[M] Fragen zur Trambahn München

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Luchs
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Luchs »

Nein, es fährt schon seit einiger Zeit mindestens ein RJ Paar München - Innsbruck - Feldkirch am Samstag, allerdings nur saisonal (RJ 1286/1287), es gibt inzwischen auch einen RJ München - Klagenfurt. Einfach mal im Fahrplan ein wenig suchen.

Luchs.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Auer Trambahner »

Und was wird da an Fuhrwerk eingesetzt?
Avenio? Variobahn? PiWong? :twisted:
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Jean
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Jean »

Auer Trambahner hat geschrieben: 24 Apr 2023, 18:14 Und was wird da an Fuhrwerk eingesetzt?
Avenio? Variobahn? PiWong? :twisted:
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von AK1 »

Luchs hat geschrieben: 24 Apr 2023, 18:02 Nein, es fährt schon seit einiger Zeit mindestens ein RJ Paar München - Innsbruck - Feldkirch am Samstag, allerdings nur saisonal (RJ 1286/1287), es gibt inzwischen auch einen RJ München - Klagenfurt. Einfach mal im Fahrplan ein wenig suchen.

Luchs.
Danke, der Richtung Feldkirch war mir nicht geläufig. Ist allerdings am 15.4. das letzte Mal im Winter gefahren, DUEWAG-IBK kann diesen also nicht genutzt haben.
München - Klagenfurt ist mir bekannt, aber der kommt nur im Umleitungsfall evtl. mal nach Tirol.
Ich weiß, wir sind im falschen Forum...
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Beobachter2 »

Seit wann ist denn die Geschwindigkeitsbeschränkung am Promenadeplatz Richtung Osten auf 5 (!) km/h? Ist wohl wegen dem einsturzgefährdeten (?) Haus? Dauert dann wohl noch längere Zeit.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Auer Trambahner »

Eher wegen dem sehr nah am Gleis aufgestellten Kransockel.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Beobachter2 »

Kommt da noch ein Kran oder ist selbiger schon wieder abgebaut? Bitte um Entschuldigung für die Frage, in letzter Zeit bin ich selten dort vorbeigekommen. Beim Trachtenzug ist mir das "Gestell" aufgefallen. War die Geschwindigkeitsbeschränkung vor einem Monat schon?
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Auer Trambahner »

Bis letzte Woche war noch keiner da, es wurde nur sporadisch an dem Gestell gewerkelt.
Obs dann wirklich ein Kran wird oder das ein allgemeiner Irrglaube ist wird sich rausstellen. ;)
Das war ursprünglich eine 10er LA, müsste jetzt so 3 Wochen her sein, das es runtergesetzt wurde.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von AK1 »

Kann mir jemand erklären, warum die 25 zwischen Großhesselohe und Max-Weber-Platz alle 4/6 Minuten fährt und nicht alle 5?
Bei der U-Bahn ist mir ja geläufig, dass das auf den vor vielen Jahren mal beabsichtigten 2-Minuten-Takt auf der Stammstrecke der U1/2 zurückgeht, aber wie kommt es bei der Tram dazu?
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Luchs
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Luchs »

dieser Hinketakt hat bei der 15/25 eine seeehr lange Tradition.
Meine Vermutung war immer: man will den Langläufer etwas entlasten, dadurch dass der Kurzläufer (früher die 15) etwas kürzer vorher fährt und damit etwas mehr Fahrgäste mitnimmt.

Luchs.
KB_Master
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von KB_Master »

Luchs hat geschrieben: 01 Feb 2024, 21:44 dieser Hinketakt hat bei der 15/25 eine seeehr lange Tradition.
Meine Vermutung war immer: man will den Langläufer etwas entlasten, dadurch dass der Kurzläufer (früher die 15) etwas kürzer vorher fährt und damit etwas mehr Fahrgäste mitnimmt.
Stadteinwärts ja, aber stadtauswärts kommt der Kurzläufer 4 Min nach dem Langläufer, somit gibt's vor dem Langläufer nach Grünwald eine 6 Min Lücke.
Kurios: Bei der Baustelle letztens mit Sperrung nördlich Ostfriedhof und Umleitung zum St-Martins-Platz wurde ein reiner 5-Min-Takt gefahren.
Das verstehe, wer will...
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Beobachter2 »

KB_Master hat geschrieben: 02 Feb 2024, 00:24
Stadteinwärts ja, aber stadtauswärts kommt der Kurzläufer 4 Min nach dem Langläufer, somit gibt's vor dem Langläufer nach Grünwald eine 6 Min Lücke.
...
Da sich kein "Wissender" hierzu meldet, meine Vermutung, die sich aus dem Fahrplan ergibt, man will einen "Tramstau" bei der Ankunft am Johannisplatz vermeiden, wenn der "Langläufer" aus Grünwald ankommt, deshalb muss der "Kurzläufer" etwas früher abfahren. Deshalb wird auch manchmal am Rosenheimer Platz nordwärts etwas gewartet, z.T. mit Durchsage.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von AK1 »

Vielen Dank Euch allen für Eure Bemühungen!
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von GT6M »

Beobachter2 hat geschrieben: 03 Feb 2024, 18:34
KB_Master hat geschrieben: 02 Feb 2024, 00:24
Stadteinwärts ja, aber stadtauswärts kommt der Kurzläufer 4 Min nach dem Langläufer, somit gibt's vor dem Langläufer nach Grünwald eine 6 Min Lücke.
...
Da sich kein "Wissender" hierzu meldet, meine Vermutung, die sich aus dem Fahrplan ergibt, man will einen "Tramstau" bei der Ankunft am Johannisplatz vermeiden, wenn der "Langläufer" aus Grünwald ankommt, deshalb muss der "Kurzläufer" etwas früher abfahren. Deshalb wird auch manchmal am Rosenheimer Platz nordwärts etwas gewartet, z.T. mit Durchsage.
Was aber keinen Sinn macht da dies als die 25 Berg am Laim durchgebunden war genauso war mit dem 15ner

Es war tatsächlich mal geplant Sonntags um den Grünwaldkurs zu entlasten vom Takt 10/10 ab Großhesselohe auf Takt 15/5 deshalb umzustellen
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Beobachter2 »

GT6M hat geschrieben: 05 Feb 2024, 00:28
Beobachter2 hat geschrieben: 03 Feb 2024, 18:34
KB_Master hat geschrieben: 02 Feb 2024, 00:24
Stadteinwärts ja, aber stadtauswärts kommt der Kurzläufer 4 Min nach dem Langläufer, somit gibt's vor dem Langläufer nach Grünwald eine 6 Min Lücke.
...
Da sich kein "Wissender" hierzu meldet, meine Vermutung, die sich aus dem Fahrplan ergibt, man will einen "Tramstau" bei der Ankunft am Johannisplatz vermeiden, wenn der "Langläufer" aus Grünwald ankommt, deshalb muss der "Kurzläufer" etwas früher abfahren. Deshalb wird auch manchmal am Rosenheimer Platz nordwärts etwas gewartet, z.T. mit Durchsage.
Was aber keinen Sinn macht da dies als die 25 Berg am Laim durchgebunden war genauso war mit dem 15ner
...
Muss ich leider widersprechen, im mir vorliegenden Fahrplanbuch für 2018 hatte der 15er in beiden Richtungen die "6-Min.-Lücke", konnte also den 25er entlasten.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von GT6M »

Beobachter2 hat geschrieben: 05 Feb 2024, 18:58
GT6M hat geschrieben: 05 Feb 2024, 00:28
Beobachter2 hat geschrieben: 03 Feb 2024, 18:34

Da sich kein "Wissender" hierzu meldet, meine Vermutung, die sich aus dem Fahrplan ergibt, man will einen "Tramstau" bei der Ankunft am Johannisplatz vermeiden, wenn der "Langläufer" aus Grünwald ankommt, deshalb muss der "Kurzläufer" etwas früher abfahren. Deshalb wird auch manchmal am Rosenheimer Platz nordwärts etwas gewartet, z.T. mit Durchsage.
Was aber keinen Sinn macht da dies als die 25 Berg am Laim durchgebunden war genauso war mit dem 15ner
...
Muss ich leider widersprechen, im mir vorliegenden Fahrplanbuch für 2018 hatte der 15er in beiden Richtungen die "6-Min.-Lücke", konnte also den 25er entlasten.
Schrieb ich ja Max-Weber kann also nicht das Problem sein
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Hydrotoxinlaser
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Ehemalige Signale F 6 und F 7

Beitrag von Hydrotoxinlaser »

Weil ich letztens drüber gestolpert bin: Welche genauen Bedeutungen hatten eigentlich die ehemaligen Signale F 6 ("Vorsichtssignal") und F 7 (Omnibus)?
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Kaufbeurer »

Laut Suchfunktion leider nichts gefunden.
Wie viele Kilometer legt eine Straßenbahn pro Jahr zurück ?
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Entenfang »

Da ich in den letzten Tagen endlich mal wieder dazugekommen bin, mit der Tram durch die Stadt zu fahren, sind mir ein paar Fragen in den Sinn gekommen.
  • Bilde ich mir das nur ein oder melden sich Busse oft früher an den LSA an als die Tram? An vielen LSA muss die Tram erst zumindest stark runterbremsen, ehe das Signal kommt, während bspw. an der Kreuzung Bajuwaren/St.-Augustinus-Str. oder - noch extremer - Feldberg/Zehntfeldstr. die LSA schon 1 min vor der Ankunft des Busses auf Grün schaltet und grün bleibt.
  • Gibt es irgendein Prinzip, wie starke Priorität der ÖPNV an den LSA bekommt? Im 21er Richtung St.-Veit-Str. haben allein die LSA Stachus (Ausfahrt aus der Prielmayerstr.), Querung Elisenstr. am Sauschwanzl sowie Ausfahrt Lenbachpl. in die Pacellistr. 4 min Verspätung gebracht. Zumindest an den letzten beiden können es ja auch keine konkurrierenden ÖPNV-Anmeldungen gewesen sein. Zwischen Ostbahnhof und St.-Veit-Str. dagegen hat es bis auf die große Kreuzung an der Ampfingstr. nahezu völlig verlustfrei geklappt und das habe ich auch noch von vor 15 Jahren so in Erinnerung.
  • Wie funktioniert eigentlich die Anmeldung bei den LSA an der Haltestelle? Kommt die Fahrtfreigabe automatisch zeitverzögert nach x Sekunden, egal wie lange der Fahrgastwechsel tatsächlich dauert oder kann der Fahrer die beeinflussen? Auf dem 25er z.B. dürfte es sehr starke Unterschiede zwischen HVZ und SVZ in der Haltezeit geben.
  • Welchen Einfluss hat die Anmeldung bzw. Abmeldung des Gegenkurses? Mit ist 2x aufgefallen, dass der Gegenkurs bis fast zum Stillstand abgebremst hat (Kreiller/Else-Rosenfeld-Str.) bzw. die Abfahrt in der Haltestelle verzögert hat (Autharipl.), wohl um die Fahrtfreigabe für meinen Kurs zu erhalten.
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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Hydrotoxinlaser
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Hydrotoxinlaser »

Ich antworte mal im selben Format:
  • Der Anmeldezeitpunkt hängt von der jeweiligen LSA und der Position ihrer Meldepunkte ab und nicht vom Verkehrsmittel, der Eindruck täuscht also. In der Regel gibt es mehr als nur einen Meldepunkt, um die Entfernung des Fahrzeugs zur LSA präziser bestimmen zu können.
  • Es gibt bei konkurrierenden ÖPNV-Anmeldungen eine Verteilung der Prioritäten, ansonsten hängt die Qualität der Beschleunigung aber allein von der jeweiligen Anlage und ihrer Steuerlogik ab. So gibt es z. B. keine höhere Priorität bei Verspätungen und die Beschleunigung funktioniert an kleinen Kreuzungen oder Einmündungen nicht unbedingt besser als an großen, obwohl es eigentlich so sein müsste. Wenn man z. B. den Streckenzug Prielmayerstr. - Lenbachpl. zu seinem schlechten Zeitpunkt erwischt, dann ergibt sich die beschriebene hohe Verlustzeit. Richtung St.-Veit-Str. sind z. B. die LSA am Haidenaupl. und die erneuerte LSA an der Einmündung zur Else-Rosenfeld-Str. problematisch.
  • Bei vielen LSA an Haltestellen erfolgt die Freigabe nach Anmeldung nach einem fest eingestellten Zeitwert, dessen Dauer vom Signalzustand beim Zeitpunkt der Anmeldung abhängt. Es wird dabei keine Rücksicht auf die tatsächliche Dauer des Fahrgastwechsels genommen und leider wird auch nicht nach Verkehrszeit differenziert, sodass in der SVZ unnötig lange Vorlaufphasen entstehen. Der 25er ist hier in der Tat ein Negativ-Beispiel.
    Es gibt aber auch einige LSA, bei denen der Fahrer durch Auslösen der Grünlichtschleife nach Verriegeln der Türen einen Impuls an die Anlage senden kann, sodass er sofern möglich früher eine Freigabe erhält als standardmäßig vorgesehen, z. B. am Hauptbahnhof. Leider wissen das viele Fahrer nicht und es wird auch nicht kommuniziert, an welchen Haltestellen das möglich ist. Zudem widerspricht es der Vorgabe, dass der Fahrer die Türen erst verriegeln soll, wenn das "F"-Signal aufleuchtet.
  • Leider hat der Gegenkurs einen sehr großen Einfluss, denn nach dessen Abmeldung an der LSA wird die Freigabe für den anderen Kurs nur noch eine kurze Zeit lang aufrechterhalten, auch wenn dieser sich bereits angemeldet hat. Nach Ablauf der Toleranzzeit muss er bis zum nächsten Freigabezeitpunkt abwarten, wodurch natürlich ein Zeitverlust entsteht. Am Lenbachpl. oder an der Donnersbergerstr. z. B. muss in der Regel ein ganzer Umlauf abgewartet werden, bis die nächste Freigabe kommt.
Martin H.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Martin H. »

Gefühlt sticht meist die Tram den Bus aus. Manchmal lässt aber auch ein Bus zwei Trams gleichzeitig warten. 😈

Und die Beschleunigung ist, warum auch immer, je nach Fahrzeug unterschiedlich gut. Merkt man wenn man mit dem gleichen kleinen Fuhrpark die immer gleichen Kurse fährt, da sind eindeutig Muster zu erkennen.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von 4002 »

Ja, aus dem Bus heraus hat die Tram eindeutig die höhere Priorität bei der Beschleunigung.
Ab und zu darf auch mal die Tram warten.

Es gibt eine zunehmende Zahl Ampeln, die auf ein zweites Fahrzeug wartet. Früher konnte jede Ampel nur ein Fahrzeug.
Ein Drittes können die wenigsten, bin der Meinung es jedoch bereits erlebt zu haben.

Man merkt definitiv, dass die Ampelanlage meine Geschwindigkeit kennt, durch das zweimalige Anmelden weiß ich nun woher.
Danke!


Grünlichtschleife kann ich bestätigen, gibt es an einigen Stellen. Da wundern sich manchmal die Fahrgäste warum ich ihnen vor der Nase die Tür zu mache, um gleich wieder zu öffnen.


Haidenauplatz hat häufig Probleme mit der Anmeldung der Tram, da leuchtet das K nicht auf. Komischerweise dauert es mehrere Umläufe, bis die meisten es checken und dann die Ampel ,,schlüsseln"
Aus dem Bus bin ich hinter ein Tram deshalb schon ausgestiegen.
Verzweifelte Geste Richtung dunkles K.
Ich halte den Chip dran.
Eine freudige Geste zum K und mit einem übertriebenen Lächeln zwei Daumen hoch.

So wie er mich angesehen hat, hat er nichts gecheckt und bereits auf die Beantwortung seines Sprechwunsches gewartet....


Nach +4 war er dann zum Glück aus dem Weg.


Generell würde ich mich über ein großes LSA Buch freuen, dass jede Ampel für jede Linie und die Schaltlogik mit Zeiten erklärt.
Viele würden nicht reinsehen, ich jedoch schon. Wenn man weiß, wie und warum ist es gleich viel leichter.


Gibt auch Ampeln, die schalten nach der Ankunft an einer Haltestelle. Wenn man da nicht durchfährt, fällt die einem vor der Nase zurück :roll:
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Auer Trambahner »

4002 hat geschrieben: 04 Jan 2026, 10:21 Haidenauplatz hat häufig Probleme mit der Anmeldung der Tram, da leuchtet das K nicht auf. Komischerweise dauert es mehrere Umläufe, bis die meisten es checken und dann die Ampel ,,schlüsseln"
Manchmal hat man ein Brett vorm Kopf... :lol:
So wie er mich angesehen hat, hat er nichts gecheckt und bereits auf die Beantwortung seines Sprechwunsches gewartet....
Drei Problemlöser: Blinker ein, Warnweste an, Leitstelle nerven. (2025edition am besten via Tetra, damits alle hören). :twisted:
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Martin H. »

Anderes Beispiel, Haltestelle nach der Kreuzung, es kam schon länger nichts. Kommt eine Bahn mit Warnblinker und Nicht einsteigen in der Anzeige. Fahrerin bleibt stehen, erklärt zweimal über Außenlautsprecher dass der Zug defekt ist und sie zur Werkstatt fährt und meine Fahrgäste mitnehmen kann, fährt dann endlich weiter. Unterdessen hatten die drei Bahnen die hinter ihr waren dann kein Fahrsignal mehr. 🙄
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Entenfang »

Spannend, vielen Dank für die Aufklärung. LSA-Steuerung ist eine Wissenschaft für sich - das höre ich in Basel auch immer wieder...
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3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von 4002 »

Definitiv!
Gerade an Stellen wo man meint, dass es einfach sei.

Auch beim Bus, wo man den nachfolgenden Kurs nicht im Stau absaufen lassen kann und auch nach vorne eine möglichst freie Bahn haben möchte.

Da können ein paar Meter strategisch platzierter Busspuren einem riesigen Unterschied machen! Ebenso die Linienführung, wo möglich von Hauptstr. fernzuhalten oder gezielte Durchfahrtsverbote.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Beobachter2 »

Hydrotoxinlaser hat geschrieben: 04 Jan 2026, 02:15 Ich antworte mal im selben Format:
  • ... die Beschleunigung funktioniert an kleinen Kreuzungen oder Einmündungen nicht unbedingt besser als an großen, obwohl es eigentlich so sein müsste. Wenn man z. B. den Streckenzug Prielmayerstr. - Lenbachpl. zu seinem schlechten Zeitpunkt erwischt, dann ergibt sich die beschriebene hohe Verlustzeit. Richtung St.-Veit-Str. sind z. B. die LSA am Haidenaupl. und die erneuerte LSA an der Einmündung zur Else-Rosenfeld-Str. problematisch.
    ...
  • Leider hat der Gegenkurs einen sehr großen Einfluss, denn nach dessen Abmeldung an der LSA wird die Freigabe für den anderen Kurs nur noch eine kurze Zeit lang aufrechterhalten, auch wenn dieser sich bereits angemeldet hat. Nach Ablauf der Toleranzzeit muss er bis zum nächsten Freigabezeitpunkt abwarten, wodurch natürlich ein Zeitverlust entsteht. Am Lenbachpl. oder an der Donnersbergerstr. z. B. muss in der Regel ein ganzer Umlauf abgewartet werden, bis die nächste Freigabe kommt.
Ich würde das eindeutig FEHLERHAFT nennen, denn es ist nicht nachvollziehbar, warum die Ampel wegen wenigen Sekunden die Phase vorzeitig beendet. Die Ampelschaltungen sind da "gnadenlos", weshalb manche Fahrer -zu recht- die Weiterfahrt ein wenig verzögern, wenn es gerade passt, damit der Gegenkurs auch noch durchkommt.

Zur Prielmayerstraße, das fängt/bzw. fing ja schon an der kleinen Kreuzung mit der Luitpoldstraße an, quasi eine "Anti-Beschleunigung" - oder hat man das mittlerweile im Griff, hab in letzter Zeit nicht mehr geschaut, seit die sog. Aufenthaltsqualität dort mit den vielen Dauerbaustellen "unterirdisch" ist.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von Hydrotoxinlaser »

Stimme ich zu, davon profitiert ja unterm Strich nichtmal der restlichen Verkehr.

Die LSA an der Kreuzung Prielmayerstr./Luitpoldstr. läuft immer noch im Festzeit-Baustellenprogramm, obwohl die zugehörigen Baumaßnahmen ja bekanntlich nie stattfanden. Also keine Verbesserung bisher.
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Re: [M] Fragen zur Trambahn München

Beitrag von 4002 »

Gerade an der Kreuzung ist Festzeit wirklich sinnlos.

Warum entscheidet das Mobilitätsreferat so?
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