[M] Avenio Sammelthema

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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Auer Trambahner
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Beitrag von Auer Trambahner »

OYD.

Würde zumindest zusammenpassen, da ein 19er dort einrückt.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

Oliver-BergamLaim @ 19 Dec 2018, 23:23 hat geschrieben: Auweh. Klingt jetzt nicht gerade nach reibungslosem Start.
Vorgestern waren dagegen mindestens 4 unterwegs.
Mein Bahnjahr 2025
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Hot Doc
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Beitrag von Hot Doc »

Auer Trambahner @ 20 Dec 2018, 22:04 hat geschrieben: OYD.
???

PS: den einen T1-Kurs am 20er habe ich auch schon (positiv) bemerkt. Dass es immer derselbe Kurs ist, war mir noch nicht aufgefallen.
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Luchs
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Beitrag von Luchs »

Oliver-BergamLaim @ 19 Dec 2018, 23:18 hat geschrieben: Luckner hat ein paar Beiträge über Dir geschrieben, dass seiner Meinung nach der 15er für T2 nicht möglich ist. Das würde einer netzweiten Zulassung widersprechen.
Weil er sich vielleicht darauf bezog, dass ein T2 für die 15er *etwas* unterdimensioniert sein könnt und nicht, dass er dort nicht fahren darf?

Heute war mindestens einer auf der 12 unterwegs.

Luchs.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Ich hoffe die Doppeltraktion der T2 kommt bald. Dann machen sie schon mal mehr Sinn.
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Beitrag von EasyDor »

Luchs @ 21 Dec 2018, 17:27 hat geschrieben: Heute war mindestens einer auf der 12 unterwegs.
Vorhin, so gegen 21:30 Uhr müsstens mindestens 3 gewesen sein.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Was ist eigentlich aus der Ankündigung der MVG geworden, in "Kürze" neue Avenio Bestellungen verkünden zu wollen?
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

In einem längeren Wortmann Interview von mir hier verlinkt und kommentiert ist von bis zu 60m langen Trambahnen zu lesen.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Ich lese die Worte, aber mir fehlt irgendwie der Glaube.
Es wurden doch auch grad mal die Hst in der Dachauer Str. zum Stachus für 48m ertüchtigt. Von einzelnen Umbauten abgesehen. Da hätte man anschließend gleich weiterplanen und bauen müssen.

Relativ kurzfristig kann ich mir da eigentlich nur den 23er vorstellen. Der ist sehr kurz und scheint durchaus bedürftig zu sein. Nur bekommt man damit halt vielleicht einen Kurs frei.

60m wären 4+2 oder 3+3. Und damit die erste wirklich Gefäßgröße, die mehr Kapazität als ein Pp-Zug bietet. Ein 5teiler oder 3+2 bleibt ja auch knapp drunter.

Das mit der neuen Order aus den Optionen find ich auch komisch. Sollten eigentlich nicht dieses Jahr zusätzliche Fördermittel von Bayern dafür fließen?
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Ja eigentlich gab es dieses Jahr Fördermittel.

Tatsächlich wäre die SL23 wohl ein Einsatzort für lange Trambahnen. Schließlich wird die Bayernkaserne auf absehbare Zeit (bis zur Fertigstellung der U26 also tendenziell eine halbe Ewigkeit) primär durch die SL23 Verlängerung abgebunden. Selbst wenn man zusätzlich noch vom Scheidplatz die SL12 oder SL28 verlängert, wird ein Takt 5 auf der SL 23 bei jetzigen Gefäßgrößen nicht reichen.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Das Interview zeigt vorallem eins deutlich, das Wortmann immer noch nicht verstanden hat, das er sich nicht mehr in seiner Kleinstadt Ulm befindet. Für mich wirkt der auf dem Posten vollkommen überfordert sorry.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Doppeltraktion von 3 Teilern: damit kann ich mich gerne anfreunden.
Es geht in der richtigen Richtung. Wie gesagt: bevor man sich über sowas wie U26 Gedanken macht muss erst mal das U-Bahnnetz stabilisiert werden.
Und vor allem muss eins Weg: der tief sitzende Gedanke Tram gegen U-Bahn! Beide sind keine Konkurrenzen sondern ergänzen sich hervorragend!
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Jean @ 27 Dec 2018, 16:00 hat geschrieben: Doppeltraktion von 3 Teilern: damit kann ich mich gerne anfreunden.
Es geht in der richtigen Richtung. Wie gesagt: bevor man sich über sowas wie U26 Gedanken macht muss erst mal das U-Bahnnetz stabilisiert werden.
Und vor allem muss eins Weg: der tief sitzende Gedanke Tram gegen U-Bahn! Beide sind keine Konkurrenzen sondern ergänzen sich hervorragend!
Bevor man mit dem Unfug Doppeltraktion weitermacht, würde ich mir eher insgesamt längere Bahnen wünschen. Warum muss man die zusammen kuppeln? Dann schon lieber 5 oder 6 Teiler anschaffen. Auf dem 20er kann man die ohne Probleme durchfahren lassen.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Lazarus @ 27 Dec 2018, 16:19 hat geschrieben:
Jean @ 27 Dec 2018, 16:00 hat geschrieben: Doppeltraktion von 3 Teilern: damit kann ich mich gerne anfreunden.
Es geht in der richtigen Richtung. Wie gesagt: bevor man sich über sowas wie U26 Gedanken macht muss erst mal das U-Bahnnetz stabilisiert werden.
Und vor allem muss eins Weg: der tief sitzende Gedanke Tram gegen U-Bahn! Beide sind keine Konkurrenzen sondern ergänzen sich hervorragend!
Bevor man mit dem Unfug Doppeltraktion weitermacht, würde ich mir eher insgesamt längere Bahnen wünschen. Warum muss man die zusammen kuppeln? Dann schon lieber 5 oder 6 Teiler anschaffen. Auf dem 20er kann man die ohne Probleme durchfahren lassen.
Solange die Züge nicht gewartet werden können bringt dies gar nichts. Ob 6 Teiler wirklich sinnvoll ist oder doch lieber Doppeltraktionen müssen die Stadtoberen entscheiden!
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Des macht schon nen gewissen Sinn mit Traktionen. Man ist flexibler im Wageneinsatz, denn nicht jede Linie braucht 6teiler oder könnte diese sofort aufnehmen.

4+2 denke ich wäre betrieblich ggü 3+3 zu bevorzugen. Warum? Weil 4teiler alleine auch eine respektable Transportleistung erbingen können und 2+2 gibt auch nen Vierteiler.
Nachteil ist, dass die 2teiler vmtl. bezogen auf den Platz die teuersten Fahrzeuge sind und solo der Nutzen, sagen wir, übersichtlich ist und relativ viel nutzbare Länge
verloren ist.

Ist alles nicht so einfach. 60m seh ich eher als lang perspektivisch, aber schön zu lesen das Cheffe in die Richtung offen ist. Denn längerfristig wird es kaum bis keine Entlastungsmöglichkeiten bzgl. möglichen Fahrzeugdurchsatz in der Innenstadt geben; genug Personal ist auch ein Thema.


Btw, mir ist ein Verkehrsbetriebechef und Verkehrsbetrieb, die leise und ruhig ihre Arbeit machen (das was die begrenzten Mittel halt hergeben), wesentlich lieber
als große Show, Pomp und Worte sowie PMs über jeden Quark. Leise Töne können manchmal viel mehr erreichen, als sich in Szene zu setzen.
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Jean
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Beitrag von Jean »

spock5407 @ 27 Dec 2018, 16:37 hat geschrieben: Des macht schon nen gewissen Sinn mit Traktionen. Man ist flexibler im Wageneinsatz, denn nicht jede Linie braucht 6teiler oder könnte diese sofort aufnehmen.

4+2 denke ich wäre betrieblich ggü 3+3 zu bevorzugen. Warum? Weil 4teiler alleine auch eine respektable Transportleistung erbingen können und 2+2 gibt auch nen Vierteiler.
Nachteil ist, dass die 2teiler vmtl. bezogen auf den Platz die teuersten Fahrzeuge sind und solo der Nutzen, sagen wir, übersichtlich ist und relativ viel nutzbare Länge
verloren ist.

Ist alles nicht so einfach. 60m seh ich eher als lang perspektivisch, aber schön zu lesen das Cheffe in die Richtung offen ist. Denn längerfristig wird es kaum bis keine Entlastungsmöglichkeiten bzgl. möglichen Fahrzeugdurchsatz in der Innenstadt geben; genug Personal ist auch ein Thema.


Btw, mir ist ein Verkehrsbetriebechef und Verkehrsbetrieb, die leise und ruhig ihre Arbeit machen (das was die begrenzten Mittel halt hergeben), wesentlich lieber
als große Show, Pomp und Worte sowie PMs über jeden Quark. Leise Töne können manchmal viel mehr erreichen, als sich in Szene zu setzen.
Der Fahrgast muss aber trotzdem wissen, dass im Hintergrund fleißig gewerkelt wird. Sonst wird der Fahrgast sauer!
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

spock5407 @ 27 Dec 2018, 16:37 hat geschrieben:Des macht schon nen gewissen Sinn mit Traktionen. Man ist flexibler im Wageneinsatz, denn nicht jede Linie braucht 6teiler oder könnte diese sofort aufnehmen.

4+2 denke ich wäre betrieblich ggü 3+3 zu bevorzugen. Warum? Weil 4teiler alleine auch eine respektable Transportleistung erbingen können und 2+2 gibt auch nen Vierteiler.
Weitere Vorteile wäre, dass die geradzahligen Avenios wohl im Kurvenverhalten in Bezug auf Lichtraumprofil deutlich anspruchsloser sind als die ungeradzahligen. Weiterhin wären die Voerteiler ja wie Du schreibst alleine schon recht sinnvoll einzusetzen, also kann man auch heute schon Vierteiler mit Kupppeloption kaufen und könnte die Zweiteiler dann später dazu kaufen.
Ist alles nicht so einfach. 60m seh ich eher als lang perspektivisch, aber schön zu lesen das Cheffe in die Richtung offen ist.
Wie vorgeschlagen, erst mal kuppelbare 4 Teiler kaufen und dann weitersehen.
Btw, mir ist ein Verkehrsbetriebechef und Verkehrsbetrieb, die leise und ruhig ihre Arbeit machen (das was die begrenzten Mittel halt hergeben), wesentlich lieber
als große Show, Pomp und Worte sowie PMs über jeden Quark. Leise Töne können manchmal viel mehr erreichen, als sich in Szene zu setzen.
Sicher ist so ein Sonnenkönig, der sich dauernd in Szene setzen will, sowohl nervig als auch von seinem eigentlichen Job abgelenkt. Aber in den letzten 2 Jahren hat Wortmann quasi gar nichts verlauten lassen, wie seine Strategie aussieht. Keine Interviews kann man verschmerzen aber dank der relativ guten Informationspolitik des Stadtrates weiß man halt auch, dass da nichts substantielles im Stadtrat vorgestellt wurde und das finde ich dann doch eher mau. Ein übergeordnetes und langfristiges Konzept ist seit Jahren überfällig.
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Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Ist 2+2 eigentlich überhaupt konstruktionsbedingt vorgesehen, oder jemals als Option geplant gewesen? Es war doch immer nur von 2+3 die Rede (selbst von 3+2 habe ich explizit nie gehört), mir ist schon klar dass jetzt die Rahmenbedingungen anders sind mit den Problemen bei den Dreiteilern, aber außer den Stimmen hier im Forum die jetzt auf 2+2 warten habe ich bisher nirgends offiziell davon gelesen, dass 2+2 tatsächlich geplant ist oder zugelassen werden soll. Habe ich das mal in einem offiziellen Link oder PMs übersehen?
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Maikäfer
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Beitrag von Maikäfer »

Bei der Vorstellung der neuen Avenios erläuterte der sehr engagierte MVG-Mitarbeiter in dem in der Halle ausgestellten Vierteiler, dass grundsätzlich jede Kombination möglich ist. Aber 3 + 3 ginge nur ohne Fahrgäste, nicht nur wegen der Haltestellenlänge, sondern auch wegen irgendwelchen Crashnormen. Letzteres leuchtet mir allerdings nicht so recht ein
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imp-cen
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Beitrag von imp-cen »

Evtl.: Die Kupplung packt das Gewicht/Druck von zwei vollen Fahrzeugen samt Passagieren nicht?!
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Maikäfer
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Beitrag von Maikäfer »

Naja, Laienansicht: wenn eine Traktion gegen irgendwas rummst, dürfte es eher kritisch sein, wenn ein Dreiteiler hinten gegen einen Zweiteiler vorne drückt, als gegen einen anderen Dreiteiler.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Maikäfer @ 28 Dec 2018, 22:42 hat geschrieben: Naja, Laienansicht: wenn eine Traktion gegen irgendwas rummst, dürfte es eher kritisch sein, wenn ein Dreiteiler hinten gegen einen Zweiteiler vorne drückt, als gegen einen anderen Dreiteiler.
Auch wenn ich Ingenieur bin, rate ich auch nur rum, aber es gibt starke Hinweise, dass der Dreiteiler stärker ausschwenkt als geradzahlige Avenios. Da könnte gerade im Crashfall 3+3 deutlich ungünstiger weil exzentrischer sein, als wenn 3 auf 2 aufläuft.
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Bei einer Kollision mit einem Hindernis, anderen Zug, LKW o.ä. ist die Energie, die abgebaut werden muss, um so höher, je schwerer der Zug ist. Entsprechend müssen energieverzehrende und schützenden Elemente etc. bei einem längeren (und damit schwereren) Zug auch größer ausgelegt werden. Das könnte (mit Betonung auf könnte, ich weiß es nicht) der Grund sein.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Beitrag von Auer Trambahner »

Iarn @ 27 Dec 2018, 18:16 hat geschrieben: Weitere Vorteile wäre, dass die geradzahligen Avenios wohl im Kurvenverhalten in Bezug auf Lichtraumprofil deutlich anspruchsloser sind als die ungeradzahligen.
Die Probleme mit ungeraden Teilern hat ja Siemens schon beim Combino+ Budapest umschifft, indem man da quasi einen durchgängigen 3x Zweiteiler gebaut hat.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Auer Trambahner @ 29 Dec 2018, 08:40 hat geschrieben: Die Probleme mit ungeraden Teilern hat ja Siemens schon beim Combino+ Budapest umschifft, indem man da quasi einen durchgängigen 3x Zweiteiler gebaut hat.
Stimmt. Wobei damit mein ursprüngliches Argument, nicht zwei Dreiteiler zu kombinieren erhalten bleibt. Entweder man kauft 6 Teiler oder 4+2.
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Beitrag von Hot Doc »

Gestern im Fahrgastfernsehen Werbung für die neuen Trams gesehen. Da spricht man weiter von der baldigen Zulassung von 2+3-Traktionen. Zumindest kommts so rüber.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Auf das Wort "bald" in der Werbung würde ich nicht viel geben.
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Beitrag von EasyDor »

Iarn @ 28 Dec 2018, 22:46 hat geschrieben: Auch wenn ich Ingenieur bin, rate ich auch nur rum, aber es gibt starke Hinweise, dass der Dreiteiler stärker ausschwenkt als geradzahlige Avenios. Da könnte gerade im Crashfall 3+3 deutlich ungünstiger weil exzentrischer sein, als wenn 3 auf 2 aufläuft.
Ein weiteres Problem bei 3+3 sehe ich in der Bewegung in der Höhe, z.B. über die Brücke über den Nymphenburger Kanal.
Diesen Knick nimmt ein Dreiteiler (bis jetzt nur R2 gesehen, aber warum sollte es beim T anders sein) ganz anders als ein Vierteiler, der ja im Endeffekt 2 gekuppelte 2Teiler ist - die Fahrzeugenden kommen viel höher und ergäben sicher komische Belastungen für die Kupplung wenn 3+3 unterwegs wäre....

Wie ists das nun eigentlich mit den 3Teilern? Gibt es hier schon irgendwelche Gründe warum diese noch nicht zugelassen werden? Bei Tramreport sprach man - wenn ich mich recht erinnere - sogar davon, dass hier noch etwas an den Zügen umgebaut werden müsste?
Und da der einzige Unterschied die Länge und somit die Gelenke (besonders das zweite welches sich auch nach oben und unten bewegt) sowie das Kurvenverhalten ist muss dieser Umbau wohl mit den Gelenken bzw. ihrer Ansteuerung zutun haben...?
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Beitrag von Auer Trambahner »

Die geringe Höhe der Kupplung über SOK könnte tatsächlich z.B. in Nymphenbruck ein Problem darstellen.
Wenn das ganze Szenario 3+3 zur Amalienburgstraße von vornherein nie vorgesehen war braucht man auf solche Spezereien auch in der Konstruktion keine Rücksicht zu nehmen.

P.S. heute Nacht war der vermutlich erste Nachtlinieneinsatz eines T4.
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Beitrag von spock5407 »

Wobei ich gar kein Fan solcher dedizierten Einsatzmöglichkeiten oder Nicht-Einsatzmöglichkeiten bin; wenn das zu stark praktiziert wird macht das Betrieb und Netz viel empfindlicher und unflexibler gegen Störungen sowie Fahrplanerstellung aufwendiger.
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