[M] Avenio Sammelthema

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Straßenbahnen und Stadtbahnen
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

spock5407 @ 26 Aug 2018, 10:22 hat geschrieben: Mit der aktuellen Situation am Hbf/Bahnhofplatz eher nicht zu machen.
Aus meiner Sicht ist das durchaus machbar, solange der Großteil der Züge aus der Dachauer Straße in die Prielmayerstraße fährt und die Stachus Häuserblockschleife nicht zum Wenden nutzt.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Iarn @ 26 Aug 2018, 11:51 hat geschrieben: Aus meiner Sicht ist das durchaus machbar, solange der Großteil der Züge aus der Dachauer Straße in die Prielmayerstraße fährt und die Stachus Häuserblockschleife nicht zum Wenden nutzt.
Wie willst du das hinbekommen? Dafür müsste man einige Linien neu durchbinden.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Lazarus @ 26 Aug 2018, 10:59 hat geschrieben: Wie willst du das hinbekommen? Dafür müsste man einige Linien neu durchbinden.
Und ? Das macht man doch eh dauernd...
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Iarn @ 26 Aug 2018, 11:59 hat geschrieben: Und ? Das macht man doch eh dauernd...
Problem ist aber, das die neuen Doppeltraktionen kaum reichen dürften, um diese Linien gross zu verlängern, will man die hauptsächlich in der Dachauer Str einsetzen.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Man hat ja durch den Entfall der SL21 als Doppeltraktionslinie einige zu viel.

Außerdem dürfte im Umfeld der Umgestaltung des Marienhofes eine Wendeschleife dort relativ aufwandsarm zu errichten sein. Zumindest aufwandsärmer als das halbe Netz auf 5 Wagen umzustricken.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Marienhof soll also eine Betonwüste werden. Sorry aber davon bin ich eher nicht begeistern. Ebenso dürfte das in der Bevölkerung eher nicht gut ankommen. Zumal die Stadt versprochen hat, den Platz wieder zu begrünen.
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Beitrag von P-fan »

Deswegen muss der Marienhof keine Betonwüste werden, vergleiche doch mal mit bestehenden Wendeschleifen, die von Bäumen und Sträuchern umgeben sind.
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spock5407
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Beitrag von spock5407 »

Wenn für den 20er zuviel 3+2 da sind und welche einsetzbar, dann halt einfach auf den 29E damit. Der soll doch auch über die Stachusschleife.
Irgendwo kriegt man die schon unter; das sollte doch das kleinste Problem sein.
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Beitrag von Mark8031 »

Lazarus @ 26 Aug 2018, 12:18 hat geschrieben: Marienhof soll also eine Betonwüste werden.
Das hat er nicht geschrieben.
Zumal die Stadt versprochen hat, den Platz wieder zu begrünen.
Wendeschleife und grün schließt sich nicht aus. Dafür gibt es genügend Beispiele im Netz. Nur halt nicht in Pasing.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
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Beitrag von Hot Doc »

Iarn @ 26 Aug 2018, 10:46 hat geschrieben:St Emmeram  definitiv nicht in der Länge* , dafür kann es sein, dass man für breitere Fahrzege Vorkehrungen geschaffen hat, damals war noch eine SUB auf Teilen der Strecke im Gespräch (Messe - Englschalking - Cosimastr. - St. Emmeram - Nordring etc).

* habe da mal beim Aussteigen geschaut ob die Bahnsteige eigentlich länger als R3 sind, nicht wirklich
Da bist du aber genau richtig (oder falsch) ausgestiegen. Nur die Bahnsteige am Arabellapark und an der Prinz-Eugen-Kaserne sind mit ca. 42m etwas zu kurz. Am Arabellapark kann man aber bei google sehr gut erkennen, dass eine Verlängerung schon eingeplant ist. Da liegen die Randsteine für den erweiterten Bahnsteig schon in der Wiese.
Die anderen Halte sind mit 54-66 Meter sogar für 6-fach (und theoretisch) 7-fach Traktionen zu gebrauchen. (Zumindest die 6-fachen halte ich mit 2x 3-Teiler in ferner Zukunft für eine Option.)
Ich halte einen dichteren Takt wichtiger als 5 Teiler. An vielen Orten sind 25% mehr Kapazität auch wieder sehr schnell erachöpft. Mit Taktverdichtungen ist deutlich mehr raus zu holen.
Wenn ein R2 abgestellt wird und ein 5-Teiler kommt, sind das aber 66% mehr Kapazität. Auch wenn der nicht 1:1 auf der selben Strecke fährt, erhöht sich die Kapazität im Netz (bezogen auf das eine Fahrzeug) um diesen Faktor.
Und ich denke, dass wir an einigen Stellen an den Punkt kommen, wo eben Taktverdichtung alleine nicht mehr reichen. Ich erinnere mich an eine Vorlesung in DD zu diesem Thema. Das Fazit war, dass man besser längere Fahrzeuge im 10-Minuten-Takt rausschickt als kurze und dafür häufiger. Dass sich dann mehrere Linien in der Stadt überlagern und den Takt verdichten, war schon mit berücksichtigt.
Bestes Beispiel der 20/21/22. Da reicht schon ein Rolli-Fahrer der ein und wieder aussteigt, um den ganzen Takt ad absurdum zu führen. Da fährt mal lieber in Moosach ein bisschen Luft mehr spazieren und hat dann einen stabilen Takt.
(Abgesehen davon, dass da eine Taktverdichtung auf dem 22er Abschnitt eh ziemlich eng werden würde. Da helfen nurnoch größere Fahrzeuge!)

@Lazarus:
Marienhof soll also eine Betonwüste werden. Sorry aber davon bin ich eher nicht begeistern. Ebenso dürfte das in der Bevölkerung eher nicht gut ankommen. Zumal die Stadt versprochen hat, den Platz wieder zu begrünen.
Du meinst z.B. so eine Betonwüste?
Bild
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Beitrag von Didy »

Iarn @ 26 Aug 2018, 10:46 hat geschrieben:
bestia_negra @ 26 Aug 2018, 09:41 hat geschrieben: Wurde bei den in jüngerer Zeit gebauten Strecken darauf geachtet?
St Emmeram definitiv nicht in der Länge*
* habe da mal beim Aussteigen geschaut ob die Bahnsteige eigentlich länger als R3 sind, nicht wirklich
Wichtig ist nicht, was gebaut wurde. Wichtig ist, was baulich möglich ist und im Idealfall Planfestgestellt ist.
Ulm hat diverse Bahnsteige an der Linie 2 auch länger planfestgestellt, als sie zunächst gebaut werden. Im Bedarfsfall kann man dann schnell verlängern.
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Beitrag von bestia_negra »

Der Abschnitt Effernplatz - Emmeram sollte nicht das Problem darstellen.

Entscheidend dürfte hierbei der Zulauf aus der Stadt sein (sprich Isartor - MWP - Effernplatz und Isartor - Lehel - Effnerplatz).
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

P-fan @ 26 Aug 2018, 12:58 hat geschrieben: Deswegen muss der Marienhof keine Betonwüste werden, vergleiche doch mal mit bestehenden Wendeschleifen, die von Bäumen und Sträuchern umgeben sind.
Sehe ich an der Wendeschleife hier in Pasing. :ph34r:
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Beitrag von Mark8031 »

Lazarus @ 26 Aug 2018, 15:47 hat geschrieben: Sehe ich an der Wendeschleife hier in Pasing. :ph34r:
Hätte man die Häuser abgerissen und einen grünen Park geschaffen, um die die Tram kreiselt, hättest Du auch gemeckert.
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

Hot Doc @ 26 Aug 2018, 13:34 hat geschrieben:Ich erinnere mich an eine Vorlesung in DD zu diesem Thema. Das Fazit war, dass man besser längere Fahrzeuge im 10-Minuten-Takt rausschickt als kurze und dafür häufiger. Dass sich dann mehrere Linien in der Stadt überlagern und den Takt verdichten, war schon mit berücksichtigt.
Welche Vorlesung war das und war das Fazit auf Dresden bezogen oder allgemein?

Auf Dresden bezogen würde ich beim derzeitigen Netz sagen - richtiges Fazit. Auf der Achse Hbf Nord - Georgpl. passen kaum noch Bahnen drauf. Aber die Walpurigsstr. zur Doppelhaltestelle zu verlängern, wäre jetzt auch keine große Kunst.

In Deutschland scheint der 10-Minuten-Takt irgendwie heilig zu sein. Von Plauen bis München verkehrt alles im Takt 10. Ich denke, dass es für Fahrgäste viel attraktiver wäre, einen dichteren Takt anzubieten statt immer längere Fahrzeuge.
Im internationalen Vergleich sieht das doch ein bisschen anders aus.

Prag z.B. hat unter der Woche in der HVZ fast alle Tramlinien im Takt 8, tlw. sogar Takt 4. Und dort überlagern sich auch noch mehrere Linien auf zahlreichen Strecken!
Oder die berühmte Tangente in Budapest, die nicht nur jede Nacht (!) im Takt 10 verkehrt, sondern auch sonntags im Takt 4.

Ganz klar stellt sich das Problem, dass man in Deutschland weder genügend Personal noch genügend (zugelassene) Fahrzeuge hat. Vielleicht sollte man sich mal darüber Gedanken machen.
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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Beitrag von Hot Doc »

Entenfang @ 26 Aug 2018, 16:17 hat geschrieben: Welche Vorlesung war das und war das Fazit auf Dresden bezogen oder allgemein?
Die Vorlesung war allgemein gehalten, hatte aber konkrete Beispiele in Dresden um die Entscheidungen und Auswirkungen zu illustrieren.
Auf Dresden bezogen würde ich beim derzeitigen Netz sagen - richtiges Fazit. Auf der Achse Hbf Nord - Georgpl. passen kaum noch Bahnen drauf. Aber die Walpurigsstr. zur Doppelhaltestelle zu verlängern, wäre jetzt auch keine große Kunst.
Aber genau die Doppelhaltestellen wurden sehr kritisch gesehen. In aller Regel muss man dann auch doppelt halten, erst hinten und dann noch einmal in vorderer Position. Da führt zu Zeitverlust und ziemlich wirre Fahrgastströme am Bahnsteig.
In Deutschland scheint der 10-Minuten-Takt irgendwie heilig zu sein. Von Plauen bis München verkehrt alles im Takt 10. Ich denke, dass es für Fahrgäste viel attraktiver wäre, einen dichteren Takt anzubieten statt immer längere Fahrzeuge.
Im internationalen Vergleich sieht das doch ein bisschen anders aus.
Der 10 Minuten-Takt ist leicht zu merken (ganz im Gegensatz zum 8 Minuten Takt, der - konsequent umgesetzt - dann auch jede Stunde rotiert) und hat auch nur eine relativ geringe Kapazitätserhöhung zur Folge, die man über längere Fahrzeuge leicht kompensieren kann.
Alles unter einem 5 Minuten-Takt sollte man sowieso nicht mehr ausschreiben, sondern einfach schreiben "ca. alle 4 Minuten", bei den verkehrsbedingt leicht schwankenden Abfahrtszeiten der Tram wirds sonst irgendwann lächerlich. Das geht aber wiederum nur, wenn man die ganze Linie in diesem Takt fährt. Logisch gibts Situationen in denen man solche Takte fahren kann (auf dem 20er-Linienbündel wird ja ähnliches auch in München gemacht und bei der U-Bahn im Stoß ja auch). Trotzdem bin ich ein großer Fan von gut merkbaren Abfahrtszeiten in den Außenbereichen, vor allem was Takte oberhalb von 5 Minuten angeht. Das ist ein wesentliches Merkmal attraktiven Nahverkehrs, dass er gut merkbare Abfahrtszeiten hat. Ich will selber WISSEN, wann die Bahn geht, nicht jedesmal nachschauen müssen, dann fahr ich auch damit.
Ganz klar stellt sich das Problem, dass man in Deutschland weder genügend Personal noch genügend (zugelassene) Fahrzeuge hat. Vielleicht sollte man sich mal darüber Gedanken machen.
Ich denke andersrum wird ein Schuh draus. In D ist Fahrzeugwartung und Fahrpersonal einfach deutlich teurer. Und der Unterschied von der Attraktivität von Takt 8 oder 10 halte ich für vernachlässigbar, vor allem wenn dadurch die Merkbarkeit flöten geht. Die geringen Kapazitätsunterschiede sind besser durch größere Züge zu erreichen, wenn es da mal eine gewisse Auswahl gäbe.

Ich fände eine langfristige Strategie gut, in München nach und nach alle Linien für 5- (besser gleich 6-) Teiler auszubauen und sich entsprechende Fahrzeuge zu besorgen. 2- bis 5-Teiler, davon zumindest 2- und 3-Teiler kuppelbar. Die bestehenden Optionen für den Avenio würde da gut dazu passen.
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Beitrag von Boris Merath »

Iarn @ 26 Aug 2018, 11:20 hat geschrieben: Ich halte einen dichteren Takt wichtiger als 5 Teiler. An vielen Orten sind 25% mehr Kapazität auch wieder sehr schnell erachöpft. Mit Taktverdichtungen ist deutlich mehr raus zu holen.
In einer Stadt wie München, wo der Verkehr kurz vor dem Kollaps steht, wird man beides brauchen. Also ist JETZT der richtige Zeitpunkt gekommen auf 5-Teiler (oder noch besser 6-Teiler) zu setzen, und die Bahnsteige zu verlängern. Es stehen jetzt größere Fahrzeugbechaffungen an, wann wenn nicht jetzt soll man auf längere Züge setzen?

Und keine Angst, die Taktverdichtungen wird es zusätzlich brauchen.

Und zum Thema dass man 5-Teiler nahezu nirgends einsetzen kann - dagegen gibt es eine einfache Lösung, nämlich Bahnsteige verlängern. Und bis man die Bahnsteige verlängert hat kann man ja mit den eigentlich als 5-Teilern geplanten Zügen vorerst als 3-Teiler sowie 4-Teiler fahren und damit Takte verdichten. Das ist nämlich genau der (einzige) Vorteil des Doppeltraktionskonzepts.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Boris Merath @ 26 Aug 2018, 17:52 hat geschrieben: In einer Stadt wie München, wo der Verkehr kurz vor dem Kollaps steht, wird man beides brauchen. Also ist JETZT der richtige Zeitpunkt gekommen auf 5-Teiler (oder noch besser 6-Teiler) zu setzen, und die Bahnsteige zu verlängern. Es stehen jetzt größere Fahrzeugbechaffungen an, wann wenn nicht jetzt soll man auf längere Züge setzen?
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Beitrag von Jojo423 »

Lazarus @ 26 Aug 2018, 17:02 hat geschrieben:
Boris Merath @ 26 Aug 2018, 17:52 hat geschrieben: In einer Stadt wie München, wo der Verkehr kurz vor dem Kollaps steht, wird man beides brauchen. Also ist JETZT der richtige Zeitpunkt gekommen auf 5-Teiler (oder noch besser 6-Teiler) zu setzen, und die Bahnsteige zu verlängern. Es stehen jetzt größere Fahrzeugbechaffungen an, wann wenn nicht jetzt soll man auf längere Züge setzen?
19er fällt da schon mal weg.
Stimmt. Auf dem sollen die neuen 2-Teiler eingesetzt werden. :ph34r:
Viele Grüße
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Beitrag von Lazarus »

Jojo423 @ 26 Aug 2018, 18:16 hat geschrieben:
Lazarus @ 26 Aug 2018, 17:02 hat geschrieben:
Boris Merath @ 26 Aug 2018, 17:52 hat geschrieben: In einer Stadt wie München, wo der Verkehr kurz vor dem Kollaps steht, wird man beides brauchen. Also ist JETZT der richtige Zeitpunkt gekommen auf 5-Teiler (oder noch besser 6-Teiler) zu setzen, und die Bahnsteige zu verlängern. Es stehen jetzt größere Fahrzeugbechaffungen an, wann wenn nicht jetzt soll man auf längere Züge setzen?
19er fällt da schon mal weg.
Stimmt. Auf dem sollen die neuen 2-Teiler eingesetzt werden. :ph34r:
Warum stellt man ihn nicht gleich auf Buszüge zur Westendstrasse um? Dann wird er wenigstens mal pünktlich. :rolleyes:
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Beitrag von Jean »

So pünktlich wie der 119 der damals eine halbe Stunde lang nicht kam? :angry:
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Beitrag von P-fan »

Hot Doc @ 26 Aug 2018, 17:37 hat geschrieben: Der 10 Minuten-Takt ist leicht zu merken (ganz im Gegensatz zum 8 Minuten Takt, der - konsequent umgesetzt - dann auch jede Stunde rotiert) und hat auch nur eine relativ geringe Kapazitätserhöhung zur Folge, die man über längere Fahrzeuge leicht kompensieren kann.
Der früher zur Verdichtung sehr gebräuchliche 7-8-Min.-Takt wurde in München in den letzten Jahren weitgehend ersetzt durch den 7-7-6-Min.-Takt. Ist wohl Geschmacksfrage, welcher von beiden leichter merkbar ist. Gibt es überhaupt noch eine Linie mit 7-8-Min.-Takt?

Ausflug in die "Geschichte", auf der früheren Tramlinie 18 Petuelring-Effnerplatz gab es einst einen 8-Min.-Takt, was bei einer Umlaufzeit von 112 Minuten genau 1 Kurs sparte gegenüber einem 7-8-Min.-Takt.
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Beitrag von Entenfang »

Hot Doc @ 26 Aug 2018, 17:37 hat geschrieben:Aber genau die Doppelhaltestellen wurden sehr kritisch gesehen. In aller Regel muss man dann auch doppelt halten, erst hinten und dann noch einmal in vorderer Position.
Wird aber üblicherweise und auch in Dresden nicht praktiziert - Bahnen halten nur einmal.
Der 10 Minuten-Takt ist leicht zu merken (ganz im Gegensatz zum 8 Minuten Takt, der - konsequent umgesetzt - dann auch jede Stunde rotiert) und hat auch nur eine relativ geringe Kapazitätserhöhung zur Folge, die man über längere Fahrzeuge leicht kompensieren kann.
Dann nimm den 7/8-Takt wie in der Schweiz. Der Takt 8 in Prag dürfte ziemlich sicher wegen der Verzahnung mit den Linien im Takt 4 gefahren werden. Entscheidend ist vor allem, nicht verschiedene, inkompatible Taktzeiten auf parallelen Strecken zu fahren, weil sich dann zwangsweise Zugbündel und sehr ungleiche Fahrzeugauslastungen ergeben.
Ich fände eine langfristige Strategie gut, in München nach und nach alle Linien für 5- (besser gleich 6-) Teiler auszubauen und sich entsprechende Fahrzeuge zu besorgen. 2- bis 5-Teiler, davon zumindest 2- und 3-Teiler kuppelbar. Die bestehenden Optionen für den Avenio würde da gut dazu passen.
Wobei immer längere Fahrzeuge im Straßenbahnbereich auch nicht das Wahre sind. Die Räumzeiten an den Kreuzungen werden immer länger, sodass dann möglicherweise nur noch 1 statt 2 Fahrzeuge pro Freigabephase rüberkommt.
Ich will selber WISSEN, wann die Bahn geht, nicht jedesmal nachschauen müssen, dann fahr ich auch damit.
Prinzipiell Zustimmung, ich würde jedoch sagen, dass spätestens bei Takt 6 oder dichter kaum noch jemand auf den Fahrplan achtet.
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Beitrag von Mark8031 »

Boris Merath @ 26 Aug 2018, 17:52 hat geschrieben: Es stehen jetzt größere Fahrzeugbechaffungen an, wann wenn nicht jetzt soll man auf längere Züge setzen?
Vor allem wäre es wünschenswert, mal eine einzige Gefäßgröße zu bestellen. Das macht den Betrieb grundsätzlich flexibler.
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Beitrag von Hot Doc »

Entenfang @ 26 Aug 2018, 22:55 hat geschrieben: Prinzipiell Zustimmung, ich würde jedoch sagen, dass spätestens bei Takt 6 oder dichter kaum noch jemand auf den Fahrplan achtet.
Auf einer gesamten Linie mag das sein. (Ich sprach von alles unter 5 Minuten - da sind wir nicht so weit auseinander.)
Aber wenn dann nur jeder zweite Zug weiter raus fährt, muss ich doch wissen welcher das dann ist. Dann ist das Argument schon wieder nicht valide.
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Beitrag von Balduin »

Jean @ 26 Aug 2018, 11:27 hat geschrieben: In der Arnulfstraße soll ja irgendwann ein 3/4 Minuten Takt kommen...viel mehr wäre wohl aber nicht drin. Und das wird definitiv nicht reichen...auch wenn alle Kurse mit Vierteilern bestückt sind. Bei der Trambahn kann man viel mehr raus holen wenn man längere Züge bestellen würde!
Wenn eine Straßenbahnstrecke so überlastet ist und auch nicht mehr machbar ist - müsste man dann nicht mal über eine U-Bahn-Linie o.Ä. als grundsätzliche Lösung da nachdenken :ph34r:
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Balduin @ 28 Aug 2018, 08:34 hat geschrieben: Wenn eine Straßenbahnstrecke so überlastet ist und auch nicht mehr machbar ist - müsste man dann nicht mal über eine U-Bahn-Linie o.Ä. als grundsätzliche Lösung da nachdenken :ph34r:
In der Arnulfstraße kann man mit einem sinnvollen Linienkonzept auch Takt 2,5 fahren.

Eine U-Bahn sehe ich dort nicht, mal abgesehen vom Romanplatz, der nicht per Schnellbahn zu erreichen ist, nehmen die Leute in dem Bereich die Tram zur Feinerschließung obwohl vielleicht eine Schnellbahn in der Nähe wäre.
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Beitrag von bestia_negra »

Iarn @ 28 Aug 2018, 08:38 hat geschrieben: In der Arnulfstraße kann man mit einem sinnvollen Linienkonzept auch Takt 2,5 fahren.

Eine U-Bahn sehe ich dort nicht, mal abgesehen vom Romanplatz, der nicht per Schnellbahn zu erreichen ist, nehmen die Leute in dem Bereich die Tram zur Feinerschließung obwohl vielleicht eine Schnellbahn in der Nähe wäre.
Sehe ich auch so.

Bevor man eine U-Bahn unter der Arnulfstraße, also zwischen Stammstrecke und U1, baut sollte man mit dem Geld lieber das Tramnetz ausbauen um mehr Direktverbindungen anbieten zu können.


Man könnte zum Beispiel den MetroBus 62 auf der Route Rotkreuzplatz - Hirschgarten - Heimeranplatz - Poccistraße auf Tram umstellen.

Und/oder dem 53er und 63er komplett auf Tram umstellen.

Diese drei Tramstrecken dürften unterm Strich deutlich billiger sein als die U-Bahn und sorgen für mehr Direktverbinungen in dem Gebiet, was die Arnulfstraße entlasten dürfte.



Eine U-Bahn in der Arnulfstr ist mMn nicht sinnvoll, da zu teuer. Das Geld braucht man für die U9 und die Trennung von U1 und U2.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Auf der Donnersbrücke eine Tram? Dafür dürfte man im Stadtrat keine Mehrheit finden. Die CSU wird da niemals zustimmen.
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Mark8031 @ 26 Aug 2018, 22:55 hat geschrieben: Vor allem wäre es wünschenswert, mal eine einzige Gefäßgröße zu bestellen. Das macht den Betrieb grundsätzlich flexibler.
Viel Spaß mit einem einheitlichen und flexiblen Fuhrpark, wenn dereinst erst mal Akku-Trams für die Gartentram benötigt werden... da ist das konzeptlose Rumeiern seit fast 20 Jahren nach dem Motto "wir probieren einfach mal alles durch" erst mit Varios, und jetzt mit 2-/3-/4-/5-Teilern auch schon fast wurscht. Am Ende des Tages darf man froh sein, wenn man irgendwie genug Fahrzeuge zusammenbringt, um ohne Kursausfälle fahren zu können.
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