[M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
aus der morgigen Süddeutschen SZHot Doc @ 14 Mar 2019, 14:00 hat geschrieben:Es scheint eine kleine Gruppe zu geben, die die Windparks massiv ablehnen und sich dabei ziemlich im Ton vergreifen.
Im Gegensatz zu einem früheren Referendum sprachen sich diesmal 78 Prozent der Menschen gegen den Windpark aus.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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Warum stehen unserer Windräder nicht in D?Iarn @ 14 Mar 2019, 12:36 hat geschrieben: Süddeutsche: Stadtwerke bauen Windräder in Norwegen - doch dort regt sich Widerstand
Wahrscheinlich verstehen Insbesondere die betroffenen Samen nicht, wieso die Stadtwerke München ausgerechnet bei ihnen Windräder aufstellen müssen, damit München seine virtuelle Vorzeige Ökostromquote erfüllt.
U5 = letzter U-Bahn-Neu- und Ausbau in München!
Verständlich, warum die große Mehrheit (mehr als 3/4 der Menschen) gegen den Windpark entschieden haben. Zum einen: Es ist nicht sichergestellt, daß die Windräder in der Lage sind, fortlaufend Strom zu erzeugen, geschweige denn, zu speichern (Das hatte in der Vergangenheit unser Admin Boris dargelegt). Vielleicht mag es sein, daß sie für die konventionelle Kraftwerke eine Unterstützung sind. Zum anderen: Wie in der Vergangenheit dargelegt, sind die Windräder nicht unbedingt leistungsfähig. Die Windräder können logischerweise keinen Strom erzeugen, so lange kein Wind weht.SZ hat geschrieben:Im Gegensatz zu einem früheren Referendum sprachen sich diesmal 78 Prozent der Menschen gegen den Windpark aus.
Hat jemand schon einmal daran gedacht, welche Folgen es hat, wenn auf einer großen Fläche des Landes früher oder später hunderte Windräder stehen würden? Es ist von der Verspargelung der Landschaft die Rede. Und genau das wollen die Bewohner Frøyas verhindern, weil es einfach unästhetisch und vor allem zuviel ist. Es ist nicht ausgeschlossen, daß sich der ganze Windpark gesundheitlich negativ auf die Lebewesen auswirkt.
Es gab, glaube ich, Dokumentation darüber, daß die Windräder alles andere als harmlos gelten, da in der Vergangenheit Vögel getötet wurden. Desweiteren: Die von Windrädern getötete Vögel müssen nicht unbedingt am Fuße des Windradmastes liegen. Sie können auch von der Wucht des drehenden Rotors geschleudert worden sein, daß sie mehrere Meter vom Windrad entfernt liegen.
Die Frage ist, wieviele Windräder benötigt werden, um 60 MW Energie zu erzeugen? Die SZ schreibt von 14 Windrädern. (Bei einer einfachen Rechnung würde pro Windrad rund 4,3 MW erzeugt werden) Reicht das aus, um die angestrebte Energiemenge zu erzeugen?
Nachdem sich mindestes 3/4 der Frøyas Bevölkerung gegen den Bau des Windparks ausgesprochen hat, warum gibt die SWM den Bauvorhaben nicht auf und zieht sich wieder zurück (nämlich nach München!), wo sie hergekommen ist?
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Es gibt sicher gute Argumente für und gegen einen Bau von Windkraftwerken in Norwegen. Und auch ob die SWM das dort machen muss, oder woanders oder ob lieber ein anderes Unternehmen das durchführt, darüber kann man streiten.
Aber, dass ihr 2 Flachpfeiffen wieder mal überhaupt keine Ahnung, aber natürlich zu allem eure vereinfachende vermeintlich simple Logik und Antwort habt, war ja zu erwarten!
Also, warum baut man in Norwegen und nicht in München. Zunächst ist es einmal sinnvoll vorhandene Energie dort auszunutzen, wo sie natürlicherweise vorkommt. D.h. Sonnenergie in südlichen Ländern, Windenergie an Küsten etc. um genau möglichst wenig Anlagen für eine möglichst effektive Stromgewinnung zu benötigen. Dass man hierbei europaweit denkt, halte ich für durchaus sinnvoll, an den Küsten Norwegens kann man mit einer sehr hohen Effektivität rechnen.
Darüber hinaus gibt es gerade bei Solar und Wind das Problem der schwankenden Leistung. Gerade in Norwegen mit einem sehr großen Anteil Wasserkraft, kann man das Netz besonders gut stabilisieren und ggf. sogar Wasser wieder zurückpumpen und so überschüssige Energie speichern.
Nebenbei baut die SWM duchaus in und um München die Strom-, Fernwärme- und inzwischen auch Fernkälteproduktion weiter aus. Das Isarkraftwerk in Thalkirchen hat komplett neue Turbinen bekommen und produziert so deutlich mehr Strom. Es werden ständig neue Geothermieanlagen in Betrieb genommen und Windkraftwerke sind auch in Planung, am Prater ist ein unterirdisches Wasserkraftwerk vor einigen Jahren in Betrieb genommen worden etc.
Hier geht es nicht um zurück nach München oder so einen Quatsch, hier geht es schlicht darum so viel Energie wie möglich umweltbewußt herzustellen.
Ich selber bin auch bei einem Stromanbieter der ausschließlich Windkraftanlagen betreibt in Deutschland und Polen. Es ist mir durchaus klar, dass der Strom, der bei mir aus der Steckdose kommt, wahrscheinlich aus dem Heitkraftwerk München Nord kommt, trotzdem unterstütze ich damit eben den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Wer den Strom am Ende dan tatsächlich wo verbraucht, ist dafür zunächst einmal wurscht.
PS: Sobald ich die Möglichkeit habe, werde ich mir eine Solaranlage aufs Dach schrauben. Mal gucken ob sich bis dahin ein eigener Speicher lohnt und ich wirklich nur meinen eigenen Strom verbrauchen kann, oder ob das noch länger zu teuer bleibt.
Aber, dass ihr 2 Flachpfeiffen wieder mal überhaupt keine Ahnung, aber natürlich zu allem eure vereinfachende vermeintlich simple Logik und Antwort habt, war ja zu erwarten!
Also, warum baut man in Norwegen und nicht in München. Zunächst ist es einmal sinnvoll vorhandene Energie dort auszunutzen, wo sie natürlicherweise vorkommt. D.h. Sonnenergie in südlichen Ländern, Windenergie an Küsten etc. um genau möglichst wenig Anlagen für eine möglichst effektive Stromgewinnung zu benötigen. Dass man hierbei europaweit denkt, halte ich für durchaus sinnvoll, an den Küsten Norwegens kann man mit einer sehr hohen Effektivität rechnen.
Darüber hinaus gibt es gerade bei Solar und Wind das Problem der schwankenden Leistung. Gerade in Norwegen mit einem sehr großen Anteil Wasserkraft, kann man das Netz besonders gut stabilisieren und ggf. sogar Wasser wieder zurückpumpen und so überschüssige Energie speichern.
Nebenbei baut die SWM duchaus in und um München die Strom-, Fernwärme- und inzwischen auch Fernkälteproduktion weiter aus. Das Isarkraftwerk in Thalkirchen hat komplett neue Turbinen bekommen und produziert so deutlich mehr Strom. Es werden ständig neue Geothermieanlagen in Betrieb genommen und Windkraftwerke sind auch in Planung, am Prater ist ein unterirdisches Wasserkraftwerk vor einigen Jahren in Betrieb genommen worden etc.
Hier geht es nicht um zurück nach München oder so einen Quatsch, hier geht es schlicht darum so viel Energie wie möglich umweltbewußt herzustellen.
Ich selber bin auch bei einem Stromanbieter der ausschließlich Windkraftanlagen betreibt in Deutschland und Polen. Es ist mir durchaus klar, dass der Strom, der bei mir aus der Steckdose kommt, wahrscheinlich aus dem Heitkraftwerk München Nord kommt, trotzdem unterstütze ich damit eben den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Wer den Strom am Ende dan tatsächlich wo verbraucht, ist dafür zunächst einmal wurscht.
PS: Sobald ich die Möglichkeit habe, werde ich mir eine Solaranlage aufs Dach schrauben. Mal gucken ob sich bis dahin ein eigener Speicher lohnt und ich wirklich nur meinen eigenen Strom verbrauchen kann, oder ob das noch länger zu teuer bleibt.
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bestia_negra
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100% Autarkie ist nicht wirtschaftlich, da der Speicher dazu massiv überdimensioniert sein müsste.Hot Doc @ 16 Apr 2019, 15:43 hat geschrieben: PS: Sobald ich die Möglichkeit habe, werde ich mir eine Solaranlage aufs Dach schrauben. Mal gucken ob sich bis dahin ein eigener Speicher lohnt und ich wirklich nur meinen eigenen Strom verbrauchen kann, oder ob das noch länger zu teuer bleibt.
Grundsätzlich lohnen sich Speicher aber auch heute schon oft, wenn dadurch der Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 60-70% gesteigert wird und die Speicher werden ja jährlich besser/preiswerter.
Hängt natürlich von der genauen Situation (Größe der Anlage, Ausrichtung, Höhe und zeitliche Verteilung des Stromverbrauchs, etc.) ab.
Um den Bogen zum Thema zurückzufinden: MMn sollte der Staat die ihm (und allen untergeordneten Behörden, Gesellschaften, Körperschaften etc.) zur Verfügung stehenden Dachflächen deutlich stärker für PV nutzen. Dächer von Schulen, Behörden, Werkhallen etc.
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Trapeztafelfanatiker
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Das wird aber irgendwann kommen und darauf warte ich. Zumindest habe ich derzeit noch nicht vor auf Speicher umzubauen, aber das ist die Zukunft. Wenn Haushalte sich selbst versorgen können und Restmengen einspeisen, dann sinkt der Stromverbrauch aus dem großen Netz schon mal aus dieser Richtung.bestia_negra @ 16 Apr 2019, 16:49 hat geschrieben: 100% Autarkie ist nicht wirtschaftlich, da der Speicher dazu massiv überdimensioniert sein müsste.
Das ist unbestritten, daß es Pro- und Contraargumente gibt.Hot Doc @ 16 Apr 2019, 15:43 hat geschrieben:Es gibt sicher gute Argumente für und gegen einen Bau von Windkraftwerken in Norwegen. Und auch ob die SWM das dort machen muss, oder woanders oder ob lieber ein anderes Unternehmen das durchführt, darüber kann man streiten.
Das ist schon klar. Auf der norwegischen Insel, wie Frøya zum Beispiel, ist die Energieausbeute Deiner Meinung nach aufgrund der Küstennähe recht hoch, aber es gibt auch eine andere Möglichkeit, wie Wellen- oder Gezeitenkraft, die man nutzen kann. Bei solchen Kraftwerken werden die Fische besser geschützt, als die Vögel oder andere Flugtiere bei Windrädern. Auch in der Küstennähe kann es mal Windstille geben. Ich war zwei mal zwei Wochen am Nordsee und am Ostsee und konnte ab und zu mal die Windstille wahrnehmen. Es bläst nicht immer Wind.Also, warum baut man in Norwegen und nicht in München. Zunächst ist es einmal sinnvoll vorhandene Energie dort auszunutzen, wo sie natürlicherweise vorkommt. D.h. Sonnenergie in südlichen Ländern, Windenergie an Küsten etc. um genau möglichst wenig Anlagen für eine möglichst effektive Stromgewinnung zu benötigen. Dass man hierbei europaweit denkt, halte ich für durchaus sinnvoll, an den Küsten Norwegens kann man mit einer sehr hohen Effektivität rechnen.
Darüber hinaus gibt es gerade bei Solar und Wind das Problem der schwankenden Leistung. Gerade in Norwegen mit einem sehr großen Anteil Wasserkraft, kann man das Netz besonders gut stabilisieren und ggf. sogar Wasser wieder zurückpumpen und so überschüssige Energie speichern.
Hat jemand vor dem Bau von Geothermianlagen auch an die Folgen für die Umwelt gedacht? Oder was ist mit unterirdischen Wasserkraftwerken? Wie wird das sichergestellt, daß das Wasser, das am Turbine vorbeifließt sauber bleibt?Nebenbei baut die SWM duchaus in und um München die Strom-, Fernwärme- und inzwischen auch Fernkälteproduktion weiter aus. Das Isarkraftwerk in Thalkirchen hat komplett neue Turbinen bekommen und produziert so deutlich mehr Strom. Es werden ständig neue Geothermieanlagen in Betrieb genommen und Windkraftwerke sind auch in Planung, am Prater ist ein unterirdisches Wasserkraftwerk vor einigen Jahren in Betrieb genommen worden etc.
Was hat das mit der Umweltbewußtsein zu tun, wenn an einigen Stellen die Bäume den Windrädern weichen müssen oder die Vögel oder andere Flugtieren aufgrund der schlechten Standortwahl in Mitleidenschaft gezogen werden?Hier geht es nicht um zurück nach München oder so einen Quatsch, hier geht es schlicht darum so viel Energie wie möglich umweltbewußt herzustellen.
Entschuldige mal. Es ist nicht egal, von wo der Strom herkommt und wer es verbraucht. Es geht nur darum, den Menschen den bezahlbaren Strom zu liefern und sonst nichts. Lieber wenige 10 GW-Kernkraftwerke mit durchschnittlich 2-3 Reaktoren pro KKW, als hunderte von Windrädern, die den Strom nach Wetterlaune produzieren und wenn es aufgrund der schlechten Standortwahl, ganz schlecht kommt, daß gerade eben, wie geschrieben, die Vögel in Mitleidenschaft gezogen werden können, ganz zu schweigen von der Verspargelung der Landschaft. Das wissen die Inselbewohner Frøyas ganz genau und ich denke, daß es ihnen nichts entgangen ist, was Deutschland anfänglich und im Laufe der Zeit da so alles gebaut hat, das wurde bedauerlicherweise auf andere Länder "ausgedehnt". Aus dem Grund hat mindestens 3/4 der Bevölkerung Frøyas den Bau eines Windparks (Küstennähe hin oder her) abgelehnt. Ich hoffe für die Insel Frøya, daß SWM von der Verwaltung eine Baugenehmigung verweigert oder entzogen wird.Ich selber bin auch bei einem Stromanbieter der ausschließlich Windkraftanlagen betreibt in Deutschland und Polen. Es ist mir durchaus klar, dass der Strom, der bei mir aus der Steckdose kommt, wahrscheinlich aus dem Heitkraftwerk München Nord kommt, trotzdem unterstütze ich damit eben den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Wer den Strom am Ende dan tatsächlich wo verbraucht, ist dafür zunächst einmal wurscht.
Es gab im Jahre 2017 (Datum der Berichtveröffentlichung) Zweifel an ökologischem Vorhaben bzw. Umsetzung durch Windräder.
Die FAZ hat das Windradbedingte Insektensterben aufgrund neuer Studien aufgegriffen.
Damit ist die Umfangsgeschwindigkeit gemeint. Das ist eine Geschwindigkeit, den kein schienengebundener Hochgeschwindigkeitszug im Plandienst erreichen kann, auch dann nicht, wenn sie nicht schneller, als die zulässige Höchstgeschwindigkeit fahren dürfen.Sie haben keine Chance gegen Rotorblätter, die an der Spitze mit fast 400 Kilometern pro Stunde durch die Luft schneiden können.
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bestia_negra
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Irgendwann möglicherweise schon, aber das dauert noch ein Stück.Trapeztafelfanatiker @ 16 Apr 2019, 17:13 hat geschrieben:Das wird aber irgendwann kommen und darauf warte ich. Zumindest habe ich derzeit noch nicht vor auf Speicher umzubauen, aber das ist die Zukunft. Wenn Haushalte sich selbst versorgen können und Restmengen einspeisen, dann sinkt der Stromverbrauch aus dem großen Netz schon mal aus dieser Richtung.bestia_negra @ 16 Apr 2019, 16:49 hat geschrieben: 100% Autarkie ist nicht wirtschaftlich, da der Speicher dazu massiv überdimensioniert sein müsste.
Aktuell ist nur eine theoretische Deckung des eigenen Strombedarfs realistisch, sprich, dass man mindestens genauso viel überschüssigen Strom ins Netz einspeist wie man zu anderen Zeiten aus dem Netz bezieht.
Dabei ist weniger die Speicherkapazität das Problem. Schwierig wird es bei der Leistung. Die Speicher können schlicht nicht genug Leistung liefern um die Lastspitzen im Haushalt abzudecken. Deshalb muss zur Deckung der Lastspitzen in der Regel Strom aus dem Netz bezogen werden.
Bitte mal belegen mit einer Beispielrechnung für eine Dunkelflaute von 10-14 Tagen bevor man unqualifiziertes Zeug von sich gibt.bestia_negra @ 17 Apr 2019, 07:15 hat geschrieben: Dabei ist weniger die Speicherkapazität das Problem.
Das ganze einmal für privat und einmal für Gesamtdeutschland bitte.
Vielleicht umrechnen in Walchenseeäquivalente der Anschaulichkeit halber.
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bestia_negra
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1. Man kann sowas auch freundlicher ausdrücken, ohne den aggressiven und respektlosen Grundton.143 @ 17 Apr 2019, 06:52 hat geschrieben: Bitte mal belegen mit einer Beispielrechnung für eine Dunkelflaute von 10-14 Tagen bevor man unqualifiziertes Zeug von sich gibt.
Das ganze einmal für privat und einmal für Gesamtdeutschland bitte.
Vielleicht umrechnen in Walchenseeäquivalente der Anschaulichkeit halber.
2. Ich rede von einem Einfamilienhaus, bezogen darauf, dass @Trapezfanatiker bei sich irgendwann einen Speicher einbauen will. Ich gehe mal davon aus, dass er nur von seinem Haus spricht und ihm nicht alle Häuser in Deutschland gehören.
3. Dass eine Versorgung aller Haushalte mit PV und Batteriespeicher 365/24/7 möglich ist, habe ich nirgends geschrieben, von dem her kannst du dir deine Walchenseeäquivalente selber ausrechnen.
4. Natürlich kannst du dir einen Speicher in den Keller stellen, der groß genug ist um mal 1 Woche mit schlechter Ausbeute zu überbrücken. Ist aber halt, wie ich ja auch geschrieben habe, nicht wirtschaftlich.
MMn sind Akkus, die für eine Autarkie sorgen, eh sinnlos, da absolut überdimensioniert.
Akkus zur Eigenverbrauchsoptimierung dagegen sind heute schon wirtschaftlich und werden mit sinkenden Preisen natürlich noch wirtschaftlicher. Dazu entlasten diese Speicher bei "Sonnensturm" das Stromnetz, da dann nicht der komplette Überschuss ins Netz eingespeist wird.
Erstmal angenehm, dass man mit dir auch auf einer halbwegs sachlichen Ebene diskutieren kann.
Trotzdem muss ich dir in einigen Punkten widersprechen:
Zweitens braucht man die Wellen oder Gezeitenkraftwerke durchaus auch ziemlich ordentliche Eingriffe in die Umwelt, die auch nicht immer schön anzusehen sind. Drittens wird ein Gezeitenkraftwerk zwar sicher keine Vögel das Leben kosten, aber dass da Fische save sind, stimmt halt auch nicht. Natürlich versucht man hier die Fische durch Gitter oder andere Möglichkeiten abzuhalten, aber 100%ig sind die halt auch nicht.
Bei deinem nächsten Link
Nebenbei wäre natürlich zu fragen, wie viele Insekten z.B. duch Kohleabbau, in den Kühltürmen von KKWs etc. umkommen. Das dürfte eine weitaus größere Zahl sein!!!
Zusammenfassend muss man sagen, dass du gerne irgendwo Aussagen ließt, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden und die du offensichtlich nicht mehr in ein sinnvolles Gesamtbild integrieren kannst.
Keiner sagt, dass eine Energieversorgung nur mit erneuerbaren ein Kinderspiel wird. Und es wird gerade bei den letzten Prozent immer schwieriger werden.
Aber bis dahin wird es noch Jahrzehnte brauchen und die Technologien sind inzwischen da, nur noch nicht komplett ausentwickelt und NOCH zu teuer.
Gleichzeitig werden die alternativen Kosten immer wieder vergessen. Die Kernkraft ist mit Abstand die teuerste Energieform der Welt, außer man legt die Endlagerung halt auf die Steuerzahler um, dann sind es ja keine Stromkosten, sondern Steuern die wir zahlen. Das macht natürlich einen Unterschied!
Die Umweltkosten der Kohle und anderer fossiler Brennstoffe werden sich in Zukunft auch massiv verteuern. Hier sollte man auch nicht weitermachen wie bisher. Und wenn einer sich hinstellt und sagt: "Was interessiert mich denn, was meine Kinder in 30 Jahren für Strom und Umweltkatastrophen zahlen!", dann muss man das so akzepieren. Aber so zu tun, als gäbe es da kein Problem, ist einfach eine Verarsche an sich selber und an jedem denkenden Wesen!
Ich will auch nichr sagen, dass Windkraft alleine die Lösung aller Probleme ist und nicht auch Nachteile hätte, aber die Nachteile sind lächerlich im Vergleich zu denen von Kohle oder Kernkraft und gleichzeitig werden wir nicht ohne Windkraft auskommen.
Letzter Satz: Hier wird immer von Dunkelflaute gesprochen. JEDES Kraftwerk muss mal für Wartung oder bei Problemen vom Netz. D.h. man braucht für jedes Kraftwerk Ersatz. In D ist seit Jahrzehnten etwa doppelt soviel Leistung installiert, als im Maximum verbraucht wird.
D.h. es wird so sein, dass an einem Tag Sonne und Wind fast allen Strom liefern, den wir brauchen und am nächsten Tag Wasser und Biogas und evtl. andere Energiespeicher diese Aufgabe übernehmen müssen und am dritten Tag wird es einen guten Mix geben.
Trotzdem muss ich dir in einigen Punkten widersprechen:
Ja, da ist die Windausbeute ziemlich hoch, deshalb plant man ja auch genau dort und nicht woanders. Klar gibt es andere Möglichkeiten der Stromerzeugung. Aber erstens, wird man mit entweder/oder nicht weit kommen. Man wird sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten der Stromgewinnung nutzen müssen, Windkraft, Solar, Gezeiten, Wellen, Fließwasser, Pumpwasser, Biogas etc.Das ist schon klar. Auf der norwegischen Insel, wie Frøya zum Beispiel, ist die Energieausbeute Deiner Meinung nach aufgrund der Küstennähe recht hoch, aber es gibt auch eine andere Möglichkeit, wie Wellen- oder Gezeitenkraft, die man nutzen kann. Bei solchen Kraftwerken werden die Fische besser geschützt, als die Vögel oder andere Flugtiere bei Windrädern. Auch in der Küstennähe kann es mal Windstille geben. Ich war zwei mal zwei Wochen am Nordsee und am Ostsee und konnte ab und zu mal die Windstille wahrnehmen. Es bläst nicht immer Wind.
Zweitens braucht man die Wellen oder Gezeitenkraftwerke durchaus auch ziemlich ordentliche Eingriffe in die Umwelt, die auch nicht immer schön anzusehen sind. Drittens wird ein Gezeitenkraftwerk zwar sicher keine Vögel das Leben kosten, aber dass da Fische save sind, stimmt halt auch nicht. Natürlich versucht man hier die Fische durch Gitter oder andere Möglichkeiten abzuhalten, aber 100%ig sind die halt auch nicht.
Ja da hat wer daran gedacht! Das Wasser bleibt genau so sauber, wie bei einem oberirdischen Wasserkraftwerk.Hat jemand vor dem Bau von Geothermianlagen auch an die Folgen für die Umwelt gedacht? Oder was ist mit unterirdischen Wasserkraftwerken? Wie wird das sichergestellt, daß das Wasser, das am Turbine vorbeifließt sauber bleibt?
In den wenigsten Fällen müssen Bäume für den Bau von Windkrafträdern fallen. Im Gegenteil, Wäldlanfschaften eigenen sich eher weniger für Windkraft, da durch die Bäume der Wind verwirbelt und dadurch meistens abgeschwächt wird. Selbst wenn, reichen wenige qm für ein Fundament, dazwischen kann der Wald ja gut stehen bleiben.Was hat das mit der Umweltbewußtsein zu tun, wenn an einigen Stellen die Bäume den Windrädern weichen müssen oder die Vögel oder andere Flugtieren aufgrund der schlechten Standortwahl in Mitleidenschaft gezogen werden?
Entschuldige mal, aber das ist leider Blödsinn. Es geht darum, dass wir Menschen auch in 100 Jahren noch gut auf und mit unserem Planeten leben können, und da ist es erstmal zweitrangig, wie teuer der Strom heute für unsere Wohlstandsgesellschaft ist! Und bei dem Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien ist es zunächst auch erstmal Wurscht ob der Ökostrom in München, in Polen oder in Norwegen ins Netz gespeist wird. Viel wichtiger wäre, dass dafür auch die schmutzigesten Kraftwerke zuerst vom Netz genommen werden. Aber da sperrt sich (zumindest in D) CDU/CSU, AfD und FDP ja mit Händen und Füßen dagegen.Entschuldige mal. Es ist nicht egal, von wo der Strom herkommt und wer es verbraucht. Es geht nur darum, den Menschen den bezahlbaren Strom zu liefern und sonst nichts.
Klar, weil ein paar KKW ja auch so wunderschön anzusehen sind in der Landschaft und natürlich auch die Vögel und Tschernobyl und Fukushima und Sellafield alle so fröhlich durch die Welt gondeln. Bis alle Windkraftanlagen der Welt diese Umweltschäden angerichtet haben, wie die Kernkraft alleine, da musst du aber noch lange warten. Die bis heute ungelöste Frage der Endlagerung mal ganz beiseite gelassen.Lieber wenige 10 GW-Kernkraftwerke mit durchschnittlich 2-3 Reaktoren pro KKW, als hunderte von Windrädern, die den Strom nach Wetterlaune produzieren und wenn es aufgrund der schlechten Standortwahl, ganz schlecht kommt, daß gerade eben, wie geschrieben, die Vögel in Mitleidenschaft gezogen werden können, ganz zu schweigen von der Verspargelung der Landschaft.
Mal wieder verlinkst du hier einen Artikel ohne offensichtlich den Hintergrund geprüft zu haben. Die "EIKE" ist ein Lobbyverband von Energieunternehmen, die konventionelle Kraftwerke (und ein paar Wasserkraftwerke) betreiben. Dass die Windkraft schädlich finden, ist klar wie Kloßbrühe. Aber ich frag halt auch nicht den Frosch, ob der Storch nützlich ist.Es gab im Jahre 2017 (Datum der Berichtveröffentlichung) Zweifel an ökologischem Vorhaben bzw. Umsetzung durch Windräder
Bei deinem nächsten Link
hast du offensichtlich mal wieder nur die Überschrift gelesen. Im Artikel selber, werden die Zahlen zwar bestätigt, aber auch relativiert. Was zunächst nach eine großen Zahl Insekten aussieht ist nur ein verschwindend kleiner Teil und sollte - laut den Wissenschaftlern der Studie - überhaupt keine Rolle für die Insektenpopulation spielen.
Nebenbei wäre natürlich zu fragen, wie viele Insekten z.B. duch Kohleabbau, in den Kühltürmen von KKWs etc. umkommen. Das dürfte eine weitaus größere Zahl sein!!!
Zusammenfassend muss man sagen, dass du gerne irgendwo Aussagen ließt, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden und die du offensichtlich nicht mehr in ein sinnvolles Gesamtbild integrieren kannst.
Keiner sagt, dass eine Energieversorgung nur mit erneuerbaren ein Kinderspiel wird. Und es wird gerade bei den letzten Prozent immer schwieriger werden.
Aber bis dahin wird es noch Jahrzehnte brauchen und die Technologien sind inzwischen da, nur noch nicht komplett ausentwickelt und NOCH zu teuer.
Gleichzeitig werden die alternativen Kosten immer wieder vergessen. Die Kernkraft ist mit Abstand die teuerste Energieform der Welt, außer man legt die Endlagerung halt auf die Steuerzahler um, dann sind es ja keine Stromkosten, sondern Steuern die wir zahlen. Das macht natürlich einen Unterschied!
Die Umweltkosten der Kohle und anderer fossiler Brennstoffe werden sich in Zukunft auch massiv verteuern. Hier sollte man auch nicht weitermachen wie bisher. Und wenn einer sich hinstellt und sagt: "Was interessiert mich denn, was meine Kinder in 30 Jahren für Strom und Umweltkatastrophen zahlen!", dann muss man das so akzepieren. Aber so zu tun, als gäbe es da kein Problem, ist einfach eine Verarsche an sich selber und an jedem denkenden Wesen!
Ich will auch nichr sagen, dass Windkraft alleine die Lösung aller Probleme ist und nicht auch Nachteile hätte, aber die Nachteile sind lächerlich im Vergleich zu denen von Kohle oder Kernkraft und gleichzeitig werden wir nicht ohne Windkraft auskommen.
Letzter Satz: Hier wird immer von Dunkelflaute gesprochen. JEDES Kraftwerk muss mal für Wartung oder bei Problemen vom Netz. D.h. man braucht für jedes Kraftwerk Ersatz. In D ist seit Jahrzehnten etwa doppelt soviel Leistung installiert, als im Maximum verbraucht wird.
D.h. es wird so sein, dass an einem Tag Sonne und Wind fast allen Strom liefern, den wir brauchen und am nächsten Tag Wasser und Biogas und evtl. andere Energiespeicher diese Aufgabe übernehmen müssen und am dritten Tag wird es einen guten Mix geben.
Naja. Ein i3-Akku hat 33 (in der neuen Version 42) kWh. Unser Jahresverbrauch im Haus liegt bei ca. 800 kWh Strom. Da käme ich also mit einem vollen Speicher 15 Tage lang aus. Dann hätte die Solaranlage aber garnicht gearbeitet. D.h. sie muss so mit Schnee bedeckt sein, dass wirklich kein Licht durchkommt. In wirklichkeit wird auch unter der dicksten Wolkenschicht noch eine Restladung vorkommen.bestia_negra @ 16 Apr 2019, 17:49 hat geschrieben: 100% Autarkie ist nicht wirtschaftlich, da der Speicher dazu massiv überdimensioniert sein müsste.
Grundsätzlich lohnen sich Speicher aber auch heute schon oft, wenn dadurch der Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 60-70% gesteigert wird und die Speicher werden ja jährlich besser/preiswerter.
Hängt natürlich von der genauen Situation (Größe der Anlage, Ausrichtung, Höhe und zeitliche Verteilung des Stromverbrauchs, etc.) ab.
Um den Bogen zum Thema zurückzufinden: MMn sollte der Staat die ihm (und allen untergeordneten Behörden, Gesellschaften, Körperschaften etc.) zur Verfügung stehenden Dachflächen deutlich stärker für PV nutzen. Dächer von Schulen, Behörden, Werkhallen etc.
Der Speicher ist zumindest von der Kapazität schon lange nicht mehr das Problem (ob sich das dann wirtschaftlich lohnt ist nochmal eine andere Frage). Eher schon braucht man eine ziemlich üppig dimensionierte Solaranlage um dann bei kürzerer Sonneneinstrahlung den Speicher für die nächste Schlechtwetterphase wieder voll zu kriegen.
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bestia_negra
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Entspricht ja genau dem, was ich geschrieben habe.Hot Doc @ 17 Apr 2019, 17:32 hat geschrieben:Naja. Ein i3-Akku hat 33 (in der neuen Version 42) kWh. Unser Jahresverbrauch im Haus liegt bei ca. 800 kWh Strom. Da käme ich also mit einem vollen Speicher 15 Tage lang aus. Dann hätte die Solaranlage aber garnicht gearbeitet. D.h. sie muss so mit Schnee bedeckt sein, dass wirklich kein Licht durchkommt. In wirklichkeit wird auch unter der dicksten Wolkenschicht noch eine Restladung vorkommen.bestia_negra @ 16 Apr 2019, 17:49 hat geschrieben: 100% Autarkie ist nicht wirtschaftlich, da der Speicher dazu massiv überdimensioniert sein müsste.
Grundsätzlich lohnen sich Speicher aber auch heute schon oft, wenn dadurch der Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 60-70% gesteigert wird und die Speicher werden ja jährlich besser/preiswerter.
Hängt natürlich von der genauen Situation (Größe der Anlage, Ausrichtung, Höhe und zeitliche Verteilung des Stromverbrauchs, etc.) ab.
Um den Bogen zum Thema zurückzufinden: MMn sollte der Staat die ihm (und allen untergeordneten Behörden, Gesellschaften, Körperschaften etc.) zur Verfügung stehenden Dachflächen deutlich stärker für PV nutzen. Dächer von Schulen, Behörden, Werkhallen etc.
Der Speicher ist zumindest von der Kapazität schon lange nicht mehr das Problem (ob sich das dann wirtschaftlich lohnt ist nochmal eine andere Frage). Eher schon braucht man eine ziemlich üppig dimensionierte Solaranlage um dann bei kürzerer Sonneneinstrahlung den Speicher für die nächste Schlechtwetterphase wieder voll zu kriegen.
Klar kannst du dir einen Speicher mit 40 kWh in den Keller stellen. Da steht aber halt Aufwand und Nutzen in keinem gesunden Verhältnis.
Deshalb macht das ja auch so gut wie niemand.
Den Autarkiegrad von 30% auf 60% zu erhöhen ist wirtschaftlich heute in vielen Fällen absolut darstellbar.
Der Schritt von 60% auf 90% oder gar 100% dagegen ist nicht wirtschaftlich, da man da einen Speicher in einer Größe braucht, die nur an ganz wenigen Tagen des Jahres überhaupt ausgenutzt wird und somit das eingesetzte Kapital viel zu oft ungenutzt im Keller rumsteht.
Und wie du ja auch schon sagt: Die Anlage muss ja auch entsprechend groß sein um zwischen zwei Schlechtwetterperioden den Akku vollzubekommen. Bei Dachanlagen auf Einfamilienhäusern wäre das sicher nicht der Fall.
Trotzdem bleibe ich dabei, dass der Staat da deutlich aktiver werden sollte.
Leider gibt es da immer wieder bürokratische Hindernisse.
Ich weiß zufällig von einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft, dass diese keine PV-Anlagen auf die reichlich vorhandenen Dächer baut, obwohl diese sogar bei Volleinspeisung wirtschaftlich (und bei einem Mieterstrommodell sogar äußerst lukrativ) wären. Grund ist, dass die Gesellschaft nicht als Stromerzeuger auftreten darf.
Und genau das kritisiere ich. Es gibt viele geeignete Dachflächen in staatlicher Hand. Warum gründet der Staat nicht ein staatliches Unternehmen, dass als Energieerzeuger fungiert? Dieses Unternehmen könnte die ganzen staatlichen Dachflächen pachten und PV-Anlagen drauf bauen.
Wäre gut für die Energiewende und den Klimaschutz und gleichzeitig würde der Staat sogar noch zusätzliche Einnahmen generieren, die dann für die Allgemeinheit genutzt werden könnten.
Ob es sich wirtschaftlich lohnt ist noch nicht mal die ketzerischste Frage, die Frage ist, lohnt es sich für die Umwelt.Hot Doc @ 17 Apr 2019, 17:32 hat geschrieben:Der Speicher ist zumindest von der Kapazität schon lange nicht mehr das Problem (ob sich das dann wirtschaftlich lohnt ist nochmal eine andere Frage). Eher schon braucht man eine ziemlich üppig dimensionierte Solaranlage um dann bei kürzerer Sonneneinstrahlung den Speicher für die nächste Schlechtwetterphase wieder voll zu kriegen.
Gerade Akkus für Elektroautos sind nicht gerade unumstritten. Lithium, Kobalt und Mangan werden mit sehr hohem Energieaufwand gewonnen. Ob sich das über die Lebensdauer dann für die Umwelt rechnet ist die Frage.
Das heißt im Übrigen nicht, dass ich gegen Windstrom wäre, im Gegenteil. Allerdings wehre ich mich dagegen, dass diesbezüglich blanken Aktionismus herrscht und Milchmädchenrechnungen aufgestellt werden. Gerade bei den Stadtwerken sehe ich diesen Trend (erst Cham mit Glasfaser, dann Frøya mit Wind), dass man einfach irgendwo ohne Plan aktiv wird um auf dem Papier gut da zu stehen.
Der Trick ist eigentlich die Produktion so weit zu streuen, dass einzelne Schwächephasen in der Produktion (z.B. durch eine lokale Flaute) in der großen Masse untergehen. Allerdings ist das halt nicht kongruent mit dem Bestreben, möglichst schnell auf dem Papier eine 100% Ökostromquote für München zu basteln, um besser da zu stehen als der Rest.
Gleichzeitig sinkt halt mit einem immer breiteren Einsatz die Notwendigkeit mit zweifelhaften Batterien puffern zu müssen. Was ich hingegen als den besseren Weg sehe, ist der power to gas Ansatz. Natürlich auch wieder bäh bäh für den Öko Puristen weil damit lassen sich böse Verbrennungsmotoren, gar in Flugzeugen befüllen. Der Wirkungsgrad ist zugegebenermaßen bescheiden, aber der Vorteil gegenüber Akkus mit energieintensiven Zutaten ist, dass die Elektrolyse Anlagen relativ umweltschonend zu produzieren sind und bei Nichtnutzung auch nicht leiden. Ein Akkus was nicht genutzt wird, kostet entweder Energie oder altert schnell. Selbst wenn man die Energie aufwendet, um die Alterung aufzuhalten, ist dies nur in Grenzen erfolgreich.
Am Effektivsten sind immer noch Pumpspeicherkraftwerke, auch wenn sie Fische schreddern.
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bestia_negra
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Die gebrauchten Akkus aus alten Elektroautos könnte man gut für solche Zwecke nutzen.
Hätte den Vorteil, dass beim Umbau (aus dem Auto raus und in eine stationäre Batteriespeicheranlage rein) kaum zusätzliche Energie aufgewendet werden muss. Außerdem tut es in der stationären Anlage nicht wirklich weh, wenn der Akku nur noch 70% seiner ursprünglichen Kapazität mitbringt.
Durch diese Zweitnutzung würde auch die Ökobilanz von E-Autos besser werden.
P2G finde ich auch durchaus interessant. Die großen Vorteile sind hierbei, dass das ohnehin vorhandene und gut ausgebaute Gasnetz zum Speichern und Transportieren verwendet werden kann und eben in Verbrennungsmotoren und Heizungen verwendet werden kann.
Ist aber halt beim Wirkungsgrad noch extrem weit von Akkus entfernt.
Unterm Strich wird es eh auf eine Kombination hinauslaufen müssen, da es die eine Technologie, die alle Probleme löst, nicht gibt. Akkus, Lastmanagement, P2G, Pumpspeicher, Gaskraftwerke (gerne mit P2G-Gas betrieben) für die Lastspitzen, etc.
Hätte den Vorteil, dass beim Umbau (aus dem Auto raus und in eine stationäre Batteriespeicheranlage rein) kaum zusätzliche Energie aufgewendet werden muss. Außerdem tut es in der stationären Anlage nicht wirklich weh, wenn der Akku nur noch 70% seiner ursprünglichen Kapazität mitbringt.
Durch diese Zweitnutzung würde auch die Ökobilanz von E-Autos besser werden.
P2G finde ich auch durchaus interessant. Die großen Vorteile sind hierbei, dass das ohnehin vorhandene und gut ausgebaute Gasnetz zum Speichern und Transportieren verwendet werden kann und eben in Verbrennungsmotoren und Heizungen verwendet werden kann.
Ist aber halt beim Wirkungsgrad noch extrem weit von Akkus entfernt.
Unterm Strich wird es eh auf eine Kombination hinauslaufen müssen, da es die eine Technologie, die alle Probleme löst, nicht gibt. Akkus, Lastmanagement, P2G, Pumpspeicher, Gaskraftwerke (gerne mit P2G-Gas betrieben) für die Lastspitzen, etc.
Rathaus Umschau von heute
Irgendwie ist shcon erstaunlich, dass selbst Greenpeace, nicht gerade als Klimafeinde verschrieben, es für keine gute Idee halten den kohlebetriebenen aber modernen Block2 des Münchner Heizkraftwerks Nord vom Netz zu nehmen.Kohleausstieg: Entwurf von Greenpeace und Client Earth Umweltorganisationen unterstützen Argumentation der SWM
(6.5.2019) Deutschlands Politik arbeitet derzeit an einem Kohleausstiegsplan. Ziels ist es, den Kohlendioxid-Ausstoß weiter zu verringern und die international vereinbarten Klimaschutzpläne einzuhalten. Die gesetzlichen Grundlagen für den Ausstieg sollen auf Basis der Empfehlungen der Kohlekommission geschaffen werden.
Nun haben die Umweltschutzorganisationen Greenpeace und ClientEarth einen „Gesetzentwurf“ vorgelegt, der beinhaltet wann welches Kohlekraftwerk vom Netz gehen soll. Der Block 2 im Heizkraftwerk Nord der SWM ist in der Liste der Kraftwerke, die über 2026 hinaus betrieben werden sollen, vor allem auf Grund der Versorgungssicherheit.
Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung: „Wir haben in den Diskussionen um Nord 2 immer wieder darauf hingewiesen, dass eine ganz kurzfristige Abschaltung nicht umsetzbar ist. Richtig ist dagegen ein bundesweiter Ausstiegsplan nach ökologischen Kriterien sowie unter Berücksichtigung rechtlicher Machbarkeit und der sicheren Versorgung der Münchnerinnen und Münchner mit Energie. Wir freuen uns, dass Greenpeace und ClientEarth dies nun bestätigen. Gemeinsam mit Stadtverwaltung und Stadtrat arbeiten wir weiter daran, eine realistische Strategie für den Kohleausstieg in München zu definieren.“
Mehr Informationen zum Entwurf eines Kohleausstiegsgesetzes von Greenpeace und Client Earth: http://www.greenpeace.de/presse/publika ... esetz
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bestia_negra
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Naja, es sollten auch dem größten Kohlegegner zwei Punkte klar sein:
1. Man kann nicht alle Kohlekraftwerke auf einmal abschalten.
2. Wenn man die Kohlekraftwerke schon schrittweise abschaltet (siehe 1.), dann sollte man logischerweise bevorzugt die modernsten Anlagen als letztes abschalten.
Dafür braucht es eigentlich keine technische Expertise. Etwas Menschenverstand reicht da schon...
1. Man kann nicht alle Kohlekraftwerke auf einmal abschalten.
2. Wenn man die Kohlekraftwerke schon schrittweise abschaltet (siehe 1.), dann sollte man logischerweise bevorzugt die modernsten Anlagen als letztes abschalten.
Dafür braucht es eigentlich keine technische Expertise. Etwas Menschenverstand reicht da schon...
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Metropolenbahner
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Naja, ist doch schön, dass Greenpeace die Fakten wertet. So ein Heizkraftwerk hat wg. der Nutzung der Abwärme halt nen tollen Wirkungsgrad. Außerdem wird mit Steinkohle befeuert. SummaSummarum sollte man erstmal die Braunkohlekraftwerke ohne Heizwirkung abschalten,, da hat man mehr davon.Iarn @ 6 May 2019, 12:05 hat geschrieben: Irgendwie ist schon erstaunlich, dass selbst Greenpeace, nicht gerade als Klimafeinde verschrieben, es für keine gute Idee halten den kohlebetriebenen aber modernen Block2 des Münchner Heizkraftwerks Nord vom Netz zu nehmen.
Das ist einfach Quatsch. Selbst das Bundeswirtschaftsministerium musste in zu einer Anfrage der Grünen mit genau dieser Fragestellung zugeben, dass man alle Kohlemailer sofort abschalten könnte und es keinen Versorgungsengpass in Deutschland geben würde.bestia_negra @ 6 May 2019, 13:13 hat geschrieben: Naja, es sollten auch dem größten Kohlegegner zwei Punkte klar sein:
1. Man kann nicht alle Kohlekraftwerke auf einmal abschalten.
Das klingt erstmal einfach, wird aber dann im Detail schwierig. Erstens geht es halt nicht nur darum, welches Kraftwerk ist wie modern, sondern auch, wo steht es, wie schaut es mit der Netzstabilität danach aus etc.2. Wenn man die Kohlekraftwerke schon schrittweise abschaltet (siehe 1.), dann sollte man logischerweise bevorzugt die modernsten Anlagen als letztes abschalten.
Dann kommt es darauf an, wie weit man über den Tellerrand hinausschaut. Klar, wenn wir unsere Kohlekraftwerke anschalten gibts natürlich in Polen noch ältere noch schlimmere, die weiterlaufen....
Da braucht es mehr Expertise als mancher gemeinhin denkt. Wenn in München das Kohlekraftwerk ausgeschaltet wird, muss die SWM dafür sauberere Ersatzkraftwerke bauen, das wäre ein wirklicher Gewinn. Wenn irgendwo anders ein altes Kraftwerk abgeschaltet wird, übernimmt vielleicht das Nachbarkraftwerk und läuft halt auch höherer Stufe oder einfach länger. Da ist dann nicht so viel gewonnen.Dafür braucht es eigentlich keine technische Expertise. Etwas Menschenverstand reicht da schon...
Ich habe mit damals auch sehr lange überlegt, ob ich für oder gegen den Bürderentscheid bin. Nach langem Überlegen habe ich dann für die Abschaltung gestimmt aus o.g. Gründen.
Lieber wäre mir eine Offensive Solarstrom auf Münchner Dächern gewesen, oder andere Projekte.
Am Ende können wir nämlich Kraftwerke nur abschalten, wenn wir andere dafür bauen. (Ein paar könnten wir auch so abschalten, ohne gleich Gefahr zu laufen in einen Stromengpass zu rutschen, Deutschland ist massiv überversorgt!)
Dann hätte man in München trotzdem einen Versorgungsengpass bei der Fernwärme.Hot Doc @ 6 May 2019, 18:01 hat geschrieben:Das ist einfach Quatsch. Selbst das Bundeswirtschaftsministerium musste in zu einer Anfrage der Grünen mit genau dieser Fragestellung zugeben, dass man alle Kohlemailer sofort abschalten könnte und es keinen Versorgungsengpass in Deutschland geben würde.
Was da überhaupt nicht beachtet wird und von bestia negra zurecht angemerkt wird, ist dass das HKW Nord 2 mit Kraft Wärme Kopplung operiert. Das kann man nciht einfach mit anderen Kraftwerken verrechnen. Und wenn durch das Bürgerbegehren ein Kraftwerk mit Kraft Wärme Kopplung durch Heizwerke ersetzt wird, dann ist es kein Gewinn, sondern eine Eselei erster Güte!Da braucht es mehr Expertise als mancher gemeinhin denkt. Wenn in München das Kohlekraftwerk ausgeschaltet wird, muss die SWM dafür sauberere Ersatzkraftwerke bauen, das wäre ein wirklicher Gewinn. Wenn irgendwo anders ein altes Kraftwerk abgeschaltet wird, übernimmt vielleicht das Nachbarkraftwerk und läuft halt auch höherer Stufe oder einfach länger. Da ist dann nicht so viel gewonnen.
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Korrekt, war aber überhaupt nicht Bestandteil der Behauptung auf die ich reagiert habe.Iarn @ 6 May 2019, 19:08 hat geschrieben: Dann hätte man in München trotzdem einen Versorgungsengpass bei der Fernwärme.
Das ist - soweit mein letzter Stand - aber auch nicht geplant. Die geplanten Gaskraftwerke, sind durchaus auch als Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung geplant.Was da überhaupt nicht beachtet wird und von bestia negra zurecht angemerkt wird, ist dass das HKW Nord 2 mit Kraft Wärme Kopplung operiert. Das kann man nciht einfach mit anderen Kraftwerken verrechnen. Und wenn durch das Bürgerbegehren ein Kraftwerk mit Kraft Wärme Kopplung durch Heizwerke ersetzt wird, dann ist es kein Gewinn, sondern eine Eselei erster Güte!
Wie geschrieben, ich sehe durchaus bessere Ansätze der Umwelt im Energiesektor was gutes zu tun. Aber auch dieser Schritt wäre einer in die richtige Richtung.
Weil Du genauso wie die Initiative diesen Aspekt völlig ausblendest. Siehe unten.Hot Doc @ 6 May 2019, 18:26 hat geschrieben:Korrekt, war aber überhaupt nicht Bestandteil der Behauptung auf die ich reagiert habe.
Auch hier verfängt die Propaganda des Bürgerbegehrens. Es wurde so hingestellt, als würden die Unterföhringer freudig statt des Kohleblocks ein Gaskraftwerk an selber Stelle akzeptieren. Nur dummerweise hat der Unterföhringer Gemeinderat abgelehnt, meines Wissens sogar einstimmig. Deswegen suchen die Münchner Stadtwerke nach Standorten für *Trommelwirbel* Heizwerke.Das ist - soweit mein letzter Stand - aber auch nicht geplant. Die geplanten Gaskraftwerke, sind durchaus auch als Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung geplant.
Mit Verlaub nein. Heizwerke auch mit gas befeuert sind ein Schritt in die falsche Richtung.Aber auch dieser Schritt wäre einer in die richtige Richtung.
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Und was ist mit Biogas?Iarn @ 6 May 2019, 19:35 hat geschrieben:Mit Verlaub nein. Heizwerke auch mit gas befeuert sind ein Schritt in die falsche Richtung.Hot Doc @ 6 May 2019, 18:26 hat geschrieben:Korrekt, war aber überhaupt nicht Bestandteil der Behauptung auf die ich reagiert habe.
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Nein, weil ich auf das antworte was geschrieben worden war und das hatte mit der Abschaltung aller Kohlekraftwerke zu tun. Daraus läßt sich ableiten, dass es hier um die allgemeine Stromversorgung ging und nicht um einzelne Spezialfälle unter den Kraftwerken.Iarn @ 6 May 2019, 19:35 hat geschrieben: Weil Du genauso wie die Initiative diesen Aspekt völlig ausblendest. Siehe unten.
Hier verfängt die Planunge der SWM, die bis vor wenigen Monaten genau das versuchte. Tatsächlich (für mich neuer Stand) haben die Unterföhrunger überraschend (ich kann nicht verstehen, warum man ein relativ sauberes Gaskraftwerk einem doch recht alten Kohleofen vorzieht - und das könnte im Endeffekt das Resultat sein) abgelehnt.Auch hier verfängt die Propaganda des Bürgerbegehrens. Es wurde so hingestellt, als würden die Unterföhringer freudig statt des Kohleblocks ein Gaskraftwerk an selber Stelle akzeptieren. Nur dummerweise hat der Unterföhringer Gemeinderat abgelehnt, meines Wissens sogar einstimmig. Deswegen suchen die Münchner Stadtwerke nach Standorten für *Trommelwirbel* Heizwerke.
Nichtsdestotrotz sind von der CO2-Bilanz die Heiswerke (auch das jetzt meine neuester Recherchestand) deutlich besser als das Kohlekraftwerk. Jetzt ist nur noch die Frage, wo man die Strommenge neu bezieht, das ist aber im Vergleich garnicht mehr so viel. Schafft man das halbwegs modern kommt am Ende, trotz mittelguter Lösung eine CO2 Ersparnis raus.
Allein, dass Druck in die Sache kommt, halte ich schon für einen Gewinn. Das mit den Geothermieanlagen wird so schneller gehen und vielleicht kommt man ja mal auf andere - auch dezentrale - Ideen..... :rolleyes:
PS: Ich prophezeihe, dass entweder die Netzagentur da einen Strich durch die Rechnung macht, oder die SWM sich auf Ihren gesetzlichen Versorgungsauftrag berufen und das Kraftwerk zumindest reduziert am Netz lassen. Das ein Vorort wie Unterföhring, der wie kaum ein anderer von der Nähr zu Stadt München profitiert, soetwas entscheiden kann, weckt bei mir immer mal wieder den Drang, dass Eingemeindungen endlich mal erleichtert werden müßten!
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bestia_negra
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Ja was denn nun? Erst schreibst du, dass man alle Kohlekraftwerke sofort abschalten kann und dann, dass man die nur abschalten kann, wenn man neue dafür baut (was ja nicht von heute auf morgen geht).Hot Doc @ 6 May 2019, 18:01 hat geschrieben:Das ist einfach Quatsch. Selbst das Bundeswirtschaftsministerium musste in zu einer Anfrage der Grünen mit genau dieser Fragestellung zugeben, dass man alle Kohlemailer sofort abschalten könnte und es keinen Versorgungsengpass in Deutschland geben würde.bestia_negra @ 6 May 2019, 13:13 hat geschrieben: Naja, es sollten auch dem größten Kohlegegner zwei Punkte klar sein:
1. Man kann nicht alle Kohlekraftwerke auf einmal abschalten.
[...]
Am Ende können wir nämlich Kraftwerke nur abschalten, wenn wir andere dafür bauen. (Ein paar könnten wir auch so abschalten, ohne gleich Gefahr zu laufen in einen Stromengpass zu rutschen, Deutschland ist massiv überversorgt!)
Ändert aber alles nix daran, dass man das Kraftwerk in Ufg schon wegen der Fernwärme eben NICHT sofort abschalten kann. Und es ist nicht das einzige Kohlekraftwerk in Deutschland, das auch Fernwerme produziert. Und ohne es zu wissen gehe ich davon aus, dass bei den anderen die Wärmeversorgung auch nicht einfach so von heute auf morgen umgestellt werden kann...
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/stadtw...werks-1.3943507
Es kostet einen Haufen Geld das relativ moderne Kraftwerk vorzeitig abzuschalten.
Ich halte es für deutlich sinnvoller dieses Geld in andere Maßnahmen im Bereich Klimaschutz / erneuerbare Energien / Energieeffizienz einzusetzen.
Ja da geht es Dir wohl wie die Initiatoren der Bürgerinitiative. Allerdings nur weil man etwas annimmt, sollte man weder seine Planungen darauf bauen, noch dies quasi als gesicherte Tatsache darstellen. Ich denke wenn das vorher bekannt gewesen wäre, wäre die Initiative nicht erfolgreich gewesen. Aber das hat halt die selbe Methode wie die Milliarden für die Gesundheitsvorsorge beim Brexit.Hot Doc @ 6 May 2019, 19:09 hat geschrieben:ich kann nicht verstehen, warum man ein relativ sauberes Gaskraftwerk einem doch recht alten Kohleofen vorzieht
Im übrigen haben die Utnerföhringer halt gar keinen Bock mehr auf Kraftwerk, weil sie eine der reichsten Gemeinden Deutschlands sind und so was einfach nicht mehr nötig haben (wer hätte damit rechnen können).
Darauf hoffe ich auchIch prophezeihe, dass entweder die Netzagentur da einen Strich durch die Rechnung macht, oder die SWM sich auf Ihren gesetzlichen Versorgungsauftrag berufen und das Kraftwerk zumindest reduziert am Netz lassen
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