Flut an Wahlkampfwerbung

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4002
Kaiser
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Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von 4002 »

Was ist mittlerweile in München los.
Möchte man die Bürger ernsthaft ein Jahr lang mit Wahlplakaten belästigen.

Seit letztem Jahr mit ,,Oster Fest" geht es im Takt weiter mit dem
Telefonsprechstunde mit
Maibaumfest
Bergmatsch mit xy
Sommerfest
Reparier dein Radl mit xy
Lagerfeuer zum Ende der Sommerferien
Ordnungshüter für München o-o
Herbstfest
Handeln statt warten, lebendrettenden Sofortmaßnahmen mit xy
Herbstgrillen
Nun Frohe Weihnachten und guten Rutsch.

Seit letztem Jahr März ist die Stadt zugepflastert mit irgendwelchen Plakaten.

Des kann es doch nicht sein.

Ist der Verzweiflung mittlerweile so groß?

Die Wahrscheinlichkeit euch zu wählen wird nicht größer, wenn man die Bürger endlos belästigt.
andreas
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von andreas »

fällt mir nicht so auf.
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Jean
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von Jean »

andreas hat geschrieben: 02 Jan 2026, 19:07 fällt mir nicht so auf.
Doch, es gibt Orte da sind die Plakate immer...zum Beispiel and der Messestadt...da stehen immer Plakate rum...das ganze Jahr...SPD und Grüne...
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
TheBaxhers
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von TheBaxhers »

4002 hat geschrieben: 02 Jan 2026, 17:45 Was ist mittlerweile in München los.
Möchte man die Bürger ernsthaft ein Jahr lang mit Wahlplakaten belästigen.

Seit letztem Jahr mit ,,Oster Fest" geht es im Takt weiter mit dem
[....]

Seit letztem Jahr März ist die Stadt zugepflastert mit irgendwelchen Plakaten.
"Normale" Plakatständer werden nicht angemeldet, sondern (unter Einhaltung bestimmter Regeln) einfach aufgestellt. First come, first served. Das heißt die besten Plätze (Frequentierte Orte/Straßen) sind sehr beliebt und werden immer früher "besetzt".

In München darf man aber max. 3 Monate vor einer Wahl plakatieren. Für konkrete Veranstaltungen darf man aber unabhängig davon immer plakatieren.
Darum "reservieren" sich die Parteien mittlerweile die besten Plätze bereits schon mehrere Monate vor der Wahl, müssen aber eben immer mit einer aktuellen Veranstaltung beklebt sein.
Dieses Mal wurden wohl die Plakatständer von der Bundestagswahl teilweise stehen gelassen, um direkt für die Kommunalwahl zu reservieren.

Kann man jetzt davon halten, was man will. Aber das ist der Grund dafür, warum Werbung für recht nebensächliche Themen auf Plakaten gemacht wird (bzw. werden muss).
TheBaxhers
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von TheBaxhers »

Jean hat geschrieben: 02 Jan 2026, 20:09
andreas hat geschrieben: 02 Jan 2026, 19:07 fällt mir nicht so auf.
Doch, es gibt Orte da sind die Plakate immer...zum Beispiel and der Messestadt...da stehen immer Plakate rum...das ganze Jahr...SPD und Grüne...
Genau, nur SPD und Grüne. Sonst niemand. Nur der Feind.
Oh man, wie verblendet kann man schon sein. Kannst gleich einen Club mit Lazarus aufmachen :roll:
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Jean
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von Jean »

TheBaxhers hat geschrieben: 02 Jan 2026, 20:12 Genau, nur SPD und Grüne. Sonst niemand. Nur der Feind.
Oh man, wie verblendet kann man schon sein. Kannst gleich einen Club mit Lazarus aufmachen :roll:
Soll ich etwa lügen und sagen die CSU hat es auch gemacht obwohl es gar nicht stimmt? Ich kann dir sogar sagen wo genau die zwei Plakate sind...
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4002
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von 4002 »

Die CSU findet man auch in der ganzen Stadt.
Wobei da selten eine aktuelle Veranstaltung zu sehen ist.

FDP hat vglw. spät angefangen

SPD, Grüne, Linke und ÖDP sieht man schon ewig.

Die AFD hat erst kürzlich aufgestellt, genau 3 Monate vor der Wahl.

Volt und Rosa Liste etwas zu früh.

Sowas stört mich auch nicht, wenn die Plakate 2 Wochen vorher stehen. Seis drum, aber ein ganzes Jahr?
Da will mir jemand was über Sichtachsen, Denkmalschutz&Co erzählen, aber der Müll verschandelt die Stadt viel schlimmer.

Amüsant finde ich die Grünen.

Bezahlbare Miete statt Rendite

Mehr Wohnen, weniger Wucher

Und dann

Mehr Bäume statt Beton.

Ehm ja, wie soll der Wohnraum bezahlbarer werden, wenn man nicht mehr davon baut? :lol:
Rohrbacher
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von Rohrbacher »

4002 hat geschrieben: 02 Jan 2026, 20:25 Ehm ja, wie soll der Wohnraum bezahlbarer werden, wenn man nicht mehr davon baut? :lol:
Indem in "der Stadt" nicht mehr über 50 % der Wohnungen von Einzelpersonen bewohnt werden. Sich über die Platzverschwendung durch Autos im Straßenraum aufregen ist ja fast schon Mainstream, aber die enorme Verschwendung von Wohnraum, weil vor allem in der Stadt heute "jeder" alleine wohnt, komischerweise nicht. In die Stadt München haben in den 70ern auf viel weniger Platz schonmal fast genauso viele Leute gepasst. Wie ging das wohl? ;-)
4002
Kaiser
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von 4002 »

Wie willst du die Leute dazu bringen?
Dieses gesellschaftliche Phänomen werden die Grünen München nicht lösen können.

Zwang?
Förderung von sozialem Wohnraum zurückfahren, damit die Leut gezwungen sind in einer WG zu wohnen oder wegzuziehen?


Klingt alles nicht nach Grüne München.


Enteignen? Woher das Geld dafür nehmen? Sowas geschieht immer gegen Wertausgleich und damit hätten wir den Immobilienriesen noch mehr Geld beschert.

Wir privatisieren also kommunalen Wohnraum.
Zahlen dann mehr dafür, da die Gesellschaften etwas verdienen wollen und zahlen dann noch mehr dafür, um es uns wieder zurückzuholen.
Vereinfacht bauen klingt mir da nach der günstigeren Lösung, die realistisch die Preise auch senken wird.

Hat nur die Stadt auch kein reelles Interesse dran, dann sinkt der Buchwert dessen, was der Stadt gehört. Kreditwürdigkeit? Genau!
Willibaldplatz
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung

Beitrag von Willibaldplatz »

Rohrbacher hat geschrieben: 02 Jan 2026, 21:18
4002 hat geschrieben: 02 Jan 2026, 20:25 Ehm ja, wie soll der Wohnraum bezahlbarer werden, wenn man nicht mehr davon baut? :lol:
Indem in "der Stadt" nicht mehr über 50 % der Wohnungen von Einzelpersonen bewohnt werden. Sich über die Platzverschwendung durch Autos im Straßenraum aufregen ist ja fast schon Mainstream, aber die enorme Verschwendung von Wohnraum, weil vor allem in der Stadt heute "jeder" alleine wohnt, komischerweise nicht. In die Stadt München haben in den 70ern auf viel weniger Platz schonmal fast genauso viele Leute gepasst. Wie ging das wohl? ;-)
Ja klar, früher haben sich Alleinstehende halt auch keine eigene Wohnung "angemaßt", sondern stattdessen im Ledigenheim gelebt, als "Zimmerherr" oder als Haushälterin in größeren Haushalten, oder am besten gleich im Kloster. Dass dem inzwischen nicht mehr so ist, kann man als Stockkonservativer für die Wurzel allen Wohnraumknappheitübels halten. Alle anderen sind aber vmtl. heilfroh drüber, selbst entscheiden zu dürfen, ob sie alleine oder mit anderen Menschen in einer Wohnung leben.
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