Störungschronik Regionalverkehr Bayern
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Martin H.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Das war eigentlich das geniale daran.
Es gibt Steuerwagen dafür, oder man hängt eine Diesellok dran, kuppelt dann die ZS durch und versorgt alles mit der Lok.
Theoretisch geht auch eine Mischung aus 445 und 245/6 und beide arbeiten.
Oder 445, und vor der E-Strecke 245 dran, ZS durchkuppeln und weiter.
Oder man schafft sich halt einfach eine Pool an Fahrzeugen und alle können mit allem und es braucht weniger Reserve.
Es gibt Steuerwagen dafür, oder man hängt eine Diesellok dran, kuppelt dann die ZS durch und versorgt alles mit der Lok.
Theoretisch geht auch eine Mischung aus 445 und 245/6 und beide arbeiten.
Oder 445, und vor der E-Strecke 245 dran, ZS durchkuppeln und weiter.
Oder man schafft sich halt einfach eine Pool an Fahrzeugen und alle können mit allem und es braucht weniger Reserve.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Das Problem ist, das Br 245 bis heute keine Strecke komplett übernommen hat. Ri Mühldorf weiss ich nicht genau, aber auf Basel - Friedrichshafen (- Ulm) mischen immer noch 218 und 612 fleissig mit.
Keine Alternative zum Transrapid MUC


Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Haben die irgendwo deutschlandweit irgendeine Strecke exklusiv?
Auch auf dem Sylt Shuttle ist man wieder auf 218 gegangen.
Auch auf dem Sylt Shuttle ist man wieder auf 218 gegangen.
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Martin H.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Hab da neulich die 245 005 gesehen, BW Mühldorf. 
Man müsste dann halt mal, auch was das angeht was hinten dranhängt.
Man müsste dann halt mal, auch was das angeht was hinten dranhängt.
Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Ja, das Einsatzgebiet im Frankfurter Umland nach Glauburg-Stockheim bewältigt die 245 insoweit es um lokbespannte (Doppelstock-)Züge geht, alleine.
Ansonsten fahren da keine 218 oder sonstiges museales Gerümpel, sondern VT (wenn sich da nix geändert hat: 642).
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Hier passt es wahrscheinlich am besten, könnte auch in die S-Bahn Chronik.
Seit heute morgen ist eine Weiche auf der Fernbahn bei Kirchseeon defekt. Umleitung erfolgt über die S-Bahn, die deutlich drunter leiden muss. Die S4 muss am Ostast ganz ranz raus und endet am Leuchtenbergring.
Seit heute morgen ist eine Weiche auf der Fernbahn bei Kirchseeon defekt. Umleitung erfolgt über die S-Bahn, die deutlich drunter leiden muss. Die S4 muss am Ostast ganz ranz raus und endet am Leuchtenbergring.
mfg Daniel
Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Im SOB-Netz haben die 218 meines Wissens planmäßig nur noch Mo-Fr zwei Umläufe. Die restlichen Dosto-Züge fahren mit 245 und zusätzlich gibt es halt VT-Leistungen am Tagesrand. Außerplanmäßig können es natürlich immer wieder mal mehr 218er-Einsätze sein.
Im Grunde ist es aber alles nur eine Frage der Fahrzeug-Reserve, ob man eine Strecke mit einer einzigen Baureihe fahren kann.
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MAN ND 202
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Es passt sowohl hier, als auch bei den Störungschroniken von Regional- und Güterverkehr, denn: der Bahnhof Treuchtlingen ist wegen Sprengstoffverdacht gesperrt (Gegenstand im Gleisbett)
>>klick<<Sprengstoffverdacht in Treuchtlingen - Zugverkehr eingestellt
Am Bahnhof in Treuchtlingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen läuft derzeit ein größerer Polizeieinsatz. Im Gleisbett wurde nach Angaben der Polizei ein sprengstoffverdächtiger Gegenstand gefunden. Die Bevölkerung soll den Bereich meiden.
Snobs sind schlechte Kopien eines missverstandenen Originals...
Loriot
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- ralf.wiedenmann
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Ich tu es mal in dieses Thema rein. Überlegungen von Klaus Ott zu maroden Bahnstrecken in Bayern:
SZ, 17.8.2026: Marodes Schienennetz in Bayern: Sollte der Freistaat die regionalen Bahntrassen sanieren?
SZ, 17.8.2026: Marodes Schienennetz in Bayern: Sollte der Freistaat die regionalen Bahntrassen sanieren?
Siehe: https://www.sueddeutsche.de/bayern/baye ... li.3532645Das Bahnunternehmen Arverio bedient Zugstrecken im Allgäu. Und hat Schwierigkeiten wegen sanierungsbedürftiger Trassen.
Regionale Zugbetreiber klagen über marode Bahnstrecken – und die Deutsche Bahn kommt mit der Reparatur nicht hinterher. Könnten die Bundesländer das vielleicht billiger und schneller?
Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Ohne den Artikel gelesen zu haben:ralf.wiedenmann hat geschrieben: ↑22 Aug 2026, 12:50 Regionale Zugbetreiber klagen über marode Bahnstrecken – und die Deutsche Bahn kommt mit der Reparatur nicht hinterher. Könnten die Bundesländer das vielleicht billiger und schneller?
Marode Bahnstrecken sind kein Problem, das es nur in Bayern gibt. Marode Bahnstrecken findet man überall in Deutschland. Man braucht sich nur mal die Karte der Hauptstrecken anzuschauen, wo eingezeichnet ist, welche Strecken generalsaniert werden, welche im Rahmen normaler Sanierung gerichtet werden und welche in Ordnung sind und für die nur Instandhaltung anfällt. Da gibt es kaum eine, die in Ordnung ist.
Auf den Nebenstrecken sieht es noch düsterer aus. Klagen der regionalen Unternehmen über die marode Infrastruktur sind überall zu hören.
Die DB repariert nicht selber, sondern vergibt die Aufträge an Firmen. Das Hauptproblem hierbei ist, dass im Zuge des jahrzehntelangen Kaputtsparens der Bahn auch die daran hängende Industrie zusammengeschrumpft ist. Verständlich. Wo es keine Aufträge gibt, wird auch nicht investiert, niemand eingestellt und auch keine Nachfolger für Abgänger ausgebildet. Es fehlt folglich an Arbeitskräften und Maschinen aber auch an Ausrüstern.
Damit ist es egal, wer die Sanierung der Strecke leitet. Wenn es keine Auftragnehmer gibt, kann niemand einen Auftrag vergeben. Wenn das benötigte Material nicht lieferbar ist oder notwendige Experten nicht verfügbar sind, nützt auch ein Auftragnehmer nichts. Geld kann ich auch nur ausgeben, wenn mir jemand dafür etwas verkaufen will und kann.
Hatten wir gerade auf der Strecke Nürnberg-Regensburg. Da war man sogar fertig, es fehlten aber die Leute für die Abnahme der Signaltechnik.
- ralf.wiedenmann
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Es liegt aber auch an DB InfraGo selbst. Siehe Bahnstrecke München - Geltendorf - Allgäu). Wenn man im Dezember 2025 schon weiss, dass die Bahnstrecke marode ist (https://www.deutschebahn.com/de/presse/ ... n-13695536), aber erst für August 2026 Bauarbeiten vorsieht und diese erst im Mai ausschreibt (https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/332595-2026), liegt es nicht an der überlasteten Bauindustrie, sondern an DB InfraGo selbst, wenn es nur langsam vorangeht. Und wenn man denn stolz verkündet, wie effizient man die Baumassnahmen bündelt, stinkt das Eigenlob zum Himmel. Nur nebenbei wird erwähnt, dass man hinten und vorne mit der Sanierung nicht nachkommt, und den stark eingeschränkten Notfahrplan, der bereits seit Februar gilt, von Ende Oktober bis mindestens Dezember verlängern muss (https://www.deutschebahn.com/de/presse/ ... e-14003520). Und dies, obwohl man den Anrainergemeimden noch im Mai zugesichert hat, dass der Normalfahrplan pünktlich ab November wieder gelten soll (https://bi-s4-ausbau-jetzt.de/2026/06/1 ... s3-und-s4/).
Nicht umsonst hat Palla die Führung der DB vernichtend kritisiert (https://www.deutschlandfunk.de/vorstand ... n-100.html).
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich wünsche Frau Palla bei ihrer Mamutaufgabe viel Erfolg.
Nicht umsonst hat Palla die Führung der DB vernichtend kritisiert (https://www.deutschlandfunk.de/vorstand ... n-100.html).
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich wünsche Frau Palla bei ihrer Mamutaufgabe viel Erfolg.
Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Aus lokaler Betrachtung ist das richtig. Aus bundesweiter nicht. Denn die Baufirmen werden nicht in der Zeit im Biergarten sitzen und schafkopfen.
Die Decke ist zu klein ist und passt nicht auf den Tisch. Hätte man in Geltendorf eher organisiert, würde jetzt dort gebaut werden. Dafür würde an anderer Stelle was liegen bleiben.
Dass bei der DB scheinbar noch immer der Gedanke vorherrscht, dass sie "Beförderungsgüter" transportiert, ist nicht von der Hand zu weisen. Da denke ich gerade wie an den freundlichen Zugchef, der eine verzweifelte Familie angeschnauzt hat, dass ihn nicht interessiert, wie sie an ihr Ziel kommen.
Die Kommunikation der DB, die nur das zugibt, was ohnehin schon offensichtlich ist, kommt auch noch dazu.
Dass man sich selbst umso mehr zum Himmel lobt je weniger man zustande bringt, ist aber keine besondere Eigenschaft der DB. Die findet sich überall.
Die Decke ist zu klein ist und passt nicht auf den Tisch. Hätte man in Geltendorf eher organisiert, würde jetzt dort gebaut werden. Dafür würde an anderer Stelle was liegen bleiben.
Dass bei der DB scheinbar noch immer der Gedanke vorherrscht, dass sie "Beförderungsgüter" transportiert, ist nicht von der Hand zu weisen. Da denke ich gerade wie an den freundlichen Zugchef, der eine verzweifelte Familie angeschnauzt hat, dass ihn nicht interessiert, wie sie an ihr Ziel kommen.
Die Kommunikation der DB, die nur das zugibt, was ohnehin schon offensichtlich ist, kommt auch noch dazu.
Dass man sich selbst umso mehr zum Himmel lobt je weniger man zustande bringt, ist aber keine besondere Eigenschaft der DB. Die findet sich überall.
- ralf.wiedenmann
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Kannst du das belegen. Dieses Argument wird von DB InfraGo immer wieder verwendet, um von ihren Versäumnisse abzulenken. Das ist bekanntlich die Aufgabe einer Pressestelle, das Unternehmen im möglichst guten Licht darzustellen (spin doctors). Dass man für die Baustelle in Buchloe - Geltendorf in so kurzer Zeit einen Bieter gefunden hat, spricht nicht unbedingt für Kapazitätsengpässe der Bauindustrie.
Ausschreibung: 15.5.2026: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/332595-2026
Bekanntmachung Gewinner: 3.8.2026:
https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/535652-2026
Wenn Zweitausschreibungen erfolgen, so sind diese auch nicht notwendigerweise auf Überlastung der Bauindustrie zurückzuführen. Auch unattraktive Ausschreibungen können dazu führen, dass sich kein Bieter findet. Ich verfolge die europäische Ausschreibungsplatform ted ziemlich häufig,
Ich habe mir auf die Schnelle sämtliche 63 im Juli veröffentlichte Ausschreibungsergebnisse von DB InfraGO angeschaut. Nur bei 4 sind keine Angebote eingegangen: das ist eine Quote von 6,35%. 2 betragen Oberleitungsanlagen, 2 Gleis- bzw. Weichenerneuerung. Ich müsste mir dann noch anschauen. Wie lange die Bewerbungsfrist war, damit diese Zahl wirklich aussagekräftig ist.
Vorerst bleibe ich bei meiner Einschätzung. Ich kann das Gejammere über die überlastete Bauindustrie nicht mehr hören. DB InfraGO sollte erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren.
Ausschreibung: 15.5.2026: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/332595-2026
Bekanntmachung Gewinner: 3.8.2026:
https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/535652-2026
Wenn Zweitausschreibungen erfolgen, so sind diese auch nicht notwendigerweise auf Überlastung der Bauindustrie zurückzuführen. Auch unattraktive Ausschreibungen können dazu führen, dass sich kein Bieter findet. Ich verfolge die europäische Ausschreibungsplatform ted ziemlich häufig,
Ich habe mir auf die Schnelle sämtliche 63 im Juli veröffentlichte Ausschreibungsergebnisse von DB InfraGO angeschaut. Nur bei 4 sind keine Angebote eingegangen: das ist eine Quote von 6,35%. 2 betragen Oberleitungsanlagen, 2 Gleis- bzw. Weichenerneuerung. Ich müsste mir dann noch anschauen. Wie lange die Bewerbungsfrist war, damit diese Zahl wirklich aussagekräftig ist.
Vorerst bleibe ich bei meiner Einschätzung. Ich kann das Gejammere über die überlastete Bauindustrie nicht mehr hören. DB InfraGO sollte erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren.