Der Erhalt des 117 als Museumswagen ist aus folgenden Gründen ein MUSS:
1. letzter existierender A-Wagen aus der geschichtsträchtigen Moosacher Waggonfabrik Rathgeber (wichtigster Straßenbahnproduzent in der Münchner ÖPNV-Geschichte),
2. einer der ersten Serienwagen der Münchner U-Bahn von 1971 (und inzwischen einer der letzten beiden fahrbereiten),
3. vorletzter fahrbereiter Olympiawagen (1972),
4. vorletzter A-Wagen mit Kiekert-Fabrikschildern an den charakteristischen Türen,
5. vorletzter A-Wagen mit nur einer Haltestange im Einstiegsbereich,
6. der A-Wagen mit der neuesten Hauptuntersuchung (02.2023).
Gerade der letzte Punkt sollte angesichts der Tatsache, dass die nächsten Sparrunden im Münchner Haushalt mindestens das doppelte Volumen im Vergleich zu den aktuellen Kahlschlägen aufweisen werden, nicht unterschätzt werden. Ein A-Wagen mit absehbarem Fristablauf würde erstmal einige Jahre vor sich hingammeln, wenn das Geld für eine HU fehlt.