Rohrbacher @ 21 Aug 2019, 19:19 hat geschrieben: Man hat aber heute auch z.B. Ultraschallzüge, die schneller und gründlicher prüfen als all die Streckengeher der früheren Bahnmeisterei hätten in der gleichen Zeit hätten klopfen können. Einen Gleislagefehler hätte eine hundsgemeine Bahnmeisterei, soweit ich weiß, früher auch nicht mit Bordmitteln beseitigt. Ich gehe mal davon aus, für sowas braucht's auf einer Hauptbahn heute wie damals unter anderem eine Gleisstopfmaschine und sowas hatten die kleinen Bahnmeistereien, glaube ich, nicht, oder? Jedenfalls dürfte das auch in seeligen Zeiten zwei Tage oder eher länger gedauert haben.
Natürlich keine Streckengeher-Rückkehr und keine Bahnmeistereien nach altem Zuschnitt.
Aber das Netz muss dichter sein an Stellen die sofort eingreifen können. Heute gibt es an Wochenenden oftmals in ganz Bayern wenige Leute, die dann teilweise hunderte Kilometer irgendwo hinfahren müssen.
Wieso können denn oft Wochen die Probleme, selbst auf Hauptbahnen, nicht behoben werden? Weil das alles kaputtgespart wurde. Gäbe es in jeder Region eine schnelle Eingreiftruppe die komplett ausgestattet ist, könnte man vieles viel schneller beheben.
Leider sind die Zuständigkeitsbereiche oftmals viel zu groß und die Mitarbeiterzahl viel zu gering. Am Wochenende sowieso, wie in vielen Werkstätten, denn die Störungen und Probleme treten da ja nicht auf.