[M] Warum wird im Tunnel gepfiffen?

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Dol-Sbahn
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Beitrag von Dol-Sbahn »

423176 @ 4 Dec 2004, 10:35 hat geschrieben: Pfeifen bei Einfahrt an den Stationen im Stammstreckentunnel

Diese Weisung wird zum 12.12.04 in unser neues S-Bahn Handbuch übernommen und ist somit dauerhaft gültig. Also nichts mit kurzer Dauer <_<
Na super,

ich hoffe, die Zeitung werden langsam darüber ein Schlagzeile machen, dass S-Bahn GmbH noch mehr Sicherheit braucht, wobei der Stammstreckeumbau nicht ausgereicht ist! Damit ist Pfeife aus dem Tisch... Wenn ab 12.12 mehr Tote durch Überfahren der S-Bahn gegeben wäre, würde die Pfeife die Spitzschuld sein!!! Man könnte so sagen, weil 12.12 alle besser sein werden :(
ropix
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Beitrag von ropix »

pok @ 4 Dec 2004, 22:41 hat geschrieben: was gab's eigentlich zu verstehen ?  :D
Warum an den Tunneleinfahrten gepfiffen wird.

<ironie>Aber die S-Bahn-München macht doch sowieso genre so nette Plakate, wie das in Allach auf dem abzureisenden Bahnsteig hinter der Lärmschutzwand mit dem "Der zehn Minuten Takt kommt" [halt diesem mal ein Jahr zu spät - dagegen sind die Verspätungen der S2 aktuell ja geradezu eine Nichtigkeit]. Dann könnte diese kreative Werbeabteilung ja auch mal ein Plakat entwickeln - wir pfeifen auf (äh Pardom: für) ihre Sicherheit.</ironie>

Es wäre vielleicht wirklich keine schlechte Idee, mal ein Plakat zu machen, wo draufsteht, WARUM denn die Züge pfeifen. Wenn man es den Leuten erklärt, die pfeifen u.a. wegen den Aufsichten, dann verstehen die meisten sowieso nur Bahnhof. Wenn man sagt, die pfeifen, damit die Leute ein bisschen mehr Respekt vor den schönen S-Bahnen haben, wird man für dämlich verkauft. Aber warum die Bahnen denn nun pfeifen - Fragt man das gemeine Fußvolk, spinnt die Bahn halt einfach. Und eine spinnende Bahn dürfte überhaupt nicht gut fürs Image sein. (Ich brauch hier warscheinlich nicht mehr anführen, dass die Bahn für den normalen Beförderungsfall - nicht Fahrgast, denn ein Gast würde nicht so meckern - oder erst wenn es wirklich Grund dazu gäbe, vor allem aus Lokführern besteht, die ja für alles verantwortlich sind: fürs Pfeifen, für die fehlenden Infos, für die Signalstörungen, fürs Wetter, ... :angry: )
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Guido
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Beitrag von Guido »

pok @ 4 Dec 2004, 11:50 hat geschrieben:Naja, ob ich nun mit 60 oder mit 80 von ner S-Bahn überrollt werde, dürfte mir schon recht egal sein.
Ich glaub, das ist Dir nicht egal. Wenn Du dein Gleichgewicht auf 2/3 vom Bahnsteig verlierst und in Gleis fällst, z.B. weil Du zu dicht an der Bahnsteigkante warst, und der Zug kommt mit 60, dann spürst Du wie dich das erste Drehgestell 2-3m wegschiebt. Kommt der Zug mit 80, dann spürst Du die erste Achse, die andern 4 sorgen dafür das Du wieder was spürst. Ein schnellerer Zug hat eben auch einen längeren Bremsweg. Ist doch einleuchtend oder? Am Bahnsteiganfang ist der Unterschied allerdings nicht so groß ob nun mit 60 oder 80 überfahren, da magst Du recht haben. Aber die Leichenteile fliegen bei 80 weiter.
pok @ 4 Dec 2004, 11:50 hat geschrieben:PS: Ist es dann nicht ein Wunder, dass bei so manchen DB-Bahnhöfen bei Durchfahrten noch nicht 10% der wartenden Fahrgäste ums Leben gekommen ist, weil unerwartet, ein Zug (mit >80km/h) durchgefahren ist
Die Leute sind ja nicht überall so dumm wie auf den Bahnsteigen im S-Bahntunnel. Wo ist eigentlich die Gehirnabgabestelle für S-Bahn-Benutzer? (Auch wenn es nicht sonderlich gut klingt so entspricht es doch leider den täglichen Beobachtungen)
Gruß, Guido

Tf bei der S-Bahn München
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423176
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Beitrag von 423176 »

423-Kutscher @ 4 Dec 2004, 23:25 hat geschrieben:
pok @ 4 Dec 2004, 11:50 hat geschrieben:Naja, ob ich nun mit 60 oder mit 80 von ner S-Bahn überrollt werde, dürfte mir schon recht egal sein.
Ich glaub, das ist Dir nicht egal. Wenn Du dein Gleichgewicht auf 2/3 vom Bahnsteig verlierst und in Gleis fällst, z.B. weil Du zu dicht an der Bahnsteigkante warst, und der Zug kommt mit 60, dann spürst Du wie dich das erste Drehgestell 2-3m wegschiebt. Kommt der Zug mit 80, dann spürst Du die erste Achse, die andern 4 sorgen dafür das Du wieder was spürst. Ein schnellerer Zug hat eben auch einen längeren Bremsweg. Ist doch einleuchtend oder? Am Bahnsteiganfang ist der Unterschied allerdings nicht so groß ob nun mit 60 oder 80 überfahren, da magst Du recht haben. Aber die Leichenteile fliegen bei 80 weiter.


Die Leute sind ja nicht überall so dumm wie auf den Bahnsteigen im S-Bahntunnel. Wo ist eigentlich die Gehirnabgabestelle für S-Bahn-Benutzer? (Auch wenn es nicht sonderlich gut klingt so entspricht es doch leider den täglichen Beobachtungen)
Kollege, gib dir keine Mühe! Es bringt leider nichts zu sagen, wie es wirklich ist - da wird doch eh wieder nur geschmunzelt und gedacht:

Lass die Säcke doch reden...das interessiert mich überhaupt nicht.
pok

Beitrag von pok »

Kollege, gib dir keine Mühe! Es bringt leider nichts zu sagen, wie es wirklich ist - da wird doch eh wieder nur geschmunzelt und gedacht: Lass die Säcke doch reden...das interessiert mich überhaupt nicht.
So Jungs, und mal wieder 423176, vielleicht geht's auch etwas freundlicher. Oder passt's mal wieder nicht, dass jemand nicht Eurer Meinung ist?
Die Leute sind ja nicht überall so dumm wie auf den Bahnsteigen im S-Bahntunnel. Wo ist eigentlich die Gehirnabgabestelle für S-Bahn-Benutzer?
Zu denen ich mich auch zähle und somit schon wieder beleidigt werde <_< . Es entsteht aber der Eindruck, als ob auch ein paar Bedienstete diese Abgabstelle zu nutzen pflegen.

Aber bleiben wir sachlich:
Du meinst also, dass jemand, der ins Gleis fällt, mit 60 nicht mehr überollt wird, aber nur wenn er eben nicht am Anfang des Bahnsteigs hineinfällt. Und das soll nun ein Argument für das Gepfeife sein?! Vielleicht lässt Du Dir das nochmal durch den Kopf gehen... denn dieser Vorteil zieht nur für einen derart geringen Anteil an Fahrgästen, dass es eindeutig vernachlässigbar ist.
Wie oft kommt es denn vor, dass jemand ins Gleis fällt?
Und wie wahrscheinlich ist es, dass er dann genau auf den paar Metern runterfällt, bei denen dieser Vorteil, eben durch Geschwindigkeit 60 statt 80, nicht mehr überfahren zu werden, noch relevant ist. Und warum fahren wir dann überhaupt mit 60? WEarum schützen wir dann nicht noch die Fahrgäste am Beginn des Bahnsteigs und fahren mit 20 oder 30 ein?
Ich glaube ohne weitere Ausführungen, dieses Argument also entkräftet zu haben.

Und sonst?

Aber sehen wir weiter:
Die Aufsichten. Gut, ich hab's ja shcon angesprochen, aber gern nochmal deutlicher:
Die Aufsichten erfahren doch jetzt auch, dass ein Zug einfährt, bevor dieser zu Pfeifen beginnt. Also warum sollten die einen Pfiff brauchen? Es ging auch Jahrzehnte ohne Pfiff und trotzdem konnten die Bahnen angesagt werden, warum sollte sich das nun ändern.
Irgendwer hat hier glaub ich gemeint, es sei jetzt so.. aber man wisse nicht, wie lang in der Zukunft noch. Na aber meine Herrscahften (und Damen) wie unwahrscheinlich ist denn der Fall? Da kauft man für Millionen oder Milliarden neue Züge, baut die Stammstrecke aus, bekommt evtl. bald nen neuen Tunnel aber es soll an den Monitoren für die Aufsichten scheitern? Eher unwahrscheinlich, oder ?
Und mal ehrlich: Ist es nicht fast schon lächerlich, dass die Bahnen per LZB fahren, neue Anzeigentafeln sogar evtl. die Minuten bis zur Abfahrt anzeigen können, ich sogar zu Hause im Internet, die aktuellen Verspätungen abrufen kann, aber ein Typ in der Aufsichtskanzel nur durch einen Pfiff über die einfahrende S-Bahn informiert werden kann? Ja, das ist lächerlich und auch meiner Ansicht nach vollkommen unrealistisch.
Somit : 2. entkräftetes Argument

Zum Thema: Aufsichten/Hilfen an den Bahnsteigen:
Die, wenn die sowieso den ganzen Tag am Bahnsteig stehen, haben sicherlich ein empfindlichere Ohr für einfahrende S-Bahnen und hören diese schon zuvor. Wer das nicht hat, der horche einfach auf die Ansagen, welcher Zug denn als nächstes einfahren werde. Für was brauchen die nun extra noch ne Warnung? Und davon abgesehen, seh ich es nichtmal als notwendig an, dass wenn bspw. mal eine Ansage ausbleiben sollte, dass diese Helferlein nochmal extra informiert werden müssen, dass JETZT ne S-Bahn einfährt. Warum denn? Das merken die dann schon oder erfahrend durch das Geräusch oder durch die Ansage.
Also wiederum: Argument entkräftet

zum Thema: Sicherheit
Dazu hab ich ja oben schon was geschrieben. Also bis auf die paar Hansel in Jahrzehnten, die genau in den Bereich fallen, in dem die Geschwindigkeitsreduzierung relevatn wird (für den Reingefallenen), ist doch nirgends ein triftiger Sicherheitsgrund vorhanden.
Dass S-Bahnen einfahren dürfte hinreichend bekannt sein. Es gibt ja jetzt dann auf der ganzen Stammstrecke Aufsichten, die den Bahnsteig immer überblicken (und davon abgesehen ja auch die anderen MVVler, die am Bahnsteig mit rum stehen - die Einstiegshelfer :-) ).
Warum brauchts bei einer so offensichtlichen Situation wie einem leeren S-Bahn-Bahnsteig noch eine extra Warnung, dass nun eine S-Bahn einfährt? Weil manche auf den Sicherheitstreifen treten? Die werden dann bereits von der Aufsicht zurückgepfiffen -verbal. Und wenn dieses Zurückpfeifen ausbleiben sollte, wird die übertretende Person den Sicherheitsstreifen-Bereich dann verlassen, nur weil ne S-Bahn zu pfeifen beginnt? Ganz gewiss nicht. Wenn da einer steht, weil er da stehen will, dann wird er sich auch von einem Pfiff nicht beeindrucken lassen.
Darum auch hier: Argument entkräftet

Mal von den ganzen Sachen hier abgesehen, die alle keinen Sinn ergeben, stumpft der gemeine (und böse böse) Fahrgast mit dem regelmäßigen Gehupe wohl ab. Angenommen, es gäbe wirklich mal Grund zu pfeifen ... wer hört denn dann noch drauf? Niemand, weil jeder den nervigen Pfiff als "Information" interpretiert. Exakt nach dem Prinzip: Wer ständig unnötig nach Hilfe schreit, braucht sich nicht wundern, wenn keiner kommt, wenn mal wirklich was passiert.

Und lustig ist auch, dass ich noch vor wenigen Monaten mir anhören durfte (bei einem U-Bahn Thema zu Kameraüberwachung), dass man nicht alles absichern kann und dies auch für die wenigen Unglücklichen, die das betreffen würde, nicht nötig sei, und nun pötzlich soll genau dieser Pfiff aber für die Sicherheit notwendig sein. Sachen gibt's, nicht wahr?
Fakt ist aber: Man kann's nicht 100% sicher machen.

Und nachdem es keinen gscheiden Grund zu geben scheint, und das Getröte ziemlich auf die Nerven geht, wäre es das Beste, diese Regel wieder abzuschaffen - schnellstens.

Viele Grüße,
pok
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423-Treiber
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Beitrag von 423-Treiber »

Die ganze Fragerei nach wieso weshalb und warum hat irgendwie keinen Sinn. Fakt ist wir haben die Anweisung vor Tunnelstationen zu pfeifen. Aber ist Euch schon mal aufgefallen, seitdem wir ständig pfeifen sind viel weniger Mäuse im Tunnel, vielleicht ist das der wahre Grund... die sind jetzt bestimmt alle runter zur U-Bahn gegangen, da haben sie wenigstens ihre Ruhe... :P :D
Guido
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Beitrag von Guido »

pok @ 5 Dec 2004, 10:12 hat geschrieben: Du meinst also, dass jemand, der ins Gleis fällt, mit 60 nicht mehr überollt wird, aber nur wenn er eben nicht am Anfang des Bahnsteigs hineinfällt. Und das soll nun ein Argument für das Gepfeife sein?! Vielleicht lässt Du Dir das nochmal durch den Kopf gehen...
Wenn Du mal genau gelesen hättest ..., ich habe das nie als Argument fürs Gepfeife geschrieben, sondern lediglich als eine Antwort auf deinem Komentar, das es eigentlich egal sei ob man nun mit 60 oder 80 überfahren wird.
Leider hast Du die Zusammenhänge überhaupt nicht verstanden.

Warum gepfiffen wird, spielt auch eigentlich gar keine Rolle, es ist so, basta.
Falls es dich dennoch interessiert, es ist für die Aufsichten, da seit dem Umbau diese keine Anrückmelder für die S-Bahnen mehr haben, und eben dieser Anrückmelder ist jetzt unsere Pfeifeinrichtung.
pok @ 5 Dec 2004, 10:12 hat geschrieben:So Jungs, und mal wieder 423176, vielleicht geht's auch etwas freundlicher. Oder passt's mal wieder nicht, dass jemand nicht Eurer Meinung ist?
Jeder darf seine Meinung haben, aber wie es in den Wald hineinruft ..., es nervt langsam dieses Wieso, warum, und früher..., und ach die Ohrenschmerzen. Wir müssen uns das täglich auf den Bahnsteigen antun, und in unserer Freizeit zusätzlich, weil es manche einfach nicht begreifen (wollen). Wir Tf haben uns das gepfeife nicht ausgedacht, wir setzten nur unsere Weisung um, und dabei ist es uns ziemlich egal warum das nun so ist, wird schon seinen Grund haben (den hab ich ja oben geschrieben).
Gruß, Guido

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pok

Beitrag von pok »

423-Kutscher @ 5 Dec 2004, 10:31 hat geschrieben: Wenn Du mal genau gelesen hättest ..., ich habe das nie als Argument fürs Gepfeife geschrieben, sondern lediglich als eine Antwort auf deinem Komentar, das es eigentlich egal sei ob man nun mit 60 oder 80 überfahren wird.
Leider hast Du die Zusammenhänge überhaupt nicht verstanden.
Na dann lies Dir Deinen Beitrag nochmal genau durch und erkenne, dass der Eindruck entsteht, dass es einen Unterschied gibt und folglich das Gepfeife Sinn macht.
Warum gepfiffen wird, spielt auch eigentlich gar keine Rolle, es ist so, basta.
Mit der Einstellung wir man auch ned viel erreichen ;)
Falls es dich dennoch interessiert, es ist für die Aufsichten, da seit dem Umbau diese keine Anrückmelder für die S-Bahnen mehr haben, und eben dieser Anrückmelder ist jetzt unsere Pfeifeinrichtung.
Dann sollte man diese Anrückmelder eben wieder anbauen. Und warum wissen die Aufsichten es eben DOCH auch ohne Pfiff?

Jeder darf seine Meinung haben, aber wie es in den Wald hineinruft ...
Vollkommen unpassend.. denn es hat nie unverschämt in den Wald hineingerufen, also braucht's auch nicht so herausschallen.
, es nervt langsam dieses Wieso, warum, und früher
Das liegt vielleicht an den Personen, die an den Haaren herbeigezogene Argumente bringen und das als überzeugend ansehen wollen.
Sachliche, begründete Argumente, die auch Kopf und Fuss haben, und die Sache wär in wenigen Beiträgen erledigt. Aber so schreibt jeder immer irgendwas, obwohl er keine Ahnung davon hat, aber halt seinem Arbeitgeber nachplappern muss.
Wir Tf haben uns das gepfeife nicht ausgedacht, wir setzten nur unsere Weisung um, und dabei ist es uns ziemlich egal warum das nun so ist, wird schon seinen Grund haben (den hab ich ja oben geschrieben). ;
Ja wirklich tolle Einstellung :angry: . Wird schon nen Grund haben.. .ich mach des... is mir vollkommen egal. tztz
Und wie ich schon schrieb: Es gibt keinen vernünftigen Grund... und es konnte mir bisher hier auch keiner einen nennen. Deinen seh ich auch ned als wirklich überzeugend an. Und ich hab auch schon geschrieben, dass ich keinem Tf die Schuld geben, sondern mich frage, warum es so eine ANweisung gibt. Leider kann mir das keiner wirklich beantworten.

pok
ropix
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Beitrag von ropix »

pok @ 5 Dec 2004, 10:47 hat geschrieben:Leider kann mir das keiner wirklich beantworten.
Doch, es ist jetzt hier schon hunderte Male beantwortet worden. Weil in den Kanzeln die Anrückmelder nicht mehr funktionieren. Und sie werden auch so schnell nicht wieder funktionieren, da die zugrunde liegende Technik seit diesem Sommer zum Teil in den letzten Abstellräumen Pasings liegt, zum Teil auch schon als Getränkedosen durch die Gegend getragen wird.
pok @ 5 Dec 2004, 10:47 hat geschrieben:Und warum wissen die Aufsichten es eben DOCH auch ohne Pfiff?
Woher willst du eigentlich wissen, DASS die Aufsichten es wissen. Und jetzt sag ja nicht, weil die die Züge doch ankündigen - das geschieht - mehr oder weniger nach dem Zufallsprinziep. In der HVZ ist es eigentlich ein Kinderspiel - ca. 1,4 Minuten warten - Zug ansagen - Pause für die S2 nicht vergessen. Ach ja, die S2. Das ist die nette Linie, die manchmal erst NACH dem Pfiff angesagt wird - vor allem an Isartor und Rosenheimer Platz - vor allem, wenn der gesamte Rundkurs davor einschließlich S4 mal wieder so +1 bis +2 hatte, die S2 dann aber pünktlich kommt.

Jetzt ist zu klären, WARUM denn die Aufsichten wissen müssen, dass ein Zug hereinfährt. Auch dass kann man ganz leicht beantworten (wobei ich jetzt nur ein Beispiel herausgreife). Alte Großmutter - laut schreiend da sehr schwerhörig - an der AUfsichtskanzel am Isartor will um10 Uhr Morgens wissen, wann denn die nächste S2 kommt. Da der Streckenspiegel hier nicht funktionierte bzw. es überhaupt keinen gibt (da bin ich mir gerade aber nicht sicher), musste die nette Dame nachsehen gehen. Die Omi wollte dann des weiteren wissen, wie sie nach Dings - na Dings (to be repeated) kommt. Die Frau schaut also entnerft nach - und dann die Durchsage: "Auf Gleis 2, schlafa ma no oder machma 30 Minuten Bahsteigwechsel". Die Aufsicht hatte keine Chance, mit der S-Bahn hat sie nicht gerechnet - und gepfiffen wurde nicht.

Jetzt kommt der ZUSÄTZLICHE Effekt, der die Leute trifft, die NICHT REGELMÄßIG S-Bahn fahren - und dass sind meine Beobachtung nach die zweite große Gruppe von "Sicherhaeitsstreifenbelagerern". Diese werten den Pfiff - zumindest manchmal - als Signal zum zurückgehen. Schön heute bei der BEM-Durchfahrt in Obermenzing zu sehen. Dampflok pfeift (OK - das ist ne Pfeife, zugegeben) für netten Menschen mit Kamera in der Hand - an der Ersatzbahnsteigkante war es absolut leer, die die nicht am hintern Geländer geklebt haben, standen davon maximal einen halben Meter entfernt.

Zweitens: Wer sitzt, hat es gut - nur kommt er unter Umständen (alte Leute) nicht mehr schnell genug zu seinem (Kurz)zug - vor allem am Stachus. Der Pfiff gibt also zusätzliche Zeit, da er ja nun konkret einen Zug ankündigt - wie gsagt, die Aufsichten kündigen auch schon mal einen bereits eingefahreren und stehenden Zug an.
pok @ 5 Dec 2004, 10:12 hat geschrieben:Da kauft man für Millionen oder Milliarden neue Züge, baut die Stammstrecke aus, bekommt evtl. bald nen neuen Tunnel aber es soll an den Monitoren für die Aufsichten scheitern? Eher unwahrscheinlich, oder ?
Und mal ehrlich: Ist es nicht fast schon lächerlich, dass die Bahnen per LZB fahren, neue Anzeigentafeln sogar evtl. die Minuten bis zur Abfahrt anzeigen können, ich sogar zu Hause im Internet, die aktuellen Verspätungen abrufen kann, aber ein Typ in der Aufsichtskanzel nur durch einen Pfiff über die einfahrende S-Bahn informiert werden kann? Ja, das ist lächerlich und auch meiner Ansicht nach vollkommen unrealistisch.
Somit : 2. entkräftetes Argument
Na und - Uhren gibts in den mit neuen Anzeigern beschilderten Stationen auch - wenn überhaupt - nur noch auf den Seitenbahnsteigen. Am Isartor und Rosenheimer Platz wird es in Kürze überhaupt keine mehr geben. Dabei waren Uhren schon auf der ersten deutschen Eisenbahn überhaupt vorhanden (und haben auch dazu geführt, dass die Bahn laut Kirchturmuhr immer zu früh fuhr, weswegen viele Leute ihren Zug verpasst haben). Was nützen die schönsten Anzeiger mit Sx um yy:zz Uhr, wenn man die Zeit als nichtarmbanduhrträger nur noch durch raten oder fragen herausbekommt. Und wenn es schon für Runde teile mit Motor nicht mehr reicht - warum sollte man dann neue Zugmelderanlagen einbauen. Du musst bedenken, alles was nicht zwingend vorgeschrieben ist wird weggelassen. Zumal der nachträgliche Einbau der Zugmelderanlagen einen ERHEBLICHEN Aufwand darstellt, das ist nicht so einfach. Und würde wohl mal wieder zu Wochenendsperrungen führen. Ergo - deine Entkräftung mit genau so unsachlichen Argumenten erschlagen und entkräftet
pok @ 5 Dec 2004, 10:12 hat geschrieben:Zum Thema: Aufsichten/Hilfen an den Bahnsteigen:
Die, wenn die sowieso den ganzen Tag am Bahnsteig stehen, haben sicherlich ein empfindlichere Ohr für einfahrende S-Bahnen und hören diese schon zuvor. Wer das nicht hat, der horche einfach auf die Ansagen, welcher Zug denn als nächstes einfahren werde. Für was brauchen die nun extra noch ne Warnung? Und davon abgesehen, seh ich es nichtmal als notwendig an, dass wenn bspw. mal eine Ansage ausbleiben sollte, dass diese Helferlein nochmal extra informiert werden müssen, dass JETZT ne S-Bahn einfährt. Warum denn? Das merken die dann schon oder erfahrend durch das Geräusch oder durch die Ansage.
Also wiederum: Argument entkräftet
Du bist nicht sehr oft mit einer S-Bahn gefahren - stimmts? Zum Thema Geräuschentwicklung kann ich derzeit nur sagen - auch 423 können flüsterleise werden - nur das tröten im Führerstand stört dann noch die Stille. Ein Zug der am Isartor vom Rosenheimer Platz kommend eine LZB-Zwangsbresmung an der Bahnhofseinfahrt erhält kann wirklich heranschleichen - und das Bresmen mit reiner Druckluft ist erstaunlich leise. Zweitens: Wenn keine Ansage kommt, erfährt man auch nichts durch die Ansage - und auch hier gilt: Die Fahrgastlenker dürfen auch mal eine Auskunft geben - und dabei kann man sich nicht 100% auf den Verkehr (am besten noch hinter einem, weil man sich zum Fahrgast hin umgedreht hat) achten.

So, jetzt mal dazu, ob das Pfeifen stört. Dazu kann ich nur sagen - wens stört, der soll sich halt in die Bahnsteigmitte stellen - und die Tf's werden es auch irgendwann lernen, VOR dem Bahnsteig zu Pfeifen. gegen die, die mittendrin noch dran denken auf die Hupe zu hauen, hab ich auch was.
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423176
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Beitrag von 423176 »

Guido,
langsam macht mir das hier richtig Spaß! Wir sagen wie es ist und niemanden interessiert es. Mein lieber pok, ich weiß gar nicht was du an mir auszusetzen hast!?! Passt es dir nicht, wenn ich meine Meinung schreibe? Ich sehe nur, dass DU dich aufregst - kein anderer (auf meinen Eintrag bezogen).

Wir haben die Anweisung jetzt dauerhaft einen Pfiff im Tunnel abzugeben - damit Basta! Ich schreibe dir gerne nochmal den Grund:
  • Erhöung der Sicherheit im Allgemeinen
  • Hinweis für die Fahrgastlenker (ab 13.12. in der HVZ)
  • Ankündigung für die Aufsicht
Alle anderen schon vorher genannten Gründe fallen auch mit in dieses Ausführungsraster.

PS. Ich freue mich auf heute Abend, wenn ich vom Dienst komme und sehe was hier wieder geschrieben wurde :)
pok

Beitrag von pok »

Doch, es ist jetzt hier schon hunderte Male beantwortet worden. Weil in den Kanzeln die Anrückmelder nicht mehr funktionieren. Und sie werden auch so schnell nicht wieder funktionieren, da die zugrunde liegende Technik seit diesem Sommer zum Teil in den letzten Abstellräumen Pasings liegt, zum Teil auch schon als Getränkedosen durch die Gegend getragen wird.
Und was haben die da zu suchen? Wer kommt denn auf eine so selten dämliche Idee, sowas ersatzlos abzubauen?
Zumal der nachträgliche Einbau der Zugmelderanlagen einen ERHEBLICHEN Aufwand darstellt, das ist nicht so einfach. Und würde wohl mal wieder zu Wochenendsperrungen führen.
Ich dachte da war schon zuvor was? Warum hat man's denn abgebaut?
Funktioniert das mit der neuen Technik nicht mehr und müsste deshalb erneuert werden? Und dann war dafür kein Geld mehr da? Na ich weiß nicht. Da müsste man sich mal überlegen, was wichtiger ist. Ob man neue Anzeigetafeln braucht, oder lieber mal schaut, dass man das, was man da anfängt, auch fertig baut. Dazu zählt auch dieser Einbau der Zugmeldeanlagen.
Und ich denke, wenn am Wochenende zum Einbau dieser Technik nochmal gesperrt würde, hätten mit der Aussicht, dass das Pfeifen dann aufhört, weitaus weniger Leute was einzuwenden. Auch wenn man sich fragen dürfte, warum das nicht im Rahmen der Sperrungen zuvor schon gemacht wurde.
Woher willst du eigentlich wissen, DASS die Aufsichten es wissen. Und jetzt sag ja nicht, weil die die Züge doch ankündigen - das geschieht - mehr oder weniger nach dem Zufallsprinziep
Zugegeben, ich weiß nicht, dass sie es wissen. Ich merk aber, dass eine Ankündigung regelmässig vor dem Pfiff kommt. Wenn das nach dem Zufallsprinzip geht, umso schlimmer, aber ändert nicht's an der Tatsache, dass der Pfiff für die Aufsichten nicht nötig ist.
Und wenn einer am Isartor (dein Beispiel) mal gepennt hat, dann hat er eben einen Fehler gemacht. Das passiert überall und wäre auch mit Pfiff früher oder später vorgekommen.
Die Aufsicht hatte keine Chance, mit der S-Bahn hat sie nicht gerechnet - und gepfiffen wurde nicht.
Ach du meine Güte "Die Aufsicht hatte keine Chance" :lol: ... "mit der S-Bahn hat sie nicht gerechnet" ...
wow .. dann sag ich: Job verfehlt.
Zweitens: Wer sitzt, hat es gut - nur kommt er unter Umständen (alte Leute) nicht mehr schnell genug zu seinem (Kurz)zug - vor allem am Stachus
Die Anzeigetafeln kündigen (auch wenn temporär vielleicht während des Umbaus noch nicht) 2 Züge an. Direkt vor der Einfahrt kommt eine Ansage welche Linie einfahren wird. Wer S-Bahnfahren will, und weder die Anzeigetafeln nutzt, noch auf die Ansagen hört, und dann zu langsam ist vom Stuhl zur einfahrenden S-Bahn zu gehen... der ist selbst Schuld - tut mir schon Leid, aber wie deutlich soll man's denn noch machen.
Na und - Uhren gibts in den mit neuen Anzeigern beschilderten Stationen auch - wenn überhaupt - nur noch auf den Seitenbahnsteigen.
Das ist sicherlich auch ärgerlich, weil's bequem war, eine Uhr am Bahnsteig zu haben. Aber auf der anderen Seite ist es nicht dringend notwendig, da die Information wohl schon durch die neuen Anzeigen gegeben sein wird (nicht dir Uhrzeit, aber die Minuten bis Abfahrt).
Es stört also nur diejenigen, die selbst keine Uhr haben - hat also nichts mit der Bahn an sich zu tun. Wenn jedoch Dinge demontiert werden, die für einen normalen Betrieb notwendig sind, abgebaut werden, und als Folge die Fahrgäste belästigt werden, dann ist das durchaus verwerflich und ein deutlicher Unterschied zu dem Zusatz-Service "Bahnsteiguhr".
Du bist nicht sehr oft mit einer S-Bahn gefahren - stimmts?
Kleiner Scherzbold, was?
Ein Zug der am Isartor vom Rosenheimer Platz kommend eine LZB-Zwangsbresmung an der Bahnhofseinfahrt erhält kann wirklich heranschleichen
Du bist nicht sehr oft mit einer S-Bahn gefahren - stimmts? B) Man hört es, kannst mir ruhig glauben. Und ich glaube nicht, dass ich ein ausserordentlich gutes Gehör habe.
So, jetzt mal dazu, ob das Pfeifen stört. Dazu kann ich nur sagen - wens stört, der soll sich halt in die Bahnsteigmitte stellen
Dann dürfte es aber Probleme geben mit "Bitte an allen Türen zusteigen" :P
ich weiß gar nicht was du an mir auszusetzen hast!?! Passt es dir nicht, wenn ich meine Meinung schreibe? Ich sehe nur, dass DU dich aufregst - kein anderer (auf meinen Eintrag bezogen).
Du brauchst des jetzt gar ned rumdrehen, wie's dir passt. Ich hab Dir geschrieben, dass Du Deine Meinung kund tun sollst, sachlich und nicht beleidigend. Und ich reg mich nicht auf, sondern lass mich nicht gern dumm anreden, nur weil ich keinen einzigen vernünftigen Grund darin sehe, warum ich jeden Tag durch so ein sinnloses Getröte genervt werden muss.
Ich schreibe dir gerne nochmal den Grund:
Und ich Dir gern nochmal die Antwort
Erhöung der Sicherheit im Allgemeinen
Hatten wir schon - trifft nicht zu - bzw. das bisschen Erhöhung gegenübergestellt der ständigen Belästigung
Hinweis für die Fahrgastlenker (ab 13.12. in der HVZ)
Unnötig wie ein Kropf.
Ankündigung für die Aufsicht
aber mit den falschen Mitteln

für detaillierte Informationen lies bitte nochmal meineN Beitrag oben genau durch.


pok
423 459-7
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Beitrag von 423 459-7 »

Pok, kapier es endlich dass diese pfeiferei vorgeschrieben ist, der Sicherheit zugute kommt und dafür sorgt dass du pünktlich deine Ansagen bekommst. Du führst dich hier ja auf wie ein kleines Kind. Muss das sein?

Ausserdem...so groß ist die "Belästigung" garnicht. Alles was meiner Sicherheit dient, empfinde ich überhaupt nicht als störend.
---
jetzt mit Bildern und einem Umbaubericht im Modellteil
pok

Beitrag von pok »

Bichl ET425 @ 5 Dec 2004, 15:43 hat geschrieben: Pok, kapier es endlich dass diese pfeiferei vorgeschrieben ist, der Sicherheit zugute kommt und dafür sorgt dass du pünktlich deine Ansagen bekommst.
Meine Güte, ist es denn so schwer zu kapieren, dass ich nicht gegen den wettere, der pfeift, sondern gegen die Anweisung des Pfeifens. Stellt Euch halt an.
Mir vergeht auch irgendwie die Lust jetzt jedesmal dasselbe von Euch lesen zu müssen und jedesmal dasselbe schreiben zu müssen. Hat eh keinen Zweck. Wer davon überzeugt ist, dass es völlig normal ist, dass man den Aufsichten per Pfeifton ankündigen muss, dass man kommt, dass man das tut, damit andere rechtzeitig von der Sitzbank zur S-Bahn kommen, dass weniger Leute ins Gleis fallen, nur weil man pfeift, der wird auch nach 10x noch nicht verstehen, wie eigentlich sinnlos das Ganze ist.
Und wer immer noch nicht kapiert, dass ich nicht die Tätigkeit des Tf hinterfrage, sondern die Anweisung an sich, der wird auch weiterhin versuchen, seine Tätigkeit mit eigenartigen Argumenten zu verteidigen anstatt weiterzudenken, und den Sinn des ganzen zu hinterfragen.

Ich führ mich auch nicht wie ein kleines Kind auf, sondern bin es einfach nur Leid, irgendwelche Phantasie-Argumente mir vorsetzen lassen zu müssen welche ich dann als realistisch ansehen soll.

Fakt ist: Ich weiß nicht genau was das soll, Ihr wisst nicht genau was das soll, und die die's wissen, sind wohl nicht hier.
Sollten die Dinge, die Ihr gewusst habt und in dem Thread kund getan habt, zutreffend sein, dann halte ich das von mir Verfasste dagegen und erkläre diese Hup-Anweisung für mich als vollkommen sinnlos und lächerlich. Der Rest möge sich seine eigene Meinung bilden.


Gruß,
pok
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Beitrag von 423 459-7 »

Ich versteh nicht warum du das nicht kapierst. Die Bahn muss sparen und das Pfeifen kommt allemal billiger als neue Meldeanlagen.

Ich denk mal die alten haben sich mit der neuen Technik nicht vertragen deswegen wurden sie ausgebaut.
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jetzt mit Bildern und einem Umbaubericht im Modellteil
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Dol-Sbahn
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Beitrag von Dol-Sbahn »

Ich lasse den ganzen Text weg nach Beitrag der Bichl ET425...

Sonst würde ich jede TF begleiten...
ropix
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Beitrag von ropix »

Ich hätte aber trozdem noch gerne meine Vermutung bestätigt oder widerlegt, warum die Zugmeldeanlagen nicht mehr funktionieren können.

Meiner Ansicht nach hängt das damit zusammen, dass die Gleisfreimeldekreise jetzt durch Achszähler ersetzt worden sind. Also wenn dieser Freimeldekreis auf besetzt gegangen ist, gabs ein Signal für die Aufsicht. Dahingegen liefert das Achszählerverfahren ja die Anzahl der Achsen in einem Abschnitt, lässt sich also so ohne weitere Technik nicht dazu überreden, die erste einfahrende Achse anzuzeigen. Man müsste also den internen Zähler abgreifen und den Zählersprung 0->1 abfangen, wobei es dabei ja offensichtlich das Problem gibt, wenn ein Zug bereits Bahnsteignachrücker spielt, wärend der andere noch nicht draußen ist. Zumindest wenn man den Vollblockzähler nimmt, also den Zählkreis fürs Signal. In wie weit man an einen Zählerstand des ersten Teilblock käme weiß ich nicht, stell ich mir aber als fast unmöglich vor - zumindest solange man dazu nicht einfach in der ESTW-Software herumprogrammiert. Damit dürfte auch klar sein, warum die Dinger ausgebaut wurden und so schnell auch nicht wieder eingebaut werden können.

Gäbe es noch die Möglichkeit mit den netten auf den Bahnsteigen montierten Gleisbesetztmeldern eine Zugmeldealnage aufzubauen. Dazu ist in Anführungszeichen nur eine Tunnelsperrung notwendig, und man müsste die Technik, die eigentlich nur eine Besetzung eines Gleises anzeigen soll dazu überreden, die Zustandsänderung als das ausgegebene Ereignis zu betrachten.

Dabei kommt jetzt die Frage, ob eine Zugmeldeanlage signaltechnisch sicher sein muss oder nicht (ich tippe jetzt mal eher auf letzteres, was die Sache wieder einfacher machen würde)
-
pok

Beitrag von pok »

Endlich mal was sachliches und Interessantes :-)

Aber @ropix, das klingt alles recht plausibel.
Aber wie funktionieren denn dann die Anzeigen an den Haltestellen? Und wenn ich mich recht erinnere, sollen die neuen Displays ja sogar die Zeit bis zur Abfahrt anzeigen.
Also müsste irgendwo bekannt sein, wo in etwa sich ein Zug befindet. Oder wird das streng nach Fahrplan quasi auf Gut Glück angezeigt?

Wenn also dem System bereits irgendwo bekannt sein sollte, wo in etwa sich eine S-Bahn befindet, oder sogar noch welche das ist, dann müsste es doch auch, zumindest technisch, relativ leicht realisierbar sein, diese Daten abzugreifen und der Aufsicht anzeigen zu lassen.

Gruß,
pok
Matthias1044
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Beitrag von Matthias1044 »

Wie auch immer, halte einfach alles, was man Dir sagt, für richtig - ohne groß drüber nachzudenken und es zu hinterfragen - und Du wirst wohl weiterhin so glücklich sein, wie bisher.

Pok, es ist eine Sauerei, was für eine Nummer du hier abziehst!!

Wenn du ein wenig zurück liest, wirst du erkennen, dass sich die S-Bahn Kollegen durchaus Gedanken über die Weisung zur Signalgebung gemacht haben. Der Hintergrund ist nachgefragt. Und wie es dort schon steht - ob man noch 10 Mal zum Gruppenleiter oder sonstwo hinrennt, wird es trotzdem keine weiteren Informationen geben!
Es gibt unzählige Bestimmungen und Weisungen, mit denen Betriebseisenbahner mal mehr und mal weniger glücklich sind. Mit denen man aber trotzdem leben muß.
Welche Konsequenz erwartest du bzw. welchen Vorwurf machst du den Kollegen? Die einzige Konsequenz ist doch erstmal, sich strikt an die Weisung zu halten! Ob es denjenigen passt oder nicht. Ist das tatsächlich so unverständlich?

Vielleicht wird es in absehbarer Zeit aufgrund der Erfahrungen im Betriebsdienst wieder Änderungen geben. Vielleicht Änderungen, die dir besser passen, vielleicht aber auch nicht.
Bis dahin darfst du gern selbst mit den zuständigen Stellen bei der der S-Bahn GmbH kommunizieren. Mit den Leuten, die dafür Geld kriegen, sich mit dir rumzuzanken.
Aber mache bitte hier nicht die Lokführer im Forum blöd an, damit erreichst du nichts. Danke.
pok

Beitrag von pok »

Matthias1044 @ 6 Dec 2004, 00:42 hat geschrieben: Aber mache bitte hier nicht die Lokführer im Forum blöd an, damit erreichst du nichts. Danke.
Hi Matthias,

das was 423-Kutscher gepostet hat, war eine PM an ihn, weil ich ehrlich gesagt, das Forum von den Zankereien da verschoenen wollte. Ich kann nicht's dafür, dass er sich dazu verpflichtet fühlt, das nun doch wieder zu posten.
Wie gesagt... und das hab ich bereits mehrmals gesagt: Ich geb keinem Lokführer die Schuld für das Gepfeife.
Aber ich will auch gar nicht mehr drüber diskutieren, weil über das, über was ich diskutieren wollte, eh keiner diskutieren will. Bei Interesse, meld Dich per PM bei mir, dann quatsch ich gern noch drüber, aber im Forum ist mir die Lust über das Thema zu sprechen, vergangen.

Gruß,
pok
EasyDor
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Beitrag von EasyDor »

Auch wenn ich jetzt ins offene Messer laufe... Irgendwie kann ich pok verstehen:
Einerseits baut man für Millionen ein neues Signalsystem ein, ist aber andererseits unfähig (oder einfach zu ignorant) ein Meldesystem zu installieren, dass sich für ein paar hundert Euro (wirklich Peanuts) aus simplen Teilen aus Baumarkt und Conrad (;)) zusammenbasteln lassen würde.
Haben die netten Menschen von Siemens inmitten von so viel Hightech den Baum im Wald übersehen, und die Lichtschranke vergessen?!
Damit ließen sich mit geringstem technischen Aufwand eine Meldeanlage in den Kanzeln, und meinetwegen Leuchtmelder für die Fahrgastlenker steuern...

Das ist es, was mir (und wahrscheinlich auch pok) nicht in den Kopf will. :blink:
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ET 423
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Beitrag von ET 423 »

So, damit ich meinen administrativen Senf auch noch dazugebe:

Diese Streiterei hier hört natürlich sofort auf, ist logisch. Brauche ich nicht mehr zu diskutieren, ist so und fertig. Ansonsten hole ich andere Methoden aus meinem administrativen Keller als nur zu splitten (ein einziehen der kritischen Beiträge behalten wir, also Supermoderatoren und Administration noch vor). Wie man sich wegen so einem Thema so in die Wolle kriegen kann ist mir genauso schleierhaft wie bei anderen Sachen hier. Wenn die Betriebsleitung der S-Bahn München eine Weisung herausgibt, daß im Tunnel gepfiffen werden soll, dann muß man das eben akzeptieren. Wer in den Weiten des anderen Themas (wo ich die anderen Beiträge auch noch rausfischen werde) liest, wird erkennen, daß wir intern (unter den hier vertretenen Lokführern) schon um Sinn und Unsinn dieser Weisung diskutiert haben. Uns wurde der Grund so gesagt, daß:
  • die Aufsichten nochmals gewarnt werden, daß ein Zug einfährt, den sie dann wiederrum nochmals ankündigen können (Vorsicht am Gleis X, Zug fährt ein, bitte hinter den Sicherheitsstreifen treten!, z.B.)
  • die Bahnsteighilfen auch nochmal eine Warnung erhalten
  • Erhöhung der Sicherheit, da in einige Stationen mit 70km/h oder sogar 80km/h eingefahren wird.
Das sind die offiziellen Begründungen, das haben hier viele Lokführer, die ihre Freizeit dafür opfern, versucht, zu erklären. Warum während der Stammstreckensperrungen keine neue Technik für die örtlichen Aufsichten eingebaut wurden, weiß ich auch nicht. Vielleicht wird es später mal nachgerüstet, so könnte ich mir das vorstellen. Es könnte sich hierbei um eine Übergangsregelung handeln, bis man sich auf sowas wieder konzentrieren kann (zur Zeit arbeiten alle Kräfte an einer sauber funktionierenden LZB und neuen Ankündemonitoren, da die Fallblätter ja auch nicht wirklich zuverlässig funktioniert haben).

So, also jetzt bitte ruhig hier und normal weiterdiskutieren, danke. :)

Gruß

ET 423

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Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
Matthias1044
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Beitrag von Matthias1044 »

@Et423, ich will ja nicht zanken, aber du hast eigentlich dasselbe geschrieben wie ich. Nur mit anderen Worten ;) :D .
Ich geb keinem Lokführer die Schuld für das Gepfeife.
War im Eifer des Gefechts so rübergekommen. Aber ok, das ist dann geklärt.
ropix
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Beitrag von ropix »

EasyDor @ 6 Dec 2004, 00:53 hat geschrieben: Auch wenn ich jetzt ins offene Messer laufe... Irgendwie kann ich pok verstehen:
Einerseits baut man für Millionen ein neues Signalsystem ein, ist aber andererseits unfähig (oder einfach zu ignorant) ein Meldesystem zu installieren, dass sich für ein paar hundert Euro (wirklich Peanuts) aus simplen Teilen aus Baumarkt und Conrad (;)) zusammenbasteln lassen würde.
Haben die netten Menschen von Siemens inmitten von so viel Hightech den Baum im Wald übersehen, und die Lichtschranke vergessen?!
Damit ließen sich mit geringstem technischen Aufwand eine Meldeanlage in den Kanzeln, und meinetwegen Leuchtmelder für die Fahrgastlenker steuern...

Das ist es, was mir (und wahrscheinlich auch pok) nicht in den Kopf will.  :blink:
ganz einfach - eine Lichtschranke würde auch den netten Siemens-Mitarbeiter melden, der da gerade einen Spaziergang macht. Außerdem - vielleicht hat Siemens die Meldeanlagen nicht als wichtig erachtet. Siemens hat ja auch lustige Signale verbaut, die ich so in keiner Betriebsordnung wiedergefunden habe (und inzwischenzeit von Siemens ja auch alle umgebaut wurden)
pok @ 6 Dec 2004, 00:39 hat geschrieben:Aber @ropix, das klingt alles recht plausibel.
Aber wie funktionieren denn dann die Anzeigen an den Haltestellen? Und wenn ich mich recht erinnere, sollen die neuen Displays ja sogar die Zeit bis zur Abfahrt anzeigen.
Also müsste irgendwo bekannt sein, wo in etwa sich ein Zug befindet. Oder wird das streng nach Fahrplan quasi auf Gut Glück angezeigt?
Nein, nach gut Glück wird hier nichts angezeigt. In etwa ist die Position des Zuges schnell ermittelt. Wenn der einen Block weiter ist, meldet das Stellwerk dieses. Nur - ob sich sowas für die Zugmeldeanlage adaptieren lässt - keine Ahnung. Die Anzeiger - zumindest beim alten System - und vielleicht auch beim neuen - laufen über die Zuglenkziffer. Diese Steuerzahl führt ein jeder Zug auf seiner Reise von Stellwerk zu Stellwerk mit sich. Anhand dieser Ziffer wird dann das Zugziel eingestellt. Verlässt jetzt der Zug den Bahnhof, nimmt er sozusagen sine Steuerziffer mit (bzw. löst einen Signalhaltfall aus oder es gibt ein Zp9 oder eine sonstige Meldung, dass der Zug jetzt gleich den Bahsnteig verlässt - wie auch immer). Daher ist dem Fallblattautomaten bekannt, wann er das Zugziel zu löschen hat. Liegt jetzt schon eine weitere Steuerziffer "in der Leitung", wird halt das nächste Zugziel eingestellt. Sehr lustig sieht das aus, wenn am MOPSBahnhof eine Weiche umläuft, da kann am Rosenheimer Platz schon mal die Zugzielanzeige sich plötzlich ändern.
pok @ 6 Dec 2004, 00:39 hat geschrieben:Wenn also dem System bereits irgendwo bekannt sein sollte, wo in etwa sich eine S-Bahn befindet, oder sogar noch welche das ist, dann müsste es doch auch, zumindest technisch, relativ leicht realisierbar sein, diese Daten abzugreifen und der Aufsicht anzeigen zu lassen.
Das ist eben die Frage. ZZAs gibts ziemlich sicher als genehmigtes ESTW Bauelement. Zugmeldeanlagen für Aufsichtskanzeln wohl schon mangels weiter Verbreitung von Aufsichtskanzeln hingegen warscheinlich nicht.
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Beitrag von ET 423 »

Matthias1044 @ 6 Dec 2004, 01:15 hat geschrieben: @Et423, ich will ja nicht zanken, aber du hast eigentlich dasselbe geschrieben wie ich. Nur mit anderen Worten ;) :D .
Keine Sorge Matthias, ich habe auch nicht dich gemeint. Ich habe ein paar andere Streithähne hier gemeint und die wissen, daß sie gemeint sind. ;)
Werde das [M]LZB-Aktivierung noch nach Pfeif-Themen durchsuchen und mich dann auch mal in mein Bett begeben. Das habe ich mir verdient, denke ich. ;)

Gruß

:quietsch:
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

423-Kutscher @ 5 Dec 2004, 23:49 hat geschrieben: Folgende Nachricht schrieb mir pok gerade per PM:
Hab ich jetzt mal auch noch eingezogen, ich glaube das muss nicht unbedingt hier drin stehen.
Ehrlich gesagt, mir reichts  :angry: , Admins: Bitte eingreifen!
Nachvollziehbar...auch hier wieder die Bitte: Wenn irgendwas ist, am besten auch die "Beitrag melden"-Funktion benutzen, da geht an alle zustaendigen Moderatoren dann ne Mail raus. Ist in dem Fall auch von jemandem gemacht worden. Ich werds mir morgen (oder uebermorgen) noch mal in RUhe und hoffentlich ausgeschlafen durchlesen, dann kommt vielleicht von mir auch noch ein Kommentar.

Boris
Admin
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
Matthias1044
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Beitrag von Matthias1044 »

habe auch nicht dich gemeint.

Hatte ich gehofft. Wollte das Ganze nur ein wenig auflockern ;) :) .
schorsch
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Beitrag von schorsch »

423-Kutscher @ 4 Dec 2004, 23:25 hat geschrieben:Wo ist eigentlich die Gehirnabgabestelle für S-Bahn-Benutzer?
Jetzt bin ich mir aber sicher hier im Forum gibt´s auch eine :ph34r: :lol:

Über was sich manche Fahrgäste aufregen... :rolleyes:
Wenn ich morgen wieder Dienst habe, dann hupe ich auch vor jedem Bahnhof, dann haben wir morgen die gleiche Diskussion nur in blau :lol: :D es ist schon unglaublich...

Dann mal eine gute Nacht, auf das sich die Gemüter wieder beruhigt haben ;)
Doofe Tram!
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Beitrag von ET 423 »

Matthias1044 @ 6 Dec 2004, 01:53 hat geschrieben:Hatte ich gehofft. Wollte das Ganze nur ein wenig auflockern  ;)  :) .
Mein Beitrag hat ja deinen komplett richtigen Beitrag nur nochmal unterstrichen. ;)

Nochmal zum Thema: Habe alle Pfeif-Themen aus der [M]LZB-Aktivierung herausgeholt und mit dem hier verschoben.

MfG

ET 423

Forenadministrator, der jetzt noch was für die Lunge tut und dann wohl im Bett verschwindet. ;)
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Beitrag von 423176 »

Guten Morgen!

Ich bin maßlos enttäuscht! Das 423-Kutscher sich seine PN-Einstellung hätte schenken können, brauchen wir gar nicht diskutieren, die Löschung davon war mehr als richtig, denn das gehört hier nicht her.
Kann mir aber mal jemand sagen, warum es gleich als Streit ausgelegt wurde? Auf der einen Seite kann ich pok verstehen (warum keine andere Lösung), aber was mir gegen den Strich ging ist, dass er uns Lokführer als quasi Idioten/Dummköpfe/Mitläufer abgestempelt hat - die einfach nur das Ausführen, was angewiesen wird, ohne die Sache zu hinterfragen!

Traurig, dass dann ein Nicht-Bahner so einen Aufstand macht und alles in Frage stellt. Da war leider glatt das Niveau eines anderen "großen Bahn(-fan-)forums" erreicht - sehr Schade! Ich hatte gehofft hier kompetentere Menschen zu treffen, die sachlich und konsequent die Themen angehen.
Dass so mancher meiner Beiträge sehr Spitz waren, will ich nicht Abstreiten und stehe voll zu meinen Beiträgen!

Es ist ein Armutszeugnis, wenn die Admins eingreifen müssen, es ist jedoch so, das sich niemand Beleidigungen gefallen lassen muss und pok war unter anderem da nicht zimperlich.

So, nun hoffe ich, dass in Zukunft zwar auch hin und wieder mal ein paar Reibereien hir auftauchen, aber die Eingriffe der Admins doch nicht erforderlich machen. Davon leben Foren eben :)

Noch ein Apell an alle Nicht-Eisenbahner:
Bitte überlegt euch erst, was ihr sagen wollt und stellt unsere Beiträge nicht in Frage. Wir haben nunmal das Wissen und werden euch keinen Bären aufbinden. Sollten sich mal Ungereimtheiten ergeben, kann man ja gerne nachfragen, aber sowas wie zu diesem Thema hier geschrieben wurde fand ich schon beleidigend und dann hat mal als Eisenbahner auch keinen Bock mehr anderen sein Wissen zu vermitteln oder andere Infos zu geben.

Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche weiterhin viel Spaß hier im Forum!
Euer S-Bahn München Tf, 423176
Guido
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Beitrag von Guido »

423176 @ 6 Dec 2004, 09:20 hat geschrieben: Das 423-Kutscher sich seine PN-Einstellung hätte schenken können, brauchen wir gar nicht diskutieren, die Löschung davon war mehr als richtig, denn das gehört hier nicht her
Nunja, es war ja direkt das Thema betreffend. Dieser pok war warscheinlich nur zu feige öffentlich zu seinen anmaßenden Worten zu stehen, die Leute die es lesen sollten (Admins) haben es somit auch gelesen. Das der Beitrag wieder weg ist, ist vollkommen okay.
423176 @ 6 Dec 2004, 09:20 hat geschrieben:Noch ein Apell an alle Nicht-Eisenbahner:
Bitte überlegt euch erst, was ihr sagen wollt und stellt unsere Beiträge nicht in Frage. Wir haben nunmal das Wissen und werden euch keinen Bären aufbinden. Sollten sich mal Ungereimtheiten ergeben, kann man ja gerne nachfragen, aber sowas wie zu diesem Thema hier geschrieben wurde fand ich schon beleidigend und dann hat mal als Eisenbahner auch keinen Bock mehr anderen sein Wissen zu vermitteln oder andere Infos zu geben.
Dem schließe ich mich in vollem Umfang an, und unterstreiche dabei besonders den letzten Teilsatz.
Gruß, Guido

Tf bei der S-Bahn München
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Hinweis: Der obenstehende Beitrag spiegelt - sofern nicht anders gekennzeichnet - ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider.
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