[M] Architektur und Stadtentwicklung
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Der Club daneben stand noch bis vor wenigen Jahren. Ich meine, der wurde erst um 2013 herum abgerissen.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Wenn man heute an den Eingängen von der Leopoldstr. 206 entlang läuft, bekommt man ein Gefühl wie es dort früher zuging, wenn man mal am Olympiazentrum durchs Stadtteilviertel gelaufen ist.
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
https://www.welt.de/wirtschaft/article6 ... angen.html
Damit dürfte das Schicksal der Galaria Kaufhof am Marienplatz besiegelt sein. Kaum vorstellbar, das die Eigentümer den Ende des nächsten Jahres auslaufenden Mietvertrag noch einmal verlängern werden.
Damit dürfte das Schicksal der Galaria Kaufhof am Marienplatz besiegelt sein. Kaum vorstellbar, das die Eigentümer den Ende des nächsten Jahres auslaufenden Mietvertrag noch einmal verlängern werden.
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Rohrbacher
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Das hat dann aber in dem Fall weniger mit Galeria zu tun als mit den Plänen der Eigentümer ...
Abgesehen davon bietet so eine Insolvenz natürlich wiedermal die Möglichkeit unrentable Häuser und auch Mitarbeiter loszuwerden oder wie das Unternehmen im Spiegel zitiert wird: "Der Antrag schaffe »den rechtlichen Rahmen, um die aktuelle Situation zu ordnen, das Unternehmen zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft« zu schaffen, heißt es seitens des Unternehmens. (...) Im Juli kündigte Galeria an, 33 Warenhäuser auf den Prüfstand zu stellen und mit Vermietern über Mietkonditionen zu verhandeln. Ohne tragfähige Lösungen sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet, hieß es. Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften. Eine Entscheidung über die Zukunft der Filialen stand zuletzt noch aus."
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Auer Trambahner
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Wobei ich mich frage, da ists eigentlich schon immer gut voll, ob nicht eine Verkleinerung der Flächen rauskommen könnte. Marienplatz ist doch eine Flagshiplage
Die Nebenräume für Koffer und Taschen z.B. wären ein heißer Kandidat.
Mehr fürchten muß sich da wahrscheinlich der Rotkreuzplatz.
Die Nebenräume für Koffer und Taschen z.B. wären ein heißer Kandidat.
Mehr fürchten muß sich da wahrscheinlich der Rotkreuzplatz.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Fakt ist, der Pachtvertrag läuft Ende des Jahres 2027 aus und laut den Eigentümern soll das Interesse zuvor schon eher gering gewesen sein, den Mieter zu halten. Stichwort verspätete oder unvollständige Mietzahlungen. Die neuerliche Insolvenz dürfte die Entscheidung endgültig besiegelt haben...Auer Trambahner hat geschrieben: ↑02 Okt 2026, 12:09 Wobei ich mich frage, da ists eigentlich schon immer gut voll, ob nicht eine Verkleinerung der Flächen rauskommen könnte. Marienplatz ist doch eine Flagshiplage
Die Nebenräume für Koffer und Taschen z.B. wären ein heißer Kandidat.
Mehr fürchten muß sich da wahrscheinlich der Rotkreuzplatz.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Wer soll da stattdessen rein?
Mir fällt höchstens noch Decathlon ein, da deren Filiale in der Luisenstr. eher klein ist für deren Verhältnisse.
Sonst ist dies abseits von Galeria eher ein Kandidat für langen Leerstand und auch Decathlon weiß dies.
Mir fällt höchstens noch Decathlon ein, da deren Filiale in der Luisenstr. eher klein ist für deren Verhältnisse.
Sonst ist dies abseits von Galeria eher ein Kandidat für langen Leerstand und auch Decathlon weiß dies.
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Soweit ich weiß, ist wohl geplant, das Ding umzubauen und in kleine Ladengeschäfte zu verwandeln. Ich glaube nicht, das Decathlon die gesamte Fläche nutzen könnte.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Das Schicksal vom Rotkreuzplatz sollte somit besiegelt sein. Diese riesigen Flächen will keiner in dieser Form haben. Kaufhof Stachus sieht länger leer obwohl es einer Familie gehört...
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Wenn meine Infos stimmen, soll das Gebäude im Frühjahr 2027 komplett abgerissen werden und einem Hotel weichen. Wirklich gesichert sind derzeit wohl nur die Standorte OEZ und Leopoldstrasse.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Das Gebäude am Marienplatz ist denkmalgeschützt soviel ich weiß...
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Am Marienplatz Einkaufspassagen wie das OEZ oder PEP?
Weiß nicht.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Sollte ja mit dem alten Karstadt Stachus - Hauptbahnhof entstehen...
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Der ehemalige Kaufhof am Stachus ebenso.
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Willibaldplatz
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Bevor das hier eine ähnliche Legendenbildung wie bei der angeblich unveränderbaren Ackermannschleife wird:
Das Kaufhof-Gebäude am Marienplatz ist nicht denkmalgeschützt. Der Bereich steht - wie die gesamte Münchner Altstadt innerhalb des Altstadtrings - aber unter Ensembleschutz. Das heißt, dass eine etwaige Neubebauung in das Gesamtgefüge passen muss. Bei einer Neubebauung muss daher die Denkmalschutzbehörde einbezogen werden. Die dürfte aber laute Jubelschreie ausstoßen, wenn dieses Gebäude wegkommt. Denn dieser grobe Klotz stört das Ensemble der Münchner Altstadt, das durch seine "Kleingliedrigkeit" geprägt ist, bereits seit seiner Errichtung empfindlich. Letztlich sind Gebäude wie dieses der Grund, weshalb man zu ihrer künftigen Verhinderung den Ensembleschutz überhaupt erst eingeführt hat.
Beim Kaufhof-Gebäude am Stachus ist es anders, das ist mit seiner phänotypischen 50er-Jahre-Architektur tatsächlich ein Einzeldenkmal.
Ob ein Gebäude als Einzeldenkmal geschützt ist oder nicht, oder ob Ensembleschutz besteht, lässt sich übrigens problemlos über den Denkmalatlas Bayern ermitteln: https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Danke für die Klarstellung. Na wenn es weg kann, dann bitte. Ist eh Beton Brutalismus.Willibaldplatz hat geschrieben: ↑02 Okt 2026, 17:47
Das Kaufhof-Gebäude am Marienplatz ist nicht denkmalgeschützt. Der Bereich steht - wie die gesamte Münchner Altstadt innerhalb des Altstadtrings - aber unter Ensembleschutz. Das heißt, dass eine etwaige Neubebauung in das Gesamtgefüge passen muss. Bei einer Neubebauung muss daher die Denkmalschutzbehörde einbezogen werden. Die dürfte aber laute Jubelschreie ausstoßen, wenn dieses Gebäude wegkommt. Denn dieser grobe Klotz stört das Ensemble der Münchner Altstadt, das durch seine "Kleingliedrigkeit" geprägt ist, bereits seit seiner Errichtung empfindlich. Letztlich sind Gebäude wie dieses der Grund, weshalb man zu ihrer künftigen Verhinderung den Ensembleschutz überhaupt erst eingeführt hat.
Beim Kaufhof-Gebäude am Stachus ist es anders, das ist mit seiner phänotypischen 50er-Jahre-Architektur tatsächlich ein Einzeldenkmal.
Ob ein Gebäude als Einzeldenkmal geschützt ist oder nicht, oder ob Ensembleschutz besteht, lässt sich übrigens problemlos über den Denkmalatlas Bayern ermitteln: https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Man sollte sich nicht zu früh freuen. Weil noch ist nicht raus, ob das, was dann kommt, besser ist. Wenn ich die verschiedenen Bausünden in München so sehe.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ich denke, das Thema Galeria ist durch.... wie oft wollen die sich noch neu sortieren und neu aufstellen? Bei jeder Insolvenz das gleiche Gelaber nur um dann zwei Jahre später wieder am Ende zu sein.... selten wurde ein Totes Pferd so lange geritten.
Und grad so riesige, sauteure Lagen wie die am Marienplatz werden die sich nicht mehr leisten können auf Dauer.
Und ganz ehrlich, welcher Vermieter der so eine Toplage hat würde einer Mietkürzung zustimmen bei einem Mieter, der ständig pleite geht?
Wenn das Kaufhaus weg ist können auch die einzelnen Grundstücksbesitzer einzeln entscheiden was sie auf ihren Grundstück machen, die müssen ja nicht wieder zusammen so ein Monstrum bauen....
Ich denke nicht, daß Galeria da irgendwelche Trümpfe in der Hand hat um das Ende abzuwenden....
Und es glaubt doch keiner, daß die nach der diemaligen Insolvenz irgendein Konzept finden das dauerhaft funktioniert....
Und grad so riesige, sauteure Lagen wie die am Marienplatz werden die sich nicht mehr leisten können auf Dauer.
Und ganz ehrlich, welcher Vermieter der so eine Toplage hat würde einer Mietkürzung zustimmen bei einem Mieter, der ständig pleite geht?
Wenn das Kaufhaus weg ist können auch die einzelnen Grundstücksbesitzer einzeln entscheiden was sie auf ihren Grundstück machen, die müssen ja nicht wieder zusammen so ein Monstrum bauen....
Ich denke nicht, daß Galeria da irgendwelche Trümpfe in der Hand hat um das Ende abzuwenden....
Und es glaubt doch keiner, daß die nach der diemaligen Insolvenz irgendein Konzept finden das dauerhaft funktioniert....
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
BBS produziert auch nach der 5. Insolvenz wieder Felgen, sag niemals nie.
Bauen ist teuer, sehr teuer. In der aktuellen Immobilie (mit Ausfällen) Miete zu erhalten ist auf viele Jahre günstiger. Die Ausfälle/Kürzungen kann man auch wieder steuerlich absetzen.
Bauen ist teuer, sehr teuer. In der aktuellen Immobilie (mit Ausfällen) Miete zu erhalten ist auf viele Jahre günstiger. Die Ausfälle/Kürzungen kann man auch wieder steuerlich absetzen.
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
2020 hat es noch einen Vermieter gegeben, der auf die Miete verzichtet hat... Zwei Jahre später hat der Kaufhof am Stachus trotzdem zugemacht.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/mu ... art-819682
https://www.abendzeitung-muenchen.de/mu ... art-819682
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Die Eigentümergemeinschaft hat sich aber im Juni klar geäussert, das man sich mit dem Thema befasst, den auslaufenden Pachtvertrag nicht noch einmal zu verlängern. Damals war allerdings noch nicht die Rede von einer weiteren Insolvenz.4002 hat geschrieben: ↑02 Okt 2026, 20:23 BBS produziert auch nach der 5. Insolvenz wieder Felgen, sag niemals nie.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Heißt erstmal, dass man den nicht stumpf verlängert ohne Prüfung anderer Möglichkeiten. Am Ende kann man dennoch zu dem Schluss kommen, dass man bspw. erstmal jahresweise verlängert.
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Nachdem es jetzt wieder in eine Insolvenz geht und man möglicherweise wieder kein Geld sieht? Bei der Lage halte ich das für ausgeschlossen. Da wird man eher einen Neuanfang anstreben.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Wenn es echter Brutalismus wäre, wäre es aber auch erhaltenswert.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Das Finanzamt macht das auch nicht unbedingt ewig mit.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Die werden aber auch nicht viel mehr als 2 Etagen wollen.
Und haben derzeit eher die Neigung zu Ministores.
Der MediaMarkt im PEP wurde verkleinert und da ist ein Filliälchen in etwa der Größe vom Stachus drin.
Einlieger bei Galeria gibts z.B. in Konstanz, da auch sehr "raumnutzungseffizient".
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Eben und abseits dessen wird es für mögliche Mieter schon sehr dünn.
Neubau? Für wen und was? In der Marktlage. Da kann es erstmal günstiger sein, begrenzt weiter Miete zu kassieren.
Wenn eine Eigentümergemeinschaft keinen Hauptanteilseigner hat, dann ist die Entscheidungsfindung unendlich schwierig. Viel schlimmer als jede bürokratische Hürde
Neubau? Für wen und was? In der Marktlage. Da kann es erstmal günstiger sein, begrenzt weiter Miete zu kassieren.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ist die Lage denn noch so top? Ich meine, das was da wirtschaftlich strauchelt und taumelt ist ja nicht einfach ein Kaufhaus, sondern das ist mit der heutigen Galeria der Rest der ganzen westdeutsche Kaufhausgeschichte (Kaufhof, Karstadt, Hertie, Horten) und das Verkaufskonzept "Innenstadt" an sich. Dass die Vermieter in diesen "Toplagen" statt großer Kaufkaufkonzerne lieber kleinere Einheiten und Mischkonzepte mit Läden, Gastro, Büro, Wohnen anbieten wollen, hat ja den Grund, dass man große Mieter im Kaufhausmaßstab wie früher, wo Kaufhof, Karstadt, Hertie neben weiteren mit mehreren großen Filialen nebeneinander gestanden sind und die Leute im Umkreis von 100 km ihre Kaufkraft dagelassen haben, überhaupt gar nicht mehr findet. Auf gigantische Umsatzmieten würde ich auch nicht mehr zählen. Die ganzen Ein-Euro-Shops und Leerstände in vielen deutschen Fußgängerzonen deuten ja schon darauf hin, dass da riesige Umsätze ganz allgemein nicht mehr abzuschöpfen sind und sich das ganze ein bisschen normalisiert.
Ein Kernproblem von Galeria ist aus meiner Sicht auch einfach die Marke. "Galeria" steht für den Niedergang. Wenn das Dingens traditionell "Kaufhof" oder "Karstadt" heißen würde, wäre das beim traditionellen Kaufhausgeschäft sicherlich zielführender.
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ich glaube eher nicht, das ein Kaufhauskonzept wie die Galeria mittelfristig eine Zukunft hat. Das hat auch nichts mit dem Namen zu tun. Die Zeit ist schlicht vorbei. Moderne Malls wie das OEZ oder die Arcaden in Riem oder Pasing zeigen, wie Shopping heute funktioniert.
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Martin H.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ja, statt einfach in den Bereich für Hosen zu gehen, muss ich über zehn Geschäfte mit einer Miniauswahl in dem Bereich abklappern und hab dann doch nichts gefunden, toll.