Reservierungspflicht im ICE

Strecken und Fahrzeuge von DB Fernverkehr und anderen als DB Fernverkehr.
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TramBahnFreak
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Re: Reservierungspflicht im ICE

Beitrag von TramBahnFreak »

DBBahn hat geschrieben: ↑08 Okt 2026, 10:50 Er schrieb von "innerdeutschen Abschnitten". Mir wäre nicht bekannt, dass Karlsruhe - Strasbourg innerdeutsch ist. Das war vielleicht mal vor 100 Jahren so aber heute nicht mehr, da bist du leider 100 Jahre zu spät dran.
Mal abgesehen davon, dass du dir mehrfach selbst widersprichst - bitte lies und versteh, was ich geschrieben hab, bevor du mit haltlosen Vorwürfen um dich wirfst!
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Re: Reservierungspflicht im ICE

Beitrag von TramBahnFreak »

Und für alle anderen:

Die Strecke nach München ist nicht die einzige, auf der TGVs in Deutschland unterwegs sind.
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rautatie
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Re: Reservierungspflicht im ICE

Beitrag von rautatie »

TramBahnFreak hat geschrieben: ↑08 Okt 2026, 13:20

Die Strecke nach München ist nicht die einzige, auf der TGVs in Deutschland unterwegs sind.
Schon klar, aber die kenne ich eben, und da weiß ich, dass keine Reservierungspflicht besteht.
Wo ist das Problem?
rautatie
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Re: Reservierungspflicht im ICE

Beitrag von rautatie »

Ich habe übrigens beobachtet, dass es auch viele Pendler zu geben scheint, die regelmäßig oder fast täglich mit dem ICE pendeln. Zum Beispiel zwischen München und Nürnberg. Ich frage mich, ob die begeistert wären, wenn sie täglich ihre Fahrten reservieren müssten. Oder würde da sowas wie ein Stammsitz eingeführt werden? Wobei die ja wahrscheinlich nicht jeden Tag denselben Zug nehmen, vermute ich.
Wo ist das Problem?
DBBahn
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Re: Reservierungspflicht im ICE

Beitrag von DBBahn »

TramBahnFreak hat geschrieben: ↑08 Okt 2026, 13:20 Und für alle anderen:

Die Strecke nach München ist nicht die einzige, auf der TGVs in Deutschland unterwegs sind.
Nach Frankfurt gilt aber genau das Gleiche.

Oder beziehst du dich etwa auf diesen einen Pseudo TGV nach Freiburg da? Der hat tatsächlich auf dem ganzen Laufweg Reservierungspflicht ist aber auch gar nicht mit DB Tickets nutzbar, daher würde ich den auch gar nicht mitzählen hier.
Rohrbacher
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Re: Reservierungspflicht im ICE

Beitrag von Rohrbacher »

rautatie hat geschrieben: ↑08 Okt 2026, 13:56 Ich habe übrigens beobachtet, dass es auch viele Pendler zu geben scheint, die regelmäßig oder fast täglich mit dem ICE pendeln. Zum Beispiel zwischen München und Nürnberg. Ich frage mich, ob die begeistert wären, wenn sie täglich ihre Fahrten reservieren müssten. Oder würde da sowas wie ein Stammsitz eingeführt werden? Wobei die ja wahrscheinlich nicht jeden Tag denselben Zug nehmen, vermute ich.
An sich bin ich voll deiner Meinung, der Vorteil des Systems Eisenbahn war eigentlich mal, dass man keinerlei Zugbindung hatte. Aber ich tu jetzt einfach mal so als hätte ich eine andere Meinung und frage, ob du bei deinen Beobachtungen nicht auch beobachtet hast, dass von den ICE-Pendlern sehr viele tatsächlich reservieren, weil's eben so voll ist. Auch im Regionalverkehr gibt's/gab's für Zeitkartenbesitzer Reservierungsmöglichkeiten, wobei ich überfragt bin, ob das in Bayern noch aktuell ist. Letztens wurde irgendwo im ZDF ein Münchner Student gezeigt, für den's billiger ist, jeden Tag mit'm bummsvollen ICE von Nürnberg nach München und retour zu fahren als in München zu wohnen.

Es gibt übrigens tatsächlich auch immer noch Pendler ein paar Gehaltsklassen höher, die fliegen, wenn auch weniger als zu den "goldenen" Regionalflugzeiten um 2000. Für die Rettung der de-facto-Pendlerflüge München-Paderborn hat man sogar eine neue virtuelle Airline gegründet. Das geht natürlich auch nicht ohne feste Buchung. Und wenn die Verkehrsplaner die total flexiblen, billigen Rufbusse "auf'm Land" für ganz großartig halten, muss man natürlich auch sagen, dass deren Benutzung einer Reservierungspflicht gleichkommt. Da ist es dann seltsamerweise okay, aber stell' dir vor, du müsstest in der Stadt eine Stunde vorher festlegen, mit welcher U-Bahn du wohin fahren willst. Das wäre ein Geschrei ...

Bei hochausgelasteten internationalen Verkehren find' ich es aber gar als zweit- oder drittbeste Lösung dem Überlastungsproblem Herr zu werden nicht schlecht. Die beste wäre natürlich nicht mit jeglichen Formen der Auslastungssteuerung zu arbeiten, sondern klassisch an der Nachfragebewältigung. Leider kann man z.B. so einen modernen SBB Giruno München-Zürich in der Pendler- und Wiesnzeit schon technisch nicht mehr um ein paar Wagen verstärken, sondern fährt tagein-, tagsaus schön im Takt mit der selben Kapazität. Das mag den Triebwagen-Taktfetischisten gefallen, die sich über die geschlossenen Taktlücken zu irgendwelchen Zeiten freuen, es entspricht aber leider auch nicht der Nachfrage, die die "moderne Eisenbahn" deswegen nach dem Vorbild von Airlines über den Preis und andere Beschränkungen für die einzelnen Züge steuert, um ggf. die Verteilung der Leute zu erzwingen. Umso mehr Wettbewerb, umso mehr werden wir solche Dinge sehen. Wenn jeder die Einnahmen und Wirtschaftlichkeit seines eigenen Zugs (und nicht eines Systems) sichern muss, umso mehr wird's Maßnahmen auf der Zug- statt Systemebene geben.

Heute fährt der TGV doppelstöckig, aber von der Kapazität her dürfte sich seit dem "Mozart" nicht viel getan haben, speziell wenn man drauf achtet, was laut Autor bei den abgelichteten Zügen mal wieder alles "zusätzlich" dran war. Link in die DSO-Mottenkiste. Diese schwankende Nachfrage wird heute, wie gesagt, über den Ticketpreis und ggf. mit der Reservierungspflicht glattgebügelt, sodass die Einnahmen und die Auslastung des immer gleichen Zugs optimiert sind. Leute, die zu viel sind oder nicht schon um 3 Uhr nach'm Urknall gebucht hatten, haben halt Pech.

Schade, dass man die Auslastung von Straßen nicht auch marktwirtschaftlich steuern möchte. Mit einem Pkw um 17 Uhr von Pasing nach Bogenhausen? Fast kein Problem, um 3 Uhr nachts wäre noch was frei oder außenrum über Dachau-Garching oder mit dem Fahrrad oder möchten Sie nicht doch viel lieber um 17 Uhr von Oberbachern nach Wiedenzhausen? Sie haben die freie Auswahl. Toll. :lol:
4002
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Re: Reservierungspflicht im ICE

Beitrag von 4002 »

Du unterschätzt auf der Straße die Macht von Google Maps! Eine ganz andere Art der Auslastungssteuerung.
Dennoch lebt öffentlicher PV von möglichst großer Flexibilität.
Wieso wird ein Zug überhaupt wegen Überfüllung geleert? Weder bei der U-Bahn oder gar beim Bus habe ich je sowas erlebt.
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