rautatie @ 28 Jan 2020, 09:05 hat geschrieben:Welche Erfahrungen hat man da eigentlich in Berlin gesammelt, wo es ausgesprochen viele Doppeldeckerbusse gibt? Stürzen da viele Leute die Treppe runter?
Dazu kann ich leider nichts sagen - belastbare Zahlen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, außer den üblichen "Seniorin stirbt bei Sturz im BVG-Bus"
Ich selbst sitze meistens sogar ganz gern oben, wenn ich eine längere Strecke fahre (nur dann lohnt sich der Weg nach oben).
Ja, ich auch. Man könnte vielleicht 1 oder 2 Linien mit Doppeldeckern als Touristenlinien vermarkten, z.B. den 100er. Der sollte vom Fahrgastwechsel akzeptabel sein und spontan fällt mir auch keine Engstelle ein, wo der nicht durchpasst. Wobei da halt die Frage ist, ob man sich wirklich eine anspruchsvolle Splittergattung ins Haus holen will und womöglich noch die Werkstatt anpassen muss...
@Trambahnfreak
132, 134, 139, 140, 141, 143, 159, 162, 172, 188, 189, 193.
Ja, das wäre natürlich eine andere Herangehensweise. Eher Stadtbuslinien, die im Zulauf zur Schnellbahn genutzt werden und konstantes Einsteigen bzw. Aussteigen aufweisen. Ein Vorteil fällt mir zu Doppeldeckern noch ein - man könnte den Platz in Busbahnhöfen besser nutzen. Wobei gerade am besonders kritischen Ostbahnhof wohl wegen der Unterführung Orleansstr. die Möglichkeiten begrenzt sind. Aber in Trudering/Neuperlach sehe ich da durchaus auch Anwendungsmöglichkeiten und allzu viele Unterführungen gibts da auch nicht.
Mein Fazit:
- Auf keinen Fall für die nachfragestärksten Metrobusse mit starkem Fahrgastwechsel und vielen Kurzstreckenfahrgästen
- Touristisch interessante Linien
- Aufkommensstarke Linien im Zulauf auf Schnellbahnen als Ersatz für Gelenker oder einzelne Buszüge, um Platz am Busbahnhof zu sparen
Btw, wir sind
leicht vom Thema abgekommen - vielleicht kann ja ein Mod die Beiträge in eine Grundsatzdiskussion Doppelstockfahrzeuge im Stadtverkehr auslagern?