[M] Avenio Sammelthema

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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Didy
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Beitrag von Didy »

EasyDor @ 26 Dec 2017, 14:28 hat geschrieben:der T2
der T2-4
T2-3 und T2-2
Die von dir genannten Namen sind leider falsch.
Die Fahrzeuge heißen je nach Länge T2, T3, T4, und falls er mal bestellt wird T5.
Die ganze Gruppe zusammengefasst heißt TZ. (TraktionsZug - da hat man halt was mit T gesucht...)

Und ja, die Technik ist in allen TZ die gleiche.
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

spock5407 @ 26 Dec 2017, 13:49 hat geschrieben: Aber nur, wenn kein Linienverbund mit 16er.

IMO macht das aber betrieblich wenig Sinn, da auf welcher Linie auch immer Kurse durchzutauschen, nur damit man den Kurzen solo wo einsetzen kann.
Wenn sie solo zugelassen wären, aber zur DoTr nicht, dann könnte man sie evtl. interimsweise wo als Taktverstärker auf eher peripheren Strecken einsetzen (sofern Personal vorhanden)
Viel sinnvoller wäre ein 2+2 Betrieb, wenn kein 3+2 benötigt wird.
Viele Grüße
Jojo423
Hot Doc
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Beitrag von Hot Doc »

Einzig sinnvolle Anwendung von einzelnen 2-teilern - aber auch nur, wenn man genug Fahrer hat - wäre alle 3 Minuten auf dem 23er.

Aber das wäre nur sinnvoll, wenn man die freiwerdenden Fahrzeuge anderweitig nutzen kann.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Jojo423 @ 26 Dec 2017, 19:39 hat geschrieben: Viel sinnvoller wäre ein 2+2 Betrieb, wenn kein 3+2 benötigt wird.
Das ist eh klar, ging nur um die Möglichkeit, die T2 sinnvoll solo einsetzen zu können, quasi als Überbrückungszeit bei Zulassungsproblemen bei Zugbildung.

Btw, könnten die TZ eigentlich auch "Rücken an Rücken" eingesetzt werden? Quasi als Ersatz für ZR-Wagen? Zumindest wäre dann ja immer ein Wagenteil pro Richtung nutzbar. So ähnlich, wie es früher Tatrabetriebe mit ihren Tatra-Großraumwagen oder KT4D im Baustellenverkehr hin- und wieder getan hatten.
Tramalbum
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Beitrag von Tramalbum »

Rücken an Rücken: Mit so einem Gespann wäre der bekannte Trambahnbehinderungsbeamte dann wohl gänzlich überfordert: Zulassung von so etwas voraussichtlich "in the year 2525"...

Außerdem müsste man mit so einem Zweirichtungszug im Baustellenverkehr ja auch irgendwie auf das andere Gleis hinüber kommen: Kletterweichen in München! Ja um Gotteswillen! So was ham ma ja no nia ned g'habt...
Für eine Tram durch den Englischen Garten!
Rathgeber
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Beitrag von Rathgeber »

Tramalbum @ 27 Dec 2017, 13:50 hat geschrieben: Rücken an Rücken: Mit so einem Gespann wäre der bekannte Trambahnbehinderungsbeamte dann wohl gänzlich überfordert: Zulassung von so etwas voraussichtlich "in the year 2525"...
Die Rücken-an-Rücken-Variante ist gewiss besser, als beispielsweise den Abschnitt Isartor - Müllerstraße komplett abzuhängen, verschlingt aber auch unnötig Fahrzeuge. Sinnvoller wäre es, bei der nächsten Tranche Zweirichtungsfahrzeuge zu bestellen. Angesichts der Modulbauweise sollte das eigentlich kein Problem darstellen.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Eine Tranche Zweirichter für sowas ist sicher absolut sinnvoll und bei der Regelmässigkeit von längeren Baustellen IMO fast schon ein must-have. IMO wären 4teiler dafür am sinnvollsten.
Zumal die Dinger ja auch im Regeleinsatz sinnvoll untergebracht werden können. fehlen dann ja nur ein paar Sitzplätze zugunsten von Stehplätzen.
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Beitrag von EasyDor »

spock5407 @ 27 Dec 2017, 13:45 hat geschrieben: Zumal die Dinger ja auch im Regeleinsatz sinnvoll untergebracht werden können. fehlen dann ja nur ein paar Sitzplätze zugunsten von Stehplätzen.
Gerade im Berufsverkehr auf manchen Linien, z.B. 22...
Allerdings mit dem jetzigen Gleisnetz nur mit Kletterweichen umsetzbar, was zu 100% an der TAB scheitern wird.
Ob sich da die mit Sicherheit recht hohen Mehrkosten für die 16 statt 8 Türen und besondere Zulassung (TAB......) lohnt?
The definition of insanity is doing the same thing over and over and expecting different results.
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Rathgeber
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Beitrag von Rathgeber »

Wenn man sich wegen vorauseilenden Gehorsams jeder Neuerung aus Münchner Sicht verschließt, ist niemandem geholfen.
Abgesehen davon, dass man an manchen Stellen, die man zukünftig saniert, auch Gleiswechsel einbauen kann.
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

Rathgeber @ 27 Dec 2017, 13:18 hat geschrieben: Die Rücken-an-Rücken-Variante ist gewiss besser, als beispielsweise den Abschnitt Isartor - Müllerstraße komplett abzuhängen, verschlingt aber auch unnötig Fahrzeuge. Sinnvoller wäre es, bei der nächsten Tranche Zweirichtungsfahrzeuge zu bestellen. Angesichts der Modulbauweise sollte das eigentlich kein Problem darstellen.
Stets ein Triebwagen hat dann aber die Türen allerdings auf der falschen Seite.
Viele Grüße
Jojo423
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Beitrag von 146225 »

Jojo423 @ 27 Dec 2017, 16:08 hat geschrieben: Stets ein Triebwagen hat dann aber die Türen allerdings auf der falschen Seite.
Richtig, deswegen beschränkt man solche Betriebsweisen ja auch auf die Zeit von Baustellen und ähnlichen Betriebseinschränkungen. Besser als Umstiege zum SEV-Bus ist es m.E. nach allemal.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
sebastian_t
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Beitrag von sebastian_t »

Martin H. @ 22 Dec 2017, 16:36 hat geschrieben: Waas? :o
Dann bremst der ja bei Regen viel schlechter.....
Ach so was, F=m x a bleibt gleich...tz..tz
sebastian_t
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Beitrag von sebastian_t »

Didy @ 26 Dec 2017, 18:51 hat geschrieben: Und ja, die Technik ist in allen TZ die gleiche.
Glaube ich aber nicht - wie schafft den der Zweiteiler 3 angetriebene Achsen bei 2 Fahrwerken?
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Jean
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Beitrag von Jean »

Ob nun 1 Motor, 2 Motoren oder 3 Motoren. Jeder Motor ist ja identisch...
Die Rücken-an-Rücken-Variante ist gewiss besser, als beispielsweise den Abschnitt Isartor - Müllerstraße komplett abzuhängen,
Da wäre eher eine Weiche von der Müllerstraße zur Fraunhoferstraße Stadtauswärts sinnvoll.
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
Rathgeber
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Beitrag von Rathgeber »

Jojo423 @ 27 Dec 2017, 17:08 hat geschrieben: Stets ein Triebwagen hat dann aber die Türen allerdings auf der falschen Seite.
Wie gesagt: allemal besser, als eine Strecke innerhalb von zwei Jahren monatelang (ohne SEV!) abzuhängen
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Man könnte ja an den Türen auf der linken Seite Sitze verbauen, die man einfach herausnehmen kann. Im Regelbetrieb also Sitze vor der Tür, für Zweirichtungsbetrieb nimmt man die Sitze dann raus.

Alternativ, wie schon mal geschrieben - was spricht denn dagegen Gleiswechselbetrieb mit Einrichtungsfahrzeugen zu machen? Damit wäre der Ausstieg dann halt auf das (gesperrte) Gegengleis. Aufs Gegengleis einen mobilen Bahnsteig legen und gut ist, dazu bei Bedarf noch eine Anforderungsampel. Geht natürlich nur wenn man nicht per Kletterweiche wenden muss.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Michi Greger
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Beitrag von Michi Greger »

sebastian_t @ 27 Dec 2017, 17:25 hat geschrieben: Glaube ich aber nicht - wie schafft den der Zweiteiler 3 angetriebene Achsen bei 2 Fahrwerken?
Der Zweiteiler hat entweder 2 oder 4 angetriebene Achsen. Das "Maximum-Drehgestell" von R2/R3 gibt es nicht mehr, es ist quasi das "Combino-Fahrwerk" mit dem außenliegenden Längsantrieb.

Gruß Michi
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Martin H.
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Beitrag von Martin H. »

sebastian_t @ 27 Dec 2017, 17:19 hat geschrieben:
Martin H. @ 22 Dec 2017, 16:36 hat geschrieben: Waas?  :o
Dann bremst der ja bei Regen viel schlechter.....
Ach so was, F=m x a bleibt gleich...tz..tz
Mein Beitrag oben war ja eigentlich nicht ernst gemeint.

423 bremst etwas besser als 425. Ein 426 in etwa genauso.
Hatte unseren momentanen 426 aber kürzlich das erste Mal bei Nieselregen, schauder.

Ein Ex-Murnauer meinte dann, ist normal, am besten ist es immer noch wenn das WC voll ist.
Valentin
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Beitrag von Valentin »

sebastian_t @ 27 Dec 2017, 17:19 hat geschrieben:
Martin H. @ 22 Dec 2017, 16:36 hat geschrieben: Waas?  :o
Dann bremst der ja bei Regen viel schlechter.....
Ach so was, F=m x a bleibt gleich...tz..tz
Das wird wie heute üblich per Software ausgeglichen - so wie es ja auch bei der Münchner S-Bahn statt teurer Zusatzbremsen geplant und beim 423 bestellt wurde. :ph34r:
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
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S-Bahn 27
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Beitrag von S-Bahn 27 »

Martin H. @ 28 Dec 2017, 00:56 hat geschrieben: 423 bremst etwas besser als 425. Ein 426 in etwa genauso.
Hatte unseren momentanen 426 aber kürzlich das erste Mal bei Nieselregen, schauder.

Ein Ex-Murnauer meinte dann, ist normal, am besten ist es immer noch wenn das WC voll ist.
Der 423er hat wenigstens eine gut wirkende ep-Bremse, möchte man im Vergleich zu anderen Baureihen kaum glauben, bis man dann mal nen 425/426 bedient.
Es gibt zwar wenigstens so gut wie keinen Bremskraftausfall beim Übergang von der Voll- in die Schnellbremsung, allerdings durchaus schauderhaft, wenn man weiß, dass dies die stärkstmöglichste Bremswirkung bei dieser Baureihe ist. E-Bremse lässt sich dagegen natürlich softwaremäßig anpassen und wurde sie wohl bei allen ET 42x in der Vergangenheit schon. ;)

Allerdings sind wir jetzt wirklich fernab von der Straßenbahn, Druckluftbremsen wird unser Avenio wohl kaum haben? :D
S27 nach Deisenhofen
Martin H.
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Beitrag von Martin H. »

Dürfte eher elektrisch sein. Bis mindestens zu den P gab es aber sehr wohl auch Druckluftbremsen.
Auer Trambahner
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Beitrag von Auer Trambahner »

Im Normalbetrieb Elektrisch und den "letzten Meter" hydraulisch.
Beim S auch je nach Beladung und E-Bremswirkung jederzeit auf dem Lauf- und/oder den Triebfahrwerken.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
sebastian_t
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Beitrag von sebastian_t »

Michi Greger @ 27 Dec 2017, 23:38 hat geschrieben: Der Zweiteiler hat entweder 2 oder 4 angetriebene Achsen. Das "Maximum-Drehgestell" von R2/R3 gibt es nicht mehr, es ist quasi das "Combino-Fahrwerk" mit dem außenliegenden Längsantrieb.

Gruß Michi
Ich denke man ist sich sicher dass es 2 Fahrwerke und 4 Achsen hat - und 3 davon werden angetrieben sein, da ist für mich die einzige logische Variante.
Maximum Drehgestelle sind schon wieder was anderes (Großes Rad angetrieben und maximal belastet/kleines Lenkrad - der richtige Name ist eigentlich Maximum Traction Boogie von McGuire, Tramway USA)...und die gibt es in dem GT6 oder GT8 mit Sicherheit nicht, da sind die Räder gleich groß, da gibt es eher eine asymmetrische Last (66,6/33,3).
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Beitrag von spock5407 »

?? Da ist nix mit Achsen.
Da der Avenio wie der Combino längs gekuppelte Antriebe in den Fahrwerken hat, hat er entweder 4 Räder angetrieben oder 8 beim Zweiteiler.
Denn ich glaube wahrlich nicht, dass Fahrwerke nur einseitig links oder rechts mit Antrieb bestückt sind. Das dürfte unschöne Kraftwirkungen im Gleis oder auch am Wagen geben.


Angesichts dass die Avenio nicht die leichtesten Wagen sind, die Zweiteiler auch solo und in DoTra einsetzbar sind, spekuliere ich mal dass die mit zwei angetriebenen Fahrwerken ausgestattet sind und nicht mit nur mit einem. 50% Antriebsräder, die nochdazu alle in einem einzigen Fahrgestell sind, wären mir etwas zu dürftig.
Schliesslich muss so eine Kiste auch eine ausgefallene Kiste wegziehen-/schieben/bremsen können.
Und eine DoTra mit 25% Antriebsrädern auf dem Nockherberg? Never.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

spock5407 @ 29 Dec 2017, 16:24 hat geschrieben: Und eine DoTra mit 25% Antriebsrädern auf dem Nockherberg? Never.
Die DoTra soll doch nur auf die Linie 20, 21.

Ich kann mir schon vorstellen, dass man die drauf ausgelegt hat, genau die Strecke zu meistern.
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Beitrag von EasyDor »

Iarn @ 29 Dec 2017, 16:58 hat geschrieben: Die DoTra soll doch nur auf die Linie 20, 21.

Ich kann mir schon vorstellen, dass man die drauf ausgelegt hat, genau die Strecke zu meistern.
Aber das sicher nicht gerade so.... Man will ja auch vom Fleck kommen und auf der 20/21/22 z.B. auch an der Sandstraße mehr als voll beladen zu Semesterbeginn anfahren können ohne der Haltestelle allzusehr ihren Namen zu machen ;)
Außerdem ist der Einsatz dort sicher nicht für alle Zeit in Stein gemeisselt. Es gibt auch andere sinnvolle Orte, obendrauf Umleiter, Baustellen etc...

Bei vier angetrieben Achsen (und das ist bei der Konstruktion eigentlich die einzig wahrscheinliche Variante) konnte man sich auch ernsthaft überlegen einen kleinen Anhänger (ähnlich wie die aus Leipzig) anzuschaffen der dann aus einem T2 einen Dreiteiler machen würde oder aus einem T4 einen fünfteiler :)
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Alleine die Beschaffung von 2 Teilern zeugt doch von einer maximalen Sparsamkeit.

Man würde sich eine Menge Zulassungskram sparen und hätte mal die Chance mehr als eine Splittergattung zu haben, wenn amn gleich 3+3 bestellt hätte.

So bin ich auf alles von den Sparfüchsen gefasst.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Man hat aber gerade nicht die mutmasslich günstigere 5teiler-Variante bestellt, sondern sich für betriebliche Flex entschieden. Weil man dann auf kurze Sicht nirgends anders damit fahren kann. Obs im Btf oder der Hw dann noch Restriktionen für 5teiler gäbe, kann ich nicht einschätzen.

Drum glaub ich nicht, dass man sich die Traktionsleistung der Zweiteiler so beschnitten hätte.

@Easydor: wieviel kleiner den noch als Bw? Bedenke ferner noch die Kurvenradien in München. Der klassische 4x-Grossraumwagen geht da nicht ohne weiteres und ein 8-10m Wägelchen macht ja wohl bitte gar keinen Sinn. Erst recht auch nicht wirtschaftlich und zulassungsrechtlich, da der Avenio vmtl. gar nicht für reinen Bw-Betrieb gedacht ist (Software, Konstruktion, etc.).

Aber eher, dass man sich eine Verlängerung nicht verbauen will und sie eben auch in der Konfiguration 2+2 einsetzen wird wollen.
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Jojo423
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Beitrag von Jojo423 »

Iarn @ 29 Dec 2017, 17:36 hat geschrieben: Alleine die Beschaffung von 2 Teilern zeugt doch von einer maximalen Sparsamkeit.

Man würde sich eine Menge Zulassungskram sparen und hätte mal die Chance mehr als eine Splittergattung zu haben, wenn amn gleich 3+3 bestellt hätte.

So bin ich auf alles von den Sparfüchsen gefasst.
3+3 geht wegen dem Stiglmaierplatz nicht. Die Haltestelle ist einfach zu kurz.
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Beitrag von spock5407 »

Wenn man gerade stehen will/muss. Würde man um die Kurve stehen, messe ich ~61m stadtauswärts. Das würde knapp reichen.
Aber stadteinwärts, wo die Hst ein paar m durch die Kurve länger wäre, würde der Fahrer den Zug nicht mehr einsehen können. Das dürfte da das Problem sein.
Und auf die Nordseite der Kreuzung verlegen wird auch nicht gehen, da die Straße dort enger ist und man der Dachauer ne Fahrspur abknapsen müsste. Wird auch kaum jemand durchsetzen wollen/können.

Aber bevor 'ma von 60m-Zügen träumen, sollte IMO erstmal 45m netzweit fahrbarer Standard werden.
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