Neubau München Hauptbahnhof

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ralf.wiedenmann
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Valentin hat geschrieben: 19 Apr 2025, 19:42 Was ist eigentlich aus der zusätzlich geplanten Querungsmöglichkeit am Hallenende geworden? Jetzt wäre sie von Nutzen gewesen.
Kommentar dazu von Edmund Lauterbach von pro Bahn:
https://www.myway.de/e.lauterbach/publi ... ichts.html
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ralf.wiedenmann
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von ralf.wiedenmann »

BEG, Regionalkonferenz Oberbayern 2025 vom 17.7.2025 zum Stand der Bahnsteigquerung München Hbf: https://beg.bahnland-bayern.de/de/aufga ... &cid=19080
− Machbarkeitsstudie der DB InfraGO AG (Geschäftsbereich Personenbahnhöfe) abgeschlossen
− Finanzierungszusage Leistungsphase 1/2 durch Bund bisher nicht erteilt
− Aufgrund der veralteten Planungen wird von Seiten der DB InfraGO AG eine neue Machbarkeitsstudie angestrebt
Damit ist das Projekt auf Eis gelegt.
KB_Master
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von KB_Master »

Das Beste wäre wohl einfach auf Aufzüge zu verzichten (barrierefrei geht's ja eh schon über den Querbahnsteig) und von jedem Bahnsteig eine Treppe (oder zwei für beidseitig) in die Paul-Heyse-Unterführung zu bauen.
AK1
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von AK1 »

KB_Master hat geschrieben: 13 Jan 2026, 16:53 Das Beste wäre wohl einfach auf Aufzüge zu verzichten (barrierefrei geht's ja eh schon über den Querbahnsteig) und von jedem Bahnsteig eine Treppe (oder zwei für beidseitig) in die Paul-Heyse-Unterführung zu bauen.
Auf die Aufzüge würde ich auch verzichten. Die haben einen sehr überschaubaren Nutzen. Schneller geht es nur, wenn nix los ist (und natürlich beide Aufzüge funktionieren). Sinnvollerweise plant man einen barrierefreien Umstieg über den Querbahnsteig.
Aber warum willst Du zusätzlich noch Treppen zur Paul-Heyse-Unterführung?? Sinnvoll nutzbar ist die eh nicht, dazu sind die Gehwege zu schmal.
TheBaxhers
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von TheBaxhers »

KB_Master hat geschrieben: 13 Jan 2026, 16:53 Das Beste wäre wohl einfach auf Aufzüge zu verzichten (barrierefrei geht's ja eh schon über den Querbahnsteig) und von jedem Bahnsteig eine Treppe (oder zwei für beidseitig) in die Paul-Heyse-Unterführung zu bauen.
Der Vorschlag macht für mich gar keinen Sinn
1. Wäre das sicherlich viel teurer als eine "einfache" Brücke über die Bahnsteige hinweg. Falls es überhaupt statisch und ingenieurstechnisch möglich ist in die bestehende alte Unterführung sie viele Abgänge zu bauen
2. Ist der bestehende Platz für Rad- und Fußverkehr aktuell schon zu schmal, da können aktuell schon keine 2 Personen nebeneinander laufen.
Martin H.
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Martin H. »

Ich schrieb es vor vielen Jahren schon mal.
Ca. da wo neben Gleis 36 jetzt die Behelfstreppe zur Arnulfstraße führt, ist auch der alte Tunnel der Post-U-Bahn. Der wäre breit genug. Ist die Vage was beim Bahnofsneubau damit passiert, aber nach Gleis 27 braucht es ja meinen Eingang mehr.
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von 146225 »

AK1 hat geschrieben: 13 Jan 2026, 20:47 Auf die Aufzüge würde ich auch verzichten. Die haben einen sehr überschaubaren Nutzen. Schneller geht es nur, wenn nix los ist (und natürlich beide Aufzüge funktionieren). Sinnvollerweise plant man einen barrierefreien Umstieg über den Querbahnsteig.
Aber warum willst Du zusätzlich noch Treppen zur Paul-Heyse-Unterführung?? Sinnvoll nutzbar ist die eh nicht, dazu sind die Gehwege zu schmal.
Genau, mobilitätseingeschränkte Menschen aller Art und jene mit Traglasten können ja ganz problemlos die weiteren Wege nutzen, weil man den Neubau "billiger" ausführen möchte: genau mein Humor.
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Jean
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Jean »

146225 hat geschrieben: 14 Jan 2026, 19:06 Genau, mobilitätseingeschränkte Menschen aller Art und jene mit Traglasten können ja ganz problemlos die weiteren Wege nutzen, weil man den Neubau "billiger" ausführen möchte: genau mein Humor.
Dann machen wir halt nix...tolle Mentalität. :lol: :roll:
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von 146225 »

Jean hat geschrieben: 14 Jan 2026, 19:07 Dann machen wir halt nix...tolle Mentalität. :lol: :roll:
Blous dass a was sachst ... wie wäre es denn zur Abwechslung mit richtig machen, und, oh, sich nebenbei noch an gültige Regeln und Konventionen zu halten? Langweilig, ich weiß.
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Jean
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Jean »

146225 hat geschrieben: 14 Jan 2026, 19:19 Blous dass a was sachst ... wie wäre es denn zur Abwechslung mit richtig machen, und, oh, sich nebenbei noch an gültige Regeln und Konventionen zu halten? Langweilig, ich weiß.
Du meinst so wie bei der Wartburg Bank?
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Lazarus
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Lazarus »

Die Post U-Bahn ist jahrzehntelang ausser Betrieb. Ich bezweifele mal, das man diese Tunnel ohne aufwändige Sanierung wirklich noch einmal nutzen kann.
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
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Jean
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Jean »

Lazarus hat geschrieben: 14 Jan 2026, 19:22 Die Post U-Bahn ist jahrzehntelang ausser Betrieb. Ich bezweifele mal, das man diese Tunnel ohne aufwändige Sanierung wirklich noch einmal nutzen kann.
Instabil sollte er eh nicht sein...Und bei dem Zustand von Bahnanlagen merkt man doch sicherlich nicht, dass er jahrelang nicht benutzt wurde.
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von AK1 »

146225 hat geschrieben: 14 Jan 2026, 19:06
AK1 hat geschrieben: 13 Jan 2026, 20:47 Auf die Aufzüge würde ich auch verzichten. Die haben einen sehr überschaubaren Nutzen. Schneller geht es nur, wenn nix los ist (und natürlich beide Aufzüge funktionieren). Sinnvollerweise plant man einen barrierefreien Umstieg über den Querbahnsteig.
Aber warum willst Du zusätzlich noch Treppen zur Paul-Heyse-Unterführung?? Sinnvoll nutzbar ist die eh nicht, dazu sind die Gehwege zu schmal.
Genau, mobilitätseingeschränkte Menschen aller Art und jene mit Traglasten können ja ganz problemlos die weiteren Wege nutzen, weil man den Neubau "billiger" ausführen möchte: genau mein Humor.
Traglasten, das Wort habe ich lang nicht mehr gehört... Ich glaube, damals waren noch Kofferkulis üblich. Ja, es gibt Fälle, in denen die noch nützlich wären. Aber die meisten Gepäckstücke heute haben Rollen. Die Räder bei Rollstühlen, Kinderwägen, Fahrrädern haben die gleiche ähnliche Funktion. Da ist es relativ leicht, das alles in der Ebene zu bewegen. Und das empfiehlt sich, wenn man nicht warten will.
Die einzigen, für die die Aufzüge wirklich etwas bringen, sind diejenigen, die schlecht zu Fuß sind (in der Ebene und auf der Treppe), aber eben (noch) zu Fuß gehen. Die haben etwas von den eingesparten Wegen.
Ist es so schwer zu verstehen? Maximalforderungen machen den Bau eben auch unwahrscheinlicher und dann hat niemand etwas davon!
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von 146225 »

AK1 hat geschrieben: 14 Jan 2026, 20:11 Ist es so schwer zu verstehen? Maximalforderungen machen den Bau eben auch unwahrscheinlicher und dann hat niemand etwas davon!
Mei, Aufzüge im Jahr 2026 noch als "Maximalforderung" bezeichnen ...
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Jean
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Jean »

146225 hat geschrieben: 14 Jan 2026, 20:15 Mei, Aufzüge im Jahr 2026 noch als "Maximalforderung" bezeichnen ...
Du weißt schon, dass ein Aufzug alle Quartale gewartet werden muss, und ein Mal im Jahr vom TÜV kontrolliert wird? Das alles kostet natürlich kein Cent. :roll:
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von 4002 »

146225 hat geschrieben: 14 Jan 2026, 20:15
AK1 hat geschrieben: 14 Jan 2026, 20:11 Ist es so schwer zu verstehen? Maximalforderungen machen den Bau eben auch unwahrscheinlicher und dann hat niemand etwas davon!
Mei, Aufzüge im Jahr 2026 noch als "Maximalforderung" bezeichnen ...
Das Problem ist halt, mit einem Vollausbau wird es teuer und dann gibt es für niemanden etwas.

Mit einem Kompromiss gibt es wenigstens etwas, was 95% der Reisenden nutzen können und barrierefrei gibt es wie bisher den Weg über die Schalterhalle.

Wenn nun alles 100% barrierefrei werden muss, dann reden wir da von ü20 Aufzügen und den entsprechenden Tiefbauarbeiten.
Damit wird es teuer und dann bekommt niemand etwas.

Eine gleiche Denkweise hat bereits das Plastikabkommen verhindert, man war nicht zu einem Kompromiss bereit, also gab es gar nichts, was noch viel schlimmer ist.
karlingersepp
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von karlingersepp »

Ich verstehe zwar nicht, warum das Projekt nicht vorankommt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es an den Kosten für Aufzüge liegt. Als ob man für einen der größten Bahnhöfe Deutschlands das Geld für ein paar Aufzüge nicht auftreiben könnte, wenn man wollte. "Man" (wer auch immer das ist) will also einfach nicht. Und wenn der Übergang ohne Aufzüge so viel einfacher gebaut werden könnte, warum gibt es ihn dann nicht seit Jahrzehnten? Die Idee ist sicher fast so alt wie der Bahnhof selbst.
Wenn es aus irgendeinem Grund technisch nicht möglich sein sollte, Aufzüge einzubauen, baut man halt keine, aber wenn es geht, wäre es wirklich peinlich, da zu sparen. Viele scheinen bei Barrierefreiheit nur an Rollstühle zu denken, aber es gibt auch Kinderwägen, große Koffer, Fahrräder und wahrscheinlich noch mehr Dinge, die man weder gerne weit durch eine Menschenmenge schieben noch eine Treppe hochtragen will.
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