
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck
Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
Otto von Bismarck
Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!