[M] Avenio Sammelthema

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

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MVG-Wauwi
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Beitrag von MVG-Wauwi »

Am Osterwochenende durften die aber nicht raus - es waren ausschließlich 'maximale Kapazitäten' ;) in Form von R.2-Wagen auf dem 12er unterwegs.
Gruß vom Wauwi
Luckner
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Beitrag von Luckner »

Am Sonntag fuhr mindestens 2701.
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imp-cen
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Beitrag von imp-cen »

Wenn die nun Auslauf haben könnte man nicht die letzten R2 doch noch modernisieren? Die Sitzanordnung ist wirklich nicht schlecht, aber die alten sehen sowas von "alt" aus.

Brauchen tun wir die doch sicher noch länger. Mit der Nachbestellung von weiteren Avenios kommt man doch auch nicht in die Pötte.
An Abstellung ist also doch eh net zu denken...
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bestia_negra
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Beitrag von bestia_negra »

imp-cen @ 24 Apr 2019, 18:42 hat geschrieben: Wenn die nun Auslauf haben könnte man nicht die letzten R2 doch noch modernisieren? Die Sitzanordnung ist wirklich nicht schlecht, aber die alten sehen sowas von "alt" aus.

Brauchen tun wir die doch sicher noch länger. Mit der Nachbestellung von weiteren Avenios kommt man doch auch nicht in die Pötte.
An Abstellung ist also doch eh net zu denken...
Vor allem braucht man ja eh schon einiges an neuen Zügen für die geplanten Angebotserweiterungen (Takt 5 auf diversen Linien, Takt 4 auf der 23, etc., Parzivalstraße). Und irgendwann wird man ganz vielleicht ja doch noch die West- und Nordtangente und eine Tram zum Kieferngarten bauen.


Da sollte man es sich gut überlegen ob man vorhandene (und zugelassene) Züge abstellt.
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imp-cen
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Beitrag von imp-cen »

Eben, bei einem Takt 5 könnt man ja auch mal als 1 von 4 Zügen nen R2 reinmischen.
Besser als 6/7/7 mit 3 R3, etc. wärs allemal.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Nachdem die MVG immer noch nicht geordert hat, stellt sich die Frage der Abstellung eh nicht so schnell. Selbst wenn morgen eine Bestellung verkündet wird, wird Siemens jetzt nicht übermorgen mit bauen anfangen. Im Gegenteil wird das wohl erst mit ein - zwei Jahren in die Produktion eingepasst. Selbst im besten aller Fälle bekommt man frühestens 2021 die ersten Züge auf den Hof, die ja dann auch dann der Ayatolllah TAB einzeln zugelassen werden müssen. Ich sehe den Plan innerhalb des Jahresfahrplans 2020 für 2022 eher als "ab 2022". Und selbst wenn man 2022 die notwendigen Zpge tatsächlich hat, dürften die dann neu zulaufenden Züge eher für die Netzerweiterungen sein. Erst ab 2026 ist daran zu denken, Altzüge zu ersetzen und dann sind die R2 unmodifiziert wahrscheinlich wirklich nur noch Ersatzteilspender.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Und denke dran, dass die R3 früher oder später in dem Zeitraum mutmasslich auch refurbished werden dürften. D.h. da brauchts auch wieder ein paar Wagen als Ausgleich.

Ich denke, die R2ori werden nicht die Gelegenheit haben, einsetzbar abgestellt zu werden. Die werden fahren müssen, bis sie zusammenbrechen.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Stimmt. Zumal ja auch Mal das Gerücht umging man wolle sich mittelfristig von den Varios trennen.
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cilio
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Beitrag von cilio »

Heute dreht T2 2704 auf dem 22er seine Runden. Heißt es gibt nun auch andere Reviere als der 12er.

(Sorry, versehentlich hier und nicht in Tramsichtungen gepostet, bitte ggf. verschieben.)
AK1
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Beitrag von AK1 »

Kann jetzt öfter passieren: https://www.tramreport.de/
bestia_negra
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Beitrag von bestia_negra »

Obwohl der 21er zwischen Stachus und Max-Weber-Platz ersatzlos gestrichen wurde und der Abschnitt Romanplatz - Amalienburgstraße auf SEV umgestellt wurde hat man trotzdem nur 2-Teiler für den 22er?

Ich dachte die Fahrzeugverfügbarkeit hätte sich wieder etwas gebessert.
rautatie
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Beitrag von rautatie »

Ich finde ja, dass diese Zweiteiler niedlich aussehen, aber ich dachte, auf der Linie 22 ist zeitweise sehr viel los? Gerade zum Vorlesungsschluss gegen 17 oder 18 Uhr stehen immer massiv viele Leute an der Haltestelle Hochschule und warten auf die Züge Richtung Hauptbahnhof. Reichen da die kurzen Züge überhaupt aus (klar kommen auch die 20/21er vom Westfriedhof, aber die sind ja meistens schon ziemlich voll).
Wo ist das Problem?
Tram-Bahni
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Beitrag von Tram-Bahni »

rautatie @ 9 May 2019, 08:13 hat geschrieben: Reichen da die kurzen Züge überhaupt aus (klar kommen auch die 20/21er vom Westfriedhof, aber die sind ja meistens schon ziemlich voll).
Natürlich nicht, aber am 20/21 kommen mittlerweile auch in bester Regelmäßigkeit R2, so haben es also alle gleichermaßen schlecht. Es gab ja auch mal Zeiten, da sind einem über mehrere Wochen hinweg keine R2 nördlich der Lothstraße begegnet.
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Beitrag von bestia_negra »

rautatie @ 9 May 2019, 08:13 hat geschrieben: Ich finde ja, dass diese Zweiteiler niedlich aussehen, aber ich dachte, auf der Linie 22 ist zeitweise sehr viel los? Gerade zum Vorlesungsschluss gegen 17 oder 18 Uhr stehen immer massiv viele Leute an der Haltestelle Hochschule und warten auf die Züge Richtung Hauptbahnhof. Reichen da die kurzen Züge überhaupt aus (klar kommen auch die 20/21er vom Westfriedhof, aber die sind ja meistens schon ziemlich voll).
Eben nicht.

Die Dachauer Straße braucht eigentlich so viel Kapazität wie möglich.



Anscheinend hat man keine größeren Fahrzeuge verfügbar. Natürlich ist es logisch, dass man dann die Bonsai-Trams auf die schwach ausgelatete 12 und auf die 22 (bei der es ja noch zwei weitere Linien auf der Strecke gibt) schickt.



Die Frage ist: Warum herrscht anscheinend schon wieder Fahrzeugmangel obwohl Teile des Netzes nicht bedient werden?
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Beitrag von Tram-Bahni »

bestia_negra @ 9 May 2019, 08:32 hat geschrieben: Anscheinend hat man keine größeren Fahrzeuge verfügbar. Natürlich ist es logisch, dass man dann die Bonsai-Trams auf die schwach ausgelatete 12 und auf die 22 (bei der es ja noch zwei weitere Linien auf der Strecke gibt) schickt.
Nachdem am 12er auch Sonntags alle kurse T2 fahren, hält man sich da eher an vorgegebene Pläne als auf Fahrgäste Rücksicht zu nehmen.
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Beitrag von bestia_negra »

Tram-Bahni @ 9 May 2019, 08:44 hat geschrieben: Nachdem am 12er auch Sonntags alle kurse T2 fahren, hält man sich da eher an vorgegebene Pläne als auf Fahrgäste Rücksicht zu nehmen.
Wenn das stimmt, dann wäre es ziemlich lächerlich.


Sollte man genug Fahrzeuge und Fahrer haben (was eigentlich der Fall sein müsste, da ja zur Ama und zwischen Stachus und MWP nix fährt), dann wäre eine kundenfreundliche Lösung beispielsweise den 31er mit kleinen Wagen (2- und 3-Teiler) zu bedienen und als Kapazitätsausgleich auf Takt 5 zu verdichten um die großen Fahrzeuge für die Dachauer Straße freizubekommen.
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

Dürfte die Fahrzeugsituation aufgrund der Hw nicht immer noch angespannt sein? Nachdem ja jetzt alle 9 zugelassen sind, müssten sonst immer 3 rumstehen. Dann doch lieber einsetzen. Recht viel andere Möglichkeiten als auf der 12/22 gibt es jetzt nicht wirklich.
Viele Grüße
Jojo423
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

bestia_negra @ 9 May 2019, 08:51 hat geschrieben: Wenn das stimmt, dann wäre es ziemlich lächerlich.


Sollte man genug Fahrzeuge und Fahrer haben (was eigentlich der Fall sein müsste, da ja zur Ama und zwischen Stachus und MWP nix fährt), dann wäre eine kundenfreundliche Lösung beispielsweise den 31er mit kleinen Wagen (2- und 3-Teiler) zu bedienen und als Kapazitätsausgleich auf Takt 5 zu verdichten um die großen Fahrzeuge für die Dachauer Straße freizubekommen.
Und woher soll man die zusätzlichen Fahrer nehmen?

Edit: Taktverdichtungen zu Baustellenzeiten lassen dann Fahrgäste/Politiker aufhorchen, wieso das nicht dauerhaft geht. Wenn du im Normalfall nicht eh schon genügend Züge hast, und die Strecke kein tatsächliches Potential (zumindest im Vergleich zu anderen Linien) hat, sollte man sowas eher nicht machen. ;-)
Viele Grüße
Jojo423
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Beitrag von Tram-Bahni »

Jojo423 @ 9 May 2019, 10:35 hat geschrieben: Nachdem ja jetzt alle 9 zugelassen sind, müssten sonst immer 3 rumstehen. Dann doch lieber einsetzen.
Damit dürfte alles gesagt sein. Lieber mit den T2 Chaos veranstalten, als die untauglichen Wagen „herumstehen“ lassen. Sonntags sollte es kein Problem darstellen, sie im Betriebshof zu lassen. Ist ja nicht so, dass dadurch mehr „normale“ repariert werden könnten, sondern für viele Ausfälle sind ja neben fehlenden Werkstattständen auch der eklatante Personalmangel in der Werkstatt schuld.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Ich hab das diese Woche selbst mitbekommen, als da ein T2 auf dem 22er unterwegs in der Dachauer Str.. Der hat der ganzen Verkehr aufgehalten. Dank dieser grandiosen Idee war ich mit + 10 am Ziel. Danke liebe MVG. :angry:
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
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Beitrag von bestia_negra »

Jojo423 @ 9 May 2019, 10:36 hat geschrieben:
bestia_negra @ 9 May 2019, 08:51 hat geschrieben: Wenn das stimmt, dann wäre es ziemlich lächerlich.


Sollte man genug Fahrzeuge und Fahrer haben (was eigentlich der Fall sein müsste, da ja zur Ama und zwischen Stachus und MWP nix fährt), dann wäre eine kundenfreundliche Lösung beispielsweise den 31er mit kleinen Wagen (2- und 3-Teiler) zu bedienen und als Kapazitätsausgleich auf Takt 5 zu verdichten um die großen Fahrzeuge für die Dachauer Straße freizubekommen.
Und woher soll man die zusätzlichen Fahrer nehmen?

Edit: Taktverdichtungen zu Baustellenzeiten lassen dann Fahrgäste/Politiker aufhorchen, wieso das nicht dauerhaft geht. Wenn du im Normalfall nicht eh schon genügend Züge hast, und die Strecke kein tatsächliches Potential (zumindest im Vergleich zu anderen Linien) hat, sollte man sowas eher nicht machen. ;-)
Wie gesagt: Durch die Streckensperrungen zur Amalienburgstraße und in der Maximilianstraße spart man ohnehin ein paar Kurse (sprich sowohl Fahrer als auch Fahrzeuge). Eigentlich müsste man also von beidem genug haben um den Takt irgendwo zu verdichten (wodruch man dort dann die kleinen Wagen einsetzen kann, was wiederum die großen Wagen für die Dachauer Straße freimacht).


Und zu deinem Argument mit den Forderungen der Politiker:

1. Kann man ja erklären, dass man durch die Sperrungen von Teilen des Netzes zeitweise mehr Kapazität als üblich hat und deshalb anderswo den Takt verdichten kann.
2. Der Abschnitt Ostbahnhof - St.Veit ist sehr gut ausgelastet. Dem würde eine Taktverdichtung gut zu Gesicht stehen.
3. Wenn Fahrgäste und Politiker eine Angebotsverbesserung fordern, dann ist das doch gut für die MVG. Je mehr Politiker und potentielle Wähler einen Ausbau des ÖPNV fordern (egal ob neue Strecken, neue Verbindungen, Taktverdichtungen oder größere Fahrzeuge), desto besser die Argumente der MVG um vom Stadtrat mehr Geld fordern zu können. Zu sagen: "Wir fahren keinen dichteren Takt, weil sonst wollen die Leute das ja dann dauerhaft" halte ich für den komplett kontraproduktiven Ansatz.
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Beitrag von Tram-Bahni »

Jojo423 @ 9 May 2019, 10:36 hat geschrieben: Und woher soll man die zusätzlichen Fahrer nehmen?
Rechnerisch sollte sich derzeit diese Frage nicht stellen, während an verschiedenen Stellen Bauarbeiten laufen. Außer man hat eben neben dem Wagenmangel, den man immer auf die Hauptwerkstätte schiebt, den es aber auch schon in den Jahren davor gab, eben auch einen Personalmangel. Die verzweifelte Personalsuche an allen Stellen, bei für München absurd unattraktiver Entlohnung sprechen ja dafür.

Auf der anderen Seite wirklich unfassbar, man wagt es völlig unzureichend kleine Straßenbahnen zu kaufen, mit einer fernen Perspektive diese möglicherweise mal gemeinsam mit Fahrzeugen einer Länge einzusetzen, die ebenfalls schon vor 25 Jahren von allen Experten als zu klein bemessen wurde. Das noch gepaart mit der zu diesem Zeitpunkt europaweit bekannten scharfen Zulassungsbehörde, die den auch in anderen Städten oft als problematisch angesehenen und mit vielen Personenunfällen verbundenen Doppeltraktionsbetrieb nicht so einfach durchwinken wird.

Mit dem durch die Baustellen eingesparten Personal könnte man auch mit den T2 am 12er öfter fahren, und den Kapazitätsverlust kompensieren. Aber damit würde man ja wieder Politik und Fahrgästen einen Takt (bei gleicher Kapazität wie vorher) anbieten, den man als MVG lieber nicht fahren möchte. Irgendwelche Rechenmodelle sehen ja sicher noch 10% mögliche Kapazitätssteigerung (bei tatsächlich überfüllten Bahnen), ehe man dann in der Not doch wieder Fahrzeuge bestellt, die das Chaos 5-6 Jahre später lindern sollen.
Und wenn die Traktionen irgendwann doch noch eine Genehmigung sehen, gewinnen die Fahrgäste in ferner Zukunft pro Kurs am 20er (und nur dort, früher hatte man den Einsatz von T2 und T3 auch am 21er angekündigt) gleich ein ganzes Wagenteil mehr, als 2014 dort fuhren. Seltsamerweise fahren dort aber mittlerweile sogar noch kürzere Züge als damals...
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Beitrag von Jojo423 »

Tram-Bahni @ 9 May 2019, 10:49 hat geschrieben: Damit dürfte alles gesagt sein. Lieber mit den T2 Chaos veranstalten, als die untauglichen Wagen „herumstehen“ lassen. Sonntags sollte es kein Problem darstellen, sie im Betriebshof zu lassen. Ist ja nicht so, dass dadurch mehr „normale“ repariert werden könnten, sondern für viele Ausfälle sind ja neben fehlenden Werkstattständen auch der eklatante Personalmangel in der Werkstatt schuld.
Und schön den Satz davor vom Zitat weglassen. Dann passt wieder alles ins Weltbild :angry:
Viele Grüße
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Beitrag von Jojo423 »

bestia_negra @ 9 May 2019, 11:09 hat geschrieben:
Jojo423 @ 9 May 2019, 10:36 hat geschrieben:
bestia_negra @ 9 May 2019, 08:51 hat geschrieben: Wenn das stimmt, dann wäre es ziemlich lächerlich.


Sollte man genug Fahrzeuge und Fahrer haben (was eigentlich der Fall sein müsste, da ja zur Ama und zwischen Stachus und MWP nix fährt), dann wäre eine kundenfreundliche Lösung beispielsweise den 31er mit kleinen Wagen (2- und 3-Teiler) zu bedienen und als Kapazitätsausgleich auf Takt 5 zu verdichten um die großen Fahrzeuge für die Dachauer Straße freizubekommen.
Und woher soll man die zusätzlichen Fahrer nehmen?

Edit: Taktverdichtungen zu Baustellenzeiten lassen dann Fahrgäste/Politiker aufhorchen, wieso das nicht dauerhaft geht. Wenn du im Normalfall nicht eh schon genügend Züge hast, und die Strecke kein tatsächliches Potential (zumindest im Vergleich zu anderen Linien) hat, sollte man sowas eher nicht machen. ;-)
Wie gesagt: Durch die Streckensperrungen zur Amalienburgstraße und in der Maximilianstraße spart man ohnehin ein paar Kurse (sprich sowohl Fahrer als auch Fahrzeuge). Eigentlich müsste man also von beidem genug haben um den Takt irgendwo zu verdichten (wodruch man dort dann die kleinen Wagen einsetzen kann, was wiederum die großen Wagen für die Dachauer Straße freimacht).


Und zu deinem Argument mit den Forderungen der Politiker:

1. Kann man ja erklären, dass man durch die Sperrungen von Teilen des Netzes zeitweise mehr Kapazität als üblich hat und deshalb anderswo den Takt verdichten kann.
2. Der Abschnitt Ostbahnhof - St.Veit ist sehr gut ausgelastet. Dem würde eine Taktverdichtung gut zu Gesicht stehen.
3. Wenn Fahrgäste und Politiker eine Angebotsverbesserung fordern, dann ist das doch gut für die MVG. Je mehr Politiker und potentielle Wähler einen Ausbau des ÖPNV fordern (egal ob neue Strecken, neue Verbindungen, Taktverdichtungen oder größere Fahrzeuge), desto besser die Argumente der MVG um vom Stadtrat mehr Geld fordern zu können. Zu sagen: "Wir fahren keinen dichteren Takt, weil sonst wollen die Leute das ja dann dauerhaft" halte ich für den komplett kontraproduktiven Ansatz.
Zu 1. Richtig, dann wird das gleich beim nächsten Leistungsprogramm mitgefordert. “Damals hat man es ja auch gebraucht. Und wieso wird Linie XY dann bevorzugt? Die MVG vernachlässigt immer [hier Münchner Stadtteil einfügen].”

Zu 2. Das ist deine subjektive Meinung.

Zu 3. Dann kann die Stadt genauso sagen: Ihr seid die Linie doch schon eigenwirtschaftlich gefahren? Wieso sollen wir das euch jetzt bezahlen?

Das ganze kann man als Nahverkehrsfreund (wozu ich mich zähle!) nicht immer ganz nachvollziehen, aber so läuft einfach Politik.

Zu der Fahrergeschichte: Die Fahrer werden zur Zeit sicherlich nicht arbeitslos rumsitzen. Dienstpläne werden in der Regel mit mehreren Monaten/Wochen Vorlaufzeit geschrieben. Jetzt spontan da noch solche fundamentalen Dinge zu ändern, dürfte nicht möglich sein und auch nicht im Sinne der Fahrer sein.
Viele Grüße
Jojo423
Tram-Bahni
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Beitrag von Tram-Bahni »

Weil die Ausrede Hauptwerkstätte eben nicht zieht, wenn davor schon über Jahre der gleiche Wagenmangel herrschte. Mit 18 weiteren T4 statt T2 und T3 gäb es jetzt bedeutend weniger Probleme. Und auch hier wusste man es zum Zeitpunkt der Bestellung und vorher und nachher besser. Auch nach dem Geschäftsführerwechsel hätte man weitere Wagenteile ausschreiben und bestellen können. Der verrückte Weg der T2 und T3 wird aber weiter gegangen.
Martin H.
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Beitrag von Martin H. »

Fahrer, es gibt eine Gruppe Fahrer die fahren I. d. R. Tram, bei Baustellen dann I. d. R. Bus, spezielle Kombifahrer sozusagen.
Deswegen gibt's nicht viel mehr derzeit, und irgendwas müssten die Busfahrer ja sonst machen wenn das Tramnetz komplett ist. Ok, Überstunden abbauen wäre eine Möglichkeit.
bestia_negra
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Beitrag von bestia_negra »

Zu 1. Richtig, dann wird das gleich beim nächsten Leistungsprogramm mitgefordert. “Damals hat man es ja auch gebraucht. Und wieso wird Linie XY dann bevorzugt? Die MVG vernachlässigt immer [hier Münchner Stadtteil einfügen].”

Zu 2. Das ist deine subjektive Meinung.

Zu 3. Dann kann die Stadt genauso sagen: Ihr seid die Linie doch schon eigenwirtschaftlich gefahren? Wieso sollen wir das euch jetzt bezahlen?

Das ganze kann man als Nahverkehrsfreund (wozu ich mich zähle!) nicht immer ganz nachvollziehen, aber so läuft einfach Politik.

Zu der Fahrergeschichte: Die Fahrer werden zur Zeit sicherlich nicht arbeitslos rumsitzen. Dienstpläne werden in der Regel mit mehreren Monaten/Wochen Vorlaufzeit geschrieben. Jetzt spontan da noch solche fundamentalen Dinge zu ändern, dürfte nicht möglich sein und auch nicht im Sinne der Fahrer sein.

Zu 1: Wie gesagt: Eine Fordernung nach mehr ÖPNV sollte der MVG doch gelegen kommen. Mehr ÖPNV sollte doch ein Hauptinteresse der MVG sein. Da ist es doch gut, wenn das auch von anderen Seiten gefordert wird. Ich würde sogar soweit gehen, dass die MVG durch solche temporären Angebotsverbesserugen die Möglichkeit hat der Bevölkerung zu zeigen, dass ein besseres Angebot möglich wäre damit die Bevölkerung eben dieses bessere Angebot bei den Politikern einfordert.

Zu 2: Dann können wir das Diskutieren hier gleich lassen. Schließlich wird niemand hier belastbare Zahlen liefern können.

Zu 3: Diesen "eigentwirtschalftlich"-Mist kann echt keiner mehr hören.


Zu den Fahrern: Das mit der Vorlaufzeit kann ja wohl kein Argument sein. Schließlich weiß man auch seit Monaten, dass die entsprechenden Strecken gesperrt sind.
Da ist das Argument von Martin deutlich besser...
rautatie
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Beitrag von rautatie »

Zu welchem Zweck sind eigentlich die T2-Züge überhaupt angeschafft worden? Ich hatte gedacht, sie würden hauptsächlich zum Verlängern durch Ankuppeln dienen, aber jetzt fahren sie überwiegend allein herum...
Wo ist das Problem?
Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Jojo423 @ 9 May 2019, 11:35 hat geschrieben: Dürfte die Fahrzeugsituation aufgrund der Hw nicht immer noch angespannt sein? Nachdem ja jetzt alle 9 zugelassen sind, müssten sonst immer 3 rumstehen. Dann doch lieber einsetzen. Recht viel andere Möglichkeiten als auf der 12/22 gibt es jetzt nicht wirklich.
Warum nicht den 15er als weiteres Einsatzgebiet nehmen? Dort fahren ja auch immer wieder Solo-P, und ein Unterschied zur Kapazität eines T2 ist das nun auch nicht.
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