Aus gegebenem Anlaß sei hier mal ein etwas älterer Thread vom Staub befreit und wieder nach oben geholt:
In der Sitzung des KVR-Ausschusses am 29.9.15 werden eine ganze Reihe von CSU-Anfragen zum Thema "Grüne Welle" beantwortet und es gibt auch ein wenig Einblicke in die grundlegende Systematik und Arbeitsweise. Meiner Meinung nach zeigt es sowohl, dass sowohl die Zielvorstellung der CSU "Autofahrer werden nicht durch Rote Ampeln aufgehalten" als auch der ursprüngliche Gedanke der Trambahnbeschleunigung "Halt nur an Haltestellen" unter diesen Bedingungen wohl auf absehbare Zeit beide nicht (mehr) realisierbar sind.
Hier der Link auf den entsprechenden Sachstandbericht.
[M] Tram-Beschleunigung schleichend ausgebremst?
-
Sendlinger
- Lebende Forenlegende
- Beiträge: 2080
- Registriert: 20 Okt 2007, 23:50
- Wohnort: München
Stolzes Mitglied der Autonomen Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
“Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.” - Zitat wird sowohl Mark Twain als auch George Carlin zugeschrieben
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
“Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.” - Zitat wird sowohl Mark Twain als auch George Carlin zugeschrieben
Täuscht mein Eindruck oder funktioniert die Beschleuigung bei 20/21 zwischen Stiglmaierplatz und Hauptbahnhof seit Wiederaufnahme des Trambetriebs Ende November nicht mehr so richtig?
An der Karlstr. wird gefühlt länger gewartet als früher, aber das hält sich noch in Grenzen.
Marsstr. ist defintiv unbeschleunigt. Da muss eigentlich immer ewig gewartet werden.
Die Ampel am nördlichen Bahnhofplatz ist recht komisch. Mal geht es praktisch sofort weiter und zu anderen Zeiten dauert es dann wieder sehr, sehr lang.
An der Karlstr. wird gefühlt länger gewartet als früher, aber das hält sich noch in Grenzen.
Marsstr. ist defintiv unbeschleunigt. Da muss eigentlich immer ewig gewartet werden.
Die Ampel am nördlichen Bahnhofplatz ist recht komisch. Mal geht es praktisch sofort weiter und zu anderen Zeiten dauert es dann wieder sehr, sehr lang.
- TramBahnFreak
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 13005
- Registriert: 02 Okt 2009, 16:28
- Wohnort: Da drüben, gleich da hinter'm Wellblechzaun
- MVG-Wauwi
- Lebende Forenlegende
- Beiträge: 2603
- Registriert: 22 Nov 2004, 13:26
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Die Beobachtungen kann ich bestätigen- Marsstraße ist wirklich fürchterlich, da geht stadtauswärts oftmals minutenlang nichts weiter und stadteinwärts springt das Signal bei Annäherung des Zuges gerne um. Am Hauptbahnhof (Nord) hängt es wohl irgendwie von der 'Tagesform' ab. Hier ist durch den Wegfall der 19er-Abbieger aber weniger Verkehr als sonst, so dass das mit den mit den Konfliktbeziehungen nicht so recht überzeugt.
Gruß vom Wauwi
- Hydrotoxinlaser
- Routinier
- Beiträge: 347
- Registriert: 05 Dez 2020, 22:24
Neue Fußgängerschutzanlage Sonnenstr.
Im Schatten der Weichenerneuerung in der Sonnenstr. hat man die Fußgängerampel auf Höhe der ehemaligen Frauenklinik durch eine neue Anlage ersetzt. Bei der Gleisquerung hat man die auffälligen Springlichter durch die schlecht wahrnehmbaren einfeldrigen Signalgeber mit den Phasen "Aus - Rot - Aus" ersetzt und in Folge dessen die Anlage für die Tram vollsignalisiert. Anders als bisher gibt es jetzt keine Dauerfreigabe mehr für die Bahnen der Hauptrichtung, sondern ausnahmslos jede Tram muss ihre Freigabe anfordern (aktuell mangels Fertigstellung sogar noch Festzeit).
Bislang konnte hier im Prinzip jeder Zug ohne Zeitverlust flüssig durchfahren - selbst bei Fahrzeugschlangen. Nun wird das durch die Mindestfreigabezeit der Fußgängerquerung begrenzt und auch die benachbarten LSA sind nicht auf Wartezeiten an dieser Stelle ausgelegt, sodass die Koordinierung verloren geht. Und das Ganze an einer Stelle mit dieser dichten Zugfolge und obendrein noch ohne Not, da es überhaupt kein Gefahrenhotspot war: Einfach katastrophal.
Bislang konnte hier im Prinzip jeder Zug ohne Zeitverlust flüssig durchfahren - selbst bei Fahrzeugschlangen. Nun wird das durch die Mindestfreigabezeit der Fußgängerquerung begrenzt und auch die benachbarten LSA sind nicht auf Wartezeiten an dieser Stelle ausgelegt, sodass die Koordinierung verloren geht. Und das Ganze an einer Stelle mit dieser dichten Zugfolge und obendrein noch ohne Not, da es überhaupt kein Gefahrenhotspot war: Einfach katastrophal.