[M] Avenio Sammelthema
Etwas "Bewegung" hat im Betriebshof wieder stattgefunden, denn gestern vormittag standen zwei Zweiteiler hintereinander direkt vor der mit "4" bezeichneten Einfahrt in die Halle, der Dreiteiler ist hingegen aus dem Blickfeld verschwunden.
Symmetrische Fahrpläne: Voraussetzung für gute Anschlüsse in beiden Richtungen Symmetrieminute
Tramreport zu den geplanten Änderungen zum Fahrplanwechsel.
Warum hier? Weil im Artikel über eine Zulassung der 2-Teiler und deren geplanten Einsatz auf der 12 berichtet wird.
(In den Kommentaren fragt einer, ob die 3-teiler irgendeine Seuche haben.
)
Auch sonst vieles interessantes in dem Artikel (auch wenn es den meisten wahrscheinlich schon bekannt ist.
Warum hier? Weil im Artikel über eine Zulassung der 2-Teiler und deren geplanten Einsatz auf der 12 berichtet wird.
Der letzte Satz ist natürlich wieder mal ein Armutszeugnis. Davor ist aber schon interessant. Klar ist ein 2-teiler einfacher zu berechnen vom Kurvenverhalten, trotzdem würde ich einen 3-teiler vorziehen. Einzelne 2er sind selbst auf der 12 kein wirklich großzügiges Angebot...da muss man sich schon überlegen ob ein Bus-SEV nicht besser wäre......Zum Fahrplanwechsel ist seitens der MVG und Siemens bei der Technischen Aufsichtsbehörde der Einsatz von vier T4-Wagen und fünf T2-Wagen der neuen Avenio TZ-Serie beantragt. Die kurzen Zweiteiler sollen auf der Linie 12 zum Einsatz kommen, die ab Dezember am Romanplatz nicht mehr mit der Linie 16 verknüpft wird. Sofern die Zulassung in diesem Umfang nicht pünktlich erreicht wird, ist eine vorübergehende Umstellung der Tramlinie 12 auf Busbetrieb geplant.
(In den Kommentaren fragt einer, ob die 3-teiler irgendeine Seuche haben.
Auch sonst vieles interessantes in dem Artikel (auch wenn es den meisten wahrscheinlich schon bekannt ist.
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bestia_negra
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Sofern die Zulassung in diesem Umfang nicht pünktlich erreicht wird, ist eine vorübergehende Umstellung der Tramlinie 12 auf Busbetrieb geplant. Auch erklärt die MVG, dass die Fahrzeugsituation insgesamt weiter angespannt bliebe: Die Verfügbarkeit der Hauptwerkstätte sei eingeschränkt, Bauteile an den R2- und R3-Zügen müssen erneuert werden und die Zulassung der ersten neuen Züge hat sich verzögert.
[...]
Auch wird die Ausdünnung durch Entfall der morgendlichen Verstärkerkurse auf einen reinen 10-Minuten-Takt in der Pressemeldung der MVG erklärt, “aufgrund der angespannten Wagensituation” kann dieser nicht mehr angeboten werden.
[...]
Der 5-Minuten-Takt ist noch nicht möglich, sobald sich die Wagensituation wieder etwas entspannt hat, soll immerhin der erst kürzlich eingeführte Betrieb mit lediglich drei Kursen aufgehoben werden und wieder ein vierter Wagen fahren.
Es ist einfach nur noch peinlich, dass es in einer reichen Stadt wie München daran scheitert genug Züge und Werkstattkapazität bereitzustellen um wenigstens das vorhandene Netz gut zu nutzen. Vom Netzausbau will ich da noch gar nicht reden.
Und nein, ich schiebe ausdrücklich nicht einer einzelnen Organisation die Schuld zu.
MVG, TAB, Politiker aus Stadt und Land. Alle haben an der Misere ihre Aktien...
Ich finde es tatsächlich genauso traurig, dennoch muss man allen, denke ich, 2 Besonderheiten zugute halten:
1. Die TAB ist wirklich ein Problemfall, bei dem man überhaupt nicht mehr abschätzen kann wie lange eine Zulassung dauert. Lange! Ja, ist klar, aber ob es 2 Jahre sind oder 5 oder gar 10 ist einfach nicht abzuschätzen. Und dass selbst Nachbestellungen mit relativ übersichtlichen Änderungen (zumindest was Lichtraumprofil etc. angeht) trotzdem Monate/Jahre brauchen ist einfach nur noch Hohn.
2. Die baulichen Mängel der Hauptwerkstätte hatte so keiner kommen sehen und waren wohl bei vorigen Prüfungen nicht bemerkt worden (oder sind wirklich dazwischen neu aufgetreten).
Ich möchte bestimmte Mängel in Fahrzeugbeschaffung und Werkstattkapazität nicht schönreden. Da ist auch vor vielen Jahrzehnten viel kaputt gespart worden. (Es waren aber finanziell auch andere Zeiten.) Aber, dass es SO scheiße läuft wie z.Z. ist schon zu großen Teilen ein Problem der beiden oben genannten Themen.
Würden alle Neufahrzeuge seit (kurz nach) Anlieferung laufen und könnte man alle Werkstätten durchgehend nutzen, wäre die Problematik sicher nicht so gravierend und der geplante Fahrplan 2019 könnte wahrscheinlich auch gefahren werden.
Andersrum ist es mir lieber, man plant offensiv und führt Besserungen Schritt für Schritt ein, als dass man Wagen rumstehen läßt, weil man schon von vorn herein einen rechtzeitigen Einsatz abgeschrieben hat.
Einzige (bessere) Lösung wäre aus meiner Sicht, den gesamten Fahrplanwechsel zu verschieben, das bisherige Netz weiterzufahen bis genug Wagen einsatzbereit sind und dann erst den neuen Fahrplan einzuführen.
Ich bin mir aber nicht sicher, wieviel Chaos das intern, im MVV und bei den (teilweise externen) Fahrplanauskünften verursachen würde.
1. Die TAB ist wirklich ein Problemfall, bei dem man überhaupt nicht mehr abschätzen kann wie lange eine Zulassung dauert. Lange! Ja, ist klar, aber ob es 2 Jahre sind oder 5 oder gar 10 ist einfach nicht abzuschätzen. Und dass selbst Nachbestellungen mit relativ übersichtlichen Änderungen (zumindest was Lichtraumprofil etc. angeht) trotzdem Monate/Jahre brauchen ist einfach nur noch Hohn.
2. Die baulichen Mängel der Hauptwerkstätte hatte so keiner kommen sehen und waren wohl bei vorigen Prüfungen nicht bemerkt worden (oder sind wirklich dazwischen neu aufgetreten).
Ich möchte bestimmte Mängel in Fahrzeugbeschaffung und Werkstattkapazität nicht schönreden. Da ist auch vor vielen Jahrzehnten viel kaputt gespart worden. (Es waren aber finanziell auch andere Zeiten.) Aber, dass es SO scheiße läuft wie z.Z. ist schon zu großen Teilen ein Problem der beiden oben genannten Themen.
Würden alle Neufahrzeuge seit (kurz nach) Anlieferung laufen und könnte man alle Werkstätten durchgehend nutzen, wäre die Problematik sicher nicht so gravierend und der geplante Fahrplan 2019 könnte wahrscheinlich auch gefahren werden.
Andersrum ist es mir lieber, man plant offensiv und führt Besserungen Schritt für Schritt ein, als dass man Wagen rumstehen läßt, weil man schon von vorn herein einen rechtzeitigen Einsatz abgeschrieben hat.
Einzige (bessere) Lösung wäre aus meiner Sicht, den gesamten Fahrplanwechsel zu verschieben, das bisherige Netz weiterzufahen bis genug Wagen einsatzbereit sind und dann erst den neuen Fahrplan einzuführen.
Ich bin mir aber nicht sicher, wieviel Chaos das intern, im MVV und bei den (teilweise externen) Fahrplanauskünften verursachen würde.
Zu der Frage, ob man die baulichen Mängel nicht hätte kommen sehen, habe ich auch andere Stimmen gehört. Das Gebäude wurde ja nicht durch Erdbeben oder Krieg beschädigt.Hot Doc @ 15 Nov 2018, 13:13 hat geschrieben: 2. Die baulichen Mängel der Hauptwerkstätte hatte so keiner kommen sehen und waren wohl bei vorigen Prüfungen nicht bemerkt worden (oder sind wirklich dazwischen neu aufgetreten).
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
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Es gibt kein bisheriges Netz. Die neuen Linienführungen in der Innenstadt wurden seit Mai schrittweise eingeführt.Hot Doc @ 15 Nov 2018, 13:13 hat geschrieben: Einzige (bessere) Lösung wäre aus meiner Sicht, den gesamten Fahrplanwechsel zu verschieben, das bisherige Netz weiterzufahen bis genug Wagen einsatzbereit sind und dann erst den neuen Fahrplan einzuführen.
Auch das Netz bis Mai liesse sich nicht ohne Ausfälle bedienen. Von daher ist die Entscheidung zu einem zuverlässigen Ausfall besser, als zu dem unplanbaren wie das bisherige Jahr über.
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@Hot Doc:
Auch die Kapazitätsmängel im Werkstattbereich sind - zumindest zu einem gewissen Teil - hausgemacht.
Mitte der 90er war das Umdenken bezüglich Abschaffung der Tram und das Bekenntnis pro selbiger schon einige Jahre „aktiv“. Trotzdem entschloss man sich, den Betriebshof 3 ohne Not endgültig aufzugeben.
Das ist in meinen Augen durchaus auch (teilweise) von langer Hand geplante Mangelverwaltung...
Auch die Kapazitätsmängel im Werkstattbereich sind - zumindest zu einem gewissen Teil - hausgemacht.
Mitte der 90er war das Umdenken bezüglich Abschaffung der Tram und das Bekenntnis pro selbiger schon einige Jahre „aktiv“. Trotzdem entschloss man sich, den Betriebshof 3 ohne Not endgültig aufzugeben.
Das ist in meinen Augen durchaus auch (teilweise) von langer Hand geplante Mangelverwaltung...
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Das ist auch alles richtig, aber das dem jetzigen Management vorzuwerfen, ist doch fehl am Platz.TramBahnFreak @ 15 Nov 2018, 20:11 hat geschrieben: @Hot Doc:
Auch die Kapazitätsmängel im Werkstattbereich sind - zumindest zu einem gewissen Teil - hausgemacht.
Mitte der 90er war das Umdenken bezüglich Abschaffung der Tram und das Bekenntnis pro selbiger schon einige Jahre „aktiv“. Trotzdem entschloss man sich, den Betriebshof 3 ohne Not endgültig aufzugeben.
Das ist in meinen Augen durchaus auch (teilweise) von langer Hand geplante Mangelverwaltung...
Viele Grüße
Jojo423
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Nur, das man derzeit aber auch nicht wirklich viel tut, um die Missstände zu ändern. Weder bei der Tram noch bei der U-Bahn baut man derzeit auch nur einen Meter neu und das wird sich Stand jetzt wohl auch die nächsten 5 Jahre nicht ändern.Jojo423 @ 15 Nov 2018, 22:06 hat geschrieben:Das ist auch alles richtig, aber das dem jetzigen Management vorzuwerfen, ist doch fehl am Platz.TramBahnFreak @ 15 Nov 2018, 20:11 hat geschrieben: @Hot Doc:
Auch die Kapazitätsmängel im Werkstattbereich sind - zumindest zu einem gewissen Teil - hausgemacht.
Mitte der 90er war das Umdenken bezüglich Abschaffung der Tram und das Bekenntnis pro selbiger schon einige Jahre „aktiv“. Trotzdem entschloss man sich, den Betriebshof 3 ohne Not endgültig aufzugeben.
Das ist in meinen Augen durchaus auch (teilweise) von langer Hand geplante Mangelverwaltung...
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
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Willibaldplatz
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Nein.Luckner @ 15 Nov 2018, 14:21 hat geschrieben:Es gibt kein bisheriges Netz. Die neuen Linienführungen in der Innenstadt wurden seit Mai schrittweise eingeführt.
Auch das Netz bis Mai liesse sich nicht ohne Ausfälle bedienen. Von daher ist die Entscheidung zu einem zuverlässigen Ausfall besser, als zu dem unplanbaren wie das bisherige Jahr über.
Es wäre definitiv besser gewesen, das "Netz bis Mai" weiter zu fahren, anstatt sukzessive Linienführungen einzuführen, die man ohne baustellenbedingte Sperrungen NIE hätte fahren können. Was haben wir denn jetzt von diesem mutigen (Kamikaze-)Schritt in die Zukunft? Wir haben davon Folgendes:
1. Eine Linie 19, für deren Ostteil nach "Berg am Laim Bf" R2-Züge absolut ausreichend sind, deren Westteil aber weiterhin zwingend R3/S/T1 benötigt. Das ist jetzt eine Art "Frankenstein-Linie", die nur dann Sinn gemacht hätte, wenn die Verstärkung zwischen Hbf und Willibaldplatz gekommen wär. Und dass die NICHT zum Fahrplanwechsel kommt, war ja wohl auch im Mai schon klar... Also außer unbelehrbaren Träumern in der MVG-Planungsabteilung vielleicht.
2. Den 5-Minuten-Takt in der Maximilianstraße durch Überlagerung der Linien 19 und 21. Der ist sicherlich "nice to have", weil es sich um eine Innenstadtstrecke handelt. Aber das war definitiv nicht der Abschnitt der "alten" Linie 19 mit der größten Auslastung. Da bekam man ja sogar noch regelmäßig einen Sitzplatz, was zwischen Hbf und Laim eher Luxus/Glücksfall/Zufall ist. Aber die Taktverdoppelung musste wohl sein, weil die Zamdorfer Wutbürger mit der Innenstadtanbindung der "Tram Steinhausen" beruhigt werden mussten. Dass dafür jetzt allerdings mit der Linie 12 die Umstellung einer ganzen Tramlinie (!!!) auf Busbetrieb im Raum steht, ist ja wohl an Zynismus nicht mehr zu überbieten.
3. Eine völlig überlastete, weil hauptsächlich mit R2-Wägen bediente Linie 21 von Ostbahnhof bis St.-Veit-Straße. Aber gut, dass dafür a Stückerl weiter nördlich auf der "Tram Steinhausen" heiße Luft in R3/S/T1 transportiert wird.
Fazit: So eine kurzsichtige ÖPNV-Planung wie im letzten Jahr hat es in München vermutlich noch nie gegeben. Und das kann man auch nur bedingt der TAB anlasten.
Die zwei zusätzlichen Kurse in der Maximilianstrasse machen das Kraut auch nicht mehr fett. Die Umstellung des 12ers wäre schon im Frühjahr nötig gewesen, als es auf 15, 20/21, 22, 23, 27 und später 37 massig zu Ausfällen kam.
Als täglicher Nutzer des 19ers in der Einsteinstrasse bin ich zu den Stosszeiten morgens und abends übrigens stets froh um einen großen Wagen, auch wenn selbst in denen mindestens bis zur Einsteinstrasse kein Sitzplatz zu finden ist.
Wirkliche Verlierer des Konzepts sind die Nutzer in der Berg-am-Laim-Strasse, die ja schon den Sommer über leiden mussten, ohne wirklich von einer Baustelle betroffen zu sein. Dazu fahren am 21er noch zu wenig grosse Wagen, während auf 36/37 die R3 stets zuverlässig anzutreffen sind. Vielleicht wäre dort eine halbe/halbe-Aufteilung zwischen R2 und R3 zielführender, um weitere Wagen für den 21er zu bekommen.
Und mit kurzsichtigen Planungen ist die Münchner Verkehrsgeschichte nur so gesät, aktuell dürfte der 23er mit drei Wagen ein noch kurioseres Beispiel sein.
Als täglicher Nutzer des 19ers in der Einsteinstrasse bin ich zu den Stosszeiten morgens und abends übrigens stets froh um einen großen Wagen, auch wenn selbst in denen mindestens bis zur Einsteinstrasse kein Sitzplatz zu finden ist.
Wirkliche Verlierer des Konzepts sind die Nutzer in der Berg-am-Laim-Strasse, die ja schon den Sommer über leiden mussten, ohne wirklich von einer Baustelle betroffen zu sein. Dazu fahren am 21er noch zu wenig grosse Wagen, während auf 36/37 die R3 stets zuverlässig anzutreffen sind. Vielleicht wäre dort eine halbe/halbe-Aufteilung zwischen R2 und R3 zielführender, um weitere Wagen für den 21er zu bekommen.
Und mit kurzsichtigen Planungen ist die Münchner Verkehrsgeschichte nur so gesät, aktuell dürfte der 23er mit drei Wagen ein noch kurioseres Beispiel sein.
Also irgendwo stand mal, das der 19er komplett zum Fahrplanwechsel auf R2 umgestellt werden soll und bisher habe ich noch nirgends etwas gelesen, dass das nicht so weiterhin geplant ist....Willibaldplatz @ 16 Nov 2018, 00:46 hat geschrieben: 1. Eine Linie 19, für deren Ostteil nach "Berg am Laim Bf" R2-Züge absolut ausreichend sind, deren Westteil aber weiterhin zwingend R3/S/T1 benötigt. Das ist jetzt eine Art "Frankenstein-Linie", die nur dann Sinn gemacht hätte, wenn die Verstärkung zwischen Hbf und Willibaldplatz gekommen wär. Und dass die NICHT zum Fahrplanwechsel kommt, war ja wohl auch im Mai schon klar... Also außer unbelehrbaren Träumern in der MVG-Planungsabteilung vielleicht.
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Sorry, aber ich sehe hier keinen Zusammenhang und bei dem Murks, den die MVG macht, würde es mich nicht wundern, wenn man es trotzdem durchzieht.Luckner @ 16 Nov 2018, 01:17 hat geschrieben: Nein, so stand das nirgendwo. Bitte die Quelle angeben, wo das nicht(!) im Zusammenhang mit der Linie 29 stand.
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Mit der Angabe vereinzelt wäre ich vorsichtig. :ph34r: :ph34r: :ph34r:Luckner @ 16 Nov 2018, 01:26 hat geschrieben: Bitte dennoch um deine Quelle.
Zu deiner endgültigen Beruhigung: Es ist definitiv nicht geplant, ab Dezember auf der Linie 19 planmäßig etwas anderes als R3/S/T einzusetzen. Wie derzeit wird vereinzelt auch mal ein R2 die Pasinger ärgern dürfen. Akzeptiert? Meinerseits übrigens auch ohne Quelle.
Es gab die letzten Monate durchaus schon Tage, wo die Mehrzahl der Kurse damit besetzt war.
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Das eigentlich interessante: Man kann König nicht mal einen Vorwurf machen. Er hat so gehandelt, wie ihm von der Stadt beauftragt wurde: Einen kostenneutralen Betrieb fahren. Und er hat die Zielvorgabe erfolgreich gemeistert. Es zeigt halt aber auch: Die Politik hat damals falsche Ziele gesetzt. Dem jetzigen Management für vermeintliche Fehler von damals die Schuld zu geben, halte ich für falsch. Natürlich kann man immer Kritik äußern, aber auch diese Leute können nicht zaubern, nicht mal wenn man sie mit viel Geld ausstattet.S-Bahn 27 @ 15 Nov 2018, 23:44 hat geschrieben: Es ist aber auch immer am einfachsten alles den Vorgängern zuzuschieben, sei es in der Politik oder hier bei der MVG. Kommt in enigen Jahren ein "Neues Management" wird natürlich auf das jetzt aktuelle geschimpft. :rolleyes:
Viele Grüße
Jojo423
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Das halte ich für ein Gerücht, dass in den nächsten 5 Jahren weder ein Meter Tram oder U-Bahngleise gebaut werden sollen. Gibt ja genügend Projekte in der "Pipeline", z.B. Martinsried, Tram Westtangente, Tram Münchner Norden, Gartentram, Tram nach Freiham, etc.Lazarus @ 16 Nov 2018, 00:01 hat geschrieben: Nur, das man derzeit aber auch nicht wirklich viel tut, um die Missstände zu ändern. Weder bei der Tram noch bei der U-Bahn baut man derzeit auch nur einen Meter neu und das wird sich Stand jetzt wohl auch die nächsten 5 Jahre nicht ändern.
Viele Grüße
Jojo423
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Hier geht es um den Avenio und nicht um die Gleise (und da wären West und Nordtangente nach 30 Jahren Vorlauf auch kein Ruhmesblatt) . Man hat sich trotz der Finanzierung von neuen Trambahnen durch den Freistaat noch nicht zu einer Bestellung neuer Trambahnen durchringen können, obwohl diese dringend benötigt werden. Andere Stadtwerke in Bayern waren da schneller.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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Ich verstehe die Planung bis heute nicht.Willibaldplatz @ 16 Nov 2018, 01:46 hat geschrieben: 1. Eine Linie 19, für deren Ostteil nach "Berg am Laim Bf" R2-Züge absolut ausreichend sind, deren Westteil aber weiterhin zwingend R3/S/T1 benötigt. Das ist jetzt eine Art "Frankenstein-Linie", die nur dann Sinn gemacht hätte, wenn die Verstärkung zwischen Hbf und Willibaldplatz gekommen wär. Und dass die NICHT zum Fahrplanwechsel kommt, war ja wohl auch im Mai schon klar... Also außer unbelehrbaren Träumern in der MVG-Planungsabteilung vielleicht.
2. Den 5-Minuten-Takt in der Maximilianstraße durch Überlagerung der Linien 19 und 21. Der ist sicherlich "nice to have", weil es sich um eine Innenstadtstrecke handelt. Aber das war definitiv nicht der Abschnitt der "alten" Linie 19 mit der größten Auslastung. Da bekam man ja sogar noch regelmäßig einen Sitzplatz, was zwischen Hbf und Laim eher Luxus/Glücksfall/Zufall ist. Aber die Taktverdoppelung musste wohl sein, weil die Zamdorfer Wutbürger mit der Innenstadtanbindung der "Tram Steinhausen" beruhigt werden mussten. Dass dafür jetzt allerdings mit der Linie 12 die Umstellung einer ganzen Tramlinie (!!!) auf Busbetrieb im Raum steht, ist ja wohl an Zynismus nicht mehr zu überbieten.
3. Eine völlig überlastete, weil hauptsächlich mit R2-Wägen bediente Linie 21 von Ostbahnhof bis St.-Veit-Straße. Aber gut, dass dafür a Stückerl weiter nördlich auf der "Tram Steinhausen" heiße Luft in R3/S/T1 transportiert wird.
Fazit: So eine kurzsichtige ÖPNV-Planung wie im letzten Jahr hat es in München vermutlich noch nie gegeben. Und das kann man auch nur bedingt der TAB anlasten.
Warum läßt man nicht die 17 ab MWP nach Berg am Laim oder St-Veit-Str. fahren und verlängert die 25 nach Effnerplatz. Die 16 übernimmt die Fahrten nach St. Emmeram und in der HVZ verlängert man halt 15 oder 25 auch bis Emmeram. Damit hätte man auch eine Innenstadtanbindung für den Ast aber dafür Fahrzeugneutral.
Der 5er Takt in der Maximilianstr. ist wirklich nicht unbedingt notwendig. Man behielte sich die 21 als echte Verstärkerlinie, die man duchaus am frühesten Morgen und am späten Abend früher aussetzen kann (was bei Überstunden und Personalmangel sicher auch nicht schlecht wäre).
Ich kann einige gut Änderungen im neuen Fahrplan finden. So finde ich z.B. den 29er eine gute Idee. Die Nummer mit der 21 habe ich aber nicht verstanden, vor allem da durch den Wegfall der 22er-Wende ja auch die HBF-Stachus-Wende wieder entlastet wird.
Dumm nur, das die SL29 zwar mit viel Tamtam beschlossen wurde aber zum Fahrplanwevhsel nicht umgesetzt wird.Hot Doc @ 16 Nov 2018, 12:00 hat geschrieben: Ich kann einige gut Änderungen im neuen Fahrplan finden. So finde ich z.B. den 29er eine gute Idee.
Und ob es nicht zum nächsten Fahrplanwechsel ein neues Konzept geben wird, steht in den Sternen.
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Soll da nicht dieses neue Konzept greifen mit 16/17 nach Berg am Laim bzw. St-Veit-Straße und 18/19 Effnerplatz bzw. St Emmeram? Dazu als Verstärker 14/29 Romanplatz - Hbf - Willibaldplatz. Sofern das überhaupt noch aktuell ist, die Halbwertszeit der Planungen scheint ja nur bei einigen Tagen zu liegen.Iarn @ 17 Nov 2018, 09:23 hat geschrieben: Und ob es nicht zum nächsten Fahrplanwechsel ein neues Konzept geben wird, steht in den Sternen.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.