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Auer Trambahner
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Beitrag von Auer Trambahner »

Cloakmaster @ 27 Jan 2020, 03:07 hat geschrieben: GErüchteweise hat es in München zu viele niedrige Unterführungen, durch die ein Doppeldecker nicht durch käme. Das war jedenfalls vor ettlichen Jahren mal des Argument contra Doppeldecker in München.
Hmmm! Also bei den Metrolinien auf die schnelle möglicherweise! zu niedrig Teil 1. Dann wirds für Metros eh schon fast unsinnig. Und auch den Aufwand drumrum, wie Werkstätten anpassen, nicht zu vergessen, .

50: Föhringer Ring > StuSta?, Moosacher Str. / Triebstraße Bahnbrücken?

51: Kapuzinerhölzl?, Boschetsrieder Str.?

52: Candidplatz?

53: Aidenbachstr.?

54: Balanstraße! Harras ?

55: Ottobrunner Str.?

56: Lortzingstr. ?

57: Aubinger Str.?, Freiham?
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Jean
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Beitrag von Jean »

Wie viele Türen müsste so ein Doppeldecker haben? Zwei Türen werden da definitiv nicht reichen. Im Endeffekt hätte wohl das "Erdgeschoss" gar keine Sitzplätze...
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Cloakmaster
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Beitrag von Cloakmaster »

Doppelstock-Doppelgelenkbus, mit Doppelstock-Doppelgelenkanhänger...

Im Ernst: Bei der Tram wäre DoSto doch prinzipiell möglich, oder? Also jetzt rein von der Höhe unterm Fahrdraht her. Den Stau beim Ein-/Aussteigen würde es nicht auflösen.
Hot Doc
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Beitrag von Hot Doc »

Cloakmaster @ 27 Jan 2020, 11:22 hat geschrieben: Doppelstock-Doppelgelenkbus, mit Doppelstock-Doppelgelenkanhänger...

Im Ernst: Bei der Tram wäre DoSto doch prinzipiell möglich, oder? Also jetzt rein von der Höhe unterm Fahrdraht her. Den Stau beim Ein-/Aussteigen würde es nicht auflösen.
Die Berg-am-Laim-Unterführung hat 4m Durchfahrtshöhe. Da ist jetzt sicher noch ein wenig Abstand zum Draht dabei, aber trotzdem wirst du mit Stromabnehmer etc. auf keine 4 Meter nutzbare Fahrzeughöhe kommen. Mit abzug Dach, Zwischenboden und Unterbau kommt man also wenns gut läuft auf 1,80m pro Stockwerk. Das halte ich für ein bisschen wenig. Ich halte 2m für das absolute Minimum (eigentlich eher 2,10) für eine lichte Höhe in der man sich noch normal bewegen kann.

Auch bei der Tram bleiben die Probleme eines deutlich langsameren Fahrgastwechsels, höhere Unfallgefahr IM Fahrzeug und Platzverschwendung für Einbauten, die man bisher einfach aufs Dach schraubt. So lange nicht irgendwelche Besonderheiten dafür sprechen (und ich sehe in München keine) bin ich gegen Doppelstocktrams UND gegen Doppelstockbusse. Auf Linien, die ganztags Anhänger brauchen, sollte man eine Tram planen. Solche einfachen Planungsschritte sollte man einfach mal definieren, dann kommt man auch mal vorwärts mit der ÖPNV Planung.
Man kann dann immer noch priorisieren nach Aufwand und anderen Gesichtspunkten. Vielleicht gibt es auch hin und wieder gute lokale Gründe beim Bus zu bleiben. Aber allein eine automatische Prüfung würde schon was bringen.

(Zum Vergleich: die Berliner Doppelstockbusse haben 4,12m (als Sondergenehmigung) und in London sind bis zu 4,57m zulässig.)
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

MVG-Wauwi @ 27 Jan 2020, 08:45 hat geschrieben: Dann aber bitte auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit im Fahrzeug. Von einem verwinkelten DD mit Treppenhäusern und eingeschränkten Stehhöhen dürfte ein ungleich höheres Fahrgastrisiko ausgehen als das bei einstöckigen Fahrzeugen der Fall ist. Das mag bei längeren Strecken mit geringem Durchsatz zwischen 'oben' und 'unten' in Kauf genommen werden, aber sicher nicht in so einem dichten Stadtverkehr wie in München.
Sehe ich auch so. Die Unfälle, die alleine durch den Anhänger verursacht und sonst nicht passiert wären, dürften wohl verschwindend gering gegenüber auf der Treppe gestürzte Fahrgäste sein.

London als Beispiel zu bringen ist ganz schlecht - der Busverkehr ist trotz Busspuren furchtbar langsam. Gerade auf Linien wie dem 53er mit vielen Kurzstreckenfahrgästen und regem Fahrgastwechsel gibt es keine größere Themaverfehlung als Doppelstockbusse.

Sowohl aus Hongkong mit Doppeldeckertram im Regelbetrieb als auch aus dem Trammuseum Crich kann ich bestätigen, dass die Stehhöhe sehr eingeschränkt ist, gerade oben. Bequem aufrecht stehen kann man nur unter 1,80 m würde ich schätzen. Ich halte von der Idee nichts.
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TramBahnFreak
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Beitrag von TramBahnFreak »

Als Linien, auf denen Doppeldeckerbusse noch am ehesten Sinn ergäben (nur das typische Fahrtprofil hinsichtlich Anzahl der Haltestellen mit großem Fahrgastwechsel und durchschnittlicher Verweildauer der Passagiere im Fahrzeug betrachtet), fallen mir spontan ein:
132, 134, 139, 140, 141, 143, 159, 162, 172, 188, 189, 193.
Da fahren eh schon nur sehr vereinzelt Buszüge.
Auf den klassischen aufkommensstarken Linien halte ich Doppeldecker aus den hier schon genannten Gründen ebenfalls für eine Fehlbesetzung.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Den 139 Schwansee-Harlaching könnte man durchaus noch taktverdichten, bis nach Neuperlach wäre der 139er IMO eher ein Fall der Verlängerung 18süd.
Auer Trambahner
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Beitrag von Auer Trambahner »

139 kannst schon mal vergessen, der kommt an der Chiemgau nicht durch.

132 Großmarkthalle?

162 Limesstraße!

172 Dülferstraße!

188/189 Bäumchen in der Oberföhringer Straße? (Lösbar aber nicht politisch korrekt.)

Also auch da lichtets sich schon.
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Elch
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Beitrag von Elch »

Auer Trambahner @ 28 Jan 2020, 09:02 hat geschrieben: [...]
172 Dülferstraße!
[...]
& Unterführung Schleissheimer Str. in Dachau.
"Lächle, es könnte schlimmer kommen" Ich lächelte [...] und es kam schlimmer [...]
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Jean
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Beitrag von Jean »

Will die FDP vielleicht auch Doppelstock Haltestellen? :rolleyes:
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rautatie
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Beitrag von rautatie »

Entenfang @ 27 Jan 2020, 22:49 hat geschrieben: Sehe ich auch so. Die Unfälle, die alleine durch den Anhänger verursacht und sonst nicht passiert wären, dürften wohl verschwindend gering gegenüber auf der Treppe gestürzte Fahrgäste sein.
Welche Erfahrungen hat man da eigentlich in Berlin gesammelt, wo es ausgesprochen viele Doppeldeckerbusse gibt? Stürzen da viele Leute die Treppe runter?

Ich selbst sitze meistens sogar ganz gern oben, wenn ich eine längere Strecke fahre (nur dann lohnt sich der Weg nach oben). Wobei ich zugegebenermaßen eine doppelstockbustaugliche Körpergröße habe und im oberen Stockwerk trotzdem nicht mit dem Kopf anstoße.
Wo ist das Problem?
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Beitrag von Cloakmaster »

Jean @ 28 Jan 2020, 09:32 hat geschrieben: Will die FDP vielleicht auch Doppelstock Haltestellen? :rolleyes:
Prinzipiell wäre das eine ziemich gute Idee, wenn sie denn umsetzbar wäre.

Generell finde ich Doppelstock eigentlich eine gute Idee, weil der vorhandene Platz effektiver genutzt wird, und in der Regel das Verhältnis von Eigengewicht zu Nutzlast ebenfalls verbessert wird. Egal ob im Stadtbus, im ICE (oder gar Flugzeug) , oder irgendwas dazwischen. Nach oben hin ist halt (fast) immer Luft. Aber dann müsste eben auch das "Gesamtpaket" stimmen, was bei hohen Fahrgastwechseln dann eben auch Türen auf beiden Ebenen, ergo Doppelstock-Haltestellen erfordern würde.
Und das würde wohl nur funktionieren, wenn man nochmal komplett bei Null anfinge. Umbauen dürfte nicht in Frage kommen. Am ehesten ginge das noch bei der U-Bahn, wie die ein Inselsystem ist, und darum keine Rücksicht auf andere Lichtraumprofile, als das eigene, nehmen muss. Ist halt nur nicht bezahlbar.
rautatie
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Beitrag von rautatie »

Cloakmaster @ 28 Jan 2020, 10:14 hat geschrieben: Aber dann müsste eben auch das "Gesamtpaket" stimmen, was bei hohen Fahrgastwechseln dann eben auch Türen auf beiden Ebenen, ergo Doppelstock-Haltestellen erfordern würde.
Hm, aber bisher klappt das doch auch bei allen Doppelstockverkehrsmitteln mit Türen auf der unteren Ebene. Allenfalls die Treppen müsste man etwas verbreitern (die Minitreppe in den Berliner Doppelstockbussen ist schon ein Engpass beim Rauf- und Runtergehen).
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Beitrag von Cloakmaster »

Weil bisher DoSto hauptsächlich dort eingesetzt wird, wo es bei der Haltezeit nicht auf die Sekunde ankommt.
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Beitrag von Entenfang »

rautatie @ 28 Jan 2020, 09:05 hat geschrieben:Welche Erfahrungen hat man da eigentlich in Berlin gesammelt, wo es ausgesprochen viele Doppeldeckerbusse gibt? Stürzen da viele Leute die Treppe runter?
Dazu kann ich leider nichts sagen - belastbare Zahlen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, außer den üblichen "Seniorin stirbt bei Sturz im BVG-Bus"
Ich selbst sitze meistens sogar ganz gern oben, wenn ich eine längere Strecke fahre (nur dann lohnt sich der Weg nach oben).
Ja, ich auch. Man könnte vielleicht 1 oder 2 Linien mit Doppeldeckern als Touristenlinien vermarkten, z.B. den 100er. Der sollte vom Fahrgastwechsel akzeptabel sein und spontan fällt mir auch keine Engstelle ein, wo der nicht durchpasst. Wobei da halt die Frage ist, ob man sich wirklich eine anspruchsvolle Splittergattung ins Haus holen will und womöglich noch die Werkstatt anpassen muss...

@Trambahnfreak
132, 134, 139, 140, 141, 143, 159, 162, 172, 188, 189, 193.
Ja, das wäre natürlich eine andere Herangehensweise. Eher Stadtbuslinien, die im Zulauf zur Schnellbahn genutzt werden und konstantes Einsteigen bzw. Aussteigen aufweisen. Ein Vorteil fällt mir zu Doppeldeckern noch ein - man könnte den Platz in Busbahnhöfen besser nutzen. Wobei gerade am besonders kritischen Ostbahnhof wohl wegen der Unterführung Orleansstr. die Möglichkeiten begrenzt sind. Aber in Trudering/Neuperlach sehe ich da durchaus auch Anwendungsmöglichkeiten und allzu viele Unterführungen gibts da auch nicht.

Mein Fazit:
- Auf keinen Fall für die nachfragestärksten Metrobusse mit starkem Fahrgastwechsel und vielen Kurzstreckenfahrgästen
- Touristisch interessante Linien
- Aufkommensstarke Linien im Zulauf auf Schnellbahnen als Ersatz für Gelenker oder einzelne Buszüge, um Platz am Busbahnhof zu sparen

Btw, wir sind leicht vom Thema abgekommen - vielleicht kann ja ein Mod die Beiträge in eine Grundsatzdiskussion Doppelstockfahrzeuge im Stadtverkehr auslagern?
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Ich finde die Diskussion hier sehr konstruktiv und ist meiner Meinung nach auch in Topic da es auf einen Vorschlag eines Wahlprogrammes im Kommunalwahlkampf zurück geht. Und ich denke in der Diskussion über Inhalte ist ja auch der Sinn solcher Themen wie dem hier, sonst schreibt jeder nur rein, welche Partei er mag oder nicht.
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Beitrag von TramBahnFreak »

Bei den Busbahnhöfen wäre allerdings auch wieder die Frage, wie sich die Fahrzeughöhe mit den Bahnhofsdächern verträgt.
Solange es auf rot-weiß gestreifte Schildchen an der Ecke wie am Westfriedhof raus läuft - kein Problem. Am Arabellapark hätte ich da aber beispielsweise schon wieder Bedenken...
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Aus dem U5 Thema
Lazarus @ 1 Feb 2020, 17:35 hat geschrieben:Ich mache auch mal mit und sage, die Grünen werden stärkste Kraft vor der CSU.
Halte ich auch für wahrscheinlich. Nach jetzigem Stand würde ich wie folgt tippen:

Mandatsverteilung von groß nach klein:

Grüne
CSU
SPD [OB]
FDP
sehr viel Kleinvieh (mindestens 20% der Mandate)
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andreas
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Beitrag von andreas »

Darf man auf den Wahlplakaten eigentlich so dreist lügen?
Die CSU schreibt was von 5 neuen U-bahnlinien und im programm stehen dann ein paar schnöde Verlängerungen....
Cloakmaster
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Beitrag von Cloakmaster »

Dann sind eben neben den Langläufern U1-U6 noch 5 neue Kurzläufer Linien U11-U16 ( ohne U14) geplant.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Ich denke, wir sollten die Politik Diskussion mal besser hier fortsetzen. Wenn sich das bewahrheitet, könnte Reiter zwar OB bleiben aber am Ende mit einer Grün Schwarzen Mehrheit dastehen. Die SPD verliert wohl immer weiter an Boden ...

https://www.merkur.de/politik/kommunalwahl-...n-11862781.html
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Tram-Bahni
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Beitrag von Tram-Bahni »

Dein Link ist ein Jahr alt.
NatchO
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Beitrag von NatchO »

Nach der letzten Umfrage war die CSU noch knapp vor SPD und Grünen.
Allerdings war das vor Thüringen.

Ich kann mir auch vorstellen, dass man nach der Wahl nicht mehr mit offiziellen Mehrheiten arbeitet sondern innerhalb der drei großen Parteien sich Zustimmung sucht.
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Beitrag von Autoverbot »

Ich glaube, die CSU bekommt mehr Stimmen als erwartet wird.
Gerade bei den "konservativen" Parteien wurde immer falsch prognostiziert, also zu wenig.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Naja, wie die letzten Umfragen liefen, waren die Grünen bei etwa 27%, die CSU bei 25% und die SPD bei 20%. Das scheint mir auch durchaus realistisch zu sein.
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Autoverbot
Kaiser
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Beitrag von Autoverbot »

Dann würde es für Grün-Schwarz doch reichen!
Bitte nicht nochmal jahrelang die SPD :(
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

In München muss man etwas mehr als 50% einplanen wenn man die komplette Legislaturperiode durchhalten will. Zumindest bei SPD und CSU ist die Fluktuation ja relativ hoch.
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Beitrag von Autoverbot »

Naja, die GRÜNEN und die Realität, das passt auch oft nicht zusammen. Bsp. Tesla in Brandenburg, ja, aber nein, aber ja... :)
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Bei der Süddeutschen gibt es eine Art Wahl O Mat für München. Link

Bei mir die Reihenfolge FDP - Volt punktgleich mit SPD - Die Partei - Rosa Liste alle bei 66 bis 63%

Linke, Grüne, fair, Mut und Zusammen alle 43% - 48% Übereinstimmung.

Die CSU markiert die 40% Marke

Am wenigsten Zustimmung mit mir mit Abstand bei der freien Wähler mit 20% ,,gefolgt von der München Liste, Bayernpartei, ÖDP, AfD im Bereich 20-30%.

Auffällig finde ich bei mir das große Loch zwischen der 5. Partei rosa Liste und der Linken mit 15 Prozentpunkten, während die Top5 alle innerhalb 3 % sind.
Auffällig ist auch, dass alle anderen unterhalb 50% liegen.

Interessant ist auch, dass bei der für mich wichtigsten Frage 22 "Um Wohnraum zu schaffen und dichter zu bauen, soll die Stadt mit Blick auf das Gemeinwohl weniger Rücksicht auf den Widerstand in den jeweils betroffenen Stadtvierteln nehmen." 4 meiner Top 5 (FDP, Volt, SPD, PARTEI) meine Position stützen, während fast alle anderen das inverse Ziel verfolgen. Insofern wage ich zu behaupten, dass die Reihung kein Zufall war.
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Beitrag von Tram-Bahni »

Die Verkehrsfragen sind aber auch nicht allzu besonders. Beim Blick ins FDP-Programm kommt einem beim Thema Verkehr das Grausen. Immerhin im Gegensatz zur CSU auch noch ÖPNV-Ideen, aber der Rest (und darum gehts dann in der Praxis) übel.
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