Aus meiner Sicht macht es Sinn, das fahrerlose Fahrer als erstes ohne Passagiere zu testen.Die Deutsche Bahn erprobt in München eine neue Form des Rangierbetriebs. Gesteuert wird der Zug dabei von einem Bedienplatz im Gebäude aus.
S-Bahn München testet fahrerloses Ranigeren
S-Bahn München testet fahrerloses Ranigeren
https://muenchen.t-online.de/region/mue ... laene.html
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
Re: S-Bahn München testet fahrerloses Ranigeren
"Die Datenübertragung erfolgt in Echtzeit."
Das ist ja wohl die Grundvoraussetzung für ferngesteuertes Fahren!
Das ist ja wohl die Grundvoraussetzung für ferngesteuertes Fahren!
-
Rohrbacher
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 14914
- Registriert: 10 Apr 2006, 23:21
- Wohnort: ja
Re: S-Bahn München testet fahrerloses Ranigeren
Nachdem es Triebfahrzeugführer heißt, fahren alle S-Bahnen bereits fahrerlos.
Im Ernst, das hat mit "fahrerlosem" Bahnverkehr wenig zu tun, es sitzt ja jemand da und fährt. Das ist vom Prinzip her "nur" eine weiterentwickelte Form der Funkfernsteuerung, die fast jede Rangierlok seit den 80ern hat oder eine kabellose Form einer Wendezugsteuerung, jetzt eben für den Innendienst. Wenn man die Tf im Werk nicht ggf. minutenlang zu den jeweiligen Zügen schicken muss, um die ein paar Meter rumzufahren, sondern das jemand aus einer Art "Homeoffice" machen kann, erscheint mir das sehr sinnvoll. Das spart in Summe viel tote Zeit.
Wirklich "fahrerlos" ist dagegen das Konzept, was die U-Bahn umsetzen will, bei dem sich die Züge selbstständig = autonom in die Abstellanlagen wegrangieren und von dort aus wieder bereitstellen. Das ist technisch aber was völlig anderes.
Nicht unbedingt. Die Datenübertragung vom Befehlssteuerwagen über den Maschinentelegrafen bis zur Hand des Heizers am Regler auf der Lok war sicherlich vieles, aber nicht in Echtzeit. Trotzdem hat diese Art der Fernsteuerung bei der Eisenbahn und noch viel länger auf Schiffen funktioniert. Selbst die Direktsteuerung ist ja nicht zwingend in Echtzeit. Wenn du auf vielen älteren E-Loks am Fahrschalterrad z.B. fünf Stufen runterschaltest, klackert die letzte Stufe mit mehreren Sekunden Verzögerung rein. Oder die klassische Druckluftbremse, die vorne schon bremst, wenn der Druckabfall hinten noch gar nicht angekommen ist. Das muss man beim Fahren von so einem trägen Dingens wie einer Eisenbahn oder einem Schiff dann einfach wissen. Das ginge prinzipiell schon leicht zeitverzögert.
Wichtig ist aber vor allem, dass das Kamerabild in Echtzeit kommt und nicht wie ein Internet-Livestream mit 5-10 Sekunden Verzug zum Fernsehbild über Satellit. Wenn man über Internet ein Fußballspiel schaut und die Nachbarn am Fernseher schon über's Tor jubeln hört, während Harry Kane und der Ball bei mir erst an der Mittellinie sind, mag das lustig sein. Es wäre beim Zugfahren aber saudoof, wenn man's im "Home-Office" schon scheppern hört, während man im angezeigten Kamerabild noch zehn Meter hat.
Re: S-Bahn München testet fahrerloses Ranigeren
Anderes Beispiel: Die Amerikaner haben schon seit 15 Jahren oder so Drohnen im Einsatz, die von Personen von den USA aus gesteuert werden.Rohrbacher hat geschrieben: ↑30 Jan 2026, 03:11 Wendezugsteuerung, jetzt eben für den Innendienst. Wenn man die Tf im Werk nicht ggf. minutenlang zu den jeweiligen Zügen schicken muss, um die ein paar Meter rumzufahren, sondern das jemand aus einer Art "Homeoffice" machen kann, erscheint mir das sehr sinnvoll. Das spart in Summe viel tote Zeit.
Mit Echtzeit ist in aller Regel aber nicht gemeint ohne jede Zeitverzögerung, sondern ohne Zeitverzögerung gegenüber einer Steuerung vor Ort.
Nicht unbedingt. Die Datenübertragung vom Befehlssteuerwagen über den Maschinentelegrafen bis zur Hand des Heizers am Regler auf der Lok war sicherlich vieles, aber nicht in Echtzeit.
Re: S-Bahn München testet fahrerloses Ranigeren
Die Technik, die es dafür braucht ist jedoch nicht ganz günstig, um eine Drohne so fernzusteuern.
Dazu macht es nichts, auch mal eine Sekunde Blindflug zu haben.
Normalerweise läuft einem da keiner über den Weg
Dazu macht es nichts, auch mal eine Sekunde Blindflug zu haben.
Normalerweise läuft einem da keiner über den Weg