[M] Vor- und Nachteile der versch. U-Bahn-Züge

Strecken, Fahrzeuge und Technik von U-Bahnen
ChristianMUC

Beitrag von ChristianMUC »

Michi Greger @ 8 Feb 2007, 13:43 hat geschrieben: (Was macht man eigentlich, wenn man bei der Tram mal beim Z-Wagen angekommen ist?)
Einfach nochmal vergeben...
2301-2361 waren ja bis Mitte der 80er schon Mal die einmann-umgebauten M3-Triebwagen - in den gleichen Nummernkreis kommen jetzt die S1.4
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Stellwerk
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Beitrag von Stellwerk »

Hallo Michi *doppelgrins*

Selbst wenn du nur selten U-Bahn fährst, ist es fast unmöglich, keinem A-Wagen zu begegnen.
Nun, in Neuperlach Süd, wo es mich zuweilen mal hinverschlägt, ist mir keiner mehr über den Weg gelaufen (ich ihm wohlweislich auch nicht :D )

Wurscht wie, daß jetzt noch 179 davon (wenn auch ruckelnd) unterwegs sind, ist erstaunlich. Was heute neu auf die Schienen kommt, hält sicher nicht so lange.

Wo waren die Choppersteuerungen schon drin? In München gab es nur ein Fahrzeug mit Choppersteuerung, das war der 093(alt) in dem von 1974 bis 1982 diese Art der Steuerung erprobt wurde - die in diesem Zeitraum gelieferten A der 2. und 3. Serie erhielten aber weiterhin das altbewährte Schaltwerk.
Ok, habs mal in einer Zeitung gelesen (Nein, ohne große Buchstaben !!!!!) War vielleicht eine Verwechslung mit dem Versuchsfahrzeug.

Mit dem A-Wagen bin ich dir auf den Leim gegangen, da konnte ich deinem Gedanken(rück)sprung zur U-Bahn nicht folgen :o . Wenn aber der P (Tram-) wagen schon 1965 unterwegs war, wird er auch noch Röhrenverstärker gehabt haben. (Vielleicht weiß da "Malcho" mehr? Würde mich auch interessieren)

Und z (gestellte) Wagen sind nun mal etwas anderes als Z-Wagen, profimaulwurf! :D

Nun, es hat Zeiten gegeben, wo man sich fragte, ob es überhaupt noch R, S.... Wagen geben würde. Da hat doch ein Umdenken stattgefunden. Sind wir froh, irgendwas wird es nach dem Z-Wagen auch noch geben- Alpha, Beta, Gamma......? Die Griechen tät´s freuen!

Mit (röhren)verstärkten Grüßen
Stw
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rob74
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Beitrag von rob74 »

Boris Merath @ 8 Feb 2007, 03:09 hat geschrieben: Weil der MVG keiner mal eben hunderte neue Züge schenkt, sondern die MVG einen großen Teil davon selber zahlen muss und sich das schlicht nicht leisten kann. König, der Geschäftsführer, hat sich da kürzlich erst drüber beschwert.
Erstens das, zweitens sind die "alten" U-Bahnen besser gewartet und nicht so defekt-anfällig wie die 420er, und drittens sind viele der U-Bahnzüge noch gar nicht so alt, also werden sie auch nicht wie bei der S-Bahn alle auf einen Schlag ersetzt werden - die 420er waren ja zu ca. 90% vom Anfang der 70er Jahre (1. und 2. Serie), die aus der 7. und 8., die auch in München fuhren, wurden nicht verschrottet, sondern kamen woanders hin...

Ich persönlich mag die A- und B-Wagen lieber, zumindest wenn der Zug voll ist - es gibt in den C-Zügen einfach zu wenig Haltemöglichkeiten! An den Türen ein Haltegriff in der Mitte (der nicht mal bis zur Decke geht) statt 2 Stangen in den alten Zügen, dann die gebogenen Haltestangen an den verglasten Trennwänden, an die man nicht mehr rankommt, wenn jemand die Anlehn-Polster benutzt. Diese wiederum sind für eine Person zu breit und für zwei zu schmal. In den Abteilen mit Querbestuhlung Griffe an den Rückenlehnen, wie beim guten alten 091, da wurde aber der Fehler bis zur Serienfertigung erkannt und die Griffe durch Stangen ersetzt - bei den Cs nicht, so dass sich auch hier nur eine Person je Griff fest halten kann! Und die Haltestangen an der Decke erreicht man erst ab einer Körpergröße von 2 Metern bequem...

Da finde ich die A- und B-Wagen viel besser durchdacht - da wurde halt die Zweckmäßigkeit in den Vordergrund gestellt und nicht das Design. Bin mal gespannt, ob die C-Wagen in 35 Jahren noch immer so (relativ) gut aussehen wie die ältesten A-Wagen heute ;)

Gruß,
Rob
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rob74
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Beitrag von rob74 »

FloSch @ 8 Feb 2007, 11:58 hat geschrieben: Auch automatische Ansagen hat man eingebaut und rüstet es ja sogar noch in DT1 nach, was in München wohl recht illusorisch ist, ich erwarte das so schnell jedenfalls nicht.
Tja, wer weiss, wenn sich an der Finanzlage nix ändert, ringt sich vielleicht auch die MVG/SWM durch, die alten Wagen zu modernisieren statt neue zu kaufen. Ein umgebauter A-Wagen mit Drehstromantrieb, automatischen Hst-Ansagen, LCD-Displays zur Anzeige der Haltestellen und Anschlüsse (die LED-Tafeln der C-Wagen sind ja schon Schnee von gestern ;) ) wär schon was feines...

Gruß,
Rob
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Flo_K
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Beitrag von Flo_K »

So weit ich weiß, haben die SWM schon ganz offiziell angekündigt, ein Redesign durchzuführen, wenn nicht in absehbarer Zeit neues Wagenmaterial bestellt werden kann.
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Stellwerk
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Beitrag von Stellwerk »

Stellwerk @ 8 Feb 2007, 22:27 hat geschrieben:Vielleicht weiß da....
Oh, sorry, Da Maicho
da hat mein phonetisches Gedächtnis aber zugeschlagen :rolleyes:

Grüße,
Stw
rasender P-Wagen
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Beitrag von rasender P-Wagen »

Servus,

A-Wagen Pluspunkte:

1) die Sitzaufteilung ist perfekt gelöst. Am besten von der Sitz-Aufteilung finde ich jedoch die lange hinteren Sitzreihe mit mind. 5 Leuten die hier sitzen könne! + 4 Leute gegenüber!

2) schöne umweltfreundliche (nehme ich an) Holzverkleidung.

3) sehr große Türen, wo auch gut Kinderwagen durchkommen und auch die 1 bzw. 2 Haltestangen. Hier kann man sich nämlich wunderbar festhalten auch kleine und große Leute :)

4)leicht zu öffnente Türen. Bestimmt auch leicht zu öffnen für ältere Leute.

5) das Ruckeln und Wackeln der Wagen beim fahren. Es wird nicht langweilig. :rolleyes:

6) viele gerade Haltestangen.

Minuspunkte A-Wagen

1) der Sitzbezug besteht aus keinem schönen Material. (Ich denke das war die Zeit damals)


B-Wagen Pluspunkte:

1) Punkte 1,2,3,6 wie beim A-Wagen.

2) ungewöhnliches ausehen und fahrgeräusch. :P

3) beide Türen öffnen sich auf einmal.

Minuspunkte:

1) schwer zu öffnente Türen.

2) kaum ruckeln und wackeln beim fahren.

3) Punkt 1 Minuspunkt wie beim A-Wagen.


C-Wagen Pluspunkte:

1) sehr große Fenster und viele Fenster im ganzen Zug.

2) Holz und Polstersitze im Zug. Für jeden etwas dabei ;)

3) Haltestellenanzeige - Sehr vorteilhaft für hörgeschädigte.

Minuspunkte:

1) Quersitze. Nicht zum aushalten und nehmen sehr viele Sitz- und Stehplätze weg.

2) digitale unerträgliche Haltestellen-Ansage einer Frau. Man schläft dabei ein. Kann der U-Bahn Fahrer doch selber machen, dann hat er wenigstens was zu tun :lol:

3) unpassende Sitzaufteilung. Das schlimmste von der Aufteilung finde ich die vielen vielen Quersitze hinten und vorne. Ich mag nicht wissen, wie viele Sitzplätze dadurch verloren gehen :( rundgeformte Sitzaufteilung. Der Sinn ist bestimmt das Ausehen.

4) schlechte Lackierung. kein MVG Blau wie früher.

5) schlechte Haltestangen, die so krum und niedgrig sind, dass man sich nicht mal gescheit festhalten kann.

6) durchgehender U-Bahn Zug. Viele Sitz-Plätze fallen weg und man kann das Fahrgast-Aufkommen nicht anpassen. Außer man nimmt A-Wagen. ;)

7) nicht auszuhaltenes quitschendes-schrillendes Fahrgeräusch. Das schon in der Früh. Nicht auszuhalten.

8) Keine Vertraute U-Bahn Fahrer Stimme. Denn ich kenne schon ein paar U-Bahn Fahrer/innen von der Stimme her. Und fühle mich dann sehr wohl. :rolleyes:

9) aufmachen der Türen ist für mich nicht aufregend. Aufmachen mit Griffen ist schöner.

So, dass waren meine Plus- und Minuspunkte aller U-Bahn Typen.

Gruß

rasender P-Wagen
[font=Arial]Gruß rasender P-Wagen[/font]
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Dol-Sbahn
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Beitrag von Dol-Sbahn »

Früher liegt man sehr viel wert auf robuster Wagen wie Typ A. Heute liegt man viel wert auf Design, so dass neue U-Bahn nicht so robust wirkt (obwohl drin ja steckt).

Zweitens setzt man auch zuviel Komplizierung drin als früher, so dass die Wartung an neue Wagen teuer ist (ja ich weiß, heute ist die Wartung für Typ A zu teuer, klar weil es zu alt ist und Ersatzteile zurzeit sehr wenig zu beschaffen. Aber schauen wir mal einfach, wenn wir Typ A diese Jahr neu herstellen und alte Wagen einfach verschrotten, aber Inhalt einfach 1:1 übernommen und die Ersatzteile weiterproduzieren, kämen alle so billig als neue Wagen.)

Das verbesserte Technik steckt dahin, möglichst wenigst zu verbrauchen. Siehe Radsatz. Also da kann für neue Typ A (Made by Germany, 2007) sehr sinnvoll einsetzen.. Aber muss man deshalb neue Design her... Die hohe Kosten steckt in Design..

Globalisierung lässt grüßen. :rolleyes:
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FloSch
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Beitrag von FloSch »

Mal ein paar Kommentare von mir dazu.
rasender P-Wagen @ 11 Feb 2007, 13:06 hat geschrieben:2) schöne umweltfreundliche (nehme ich an) Holzverkleidung.
Ne du, aus Holz ist die Verkleidung sicher nicht, das ist Holzimitat :)

rasender P-Wagen @ 11 Feb 2007, 13:06 hat geschrieben:2) kaum ruckeln und wackeln beim fahren.
Ist es für dich wirklich ein Nachteil, wenn die Fahrt ruhiger ist? Ich sehe das eigentlich als Komfortsteigerung an.

rasender P-Wagen @ 11 Feb 2007, 13:06 hat geschrieben:2) digitale unerträgliche Haltestellen-Ansage einer Frau. Man schläft dabei ein. Kann der U-Bahn Fahrer doch selber machen, dann hat er wenigstens was zu tun :lol:
Na ja, der Fahrer hat auch so was zu tun, keine Sorge. Frau Bundschu versteht man wenigstens durchgängig gleich gut, bei den Ansagen der Fahrer ist das sehr unterschiedlich, manche versteh ich nicht mal als Ortskundiger so wirklich.
rasender P-Wagen @ 11 Feb 2007, 13:06 hat geschrieben:4) schlechte Lackierung. kein MVG Blau wie früher.
??? Der C-Zug ist das einzige U-Bahn-Fahrzeug, das im MVG-blau lackiert ist. A- und B-Wagen sind eher im alten trambahnblau gehalten.

rasender P-Wagen @ 11 Feb 2007, 13:06 hat geschrieben:6) durchgehender U-Bahn Zug. Viele Sitz-Plätze fallen weg
Hmm? Warum fallen durch einen durchgehenden Zug so viele Sitzplätze weg? Das sind auf einen 115 Meter langen Zug allenfalls 6 Plätze an den Kurzkuppelenden. Dafür hat man vielleicht so 40 Stehplätze mehr. Genau das ist ja der Vorteil an dem Zug.
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Dol-Sbahn
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Beitrag von Dol-Sbahn »

FloSch @ 11 Feb 2007, 19:32 hat geschrieben: ??? Der C-Zug ist das einzige U-Bahn-Fahrzeug, das im MVG-blau lackiert ist. A- und B-Wagen sind eher im alten trambahnblau gehalten.
Das mag stimmen, aber das war SW//M-Zeit!

Und die Farbvariant bei SW//M war klare Blau-Weiß. Und die hat Mehrheit. Siehe:

- Büsse
- Trambahnen
- U-Bahnen

einfach alles, was SW//M Transportmittel hat, gilt dann Blau-Weiß.

Und seit MVG ein Teil ihre Monopol im München übernimmt. Ensteht schon nur die neue Fahrzeuge in MVG-Farbe. Bin gespannt, wie unser Nachwuchs in 30 Jahre dazu äußert, wenn C-Zug langsam vor Ausmusterung bedroht.
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Beitrag von Rathgeber »

Der C-ZUg hat auf mich die größte Anziehungskraft, was vielleicht auch daran liegt, daß es davon am wenigsten gibt. Ich finde ihn vom Design hervorragend. Schwächen sehe ich bei den Holzsitzen, die ich eigentlich unmöglich finde...
Und ich gehöre wohl zu den WEnigen, die die Festhaltemöglichkeiten im C-Zug besser finden als in den Vorgängerreihen. Für kleinere Menschen dürfte es dagegen schwieriger sein...

Bei den B-Zügen hat man es m.E. versäumt, ihnen eine zeitgemäßeres Interieur zu verpassen. (Wenigstens hat man es in Nürnberg gemacht.) Aber man sieht dafür sehr deutlich, daß sie eine logische Weiterentwicklung der A-Züge sind...
Sehr faszinierend: die sich schließende Fahrertür während des Aufheulen des Drehstromantriebs...

Bei den A-Zügen erstaunt mich immer wieder, wie hervorragend (aus Laiensicht) ihr Zustand ist. Bei den Zügen, die noch länger im Bestand bleiben, würde ich allerdings eine Auffrischung des Innenraums anregen. Die Holz- und Lederimitate sind wirklich nicht mehr zeitgemäß (und sind seit über 20 Jahren nicht mehr schön)...
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gmg
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Beitrag von gmg »

Rathgeber @ 11 Feb 2007, 20:09 hat geschrieben:
Bei den A-Zügen erstaunt mich immer wieder, wie hervorragend (aus Laiensicht) ihr Zustand ist. Bei den Zügen, die noch länger im Bestand bleiben, würde ich allerdings eine Auffrischung des Innenraums anregen.
Das liegt wohl vor allem daran, dass es eben U- Bahnen sind. Und U- Bahnen sind verglichen mit anderen Zügen wenig im Freien.
Außerdem möchte ich an der Stelle daran erinnern, dass es in Berlin S- Bahnen gab, die von den 40er oder 50er Jahren bis ins 21.Jh. unterwegs waren.Ich kann mir die Nummern nicht merken aber ich denke, ihr wisst, welche ich meine. Dagegen sind die A- Züge mit ihren 25 Jahren ja noch stubenhockende Jungspünde.
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FloSch
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Beitrag von FloSch »

gmg @ 12 Feb 2007, 01:04 hat geschrieben:Außerdem möchte ich an der Stelle daran erinnern, dass es in Berlin S- Bahnen gab, die von den 40er oder 50er Jahren bis ins 21.Jh. unterwegs waren.Ich kann mir die Nummern nicht merken aber ich denke, ihr wisst, welche ich meine. Dagegen sind die A- Züge mit ihren 25 Jahren ja noch stubenhockende Jungspünde.
Na ja, ein großer Teil der A-Wagen ist auch schon 30-35 Jahre alt.
Auch in Berlin waren die Fahrzeuge nicht alle so alt, außerdem kommt da noch die ganze Sonderposition mit Teilung usw dazu. Aber du hast vollkommen recht, mit dem Alter der Berliner Züge bis Mitte der 1990er Jahre können es die Münchner Fahrzeuge wirklich nicht aufnehmen. Die meisten Fahrzeuge waren damals ja noch Vorkriegsmodelle, teilweise sogar noch aus den 1930er-Jahren. Aber ich glaube, den Zustand will im Regelbetrieb ohnehin keiner hier haben :) Da sind wir mir 37 Jahre alten Fahrzeugen als ältestes (ich klammer mal den noch verbliebenen Prototoypen aus) doch schon recht gut dabei.

Als Jungspunde würde ich jedenfalls allenfalls die jüngeren A-Wagen-Serien bezeichnen, die Anfang der 1980er gebaut wurden. Runde 2/3 der A-Wagen sind aber teilweise deutlich vor 1980 gebaut (Übersicht). Und selbst die Fahrzeuge mit Baujahren 1970/71 sind in der Tat noch recht gut im Schuss, da kann man nichts sagen.

EDIT: Tippfehler
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ChristianMUC

Beitrag von ChristianMUC »

FloSch @ 12 Feb 2007, 01:18 hat geschrieben: Auch in Berlin waren die Fahrzeuge nicht alle so alt, außerdem kommt da noch die ganze Sonderposition mit Teilung usw dazu. Aber du hast vollkommen recht, mit dem Alter der Berliner Züge bis Mitte der 1990er Jahre können es die Münchner Fahrzeuge wirklich nicht aufnehmen. Die meisten Fahrzeuge waren damals ja noch Vorkriegsmodelle, teilweise sogar noch aus den 1930er-Jahren.
Bis Mitte der 90er? Also die Baureihe 477 (Baujahre 1936-38) lief bis Ende 2002 im Linienbetrieb, das waren dann schon ca. 65 Jahre ;) Wär doch schön...im Jahr 2035 im A-Wagen vom Flughafen über Garching nach Planegg fahren :D
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gmg
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Beitrag von gmg »

FloSch @ 12 Feb 2007, 01:18 hat geschrieben: Na ja, ein großer Teil der A-Wagen ist auch schon 30-35 Jahre alt.
Hab ich auch gemeint. Ich hatte mich vertippt.
Ich habe jetzt übrigens extra mal auf das Ruckeln geachtet und ich muss sagen, ich bemerke es kaum.
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Beitrag von elchris »

ChristianMUC @ 12 Feb 2007, 07:01 hat geschrieben: im Jahr 2035 im A-Wagen
Was heisst "zurückbleiben bitte" eigentlich auf Türkisch? ;)
ChristianMUC

Beitrag von ChristianMUC »

elchris @ 12 Feb 2007, 18:31 hat geschrieben: Was heisst "zurückbleiben bitte" eigentlich auf Türkisch? ;)
Schleischdischindürreoddakopfweck...
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Dol-Sbahn @ 11 Feb 2007, 19:49 hat geschrieben: einfach alles, was SW//M Transportmittel hat, gilt dann Blau-Weiß.
Nö - der alte Lack ist zwar blau, aber keineswegs weiss. Blau-weiss sind nur die B-Wagen und die neulackierten As.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von Boris Merath »

Rathgeber @ 11 Feb 2007, 20:09 hat geschrieben: Der C-ZUg hat auf mich die größte Anziehungskraft, was vielleicht auch daran liegt, daß es davon am wenigsten gibt.
Naja...es gibt 18 Cs, was 54DT entspricht, gegenüber 61 B-Wagen-DTs, so viel weniger ist das nicht - zumindest sofern mal grade nicht die Hälfte der Cs abgestellt ist :-)
Bei den B-Zügen hat man es m.E. versäumt, ihnen eine zeitgemäßeres Interieur zu verpassen. (Wenigstens hat man es in Nürnberg gemacht.)
Also ich finde die Vollplastikwandverkleidung der DT2 potthässlich.... wirkt so richtig billig finde ich.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von Boris Merath »

gmg @ 12 Feb 2007, 01:04 hat geschrieben:
Rathgeber @ 11 Feb 2007, 20:09 hat geschrieben:
Bei den A-Zügen erstaunt mich immer wieder, wie hervorragend (aus Laiensicht) ihr Zustand ist. Bei den Zügen, die noch länger im Bestand bleiben, würde ich allerdings eine Auffrischung des Innenraums anregen.
Das liegt wohl vor allem daran, dass es eben U- Bahnen sind. Und U- Bahnen sind verglichen mit anderen Zügen wenig im Freien.
Ich glaube damit war der Innenraum gemeint, und der ist meisst überdacht :-) Außen war der Lack in letzter Zeit ja nicht sehr ansehnlich, dank laufender Lacksanierung fahren aber momentan immer mehr Züge in Top Zustand wie frisch aus der Lackiererei durch die Gegend...gerade die aufgefrischten A2.3, die momentan in schneller Folge immer mehr werden, sehen wirklich genial aus - jetzt sieht man wie schön das alte Lackschema mal war bzw. wieder ist.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von Step_3 »

Wer hat den Designpreis für den C-Zug eigentlich vergeben ???

Beobachtet doch einfach mal einen C, der sich über die Heidemannbrücke schlängelt. Was fällt Euch da auf ???
Richtig,... Die Holzsitze ragen ein gutes Stück in die Fenster hinein. Von weitem gesehen schaut das so aus, als hätte man an den Stellen Bretter an die Fenster genagelt. Was für ein Design :ph34r:
Nach der Erfahrung fällt einem das auch auf dem Bahnsteig auf.
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profimaulwurf
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Beitrag von profimaulwurf »

Man hat sich bei der Entwicklung der C-Wagen eben an einer früheren Premierewerbung
orientiert.
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Beitrag von Christian0911 »

Naja, gut die Holzsitze sind ein riesiges Minus sowie die Trennbarkeit ein Manko in Schwachlastzeiten ist, aber der C-Zug hat m.M. auch gute Seiten, im Innenraum Haltestellenanzeigen, Druckknöpfe (gut, die gab es in Nürnberg schon für den DT2; B-Wagen hat noch Türgriffe) die coole Haltestange, man kann durch den kompletten Zug laufen ohne über die Bahnsteige umsteigen zu müssen und noch ein paar...
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Beitrag von Chep87 »

ich finde die holzsitze in der u-bahn toll...
bequemer als die anderen
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Beitrag von Rohrbacher »

Step_3 @ 16 Feb 2007, 23:03 hat geschrieben: Wer hat den Designpreis für den C-Zug eigentlich vergeben ???

Beobachtet doch einfach mal einen C, der sich über die Heidemannbrücke schlängelt. Was fällt Euch da auf ???
Richtig,... Die Holzsitze ragen ein gutes Stück in die Fenster hinein. Von weitem gesehen schaut das so aus, als hätte man an den Stellen Bretter an die Fenster genagelt. Was für ein Design :ph34r:
Nach der Erfahrung fällt einem das auch auf dem Bahnsteig auf.
Warum nicht? Verbesserungsvorschlag?
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Beitrag von Step_3 »

Rohrbacher @ 22 Feb 2007, 20:21 hat geschrieben:Warum nicht? Verbesserungsvorschlag?
Ich bin kein Designer, aber ich hätte die Holzsitze mit den Fenstern bündig abschließen lassen. Somit wäre die äußere Optik gewahrt. Gut, da geht ein bißchen Rückenlehnfläche drauf, die aber sowieso keiner nutzt. In anderen Städten mit längsbestuhlten Fahrzeugen geht das ja auch. Gerade diese Sitze sind ja wirklich nur für die kurze Verweildauer gedacht. Aber womöglich steh ich mit der Meinung alleine. Derselbe Umstand fällt mir auch negativ bei den neueren Bussen auf, die im hinteren Bereich auch Längssitze haben.

Nix gegen den C, ich mag ihn... ist er doch endlich mal was anderes, als der Holzimitat-Kunstleder-Einheitsbrei, der sich bis vor kurzem hartnäckig durchgesetzt hat.
Ein mögliches B-Wagen-Redesign sollte sich sehr an den C anlehnen, jedoch sollte man die Fehler nicht übernehmen.
Mein Vorschlag
-Doppeltriebwagen durchgängig machen
-neben erster und letzter Tür Längsbestuhlung (3 Sitze pro Fenster, zum Führerstand hin klappbar). Sonst 4er Gruppen
-Haltestangen (meinetwegen auch Schlaufen... warum nicht ?).
-An den Türen ein Knopf statt zwei Griffe (sind leichter zu bedienen als die gerade bei den B´s teilweise schwergängigen Griffe).
-Optik/Verkleidung/Beleuchtung im Fahrgastraum analog zum C.
-Monitore/Displays mit Haltestelleninfos und autom. Ansagen.
-Neulack in lila-grau (aua... nich hauen !!!).....
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Beitrag von Boris Merath »

Step_3 @ 23 Feb 2007, 01:13 hat geschrieben: Ich bin kein Designer, aber ich hätte die Holzsitze mit den Fenstern bündig abschließen lassen. Somit wäre die äußere Optik gewahrt. Gut, da geht ein bißchen Rückenlehnfläche drauf, die aber sowieso keiner nutzt. In anderen Städten mit längsbestuhlten Fahrzeugen geht das ja auch.
Der C hat extrem tiefe Fenster - viel würde von der Rückenlehne bei so einer Aktion nicht übrigbleiben :-)
-Doppeltriebwagen durchgängig machen
In Zeiten knapper Kassen teuer und ohne allzu großen Nutzen. Außerdem ist fraglich ob da die Statik vom Wagen mitmacht.
-Haltestangen (meinetwegen auch Schlaufen... warum nicht ?).
Weil sich an einer Schlaufe nur eine Person festhalten kann, an einer Stange mehrere - und das auch noch in einer persönlich optimalen Höhe
-An den Türen ein Knopf statt zwei Griffe (sind leichter zu bedienen als die gerade bei den B´s teilweise schwergängigen Griffe).
Leichtgängige Griffe fänd ich besser - kann man gemütlich gezogen halten und warten bis die Türen aufgehen anstatt auf den Taster zu starren und auf grüne LEDs zu warten.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von Christian0911 »

Boris Merath @ 23 Feb 2007, 13:00 hat geschrieben:Leichtgängige Griffe fänd ich besser - kann man gemütlich gezogen halten und warten bis die Türen aufgehen anstatt auf den Taster zu starren und auf grüne LEDs zu warten.
Ja, und wenn die Türen defekt sind und während der Fahrt aufgehen dann fällst du hinaus! :ph34r: <_<
Nee, dann doch lieber Druckknöpfe. Im Nürnberger DT2 kann man auf dem Druckknopf während der Fahrt drücken, der Knopf speichert dann bis zum nächsten Freigeben dieser Türseite dann deinen Druck.
[font=Arial]Viele Grüße aus NNLW
Christian0911
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Beitrag von FloSch »

Christian0911 @ 19 Mar 2007, 16:37 hat geschrieben: Ja, und wenn die Türen defekt sind und während der Fahrt aufgehen dann fällst du hinaus! :ph34r: <_<
Wo ist denn da der Zusammenhang? :unsure:
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Beitrag von Christian0911 »

Ja, ist doch ganz klar, wenn Boris während der fahrt am Türhebel zieht und diese sich wegen eines Defektes öffnen würde*, könnte es sein das er aus der U-Bahn hinaus fällt.

*Ich weiß allerdings nicht ob so etwas möglich ist ohne das die U-Bahn eine Zwangsbremsung o.ä. bekommen würde
[font=Arial]Viele Grüße aus NNLW
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