Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Alles über Stadtverkehr, was woanders nicht passt, wie z.B. Verkehrsverbünde
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Jean
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Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Jean »

Kann es eigentlich auch zu Warnstreiks bei der MVG dieses Jahr kommen?
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von ET 412 »

Theoretisch ja.

Es wäre hilfreich gewesen, wenn du im Thementitel geschrieben hättest, um welchen potentiellen Streik es geht. Es kann viele (Warn-) Streiks geben: bei der DB ab März, bei privaten EVU, im ÖPNV... In der Liste "Recent Forum Topics" auf der Startseite sieht man nicht, dass es dir um den ÖPNV in Bayern geht.
Nordlicht
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Nordlicht »

Es wird zumindest schon mal gedroht:
https://www.sueddeutsche.de/bayern/mobi ... 930-570955

Die Forderungen mögen berechtigt sein, im Vergleich zu anderen Branchen kommen dem Otto-Normalbürger die Forderungen von bis zu 16% mehr und Reduzierung auf 35h Woche möglicherweise ein wenig übertrieben vor...
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von 146225 »

Nordlicht hat geschrieben: 20 Jan 2026, 16:46 Die Forderungen mögen berechtigt sein, im Vergleich zu anderen Branchen kommen dem Otto-Normalbürger die Forderungen von bis zu 16% mehr und Reduzierung auf 35h Woche möglicherweise ein wenig übertrieben vor...
Diese Frage ist einfach zu beantworten: hat sich der Personalmangel im (bayrischen) ÖPNV dauerhaft erledigt und können die Arbeitgeber sich jederzeit sicher sein, ausreichend qualifiziertes Personal zu bekommen und zu halten? Wie, nicht..? Tja, dann ist das Gewerkschaftsanliegen verbesserter Arbeitsbedingungen vielleicht ja doch nicht so unangemessen.
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Jean
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Jean »

146225 hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:29 Diese Frage ist einfach zu beantworten: hat sich der Personalmangel im (bayrischen) ÖPNV dauerhaft erledigt und können die Arbeitgeber sich jederzeit sicher sein, ausreichend qualifiziertes Personal zu bekommen und zu halten? Wie, nicht..? Tja, dann ist das Gewerkschaftsanliegen verbesserter Arbeitsbedingungen vielleicht ja doch nicht so unangemessen.
Die Frage ist: kann sich ein Verkehrsbetrieb die Gehaltserhöhung leisten oder müssen deswegen Personal gefeuert werden?
Dass das Deutschlandticket für nicht genügend Einnahmen sorgt verstehst du garantiert nicht.
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andreas
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von andreas »

also sollen die Mitarbeiter für die politisch gewollte Einnahmensituation aufkommen?
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Jean
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Jean »

andreas hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:39 Also sollen die Mitarbeiter für die politisch gewollte Einnahmensituation aufkommen?
Wenn ich eine Gehaltserhöhung möchte und mein Chef sagt, die Zahlen bringen es nicht...oder die Firma ist gar pleite...was sagst du dann?
(Pleite ist zum Glück noch keiner der Verkehrsbetriebe in Bayern).

Sorry...35 Stunden arbeiten zu den gleichen Gehalt wie 38,5 Stunden ist einfach unrealistisch.

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Lazarus
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Lazarus »

146225 hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:29 Diese Frage ist einfach zu beantworten: hat sich der Personalmangel im (bayrischen) ÖPNV dauerhaft erledigt und können die Arbeitgeber sich jederzeit sicher sein, ausreichend qualifiziertes Personal zu bekommen und zu halten? Wie, nicht..? Tja, dann ist das Gewerkschaftsanliegen verbesserter Arbeitsbedingungen vielleicht ja doch nicht so unangemessen.
Nur was hilft einem Arbeitgeber qualifiziertes Personal, wenn auf der Einnahmenseiten nicht genug Geld reinkommt, um selbiges zusätzlich bezahlen zu können?
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Jean »

Lazarus hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:54 Nur was hilft einem Arbeitgeber qualifiziertes Personal, wenn auf der Einnahmenseiten nicht genug Geld reinkommt, um selbiges zusätzlich bezahlen zu können?
Schön auf den Punkt gebracht.
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von 146225 »

Lazarus hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:54 Nur was hilft einem Arbeitgeber qualifiziertes Personal, wenn auf der Einnahmenseiten nicht genug Geld reinkommt, um selbiges zusätzlich bezahlen zu können?
Gut, man könnte natürlich auch Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen. Oder einfach den Busverkehr in Pasing wegen Personalmangel einstellen, und dann dir gepflegt beim Ausrasten zusehen.

Die Vorstellung, dass Menschen gezwungen sein könnten, zu miesen Bedingungen zu arbeiten, funktioniert halt nicht wenn das Angebot an Menschen erkennbar kleiner ist als die Nachfrage danach.
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von 4002 »

Da wird dann politisch genug Geld gefunden werden müssen.
Alle wollen sicher ans Ziel kommen, aber wert ist es wieder niemanden was.

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Lazarus
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Lazarus »

146225 hat geschrieben: 20 Jan 2026, 20:21
Lazarus hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:54 Nur was hilft einem Arbeitgeber qualifiziertes Personal, wenn auf der Einnahmenseiten nicht genug Geld reinkommt, um selbiges zusätzlich bezahlen zu können?
Gut, man könnte natürlich auch Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen. Oder einfach den Busverkehr in Pasing wegen Personalmangel einstellen, und dann dir gepflegt beim Ausrasten zusehen.

Die Vorstellung, dass Menschen gezwungen sein könnten, zu miesen Bedingungen zu arbeiten, funktioniert halt nicht wenn das Angebot an Menschen erkennbar kleiner ist als die Nachfrage danach.
Das habe ich auch nicht behauptet. Aber du tust ja gerade so, als wenn die meisten Kommunen Gelddruckmaschinen im Keller stehen haben... :roll:
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von andreas »

Jean hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:41
andreas hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:39 Also sollen die Mitarbeiter für die politisch gewollte Einnahmensituation aufkommen?
Wenn ich eine Gehaltserhöhung möchte und mein Chef sagt, die Zahlen bringen es nicht...oder die Firma ist gar pleite...was sagst du dann?
(Pleite ist zum Glück noch keiner der Verkehrsbetriebe in Bayern).

Sorry...35 Stunden arbeiten zu den gleichen Gehalt wie 38,5 Stunden ist einfach unrealistisch.

Leider ist die Verkehrswende geplatzt...
wenn mein Chef deswegen Pleite geht bleibt ja die Arbeit trotzdem, macht wer anders und der braucht auch wieder Personal....
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Jean
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Jean »

Eigentlich wollen wir alle nur das eine: pünktlich und zuverlässig ans Ziel gebracht werden. Und dafür wird nicht genug Geld ausgegeben...
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von 146225 »

Jean hat geschrieben: 20 Jan 2026, 20:39 Eigentlich wollen wir alle nur das eine: pünktlich und zuverlässig ans Ziel gebracht werden. Und dafür wird nicht genug Geld ausgegeben...
Tja, dann verabschiede dich aber auch von deinen Sklavenhalter-Träumereien.
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von 146225 »

Lazarus hat geschrieben: 20 Jan 2026, 20:27 Aber du tust ja gerade so, als wenn die meisten Kommunen Gelddruckmaschinen im Keller stehen haben... :roll:
Haben sie nicht, nein - aber in Kommunen, die "aus Geldmangel" Angebote der Daseinsvorsorge wie z.B. ÖPNV zusammenstreichen (wollen), gehören nicht Arbeitnehmer schikaniert, sondern (bei der nächsten Wahl) politische Konsequenzen gezogen.
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Jean
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Jean »

In München haben wir Grün - Rot an der Macht, nur so als Erinnerung.
Und ja, ich ziehe die Konsequenzen aus dieser Regierung in München.
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von kometMUC »

146225 hat geschrieben: 20 Jan 2026, 20:46
Lazarus hat geschrieben: 20 Jan 2026, 20:27 Aber du tust ja gerade so, als wenn die meisten Kommunen Gelddruckmaschinen im Keller stehen haben... :roll:
Haben sie nicht, nein - aber in Kommunen, die "aus Geldmangel" Angebote der Daseinsvorsorge wie z.B. ÖPNV zusammenstreichen (wollen), gehören nicht Arbeitnehmer schikaniert, sondern (bei der nächsten Wahl) politische Konsequenzen gezogen.
Und was ist die Konsequenz? Die nächste Partei/Koalition macht genau dasselbe weiter. Hat sich JEMALS durch Partei-/Koalitionswechsel irgendwas massiv geändert in der ÖPNV-Politik?
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von Auer Trambahner »

Jean hat geschrieben: 20 Jan 2026, 19:41 Sorry...35 Stunden arbeiten zu den gleichen Gehalt wie 38,5 Stunden ist einfach unrealistisch.
Du hast dich da verschrieben: "42 Stunden mit Zuschlag unterhalb dem bei Überstunden ist einfach unrealistisch." wolltest du sagen.

Anderswo wird geflennt, weil die Firma sich erdreistet 35h zu verlangen und dafür nur einen Obstkorb bietet...

P.S. 35h bei vollem Lohnausgleich wird gefordert, nur mal um der vollständigkeit halber.
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Re: Warnstreik 2026

Beitrag von rautatie »

Jean hat geschrieben: 20 Jan 2026, 20:49 In München haben wir Grün - Rot an der Macht, nur so als Erinnerung.
Worüber ich ehrlich gesagt froh bin. Es tut doch ganz gut, in Bayern einen Kontrast zur Landesregierung zu haben. Und ich persönlich lebe ganz gern im München mit der gegenwärtigen Stadtregierung.
Wo ist das Problem?
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 4002 »

Da hat man in meinen Augen als Rot-Grün zu viele sinnvolle Möglichkeiten liegen gelassen, um dann irgendwelchen halb sinnlosen ideologischen Projekten zu widmen.

Die Blamage bei der Tram nach Jo-Kirchen.

Ein Projekt wie die Tram Nordtangente hinten anzustellen, da man mit der Spurverteilung in der Giselastr nicht glücklich ist und nun mit ganz leeren Händen dasteht.

Wie lang hat man für die Westtangente gebraucht bzw. wie lang wird es in Summe gedauert haben?

Das Desaster in Freiham.

Den Ausbau der HW nochmal umzuplanen, mit dem Wissen in ein massives Problem zu laufen, statt erstmal zu nehmen was man bekommen hat.

Viele andere Themen, wo es bei der MVG auch politisch wird.

Warum hat die AWM das Gelände hinter dem Betriebshof 2/Ost gekauft, statt die viel zu kleinen Betriebshöfe mit der Fläche zu erweitern?
Seitens der MVG gab es wohl kein Interesse.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Tram-Bahni »

So ein langer Text und dabei so viel Halbwissen und Hörensagen…
Allein Freiham „rot-grün“ anzulasten.
Und unter welcher politischen Mehrheit begann denn die Neuplanung der Ständlerstraße. Grün-Rot?
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Lazarus
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Lazarus »

Die ersten Planungen in Freiham stammen aus den 90er Jahren, also definitiv Rot-Grün.
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Tram-Bahni
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Tram-Bahni »

Sogar noch älter, 1963. Ansich ist also Hans-Jochen Vogel am Desaster Schuld. Und so jemand kriegt eine Platzbenennung und ist Ehrenbürger?
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Auer Trambahner »

Und jetzt wieder zurück zum Thema bitte.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von phifue »

Notfahrplan
Bei den U-Bahn-Linien 3 und 6 soll ein Zehn-Minuten-Takt gewährleistet werden. Wichtig seien zudem die Trams 20 und 25, sie sollen alle 20 Minuten pendeln.

Durch die vielen Firmen, mit denen die MVG beim Busverkehr zusammenarbeitet, seien die Einschränkungen für Bus-Pendler wohl am geringsten
https://www.tz.de/muenchen/stadt/verdi- ... 40537.html

Das klingt für mich nach maximal Takt 20 auf den anderen U-Bahnen.
Denke man kann vlt noch mit Fahrten auf 23, 27, 17 und 19 rechnen. 16 wird vmtl komplett ausfallen.
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Lazarus
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Lazarus »

Ich glaube eher nicht, dass das Personal dafur reichen wird. Hat man ja bei den letzten Streiks bei der MVG gesehen.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von phifue »

Lazarus hat geschrieben: 27 Jan 2026, 13:45 Ich glaube eher nicht, dass das Personal dafur reichen wird. Hat man ja bei den letzten Streiks bei der MVG gesehen.
Fahrten heißt für mich so 1 Zug pro Linie circa, vlt auf dem 17er und 19er jeweils 2 oder so. Also Takt 30-60 min und mehr
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von cretu »

Das alles ist in München doch überhaupt kein Problem. Jeder Münchner Einwohner kann auf (teils Bus), Auto, Fahrrad, Taxi, E-Leihscooter und ned zuletzt auf die absolut empfehlenswerteste und gesündeste Variante ausweichen: mal per pedes die Strecke zurücklegen (Anmerkung: diese Liste ist natürlich nicht abschließend vollständig und kann bei Bedarf um sicherlich nen Dutzend weiterer Alternativen erweitert werden). Alternativen sind innerstädtisch zu Hauf geboten. Also: im Stadtgebiet wird das größte Problem sein, dass der gedanklich eingesottene Bürger mal eine Alternative suchen muss.

Auf dem Land dürfte dies schwerer darstellbar sein, da einige meiner möglichen Aufzählungspunkte oben mangels vorhandener Alternative oder zu überbrückender Distanz schon mal ausfallen. Ergo: bitte ned jammern auf hohen Niveau!
Zuletzt geändert von cretu am 27 Jan 2026, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Jean »

cretu hat geschrieben: 27 Jan 2026, 14:39 Auf dem Land dürfte dies schwerer darstellbar sein, da einige meiner möglichen Aufzählungspunkte oben mangels vorhandener Alternative oder zu überbrückender Distanz schon mal ausfallen. Ergo: bitte ned jammern auf hohen Niveau!
Auf dem Land fährt die MVG nicht, und ich glaube nicht, dass die privaten Busanbieter vom Streik betroffen sind...die S-Bahn übrigens auch nicht (wenn sie den fährt).
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