Nächster Triebwagen der S-Bahn München
Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München
Negativ Beispiele wirst du überall und für alles finden.
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Rohrbacher
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Re: Nächster Triebwagen der S-Bahn München
Das ist schon klar. Dass die Anlagen heute natürlich anspruchsvoller sind und höhere Ansprüche an sie gestellt werden, ändert aber letztlich an der Gesamtproblematik nichts.4002 hat geschrieben: ↑12 Mai 2026, 12:08 Zu den Umbauwagen muss man dazusagen, dass die die Ausscheidungen einfach aufs Gleis entsorgt haben und man nur Frischwasser auffüllen musste. Ebenfalls waren die nicht barrierefrei, haben entsprechend sonst sowieso ungenutzten Platz eingenommen und erheblich kleiner als die heutigen Toiletten.
Übrigens würde ich nicht davon ausgehen, dass im B3yg in den 50er und 60er Jahren immer Wasser drin war. Das konnte schon sein, dass das WC im gleichen wasserlosen Plumpsklo-Modus betrieben wurden wie viele der Außentoiletten im Immobilienaltbestand damals. Die Wagen im Nahverkehr kamen damals außerhalb der technischen Instandhaltung nicht dauernd in irgendein Werk. Ich könnte nichtmal beschwören, dass in nicht umgebauten Vorkriegswagen überhaupt Wasserspühlungen drin waren. Bei den Uerdinger Schienenbussen gab's ja in der Regel bis zum Schluss z.B. kein Waschbecken! Hygiene war vor gar nicht so langer Zeit noch äh ... anders.
Ändere meine Formulierung in "bei der Umstellung auf das S-Bahnsystem".
Natürlich. Aber es geht drum, dass man das überhaupt tun muss und nicht (fast) standardmäßig der Fall ist. Wie auch immer: Der Entfall der WCs in den Zügen mit der Umstellung auf die S-Bahn hatte auf der anderen Seite eben auch damit zu tun, dass die meisten Stationen irgendein WC hatten. Wenn heute die stationären WC-Anlagen auch immer öfter verschwunden sind, dann hat die ursprüngliche Rechtfertigung, dass die Züge keins haben, natürlich schon ein Loch.