Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Die Fahrzeuge der S-Bahn-Systeme
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Minga Jung
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Minga Jung »

Rohrbacher hat geschrieben: 11 Sep 2025, 09:59
Minga Jung hat geschrieben: 11 Sep 2025, 05:30 Aber auch davon liest man gefühlt nichts. Es geht hier nur um die Front, die sie ja auch nur von den Bildern kennen.
Weil sie konzeptionell und vor allem auch handwerklich gruslig ist. Und zwar nicht nur gefühlt ...
Schade, dass du (wieder mal) die Frage nicht beantwortest ...
Rohrbacher
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Rohrbacher »

Minga Jung hat geschrieben: 11 Sep 2025, 13:01
Rohrbacher hat geschrieben: 11 Sep 2025, 09:59
Minga Jung hat geschrieben: 11 Sep 2025, 05:30 Aber auch davon liest man gefühlt nichts. Es geht hier nur um die Front, die sie ja auch nur von den Bildern kennen.
Weil sie konzeptionell und vor allem auch handwerklich gruslig ist. Und zwar nicht nur gefühlt ...
Schade, dass du (wieder mal) die Frage nicht beantwortest ...
Schade, dass du wieder mal nur ad hominem ablenken willst. ;-)
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von 146225 »

Jo B. hat geschrieben: 10 Sep 2025, 11:11 Warten wir mal ab, wer da wann mit Verspätung liefern wird und wer nicht! Das, was Du hier betreibst, ist Kaffeesatzleserei, nicht mehr und nicht weniger.
Du zeigst mir z.B. die fahrenden Coradia Max in Hessen und Niedersachsen? Oder zählst mir vor, wie schon seit langem alle 54 Trams an die DVG in Duisburg ausgeliefert sind? Du siehst i-Lint statt Gebraucht-VT-Lint aus Schleswig-Holstein im Taunus? Du kannst zwischen Chemnitz und Leipzig schon im Coradia Continental BEMU fahren? Und so weiter, und so weiter...

Sorry, aber Alstom hat sich in letzter Zeit mehr als blamiert und abgrundschlecht performt. Besserung (leider) noch nicht in Sicht.
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Beobachter2
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Beobachter2 »

Um die Diskussion mal in die Richtung zu lenken, dass über konkrete Design-Elemente gesprochen wird:

Auf dem Grundriß des gesamten Zuges, der an einer Stellwand zu sehen ist, fällt auf, dass gerade an den beiden Enden des Zuges die wenigsten Türen mit dem größten Abstand zueinander sind, vier an der Zahl. Erst danach kommt das erste "Türen-Dreierpack".

Naja, bei der S-Bahn vielleicht nicht so tragisch; bei der U-Bahn wäre das eine Fehlplanung, da bekanntlich an den Bahnsteig-Enden die von der Rolltreppe gekommenen Fahrgäste gerne wie angenagelt stehenbleiben und dann bei den ersten zwei bzw. letzten zwei Türen hineindrängen.
Valentin
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Valentin »

Beobachter2 hat geschrieben: 11 Sep 2025, 19:57 Um die Diskussion mal in die Richtung zu lenken, dass über konkrete Design-Elemente gesprochen wird:

Auf dem Grundriß des gesamten Zuges, der an einer Stellwand zu sehen ist, fällt auf, dass gerade an den beiden Enden des Zuges die wenigsten Türen mit dem größten Abstand zueinander sind, vier an der Zahl. Erst danach kommt das erste "Türen-Dreierpack".

Naja, bei der S-Bahn vielleicht nicht so tragisch; bei der U-Bahn wäre das eine Fehlplanung, da bekanntlich an den Bahnsteig-Enden die von der Rolltreppe gekommenen Fahrgäste gerne wie angenagelt stehenbleiben und dann bei den ersten zwei bzw. letzten zwei Türen hineindrängen.
Gerade bei der S-Bahn tragisch. Sehr viele Bahnhöfe haben die Zugänge nur am Bahnsteigende. Und viele steigen auch bewußt am Zugende ein, um die Wege zu verkürzen oder auch nur, um den Anschlußbus noch zu erreichen.

Es sind übrigens nicht nur die Rolltreppen. Z.B. die Gedenktouristen in Dachau verteilen sich immer nur über die letzten 2-3 Wägen der S2.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Minga Jung »

Auf ihrem YouTube-Kanal hat die S-Bahn ein Erklärvideo veröffentlicht, wo man u.a. sieht wie die Türbreite mit den Fahrgästen simuliert wird und noch einiges mehr zu den Hintergründen erklärt wird:

https://youtu.be/xVFrgmwXNZ0?si=qSk1PCsOxHlWGQVF
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Beobachter2 »

Es gibt übrigens keinen Prospekt zum mitnehmen, nur die Informationstafeln, finde ich doch etwas schwach.
Minga Jung
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Minga Jung »

Hallo,

heute habe ich mir das Mock-up mal angeschaut und möchte meine persönlichen Erfahrungen teilen.

Toilette
Eine Toilette gibt es bekanntlich nicht. Ist in einer "richtigen" S-Bahn auch nicht notwendig. Nach Aussage vom Tourguide prüfe man das noch für die Express S-Bahnen. Wobei ich nicht glaube, dass man das hier dann noch nachträglich einbauen wird.

Tür
Die Türanzahl ist bekanntlich geringer. 31 vs. 36 und ungleicher berteilt. Während die normalen Sitzwagen nur 2 Türen haben (was teilweise 3 Fenster zwischen den Türen bedeutet), hat der Wagen fürs Mehrzweckabteil 3 Türen. Damit soll der Reisendenwechsel beschleunigt werden, indem Reisende mit Fahrrad oder Kinderwagen schneller rauskommen. Es war zu schauen, ob durch die 20 cm breiteren Türen 2 Leute parallel ein- und/oder wieder einsteigen können, um eine schnellere Wechselzeit zu realisieren. Wie auf dem Bild zu sehen ist funktioniert das recht gut. Klar ist das nicht repräsentativ, aber ich glaube das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut. Ich war zumindest erstaunt, dass das doch einen guten Eindruck machte. Außerdem war die LED-Lichtleuchte an der Tür (rot oder grün) sehr gut um zu sehen wie der Zustand ist. Das sollte auch beim "Tür zugehen" direkt optisch zeigen, dass man zurücktreten sollte. Ob die Menschen das wirklich machen wird sich zeigen.

https://www.directupload.eu/file/d/9042 ... x2_jpg.htm

Äußere Türtaster
Die Türtaster beim Einstieg sind jeweils außen gelegen an der Tür angebracht. Eine sehr gut Idee, weil die Leute dadurch eher tendenziell außen stehen und die Leute erstmal aussteigen lassen.

Standbackarea
Direkt hinter den Türen beim Einstieg befinden sich rechts und links Bereiche, wo Leute außerhalb vom Ein- und Ausstiegsraum stehen können. Da viele Leute in den Eingängen standen konnte ich das leider nicht anschauen und bewerten.

FIS Displays Innenraum
Die Fahrgastinformation wurde, selbst im Vergleich zum heutigen 423, welcher schon viele Informationen teilt, nochmals massivst ausgebaut. Wie auf den Bildern in der DB Mediathek zu sehen ist gehen die Informationen so weit, dass ich sehen kann wohin ich laufen muss, wenn ich z.b. einen Umstieg zu einer bestimmten U-Bahn benötige.
Die FIS Displays im Innenraum sind in großer Anzahl vorhanden. Insgesamt 106 Stück gibt es. Es wird sich zeigen wie zuverlässig diese funktionieren. Bei den Displays im 423 ist allerdings gefühlt bei mindestens einem Monitor immer etwas (aus, spinnt rum oder Anzeige derzeit nicht möglich). Hoffentlich wird hier die Quote besser.

FIS Displays außen und Linienband
Die äußeren Displays über den Türen finde ich gut gelungen. Über jeder Tür befindet sich ein Display, sodass es insgesamt 62 Stück gibt. Analog dem heutigen FIS beim 423 zeigen sie in der passenden Linienfarbe das Zugziel, mit den wichtigsten Unterwegshalten, an. Auch das Linienband zeigt analog der Linienfarbe zur schnellen Übersicht die passende Farbe ab. Das zeigt mir gerade an großen Bahnhöfen die richtigen Züge an.

Innenraumkameras
Es gibt einr große Anzahl an Kameras. Nach Aussage vom Tourguide waren noch nicht alle Kameras angebracht. Die werden nicht nur für Straftaten verwendet, sondern sollen auch Funktionen wie eine "Leerstandsanzeige" ermöglichen. Bevor das Fahrzeug z.B. in die Werkstatt fährt muss überprüft werden das alle Leute ausgestiegen sind. Heute wird das mit großer Man Power z.b. am Leuchtenbergring durchgeführt.

Außenkameras
Für die Abfertigung muss der Tf jetzt nicht mehr aus dem Fenster schauen oder an Bahnsteigen mit Bögen aussteigen, um zu sehen das keiner eingeklemmt ist. Selbst an Außenstationen, die nicht über Bahnsteigmonitore verfügt, kann der Tf auf einem sehr großen Bildschirm im Führerstand jeden einzelnen Wagen sehen. Es gibt sogar an jedem Wagen 2 Kameras. Ich tippe hier auf eine Redundanz, falls eine mal ausfallen sollte. Ganz am Anfang vom Zug gibt es auch eine Bahnsteigerkennungskamera. Diese soll nach Aussage vom Tourguide dafür eingesetzt werden, dass bei ATO auch sichergestellt ist, dass der Zug vollständig am Bahnsteig steht und die Türen freigegeben werden können.

Innenraum + Übergang + Gangbreite
Aufgrund der Fahrzeugbreite von 3,02 m wirkt das Fahrzeug, analog dem 423, doch sehr breit und groß. Die Breiten Gänge haben bei mehreren Teilnehmern staunen hinterlassen. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass die Stühle schmäler sind. Gemessen habe ich aber natürlich nicht. Auch der Übergang wirkt sehr offen und groß. Da habe ich den Eindruck, dass der beim 423 kleiner ist. Insgesamt hinterließ der Innenraum eine freundliche Atmosphäre.

Sitze
Neben den ersten Worten vor dem Fahrzeug durfte die geführte Gruppe auch ins Fahrzeug rein. Hier haben wir die Sitze testen können. Natürlich kann man von 5 bis 10 Minuten sitzen jetzt keine Bewertung treffen. Ich hatte aber den Eindruck, dass diese analog dem 423 sind. Von der Funktion, dass man die Klappsitze verriegeln kann halte ich allerdings gar nichts. Man hat laut Tourguide auch noch kein Konzept, wann man diese offen lassen will und wann verriegeln. Außerdem halte ich das für eine sehr anfällige Technik, die oft kaputt ist. Denn bei einem verriegelten Klappsitz wird diese oft genug kaputt gehen. Das ist für mich absoluter Quatsch.
Die Familienecke hinter dem Führerstand wurde entgegen den vergangenen Bildern nun über 2 Fenster konstruiert. Da bin ich eher neutral. Sehe sowohl Vorteile für Familien oder Leuten mit Koffern, sehe aber auch die Gefahr, dass sich im Winter die Obdachlosen langlegen werden.

Lademöglichkeit
Es gibt die Lademöglichkeit mittels USB-C Ladebuchse. Das finde ich gut! Ich bin da aber etwas hin und her gerissen, was jetzt die richtige Technologie ist. Die Technik schreitet schnell voran. Was früher die Steckdose war, ist heute eigentlich USB-C oder doch das kontaktlose Laden? Die EU hat den USB-C als Standard festgelegt. Von daher ist es für mich ok.

Haltegriffe
Das Prinzip der Anordnung der Haltestangen ist genau das selbe wie beim 423 - in der Mitte, an der Windfangflügeln und an den Sitzen. Wie sich das allerdings mit den 20 cm breiten Türen verträgt wird sich zeigen. Ich persönlich finde die herunterhängenden Festhaltemöglichkeiten im Sommer schwierig, weil jeder schwitzt und ich nicht noch die Achseln sehen und riechen möchte, wenn der Zug voll ist.

Führerstand
Hier war ich sehr positiv überrascht. Sowohl die Erreichbarkeit der Schalter, Taster und Bildschirme war für mich (1,75 cm) ohne Probleme und große Verrenkungen möglich. Auch über die großen Monitore für die Abfertigung war ich überrascht. Das wirkt auf den Bildern alles anders, wie es dann doch in der Realität ist. Ebenfalls hat man im Vergleich zum 423 sehr viel Platz hinterm Fahrersitz. Hier soll es auch die Möglichkeit für 2 Hilfsstühle für Mitfahrende oder Auszubildende geben.

Technische Parameter
Für die nicht sehbaren Dinge wie Beschleunigung, Dauer der Aus- und Einfahrgeschwindigkeit für die Spaltüberbrückung, Leistungsfähigkeit der Klimaanlage, etc wurden in der Tour viele Versprechen gegeben. Das kann man aber erst ab Dezember 2028 überprüfen, wenn der Probebetrieb stattfinden soll.

So viel zu meinen Eindrücken. Waren noch andere da und wollen berichten?
Valentin
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Valentin »

Minga Jung hat geschrieben: 14 Sep 2025, 19:57 Hallo,

heute habe ich mir das Mock-up mal angeschaut und möchte meine persönlichen Erfahrungen teilen.

Tür
Die Türanzahl ist bekanntlich geringer. 31 vs. 36 und ungleicher berteilt. Während die normalen Sitzwagen nur 2 Türen haben (was teilweise 3 Fenster zwischen den Türen bedeutet), hat der Wagen fürs Mehrzweckabteil 3 Türen. Damit soll der Reisendenwechsel beschleunigt werden, indem Reisende mit Fahrrad oder Kinderwagen schneller rauskommen. Es war zu schauen, ob durch die 20 cm breiteren Türen 2 Leute parallel ein- und/oder wieder einsteigen können, um eine schnellere Wechselzeit zu realisieren. Wie auf dem Bild zu sehen ist funktioniert das recht gut. Klar ist das nicht repräsentativ, aber ich glaube das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut. Ich war zumindest erstaunt, dass das doch einen guten Eindruck machte. Außerdem war die LED-Lichtleuchte an der Tür (rot oder grün) sehr gut um zu sehen wie der Zustand ist. Das sollte auch beim "Tür zugehen" direkt optisch zeigen, dass man zurücktreten sollte. Ob die Menschen das wirklich machen wird sich zeigen.
- Die Türtaster innen waren noch zu tief (eher Rollstuhlgerecht). In der endgültigen Version sollen sie höher angebracht werden
- Jetzt wird man hoffentlich analog zu U-Bahn schon beim einfahrenden Zug defekte Türen erkenne können.
FIS Displays Innenraum
Die Fahrgastinformation wurde, selbst im Vergleich zum heutigen 423, welcher schon viele Informationen teilt, nochmals massivst ausgebaut. Wie auf den Bildern in der DB Mediathek zu sehen ist gehen die Informationen so weit, dass ich sehen kann wohin ich laufen muss, wenn ich z.b. einen Umstieg zu einer bestimmten U-Bahn benötige.
Die FIS Displays im Innenraum sind in großer Anzahl vorhanden. Insgesamt 106 Stück gibt es. Es wird sich zeigen wie zuverlässig diese funktionieren. Bei den Displays im 423 ist allerdings gefühlt bei mindestens einem Monitor immer etwas (aus, spinnt rum oder Anzeige derzeit nicht möglich). Hoffentlich wird hier die Quote besser.
- Wie vandalismussicher die an einem langen Arm angebrachten Monitore an den Übergängen sind, wird die Realität zeigen. Je Familienecke 1 Riesenmonitor (2 je Abteilende) kommt mir aber etwas übertrieben vor. Kindgerechter wäre auf den Monitoren das Live-Bild von der Zugspitze ;)
- Ich bin auf die Bluetooth Durchsagen (Auracast) gespannt. Bisher habe ich nur Planungen im Zusammenhang mit Bahnhöfen gekannt.
Innenraum + Übergang + Gangbreite
Aufgrund der Fahrzeugbreite von 3,02 m wirkt das Fahrzeug, analog dem 423, doch sehr breit und groß. Die Breiten Gänge haben bei mehreren Teilnehmern staunen hinterlassen. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass die Stühle schmäler sind. Gemessen habe ich aber natürlich nicht. Auch der Übergang wirkt sehr offen und groß. Da habe ich den Eindruck, dass der beim 423 kleiner ist. Insgesamt hinterließ der Innenraum eine freundliche Atmosphäre.
- Die Decke ist höher, das läßt den Innenraum großzügiger erscheinen. Daher sind die ganze Wagen jetzt auch durchgehend barrierefrei (h>2m ;).
- Die "Wellenbrecher" zwischen den Türen kommen mir kontraproduktiv für den Fahrgastfluß vor. Sie sind auch recht niedrig (Brusthöhe). Wird für Frauen in vollbesetzten Zügen daher eher unangenehm werden.
Sitze
Neben den ersten Worten vor dem Fahrzeug durfte die geführte Gruppe auch ins Fahrzeug rein. Hier haben wir die Sitze testen können. Natürlich kann man von 5 bis 10 Minuten sitzen jetzt keine Bewertung treffen. Ich hatte aber den Eindruck, dass diese analog dem 423 sind. Von der Funktion, dass man die Klappsitze verriegeln kann halte ich allerdings gar nichts. Man hat laut Tourguide auch noch kein Konzept, wann man diese offen lassen will und wann verriegeln. Außerdem halte ich das für eine sehr anfällige Technik, die oft kaputt ist. Denn bei einem verriegelten Klappsitz wird diese oft genug kaputt gehen. Das ist für mich absoluter Quatsch.
Die Familienecke hinter dem Führerstand wurde entgegen den vergangenen Bildern nun über 2 Fenster konstruiert. Da bin ich eher neutral. Sehe sowohl Vorteile für Familien oder Leuten mit Koffern, sehe aber auch die Gefahr, dass sich im Winter die Obdachlosen langlegen werden.
- Die Gurte für die Fahrräder sind entfallen. Oft defekt und nur von wenigen benutzt. Stattdessen günstigere Ösen über den Klappsitzen für von den Fahrgästen mitgebrachte Schlösser/Riemen.
- Als Fahrgast sitzt man (von weitem gesehen) aber enger als beim 423 Rücken an Rücken. Die trennenden Kopfstützen trennen augenscheinlich aber nur die Köpfe von Personen bis 1,75m. Aber die Designer sollen es wegen des Raumeindruckes ausdrücklich so niedrig gewünscht haben.
- Das Gepäck soll jetzt unter den Sitzen seinen Platz finden. Also keine Gefahr des Kopfanstoßens an der Gepäckablage beim Aufstehen mehr.
Lademöglichkeit
Es gibt die Lademöglichkeit mittels USB-C Ladebuchse. Das finde ich gut! Ich bin da aber etwas hin und her gerissen, was jetzt die richtige Technologie ist. Die Technik schreitet schnell voran. Was früher die Steckdose war, ist heute eigentlich USB-C oder doch das kontaktlose Laden? Die EU hat den USB-C als Standard festgelegt. Von daher ist es für mich ok.
- Heute wird über USB-Kabel mit 50W und mehr geladen. Aber sicherlich nicht in dieser S-Bahn. Für den Geschäftsreisenden wären daher Steckdosen besser gewesen.
Haltegriffe
Das Prinzip der Anordnung der Haltestangen ist genau das selbe wie beim 423 - in der Mitte, an der Windfangflügeln und an den Sitzen. Wie sich das allerdings mit den 20 cm breiten Türen verträgt wird sich zeigen. Ich persönlich finde die herunterhängenden Festhaltemöglichkeiten im Sommer schwierig, weil jeder schwitzt und ich nicht noch die Achseln sehen und riechen möchte, wenn der Zug voll ist.
- In heißen U-Bahn-Zügen ohne Klima aber mit Schlaufen hatte ich keine negativen Erfahrungen mit Achselhöhlen.
- Älteren Fahrgästen fällt es schwer, von den Sitzen aufzustehen. Senkrechte Haltestangen an den Sitzenden statt Griffe (wie noch im Münchner A-Wagen Prototyp) würden auch mitten im Gang stehenden Fahrgästen einen sicheren Halt während der Fahrt bieten. Falls man im vollbesetzten Wagen im Gang zwischen den Sitzen steht, ist tatsächlich jeder Griff außer Reichweite. Hier fehlen zusätzlich Festhaltemöglichkeiten an der Decke.
So viel zu meinen Eindrücken. Waren noch andere da und wollen berichten?
Soviel auch meine Ergänzungen dazu.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Beobachter2 »

Minga Jung hat geschrieben: 14 Sep 2025, 19:57 ...
Tür
Die Türanzahl ist bekanntlich geringer. 31 vs. 36 und ungleicher verteilt. Während die normalen Sitzwagen nur 2 Türen haben (was teilweise 3 Fenster zwischen den Türen bedeutet), hat der Wagen fürs Mehrzweckabteil 3 Türen.
Wobei sich die fünf Wagen (3. 5. 7. 9. 11. von den insgesamt 13 Wagen) mit Mehrzweckbereichen und dritter Tür in der Mitte des Zuges konzentrieren, während die Enden weniger Türen haben. Eine gleichmäßigere Verteilung wäre vielleicht von Vorteil.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von TheBaxhers »

Minga Jung hat geschrieben: 14 Sep 2025, 19:57 Toilette
Eine Toilette gibt es bekanntlich nicht. Ist in einer "richtigen" S-Bahn auch nicht notwendig. Nach Aussage vom Tourguide prüfe man das noch für die Express S-Bahnen. Wobei ich nicht glaube, dass man das hier dann noch nachträglich einbauen wird.
Für die Express-Bahnen wären Toiletten schon wichtig. Diese werden ja teilweise die RBs ersetzen. Und besonders wenn ich mir den S23X anschaue, der soll von Augsburg (über u.a. Kissing, Mering, Mammendorf, Maisach, Olching, Gröbenzell) zum Flughafen fahren. Das wird v.a. für die Gäste aus Augsburger gegend eine sehr attraktive Verbindung. Aber bei einer Fahrzeit von über 1h nach/vor einem Flug brauchts da denke schon eine Toilette.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von 4002 »

Stamm2 lässt es zu, auf der Relation klassisches RE Material fahren zu lassen, es heißt dann eben S-Bahn, wird jedoch mit xyz Material und Toiletten bedient.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von spock5407 »

Im gelben Forum gibts eine erste Sichtung aus Dortmund:

https://www.drehscheibe-online.de/foren ... 3,11445305
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von phifue »

Irgendwie fehlt da auf jeden Fall noch die komplette Dach Verkleidung die in den Visualisierungen zu sehen war.
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Russischer Spion
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Russischer Spion »

spock5407 hat geschrieben: 10 Mai 2026, 12:23 Im gelben Forum gibts eine erste Sichtung aus Dortmund:

https://www.drehscheibe-online.de/foren ... 3,11445305
Sieht wie die Ivolga 4.0 aus :))))
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gmg
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von gmg »

Ich frage mich, warum sich das Lichtraumprofil mit den schrägen Wänden des 423 nicht weiter durchgesetzt hat. Da war doch der Hintergrund irgendwie so, dass man so das Maximum aus den zulässigen Massen herausholen konnte.
Jo B.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Jo B. »

Minga Jung hat geschrieben: 14 Sep 2025, 19:57 Hallo,

heute habe ich mir das Mock-up mal angeschaut und möchte meine persönlichen Erfahrungen teilen.

Toilette
Eine Toilette gibt es bekanntlich nicht. Ist in einer "richtigen" S-Bahn auch nicht notwendig.
Naja, das sieht man bspw. in Köln anders. Da die Münchener S-Bahn ähnlich weit rausfährt, kann man diese Vorgabe schon kritisch hinterfragen.
Cloakmaster
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Cloakmaster »

Das sieht man auch zB in Hannover und Bremen anders. Wobei es in Hannover heisst, der einzige Grund, warum die S-Bahn Toiletten hat, wäre die Strecke nach Paderborn. Ich würde mit Nienburg(Weser), welches auch den GVH-BEreich verlässt einen zweiten Grund sehen.

Die S-Bahn Bremen bräuchte wohl rein von den Fahrzeiten her auch keine Toiletten. Mehr als 80, 90 Minuten ist ein Zug von Fahrtbeginn bis Fahrtende nicht unterwegs, und so lange sollte man doch "aushalten können", oder?
Andererseits kann das ja wohl nicht das Kriterium sein, denn wie lange fährt der Zug zB Oberammergau bis zu seiner Endstation? Gleiches trifft auch auf das Argument der vielen Zwischenhalte, also immer nur recht kurzen Fahrtdauer von einer Haltestelle zur nächsten zu. Und derartige "Stummel-Linien" gibt es ja noch mehr im Regionalverkehr. Und die haben, soweit mir bekannt, alle auch eine Toilette an Bord.

Ich muss auch sagen, aus Fahrgast-Sicht finde ich es gut, daß welche da sind. Auch wenn die Fahrt nur kurz ist, ist es angenehm, die Fahrt nicht nur wegen des "Müssen" unterbrechen zu müssen, und ggfs. zu spät am Ziel anzukommen, und andererseits sucht man - oder eher auch Frau - sich auf so mancher Station die Hacken wund, um ein stillen Örtchen, das zur Benutzung frei ist, zu finden. Männer nutzen ggfs. ja auch mal einfach die Ecke einer Hauswand...
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Jean
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Jean »

In München hat man eher das Problem, dass die Toilette notwendige Fläche weg nimmt.
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von 4002 »

Dazu braucht die Toilette Service.

Einmal in der Reinigung, ebenfalls das Abpumpen und wiederauffüllen der Flüssigkeiten.

Dazu riecht es gern übel und die allermeisten Strecken in der S-Bahn München sind nicht sonderlich lang.

Die letzten 50 Jahre ging es bei den Fahrgästen auch.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Minga Jung »

Jo B. hat geschrieben: 12 Mai 2026, 08:32
Minga Jung hat geschrieben: 14 Sep 2025, 19:57 Hallo,

heute habe ich mir das Mock-up mal angeschaut und möchte meine persönlichen Erfahrungen teilen.

Toilette
Eine Toilette gibt es bekanntlich nicht. Ist in einer "richtigen" S-Bahn auch nicht notwendig.
Naja, das sieht man bspw. in Köln anders. Da die Münchener S-Bahn ähnlich weit rausfährt, kann man diese Vorgabe schon kritisch hinterfragen.
Wobei man aber auch fairerweise sagen muss, dass die meisten S-Bahnen in Deutschland eher Regionalbahnen sind und nur als S-Bahn vermarktet werden. Deswegen auch das richtig in Anführungszeichen gesetzt. Auch Berlin und Hamburg hat keine Toilette. Frankfurt hat (glaube ich) ihre neuen S-Bahnen auch ohne Toiletten ausgeschrieben. In München müsste man die Infrastruktur komplett neu aufbauen. Sowohl im Werk, als auch in den Außenästen. Man hat sich damals dagegen entschieden und nun muss man damit leben.
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Cloakmaster »

4002 hat geschrieben: 12 Mai 2026, 10:24 Dazu braucht die Toilette Service.

Einmal in der Reinigung, ebenfalls das Abpumpen und wiederauffüllen der Flüssigkeiten.

Dazu riecht es gern übel und die allermeisten Strecken in der S-Bahn München sind nicht sonderlich lang.

Die letzten 50 Jahre ging es bei den Fahrgästen auch.
Es ging auch viele hundert Jahre in München ohne S- und U-Bahn. Sollen wir dorthin zurück, weil es früher ja auch ging? Türen verursachen oft Türstörungen, wollen wir zumindest die Türen abschaffen, damit es weniger Störungen gibt? Aufzüge, Rolltreppen, Lifte - überall nur Probleme und Kosten, was sich da nicht alles wegratioalisieren könnte für einen schlanken, effizienten Betrieb...

Natürlich sind die betrieblichen Herausforderungen nicht ohne, und rein aus Kostensicht ist es absolut nachvollziehbar, auf Toiletten verzichten zu wollen. Ryanair möchte seit Jahren die Toiletten aus seinen Flugzeugen ausbauen, und statt dessen zusätzliche Sitzreihen einbauen. Sitze im Flugzeug kann man verkaufen, Toilettenplätze aber nicht.

Aber ich denke nicht, daß eine solche Argumentatonslinie wirklich zielführend ist.
4002
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von 4002 »

Vielen Dank zum Tagesfurz, alle Erwartungen an dich erfüllt.

Am besten gibt es auch in der Tram Toiletten und wo wir schon dabei sind, einen Coworking Space mit Lounge.
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Lazarus
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Lazarus »

Ein Problem sehe ich erst mit Stamm2, weil sich dann einige Fahrten verlängern. Stichwort Express.
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Cloakmaster
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Cloakmaster »

Das Kompliment gebe ich dem Gehirn-amputierten Quäkefrosch doch gerne zurück. So viel Scheisse kann man gar nicht stapeln, wie du daher laberst.

Du hast übrigens den Bus vergessen. Gerüchteweise hat man sogar schon dort Exemplare mit Toilette drin gesehen.
4002
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von 4002 »

Wo fahren denn Busse mit Toiletten?

Im stadtnahen Bereich oder doch im Fernverkehr?

Jetzt mal die grauen Zellen kurz ganz stark anstrengen.
Rohrbacher
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Rohrbacher »

Wobei man sagen muss, dass die Abschaffung der Toiletten in den S-Bahnzügen ab 1971 nicht nur mit der kurzen Fahr- und Taktzeiten begründet wurde, sondern auch damit, dass an den Bahnhöfen Toiletten vorhanden sind. Wo sind die eigentlich geblieben?

In den Zügen keine haben und an den Bahnhöfen und allgemein im öffentlichen Raum auch immer weniger, das ist schon grenzwertig. Auch bei der Tram und im Busnetz gab's ja an vielen größeren Haltestellen mal Klohäusl ... Und mit der Fahrzeit korrespondiert ja nicht nur die Frage, ob man überhaupt Toiletten hat, sondern auch die Frage wie viele. Der typische Vorort-Umbauwagenzug hatte auf der Fläche eines heutigen Kurzzugs mal vier Stück! Das wären auf der Länge des neuen Langzugs 12! Also irgendwas zwischen 12 und 0 wäre da vielleicht schon möglich gewesen.

Oder eben auf Infrastrukturseite wieder mehr. Aber es ist halt keiner mehr für irgendwas zuständig, jeder Bereich spart und "optimiert" seit der Bahnreform für sich. Im S-Bahnnetz und darüberhinaus fände ich ein "Standardwartehaus" mit Fahrgastinfo, USB-C-Ladebuchsen, WLAN, Automaten-WC, Defi, Notrufsäule, optional auch Snackautomaten so verkehrt nicht. Wenn man das Ding vielleicht in Farbe und Dachform noch dem örtlichen Baustil oder der Umgebung anpassen könnte, macht das sogar richtig was her. So ein neuzeitliches "Agenturgebäude" fände ich am Ende dann sinnvoller als WC in den S-Bahnzügen, wo eh jeder Quadratmeter gebraucht wird. Stationär nutzen sie auch Fahrgästen und Personen jenseits der S-Bahn. Auch die Wartungs- und Betriebskosten einer stationären Anlage dürften geringer sein.
4002
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von 4002 »

Ortsfest fände ich persönlich, wenn man sowas macht, auch besser. Gibt es mittlerweile größtenteils selbstreinigend, wie in Germering Unterpfaffenhofen

Zu den Umbauwagen muss man dazusagen, dass die die Ausscheidungen einfach aufs Gleis entsorgt haben und man nur Frischwasser auffüllen musste. Ebenfalls waren die nicht barrierefrei, haben entsprechend sonst sowieso ungenutzten Platz eingenommen und erheblich kleiner als die heutigen Toiletten.
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Jean
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von Jean »

Das Problem bei öffentlichen Toiletten sind ja bekannt. Werden schnell dreckig oder zerstört. Es müsste sich da schon was im Kopf der Leute ändern...und das sehe ich jetzt nicht...
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gmg
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München

Beitrag von gmg »

4002 hat geschrieben: 12 Mai 2026, 10:24 Die letzten 50 Jahre ging es bei den Fahrgästen auch.
So wie im Frühjahr 2011, als eines Nachmittags ein junger Mann vor mir seine Hose herunterließ und in den Eingangsbereich meines Wagens der S8 seinen Darm entleerte?
Rohrbacher hat geschrieben: 12 Mai 2026, 11:36 Wobei man sagen muss, dass die Abschaffung der Toiletten in den S-Bahnzügen ab 1971 nicht nur mit der kurzen Fahr- und Taktzeiten begründet wurde,

Wie Abschaffung in den S-Bahnzügen? Damals hatten doch nur Berlin und Hamburg eine S-Bahn. Und hatten die Toiletten in den Zügen?
sondern auch damit, dass an den Bahnhöfen Toiletten vorhanden sind. Wo sind die eigentlich geblieben?
Eigentlich müsste das doch irgendwo im Internet stehen. Manche Bahnhöfe haben ja welche.
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