Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Strecken und Fahrzeuge des Regionalverkehrs (ohne S-Bahn!)
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GT6M
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von GT6M »

Erläuterung
Reparatur an der Strecke / Strecke nur eingleisig befahrbar
Aktuell ist die Strecke zw. Treuchtlingen - Otting-Weilheim nur eingleisig befahrbar.

Grund: Reparatur an der Strecke

Es verkehren nur die Züge aus Otting-Weilheim in Richtung Treuchtlingen.

Es ist mit Folgeverspätungen und Teilausfällen zu rechnen.

Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft auf www.bahn.de sowie im DB Navigator.
Die Störung begann heute um kurz nach 12 mittags und läuft noch
Was ich nicht verstehe wenn nur die Züge von otting-Weilheim in Richtung Treuchtlingen fahren wie werden die dann bereitgestellt wenn die von Treuchtlingen nach otting nicht fahren???
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ralf.wiedenmann
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von ralf.wiedenmann »

Vielleicht können die Züge das Gebiet umfahren.
Astoro
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Astoro »

ralf.wiedenmann hat geschrieben: 30 Jul 2026, 18:20 Vielleicht können die Züge das Gebiet umfahren.
Dafür müsste man aber meines Wissens nach über Ingolstadt, was ein sehr großer Umweg wäre.
Mfg Astoro
Martin H.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Martin H. »

Ich habe bei manchen Zügen auch noch eine Reparatur an der Oberleitung gesehen.
Nach Norden gab's SEV von Donauwörth bis Nürnberg, oder auch nur Treuchtlingen. In Gegenrichtung ist man tatsächlich über Ingolstadt gefahren mit Zusatzhalt. Ein Zug hatte seine Verspätung so von +40 auf +270 ausgebaut, was trotzdem erheblich ist.
Das waren nur drei Stichproben, kann bei jeder Fahrt anders gelaufen sein.
DBBahn
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von DBBahn »

Heute früh 08 Uhr Richtung Garmisch unterwegs. Wollte den schnellen RE um 08:14 Uhr nehmen. Was stellt der Laden bereit? 1x 442. Leute müssen sich reinpressen auf dem stets stark frequentierten Zug. Ich warte auf die RB um 08:28 weil ich keinen Bock darauf habe. RB wird bereitgestellt mit 3 (DREI) x 442. Zug gut ausgelastet, aber zahlreiche Sitzplätze frei. Gibt es eigentlich irgendjemand in dem Laden der noch mitdenkt bei der Fahrzeugplanung?
Astoro
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Astoro »

Andere Frage, wieso fuhren eigentlich 440 nach Garmisch?
Mfg Astoro
uferlos
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von uferlos »

Astoro hat geschrieben: 02 Aug 2026, 09:03 Andere Frage, wieso fuhren eigentlich 440 nach Garmisch?
Wann fuhren 440 nach Garmisch?
mfg Daniel
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Auer Trambahner »

DBBahn hat geschrieben: 02 Aug 2026, 09:00 RB wird bereitgestellt mit 3 (DREI) x 442.
Weil der in Garmisch geteilt wird?
Was stellt der Laden bereit? 1x 442
Weil sonst Fahrzeuge für andere Leistungen fehlen würden, der steht bis gegen 18.00 in Mittenwald.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
GT6M
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von GT6M »

DBBahn hat geschrieben: 02 Aug 2026, 09:00 Heute früh 08 Uhr Richtung Garmisch unterwegs. Wollte den schnellen RE um 08:14 Uhr nehmen. Was stellt der Laden bereit? 1x 442. Leute müssen sich reinpressen auf dem stets stark frequentierten Zug. Ich warte auf die RB um 08:28 weil ich keinen Bock darauf habe. RB wird bereitgestellt mit 3 (DREI) x 442. Zug gut ausgelastet, aber zahlreiche Sitzplätze frei. Gibt es eigentlich irgendjemand in dem Laden der noch mitdenkt bei der Fahrzeugplanung?
Weil er so bestellt wurde 1.zugteil innsbruck 2.zugteil reute in tirol / Vils Stadt 3. Zugteil garmisch

Früher fuhr halt eine 111+4/5DoSto auf dem RE61 dafür konnte dann der andere RE61 verstärkt werden
Rohrbacher
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

Der 4693 scheint sonst immer noch mit 111 gefahren zu werden. Aber wenn die ggf. "dem Laden" nicht zur Verfügung steht, dann fällt da kein mehrteiliger Triebwagenzug vom Himmel ohne dass der wiederum woanders fehlt. So ist das halt mit dem Wettbewerb und den Reserven.

Ein anderes Problem, was man hier sieht, ist natürlich auch wieder, die unflexible Flotte mit mehreren untereinander nicht kompatiblen Baureihen, wo man den einen abzweigbaren 442 nicht mit einem woanders abzweigbaren 440, zwei Dostos oder einem Desiro HC kuppeln kann. Mit Einzelwagen mit Lok oder einem Triebwagenkonzept wie beim Twindexx oder diversen älteren schweizer Baureihen ginge im Störfall sowas theoretisch, bei den genannten Altbaureihen auch praktisch und mit Zulassung. Aber wenn das Material nur artrein eingesetzt werden kann und die freien Reserven nicht artrein sind, dann fährt der Zug eben nicht mit allen theoretisch verfügbaren Kapazitäten.

Ich sage schon länger, dass ich eine Wagenserie genial fände, die man flexibel mit Triebwagen oder Loks und Standardsteuerung kombinieren kann. Der Twindexx war da ein guter Anfang, leider hat das System der Wettbewerbsbahn die Möglichkeiten nie ausgenutzt. Im Gegenteil, auf dem RE1 produzieren von Herstellern und Auftraggebern so gewollte Lok-Wagenzüge mit die größen Ausfallquoten in Bayern, weil man die sechs Wagenzüge nur artrein mit ihren früher mal sechs Loks fahren kann. Seit wir nur noch maximal vier im Einsatz haben, stehen also wegen zwei defekten, nicht ersetzbaren Loks insgesamt 12 Dostos (!) zwangsweise ungenutzt rum und können weder mit einer Mietlok auf dem RE1 fahren noch z.B. auf dem RE61. Das ist alles so ein Wahnsinn, dass man ihn schwer in Worte fassen kann. Und das ist jetzt nur innerhalb eines EVU. Dass wir davon mehrere haben und die verfügbaren Flotten und Personalbestände bei gleichzeitig vergrößerter Verwaltung künstlich weiterverkleinern, ist das nächste ...
Müller
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Müller »

Da tragen die Fahrzeugserien Desiro HC + Mireo von Arverio mal einen kleinen Hoffnungsschimmer, weil die beiden zumindest zusammen angeschafft hat und mittlerweile ganz gut miteinander kuppeln kann, je nach Bedarf eben.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von GT6M »

Rohrbacher hat geschrieben: 02 Aug 2026, 11:17 Der 4693 scheint sonst immer noch mit 111 gefahren zu werden. Aber wenn die ggf. "dem Laden" nicht zur Verfügung steht, dann fällt da kein mehrteiliger Triebwagenzug vom Himmel ohne dass der wiederum woanders fehlt. So ist das halt mit dem Wettbewerb und den Reserven.
Was ich mich gerade frage hat das zufällig irgendwas mit dem verlängerten RE16 von Augsburg nach München zu tun das die 111er+Dosto nicht zur Verfügung steht
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von AK1 »

Gestern habe ich eine 111 mit 4 Dostos auf der Strecke gesehen - allerdings zu einer recht ungewöhnlichen Zeit: 15:40 Uhr zwischen Tutzing und Weilheim Richtung Weilheim fahrend.
Rohrbacher
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

GT6M hat geschrieben: 02 Aug 2026, 14:54 Was ich mich gerade frage hat das zufällig irgendwas mit dem verlängerten RE16 von Augsburg nach München zu tun das die 111er+Dosto nicht zur Verfügung steht
Eher nicht, denn der RE16 ist gestern auch mit 111 gefahren, in Ingolstadt hat(te) mindestens ein anderer 111-Dostozug Wochenendruhe und laut RIS ist auf'm RE61 auch noch ein lokbespannter Dostozug gelaufen. Das ging gestern alles noch parallel. ;-)
Müller hat geschrieben: 02 Aug 2026, 11:41 Da tragen die Fahrzeugserien Desiro HC + Mireo von Arverio mal einen kleinen Hoffnungsschimmer, weil die beiden zumindest zusammen angeschafft hat und mittlerweile ganz gut miteinander kuppeln kann, je nach Bedarf eben.
Wow, dass immerhin zwei Baureihen des selben Herstellers miteinander können. Das ist nur immer noch ganz weit weg von dem, was wir eigentlich brauchen, nämlich viel weniger Baureihen und mehr einheitliche Schnittstellen und Fahrzeugsysteme, bei denen man angetriebe und nicht angetriebene Wagen quasi beliebig mischen kann und diese bei Defekten auch einzeln aussetzen kann statt beim Defekt eines Motorwagens z.B. einen kompletten Zug mit 300 Sitzplätzen inaktiv zu haben, der dann halt komplett fehlt. Wenn du heute zwei defekte 442 hast, einen mit einer zerdepperten Frontscheibe, der andere hat einen Vandalismusschaden im Mittelwagen, dann sind beide Züge komplett aus dem Dienst raus und die Leute beschweren sich gar nicht mal so zu Unrecht über "den Laden". Du kannst den fehlenden 442 auch nicht durch einen 440 ersetzen, wenn die in Traktion laufen sollen.

Wenn die alte Eisenbahn 1990 eine 111 mit zerdepperter Frontscheibe gehabt hätte und einen Bn mit Vandalismusschaden, dann hätten genau diese zwei Fahrzeuge gefehlt, der Rest der beiden "Züge" wäre spätestens zwei Stunden später wieder in Dienst gewesen. Statt der defekten 111 hätte auch eine Dortmunder 110 im Umlauf laufen können, zur Not im Ringtausch mit einem Umlauf ohne Wendezugeinsatz. Die Schäden im Beispiel sind beide gleich, die dadurch entstehende Verfügbarkeitslücke ist aber völlig unterschiedlich, was dazu führt, dass die Leute heute glauben, das alte Zeugs sei nie kaputt gewesen. Das war sicher nicht so, aber die selben Schäden und Zahlen wirken sich heute weit massiver auf die tatsächlich einsetzbare Flotte aus.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

Rohrbacher hat geschrieben: 02 Aug 2026, 15:13
GT6M hat geschrieben: 02 Aug 2026, 14:54 Was ich mich gerade frage hat das zufällig irgendwas mit dem verlängerten RE16 von Augsburg nach München zu tun das die 111er+Dosto nicht zur Verfügung steht
Eher nicht, denn der RE16 ist gestern auch mit 111 gefahren, in Ingolstadt hat(te) mindestens ein anderer 111-Dostozug Wochenendruhe und laut RIS ist auf'm RE61 auch noch ein lokbespannter Dostozug gelaufen. Das ging gestern alles noch parallel. ;-)
Ah ... es könnte aber daran liegen, dass laut Treuchtlinger Feuerwehr gestern der Zug mit 445 079 auf der Donauwörther Strecke stromlos liegengeblieben ist und evakuiert wurde. Eventuell fehlt so heute ein Twindexx, sodass mutmaßlich ein 111er-Zug mehr gebraucht wird und der einzelne RE61 bei der Einsatzplanung weniger hoch priorisiert ist als der fehlende 445-Tagesumlauf.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von DBBahn »

GT6M hat geschrieben: 02 Aug 2026, 10:48
Weil er so bestellt wurde 1.zugteil innsbruck 2.zugteil reute in tirol / Vils Stadt 3. Zugteil garmisch
Naja du schreibst es ja, der dritte Zugzeil der RB ist nur bis Garmisch, den hätte man auf den RE umdisponieren können. Sowieso unverständlich wieso zu wenig Züge da sein sollen, wo Murnau - Oberammergau doch SEV ist. Da müssten doch zwei Züge frei seien.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von AK1 »

DBBahn hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:00
GT6M hat geschrieben: 02 Aug 2026, 10:48
Weil er so bestellt wurde 1.zugteil innsbruck 2.zugteil reute in tirol / Vils Stadt 3. Zugteil garmisch
Naja du schreibst es ja, der dritte Zugzeil der RB ist nur bis Garmisch, den hätte man auf den RE umdisponieren können. Sowieso unverständlich wieso zu wenig Züge da sein sollen, wo Murnau - Oberammergau doch SEV ist. Da müssten doch zwei Züge frei seien.
Bei dem dritten Zugteil wäre es wohl zielführend gewesen, damit den RE zu verstärken.
Ob die Oberammergauer Fahrzeuge verwendet werden können, hängt davon ab, wo genau das Problem mit der Strecke ist. Vielleicht sind die auch beide eingeschlossen, wenn die Strecke in der Nähe von Murnau gesperrt ist.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

AK1 hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:25 Bei dem dritten Zugteil wäre es wohl zielführend gewesen, damit den RE zu verstärken.
Kommt drauf an. Wenn dadurch zwei Züge statt einem nicht mit der bestellten Kapazität laufen, kann es im Wettbewerbszeitalter für den Betreiber sinnvoll sein, die RB (und die Folgezüge im Umlauf) wie bestellt zu fahren und beim RE, der wohl nicht so stark mit den anderen Umläufen verwoben ist, nur zu schauen, dass er eben nicht ausfällt ...
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von AK1 »

Rohrbacher hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:30
AK1 hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:25 Bei dem dritten Zugteil wäre es wohl zielführend gewesen, damit den RE zu verstärken.
Kommt drauf an. Wenn dadurch zwei Züge statt einem nicht mit der bestellten Kapazität laufen, kann es im Wettbewerbszeitalter für den Betreiber sinnvoll sein, die RB (und die Folgezüge im Umlauf) wie bestellt zu fahren und beim RE, der wohl nicht so stark mit den anderen Umläufen verwoben ist, nur zu schauen, dass er eben nicht ausfällt ...
Und welcher soll der zweite sein, wenn der Zugteil in GAP abgekuppelt wird oder eben nicht?
Wir wissen, dass Wettbewerb für Dich Teufelszeug ist. Das brauchst Du nicht in jedem Beitrag erwähnen. In aller Regel tut es nichts zur Sache. Die Ausbreitung der Triebzüge sehen wir in Österreich genauso.
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Rohrbacher »

AK1 hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:39
Rohrbacher hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:30
AK1 hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:25 Bei dem dritten Zugteil wäre es wohl zielführend gewesen, damit den RE zu verstärken.
Kommt drauf an. Wenn dadurch zwei Züge statt einem nicht mit der bestellten Kapazität laufen, kann es im Wettbewerbszeitalter für den Betreiber sinnvoll sein, die RB (und die Folgezüge im Umlauf) wie bestellt zu fahren und beim RE, der wohl nicht so stark mit den anderen Umläufen verwoben ist, nur zu schauen, dass er eben nicht ausfällt ...
Und welcher soll der zweite sein, wenn der Zugteil in GAP abgekuppelt wird oder eben nicht?
Nochmal: Bei der RB den Garmischer Zugteil weglassen und dem RE mitgeben, mag von der Sitzplatzverteilung her in diesem Beispiel sinnvoll erscheinen, ohne Zweifel, ich würde aber meinen, in der BEG-Logik ist es das nicht. Da ist ein Zug wie bestellt sicher zur Vermeidung von Strafzahlungen besser als zwei auf dem Papier zu kurze. Soweit ich weiß, ist es weitgehend egal wie viele Plätze fehlen, das Verfehlen der Zielvorgabe ist das Verfehlen der Zielvorgabe. Du brauchst im Wettbewerbssystem harte Messkriterien. Ob die Sinn ergeben steht wie so oft auf einem anderen Blatt.

Zu Bundesbahnzeiten hätte man so denken können, dass es sinnvoller ist, den Fahrzeugausfall so zu verteilen, dass es in mehreren Zügen nur ein bisschen enger wird.

Züge abschnittsweise ausfallen zu lassen, um andere Abschnitte pünktlich und mit voller bestellter Zuglänge zu fahren und andere hierzuforum ja immer wieder diskutierten Gemeinheiten sind Wettbewerbsfolgen, ob dir das gefällt oder nicht. Und darauf reite ich richtigerweise so lange rum wie ich will. :-)
AK1 hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:39Wir wissen, dass Wettbewerb für Dich Teufelszeug ist. Das brauchst Du nicht in jedem Beitrag erwähnen. In aller Regel tut es nichts zur Sache.
Doch, wie beschrieben, genau das tut's!
AK1 hat geschrieben: 02 Aug 2026, 16:39Die Ausbreitung der Triebzüge sehen wir in Österreich genauso.
Sogar in der Schweiz. Aber Funfact: Die kompensieren ohne Wettbewerb die Nachteile der Triebzüge, indem sie einfach in den Fahrzeugenerationen und für die Dienststellen sehr viele gleiche davon bestellen (die SBB z.B. ein paar hundert technisch quasi gleiche FLIRT 3 Evo ...) statt den Wettbewerb auswürfeln zu lassen, dass vier (!) verschiedene Baureihen allein bei DB Regio München eine gute Idee sein könnten, die genau zu dem führen, was hier kritisiert wird. Rechnet man einfach nur die Stückzahlen, stehen in München so viele DB-Züge rum, dass nie irgendwas ausfallen müsste. Aber dummerweise funktioniert nicht jeder Zug mit jedem anderen und jedem Tf auf jeder Strecke ... Und das ist ein Wettbewerbsschaden, den insbesondere die Schweiz beim Triebwagenkauf explizit vermeiden möchte, indem sie eben nicht 17 verschiedene Lose ausschreiben bei der Bestellung des Rollmaterials. Sorry, ist so. ;-)

Trotzdem braucht man mit den Triebwägen größere Reserven, weil beim Fahrzeugausfall im Zweifel mehr Kapazität auf einmal ausfällt. Wenn man sich diese Reserven leistet, um die betrieblichen Vorteile der Triebwagen zu nutzen, ist alles wunderbar, aber rate mal in welchem Vergabesystem der Betreiber gewinnt, der mit den wenigsten Ressourcen irgendein Minimalziel auf dem Papier meint erfüllen zu können, weswegen wir hier gerade diskutieren? :lol:
Zuletzt geändert von Rohrbacher am 02 Aug 2026, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
AK1
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von AK1 »

Ich habe Dich aus guten Gründen gesperrt. Leider passiert es mir doch immer wieder, dass ich Dein Geschwurbel anklicke und in diesem Fall sogar darauf antworte.
ET 412
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Re: Störungschronik Regionalverkehr Bayern

Beitrag von ET 412 »

Ich sehe nicht, was daran "Geschwurbel" sein soll, dass Rohrbacher negative Folgen des Wettbewerbs aufzeigt.
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