Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

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EPMUC
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von EPMUC »

Jean hat geschrieben: 16 Mär 2026, 19:47
Rohrbacher hat geschrieben: 16 Mär 2026, 19:37 Wähle weise. Letztlich ist es egal, du kannst das Angebot so oder so nur durch mehr Geld halten oder ausbauen. MIt allen anderen Optionen läuft's ohnehin auf Kürzungen hinaus.
Ich wähle die Option: Subventionen für den ÖPNV erhöhen...aber ob die Politik da mitmacht? Schließlich darf ÖPNV in Deutschland nichts kosten...
Das ist ja eine allgemeine Entwicklung, ob medizinische Versorgung, oder ÖPNV. Optimale Versorgung zu möglichst geringen Kosten, ob Personal oder Material.
Standart ist die Art zu stehen, Standard ist das Übliche.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 4002 »

Alle wollen sauber, pünktlich und sicher ans Ziel kommen, aber niemand mag dafür zahlen.

Für mich gehört jedoch auch dazu, dass sich ein Verkehrsbetrieb dann auch auf sein Kerngeschäft, den effektiven Transport von Fahrgästen, konzentriert. Irgendwelche Eigenwerbung bspw. ist da vorallem rausgeworfenes Geld, ein gutes Angebot spricht für sich selbst.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 218 466-1 »

Lazarus hat geschrieben: 16 Mär 2026, 17:58 Wieder trifft es den Fussball. Verdi lernt es einfach nicht.
Joah, der arme Fussball. Die Welt geht unter, wenn da nicht alle Fans ins Stadion kommen.😭😜
Vlt. ist auch die MVG schuld. Anscheinend ja nicht in der Lage, ein g'scheites Angebot vorzulegen...
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 146225 »

Jean hat geschrieben: 16 Mär 2026, 18:36 Irgendwie habe ich das Gefühl die von Verdi will in die Fußstapfen von der GDL tretten. :roll:
Unser täglich Gesöder gib uns heute. Jede gute Gewerkschaft sollte sich für die Interessen ihrer Mitglieder einsetzen.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 146225 »

Jean hat geschrieben: 16 Mär 2026, 19:47 [Ich wähle die Option: Subventionen für den ÖPNV erhöhen...aber ob die Politik da mitmacht? Schließlich darf ÖPNV in Deutschland nichts kosten...
Kleiner Tipp: kaum ist die CSU entsorgt, werden Dinge in Bayern möglich sein, die Jahrzehnte lang unerreichbar waren. Aber wenn man natürlich jetzt erstmal die atomare Wiederaufrüstung des Freistaats finanzieren muss, mei...
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Jean
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Jean »

146225 hat geschrieben: 16 Mär 2026, 20:39 Kleiner Tipp: kaum ist die CSU entsorgt, werden Dinge in Bayern möglich sein, die Jahrzehnte lang unerreichbar waren. Aber wenn man natürlich jetzt erstmal die atomare Wiederaufrüstung des Freistaats finanzieren muss, mei...
Du meinst wie bei der Ampel? :roll: :lol:
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
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Lazarus
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Lazarus »

146225 hat geschrieben: 16 Mär 2026, 20:39
Jean hat geschrieben: 16 Mär 2026, 19:47 [Ich wähle die Option: Subventionen für den ÖPNV erhöhen...aber ob die Politik da mitmacht? Schließlich darf ÖPNV in Deutschland nichts kosten...
Kleiner Tipp: kaum ist die CSU entsorgt, werden Dinge in Bayern möglich sein, die Jahrzehnte lang unerreichbar waren. Aber wenn man natürlich jetzt erstmal die atomare Wiederaufrüstung des Freistaats finanzieren muss, mei...
Es hat schon seinen Grund, warum gerade die Länder die größten finanziellen Sorgen haben, die Rot Grün geführt sind...
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von phifue »

Lazarus hat geschrieben: 16 Mär 2026, 20:43 Es hat schon seinen Grund, warum gerade die Länder die größten finanziellen Sorgen haben, die Rot Grün geführt sind...
Wenn davor eine schwarze Regierung über Jahrzehnte gespart hat, lässt sich das wohl kaum vermeiden...
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Rohrbacher »

Lazarus hat geschrieben: 16 Mär 2026, 20:43 Es hat schon seinen Grund, warum gerade die Länder die größten finanziellen Sorgen haben, die Rot Grün geführt sind...
Welchen denn? Meinst du, du kriegst das in fünf bis zehn vollständigen, sinnvollen Sätzen ausformuliert?

Ich meine jedenfalls, dass z.B. der globale Strukturwandel in der Kohle- und Schwerindustrie keine Rücksicht auf lokale politische Farbenspiele genommen hat. Auch die CSU hat jedenfalls nicht verhindern können, dass die Maxhütte in Bayern kaum weniger zu ist als die Anlagen in NRW oder England und es in Ost- und Nordbayern zum Teil ausschaut, als würde da, deiner dumm nachgeplapperten Theorie nach, seit 70 Jahren Rot-Grün oder Labour regieren. Donnerwetter! :lol:
4002 hat geschrieben: 16 Mär 2026, 20:22 Für mich gehört jedoch auch dazu, dass sich ein Verkehrsbetrieb dann auch auf sein Kerngeschäft, den effektiven Transport von Fahrgästen, konzentriert. Irgendwelche Eigenwerbung bspw. ist da vorallem rausgeworfenes Geld, ein gutes Angebot spricht für sich selbst.
Kennst du ein einziges Angebot, insbesondere eins, das werbende Konkurrenz hat, bei dem das wirklich je funktioniert hat? :-)

Heute macht selbst Aldi Fernsehwerbung (die sparsamen Albrechts, die in einer ganz anderen Zeit Geschäfte gemacht haben, würden sich im Grab umdrehen) und auch Augustiner kommt trotz positivem Mundfunk nicht mehr drum rum, selbst z.B. in den sozialen Medien aktiv zu sein und nicht nur von den Vertriebspartnern beworben zu werden. Und wie stellst du dir Personalrecruiting vor, wenn du dein Unternehmensimage dem Zufall oder dem Geschwätz der Leute überlässt und sowieso keiner weiß, dass er gesucht wird?

Und es ist jetzt auch nicht so, dass die Werbebugets z.B. bei der MVG mehr als Peanuts wären, die in der Regel mehr Wertschöpfung generieren als sie kosten. Klar, man kann natürlich hinterfragen, warum sich die MVG ein eigenes, teils wie Konkurrenz zum MVV wirkendes Marketing leistet und das nicht zentral über den MVV geht inkl. MVV-Design statt "lila Kuh" auf den Fahrzeugen. Das ist aber letztlich nur eine Strategiefrage, ob jetzt der MVV oder die MVG z.B. irgendein städtisches Angebot bewirbt oder eine Eröffungsfeier schmeißt, wäre letztlich relativ wurscht.
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 4002 »

Welche Wahl hätte ich denn im ÖPNV in München außer MVG und im Bus Bereich noch Subunternehmer im Auftrag der MVG?

MVV mal außen vorgelassen, da MVV Linien nicht mit MVG Linien konkurrieren und Parallelverkehr eher ungewollt stattfindet.
mucal713
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von mucal713 »

ich habe mittlerweile mein eigenes Auto, wider Willen, aber es geht leider nicht mehr anders.
BG
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von BG »

Jean hat geschrieben: 16 Mär 2026, 19:02 Klar, will Verdi mehr Druck aufbauen. Das versteht doch eigentlich jeder. Ob sie überhaupt zu was kommen werden wir sehen? Mehr Gehalt gönne ich den Mitarbeiter schon...aber nicht in dieser Höhe. Schließlich muss das Geld irgendwoher kommen...und am Ende wird das Angebot noch weiter reduziert weil man aus politischen Gründen nicht mehr Geld für den ÖPNV ausgeben will...Gute Verkehrswende! :roll:
Es ist nicht die Aufgabe der Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen, mit Gehaltsverzicht die Verkehrswende zu finanzieren. Abgesehen davon ist - wie ich bereits erwähnte - die große Forderung primär ein Angleich an die Gehaltshöhe der Kollegen der Kraftwerke, Wasserversorgung usw. im gleichen Unternehmen. Warum man, wenn man an einem Kraftwerk schraubt, sehr viel mehr bekommt für die gleiche Arbeit als wenn man an einer U-Bahn schraubt, konnte mir bisher noch niemand schlüssig erklären.
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