[M] Avenio Sammelthema

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Ich denke, so eine Aktion macht schon Sinn. Insbesondere, da die beiden Betriebe traditionell relativ eng zusammenarbeiten und auch oft sehr ähnliche oder gar fast identische Fahrzeugtypen beschafft haben.
Da profitieren typischerweise beide Betriebe davon.


Vielleicht kann ja ein Vertreter der RVB auch dorthin kommen. Ist zwar noch ein Weilchen, aber Knowhow und Zusammenarbeit aufbauen könnte da nicht schaden. :) Wobei, die werden halt noch keine Fachleute dafür haben.
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mmouse
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Beitrag von mmouse »

Abendzeitung: Münchens neue Tram-Bahnen vergammeln in der Garage

Interessant finde ich, dass die MVG die neuen Züge offenbar garnicht so dringend benötigen will. Fallen ja nur täglich fahrplanmäßige Kurse aus, zumindest wenn nicht grade Sommer- und Semesterferien sind...
Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Das ist aber nur Deine eigene Interpretation...

Denkst Du wirklich, dass die Verantwortlichen der MVG gerne auf einsatzfähige große Einheiten verzichten? Das glaubste wohl selbst nicht. Und das steht auch nicht in dem Artikel.
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mmouse
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Beitrag von mmouse »

Bei der MVG gibt man sich deshalb auch noch geduldig. "Es dauert länger, als wir angenommen haben", sagt Konzernsprecher Matthias Korte. Bislang sei den Münchnern aber auch noch kein Schaden entstanden.
Die Züge seien erst für den Fahrplanwechsel im Dezember eingeplant, erklärt Korte.
Ganz offensichtlich verzichtet man bis Dezember gerne darauf. Und ausfallende fahrplanmäßige Kurse würde ich in dem Zusammenhang durchaus als Schaden bezeichnen.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Bedeutet also einen dauerhaften ausfallenden 29er im Dezember. Das wird lustig mit R2 auf dem 19er.....
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Für noch zeigt sich immer deutlicher, dass die Beschaffung von Drei und Zweiteilern, noch dazu in geringen Stückzahlen keine gute Idee war.
Man sieht den Nachteil von Splitterbaureihen hier sehr deutlich. Das ganze Zulassungstrara muss drei Mal durchgeführt werden (4/3.2 Teiler). Wahrscheinlich eher viermal, da eine Zulassung von Dreiteiler un Zweiteiler noch nicht die Doppeltraktion beinhaltet.
Wie schon damals bei der ersten PR gesagt, man soll sich lieber Vierteiler beschaffen, die möglichst einheitlich und in großen Stückzahlen.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Iarn @ 17 Aug 2018, 16:02 hat geschrieben: Für noch zeigt sich immer deutlicher, dass die Beschaffung von Drei und Zweiteilern, noch dazu in geringen Stückzahlen keine gute Idee war.
Man sieht den Nachteil von Splitterbaureihen hier sehr deutlich. Das ganze Zulassungstrara muss drei Mal durchgeführt werden (4/3.2 Teiler). Wahrscheinlich eher viermal, da eine Zulassung von Dreiteiler un Zweiteiler noch nicht die Doppeltraktion beinhaltet.
Wie schon damals bei der ersten PR gesagt, man soll sich lieber Vierteiler beschaffen, die möglichst einheitlich und in großen Stückzahlen.
Oder wenn man schon noch grössere Fahrzeuge will, dann eben Fünfteiler aber eben ohne Kupplung. Am 20er sind die inzwischen auch abends nicht verkehrt.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Eigentlich wirds ja Zeit, den nächsten Abruf auszulösen. Ausserdem war da doch was mit extra-Zuschüssen vom Staat für, ich glaub, 13 Wagen?
Alle bestellten Wagen sind da und der Fahrgastanstieg wartet nicht.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

spock5407 @ 17 Aug 2018, 15:20 hat geschrieben: Eigentlich wirds ja Zeit, den nächsten Abruf auszulösen. Ausserdem war da doch was mit extra-Zuschüssen vom Staat für, ich glaub, 13 Wagen?
Alle bestellten Wagen sind da und der Fahrgastanstieg wartet nicht.
Ich gehe davon aus, dass man bis nach der Wahl warten will, damit der positive PR Effekt von neuen Tram Zügen ja nicht der Staatsregierung zukommt, nachdem ich den Eindruck habe, die Emmy Noether Straße und die Staatskanzlei verstehen sich nicht allzu gut.

Und eigentlich gibt es im Münchner Nahverkehr nichts, wofür es nicht schon fünf vor zwölf wäre.
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Beitrag von 146225 »

Was dem Artikel halt fehlt, ist der Verweis darauf, dass Zulassungen neuer Trambahnen im Schnitt nirgendwo in der Republik so pervers ewig dauern wie in München. So denkt der unbedarfte Leser ja, das sei überall so und halt nicht zu ändern. Insofern ist auch die Äußerung des MVG-Pressemitarbeiters nicht wirklich zu halten, denn gerade die MVG müsste ja langsam mal mitbekommen haben, wie lange es dauern kann.
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Wildwechsel
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Beitrag von Wildwechsel »

Iarn @ 17 Aug 2018, 16:27 hat geschrieben: Und eigentlich gibt es im Münchner Nahverkehr nichts, wofür es nicht schon fünf vor zwölf wäre.
Es ist eigentlich generell schon fünf nach zwölf. Aber es ist immerhin noch nicht eins. Wenn also schon das Kind in den Brunnen gefallen ist, muss man nicht die restliche Kindergartengruppe noch hinterher werfen.
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Beitrag von P-fan »

mmouse @ 17 Aug 2018, 12:52 hat geschrieben:
Bei der MVG gibt man sich deshalb auch noch geduldig. "Es dauert länger, als wir angenommen haben", sagt Konzernsprecher Matthias Korte. Bislang sei den Münchnern aber auch noch kein Schaden entstanden.
Die Züge seien erst für den Fahrplanwechsel im Dezember eingeplant, erklärt Korte.
Ganz offensichtlich verzichtet man bis Dezember gerne darauf. Und ausfallende fahrplanmäßige Kurse würde ich in dem Zusammenhang durchaus als Schaden bezeichnen.
Die Aussage von Herrn Korte würde ich gelinde gesagt als Beschönigung bezeichnen, denn warum hat man im vorigen Sommer im Hauruckverfahren die Hst-Inseln in der Dachauer Straße verlängert? Eben weil man fest mit einem baldigen Einsatz der 2+3-Teiler rechnete.

Und spätestens ab 11. September werden wieder Kurse ausfallen, ab 29. Oktober wird sich die Situation weiter verschärfen.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

P-fan @ 17 Aug 2018, 17:25 hat geschrieben: Und spätestens ab 11. September werden wieder Kurse ausfallen, ab 29. Oktober wird sich die Situation weiter verschärfen.
Ich bin da echt mal gespannt, wie man das mit dem verlängerten 21er hinbekommen will. Man hat ja ohne die Verlängerung schon nicht genügend Fahrzeuge...
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Balduin
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Beitrag von Balduin »

Didy @ 16 Aug 2018, 09:59 hat geschrieben:
Balduin @ 15 Aug 2018, 10:20 hat geschrieben: Um nicht mal 4 Wochen Fahrgastbetrieb geht es?
Also sofern nicht bald danach wirklich irgendeine größere Ausleihaktion kommt sehe ich wirklich nicht, was man damit bezweckt...
Die am Markt befindlichen Modelle evaluieren, und ggf. auch Feedback der eigenen Fahrgäste dazu holen. Damit man weiß, was man in die Ausschreibung schreibt, was für technische Details man unbedingt oder keinesfalls haben will.

Haben auch andere Verkehrsbetriebe gemacht. Zürich z.B. mit drei Trams à 2 Wochen.
https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/.../story/21222567
Grundsätzlich sehe ich das ja auch so.

Aber gerade der Verweis auf Zürich zeigt inwieweit ich hier diese Aktion eher misstrauisch sehe. Dort ging es um einen wirklich großen Autrag, wo man sinnigerweise dass für sich perfekte Fahrzeug bestellen kann und soll. Der steht so in der Form in N aber nicht an, da man sich ja schon für die Modernisierung der Bestandsflotte entschieden hat. Es geht hier maximal um eine Kleinserie von vll. 20 Fahrzeugen. Da detalierte Sonderwünsche reinschreiben macht doch keinen Sinn, man muss von der Stange kaufen. Und die einzige Möglichkeit so auf die Schnelle wäre eben sich irgendwie in den Münchner Rahmenvertrag dranzuhängen bzw. einzukaufen. Aber mit Krakau und Bombardier ist in der Form momentan nix möglich...

Und überhaupt glaube ich nicht so Recht daran dass sich auf absehbare Zeit die VAG die Mühe macht ihren Fahrzeugmangel zu beheben. Bzw. schützt eine beginnende Ausschreibung vor, die man möglichst mit genau solchen Späßen in Länge zieht, sodass sich auf absehbare Zeit nichts verbessert. Deshalb wie gesagt, ich habe den Verdacht das ist mehr eine Alibiaktion als dass hier irgendwas Handfestes bei rauskommt...
:ph34r:
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Beitrag von 146225 »

Balduin @ 17 Aug 2018, 16:48 hat geschrieben: Es geht hier maximal um eine Kleinserie von vll. 20 Fahrzeugen.
Das dürfte eine Auftragsgröße sein, die die meisten Fahrzeughersteller gerne mitnehmen, da braucht man sich nicht einschränken lassen.
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Balduin @ 17 Aug 2018, 17:48 hat geschrieben: Es geht hier maximal um eine Kleinserie von vll. 20 Fahrzeugen. Da detalierte Sonderwünsche reinschreiben macht doch keinen Sinn, man muss von der Stange kaufen.
Von was für einer Stange redet ihr denn die ganze Zeit? Es gibt keine Trambahnen von der Stange, es gibt eine Plattform, auf deren Basis dann die Trambahnen für den jeweiligen Betrieb geplant werden. Trambahnen sind immer Anpassungen an den jeweiligen Betrieb.

Und 20 Fahrzeuge sind für Trambahnverhältnisse jetzt auch keine so kleine Serie.
Und überhaupt glaube ich nicht so Recht daran dass sich auf absehbare Zeit die VAG die Mühe macht ihren Fahrzeugmangel zu beheben. Bzw. schützt eine beginnende Ausschreibung vor, die man möglichst mit genau solchen Späßen in Länge zieht, sodass sich auf absehbare Zeit nichts verbessert. Deshalb wie gesagt, ich habe den Verdacht das ist mehr eine Alibiaktion als dass hier irgendwas Handfestes bei rauskommt...
Diese dauernden Verschwörungstheorien hier im Forum gehen mir schon ziemlich auf den Nerv - da will ein Unternehmen offenbar neue Züge kaufen, und statt sich drüber zu freuen wird es hier wieder zerredet. Denkt ihr die VAG hat nichts besseres zu tun als so eine Show abzuziehen, und dann doch nichts neues zu kaufen? Das ist doch albern.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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mmouse
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Beitrag von mmouse »

P-fan @ 17 Aug 2018, 16:25 hat geschrieben: Die Aussage von Herrn Korte würde ich gelinde gesagt als Beschönigung bezeichnen (...)
Man wünscht sich da doch wirklich einen Journalisten der halt mal nachfragt, wie die täglichen Ausfalls-Meldungen und die Aussage "erst für Dezember eingeplant" zusammenpassen sollen.

Mal ganz davon abgesehen, dass das "bis Dezember" offenbar eh nur für die vier neuen 4-Teiler gilt, für die übrigen neun 2+3-Teiler wirds anscheinend noch viel später.

D.h. man weiß eigentlich jetzt schon, dass die für Dezember versprochenen Angebotsverbesserungen wieder einmal nicht kommen werden. Auch das wäre durchaus eine Nachfrage wert gewesen, genauso wie dieser Taschenspielertrick mit den Fahrzeug-Zahlen. Wenn ich 2- und 3-Teiler gekuppelt für den 21er einplane, dann sind es eben neun Fahrzeuge, nicht 18, und damit wieder einmal viel zu kleine Stückzahlen.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Die MVG hat je bereits bekannt gegeben, dass die 2+3 Wagen erst im laufe des nächsten Jahres zum Einsatz kommen, und 4 zusätzliche Wagen reichen doch um zumindest die Linie 21 bis St. Veit Straße zu bedienen.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Bedeutet also R2 auf dem 19er ohne 29er Entlastung. Vielen Dank MVG.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Vielleicht hat die MVG ja bis dahin genug Wagen...auch für die Linie 29...Eine Linie 19 ohne Linie 29 wäre wohl nicht sehr stabil...
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Boris Merath @ 17 Aug 2018, 18:28 hat geschrieben: Und 20 Fahrzeuge sind für Trambahnverhältnisse jetzt auch keine so kleine Serie.
Wobei die 9 Zweiteiler und 9 Dreiteiler Avenios aus meiner Sicht eine kleine Serie darstellen. Und aktuell wohl auch bleiben werden, da man eine einzige Linie (SL20) auf die nötige Nutzlänge umgerüstet hat.
Zum Zeitpunkt der Bestellung hatte man noch die Ambition, die SL21 mit Doppeltraktion zu fahren, was sich aber nach dem geänderten, verlängerten Linienweg aber erledigt hat. Damit fahren die teuren Einzelstücke, so sie mal zugelassen werden, wohl alleine als Dreiteiler oder als 2+2 rum.
Für mich ist die ganze Doppeltraktion eine Eselei und man kann gerne im Forum zurückblättern, das habe ich schon von Tag eins an gesagt.

Weiter damit welche Wievielteiler besser sind, in der Grundsatzdiskussion.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Jean @ 17 Aug 2018, 19:59 hat geschrieben: Gewöhne dich lieber an die Nutzung der S-Bahn!
Welche nur noch 12 statt 18 Fahrten derzeit nach Pasing hat? Geniale Idee :ph34r:
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Jean
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Beitrag von Jean »

Wusste gar nicht, dass zum nächsten Fahrplan weniger S-Bahnen durch die Stammstrecke fahren sollen...
Sollte man aber wirklich jeder einzelne Konstellation zwischen den 2+3 Wagen genehmigen lassen...dann wird das ganze ein Spaß... :ph34r: Dann sollte man allerdings gleich die 3+3 Konstellation genehmigen lassen...
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Beitrag von Didy »

Balduin @ 17 Aug 2018, 17:48 hat geschrieben:Es geht hier maximal um eine Kleinserie von vll. 20 Fahrzeugen. Da detalierte Sonderwünsche reinschreiben macht doch keinen Sinn, man muss von der Stange kaufen.
Wie Boris schon schrieb:
1) 20 Fahrzeuge sind eine ganz normale, schon gar nicht so schlechte Losgröße. Zweistellige Stückzahlen mit ner 1 oder 2 vorne dran sind im Trambereich völlig normal. Großaufträge wie Wien (gut 100), Bremen (knapp 80) sind begehrt aber selten. Auftrag wie Berlin oder Toronto (je gut 200 Fahrzeuge) die absolute Ausnahme und quasi der 6er im Lotto mit richtiger Super- und Zusatzzahl.
2) "Von der Stange" gibt es nicht.
3) Selbst ohne Sonderwünsche - du kannst dir anschauen wie ein bestimmtes Fahrzeugkonzept in deinem Netz läuft. Wenn du dann ein bestimmtes haben willst oder eben nicht haben willst, schreibst du in die Ausschreibung Einzel- oder Multigelenk, Einzelradantrieb, Achsantrieb, Längsantrieb - und schon hast du bestimmte Fahrzeugkonzepte festgelegt oder ausgeschlossen, ohne Sonderwünsche zu haben, und mit der Möglichkeit "von der Stange" zu kaufen.
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Beitrag von Iarn »

Didy @ 18 Aug 2018, 13:47 hat geschrieben:Wie Boris schon schrieb:
1) 20 Fahrzeuge sind eine ganz normale, schon gar nicht so schlechte Losgröße. Zweistellige Stückzahlen mit ner 1 oder 2 vorne dran sind im Trambereich völlig normal. Großaufträge wie Wien (gut 100), Bremen (knapp 80) sind begehrt aber selten. Auftrag wie Berlin oder Toronto (je gut 200 Fahrzeuge) die absolute Ausnahme und quasi der 6er im Lotto mit richtiger Super- und Zusatzzahl.
Wir reden nicht von 20 Fahrzeugen, es wurden 4 Vierteiler bestellt (die aber aufgrund der früheren Lieferung und den größten Synergien zu den Altfahrzeugen augenscheinlich als erstes zugelassen werden), 9 Dreiteiler und 9 Zweiteiler.
Das ist in meinen Augen eine sinnlose Zersplitterung. Da hätte man sinnvollerweise lieber 20 Vierteiler kaufen sollen.
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Beitrag von Didy »

Iarn @ 18 Aug 2018, 17:19 hat geschrieben: Wir reden nicht von 20 Fahrzeugen, es wurden 4 Vierteiler bestellt
Es ging darum, was Nürnberg bestellen will, und dass es dabei angeblich völlig unsinnig sei sich Trams zu leihen, weil man bei der angeblichen "Kleinserie" von 20 Stück keine Sonderwünsche haben darf.
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Wildwechsel
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Beitrag von Wildwechsel »

Jojo423 @ 18 Aug 2018, 11:21 hat geschrieben: Nein?
Verstehe ich Dich richtig, dass Du die neuen Trambahnen privat aus Deiner eigenen Tasche zahlst?
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Beitrag von Auer Trambahner »

Der aufmerksame Beobachter kann an dem TZ Päärchen 01/51 nachgerüstete Kupplungsüberwachungskameras oberhalb des Heckzielanzeigers erkennen.
Das mutet insofern seltsam an, als eigentlich die Einbuchtung in der schwarzen Fläche unterhalb vorgesehen scheint.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
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Beitrag von Werkstattmeister »

Didy @ 18 Aug 2018, 22:18 hat geschrieben:Es ging darum, was Nürnberg bestellen will, und dass es dabei angeblich völlig unsinnig sei sich Trams zu leihen, weil man bei der angeblichen "Kleinserie" von 20 Stück keine Sonderwünsche haben darf.
Bisher steht noch nicht einmal fest ob Nürnberg überhaupt etwas kauft. Ein Kauf hängt momentan von der Zuschußlage und dem
zukünftigen Netzausbau ab. Die einzig aktuell überhaupt diskutierte Verlängerung ist die der Linie 8. Da reden wir aber nicht von
20 sondern von wesentlich weniger Wagen. Das dürfte sich im Bereich von fünf mit viel, viel Glück ein paar mehr abspielen.

Grüßle,
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Beitrag von Balduin »

Boris Merath @ 17 Aug 2018, 19:28 hat geschrieben: Von was für einer Stange redet ihr denn die ganze Zeit? Es gibt keine Trambahnen von der Stange, es gibt eine Plattform, auf deren Basis dann die Trambahnen für den jeweiligen Betrieb geplant werden. Trambahnen sind immer Anpassungen an den jeweiligen Betrieb.

Und 20 Fahrzeuge sind für Trambahnverhältnisse jetzt auch keine so kleine Serie.


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Eine nüchterne Beschreibung des Istzustands ist keine Verschwörungstheorie...

Die Verantwortlichen der VAG/VGN reißen sich seit mind. 20 Jahren kein Bein aus den ÖPNV in der Metropolregion irgendwie auszubauen und attraktiver zu machen. Dass in den nächsten Jahren irgendwas nennenswertes das über das Nötigste hinausgeht eingeleitet wird wie eben eine Beschaffung von zusätzlichen Straßenbahnen - das glaube ich erst wenn ichs sehe. Ich hoffe ich werde eines Besseren belehrt, aber ich glaube nicht dran...
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