Störungschronik Regionalverkehr Bayern
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Man könnte auch dieses russische System einführen dass Bahnübergänge gar nicht befahrbar sind, weil aus dem Boden eine Sperre ausgefahren wird.
Wenn ein Fahrzeug genau während des Schließvorgangs zum erliegen kommt, dann gibt es keine Möglichkeit, denn bis die Störung eingeht und der Nothaltauftrag kommt ist es längst zu spät.
Man wird solche Risiken einfach akzeptieren müssen, so schlimm das auch ist.
Alternativ müsste man die Schranken viel früher schließen, aber die Straßenlobby weiß das zu verhindern. Heute werden Schranken tw. so spät geschlossen dass es sich um Sekunden handelt, was toll ist wenn das mit einem Vorsignal kombiniert ist. Da geht leider oft sehr viel Energie und Zeit verloren, so als hätte DB Netz einen Vertrag mit dem ADAC. Eine Sauerei wie hier gekuscht wird, zu lasten der Eisenbahn.
Wenn ein Fahrzeug genau während des Schließvorgangs zum erliegen kommt, dann gibt es keine Möglichkeit, denn bis die Störung eingeht und der Nothaltauftrag kommt ist es längst zu spät.
Man wird solche Risiken einfach akzeptieren müssen, so schlimm das auch ist.
Alternativ müsste man die Schranken viel früher schließen, aber die Straßenlobby weiß das zu verhindern. Heute werden Schranken tw. so spät geschlossen dass es sich um Sekunden handelt, was toll ist wenn das mit einem Vorsignal kombiniert ist. Da geht leider oft sehr viel Energie und Zeit verloren, so als hätte DB Netz einen Vertrag mit dem ADAC. Eine Sauerei wie hier gekuscht wird, zu lasten der Eisenbahn.
Trassengebühren halbieren! Schwerverkehrsabgabe ab 3,5t für Lkw und Busse einführen! Infrastrukturausbau, Knotenausbau, Kapazitätsausbau! Verminderter Mehrwertsteuersatz für alle Zugfahrkarten! Fahrgastrechte für alle Verkehrsträger gleich!
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mapic
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Warum sollte das nur mit Vollschranken gehen? Diese Barrieren, oder wie auch immer die Teile heißen, können doch völlig unabhänging von Schranken eingebaut werden, theoretisch sogar ganz ohne Schranken.ropix @ 6 Nov 2015, 17:05 hat geschrieben: Das "russische System" setzt VollschrankenBÜ vorraus - Problem erledigt, da der dafür nötige Wärter rechtzeitig Alarm geben kann.
Und Wärter bei Vollschranken ist sowieso nur so eine deutsche Eigenart. In den meisten anderen Ländern sind automatische Vollschranken ohne irgendeine Überwachung des Straßenverkehrs durchaus üblich. Da reicht es schon, wenn man mal nach Österreich oder die Schweiz schaut.
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Metropolenbahner
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Das Wirksamste dürfte ein Extra-GPS für Schwertransporte und ähnliche Transporte mit Tieflader sein ...ropix @ 6 Nov 2015, 01:49 hat geschrieben: Hm... - das ist auch nicht das erste Unglück gleicher Ursache mit gleicher Eisenbahn am [beinahe] selben Ort.
http://www.feuerwehr-vilseck.de/einsaetze/...0622/010622.php
Da frag ich mich dann doch wie oft sich das noch wiederholen muss bis man irgendwas verbessert...
Also quasi ne Datenbank mit allen kritischen Stellen. Oder wenigstens ein Warn-/Verbots-Schild vor BÜs mit "Buckel".
Oder ganz primitiv wie in den 70ern: Ne Fahreinweisung mit ner ganz normalen, analogen Papierfaltkarte mit Markierung der Fahrroute. Man muss sich auch Fragen: Gibts für sowas (noch) keine Vorschrift?
In einem Zeitungsartikel stand, dass der Fahrer eine unübliche Route fuhr, vermutlich war er neu und hat sein 08/15-Navi benutzt. Ein schnöder Fetzen Papier hätte das ganze Desaster vermutlich verhindern können, aber von so ner Spitzen-Armee ist das natürlich nicht zu erwarten. Die steuert nur GPS-gestützte Bomben millimetergenau ins Ziel, aber keine Laster über BÜs.
Immerhin gilt zur Ehrenrettung der Armee aber die Unschuldsvermutung: Möglich ist auch, dass eine Papierkarte bereitgestellt wurde, aber der Fahrer lieber auf sein 29-Euro-Navi vertraute. Soll ja auch Zeitgenossen geben, die Mitten auf der Autobahn wenden.
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Metropolenbahner
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Einerseits richtig, andererseits wird wg. des Geldes aber keiner wollen, ich sag nur Wirtschaftsfaktor Armee... erinnerst Du Dich an die Klagen bei den Schließungen der Bundeswehrkasernen? Die sind immer auf dem flachen Land, wo es sonst fast nichts anderes gibt.Iarn @ 7 Nov 2015, 12:23 hat geschrieben: Der einfachste Weg solche Unglücke zu verhindern, wäre natürlich die amerikanische Besatzung in Deutschland 70 Jahre nach Kriegsende zu beenden.
Nebenbei OT: Hab letztens mit einer ehem. Ostdeutschen geredet, die nach der Wende ins Ausland ging. Die dachte die Amerikaner wären wie die Russen nach 1990 abgezogen und fragte dann ganz verdutzt, wieso die denn noch da seien, die Russen wären doch auch weg... äh ja gute Frage.
Merkel wollte mal in ihren Anfängen als Kanzlerin eine eigene EU-Armee, Stichwort GSVP (gib das mal bei Wiki ein), nur gabs da ein großes Land jenseits des Atlantiks, das was dagegen hatte ... schnell war also klar, dass die Nato-Strukturen dem Ganzen zugrunde liegen müssten - wenn überhaupt. Aktuell wurde das von Junker im März wieder aufgewärmt, es wird derzeit ja generell viel mit den Säbel gerasselt, und man soll doch "Verantwortung" übernehmen. Vor dem Hintergrund ist der aktuelle EU-Armee-Ansatz vermutlich nur ne Art Kanonenfutter-Armee für Nicht-EU-Generäle.
Einziger Lichtblick - nicht lachen - ist Österreich, die sind EU- und kein Nato-Mitglied. Schweden+Finnland offiziell auch, aber inoffiziell ist die Zusammenarbeit mit der Nato ganz passabel.
Das aktuelle Dilemma wär eigentlich einfach zu lösen. Ne (eigenständige) EU-Armee unter EU-Oberbefehl, samt englischer und französischer Atomwaffen garantiert die Verteidigung aller EU-Mitglieder (dazu müsste nicht viel geändert werden, in den EU-Verträgen gibts - wie im Nato-Vertrag - eine Hilfspflicht für den Verteidigungsfall. Aus der Sicht wäre die Nato eigentlich überflüssig). So ne Armee sollte groß genug sein, um die östlichen EU-Mitglieder zu beruhigen und den Russen wär das vermutlich auch egal, die trauen nur den Transatlantikern nicht über den Weg.
Aber das wär jetzt aber ein Thema für 10vorne
P.S: Um noch auf den BÜ zurückzukommen: Auf dem gäbs dann halt Unfälle mit EU-Armee-Lastwagen, daran würde sich vermutlich nicht viel ändern, solange da ein BÜ ist. Also weg mit den BÜs. Hätte den netten Nebeneffekt, das auf der ein oder anderen Nebenstrecke vielleicht (sehr) langfristig mit auch Tempo 200 (mit ETCS-NT) drin wäre.
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Was für ein Blödsinn. :rolleyes:Iarn @ 7 Nov 2015, 12:23 hat geschrieben:Der einfachste Weg solche Unglücke zu verhindern, wäre natürlich die amerikanische Besatzung in Deutschland 70 Jahre nach Kriegsende zu beenden.
Es gab genau zwei BÜ Unfälle deswegen.
Rechne das mal aus wieviel % aller BÜ Unfälle mit LKW das ausmacht.
Es gibt nur eine Möglichkeit solche Unglücke zu verhindern, indem alle BÜ ersatzlos aufgelassen bzw. durch Brücken (max. eine je 3 Km außerhalb der Ortschaften) ersetzt werden.
Und was die amerikanische Besatzung betrifft: Die darf nie beendet werden. Im Gegenteil: Die Unabhängigkieit dieses Staates sollte beendet werden, was eigentlich schon vor 70 Jahren hätte geschehen sollen.
Metropolenbahner @ 7 Nov 2015, 13:30 hat geschrieben:Kanonenfutter-Armee (...) Österreich (...) (eigenständige) EU-Armee (...) und den Russen wär das vermutlich auch egal
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Metropolenbahner
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Du unterschätzt die Lage etwas .. die EU ist groß, hat zusammengerechnet mehr Wirtschaftleistung und auch mehr Soldaten als die USA. Atomwaffen gibts in F und UK ebenfalls, genauso wie Trägersysteme- und raketen dafür.218 466-1 @ 7 Nov 2015, 19:55 hat geschrieben:![]()
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Eine "Armee" ohne amerikanischer und russischer Beteiligung könnstest du genausogut mit Wasserpistolen ausstatten. Viel weniger als mit echten Waffen würde sie so auch nicht zustande brigen, denn mit "Kanonenfutter-Armee" hast du bereits erkannt was diese "EU-Armee" wäre. Dem Putin wäre es natürlich egel, weil die einzige Gefahr für ihn die wäre, dass er sich kaputt lacht. Aber danke für die Erheiterung zum Wochenende.
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Flottenmäßig gibts moderne Stealth-Schiffe in Skandinavien, da kaufen teilweise sogar die USA ein und in Schrobenhausen wird an Laserwaffen für Leo-III u.ä. geforscht.
Also das Geld ist da ... ebenso Soldaten und die Technik dafür. Da könnte man leicht etwas Brauchbares organisieren, wenn man nur wollte und es würde egal welchen Staat - auch USA und Russland - ausreichend abschrecken.
Mehr als A-Waffen samt Trägersysteme (U-Boote) braucht man heutzutage eigentlich sowieso nicht. Schau Dir nur Nordkorea an. Der Winz-Staat veräppelt die Welt ganz schön.
Vor ein paar Monaten gabs die Diskussion, ob Deutschland für die Modernisierung der in D stationierten amer. Atombomben, die wiederum im Ernstfall unter deutschen Tornados geschnallt werden sollten, zahlen soll. Also wenn wir schon dafür berappen sollen und die Teile sowieso in D sind, könnten wir diese A-Waffen auch gleich unter dt. bzw. EU-Oberkommando stellen. Wobei sich sowieso die Frage stellt, ob man Flugzeug gestützten A-Waffen heutzutage überhaupt braucht.
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Am Tag nach der Katastrophe von Freihung erklärt ein Regensburger Lokführer, warum das Risiko immer mitfährt.
Auf der Bilderstrecke erkennt man auch, dass der Bremsweg von BÜ bei Km 27,132 bis zum Stillstand wenige Meter vor der Km Tafel 27,6 (schon kurz vor dem nächsten BÜ) in der Tat fast 500 Meter war - trotz Kollision und Reibungswiederstand.
Dieser Zug ist also sehr wahrscheinlich völlig ungebremst, vlt. sogar weiterhin mit Antriesleistung in den LKW gefahren. Der Tf konnte überhaupt nichts mehr machen.
Spekulatius: Möglicherweise hat erst eine gerissene Bremsleitung oder die Sifa mangels Reaktion dann einige Sekunden später eine Zwangsbremsung ausgelöst. Sonst hätte der (führerlose) Zug den LKW möglicherweise noch weiter geschoben bis in den Bahnhof hinein.
Mangels "Blackbox" wird es aber wohl nicht genau aufgeklärt werden können.
Das Militärfahrzeug selbst hat mit dem Unfallverlauf übrigens nichts zu tun. Das blieb zusammen mit dem Anhänger unversehrt am Bahnübergang zurück.
Wurde noch nicht genannt: Bilanz 2 Tote (Tf und Fahrer des LKW) und 16 Verletzte.
Auf der Bilderstrecke erkennt man auch, dass der Bremsweg von BÜ bei Km 27,132 bis zum Stillstand wenige Meter vor der Km Tafel 27,6 (schon kurz vor dem nächsten BÜ) in der Tat fast 500 Meter war - trotz Kollision und Reibungswiederstand.
Dieser Zug ist also sehr wahrscheinlich völlig ungebremst, vlt. sogar weiterhin mit Antriesleistung in den LKW gefahren. Der Tf konnte überhaupt nichts mehr machen.
Spekulatius: Möglicherweise hat erst eine gerissene Bremsleitung oder die Sifa mangels Reaktion dann einige Sekunden später eine Zwangsbremsung ausgelöst. Sonst hätte der (führerlose) Zug den LKW möglicherweise noch weiter geschoben bis in den Bahnhof hinein.
Mangels "Blackbox" wird es aber wohl nicht genau aufgeklärt werden können.
Das Militärfahrzeug selbst hat mit dem Unfallverlauf übrigens nichts zu tun. Das blieb zusammen mit dem Anhänger unversehrt am Bahnübergang zurück.
Wurde noch nicht genannt: Bilanz 2 Tote (Tf und Fahrer des LKW) und 16 Verletzte.
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Meinem Sicherheitsempfinden nach müssten BÜs mit Deckungssignal und Radar-Freimeldung ausgestattet sein. Nur wenn Bü zu und per Radar sichergestellt dass nix (großes, so ab Fahrrad, nicht wegen jeder Katze) drin ist, kriegt der Zug Fahrt.DSG Speisewagen @ 6 Nov 2015, 15:54 hat geschrieben:Man könnte auch dieses russische System einführen dass Bahnübergänge gar nicht befahrbar sind, weil aus dem Boden eine Sperre ausgefahren wird.
Das verlängert die Schließzeiten, ja. Aber wäre die sichere Lösung. Wieso das Risiko in Kauf genommen wird, dass der Zug nicht gestoppt werden kann wenn, wenn der Bü mal nicht richtig schließt, ist mir schleierhaft. Jeder heutige Sicherheitsingenieur würde nen Herzanfall bekommen.
Die Frage der Besatzung jetzt mal völlig ausgeklammert - das ist jetzt ungefähr das Niveau von "Eine Frau hat einen Unfall gebaut - wir müssen Frauen das Autofahren verbieten."Iarn @ 7 Nov 2015, 12:23 hat geschrieben:Der einfachste Weg solche Unglücke zu verhindern, wäre natürlich die amerikanische Besatzung in Deutschland 70 Jahre nach Kriegsende zu beenden.
Ich möchte mich nicht tiefer in die militärische Diskussion einmischen, aber die Frage ist falsch gestellt. Richtig muss sie heißen:Metropolenbahner @ 7 Nov 2015, 22:34 hat geschrieben:Wobei sich sowieso die Frage stellt, ob man Flugzeug gestützten A-Waffen heutzutage überhaupt braucht.
Die Antwort lautet nein.Wobei sich sowieso die Frage stellt, ob man A-Waffen überhaupt braucht.
Der 612 hat also keine DSK? Ich tät mich wundern...218 466-1 @ 8 Nov 2015, 02:31 hat geschrieben: Mangels "Blackbox" wird es aber wohl nicht genau aufgeklärt werden können.
@Didy: Muss ja nicht unbedingt ein Deckungssignal sein, eine Lo-Anlage mit Üs wäre da generell ausreichend (und würde kürzere Schließzeiten ermöglichen). Wenn man die eben auch mit Gefahrraumüberwachung und Vollschranken ausrüsten würde. Wenn der Bü nicht gesichert ist, ist auch bisher keine "freie Fahrt" drin - vielleicht mal ausgenommen den Fall bei neueren Anlagen, dass sie sich für in Ordnung hält und dann doch nicht funktioniert. Da bin ich auch kein Fan davon, das Bü1 anzuknipsen bevors an der Straße nicht wirklich rot ist...
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck
Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
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Gehört das jetzt in Nah- oder Fernverkehr? Eigentlich beides.
Regionalzug bleibt in Karlstein bei Aschaffenburg liegen, aufgebrachte Fahrgäste stoppen ICE und lösen allgemeines Chaos aus.
http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/...tingen-100.html
Regionalzug bleibt in Karlstein bei Aschaffenburg liegen, aufgebrachte Fahrgäste stoppen ICE und lösen allgemeines Chaos aus.
http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/...tingen-100.html
Schon heftig, scheint mir aber irgendwie z.T. hausgemacht gewesen zu sein. Vermutlich hätte man mit einer guten Informationsstrategie (die Reisenden informieren, und ihnen erklären, warum, weshalb, wieso, sowie eine Alternative in Aussicht stellen) da die Eskalation vermeiden können.
Wo ist das Problem?
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Jupp, v.a. als die RB dann - ohne Passagiere - plötzlich weiterfuhr, steht in einer anderen Quelle:rautatie @ 10 Nov 2015, 16:52 hat geschrieben: Schon heftig, scheint mir aber irgendwie z.T. hausgemacht gewesen zu sein. Vermutlich hätte man mit einer guten Informationsstrategie (die Reisenden informieren, und ihnen erklären, warum, weshalb, wieso, sowie eine Alternative in Aussicht stellen) da die Eskalation vermeiden können.
http://www.main-echo.de/regional/blaulicht...art3915,3875367Die Bundespolizei, die für Ermittlungen von Straftaten auf Bahnanlagen zuständig ist, untersucht jetzt, was genau sich abgespielt hat. Ein Regionalexpress war von Frankfurt nach Aschaffenburg unterwegs, als er wegen einer Panne gegen 17 Uhr am Dettinger Bahnhof hielt, heißt es auf Nachfrage von der Bundespolizei in Würzburg. Die Fahrgäste wurden gebeten, den Zug zu verlassen und den Bahnsteig zu wechseln, um dort auf den nächsten Regionalexpress zu warten. Nachdem der Zug leer war, schlossen die Türen und er fuhr davon - sehr zum Ärger der Fahrgäste.
Der Pressesprecher der Bundespolizei, Fabian Hüppe, sagt: "Warum der Zug weiterfuhr, kann ich nicht kommentieren." Eventuell sei der Zug zur Reparatur gefahren. Für die Zuggäste könnte das nicht offensichtlich gewesen sein: "Für die Reisenden war das entzürnend", sagte Hüppe.
Ja, da hätte es wohl schon viel gebracht, wenn man mit den Fahrgästen geredet hätte: "Liebe Fahrgäste, wir müssen den defekten Zug nun zur Reparatur fahren. Aus Sicherheitsgründen muss das ohne Fahrgäste erfolgen" (oder so ähnlich).Metropolenbahner @ 10 Nov 2015, 17:27 hat geschrieben: Jupp, v.a. als die RB dann - ohne Passagiere - plötzlich weiterfuhr, steht in einer anderen Quelle:
So etwas ähnliches habe ich auch schon mal erlebt: ein abfahrbereiter Zug stand am Münchner Hbf, als die Fahrgäste per Durchsage zum Aussteigen aufgefordert wurden. Es hieß, er könne wegen einer Störung bis auf weiteres nicht abfahren. Als die meisten Leute ausgestiegen waren, fuhr er plötzlich ganz normal los... So etwas ist den Fahrgästen verständlicherweise nur schwer zu vermitteln.
Wo ist das Problem?
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"Die Tatsache (...) muss die etwa 40 bis 60 Fahrgäste so erzürnt haben, dass sie sich an die Fahrdienstleiterin wandten. Offenbar fühlte sich die Frau so bedrängt, dass die sich nicht mehr anders zu helfen wusste, als einen Notruf abzusetzen. (...) Der Lokführer war darüber so aufgebracht, dass er sich nervlich nicht in der Lage sah, die Fahrt fortzusetzen."
Wenn sie jetzt den ICE noch entführt hätten, könnte man's als unterfränkischen Western filmisch aufbereiten.
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Bedrohung, Nötigung und Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, abgesehen davon, dass diese "Wutbürger" sich selbst in höchste Lebensgefahr gebracht haben.Martin H. @ 10 Nov 2015, 16:40 hat geschrieben:Regionalzug bleibt in Karlstein bei Aschaffenburg liegen, aufgebrachte Fahrgäste stoppen ICE und lösen allgemeines Chaos aus.
Die sollten mit lebenslangem Hausverbot aller Bahnanlagen und Zügen belegt und von der Beförderung ausgeschlossen werden.
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Wenn man nicht möchte, dass das Beispiel Schule macht - und dabei mal entsetzlich was schief geht - wird man um eine rechtsstaatliche juristische Aufarbeitung nicht herumkommen.Rohrbacher @ 10 Nov 2015, 18:47 hat geschrieben: Ob man das denen jetzt wirklich verbieten muss, damit sie sich von der Bahn fernhalten... :ph34r:
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Ja und worauf soll die Bahn verknackt werden?146225 @ 10 Nov 2015, 19:30 hat geschrieben: Wenn man nicht möchte, dass das Beispiel Schule macht - und dabei mal entsetzlich was schief geht - wird man um eine rechtsstaatliche juristische Aufarbeitung nicht herumkommen.
Auf Kundenfreundlichkeit? Ausreichende Wartung ihrer Schienenfahrzeuge? FDL die nicht die Panik vor Kundenkontakt bekommen sondern ggf. an einer Problemlösung mitwirken indem sie z.B. in der BZ anrufen und kundtun dass da was gewaltig schiefgelaufen ist und man jetzt besser den nächsten Personenzug kurz anhält um die Leute mitzunehmen?
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Die Eisenbahn sehe ich hier im zivilrechtlichen Bereich angesiedelt - definitiv wurde die Leistung mangelhaft erbracht. Auf der "Kundenseite": Je nach dem wie das mit der Fdl. abgelaufen ist, könnten tatsächlich Straftatbestände greifen. Ist halt schon ein Unterschied, ob gesagt wurde "Wir haben ein Problem, würden Sie uns bitte helfen" oder in die Richtung losgebrüllt wurde "Wenn der nächste Zug nicht hält, hängst Du am Oberleitungsmast!"ropix @ 11 Nov 2015, 03:44 hat geschrieben: Ja und worauf soll die Bahn verknackt werden?
Auf Kundenfreundlichkeit? Ausreichende Wartung ihrer Schienenfahrzeuge? FDL die nicht die Panik vor Kundenkontakt bekommen sondern ggf. an einer Problemlösung mitwirken indem sie z.B. in der BZ anrufen und kundtun dass da was gewaltig schiefgelaufen ist und man jetzt besser den nächsten Personenzug kurz anhält um die Leute mitzunehmen?
Wie gesagt, ich sehe das Problem vor allem darin, dass es - auch wenn evtl. im vorliegenden Fall nichts strafrechtlich relevantes geschehen ist - beim nächsten Mal anders ausgehen könnte. Da stellen sich vielleicht (wieder) welche in den Gleisbereich, das geht schief und es gibt einen hässlichen Mehrfach-PU. Oder es wendet wirklich jemand körperliche Gewalt gegen Bahnpersonal an. Beides sollte nicht ernsthaft vorkommen müssen.
Wenn Eisenbahn zum rechtsfreien Raum wird, hab' ich ja auch selber eine Idee: Wenn die RB in der Früh' das nächste Mal ausfällt, such' ich mir eine Gruppe davon betroffener Fahrgäste, und wir zwingen den nachfolgenden IRE, der normal am Zielbahnhof der Gruppe durchfährt per rotem Haltewunschgriff zu einem kleinen Sonderhalt. Ist doch dann auch egal. Oder?
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Meintest du Deutschland im Allgemeinen oder Bayern im Speziellen? Vielleicht waren es aber auch Zug'reiste Hessen oder so.Münchner Kindl @ 11 Nov 2015, 09:53 hat geschrieben: Wenn ich schon "fordernd" höre stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Das ist halt in den Herkunftsländern der Fachkräfte so üblich, man holt sich einfach was man will, inklusive Fdl bedrohen oder ICE zum stoppen zwingen...
Unfassbar was hier mittlerweile für Zustände herrschen...
Für die, die sich anmaßen über den Wert und Unwert anderer zu urteilen: Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Eine interessante Aussage. Auf welche Herkunftsländer ist sie exakt bezogen, und auf welche Informationsquellen beziehst du dich? Immerhin kommen die Fachkräfte ja aus Deutschland, vielen europäischen und anderen Ländern. Da wäre es interessant zu erfahren, in welchen von diesen Herkunftsländern wie häufig Bahnangestellte bedroht und Fernzüge aufgehalten werden.Münchner Kindl @ 11 Nov 2015, 09:53 hat geschrieben: Das ist halt in den Herkunftsländern der Fachkräfte so üblich, man holt sich einfach was man will, inklusive Fdl bedrohen oder ICE zum stoppen zwingen...
Wo ist das Problem?
Ach bitte. Du weißt genau, wen das Kindl meint. Die Ausländer warens. Natürlich. Wer denn auch bitte sonst. Deutsche (natürlich nur die ohne Migrationshintergrund) tun sowas nicht. Nicht ein einziger. Ausländer hingegen schon. Und zwar alle. Immer. Weswegen solche Dinge ja auch permanent vorkommen, quasi zur Norm geworden sind. :rolleyes:autolos @ 11 Nov 2015, 09:59 hat geschrieben: Meintest du Deutschland im Allgemeinen oder Bayern im Speziellen? Vielleicht waren es aber auch Zug'reiste Hessen oder so.
Mfg
Catracho
Theirs not to reason why, theirs but to do and die. - Alfred Tennyson
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Der RE 4027 hat vorhin den Münchner Hauptbahnhof auf Gleis 30 erreicht, seit Petershausen gezogen von der 111 224 und mit einer Verspätung von 101 Minuten.
101 048 hat in der Ausfahrt Petershausen beschlossen nicht mehr zu wollen. Keinen Meter mehr.
Da dann auch die Türen nicht mehr verriegelt waren wurde der gesamte Bahnhof für eine gute Stunde gesperrt.
101 048 hat in der Ausfahrt Petershausen beschlossen nicht mehr zu wollen. Keinen Meter mehr.
Da dann auch die Türen nicht mehr verriegelt waren wurde der gesamte Bahnhof für eine gute Stunde gesperrt.
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Allgemeines Chaos dadurch. ICE 582 ging über Augsburg, einige andere (526, 631/681, 723, 1502) halten zusätzlich in Ingolstadt. RE 4038 Ausfall, als 4039 läuft der Zug des Allersberg-Express bis Ingolstadt.Martin H. @ 12 Nov 2015, 20:23 hat geschrieben:Der RE 4027 hat vorhin den Münchner Hauptbahnhof auf Gleis 30 erreicht, seit Petershausen gezogen von der 111 224 und mit einer Verspätung von 101 Minuten.
101 048 hat in der Ausfahrt Petershausen beschlossen nicht mehr zu wollen. Keinen Meter mehr.
Da dann auch die Türen nicht mehr verriegelt waren wurde der gesamte Bahnhof für eine gute Stunde gesperrt.
Bahnens dazu:
DB @ 17:21 hat geschrieben:Sehr geehrte Frau (...),
wegen einer Fahrzeugstörung ist der Bahnhof Petershausen für den Zugverkehr gesperrt. Die Züge werden derzeit an den Bahnhöfen zurückgehalten und warten dort die Dauer der Sperrung ab. Es ist mit Verzögerungen zu rechnen. Auch kann es kurzfristig zu Zugausfällen kommen.
Ihre DB Regio Bayern
DB @ 18:15 hat geschrieben:Sehr geehrte Frau (...),
die Sperrung des Bahnhofs Petershausen wurde aufgehoben und der Zugverkehr wird wieder aufgenommen. Es kommt zu erheblichen Folgeverzögerungen von bis zu 60 Minuten.
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