Neubau München Hauptbahnhof

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FloSch
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von FloSch »

Willibaldplatz hat geschrieben: 26 Jan 2026, 03:12
Cloakmaster hat geschrieben: 25 Jan 2026, 23:46 Ich dachte, der neue Plan sieht vor, Im Zuge des Bau des U9-Vorhaltebauwerkes eine unterirdisch verlaufende Querpassage zu errichten.
Brächte eine solche Querpassage denn wirklich eine "neue" Querungsmöglichkeit, also von der Positionierung her? Das Vorhaltebauwerk ist doch m.W. etwa auf Höhe des Querbahnsteigs.
Ja, der U9-Bahnhof wird unter dem Querbahnsteig errichtet.
Es gab mal in einer früheren Planungvariante den U9-Bahnhof etwas weiter im Westen, das wäre dann wirklich eine weitere Querung gewesen.
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Cloakmaster
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Cloakmaster »

Ich habe keine konkreten Pläne zur Verfügung zum Nachsehen, war aber der Meinung, daß der Bahnhof weiter westlich liegen soll. Zwar nicht ganz am Ende der Haupthalle, aber eben doch etwas weiter mittig.
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FloSch
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von FloSch »

Cloakmaster hat geschrieben: 26 Jan 2026, 09:16 Ich habe keine konkreten Pläne zur Verfügung zum Nachsehen, war aber der Meinung, daß der Bahnhof weiter westlich liegen soll. Zwar nicht ganz am Ende der Haupthalle, aber eben doch etwas weiter mittig.
Nein, der U9-Bahnhof wird unter dem Querbahnsteig errichtet.
Es gab mal in einer früheren Planungvariante den U9-Bahnhof etwas weiter im Westen, das wäre dann wirklich eine weitere Querung gewesen.

Eine grobe Planskizze zur derzeit in Bau befindlichen Vorabmaßnahme ist auf https://www.u-bahn-muenchen.de/netz/bahnhoefe/hb/ zu finden.
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Rev
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Rev »

Wobei ich das mit der Paul-Heyse-Unterführung eigentlich gar nicht so schlecht finde.

Ein Steg ist immer irgendwie misst da die Treppen und Co immer länger sind als wenn es durch einen Tunnel geht.

Zwei Rolltreppen müsste man auf die Bahnsteig bekommen.

Den heutigen Tunnel müsste man natürlich anpassen. Entweder erweitern Richtung Hbf so das mehr Platz entsteht. Oder das wäre vermutlich eine mega günstige Variante einfsch von 2 auf 4 Spuren verringern und Baulich trennen. So müsste man vermutlich nur Abgänge bauen was vermutlich sogar ohne den riesigen Aufwand ginge.

Verkehr politisch in Deutschland natürlich nett gesagt schwierig.

Die Lage des Tunnels ist eigentlich perfekt auf 200m das stört mich z. B. In Frankfurt der deutliche zu weit vorne ist.

Aufzüge könnte man hinzufügen aber sehe ich echt als Optimal an. Da man ja den Querbahnsteig hat.
4002
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von 4002 »

Ja und nein zugleich.

Einerseits müsste der Radverkehr seinen Platz finden und der verträgt sich nicht so mit Reisenden mit Koffern, die Umsteigen.

Andererseits lebt der 58er davon, dass der Verkehr gut abfließt, um nicht selbst auf der Paul-Heyse-Str. ewig im Stau zu stehen.

Wenn der Häuserblock zwischen Schwanthalerstr und Bayerstraße nach Drei Ewigkeiten endlich mal fertig ist, sollte man dem 58er ab der Lessingstr. eine Busspur bis zur Unterführung spendieren, mit entsprechender Ampelbeschleunigung und dann wäre das von der Lage sicher nicht schlecht.

Ob es da andere Hindernisse gibt, weiß ich nicht.

Direkt am südlichen Ende der Unterführung, wenn man nordwärts fährt, gibt es eine Garageneinfahrt, die eine gesonderte Ampelanlage hat. Wie weitläufig die ist, gilt es auch zu klären.
aengelke
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von aengelke »

4002 hat geschrieben: 26 Jan 2026, 17:16 Einerseits müsste der Radverkehr seinen Platz finden und der verträgt sich nicht so mit Reisenden mit Koffern, die Umsteigen.

Andererseits lebt der 58er davon, dass der Verkehr gut abfließt, um nicht selbst auf der Paul-Heyse-Str. ewig im Stau zu stehen.
Oder noch radikaler, kein MIV und gemeinsame Bus+Rad Fahrbahn in der westseitigen Hälfte, ostseitig nur Fußverkehr und Bahnsteigaufgänge (oder umgekehrt)?
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Lazarus
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Lazarus »

aengelke hat geschrieben: 26 Jan 2026, 19:32
4002 hat geschrieben: 26 Jan 2026, 17:16 Einerseits müsste der Radverkehr seinen Platz finden und der verträgt sich nicht so mit Reisenden mit Koffern, die Umsteigen.

Andererseits lebt der 58er davon, dass der Verkehr gut abfließt, um nicht selbst auf der Paul-Heyse-Str. ewig im Stau zu stehen.
Oder noch radikaler, kein MIV und gemeinsame Bus+Rad Fahrbahn in der westseitigen Hälfte, ostseitig nur Fußverkehr und Bahnsteigaufgänge (oder umgekehrt)?
Urlauber sollen also nicht mehr Bahnfahren?
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
cretu
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von cretu »

aengelke hat geschrieben: 26 Jan 2026, 19:32 Oder noch radikaler, kein MIV und gemeinsame Bus+Rad Fahrbahn in der westseitigen Hälfte, ostseitig nur Fußverkehr und Bahnsteigaufgänge (oder umgekehrt)?
Geniale Idee! Dies konsequent weiter gedacht: wir entvölkern den gesamten Altstadtbereich und überlassen diesen der Natur. Ratten, Tauben und Kaninchen freuen sich.
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von 146225 »

cretu hat geschrieben: 26 Jan 2026, 20:26 Geniale Idee! Dies konsequent weiter gedacht: wir entvölkern den gesamten Altstadtbereich und überlassen diesen der Natur. Ratten, Tauben und Kaninchen freuen sich.
Wieso weite Teile Deutschlands die Abwesenheit von Autos im städtischen Raum immer gleich mit "entvölkert" und "leer" verbinden, wird sich mir auch in den nächsten Jahrzehnten nicht erschließen.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von cretu »

146225 hat geschrieben: 26 Jan 2026, 20:31 Wieso weite Teile Deutschlands die Abwesenheit von Autos im städtischen Raum immer gleich mit "entvölkert" und "leer" verbinden, wird sich mir auch in den nächsten Jahrzehnten nicht erschließen.
Wieso "weite Teile Deutschlands" eine entvölkerte Innenstadt mit leer verbinden, wird sich auch mir in den nächsten Jahrzehnten nicht erschließen. Kaninchen, Ratten und Tauben sind alles andere als leer! Es lebe die Renaturisierug!
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von 146225 »

Schwachfug zu wiederholen ist halt nicht wirklich eine gehaltvolle Antwort. Aber gut, dann komm ich beim nächsten Mal München auf eine Runde Kaninchen gucken vorbei.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Hot Doc
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Hot Doc »

146225 hat geschrieben: 26 Jan 2026, 20:31
cretu hat geschrieben: 26 Jan 2026, 20:26 Geniale Idee! Dies konsequent weiter gedacht: wir entvölkern den gesamten Altstadtbereich und überlassen diesen der Natur. Ratten, Tauben und Kaninchen freuen sich.
Wieso weite Teile Deutschlands die Abwesenheit von Autos im städtischen Raum immer gleich mit "entvölkert" und "leer" verbinden, wird sich mir auch in den nächsten Jahrzehnten nicht erschließen.
Vor allem, wenn wenige Meter weiter eine der ersten großflächigen Fußgängerzonen ja das auch jeden Tag beweist, dass sich hier Kojote und Wüstenrennmaus gute Nacht sagen und auch sonst die ganze Gegend wirtschaftlich abgestürzt ist!

Wer Spuren von Sarkasmus findet, darf sie behalten!
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Iarn
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von Iarn »

Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
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ralf.wiedenmann
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Bahnsteigquerung München Hbf: DB InfraGo schreibt Neubau zusätzliche Fußgängerquerung München Hbf - Planungsleistung Lph 1+2 optional Lph 3+4 aus.
Es geht also nur um Grundlagenermittlung und Vorplanung. Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung sind nur optional.
Datum des Beginns: 09/11/2026 Enddatum der Laufzeit: 29/09/2028
Es gibt 2 Lose:
Bautechnische Planung
Planung der Ausrüstungstechnik
Beschreibung:
Das Vorhaben „Bau zusätzlicher Fußgängersteg in München HBF“ ist unter der laufenden Nr. 105 im Abschlussbericht zum Zielfahrplan Deutschlandtakt (Stand: September 2022) aufgeführt. Mit der Verabschiedung des Genehmigungsbeschleunigungsgesetzes im November 2023 wurde die Deutschlandtakt-Maßnahmen zudem fester Bestandteil des Bedarfsplans Schiene. Ziel des Projekts ist es, durch den Neubau einer zusätzlichen Fußgängerquerung die Umsteigezeiten am Münchner Hauptbahnhof in der Haupthalle von 10 auf 7 Minuten und zwischen den Flügelbahnhöfen von 13 auf 10 Minuten zu verkürzen. Gleichzeitig soll die Kapazität auf den stark frequentierten Bahnsteigen, insbesondere an den Gleisen 11 und 26, entlastet und die Attraktivität des Schienenpersonenfernverkehrs (SPFV) und des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) gesteigert werden. Das verkehrliche Primärziel besteht in der effektiven Verkürzung der Umsteigezeiten und einer Optimierung der Wegeführung innerhalb des Münchner Hauptbahnhofs, wobei der Fokus insbesondere auf der Haupthalle sowie dem Transit zwischen den Flügelbahnhöfen liegt. Um dies zu realisieren, ist die Schaffung einer direkten fußläufigen Verbindung vorgesehen, welche die Flügelbahnhöfe nahtlos mit sämtlichen Bahnsteigen im Bereich der Gleise 11 bis 26 verknüpft. Im Rahmen der Leistungsphasen 1 und 2 sind die funktionalen, räumlichen und technischen Grundlagen für das Bauwerk zu entwickeln. Besondere Bedeutung kommt dabei der architektonischen und städtebaulichen Einbindung des Bauwerks in den bestehenden Kontext des Münchener Hauptbahnhofs zu. Aufgrund der Lage in unmittelbarer Nähe zur denkmalgeschützten Gleishalle sind die Auswirkungen auf vorhandene Sichtbeziehungen sowie auf das historisch geprägte Erscheinungsbild sorgfältig zu prüfen. Ziel ist die Erarbeitung einer technisch, konstruktiv und betrieblich umsetzbaren Lösung. Die gestalterische Ausarbeitung erfolgt nachgeordnet und hat sich hinsichtlich Maßstäblichkeit, Transparenz und Materialwahl respektvoll in das Ensemble einzufügen. Als Planungsinhalt soll die Überführungsvariante, die aus der Machbarkeitsstudie hervorgegangen ist, in Bezug auf Dimensionierung, Trassenlage, konstruktiver Ausbildung sowie technische und betriebliche Machbarkeit weiterentwickelt werden. Ergänzend sind gleichartige Varianten planungsbegleitend zu untersuchen und systematisch zu bewerten. Die Planungsbegleitung und Bewertung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Ziel ist die fundierte Herleitung und Festlegung der Vorzugsvariante für die weiteren Planungsphasen.
Siehe ted, 22.5.2026: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/352572-2026

Link zum Bieterportal DB: https://bieterportal.noncd.db.de/everga ... a7/details

Es dauert alles viel zu lange. Die Bahnsteigquerung wäre essentiell gewesen, um das Chaos während der Stammstreckensperrung zu verringern …
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ralf.wiedenmann
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Re: Neubau München Hauptbahnhof

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Aus der Ausschreibung Bahnhofsquerung München Hbf:
Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie entwickelte oberirdische Variante (Typ 2) umfasst ein Bauwerk als Personenüberführung mit einer Gesamtlänge von rund 210 Metern und quert dabei insgesamt 25 Gleise, wobei die Gründung des Bauwerks auf den Bahnsteigen erfolgen soll. Das Erschließungskonzept sieht hierbei eine differenzierte vertikale Anbindung vor, die die unterschiedlichen Fahrgastfrequenzen und die Bahnsteigbreiten der einzelnen Bahnhofsbereiche berücksichtigt. Während die Bahnsteige des Starnberger Flügelbahnhofs (Gleise 27 bis 36) über Treppenanlagen angebunden werden, sind für den Bereich der Haupthalle (Gleise 11 bis 26) zusätzlich Fahrtreppen aufgrund breiterer Bahnsteige vorgesehen.
...
Zudem ist Bestandteil der Planungsaufgabe die Sicherstellung der Barrierefreiheit durch die Integration von insgesamt 15 Aufzugsanlagen. Hiervon dienen 14 Aufzüge der direkten Anbindung der jeweiligen Bahnsteige an die Brückenebene. Ein zusätzlicher Aufzug am nördlichen Bahnsteig gewährleistet den barrierefreien Anschluss an den öffentlichen Raumim Bereich der Paul-Heyse-Unterführung und stellt die Verknüpfung mit dem städtischen Wegenetz her.
Für den Einstieg in die Leistungsphase 1 gelten die geometrischen Annahmen der Machbarkeitsstudie als Planungsprämisse. Folgenden Mindestmaße sind einzuhalten:
Treppen: nutzbare Treppenlaufbreite von mindestens 1,60 m
Personenaufzug: Kabinengröße Tiefe 2,10 m und Breite mindestens 1,40 m; im Bereich der Gleise 11 bis 26 Breite mindestens 1,60 m
Bei der vorläufigen Bemessung, im Rahmen der Machbarkeitsstudie, wurde die Mindestnutzbreite der PÜ mit 6,40m angenommen. Die für die weitere Planung maßgebende Mindestnutzbreite wird den Auftragnehmern durch den Auftraggeber zu Projektbeginn bzw. nach Vorlage der kapazitiven Vorgaben schriftlich mitgeteilt. Der Auftragnehmer Los 1 weist die Einhaltung der einzuhaltenden Mindestnutzbreite in der Gesamtplanung nach. Der
Auftragnehmer Los 2 liefert hierzu fachliche Beiträge, soweit Anlagen der technischen Ausrüstung, Einbauten oder Erschließungselemente betroffen sind.
Das ganze relevante Dokument findet ihr auf meiner Onedrive: https://1drv.ms/b/c/f92f0564d93135db/IQ ... k?e=kxQK33

Ich habe nur auf die Schnelle das mir als Wichtigtes erschienen hier zitiert.
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