Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Strecken und Fahrzeuge des Regionalverkehrs (ohne S-Bahn!)
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cimddwc
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von cimddwc »

In Rohrbach sind Bauarbeiten nicht rechtzeitig fertig geworden - und immer noch nicht fertig -, sodass da alles an Gleis 1 hält, zeitweise kam noch eine gestörte Weiche hier in Pfaffenhofen dazu, sodass sich entsprechend viele Verspätungen ansammeln - eine RB 16 (mit der ich fahren wollte) wurde von München über Augsburg (mit Halt) nach Treuchtlingen geschickt, der vorherige RE 1 wurde zum nächsten, um mit +10 statt +70 zu fahren, dafür wurde der nächste zum vorherigen, indem er schon in Rohrbach wendete, u.a.m.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

Heute kam RE 4034 nur bis Stammham:
Donaukurier: Regionalzug bei Stammham im Landkreis Eichstätt liegengeblieben – Evakuierung über A9

"Wie die Polizei mitteilte, blieb der Regionalzug am Sonntag kurz vor 19 Uhr auf Höhe Stammham liegen. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, um die mehr als 300 Passagiere zu betreuen und die Evakuierung zu organisieren. (...) Laut Polizeiangaben handelt es sich um eine technische Störung. Allerdings war auch die Klimaanlage ausgefallen. (...) Die Reisenden wurden inzwischen aus dem Zug gebracht und per Bus weitertransportiert. Dafür sperrten Einsatzkräfte einen Fahrstreifen der A9 in Richtung Nürnberg kurz nach der Anschlussstelle Ingolstadt Nord, damit die Fahrgäste dort sicher in die Busse einsteigen können."
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cimddwc
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von cimddwc »

"Wie lange die Einschränkungen auf der Autobahn bestehen bleiben, war zunächst unklar." Über die Dauer der Störung bei der Eisenbahn denkt der DK-Autor offenbar nicht nach…

19 Uhr dürfte aber nicht stimmen. Der Streckenagent meldete schon vor 18 Uhr eine Beeinträchtigung und kurz nach 20 Uhr eine Streckensperrung deswegen (wo ich mir schon gedacht habe, dass der da evakuiert wird). Eher scheint's RE 4028 zu sein, der verließ Ingolstadt Nord um 17:15 und stand lange bzw. immer noch mit pauschalen +240 für Kinding, ohne ab dort Echtzeitdaten zu haben. (4034 hat auch nur "Technischer Defekt an einem anderen Zug". Außer natürlich die haben mal wieder die Zugnummern neu ausgewürfelt, bevor ich's gesehen habe.)
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cimddwc
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von cimddwc »

Meldung im BR dazu:
Der Regionalzug war gegen 17.30 Uhr liegengeblieben, weil er laut Bahnsprecherin keinen Strom mehr hatte. Das habe offenbar am Zug gelegen, nicht an einer etwaigen Unterbrechung im Stromnetz.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

Ne, 4028 dürfte schon stimmen. Ich hab mich von den "19 Uhr" verwirren lassen.

Die Störungsbeschreibung deutet spekulativ wieder auf das Hauptschalter-Problem der 102 hin. Die Loks standen ja schon öfter kurz nach der Ausfahrt aus einem Bahnhof plötzlich stromlos und konnten dann nur noch abgeschleppt werden.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von 4002 »

Streckensperrung zwischen Ingolstadt und Baar-Ebenhausen, da ein LKW hier https://maps.app.goo.gl/x5HEY596EbMA25DeA?g_st=ac eine Brücke angefahren hat, welche nun erstmal auf weitere Schäden überprüft werden muss.

Der DB Navigator schreibt, dass der Ersatzverkehr mit Bussen um 16:30 anlaufen soll, alle Züge beginnen bzw. Enden in Baar-Ebenhausen oder Ingolstadt.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

4002 hat geschrieben: 28 Mai 2026, 16:28 Streckensperrung zwischen Ingolstadt und Baar-Ebenhausen, da ein LKW (...) eine Brücke angefahren hat, welche nun erstmal auf weitere Schäden überprüft werden muss.
Gestern Nachmittag Sperrung wegen Gleislatscherei bei Paindorf, heute Nachmittag Sperrung wegen eines Brückenanfahrschadens bei Oberstimm. Es läuft gerade richtig gut ...
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von 4002 »

In einer halben bis Dreiviertelstunde sollte man nach einer Erkundung mehr wissen, ob die Strecke länger gesperrt bleibt.

Der LKW ist mittlerweile aus der Unterführung geschält worden.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

Die Sperrung bei Oberstimm ist wieder aufgehoben.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Nordlicht »

Aufgrund von Schäden an der Fahrbahn ist die Strecke zwischen Schaftlach und Lenggries bis auf Weiteres für den Zugverkehr gesperrt. Es kommt zu Zugausfällen auf der Strecke Schaftlach - Lenggries und eventuell zu Verspätungen im gesamten Netz Oberland. Ein Ersatzverkehr mit einzelnen Taxis und Bus ist eingerichtet. Die Ersatzverkehre pendeln zwischen Schaftlach und Lenggries ohne festen Fahrplan. Hinweis: Bitte nutzen Sie alternative Reiseziele. Bitte beachten Sie, dass eventuell nicht alle Anschlussverbindungen erreicht werden können.
Mal sehen was das wird....
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von TramBahnFreak »

Bitte nutzen Sie alternative Reiseziele.
Was bitte???
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Tegernseebahn »

Der Ausflügler soll halt nicht ans Brauneck, sondern an den Wallberg fahren
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von ET 412 »

TramBahnFreak hat geschrieben: 20 Jun 2026, 11:18
Bitte nutzen Sie alternative Reiseziele.
Was bitte???
Ich denke, das ist an die Ausflügler und Bergsteiger gerichtet. Ziele wie Bad Tölz, der Blomberg, das Brauneck oder die Eng sind ja dadurch nicht mit Öffis erreichbar.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Auer Trambahner »

Dann fehlt ja auch die Werkstattanbindung. Wird lustig, spätestens wenn Fristarbeiten anstehen.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von TramBahnFreak »

Tegernseebahn hat geschrieben: 20 Jun 2026, 11:21 Der Ausflügler soll halt nicht ans Brauneck, sondern an den Wallberg fahren
Hab mir schon sowas gedacht, aber dann sollen's das gefälligst auch so schreiben.

Für einen Anwohner, der sagt "Ich möchte nach Hause." ist "Bitte nutzen Sie alternative Reiseziele." schon eine besonders freche Antwort.

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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Auer Trambahner »

TramBahnFreak hat geschrieben: 20 Jun 2026, 12:31 Zieh doch um, wenn's dich stört.
Das ist doch inzwischen allgemeiner Subtext.
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Nordlicht
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Nordlicht »

Im Notverkehr pendelte heute genau ein Bus von der Firma Kuhbus aus Gummersbach, ein recht betagten blau-weißer Citaro G der ersten Generation, ansonsten fuhren eine größere Zahl an Großraumtaxen.
Ich hatte Glück und hatte in Schaftlach einen direkten Umstieg zum Bus, der seine Runden etwa alle 90 Minuten drehte.
Laut Durchsagen handelt es sich um hitzebedingte Gleisschäden (Verwerfungen?)
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Müller »

Strecke zwischen Schongau und Peißenberg hats wohl auch erwischt, hier jedoch ohne Ersatzverkehr. Also wie kommen die Leute dort dann überhaupt noch von A nach B
uferlos
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von uferlos »

Das traurige daran ist: alle Jahre wieder, wenn es heiß ist. InfraGo zeigt hier keinerlei Ansatz, etwas an der Situation zu verbessern!

Die EVUs müssen dann irgendwie einen Notverkehr organisieren, die dummen sind die Fahrgäste...
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

Eines von vielen Problemen, das man durch die Trennung in EIU und EVU künstlich geschaffen hat.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von TramBahnFreak »

Das Problem heisst "InfraGO".
Der Sauhaufen gehört besser gestern als heute komplett zerschlagen und neu aufgebaut.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von 218 466-1 »

Ja mei. Wenn man 30 Jahre nichts in die Infrastruktur investiert, dann sind das logische Folgen. Das ist nur der Anfang und noch viel mehr Strecken werden deswegen bald unbefahrbar und da zu wenig Personal da ist und die Magistralen Vorrang haben, bleiben Nebenbahnen auf der Strecke.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von TramBahnFreak »

218 466-1 hat geschrieben: 20 Jun 2026, 20:36 Ja mei. Wenn man 30 Jahre nichts in die Infrastruktur investiert, dann sind das logische Folgen.
Dass die dahinter stehende Politik auch nicht das Gelbe vom Ei ist, steht freilich auch ausser Frage.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von ET 412 »

TramBahnFreak hat geschrieben: 20 Jun 2026, 23:03
218 466-1 hat geschrieben: 20 Jun 2026, 20:36 Ja mei. Wenn man 30 Jahre nichts in die Infrastruktur investiert, dann sind das logische Folgen.
Dass die dahinter stehende Politik auch nicht das Gelbe vom Ei ist, steht freilich auch ausser Frage.
Das Konstrukt InfraGO und der Zustand der Infrastruktur sind die direkten Folgen der dahinterstehenden Politik.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von 146225 »

ET 412 hat geschrieben: 21 Jun 2026, 08:13 Das Konstrukt InfraGO und der Zustand der Infrastruktur sind die direkten Folgen der dahinterstehenden Politik.
Eine chronisch (aus Desinteresse) unterfinanzierte Bundesbehörde würde die Zustände auch nicht verbessern. Völlig unabhängig von der Organisationsform des Bundes-EIU braucht es eine solide, nachhaltige Finanzierung der Bahn-Infrastruktur. Und zwar nicht nur von Haushalt zu Haushalt, sondern über Jahre hinweg. Erst das rettet bayrische und andere Haupt- und Nebenbahnen auf Dauer.

Die Sperrung auf Weilheim (Obb.) <-> Schongau ist übrigens wieder aufgehoben, die Züge verkehren wieder.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von 4002 »

Das Problem ist auch, dass man das Konzept nur halbherzig umgesetzt hat. Man hat die üblicherweise im privaten Markt vorhanden Sanktionierungmöglichkeiten ausgehebelt.

Wenn die InfraGo Pönale zahlen müsste für nicht oder mangelhaft erbrachte Leistung, sähe es bereits ganz anders aus.

Ein Effekt davon wäre auch, dass weniger und zuverlässigetr Trassen vergeben werden würden. Natürlich schrumpft dadurch die Kapazität an manchen Stellen. Dafür kann, was auch fährt, zuverlässig gefahren werden.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

146225 hat geschrieben: 21 Jun 2026, 09:39 Eine chronisch (aus Desinteresse) unterfinanzierte Bundesbehörde würde die Zustände auch nicht verbessern. Völlig unabhängig von der Organisationsform (...)
Nein, die Organisationsform ist das Problem!
Funfact: Das beginnt man auch bei der privatrechtlichen Autobahn GmbH nach kurzer Zeit schon zu sehen:

"Überhöhte Gehälter für Führungskräfte (...) Nichtzahlung von Rechnungen (...) Der Bundesrechnungshof kritisierte die im Zusammenhang mit der Privatisierung abgeschlossenen Beraterverträge. Diese verpflichteten Die Autobahn GmbH des Bundes zur Zahlung von über 99 Mio. Euro. Das bedeutete eine Überschreitung des eigentlichen Auftragsvolumens um etwa 315 Prozent. (...) Genehmigungsverfahren für Schwertransporte (...) Geschäftsführer des Bundesverbands Windenergie, warf der Autobahn GmbH im August 2023 „grenzenloses Versagen“ vor. Er kritisierte neben den zu langsamen Genehmigungsverfahren eine mangelnde Erreichbarkeit, wechselnde Sachbearbeiter, unbegründete Ablehnungen von Anträgen und mangelhafte Pflege des Baustelleninformationssystems." (Wikipedia)
4002 hat geschrieben: 21 Jun 2026, 10:13 Man hat die üblicherweise im privaten Markt vorhanden Sanktionierungmöglichkeiten ausgehebelt. Wenn die InfraGo Pönale zahlen müsste für nicht oder mangelhaft erbrachte Leistung, sähe es bereits ganz anders aus.
Richtig, dann sähe es ganz anders aus. Dann müsste die DB InfraGo auf der anderen Seite nämlich neue und bestehende Trassen ablehen können, wenn sie annehmen muss, dass sie die Leistung nicht zuverlässig erbringen kann. Wenn also nur eine Infrastruktur vorhanden ist, die auch heute allenfalls okay ist, um die Fahrpläne aus Bundesbahnzeiten zuverlässig zu fahren, dann wird's mit diesem Mechanismus auch nicht mehr Züge geben. Der Vorschlag, Züge insbesondere aus den überlasteten Knoten rauszunehmen, um die Betriebsstabilität zu verbessern, liegt ja aktuell mangelns organisatorischem Hebel nur unverbindlich auf dem Tisch. Der Wettbewerb, wo jeder fahren kann, was er will bis die Strecken zu 150% voll mit Leerfahrten und Kurzzügen verschiedener Farben sind, wäre dann so gar nicht mehr möglich.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von 4002 »

Da brauche ich mir nur die Bundeswehr ansehen, um zu wissen, dass es auch in rein staatlicher Hand in Deutschland kein Stück besser laufen würde.
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