[M] Architektur und Stadtentwicklung
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Auer Trambahner
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Aber in der Innenstadt haben schon alle Konzerne ihre eigenen Läden zum Präsenz zeigen.
Und es gibt den Oberpollinger.
Die Gruppe LVMH z.B. hat sich schon mit den wichtigen Marken bei Kleidung, Uhren und Parfum/Kosmetik aufgestellt.
Und Malls funktionieren? Schau dir das gedodel in Pasing an.
Und es gibt den Oberpollinger.
Die Gruppe LVMH z.B. hat sich schon mit den wichtigen Marken bei Kleidung, Uhren und Parfum/Kosmetik aufgestellt.
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Der mit dem Ölkännchen tanzt!
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Auer Trambahner
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Hach, da war Tamaras der Traum. Reingehn, die schaute dich kurz an, verschwand 10 Sekunden und man bekam das passende. Hosenkaufen war in 10 Minuten erledigt.
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Rohrbacher
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Toll!
Ohne jetzt die Grundsatzdiskussion von vorne führen zu wollen: Die Markenstores und höherpreisigen Läden gab's in München (und auch sonst) früher auch schon. Aber wo gibt's heute offline die klassische, eher niedrig- bis mittelpreisige sog. "Kaufhausware"?Auer Trambahner hat geschrieben: ↑03 Okt 2026, 11:06Aber in der Innenstadt haben schon alle Konzerne ihre eigenen Läden zum Präsenz zeigen.
Der ist ja schon auch etwas höherpreisiger, oder?
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Wer Niedrigpreise sucht, kauft online und mittelpreisig nicht zu sehr abzuheben ist eine Lage wie am Marienplatz schwierig
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Martin H.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Am liebsten kaufe ich eigentlich vor Ort, egal welche Preiskategorie.
Vor allem Kleidung.
Das Hin- und Hergsschicke mag ich überhaupt nicht.
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Rohrbacher
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Verstehe, also deswegen u.a. die ganzen Ein-Euro-Läden und Billigketten in deutschen Innenstädten und ihr dadurch indirekter Beitrag zur "Stadtbild-Debatte" ... Nein, es ist eher das Gegenteil der Fall und dass das Internet günstiger sei als im Laden stimmt so allgemein lange schon nicht mehr. Das ist eine Binsenweisheit von vor 20 Jahren mit der einige heute richtig viel Geld verdienen.
Logisch, deswegen standen Kaufhof & Co. auch früher schon, als die Fußgängerzonen deutscher Innenstädte tatsächlich noch richtig teure Lagen waren, immer draußen im Gewerbegebiet, weil man in der Innenstadt nur hochpreisiges verkaufen kann und nicht die über Jahrzehnte fast schon sprichwörtlichen Polyester-Anzüge von Karstadt. Keine Ahnung, wie sich die mal mit einem halben Dutzend Kaufhäusern zwischen Hauptbahnhof und Kaufingerstraße ausbreiten konnten.
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Wer schleppt seine Einkäufe schon gerne selbst nach Hause? Meist dann noch in einer überfüllten S-Bahn?
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
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Auer Trambahner
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Gibts in M fast nicht mehr. MIX und 1€ fallen mir da spontan ein. Woolworth, Primark, Action etc. sind aber auch gar nicht mal so vom Schuß.Rohrbacher hat geschrieben: ↑03 Okt 2026, 12:48 Aber wo gibt's heute offline die klassische, eher niedrig- bis mittelpreisige sog. "Kaufhausware"?
die ganzen Ein-Euro-Läden und Billigketten in deutschen Innenstädten
Viel hilft viel und so kann sich kein Konkurent ausbreiten?Keine Ahnung, wie sich die mal mit einem halben Dutzend Kaufhäusern zwischen Hauptbahnhof und Kaufingerstraße ausbreiten konnten.
Oberpollinger:
Ja, aber mit was anderem wirst das Haus kaum noch vollbekommen.Der ist ja schon auch etwas höherpreisiger, oder?
Ist halt aktuell eine verzwickte Situation. Die "Araber" fallen grad weitgehend aus, das werdens schon spüren.
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Auer Trambahner
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ich auch. Bei mir ist es etwas kompliziert, ich hab scheinbar keine normgerechte Armlänge.
Schuhe auch so ein Ding, da sind meine Zehen problematisch.
Bis ich da ewig hin und her tu hab ich die Zeit fürn Laden auch.
(Und es schützt vor übermäßigen Impulskäufen)
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Was du heute brauchst ist gutes Marketing zu guter Qualität - schau dir H+M an, wie out der Laden ist, während sich die Leute im New Yorker fast zerdrücken.... Und gutes Marketing haben die Kaufhausketten schon lange nicht mehr - die haben jahrelang die Zeichen der Zeit verkannt und jetzt sind sie einer Nische, die keiner mehr will.
Für Luxus nicht teuer genug, für billig zu teuer.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Sollen sie halt Marienplatz Arcaden und Stachus Arcaden draus machen (gerne auch mit Bindestrich)… und in beide noch 'nen Lego-Store wie in Riem und Pasing, München hat ja erst drei. 
Das mit dem unkomplizierten Kauf von z.B. Hosen hätte ich auch gerne: eine Jeans-Abteilung, eine Sonstige-Hosen-Abteilung, nicht nur bekannte Marken - und nicht alles Mögliche pro Marke gruppiert. Das wäre m.E. bei Bekleidung so ziemlich das einzige, was ein Kaufhaus als Vorteil bieten könnte gegenüber separaten Markenläden, aber anscheinend gibt's entweder zu wenige Kunden, die das wollen, oder zu viele Manager, die das denken.
Das mit dem unkomplizierten Kauf von z.B. Hosen hätte ich auch gerne: eine Jeans-Abteilung, eine Sonstige-Hosen-Abteilung, nicht nur bekannte Marken - und nicht alles Mögliche pro Marke gruppiert. Das wäre m.E. bei Bekleidung so ziemlich das einzige, was ein Kaufhaus als Vorteil bieten könnte gegenüber separaten Markenläden, aber anscheinend gibt's entweder zu wenige Kunden, die das wollen, oder zu viele Manager, die das denken.
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Auer Trambahner
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Es gibt ja noch optimierungspotential.
Siehe Rolex, man muß sich hochschlaf äh kaufen um dann so eine Zwiebel mit Jahren Wartezeit zu bestellen. Das sind so Augenblicke, die einen an der Menschheit zweifeln lassen.
Siehe Rolex, man muß sich hochschlaf äh kaufen um dann so eine Zwiebel mit Jahren Wartezeit zu bestellen. Das sind so Augenblicke, die einen an der Menschheit zweifeln lassen.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Erstmal wird man das Ding ohnehin massiv sanieren müssen. Da es sich um einen Bau aus den 70er Jahren handelt, würde es mich schon sehr wundern, wenn man dabei kein Asbest findet. Vor 2030 würde ich eher nicht damit rechnen, das da neue Mieter einziehen.
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Schade wäre es um den Paternoster
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Der wird recht sicher zurückgebaut. Weil er so heute nicht mehr betrieben werden darf. Für den Betrieb bedarf es einer ständigen Kontrolle, das nur eingewiesene Personen damit fahren. Das wird der Eigentümer nicht machen wollen.
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Rohrbacher
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Das wird das Problem sein, weswegen in meiner anekdotischen Stichprobe im persönlichen Umfeld ohne drölfzig Kaufhof, Karstadt, Hertie kaum noch Leute von außerhalb zum Einkaufen in die Münchner Fußgängerzone fahren. Der Grund, warum die Umlandler nicht nur am "langen Samstag" zu wahrscheinlich hunderttausend am Stachus und Marienplatz eingefallen sind, waren früher die großen Kaufhäuser mit eben der genannten Kaufhausware, die man so, zu dem Preis, zentral an einem Ort nur dort bekommen hat. Wer die nicht im Kaufhaus geholt hat, das es in der Form fast nur in München gab, hat eh damals schon Marken wie "Privileg", "Universum" etc. im Quelle-Katalog bestellt.
Die großen Kaufhäuser (im Plural!) waren die Zugpferde, die die Kaufkraft von halb Südbayern nach München gelenkt haben. Alles andere wie der Besuch beim vielleicht tatsächlich als Sekundäreffekt auch längst verflossenen Spielwaren Schmidt war eher ein "wenn man eh schon da ist". Extra deswegen wäre man nicht hingefahren. Die großen Marken der meisten Warengruppen gab es und gibt's z.B. auch in Läden in Pfaffenhofen oder Freising, die meine ich, seit dem Kaufhaussterben in den Großstädten dagegen wieder etwas besser laufen. Wirkt jedenfalls so.
Diese Läden gab's früher auch schon und das Kaufhaus-Image und das vieler Produkte war früher schon alles andere als stylisch ... Aber es stimmt, das Marketing ist heute unter aller Sau und das geht, wie gesagt, schon bei der Marke "Galeria" los. Statt ein modernes Rebranding mit den traditionellen "Kaufhof" oder "Karstadt" zu machen und die Leute zur Not über irgendein Retrokonzept mit guten alten Kaufhauszeiten, die's so wie bei den meisten dieser Konzepte, so nie gab, zu kitzeln, baut man als dem kaum gebräuchlichen Namensanhängsel "Galeria" eine fast neue Marke mit der keiner was anfangen kann und die auch noch beliebig aussieht. Ein Traditionsunternehmen und ein traditionelles Geschäftsmodell ohne Tradition retten zu wollen, ist schon sehr gewagt.
Bei VW hat man jetzt auch endlich wieder auf den rechten Pfad zurückgefunden und beginnt mit dem ID.Polo wohl wieder genau den tendenziell sehr soliden, aber nicht wirklich avantgardistischen Gelsenkirchener Barock zu bauen, den die Kunden von der Marke VW erwarten. Der Versuch mit dem "Elonismus" hat bekanntlich nicht nur positive Reaktionen hervorgerufen ...